Pflichtkür

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SC Freiburg (27.08.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick.]

Kür, Pflicht, Pflicht, Kür. Irgendwie verschwimmen in dieser Saison ein wenig die Bewertungsmaßstäbe. In dieser Woche wurde in Leipzig eigentlich nur über die Champions League geredet, sodass man das Gefühl kriegen könnte, dass das an den Interessensrand gedrängte, sonntägliche Spiel gegen Freiburg eine Art Pflicht vor der europäischen Kür ist. Andererseits ist es gerade mal das zweite Jahr Bundesliga und ein Heimspiel in der obersten Spielklasse Deutschlands geht nun tatsächlich noch lange nicht als Beiwerk für irgendwas durch.

Nunja, entscheide sich da jeder selbst für seine Bewertungsdimension. Fakt ist, das Spiel gegen den SC Freiburg steht an. Und dafür, dass man mit einer Auftaktniederlage in die Saison startete, ist es rund um RB erstaunlich ruhig geblieben. Keine Weltuntergangsstimmung, keine Panik, keine überdrehten Tabellenprognosen.

Wäre ja auch alles Quatsch, weil die Partie auf Schalke außer leichtem Grummeln keine wirklichen Panikgefühle zuließ. Es bleiben aber erstmal die null Punkte für RB Leipzig in der Tabelle. Und damit vor dem ersten Heimspiel der Saison auch schon ein leicht erhöhter Druck bezüglich eines Fehlstarts. Zumal es gegen den SC Freiburg geht. Ein Gegner, der, bei bei allem Respekt vor dessen sportlicher Arbeit, angesichts der RB-Ambitionen und -Qualitäten zu jenen gehört, die man in dieser Saison in jedem Fall schlagen sollte. Was die Fallhöhe nur irgendwie größer macht. Kein Sieg gegen Freiburg und der Panikbutton läge fast schon griffbereit.

Mit Freiburg wartet ein Team, das es RB Leipzig in der letzten Saison erstaunlich leicht gemacht hat. Weder im Hinspiel, noch im Rückspiel hatten die RasenBallsportler im Gegensatz zu zwei völlig ausgeglichenen Duellen in der zweiten Liga größere Mühe mit Freiburgern, die sich im Hinspiel taktisch vergriffen und denen im Rückspiel mit Vincenzo Grifo und Maximilian Philipp entscheidende Stützen fehlten.

Das tun sie auch diesmal wieder. Allerdings jetzt nicht nur temporär, sondern dauerhaft, weil sie den Verein verließen. Den einen zog es nach Mönchengladbach, den anderen nach Dortmund. Große Fußballwelt und so. In Freiburg hinterlassen die beiden neben ein paar Millionen Euro Plus auf dem Konto eine Lücke, die noch lange nicht ausgefüllt ist. Aus Sicht des SC ist wohl die entscheidende Frage für diese Saison, ob andere Spieler diese Rollen ausfüllen können oder ob es die Mannschaft als ganzes auffangen kann.

Bisher kann man da durchaus etwas pessimistisch sein und für die Freiburger eine ganz schwere Saison erwarten. Weder in den Spielen gegen Domzale in der Qualifikation zur Europa League, in der man sang- und klanglos ausschied, noch im Auftaktspiel gegen Frankfurt funktionierte das Offensivspiel sonderlich gut. Es fehlten Ideen, Abläufe und halt eben auch die besonderen Momente, die dir Grifo und Philipp als völlig unterschiedliche, offensive Spielertypen gegeben haben.

Klar, Freiburg ist mit dem Etat und Kader immer ein wenig zum Zaubern gezwungen. In den letzten zwei Jahren hatten sie dabei auch das Glück, dass sie mit Grifo, Niederlechner, Philipp, Petersen und Co über die zweite Liga eine hervorragende Offensive heranziehen konnten. Dies nun unter Erstliga- und vermutlich Abstiegskampfbedingungen zu wiederholen, wird sehr schwer.

Zumal Teile der Grifo- und Philipp-Erlöse in Spieler flossen, die schon letzte Saison leihweise zum Team gehörten, also nicht mal Neuverpflichtungen waren. Mit Stenzel und Niederlechner hat man so zwei zentrale Stützen dauerhaft an sich binden können. Stenzel ist dazu noch recht jung, also auch ein guter Perspektivspieler, der noch Luft zur Entwicklung hat.

Echte Kaderauffrischung hat man sich in der Defensive geholt. Mit Robin Koch kam unter der Woche noch ein junger Innenverteidiger aus Kaiserslautern. Zuvor hatte man mit Philipp Lienhart schon einen spielstarken Defensivmann von Real Madrid geliehen. Gerade mal 20 Jahre alt.

Auch geliehen und auch erst 20 ist der Pole Bartosz Kapustka, der von Leicester City kommt. Angekommen ist der offensive Mittelfeldspieler aber im Freiburger Team noch nicht so richtig. Braucht halt ein bisschen, wenn du nach einem verlorenen Jahr in England als junger Spieler wieder in Tritt kommen willst.

Eher einer, der sofort weiterhilft, ist Marco Terrazzino. Der spielte einst schon mal in Freiburg, sorgte dann mit seiner Schnelligkeit und Wuseligkeit auf Bochums Flügeln für Gefahr, konnte sich aber letzte Saison in Hoffenheim nicht durchsetzen. Terrazino dürfte eine ganz gute Kader-Addition für die Außenbahnen sein. Auch wenn die Fußstapfen groß sind.

Neuzugangstechnisch war es das bisher schon mit den vier echten Neuzugängen. Wobei man nicht vergessen darf, dass mit Tim Kleindienst eine Leihgabe aus Heidenheim zurückkam. Die ersten Pflichtspiele ließen aber noch die Frage offen, ob er Freiburg wirklich auf gutem Niveau weiterhelfen kann. In jedem Fall ist es ein flexibel einsetzbarer Stürmer, der aufgrund seiner Größe auch als Wandspieler und für Verlängerungen von Bällen eingesetzt werden, aber auch auf die Flügel ausweichen kann. Es ist halt wie mit vielen Bausteinen beim SC Freiburg. Es kann funktionieren, muss es aber auch nicht zwangsläufig.

Wo es spielerisch hingeht, ist nach dem ersten Spiel noch schwer einzuschätzen. Bisher setzt man auf eine Dreierkette in der Abwehr und darauf, auch am Ball mal Kontrolle zu haben. Genauso beherrscht man aber auch weiterhin den langen Ball und den Kampf um den zweiten Ball. Mit Niederlechner, Haberer oder Frantz ist man da hinter Kleindienst für die langen Bälle ganz gut aufgestellt. Bei dieser Spielweise fällt dann aber Nils Petersen wieder mal ein wenig hinten runter.

Mit Leuten wie Kemp, Lienhart oder Söyüncü (der nach Fehlern in der EL-Quali in der Bundesliga zum Start nur auf der Bank saß) hat man auf jeden Fall die Möglichkeit, von hinten heraus spielerische Lösungen zu suchen und auch zu finden. In der Vergangenheit war Trainer Christian Streich durchaus dafür bekannt, seinem Team ein gutes Maß an Spielkultur beizubringen, ohne die Qualität, dreckig zu spielen, zu vergessen.

Wie viel man von der Entwicklung des Freiburger Teams schon in Leipzig sehen wird, muss man abwarten. Nach den klaren Niederlagen in der letzten Saison wird man sicherlich mal mit einem besseren Resultat aus dem Vergleich gehen wollen. Zumindest verletzungstechnisch fallen derzeit bis auf vielleicht Manuel Gulde keine zentralen Stützen aus.

Das sieht bei RB Leipzig ähnlich aus. Genaueres wird sicherlich die Pressekonferenz (siehe unten) ergeben, aber verletzungstechnisch dürften kaum Probleme vorhanden sein. Bernardo hat eine volle Trainingswoche hinter sich. Forsberg sowieso. Bei Demme wird man aber wohl, nimmt man die Vorsichtigkeit des Vereins aus der Vergangenheit zum Maßstab, wohl eher noch bis nach der Länderspielpause abwarten müssen, um ihn in einer Startelf zu sehen. Brauchen könnte man den ballsicheren Strippenzieher aber im zentralen Mittelfeld gerade auch gegen Freiburg, wo Qualität im Ballbesitz nötig ist, sehr wohl.

Durch die als sicher anzunehmende Rückkehr von Forsberg in die Startelf rückt auch Keita wieder eine Position nach hinten. Falls Hasenhüttl nicht auf die Idee kommt, über Poulsen, Werner oder Sabitzer nachzudenken und falls Demme wirklich auf der Bank bleibt, dann stehen nur noch die Fragen Halstenberg oder Bernardo, Upamecano oder Compper/ Ilsanker und Laimer oder Ilsanker. Vielleicht denkt Hasenhüttl ja gegen Freiburgs Spielaufbau aus der Dreierkette heraus auch wieder mal stärker über eine 4-3-3-Formation zum besseren Anlaufen des Gegners nach. Dürfte aber wenig an der Besetzung der Mannschaft ändern.

Mögliche Startaufstellungen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Orban, Upamecano (Compper), Halstenberg (Bernardo) – Laimer (Demme/ Ilsanker), Keita – Sabitzer, Forsberg – Poulsen, Werner
  • SC Freiburg: Schwolow – Lienhart, Schuster (Söyüncü), Kempf – Stenzel, Frantz, Höfler, Günter – Kleindienst (Terrazino), Niederlechner, Haberer

Fazit: Zweiter Spieltag und so ganz leise grummelt im Hintergrund die Gefahr eines kleinen Fehlstarts herauf. Ralph Hasenhüttl erklärte noch letzte Woche, dass man vor dem Start der englischen Wochen (die in zwei Wochen beginnen) am besten ein paar Punkte gesammelt hat. Entsprechend wäre es gut, aus der Null am Sonntag im Idealfall eine Drei zu machen. Freiburg ist sicher kein leicht zu bespielender und ein unangenehmer, weil laufstarker und gut organisierter Gegner. Allerdings gehört Freiburg auch zu den Mannschaften, gegen die man zu Hause gewinnen und keine Punkte liegen lassen sollte, ein Sieg also eher Pflicht denn Kür ist. Zumal wenn der SC im Zusammenbau eines Teams ohne Grifo und Philipp leistungstechnisch noch nicht so weit ist, wie man das beispielsweise vor einem Jahr um diese Zeit war.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen den SC Freiburg nicht vor Ort verfolgen kann und am 27.08.2017, ab 15.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. SC Freiburg

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Auch diesmal wieder auskunftsfreudig bei der Pressekonferenz: Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Sven Sonntag
Foto: GEPA Pictures – Sven Sonntag

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig beim SC Freiburg. Mit Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick.

13.18

So, dann kommen wir mal zum zweiten Spieltag, bevor die Saison in ihre erste Länderspielpause geht und danach die Zeit der englischen Wochen beginnt. Freiburg ist zu Gast. Ein Spiel, das man gewinnen sollte, wenn man mit Ruhe in die Pause und die nächsten Aufgaben gehen will.​

13.19

Rund um RB Leipzig geht es bisher noch ganz schön wenig um das Freiburg-Spiel. Champions-League-Auslosung, Burke-Abgang, mögliche Kampl-Verpflichtung. Es gibt gerade viele andere, spannende Themen. Deswegen vermutlich heute auch Sportdirektor Ralf Rangnick hier mit auf dem Podium.

13.27

Yussuf Poulsen lief vorhin beim Training abseits der Mannschaft. Wird interessant, wie das mit ihm bis Sonntag aussieht. Jean-Kevin Augustin wäre der Eins-zu-Eins-Ersatz. Bei Diego Demme wäre ich skeptisch. Warum etwas überstürzen, wenn man ihn nach der Länderspielpause fit und in bester Verfassung braucht.

13.36

Ralph Hasenhüttl zur Champions League: Im Trainerstab und mit den Spielern die Auslosung geschaut. „Sind weit davon entfernt zu glauben, dass wir ein Glückslos gezogen haben.“ Starke Mannschaften. „Kein leichter Gegner dabei. Hätte aber natürlich auch schwerer kommen können. Monaco letztes Jahr im Halbfinale gewesen. Porto schon mit internationalen Erfolgen. Auch in Istanbul nicht einfach. Champions League halt. Allerhöchstes Niveau. Teilnahme ist ein Geschenk. Werden uns teuer verkaufen.“

Ralf Rangnick: „Haben reistechnisch gute Gegner.“ Kann man gut erreichen und es ist nicht extrem kalt im Winter. „Deswegen bin ich mit der Auslosung zufrieden. Den Rest hat Ralph schon gesagt. Gibt keine leichten Gegner. Entscheidend ist sowieso, was am Sonntag gegen Freiburg passiert.“​

13.38

Ralf Rangnick zum Burke-Abgang: „Wollten ihn eigentlich behalten.“ Wegen Wechselwunsch des Spielers und finanzieller Passung ist man aber von dieser Position abgerückt. „Angenehme Gespräche mit West Bromwich Albion.“ Transferforderungen erfüllt. „Nicht wahrscheinlich“, dass noch jemand kommt, aber nicht auszuschließen. Man kenne den Markt und man hole nur Spieler, die „nachhaltig“ helfen und die finanziell machbar sind. Das zusammen ist momentan „unwahrscheinlich“.

13.40

Ralph Hasenhüttl: Hat schon mal gegen Monaco als Spieler verloren. Aber um eine Revanche dafür geht es nicht.

„Geht darum, gegen Freiburg richtig in die Saison zu starten.“ Fokus liegt auf den Spielen und jedem einzelnen Spiel. Das wird die Herausforderung für die Saison. „Müssen hungrig bleiben und dürfen nicht Rosinen herauspicken.“ „Mannschaft ist konzentriert und fokussiert.“ Auslosung gestern war für Team eher eine Information, keine Ablenkung.

13.44

Ralph Hasenhüttl: Videobeweis war vor dem letzten Spiel ein Thema. Mannschaft wurde gebrieft.“Anfangswehwehchen“ beim Videobeweis. „Wettbewerbgleichheit muss da sein“.

Yussuf Poulsen gestern Probleme mit dem Oberschenkel, heute nicht trainiert. Noch nicht außen vor für Sonntag, aber man muss abwarten. Keine strukturelle Oberschenkelverletzung (also nichts gerissen im Muskel oder so). Gucken, wie er das Training verträgt. Ansonsten alle Mann im Training.

Diego Demme die ganze Woche auf dem Platz. Belastungen gut verkraftet. Option für Sonntag. Vorn Augustin, Palacios oder Sabitzer als Option bei Poulsen-Ausfall.

13.46

Hasenhüttl: „Freiburg wird ähnlich schwer wie Schalke. Gute Rückwärtsbewegung. Taktisch flexibel. Mal gucken, wie hoch sie angreifen werden. Wird eine intensive Aufgabe. Brauchen mehr Durchschlagskraft. Haben versucht aus der Niederlage von Schalke das wichtigste herauszuziehen. Hatten dort Rekordballeroberungen, aber haben uns nicht belohnt. Wird darauf ankommen, im letzten Drittel die Genialität und lichten Momente einzubringen. Ist natürlicht gut, wenn man da Forsberg und Demme wieder dabei hat.“

Rangnick: „Wichtig, uns wieder zu belohnen. Brauchen drei Punkte für einen sorgenfreien Start.“

13.51

Rangnick zu Burke: „Schade, wenn einen Spieler verlassen. Oliver hat sich hier wohlgefühlt, aber er hätte für den nächsten Schritt mehr Einsatzzeiten gebraucht. Nicht wahrscheinlich, dass er die hier gekriegt hätte. Er hat auch gezweifelt. Gab mehrere Anfragen. West Brom wollte kaufen im Gegensatz zu anderen. Deswegen Wunsch entsprochen.“ Auch wirtschaftlich sinnig. Weicht der Frage nach Kevin Kampl und ob der Thema oder keins ist aus.

Hasenhüttl: Gestern Champions-League-Auslosung, heute Freiburg als Thema.

Zu Motivationssprüchen auf dem Traingsplatz (z.B. „Schwebe wie ein Schmetterling, stich wie eine Biene“): „Finde es toll, dass wir den Jungs immer neuen Input geben. Werden dadurch zum Nachdenken angeregt. Hilft beim Erweitern des Horizonts.“ Zitierter Spruch passe gut zur Spielweise Leipzigs.

13.52

Hasenhüttl: Betont noch mal, dass es nicht einfach wird gegen Freiburg und auch letzte Saison nicht war. Dem SC sind alle Wege recht, um Punkte zu holen. „Stellen uns auf die schwerstmögliche Aufgabe ein. Wollen mit großer Entschlossenheit in die Partie gehen.“​

13.55

Das war es schon von hier. Bunter Strauß aus Champions-League-Gruppen (über die man aber eigentlich nicht wirklich reden wollte), Burke-Abgang (bei dem man über den Widerspruch zwischen Euphorie vor einem Jahr und Weiterverkauf jetzt nicht wirklich reden wollte) und Freiburg (schwer wird es). Zu Kampl wissen wir jetzt auch nicht mehr als vorher. Müsste ich wild interpretieren, würde ich sagen, dass Leverkusen und/ oder Kampl zu viel Geld wollen. Müsste ich Geld setzen, dann kommt noch ein Spieler bis nächste Woche.

13.57

Wie auch immer. Ich freue mich ja sehr auf das Freiburg-Heimspiel. Vielleicht geht es ja anderen auch ein bisschen so. In diesem Sinne, habt Spaß mit dem Wochenende und dem sonntäglichen Bundesliga-Spiel.

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Ein Gedanke zu „Pflichtkür“

  1. Neulich hast Du, lieber akribisch handelnder „RBB“, genau richtig darauf hingewiesen, dass das Nachvollziehen vieler Dinge, rund um den „RasenballSport“ immer schwieriger geworden ist und noch nicht zu Ende sind.

    Der momentane Tabellenstand spielt nicht mehr die wichtigste Rolle, da die Themen um das Verkaufen, Einkaufen und Verleihen von Spielern wichtiger zu sein scheint, weil mit diesen bei geschickter Verhandlungsführung auf einfacheren Wegen günstige Kasse zu machen ist! Wird Kampl evtl. Burkes Nachfolger, haben die „RaBa“- Chefs überhaupt noch Interesse an Neuverpflichtungen usw.? Es ist schon fragwürdig, wie lange noch allgemein die Zuschauer in den Stadien diese eigentlich fußballabstoßenden Handlungsweisen noch akzeptieren, indem die irren Langzeitverträge lediglich weiterhin als Lockmittel eingesetzt werden, um bei möglichen Eventualitäten sich mit möglichst „finanziellen Aufbesserungen“ von diesem oder jenen „Vertragspartner “ wieder vorzeitig zu trennen.

    In Deinen Worten spiegeln sich irgendwie leichte „Übermüdungserscheinungen“ aus verschiedenen Gründen wider, wobei ich Dir ein wenig mehr Unterstützung für Deine Mühe von den Rasenballern selbst wünsche, die genügend Finanzreserven in ihrem Safe liegen haben dürften……..

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