Archiv der Kategorie: Presse

Presse 09.09.2015

Übermorgen das Spiel von RB Leipzig gegen den SC Paderborn. Die RB-Fans verweisen noch mal auf die Patenaktion, bei der Flüchtlinge von RB-Anhängern zum Fußballspiel begleitet werden. Inzwischen haben mehr als 100 Paten zugesagt.

Sportlicherseits will man bei RB Leipzig in die Erfolgsspur zurück. Massimo Bruno spricht via Mitteldeutscher Zeitung gar davon, dass man für einen Aufstieg „jetzt jedes Heimspiel gewinnen“ müsse. Nun ja, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber drei Punkte gegen Paderborn wären durchaus zielführend.

Nicht ganz so zielführend diesbezüglich die Länderspielpause, die ab heute vorbei ist und wegen der bei RB Leipzig erst ab morgen wieder in Komplettbesetzung trainiert wird. Eine optimale Spielvorbereitung sieht sicherlich anders aus.

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Presse 08.09.2015

Drei Tage noch bis zum Heimspiel von RB Leipzig gegen den SC Paderborn. Ex-RBLer Niklas Hoheneder freut sich via BILD und LVZ schon auf die Partie, weil er zeigen will, dass sein Vertrag im Sommer zu Unrecht nicht verlängert wurde bzw. es nicht glücklich war, ihm nicht frühzeitig die Nichtverlängerung mitzuteilen. 20.000 Tickets wurden bisher für das Spiel abgesetzt.

Paderborn-Kapitän Marvin Bakalorz wird laut Neuer Westfälischer wegen einer Sprunggelenksverletzung das Spiel in Leipzig verpassen.

Die Mitteldeutsche Zeitung mit einem Bericht über das Verhältnis zwischen vereinsunabhängigem Leipziger Fanprojekt und RB Leipzig, das bis vor einem Jahr nicht so richtig gut war, inzwischen aber durch eine Kooperationsvereinbarung und Festschreibung von Zuständigkeiten auf vergleichsweise stabile Füße gestellt wurde. Das Fanprojekt kümmert sich im Gegensatz zur Fanbetreuung von RB Leipzig vor allem um die ultraaffinen, nicht in offiziellen Fanclubs organisierten Anhänger und hat dabei einen sozialpädagogisch begleitenden Ansatz.

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Presse 07.09.2015

Vor drei Tagen das Testspiel von RB Leipzig gegen den tschechischen Erstligisten Dukla Prag. Am Ende stand ein 1:1 nach schwacher, unkonzentrierter erster RB-Hälfte und motivierter, engagierter zweiter. Deutlich nicht zufrieden mit der ersten Halbzeit war auch Ralf Rangnick. Tatsächlich hatte man vor der Pause das Gefühl, dass es sinnlos ist, ein Testspiel zu absolvieren, wenn die Beteiligten eigentlich nicht so richtig Bock drauf haben.

Den Ausgleich für RB Leipzig schoss in der zweiten Halbzeit Massimo Bruno, der nach der Pause an praktisch jeder gefährlichen Offensivaktion beteiligt war. Knapp 800 Zuschauer wollten die Partie in Markranstädt verfolgen.

Ken Gipson, Tim Sebastian und Marvin Compper kehrten nach teilweise längerer Verletzungspause, Dominik Kaiser nach Erkrankung wieder ins Team zurück. Für Compper war es überhaupt das erste Spiel der Saison.

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Presse 04.09.2015

Heute Nachmittag bestreitet RB Leipzig den Länderspielpausen-Test gegen Dukla Prag. Ohne die Nationalmannschaftsreisenden, dafür vielleicht mit Neuzugang Marcel Halstenberg und einigen, die zuletzt verletzt waren. Anpfiff gegen den tschechischen Erstligisten ist im Markranstädter Stadion am Bad um 16.30 Uhr.

Ralf Rangnick gibt sich via BILD entspannt in Bezug auf den durchwachsenen Saisonstart und weist darauf hin, dass man bei einer Reihe von neuen Spielern in der Stammelf noch Zeit brauche. Man werde aber „bald konstanter spielen und dann auch konstant mehr Punkte holen“. BILD zieht dabei Parallelen zu Rangnicks bisherigen Aufstiegssaisons in Liga 2, in die er mit seinen Teams auch jeweils durchwachsen startete.

Davie Selke und Lukas Klostermann waren gestern mit der deutschen U21 gegen Dänemark im Einsatz. Davie Selke spielte beim 2:1-Sieg durch und leitete den zwischenzeitlichen Ausgleich ein. Lukas Klostermann bekam einen achtminütigen Kurzeinsatz am Ende der Partie.

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Presse 03.09.2015

Erste Länderspielpause der Saison ist weiterhin auch Bilanzenzeit. BILD weist Gewinner (Fabio Coltorti, Zsolt Kalmár und Emil Forsberg) und Verlierer (Yussuf Poulsen, Anthony Jung, Rani Khedira) der ersten Saisonspiele von RB Leipzig aus. Die RB-Fans kümmern sich um den Leistungsstand der Neuzugänge.

‚Once a metro‘ mit einem längeren Beitrag mit der These, dass die New York Red Bulls dieses Jahr stärker in die von Ralf Rangnick geprägte Philosophie im Fußball-Hause Red Bull eingegliedert wurden, nachdem man zuvor noch eher eine eigenständige Rolle gespielt hatte. Was sie dazu führt, den Stand der Dinge als „RalfBall era of RBNY“ zu bezeichnen.

Durchaus nicht uninteressant das Nachzeichnen, wie nun New York stärker in die Gesamtfußballstrategie eingegliedert wird. Würde allerdings nur Sinn machen, wenn auch auf Dauer Synergien zwischen New York und Brasilien, Österreich und Deutschland entstehen. Diesbezüglich wird man wohl abwarten müssen, ob dies über Adaptionen von Spielphilosophien hinausgehend auch Spielertransfers betreffen wird.

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Presse 02.09.2015

BILD mit ein paar Sätzen zum Halstenberg-Wechsel. Laut Rangnick habe man 3.000.000 Euro bezahlt („Summe ist nicht unerheblich“) und müsse bei Aufstieg noch mal 100.000 Euro drauflegen. Halstenberg sei „seit Wochen unser Wunschspieler“ gewesen. Auch Bundesligisten waren an dem Linksverteidiger dran, hätten aber laut BILD nicht so viel Geld zahlen wollen. Halstenberg selber sagt im LVZ-Video, dass er seinem Verein mitgeteilt habe, nach Leipzig wechseln zu wollen und dass es dann zwischen den Vereinen relativ schnell gegangen sei.

Talent Dmitri Skopintsev, der nun nach Salzburg weitergezogen ist, ist dagegen offenbar gar nicht so sehr Leipziger Wunschspieler gewesen wie man noch vor kurzem dachte. Den habe man eigentlich schon vor knapp zwei Monaten in Salzburg verpflichten wollen. Allerdings sei der Wunsch des 18jährigen Russen auf einen Platz im Leipziger Kader so groß gewesen, dass sich dem RB Leipzig nicht habe entziehen können und ihn geholt habe. Da er hier aber keine Chance hatte, geht es nun doch nach Salzburg, wo er in Liefering trainieren und hauptsächlich spielen wird und auch noch im Salzburger U18-Team Nachwuchs-Champions-League oder in Salzburg Bundesliga spielen könnte.

Die Sächsische Zeitung mit ein paar Zeilen zu Benjamin Bellot, zum einzigen RB-Spieler, der die gesamte Vereinsgeschichte mitgemacht hat.

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Presse 01.09.2015

Gestern schloss in Deutschland das Transferfenster. Kurz vorher kletterte noch Marcel Halstenberg durch und wechselte vom FC St. Pauli zu RB Leipzig. Reichlich 3.000.000 bis 4.000.000 Euro soll Leipzig für den 23jährigen Linksverteidiger laut BILD abdrücken.

Auf der Abgangsseite konnte nach der Halstenberg-Verpflichtung noch Dmitri Skopintsev vermeldet werden. Der 18jährige kam vor erst knapp zwei Monaten aus Russland und wechselt nun nach Salzburg weiter, wo er einen Vierjahresvertrag unterschreibt und vorerst für ein Jahr zum FC Liefering weiterverliehen wird. Dass Skopintsev abgegeben und nicht nur verliehen wird, kommt durchaus ein wenig überraschend.

Die Mitteldeutsche Zeitung wartet derweil nicht auf Transfers, sondern auf den „Rangnick-Effekt“ und malt eine eher dürftige Bilanz der bisherigen Spielzeit bei RB Leipzig.

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Presse 31.08.2015

Drei Tage ist es schon her das Unentschieden von RB Leipzig bei Union Berlin. Ein Spiel, in das man sehr viel Aufwand steckte und praktisch über die gesamte Spielzeit und vor allem in der zweiten Hälfte das Spielgeschehen deutlich dominierte. Torchancen resultierten daraus aber kaum, sodass das Unentschieden angesichts des Aufwands eigentlich zu wenig ist, angesichts der Verteilung der wenigen klaren Chancen aber auch in Ordnung geht.

Sören Brandy hatte Union nach einer knappen halben Stunde nach einem Standard und völlig freistehend in Führung gebracht. Michael Parensen erzielte kurz vor Schluss per Eigentor, bei dem er vom eingewechselten Nils Quaschner unter Druck gesetzt wurde, das 1:1.

Reichlich 21.000 Zuschauer, darunter ungefähr 1.500 aus Leipzig wollten die Partie sehen. Auf Union-Seite allerlei Tapeten zu Mitbestimmung, Vereinsleben, Bewegung gegen RB und dem Taurin-Gehalt Leipziger Fußballemotion. Dazu 15 Minuten Schweigen am Anfang. Diesmal allerdings nicht schwarz gekleidet wie vor einem Jahr, sondern hauptsächlich rot.

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Presse 27.08.2015

Morgen Abend der fünfte Spieltag in der zweiten Bundesliga. Auf RB Leipzig wartet das Auswärtsspiel bei Union Berlin. Die Ausfallliste für das Spiel relativ lang. Neu hinzugekommen ist unter der Woche bei RB Leipzig noch Kapitän Dominik Kaiser, der mit einem Magen-Darm-Virus flach liegt. Probleme bereitet vor allem die Innenverteidigung, in der zusätzlich zu den Langzeitverletzten Marvin Compper und Atinc Nukan auch noch Tim Sebastian ausfällt.

Nicht dabei auch die ebenfalls weiterhin verletzten Ken Gipson und Terrence Boyd. Wahrscheinlich nach Verletzung noch kein Thema ist zudem Stefan Hierländer. Heißt auch, dass nur noch 16 Feldspieler aus dem Profikader übrig bleiben und damit auch ein Patrick Strauß oder ein Dmitri Skopintsev mal in den Genuss einer Kadernominierung kommen dürften.

Wie sich das dann aufstellungstechnisch im Detail gestalten wird, ist schwer absehbar. In der Innenverteidigung werden Willi Orban und Lukas Klostermann oder Stefan Ilsanker auflaufen. Auf der Doppelsechs werden zwei aus dem Trio Rani Khedira, Diego Demme, Stefan Ilsanker auflaufen. Wobei eine Doppelsechs Khedira-Demme erstaunlich wäre, da beide zusammen in dieser Saison bisher auf lediglich zwei Einwechslungen und 14 Minuten Spielzeit kommen.

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Presse 26.08.2015

Während Constantin Eckner die Niederlage von RB Leipzig gegen St. Pauli noch mal unter taktischen Gesichtspunkten unter die Lupe nimmt und die RB-Fans den Saisonauftakt bilanzieren, wirft das Spiel bei Union Berlin seine Schatten voraus. Weiter ein Thema dabei, dass Union-Fans zum viertelstündigen Schweigen aufrufen.

Union-Präsident Dirk Zingler unterstützt seine Fans dabei „zu 100%“. Ok findet er es, dass RB Leipzig viel mehr Geld hat als Union (um im nächsten Satz doch die Angst der „Leute“ zu teilen, „dass der Fußball irgendwann nur noch von Geld geprägt wird“), ihm gehe es vielmehr darum, dass „Fußball seit jeher in der Gesellschaft immer mehr als nur der sportliche Wettbewerb“ war. Was Zingler offenbar durch RB Leipzig gefährdet sieht. Was wiederum sein gutes Recht ist, aber auch eine recht abstrakte Außenperspektive einnimmt.

Der Schluss von fehlender Mitgliedermitbestimmung auf das Fehlen von „Gemeinschaft, gesellschaftlicher Verantwortung, Partizipation, also von einer gewissen Kultur“ könnte nämlich auch ein schlichter Fehlschluss sein (zumindest wenn man nicht versucht Leipzig und Union, sondern sagen wir Leipzig und Braunschweig zu vergleichen und sich die Einbettung von Fans und Verein in städtischen Alltag und gesellschaftliche Verantwortung ohne Scheuklappen anschaut). Mal ganz davon abgesehen, ob man Zinglers Wertvorgabe einer Fußballkultur, die sich nicht nur auf den sportlichen Wettbewerb reduziert, überhaupt teilt.

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Presse 25.08.2015

Aufarbeitungen zur 0:1-Niederlage von RB Leipzig gegen den FC St. Pauli weiterhin (empfohlen seien vor allem die Beiträge aus der sehr aktiven Hamburger Bloglandschaft). Ralf Rangnick zeigt sich beim gestrigen Auslaufen (bzw. Ausradeln) nach der Niederlage eher unerfreut und schimpft via MZ und BILD vor allem auf zu viele lange Bälle und schlechte Standards, wegen denen man die Kopfballüberlegenheit gegenüber den Gästen nicht ausgespielt habe.

Konsequenz könnte sein, dass RB Leipzig doch noch mal auf dem Transfermarkt tätigt wird, obwohl man noch vor kurzem die Kaderplanung als definitiv abgeschlossen bezeichnet hatte. Nun erklärt Rangnick zumindest, dass man bis zum Schließen des Transferfensters am 31.08.2015 weiter den Markt beobachte („Man sollte nie nie sagen.“). BILD und MZ meinen, dass ein Links- und ein Innenverteidiger auf der Liste stehen könnten.

Ob man jetzt den Kader noch mal durch Zugänge verändern muss, darüber kann man natürlich bei 26 Spielern im Profikader und einigen Perspektivakteuren in der U23 oder darunter trefflich spekulieren. Fakt ist zumindest, dass die Außenverteidigerposition schon seit einiger Zeit der Qualität anderer Positionen hinterherhängt. Bisher konnte man das aber als Team immer gut kompensieren. Zumal man in dem Zusammenhang auch nicht umhin kommt festzustellen, dass die teilweisen Probleme in der Defensive auf den Außenverteidigerpositionen eine Folge fehlender Kompaktheit gegen den Ball sind und man die Probleme mithin nicht einfach ausschließlich auf den Außenverteidigern abladen kann.

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Presse 24.08.2015

Gestern die bittere und vermeidbare, aber nicht unverdiente 0:1-Niederlage von RB Leipzig gegen den FC St. Pauli. Wie schon im letzten Aufeinandertreffen beider Teams in Hamburg war Lennart Thy der entscheidende Torschütze. Wieder traf er kurz vor dem Halbzeitpfiff.

Die ersten 25 Minuten gehörten komplett RB Leipzig, die in dieser Zeit die Führung hätten erzielen müssen. Die nächsten 20 Minuten gehörten komplett St. Pauli, die entsprechend auch das Führungstor erzielten. In der zweiten Halbzeit mühte sich RB Leipzig mit vielen, vielen Offensivkräften um eine Ergebniskorrektur, hatte abgesehen von einer Großchance relativ kurz nach der Pause aber auch nicht mehr allzuviel Durchschlagskraft zu bieten.

Offiziell 41.795 Zuschauer wollten sich die Partie ansehen. Was erstmals in einem Ligaspiel ausverkauft bedeutete.

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Presse 20.08.2015

Zwei Tage noch bis zum Spiel von RB Leipzig gegen den FC St. Pauli. Angesichts eines Vorverkaufs, der inzwischen schon bei über 34.000 verkauften Tickets angekommen ist, kann man auf irgendwas um die 40.000 Besucher rechnen. Aus irgendeinem Grund ziehen die Duelle mit den Norddeutschen besonders. Schon letzte Saison konnte man zum Heimspiel fast 40.000 Zuschauern begrüßen, was deutlich über dem normalen Saisonschnitt lag.

Sportlich gesehen wird der FC St. Pauli am Sonntag trotz mit RB Leipzig identischer Punktzahl eher Außenseiter sein. Allerdings hat man aus den letzten Partien so viel Selbstvertrauen mitgenommen, dass man auch in Leipzig punkten will und nicht wie in der letzten Saison nach einer 1:4-Niederlage noch halbwegs zufrieden wieder nach Hause fährt.

Das Hamburger Abendblatt vermeldet, dass es mit einer Rückkehr von St.-Pauli-Innenverteidiger Lasse Sobiech zum Spiel bei RB Leipzig eng werde. Eine entsprechende Entscheidung werde erst kurzfristig getroffen. Von zu den Langzeitverletzten Gipson, Boyd, Compper und Nukan bei RB Leipzig hinzukommenden Problemfällen ist nichts bekannt.

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Presse 19.08.2015

Die LVZ hat heute den geburtstagenden RB-Vorstandsvorsitzenden Oliver Mintzlaff im Angebot (wird 40), der demnächst mit Stadionbesitzer Michael Kölmel über die Zukunft von RB Leipzig in der Red Bull Arena und einen Ausbau reden will. Eine Machbarkeitsstudie stehe auch noch vor einer Entscheidung.

Zudem wolle Mintzlaff Perry Bräutigam „langfristig an den Verein binden“. Offenbar vor allem als eine Art Repräsentanten und Aushängeschild des Vereins. Klingt eher nach weggelobt für Bräutigam, der bis letzte Saison noch Torwarttrainer war und den aktuellen Plänen nach im sportlichen Bereich direkt fast gar keine Rolle mehr spielen würde.

Gestern schon in der LVZ die Nachricht, dass Christina Happel aus dem Medienbereich von RB Leipzig ausscheidet, in den sie erst vor einem Jahr eingetreten war. Dem Klang nach keine ganz harmonische Trennung.

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Presse 18.08.2015

Noch ein bisschen Nachhall zum Spiel von RB Leipzig bei Eintracht Braunschweig. Unter anderem mit einer merkwürdigen Distanzierung auf der Eintracht-Website von einer Fan-Zaunfahne. Auf der stand geschrieben, dass alle in Braunschweig wissen, dass „alle Bullen sch…“ sind. Auf der Eintracht-Website behauptet nun der „Geschäftsführer der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA“ Soeren Oliver Voigt, dass diese Zaunfahne „nicht angemeldet und inhaltlich nicht mit uns abgestimmt“ gewesen sei und man mit „derartigen Verunglimpfungen gegenüber unseren Gegnern“ nichts zu tun haben möchte.

Eine Stellungnahme, die eigentlich mehr Fragezeichen aufwirft, als dass sie Anworten liefern würde. Da hängt eine Riesenzaunfahne, die die komplette Eintracht-Fankurve umspannt, also mal eben locker irgendwas oberhalb von 50 Metern lang und vielleicht irgendwas unter fünf Metern hoch ist. Und diese Zaunfahne, die nicht mal eben irgendwo in der Hosentasche durch den normalen Eingang kommt, kann aufgehängt (und von Fans aus dem Stadioninnenbereich heraus gerichtet und hinterher zerschnippelt und in der zweiten Halbzeit noch mal als Blockfahne genutzt) werden, ohne dass jemand Kenntnis davon hat, was da drauf steht? Bei einem Spiel gegen RB Leipzig, bei dem man im Vorfeld aufgrund einiger Geschichten in der Vergangenheit bei verschiedensten Spielen besonders sensibilisiert ist?

Viele Interpretationsvarianten bleiben da nicht. Entweder schwindelt der Eintracht-Geschäftsführer einfach, um sich und seinen Verein der Verantwortung entziehen. Oder aber die Abläufe bei der Spieltagsvorbereitung stimmen nicht, weil man am Verein vorbei ein Viertel des Stadionzauns behängen kann. Was trotzdem in der Verantwortung des Vereins läge. Oder aber die Vereinsführung wurde von den Fans schlicht gelinkt (Zaunfahne angekündigt, anderen Inhalt dem Verein mitgeteilt). Wobei auch hier der Verein weiterhin die Mitverantwortung trüge. Egal welche Version stimmt, der Verein hat in seinen Entscheidungsstrukturen offenbar ein Problem. Wenn die Zaunfahne am Verein vorbei dort aufgehangen wurde genauso, wie wenn die Zaunfahne dort mit Wissen des Vereins aufgehangen wurde.

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Presse 17.08.2015

Vorgestern bereits der 2:0-Auswärtssieg von RB Leipzig bei Eintracht Braunschweig. Allerlei Berichte heute zu einem insbesondere in der zweiten Halbzeit souveränen Auftritt der Leipziger. In der ersten Halbzeit war das Spiel nach starken 15 RB-Anfangsminuten noch ausgeglichen.

Die Tore für RB Leipzig vor reichlich 21.000 Zuschauern (darunter 1.000 Leipziger) schossen Davie Selke und Emil Forsberg in der zweiten Halbzeit. Für beide ist es bereits der zweite Saisontreffer.

Durch den Sieg setzte sich RB Leipzig nach dem dritten Spieltag in der Spitzengruppe fest. Nur Bochum steht mit der weißen Weste von neun Punkten noch vor RB an der Tabellenspitze. Braunschweig muss sich mit nur einem Punkt aus drei Spielen erst mal Richtung Tabellenkeller orientieren.

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Presse 14.08.2015

Was für ne Woche. Zuerst der Spielabbruch, dann Rangnick-Äußerungen zur Möglichkeit, sich als künftiger Bundesligist mal mit Mario Götze und Jürgen Klopp beschäftigen zu können (die Rangnick gestern als Äußerungen mit Augenzwinkern bezeichnete) und dann gestern auch noch ein Chlorgas-Unfall im Trainingszentrum am Cottaweg, wegen dem die anliegende Straße und das Gelände komplett gesperrt wurde. Das Chlorgas sei beim Befüllen der Poolanlage im neuen Trainingszentrumsgebäude entwichen und habe zwei Personen verletzt. Reicht ja jetzt auch langsam mal mit Überraschungen und Schlagzeilen abseits des Sports..

Heute dann schon das Urteil in der Frage der Spielwertung des DFB-Pokalspiels zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig. Nicht unerwartet geht das Spiel mit 2:0 nach Leipzig. Man kann diese in den Regularien festgesetzte Logik, Vereine für das Verhalten ihnen zurechenbarer Fans zu bestrafen, merwürdig finden, weil man damit im Sportrecht davon abgeht, den Verursacher direkt zu bestrafen. Ausgerechnet nach diesem Spiel, in dem es im Gegensatz zu anderen, früheren Spielabbrüchen nicht um einen Einzeltäter, sondern um einen recht breiten Einsatz von Wurfgegenständen als Ausdruck einer bestimmten Atmosphäre auf Seiten der Fans des Heimvereins ging, mit dieser Logik zu brechen, wäre allerdings noch merkwürdiger gewesen.

Der Schutz von Unparteiischen und Spielern steht im Vordergrund und wenn die allgemeine Atmosphäre in einem Stadion zur Folge hat, dass die Beteiligten auf dem grünen Rasen gefährdet oder gar verletzt werden, dann ist erstens ein Abbruch die logische Folge und zweitens der Zusammenhang mit dem entsprechenden Verein eben doch sehr viel naheliegender als bei einem einzelnen Bierbecherwurf aus der ersten Reihe der Haupttribüne. Weswegen die Spielwertung (auch jenseits juristischer Scharmützel) naheliegender ist als bei einem einzelnen Becherwerfer, der das Pech hatte, den Linienrichter zu treffen.

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Presse 13.08.2015

Und weiter geht es mit Aufarbeitungen zum Spielabbruch am Montag bei der Partie VfL Osnabrück gegen RB Leipzig.

Bei ‚Wahre Tabelle‘ eine recht fundierte juristische Auseinandersetzung von Schiedsrichter Johannes Gründel mit der Frage Spielwiederholung ja oder nein. Fazit: eigentlich nein, aber durch die Anmerkung von RB Leipzig, das Spiel wiederholen zu wollen, verändere sich die juristische Sachlage ein wenig. Der grundlegende Sinn der entsprechenden Verbandsbestimmungen ziele nicht auf Bestrafung ab, sondern darauf, wie man „mit Spielen ohne Ergebnis im Wettbewerb“ umgeht (abgesehen von einer davon unabhängigen finanziellen Strafe oder Zuschauerausschlüssen und Co als Bestrafungsebene) und hierbei vor allem in strittigen Verfahren zu einem Ergebnis zu kommen.

Stark vereinfacht zusammengefasst gebe es durch die Forderung beider Vereine nach einem Wiederholungsspiel aber kein strittiges Verfahren und da Osnabrück für die Vorkomnisse in einem gesonderten Verfahren noch wirtschaftlich (oder wie auch immer) abgestraft wird, könne man sich auf das Wiederholungsspiel eigentlich auch den Paragraphen nach einlassen, weil die Bestrafung nicht über das Spielergebnis erfolgen müsse. Zumindest eine interessante Rechtsauffassung, die man zur Kenntnis nehmen sollte.

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Presse 12.08.2015

Weiter geht es natürlich mit der Aufarbeitung des DFB-Pokalspiels zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig und dem Spielabbruch nach einem Wurf eines Feuerzeugs auf den Schiedsrichter. Mit vielerlei Meinung und Ansichten darüber, wie es nun weitergeht.

Im Kern ist man sich einig, dass es wahrscheinlich ist, dass das Spiel nicht wiederholt, sondern aufgrund entsprechender Verbandsregularien zugunsten von RB Leipzig gewertet werden wird. Auch wenn man sich das in Leipzig oder Osnabrück anders wünscht.

Abgesehen davon ist man sich weitgehend einig, dass das Vorkommnis zu verurteilen ist. Unterschiede gibt es im Zungenschlag. Für die einen ist der Spielabbruch eingebettet in ein generell negative Entwicklung im Fanbereich und im Umgang mit RB Leipzig, für andere handelt es sich eher um eine Einzeltat.

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Presse 11.08.2015

Ein Pokalabend, wie ihn sich wohl niemand ausgemalt hatte. Weil Schiedsrichter Martin Petersen von einem Feuerzeug am Kopf getroffen wurde, wurde die Erstrundenpartie zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig gestern in der 71. Minute abgebrochen. Petersen wurde in ein Krankenhaus gebracht und bei ihm laut DFB eine leichte Gehirnerschütterung festgestellt.

Bis dahin hatte der Drittligist aus Osnabrück den Favoriten mit aggressiv-intensivem Spiel ziemlich in Bedrängnis gebracht und führte durchaus verdient mit 1:0. Halil Savran hatte schon in der ersten Minute getroffen.

Wie die Partie gewertet wird, ist noch unklar. Allerdings ist davon auszugehen, dass im Einklang mit den Verbandsregularien, wie sie der DFB noch mal zusammenfasst, RB Leipzig der Sieg am grünen Tisch zugesprochen wird, da der Spielabbruch durch einen Wurf aus der Heimkurve provoziert wurde. Das DFB-Sportgericht wird eine Entscheidung treffen, im besten Fall noch in dieser Woche.

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