Junge Mannschaft auf Augenhöhe mit Topteams

In den kommenden Wochen warten mit zweimal Bayern, zweimal Champions League gegen Porto, dem Auswärtsspiel in Dortmund und den Heimpartien gegen die starken Aufsteiger aus Hannover und Stuttgart ganz dicke Brocken. Dann wird sich bereits zeigen, ob man auf dem Weg, ein erwachsenes Fußballteam zu werden, das mit Ballbesitz und Rotation trotzdem konstant und ausbalanciert kicken kann, schon weitergekommen ist. Der Start in die Saison und die Transformation zu einem Ballbesitzteam, das ein vernünftiges Gegenpressing hat, war ok, hat aber auch Probleme im Defensivverhalten als Team und in der Zielstrebigkeit im Offensivspiel offengelegt. Mal sehen, was man davon in der Länderspielpause aufgearbeitet kriegt. (Guter Saisonstart trotz Problemen)

Der zweite Block mit drei englischen Wochen ist absolviert. 17 Spiele hat RB Leipzig in dieser Saison bereits hinter sich gebracht. Acht Spiele warten noch bis zur Winterpause. Zu absolvieren in vier Wochen, davon drei englischen Wochen. Ein etwas entspannteres Programm als zuletzt, wobei die Betonung auf etwas liegt und nicht auf entspannt.

Die vergangenen drei Wochen kann man insgesamt aus RB-Sicht nur als erfolgreich bezeichnen. In der Bundesliga hat man drei von vier Spielen gewonnen. Mit 22 Punkten hat man zwar nach elf Spielen gleich fünf weniger als letzte Saison. Allerdings hat man gegen dieselben Gegner wie im Vorjahr (wenn man die Aufsteiger gegen die Absteiger tauscht) auch bereits fünf Punkte mehr geholt. Als Zweiter steht man in der Bundesliga schon wieder mehr als gut da und hält trotz Dreifachbelastung Kurs Richtung Europa.

In sieben Spielen nur eine schlechte Halbzeit

Pech hatte man ein wenig im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München, als RB Leipzig 60 Minuten lang das bessere Team war, aber dann in Unterzahl und Elfmeterschießen verlor. Eine gemischte Bilanz bringt die Champions League, in der man einem sehr guten Heimspiel gegen Porto zumindest eine sehr schwache erste Halbzeit in Porto folgen ließ. Die beiden Auswärtsniederlagen in Istanbul und Porto sind es auch, die RB in der Gruppe ein wenig zurückgeworfen haben. Selbst zwei Siege in den letzten beiden Spielen führen nicht zwangsläufig ins CL-Achtelfinale. Zumal vor allem das Auswärtsspiel in Monaco in zwei Wochen eine ganz harte Aufgabe wird.

In der Bundesliga stand zu Beginn der letzten drei englischen Wochen das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund auf dem Programm. Das 3:2 beim BVB war ein ganz großer Sieg. Zumal man nach frühem Rückstand nicht unbedingt damit rechnen konnte, dass die Gastgeber sich das noch mal aus der Hand nehmen lassen. Die Niederlage war für den BVB aber auch der Auftakt in vier Bundesligaspiele, in denen man gleich zwölf Gegentore kassierte und nur einen Punkt holte.

Dem 3:2 in Dortmund folgte das sehr routiniert herausgespielte 1:0 gegen den VfB Stuttgart. Damit fuhr man zum Topspiel nach München, das im Nachhinein und wegen der frühen roten Karte gegen Willi Orban als Streichergebnis in die Saisonstatistik eingeht. Und schließlich folgte zum Abschluss noch das 2:1 gegen Hannover 96, das man sich mit einer späten Energieleistung verdient erkämpfte.

[Ge = Punkte gesamt 2017/2018; 1.Bl = Punkte zwischen dem 1. und 2. Spieltag der Bundesliga; 2.Bl = Punkte zwischen 3. und 7. Spieltag der Bundesliga; 3.Bl = Punkte zwischen 8. und 11. Spieltag der Bundesliga; 2017 = Punkte im Kalenderjahr 2017 in der Bundesliga]

 Ge1.Bl2.Bl3.Bl2017
München26681269
Leipzig22310954
Dortmund20613160
Schalke20371045
Hoffenheim19410553
Hannover18666--
Frankfurt1846831
Gladbach1847748
Leverkusen1617836
Augsburg16110536
Hertha1436533
Stuttgart13346--
Mainz1207529
Wolfsburg1134432
Hamburg1061335
Freiburg816133
Bremen504134
Köln201126

In sieben Auftritten in den letzten drei englischen Wochen gab es ein nicht bewertbares Spiel (bei den Bayern) und eine wirklich nicht gute Hälfte (in Porto). Ansonsten spielte man eine erfolgreiche Mischung aus Ballbesitz, schnellen Angriffen, aber auch mal verwaltendem Fußball. Man gewann die beiden Spiele gegen die Aufsteiger, die man vor den Wochen mit vielen Topspielen vielleicht als die Must-win-Spiele gesehen hätte, holte den Big Point in Dortmund und zeigte erstaunlich viel Konstanz.

Unreife bei Platzverweisen

Problematisch waren gleich drei Platzverweise, die zu insgesamt fast zwei kompletten Spielen in Unterzahl führten. In Dortmund kostete das fast den Sieg. Im Pokal gegen die Bayern kippte das Spiel in Überzahl zugunsten der Bayern. Und in München war man in Unterzahl schlicht chancenlos. In drei von vier Spielen gegen die Bayern spielte man nun jeweils eine Stunde oder mehr in Unterzahl. Bei Elf gegen Elf zeigte man 2017 schon zweimal, dass man mit dem Meister auf Augenhöhe spielen kann. Zehn gegen elf ist als Matchup aber nicht sehr hilfreich.

Ein bisschen steckt da noch Unreife drin. Alle drei Platzverweise in den letzten englischen Wochen kann man geben bzw. resultieren aus unnötigen Aktionen von RB-Spielern. Ilsankers taktisches Foul in Dortmund an der Mittellinie. Keitas taktisches Foul gegen die Bayern auch kurz hinter der Mittellinie. Orbans Notbremse bei den Bayern (nach der man sicher diskutieren kann, ob Robben wirklich eine große Chance gehabt hätte, aber das Foul an sich war als Notbremse angelegt, sodass der Fakt bleibt, dass die Aktion unnötig und unpassend war).

Letztlich muss man bei RB Leipzig aufpassen, dass man sich gerade in Partien, in denen man gegen eine Mannschaft agiert, die besser besetzt ist und man schon zu elft einen guten Tag erwischen muss, um mitzuspielen, nicht selbst entscheidend schwächt. Wie gesagt, drei frühe Platzverweise in drei von vier Spielen gegen die Bayern in nicht mal zwölf Monaten, das ist viel zu viel.

Rotation beginnt zu funktionieren

Interessant an den letzten englischen Wochen, dass man sich in Sachen Rotation deutlich besser eingefunden hat. Am Anfang der Saison blieb da noch oft das Gefühl, dass manchen Spielern durch ständige Wechsel ein wenig der Rhythmus fehlt. In Augsburg ging dann eine Totalrotation auch mal komplett schief.

Inzwischen hat man sich auf eine Rotation mit ungefähr 16, 17 Feldspielern eingependelt, von denen alle Spieler mindestens ein Drittel der Spielzeit in der Bundesliga absolviert haben. Und da ist dann sogar schon ein Ibrahima Konaté dabei, der derzeit und nach Ilsankers Verletzung den dritten Innenverteidiger gibt.

In dieser Kernroation wechselt man relativ konsequent durch und versucht immer wieder möglichst viel Frische aufs Feld zu bringen, ohne die Mannschaft komplett durchzutauschen. Inzwischen kommen da die Spieler auch ganz gut mit zurecht. Größere, grundsätzliche Anpassungsprobleme scheint es von Spiel zu Spiel nicht mehr zu geben.

Ballbesitz als zentrales Motiv, Dribblings als wichtigster Bestandteil

Eher noch hat man das Gefühl, dass man manchmal ein wenig damit Probleme hat, zwischen Ballbesitzspiel und Umkehrspiel zu switchen. Das kontrollierte Spiel aus dem Ballbesitz bekommt man inzwischen ganz gut hin. Vor allem auch, weil man als dribbelstärkstes Team der Liga die Möglichkeiten hat, Offensivaktionen auch mal ohne Hochgeschwindigkeitspassspiel aufzulösen.

Für ein Team, das gern im Gegenpressing agiert, gibt es letztlich wenig besseres als Dribblings für das Offensivspiel. Wenn man die Eins-gegen-Eins-Aktionen gut absichert. Kommen die Brumas, Forsbergs und Keitas mit ihren Aktionen durch, bringt es neue Räume. Verlieren sie die Bälle, hat man die Chance im Gegenpressing Bälle (zurück) zu erobern und den Gegner vielleicht auch mal ungeordnet zu erwischen. Ganz im Sinne des Prinzips des vor ein paar Jahren mal ins taktische Gespräch gebrachten, kalkulierten Fehlpasses.

Das Ballbesitzspiel passt also in Kombination mit Dribblings und Gegenpressing ganz gut. Manchmal bleibt aber das Gefühl, dass man sich in Spielen mit Ballbesitz ein wenig schwer tut, auch mal den tiefen Ball zu spielen, weil man die Ballbesitzoption im Blick hat. Aber erstens kann das auch nur ein Gefühl sein und zweitens ist es vermutlich auch die Königsklasse des Fußballs, in jeder Situation jede Spielphilosophie auf Tasche zu haben und den permanenten Tempowechsel zu beherrschen.

Schlechtere Balance als im Vorjahr

Interessant vielleicht, dass RB Leipzig in dieser Saison im Gegensatz zur letzten in Bezug auf das Verhältnis von zugelassenen und selbst erarbeiteten Chancen gar nicht so richtig gut dasteht. Es gibt immerhin sechs Teams, die weniger Chancen zulassen als RB. Und immerhin sechs Team arbeiten sich mehr Chancen heraus als RB. Laut Statistik hat RB mehr Tore geschossen und weniger Gegentore kassiert, als man aufgrund der Chancen erwarten würde. Entsprechend hat man aktuell fünf Punkte mehr, als es das Chancenverhältnis hergibt. Wenn man danach geht, würde RB derzeit irgendwo im breiten Pulk zwischen Rang 4 und Rang 8 liegen.

Entsprechend kann man feststellen, dass RB Leipzig mehr aus den eigenen Möglichkeiten macht als andere Teams der Liga. Ist dann halt eine Frage, ob man das als Glück oder als Können interpretiert. Vermutlich von beidem ein bisschen. Timo Werner beispielsweise ist ein Stürmer, der aus seinen Möglichkeiten mehr macht als andere. Das ist dann bei ihm aber schon eher Können und nur bedingt Glück.

Junges RB Leipzig

Es mag vielleicht etwas erstaunen, dass diese Coolness, die RB Leipzig hat (und die sich auch darin zeigt, dass man in engen Spielen das beste Team der Liga ist und die meisten Punkte holt und dass man schon drei Spiele gedreht hat), vom jüngsten Team der Liga getragen wird. Mehr noch als nach dem Aufstieg, als vieles davon auch noch Attitüde war, ist man inzwischen tatsächlich auch im Vergleich mit dem Rest der Liga sehr jung aufgestellt. Was auch daran liegen mag, dass Akteure wie Compper oder Kaiser keine Rolle mehr spielen.

Im Schnitt ist jede RB-Startformation auf jeder Position ein Jahr jünger als die des zweitjüngsten Teams der Liga (Bayer Leverkusen). Das ist durchaus ein ziemlich extremer Wert. Während letzte Saison lange noch der Kader, aber nicht die Aufstellungen besonders jung waren, werden diese Saison gerade in der Bundesliga auch die jungen Spieler wie eben ein Konaté ins kalte Wasser geworfen (was auch eine Folge der Rotation ist). Permanent hauptsächlich mit einer U23 aufzulaufen und dann trotzdem ziemlich cool auch knappe Siege nach Hause zu spielen und sehr viel aus den Spielen und deren Verlauf herauszuholen, ist durchaus sehr erstaunlich.

Dominator Marcel Sabitzer – drei Spieler im Hintergrund

Erstaunlich auch, dass die bisherige Saison und auch die letzten drei englischen Wochen nicht von Dominatoren geprägt waren. Schon gar nicht von den Dominatoren der letzten Saison. Werner war meist nur kurz dabei. Forsberg und Keita sind immer noch prägende Figuren, aber lange nicht so dominant und entscheidend wie letzte Saison. Wenn es diese Saison einen Dominator im Team gibt, dann ist das noch am ehesten Marcel Sabitzer.

In 16 von 17 Spielen stand der Österreicher in der Startelf, häufiger als jeder andere RB-Spieler. Und über das eine Spiel, das er sich von der Tribüne aus angucken musste, war Sabitzer sicher wenig amüsiert. Er spielt am liebsten immer und er spielt am liebsten immer durch. Und diese Saison spielt er vor allem fast immer gut und geht mit seiner Mischungs aus Laufaufwand mit und gegen den Ball und gutem Raumverständnis immer voran.

Am anderen Ende des Spektrums stehen Dominik Kaiser, Marvin Compper, Benno Schmitz und Federico Palacios. Während man bei Palacios vor der Saison schon ahnen konnte, dass das für ihn eng wird mit Einsatzzeiten, kommt der etwas harte Bruch bei Compper, Kaiser und Schmitz schon überraschender. Alle drei kamen in den abgelaufenen drei englischen Wochen gar nicht zum Einsatz und hatten schon Probleme, überhaupt einen Bankplatz zu ergattern. Für Schmitz und Compper war die Niederlage in Augsburg am 5. Spieltag der erste und einzige Auftritt diese Saison überhaupt.

Wenn man aus der letzten Saison etwas gelernt hat, dann dass für niemanden die Tür ganz zu ist, dass aber die von Hasenhüttl geförderten Hierarchien, die sich früh herausgebildet haben, schwer aufzubrechen sind. Entsprechend dürfte es für das Trio sehr schwer werden, im Spielbetrieb künftig irgendeine Form von tragender Rolle zu spielen. Letzte Saison moderierte man das trainerseits sehr gut, wenn man an die spezielle Situation von Selke, aber auch von Khedira denkt. In dieser Saison läuft das mit dem Quartettt ohne Einsatzzeit auch noch recht ruhig ab. Vor allem Compper, Kaiser oder Schmitz sind jetzt aber auch nicht unbedingt die Typen für den ganz großen öffentlichen Stress.

Ballbesitz meets Balleroberung

Wenn man RB Leipzig Anfang November 2017 nimmt, dann hat man eine Mannschaft, die zu den Ballbesitzteams der Liga gehört, ganz einfach weil sie von den meisten anderen Teams dazu gemacht wird. Gerade nach der Auswärtspartie in München ist der Schnitt des Ballbesitzes aber wieder auf 54% gesunken (Platz 4 in der Bundesliga).

Während Platz 1 bei den erfolgreichen Dribblings auf die nötige Komponente für eine erfolgreiche Auflösung des Ballbesitzes verweist, zeigen andere Daten aber auch an, dass man dabei die zentralen Qualitäten im schnellen Spiel nach vorn nicht vernachlässigt.

So ist die Passquote für ein Ballbesitzteam eher schlecht (knapp 80%, achter Platz in der Bundesliga), was eher eine Eigenschaft eines Umschaltteams ist. Dafür fängt man im Gegensatz zu anderen, typischen Ballbesitzteams wie den Bayern oder Dortmund vergleichsweise viele Bälle ab (Gegenpressing). 17 Pass-Interceptions sind es pro Spiel. Augenhöhe mit Schalke, die sich viel stärker als verteidigendes Balleroberungsteam positionieren können als RB.

Auch für die Mischung aus Ballbesitzteam und Mannschaft mit Geschwindigkeit und Tiefgang spricht, dass man die meisten Steilpässe der Bundesliga spielt, während man bei der Anzahl der Flanken zum letzten Drittel der Liga gehört.

RB Leipzig im November 2017

Wenn man die letzten drei englischen Wochen nimmt, dann erstaunt die durchaus steile Lernkurve. Wie schnell man die Rotationsthematik abgehakt hat und nun von Spiel zu Spiel auf drei, vier Positionen wechselt, ohne dass damit große Reibungsverluste verbunden sind (sprich Verluste taktischer oder mannschaftlicher Natur; dass es die fußballerische Qualität mindert, wenn gleichzeitig Forsberg, Keita und Kampl auf der Bank sitzen, dürfte klar sein). Jeder scheint da seine Rolle zu kennen und diese dann jeweils in den Spielen als Einwechsler oder Starter zu erfüllen. Entsprechend sind derzeit auch nicht Einzelspieler die Stars, sondern gewinnt man als Mannschaft mit verschiedenen Spielern, die im unterschiedlichen Ausmaß tragende Rollen spielen.

Als ganz gut gelungen kann man auch die weitergehende Transformation zu einem Ballbesitzteam empfinden. Gerade gegen Stuttgart oder gegen Porto, aber auch gegen Hannover sah das grundsätzlich sehr ordentlich aus. Wobei in dieser Länderspielpause gerade in den Partien gegen Dortmund, Bayern und in Porto auch andere Qualitäten gefragt waren. Die Mischung kriegt man ganz gut hin. Innerhalb eines Spiels zwischen den Herangehensweisen zu switschen, hat vielleicht noch Luft nach oben.

Luft nach oben gibt es bei RB Leipzig sicher noch in Sachen Abgezockheit in Zweikampfsituationen und bei Standards. Ständig rote Karten zu kassieren, ist eine Herausforderung für Körper und Geist, die man nicht permanent leisten kann, wie man dann vor allem nach dem Platzverweis in München gut gesehen hat, als die Luft komplett raus war.

Auch das Kassieren von Standardgegentoren gegen Porto in der Champions League macht die Dinge unnötig schwer. Vier Treffer auf diese Art und Weise zu kassieren, ist auf dem Niveau genau wie eine rote Karte kaum zu kompensieren. Erstaunlich ist das auch insofern, da man in der Bundesliga in Bezug auf Gegentore nach Standards noch eine fast weiße Weste hat.

Insgesamt hat man in den letzten englischen Wochen aber bewiesen, dass man auch gegen absolute Topklubs auf Augenhöhe spielen und Siege einfahren kann. Neben der Weiterentwicklung des Ballbesitzes ist auch die Integration der Neuzugänge, vor allem bei Jean-Kevin Augustin, Kevin Kampl und (mit leichten Abstrichen) bei Bruma auf einem guten Weg. Man hat sich zu einem Team entwickelt, das auch unter Mehrfachbelastung und Länderspielabstellungen in der Bundesliga auf konstant hohem Niveau mitspielen kann.

Es läuft für die sehr junge Mannschaft vieles sehr gut. In den letzten Wochen bis zur Winterpause wird die Aufgabe sein, sich auf diesem Niveau zu konsolidieren und möglichst in Europa zu überwintern. Ein weiterer großer Schritt, der in der Metamorphose vom Überraschungs- zum Topteam wartet.

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Peter Gulacsi tanzt die Gefühlslage bei RB Leipzig vor. | Foto: Dirk Hofmeister
Foto: Dirk Hofmeister

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Ein Gedanke zu „Junge Mannschaft auf Augenhöhe mit Topteams“

  1. Wieder mal voll auf den Punkt gebracht!
    Dazu passend die neuste Folge vom Rasenfunk. Wenn man aus BVB/FCB Sicht etwas „neidisch“ (sportlich natürlich!) zu RaBa schaut, dann bekommt man das Grinsen nicht wieder los.

    Ich meine, das 1. Paket mit der englischen Woche war etwas experimentel, Team und Trainer mussten lernen. Und haben gelernt.

    Nie hätte ich bei der Ansetzung im Oktober/November an soviele Punkte geglaubt, man hat in dem Zeitraum 2 Spiele gedreht, trotz 3fach-Belastung. Alle gewonnenen Spiele mit +1 absolviert, trotz des jungen Alters. Und selbst bei den beiden Bayernspielen habe ich hier das Druchatmen von Jupp, Uli und Co gespürt als wir mit den roten Karten dezimiert wurden. In M. werden sie die Couch-Potetos nicht mehr unterschätzen bzw haben sie auch nicht, dafür denken sie zu gut.

    Im Grunde ist vieles Meckern auf hohen Niveau, was Porto und die roten Karten angeht. Da war gewiss noch mehr drin. Aber wenn man eben abseits der Rasenballsportler genau zu hört, dann hat der Verein vieles richtig, richtig gut gemacht. Mit Jika haben wir u.a. jetzt erst den 1. Verletzten mit Muskelproblemen. Keine Ahnung, ob es da eine Statistik gibt, aber da müssen wir „abgeschlagen“ an Nummer 1 in der Buli sein. Auch da muss man den Verantwortlichen/Ärtzten ein riesen Kompliment machen, was da für hervoragende Arbeit geleistet wird. (ich klopfe hiermit 3x auf Holz, das dies so bleibt!!!)

    „Ganz im Sinne des Prinzips des vor ein paar Jahren mal ins taktische Gespräch gebrachten, kalkulierten Fehlpasses.“
    Weist Du noch, wann Du dies geschrieben hast?
    Mir ist dies auch schon sehr oft aufgefallen. Besonders die Pässe, die zum Einwurf des Gegners führen. Da sind letzte Saison (SCF, Mainz+BMG) nach Gegenpressing Tore entstanden. Dazu passt, das ich heute den Satz von Jürgen K. erstmals gelesen: „Gegenpressing ist der 1. Spielmacher!“

    „Des einen Freud, des anderen Leid“ – womit man bei Kaiser und Compper ist. Deren Verpflichtung enorm wichtig ist/war. Auch menschlich. Ich denke, sie spielen im Hintergrund immer noch eine sehr wichtige Rolle. Hatte gehofft, das es gegen Besiktas um nix mehr geht und man da ihnen einen Einsatz gibt, um „Danke“ zusagen, aber das wird wohl leider nichts werden.

    Ach ja, finde es immer noch bedauerlich, daß hier in Deinen Blöggen so wenig geschrieben wird. Auf Twitter wird so schnell und viel bei Dir geantwortet und hier nicht. Und bei den Analysen auch nur, wenn der SR irgendein Einfluss hatte (Stammschreiber ausgenomen)
    Schade.
    Aber Danke für den Blog hier!

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