Fußballspiel mit Spektakelpotenzial

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Borussia Dortmund (14.10.2017, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der zweite Block mit drei englischen Wochen steht an. Diesmal bestreitet RB Leipzig sieben Spiele in 22 Tagen. Zwei vielleicht schon vorenscheidende gegen Porto in der Champions League. Das Pokalspiel gegen die Bayern und das Auswärtsspiel in der Liga bei den Bayern. Die Heimspiele gegen die Aufsteiger. Und eben zum Auftakt das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund.

Topspielzeit am Samstag Abend. Spiel beim unangefochtenen Tabellenführer. Viel mehr an Herausforderung geht fast nicht. Aber nach den drei englischen Wochen vor der Länderspielpause hat man bei RB immer wieder betont, dass man viel gelernt hat und entsprechend gestärkt bzw. frohen Mutes in die nächsten Wochen geht. Soll heißen, ein bisschen sucht man ja bei RB auch nach der Herausforderung. Und ein bisschen bleibt das Gefühl, dass man bei RB auch mal gern einen großen Sieg in einem Spiel gegen ein Topteam einfahren möchte, nachdem man 2017 die Partien gegen Dortmund und Bayern jeweils verlor und in der Champions League noch ohne Sieg ist.

Nun ausgerechnet beim BVB zu punkten, ist dann aber doch eine ordentliche Aufgabe. Die Dortmunder sind seit zweieinhalb Jahren in Bundesligaspielen zu Hause ungeschlagen. 34 Siege und sieben Unentschieden hat man eingefahren, seitdem man im April 2015 gegen die Bayern mit 0:1 unterlag. 41 Bundesligaheimspiele ohne Niederlage.

Dass man in die aktuelle Saison nicht nur mit drei Heimsiegen, sondern mit sechs Siegen und einem Unentschieden startete, hatte nicht jeder so erwartet. Nach dem Trainerwechsel von Thomas Tuchel zu Peter Bosz befürchteten doch einige Beobachter erst mal einige Probleme bei der Anpassung an die aktive und auf hohes Verteidigen setzende Spielweise des Holländers.

Vor allem mit den nur zwei Gegentoren in sieben Spielen hatte angesichts der Veränderungen im Verhalten gegen den Ball niemand so richtig erwartet. Wobei die Anpassungen manch einem nach dem aktiven Verteidigen unter Klopp und dem ja auch vorhandenen Gegenpressing unter Tuchel auch nicht allzu extrem vorgekommen sein dürften.

Zudem verraten die zwei Gegentreffer auch nicht die ganze Story. In der Champions League haben Tottenham und Real Madrid gezeigt, dass das Dortmunder Verteidigen durchaus anfällig ist. Und auch in der Bundesliga hatte man manchmal (Mönchengladbach!) auch viel Glück, dass man nicht mehr Gegentreffer durch Tempogegenstöße kassierte. Extrem ist es aber noch nicht, was man an Großchancen zugelassen hat. Wobei der Bundesliga-Spielplan bisher auch eher soft war.

Trotzdem ist man in Sachen Spielbalance bisher trotz einer extrem hohen Feldposition das überragende Team. Nur die Bayern haben sich mehr Torchancen als der BVB erspielt. Kein Team der Liga lässt weniger Chancen zu als die Dortmunder. Pro Spiel hat der BVB fünf Chancen mehr als der Gegner. Da kann sich jeder leicht ausrechnen, wie sehr das die Wahrscheinlichkeit auf Siege erhöht.

Zumal wenn man über eine ganze Armada an sehr guten und auch abschlussstarken Offensivkräften verfügt. Trotz des spektakulären Abgangs von Ousmane Dembele, der einiges an Geld in die Kassen spülte, aber die Frage nach der sportlichen Lücke, die er hinterlässt, aufwarf (Antwort: keine große). Mit Pierre-Emerick Aubameyan, Christian Pulisic und den Neuzugängen Maximilian Philipp und Andrey Yarmolenko bleiben noch einige Optionen übrig. Und da sind Schürrle und Reus als verletzte Spieler noch gar nicht dabei. Und da sind die Mittelfeldspieler mit Offensivgeist (Kagawa, Götze, Dahoud) oder auch die Reihe an jungen Offensivspielern (Sancho, Larsen, Isak), die noch Zeit brauchen für ihre Entwicklung, noch gar nicht genannt.

Der Kader des BVB hat aktuell vielleicht nur eine Problemposition und das ist die Position des Außenverteidigers. Dort fallen mit Schmelzer, Guerreiro, Piszczek und Durm gleich vier Spieler verletzungsbedingt aus. Neuzugang Jeremy Toljan kriegt deswegen gleich mal sehr viel Einsatzzeit und macht seine Sache ordentlich, aber auch nicht fehlerfrei. Der 18-jährige Dan-Axel Zagadou (in der Vergangenheit auch immmer mal mit RB in Verbindung gebracht) darf derweil ein bisschen Linksverteidiger spielen, was nicht optimal, aber beileibe auch nicht schlecht ist.

Abgesehen von der Position des Außenverteidigers ist der Kader von Borussia Dortmund (für Bundesligaverhältnisse und trotz aufkommendem Gemecker auf Keeper Bürki) auf allen Positionen sehr gut besetzt. Was auch daran liegt, dass man ein sowieso schon sehr gut besetztes Team im Sommer noch mal ein wenig vor allem überwiegend mit Spielern mit Entwicklungspotenzial aufgepeppt hat.

Yarmolenko und Toprak sind dabei mit jeweils 27 Jahren die erfahrenen Stützen, die man sich geleistet hat. Philipp, Dahoud, Toljan ist die Fraktion junger deutscher Spieler mit viel Zukunft. Sancho oder Zagadou sind sehr junge Spieler mit sehr großem Potenzial.

Auf Abgangsseite hat man neben Dembele auch noch Ginter und Mor zu viel Geld machen können. Vom Typ her schmerzhaft war wahrscheinlich der Verlust von Sven Bender, der nach Leverkusen ging. Allerdings war Bender in den letzten Spielzeiten auch immer wieder verletzt, sodass sein konstanter, sportlicher Einfluss auf die Mannschaft nicht so groß war, wie es möglich oder wünschenswert gewesen wäre.

Spieltaktisch tritt Dortmund in dieser Saison ein wenig verändert auf. Man ist immer noch ein Team mit sehr viel Ballbesitz, aber versucht dabei die nötige Tiefe in das Spiel einzubauen. Dafür ist vor allem die Position von Julian Weigl (bzw. des entsprechenden Sechser-Äquivalents) eine veränderte. Der steht jetzt im Spielaufbau nicht mehr zwischen den Innenverteidigern, sondern deutlich verschoben ein Stück davor im Mittelfeldraum. Dafür wird auch Keeper Bürki ein ganzes Stück nach vorn in die Mitte der eigenen Hälfte geschoben, um dort eine Weigl-Ersatz-Anspielstation für die Innenverteidiger zu sein, wenn die unter Druck geraten. Wie mutig man diese Feldpositionen durchzieht, wenn man gegen Mannschaften mit hohem Pressing spielt, wird man erst noch sehen.

Durch diese hohe Feldposition hat man immer viele Spieler in der Nähe des gegnerischen Strafraums. Zwei Akteure (wie Dahoud und Götze) spielen vor der Sechs als Achter die Mittelfeldspieler, die ihre Mitspieler einsetzen, aber auch immer wieder in den Strafraum vorstoßen. Davor spielen Akteure wie Pulisic, Philipp oder Yarmolenko, die immer wieder mit oder ohne Ball in den Strafraum einlaufen und dort permanente Unruheherde als Akteure oder Anspielstationen sind. Und davor wartet dann auch noch ein Aubameyang auf die perfekten Vorlagen. Wobei er zuletzt in Augsburg eher im schlechten und unter anderem mit katastrophaler Elfmeterausführung auf sich aufmerksam machte.

Nachteil der sehr hohen Feldposition ist halt eine gewisse Anfälligkeit für schnelles Umkehrspiel des Gegners. Wenn die Innenverteidiger geduldig nach Anspielstationen in den Reihen davor suchen, kann auch schon mal ein Ballverlust dabei sein. Und weil die Mannschaft dann mit relativ vielen Akteuren in Strafraumnähe agiert, sind dann nicht immer genug Spieler hinter dem Ball, sodass vor allem auf den Außenbahnen immer mal gute Räume für Gegenstöße aufgehen.

Letztlich besteht die Herausforderung darin, den Druck auf die Innenverteidiger des BVB hoch zu halten, damit die nicht in aller Ruhe, ihre Anspielstationen weiter vorn finden (wie das den Bayern vor einem knappen Jahr in ihrem Heimspiel gegen RB sehr gut gelang) und gleichzeitig in der Tiefe nicht anfällig zu werden. Wobei es auch schwer ist, die Innenverteidiger unter Druck zu setzen, wenn denen immer wieder der Passweg zum Torhüter als Ausweg in der Spieleröffnung bleibt.

Viel läuft beim BVB naturgemäß über kurze Pässe. Der lange Ball ist eher verpönt. Erstaunlich dabei, dass man trotz der Herausforderung, mit viel Ballbesitz tiefstehende Gegner zu bespielen, sehr häufig sogar von innerhalb des Fünfmeterraums zum Abschluss kommt. Das spricht sehr dafür, dass man schon jetzt eine sehr gute Mischung aus produktivem und zielgerichteten Ballbesitz und gutem Gegenpressing zur Absicherung von Ballverlusten hat (wenn man mal vom ziemlich schlechten Spiel in Augsburg vor der Länderspielpause absieht).

Insgesamt konnte der BVB bisher in der Bundesliga durchaus beeindrucken. So ganz weiß man allerdings trotzdem noch nicht, wo der Tabellenführer steht. Die Gegner in der Bundesliga waren bisher nicht von allerhöchstem Niveau. Und in der Champions League hat man schon sechs Gegentreffer kassiert. Wobei man Spiele bei Tottenham Hotspur und gegen Real Madrid halt auch mal verlieren kann. Aber Fakt ist halt auch, dass die ganz großen Siege bei den Dortmundern bisher auch noch nicht dabei waren.

Das geht RB Leipzig bisher durchaus ähnlich. Auch das macht dieses Duell zwischen BVB und RBL interessant. Dortmund kann hier mal eben einen möglichen Konkurrenten um einen Champions-League-Platz auf neun Punkte distanzieren. RB könnte ein richtiges Ausrufezeichen zu Beginn dreier sportlich ganz schweren englischen Wochen setzen und die Verhältnisse an der Tabellenspitze zu sehr engen machen.

Gerade angesichts möglicher Räume beim Spiel in die Tiefe wäre das Mitwirken von Timo Werner in diesem Spiel sehr wichtig. Allerdings ist es bisher noch unklar, ob er nach seinen Kreislaufgeschichten schon wieder auf dem Platz stehen kann oder ob man sein Comeback noch um ein paar Tage verschiebt.

Abgesehen von Werner stellt sich die Frage, wie frisch vor allem die Spieler sind, die in der Länderspielpause mit den Nationalmannschaften unterwegs waren. Vor allem Forsberg wäre nach zwei Spielen mit Schweden, das zweite erst am Dienstag, ein möglicher Kandidat für eine Pause. Zumal ein schneller Bruma in diesem Spiel angesichts der Räume in der Tiefe auch keine schlechte Option wäre. Wie es mit Ilsankers angebrochenem Zeh aussieht, wird man sehen. Freiwillig wird er die Partie sicherlich nicht ausfallen lassen.

Interessant wird auch, wie Naby Keita nach seinen drei Spiele Sperre wieder zurück ins Team kehrt. Mit seiner Zweikampfführung steht er ein wenig unter Beobachtung. Damit umzugehen, muss er lernen, auch wenn das bei seiner aggressiven, auf Balleroberungen ausgelegten Spielweise nicht ganz einfach sein mag.

Mögliche Aufstellungen:

  • Borussia Dortmund: Bürki – Toljan, Sokratis, Toprak (Bartra), Zagadou – Weigl (Sahin) – Götze (Kagawa), Dahoud (Castro) – Yarmolenko, Philipp – Aubameyang
  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann (Ilsanker), Orban, Upamecano, Halstenberg – Demme, Keita – Sabitzer (Kampl), Forsberg (Bruma) – Werner (Sabitzer), Augustin

Fazit: Mal abseits allen Gebimmels und Rauschens jenseits des Sports ein spannendes und vielleicht auch spektakuläres Aufeinandertreffen zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig. Zumindest bringen beide Mannschaften einiges mit, um sich ein spektakuläres Aufeinandertreffen zu liefern. Dortmund mit seiner Offensivstärke auch aus dem Ballbesitz heraus. RB mit seinen Stärken, aus Balleroberungen heraus, freie Räume zu bespielen. Erster gegen Vierter. Dritter gegen Zweiter der Vorsaison. Samstag Abend. Topspiel. Eigentlich alles drin, was man für ein großes Fußballspiel braucht.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund nicht vor Ort verfolgen kann und am 14.10.2017, ab 18.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Borussia Dortmund

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Ralph Hasenhüttl hätte auch nach dem Spiel in Dortmund gern was zu lachen. | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz einen Tage vor dem Spiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund mit Ralph Hasenhüttl.

12.15

Dann also auf Richtung Topspiel in der Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig. Sportlich ein sehr interessantes Duell, das mit allerlei Uninteressantem im nichtsportlichen Vor- und Umfeld der Partie aufgeladen wird. Ein bissel anstrengend ist es ja, das ganze Drumherum..

12.18

Interessant wird, wie extrem hoch der BVB das Positionsspiel auch gegen Leipzig anlegen wird oder ob man gegen die RB-Geschwindigkeit einen etwas vorsichtigeren Ansatz wählt. Interessant auch, wo RB Leipzig die Punkte setzt, an denen man das BVB-Ballbesitzspiel angreift, um selber zu Ballgewinnen und Umschaltsituationen zu kommen.

13.21

Über 80.000 Zuschauer werdn in Dortmund zum Topspiel erwartet. Rund 3.000 werden den Gästen die Daumen drücken. Schöne Kulisse für die Partie am Samstag Abend.

13.25

Schulferien in Sachsen. Verbunden mit entsprechenden Verpflichtungen für mich. Deswegen der Ticker von der PK heute mal nicht von Vorort. Entsprechend bin ich diesmal darauf angewiesen, dass die Internetverbindung zur PK steht. Mal gucken..

12.31

Vertragsverlängerung mit Willi Orban bis 2022. https://www.dierotenbullen.com/de/aktuelles/neuigkeiten/Saison_2017_18/Vertragsverlaengerung-Willi-Orban.html

12.38

Hasenhüttl: Ilsanker heute mit erstem Trainingsversuch. Wenn es funktioniert, dann könnte er zur Option werden morgen. Angebrochene Zehe sehr schmerzhaft, aber Ilsanker hält das aus. Klostermann mit Oberschenkelproblemen. Heute behandelt. „Sieht nicht so gut aus.“ Timo Werner gestern im Training. Halswirbel macht grad keine Probleme. „Müssen schauen, dass er körperlich top in Schuss kommt. Wird im Kader für Dortmund-Spiel sein.“

12.41

Hasenhüttl: „Fahren in ein Stadion, in dem keine deutsche Mannschaft seit zwei Jahren gewonnen hat. Reizvolle Aufgabe.“ Internationale Teams haben bei Siegen Anschauungsuntericht gegeben, wie man dort gewinnen kann. „Muss alles perfekt laufen.“ Gewinnen wird, wer dem Gegner weniger Räume lässt. „Wird auf das Spiel gegen den Ball ankommen. Auch sonst muss alles zu 100% funktionieren.“ „Riesenherausforderung, dort zu bestehen. Letztes Mal hatten wir viele Ausfälle, diesmal können wir fast aus dem vollen schöpfen. Andere Ausgangssituation.“

Spielweise des BVB weniger auf Ballbesitz in der eigenen Hälfte ausgelegt. Hohes Verteidigen. Schnelles Spiel in die Spitze. Gegenpressing. „Vorn viel Qualität.“ In Augsburg hatten sie Probleme. „Wenn man dann trotzdem gewinnt, auch wenn man nicht gut spielt, dann ist das Qualität.“

12.44

Hasenhüttl: „Wichtig ist zu sehen, wer Frische mitbringt. Forsberg zuletzt mit zwei intensiven Spielen mit Schweden. Heute erstmals auf dem Platz.“ Muss man noch abwarten, ob er spielt. Bruma als Option.

Außenverteidiger Toljan und Zagadou „nicht so schlecht“. Außenverteidigerausfälle sind kompensierbar für den BVB.

Will keine Schwachstellen beim BVB benennen. „Haben Respekt vor jedem Spieler. Schwachstellen hat jedes Team.“ Man muss sie finden. „Haben nichts zu verlieren. Niemand erwartet, dass wir locker gewinnen. Wunderschöne Ausgangssituation für uns. Konnten uns intensiver vorbereiten und trainieren. Richtig entspannte Woche. Konnten uns auch Zeit nehmen für die Videovorbereitung.“

12.47

Hasenhüttl: Schmitz und Bernardo als Optionen, um Klostermann zu ersetzen. Bernardo defensivstärker, Schmitz offensivstärker.

„Sind nicht Favorit. Aber das interessiert mich nicht. Ist sicherlich angenehmer, wenn man das Gefühl hat, dass man nichts verlieren, sondern nur gewinnen kann. Müssen den Jungs aber vermitteln, dass der Gegner nicht unschlagbar ist. Sehe uns in Dortmund nicht chancenlos.“

„Keita für uns sehr wichtig. Nach der Sperre eine heikle Situation. Spieler mit den meisten Dribblings. Wird gern als Opfer hergenommen, um ihn mit Fouls zu provozieren. Nicht angenehm für ihn, darf sich aber nicht provozieren lassen.“ Muss sich seine Aggressivität bewahren. „Wir müssen ihm seine Selbstsicherheit zurückgeben.“ Letztes Mal gegen Dortmund überragend.

12.49

Hasenhüttl: „Fahre mit gutem Gefühl nach Dortmund. Wird dort alles dafür getan, dass wir und die Fans sicher ins Stadion kommen.“ Nachvollziehbar, dass nach dem letzten Spiel nicht so viele RB-Fans mitfahren. Hofft, dass man nach dem Spiel über Fußball, nicht über Protestmärsche redet.

„Finde auch 3.000 Fans nicht wenig. Ich glaube, es ist in Deutschland möglich, sicher ins Stadion zu kommen. Dafür muss man alles tun.“ Will nicht beurteilen, ob Fans aus Angst nicht nach Dortmund fahren.

12.52

Hasenhüttl: Kennt Heynckes auch nur aus dem Fernsehen. „Freue mich auf die Duelle mit ihm. Einzigartige Vita.“ Großartig das Triple mit den Bayern einst. „War ein paar Jahre weg. Respekt, dass er sich das noch mal antut.“ Spricht für ihn, dass er das als Freundschaftsdienst macht. Wünscht ihm alles Gute.

„Orban hat in Köln nicht gespielt. Chance, dass er morgen spielt, ist sehr groß.“

Heimsieg gegen Dortmund wird wohl in Bildform nicht als Movitation für das Spiel genutzt, weil die Spiele nichts miteinander zu tun haben.

12.53

Hasenhüttl: Möglich, dass mehr als 18 Spieler mitfahren zur Sicherheit, aber nicht zwingend.

„Orban ist ein ganz wichtiger Spieler für uns. Musterprofi. Wahnsinn der Bursche. Unheimlich akzeptiert in der Mannschaft. Kein Lautsprecher, aber einer der vorangeht auf dem Platz. Freue mich, dass er so lange unterschrieben hat bei uns.“ Hofft, dass Orbans Limits noch nicht erreicht sind.

12.55

Das war es von der Pressekonferenz. Hasenhüttl positioniert sein Team vor dem Dortmund-Spiel als nicht chancenlosen Außenseiter und hat offenbar Bock darauf, die mehr als zwei Jahre andauernde Serie des BVB in Heimspielen zu durchbrechen. Mal sehen, wie das dann morgen auf dem Platz aussieht. In diesem Sinne viel Spaß mit einem Fußballspiel, das hoffentlich viel von dem hält, was es verspricht.

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Ein Gedanke zu „Fußballspiel mit Spektakelpotenzial“

  1. Du scheinst Dich mit dem Rasenballsport sehr gut auszukennen, auch wenn Deine Aufstellung nicht passt 🙂
    Was für ein Spektakel und ich freue mich schon auf Deine Analyse und den sportlichen Randbemerkungen.
    Meine Lichtblicke:
    Gulacsi
    Bruma
    Kampl
    (Hätte ich nie gdacht, daß dies mal so eintreffen würde und das ausgerechnet gegen den starken BVB)

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