Business as usual

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SC Freiburg (20.01.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13.30 Uhr.]

Der Auftakt in die Rückrunde ist für RB Leipzig mit dem Sieg gegen Schalke 04 geglückt. Alle Antworten auf die Fragen danach, wie man künftig im Spiel mit dem Ball aussehen wird, wurden noch nicht gegeben, denn gewonnen wurde durch alte Stärken im Spiel gegen den Ball und nach Balleroberung, weil Schalke es in der zweiten Halbzeit irgendwann nicht mehr hinbekam, die entscheidenden Räume fehlerfrei zu umgehen.

Nun steht das Spiel beim SC Freiburg an und Teil 2 der Suche nach den Antworten. In den bisherigen drei Bundesligaspielen waren die Freiburger bei jeweils vier Gegentoren erstaunlich chancenlos. Erstaunlich deswegen, weil man sich in der zweiten Liga noch auf Augenhöhe begegnete und der SC Freiburg im Gegensatz zu den Bundesligapartien noch nicht den Eindruck erweckte, vor der Übermacht des Gegners freiwillig kapitulieren zu wollen.

Nun also Teil 4 der Aufeinandertreffen in der Bundesliga. Vielleicht, vielleicht auch nicht mit Schnee, aber ziemlich sicher sowieso nicht in den Massen wie einst in der zweiten Liga.. So richtig relevant wird das also nicht sein, auch wenn die Niederlage aus der zweiten Liga auf Schnee in den Leipziger Köpfen immer noch einen besonderen Platz einnimmt und man beim Gedanken an Freiburg auch immer gleich an Schnee denkt. Viel relevanter wird sein, ob Freiburg es hinkriegt, an den bevorzugten RB-Balleroberungsräumen vorbeizuspielen und im Spiel mit dem Ball so ausbalanciert zu agieren, dass man nicht in die RB-Geschwindigkeit hineinläuft.

Grundsätzlich steht Freiburg in der allgemeinen Wahrnehmung, das ist für ein Team aus der unteren Tabellenhälfte eher überraschend, durchaus auch für den Versuch eines gepflegten Ballbesitzspiels. Allerdings verfügt man auch über die gern genutzte Möglichkeit, viele lange Bälle zu spielen, was wohl gegen RB Leipzig die bevorzugte Taktikwahl sein wird. Die Statistiken weisen die Freiburger über die gesamte Saison gesehen bisher jedenfalls stärker als Team aus, das mit wenig Ballbesitz und schwächerer Passquote auf überdurchschnittlich viele lange Bälle setzt.

Wenn man sich vor der Saison den Kader des SC Freiburg angeschaut hat, dann durfte man sich durchaus Sorgen machen, um den Verein und seine Zugehörigkeit zur Bundesliga. Mit Grifo und Philipp hatte man zwei der entscheidenden Offensivkräfte verloren. Später kam Niederlechner mit einer langfristigen Verletzung bis zum Saisonende dazu. Auch Frantz fiel lange aus. Das ist für ein Team wie den SC Freiburg eigentlich ein nicht aufzufangender Aderlass.

Man merkte dem Team auch gerade die geringer gewordene Qualität in der Offensive phasenweise deutlich an. Einige Spiele, in denen man gut mitspielte oder sogar dominant war, aber man vor dem Tor nicht effektiv genug war. Nach Spieltag 12 stand Freiburg entsprechend mit nur acht Punkten auf dem vorletzten Platz und jeder fühlte sich bestätigt, der Freiburg eine schwere Saison prognostiziert hatte. Doch seitdem läuft es sehr viel besser und zwölf Punkte aus den letzten sechs Spielen ohne Niederlage lassen sie in dieser Zeit auf Platz 2 der Formtabelle stehen.

Man hat es in Freiburg geschafft, mit der ihnen eigenen Ruhe, wieder eine Mannschaft zu formen, die um den Klassenerhalt in der Bundesliga mitspielen kann. Akteure wie Tim Kleindienst, denen man dies vielleicht am Anfang der Saison nicht unbedingt zugetraut hatte, wurden im Laufe der Saison immer besser mit ihren jeweiligen Stärken eingebunden. Als letzte Woche Leicester-Leihgabe Bartosz Kapustka auf der rechten Seite komplett neben sich und seiner taktischen Rolle stand, schmiss man dann halt mit Mohamed Dräger einfach einen Spieler ins Team, der in der HInrunde noch in der U23 spielt und machte so die rechte Seite erfolgreich dicht.

Dazu hat ein Neuzugang wie Robin Koch, der aus Kaiserslautern kam, voll eingeschlagen. Auch Königstransfer Yoric Ravet hat inzwischen gezeigt, warum man ihn geholt hat und ist mit seiner Schuss- und Standardstärke eine Bereicherung der Mannschaft. In der Winterpause reagierte man zudem auf die Probleme im Sturm und holte Lucas Höler. Wieder mal aus der zweiten Liga vom SV Sandhausen.

Natürlich bleibt der Kader des SC Freiburg bei allen positiven Entwicklungen einer der schwächeren der Liga. Allerdings hat man auch ein gewisses Entwicklungspotenzial, da man über die viertjüngste Mannschaft aller Bundesligisten verfügt. Ist halt in Freiburg so, dass man die entwickelten Spieler dann irgendwann an die Konkurrenz verliert und man wieder neue Spieler von vorn entwickelt.

Dass der Kampf um den Klassenerhalt in Freiburg auch diese Saison wieder ein Stückweit ein Spiel auf Messers Schneide ist, zeigt sich auch darin, dass man neben Frankfurt und Köln das einzige Team ist, das noch kein Spiel mit mehr als einem Tor Differenz gewonnen hat. Dafür ist man in engen Spielen mit maximal einem Tor Differenz hinter den Bayern und Leipzig das erfolgreichste Team und hat in 13 solcher Spiele erst einmal verloren.

Darin drückt sich auch eine erstaunliche Mentalität und Abgeklärtheit aus. Was noch dadurch bekräftigt wird, dass man nach Rückstand schon neun Punkte holte. Auch das ein Topwert in der Liga und eine Bilanz, die im Normalfall vor allem Mannschaften haben, die auch mit dem Ball etwas anfangen und so auch zurückschlagen können, wenn der Gegner eigentlich in einer taktisch besseren Situation ist.

Nicht unwichtig für die insgesamt gute Bilanz der Freiburger auch, dass man die Mannschaft mit dem höchsten Laufaufwand der Bundesliga ist. Allerdings nur in Bezug auf die Gesamtlaufstrecke. Wenn es um höhere Geschwindigkeiten bis hin zu Sprints geht, ist man nur ein Durchschnittsteam oder sogar leicht unterdurchschnittlich. Das verweist auch darauf, dass man im 4-4-2 sehr gut verschiebt und kompakt agiert, aber eher kein Team ist, das im Sprinttempo gemeinschaftlich den Gegner anläuft. Im Normalfall versuchen die beiden Stürmer den Spielaufbau des Gegners zu beschäftigen und dahinter verschieben zwei Viererketten und rücken siuativ raus, um in Ballnähe zu verdichten und den Gegnern bei der Ballannahme auf den Füßen zu stehen.

Ganz großes Hexenwerk spielt man in Freiburg also nicht, aber man füllt die Vorgaben des Trainers mit viel Lauffreude und hat sich ein System erarbeitet, in dem die Spieler im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut agieren können. Das reicht dann schon, um sich einige Siege zu sichern. Auch wenn man defensiv das zweitschwächste Team der Liga ist und nur Köln mehr Chancen und Tore zulässt. Besonders aus dem Spiel heraus lässt Freiburg viele Tore zu. Allerdings ist das vor allem ein Problem der Auswärtsspiele, denn in Heimspielen präsentierte man sich bisher mit nur sechs Gegentoren in neun Spielen extrem stabil.

Dass man insgesamt gesehen in der Defensive aber ein paar Probleme hat, ist nicht verwunderlich, wenn man sieht, dass Freiburg in der Viererkette in der Abwehr immer wieder mit Umbauten beschäftigt ist. Mit Söyüncü hat man dort weiterhin ein Talent, das auch immer mal für einen Fehler gut ist. Mit Gulde ist ein zweikampfstarker Akteur gerade erst wieder zurückgekommen. Kempf, Koch und Lienhart sind in unterschiedlichem Ausmaß defensivstark, aber dafür teilweise sehr gut mit dem Ball (Lienhart). Hinter der Vierkette hat des SC aber einen Torhüter Schwolow, der zusätzlich zu seinen Qualitäten auf der Linie inzwischen auch Ruhe und Erfahrung gesammelt hat und immer wieder in das Passspiel mit der Viererkette eingebunden wird.

Probleme hat Freiburg wie erwähnt nicht nur defensiv, sondern auch offensiv. Man erspielt sich zwar im Bundesligavergleich leicht überdurchschnittlich viele Chancen. Allerdings ist die Chancenverwertung deutlich unterdurchschnittlich.  Was dann eben auch wieder auf den Qualitätsverlust trotz Torgarant Petersen, hinter dem es aber auch schon dünn wird, besonders im Offensivbereich verweist. Dabei spielt auch eine Rolle, dass Freiburg einen extrem hohen Anteil von Schüssen von außerhalb des Strafraums abgibt, was eben auch mit einer entsprechenden Streuung und vergleichsweise vielen Schüssen einhergeht, bei denen der gegnerische Torhüter gar nicht erst eingreifen muss.

Angegriffen wird in Freiburg vor allem durch die Mitte. Flanken sind kaum ein Mittel, mit dem man zum Torerfolg kommen will. Der SC ist in dieser Statistik das schwächste Team der Liga. Hängt auch damit zusammen, dass man nicht wirklich über entsprechende Flügelspieler verfügt. Dafür kommt man nach Standards und vor allem nach Freistößen zu vergleichsweise vielen Torabschlüssen. Das Standardthema wird für RB also wohl auch in Freiburg eins sein.

Völlig unklar ist noch, in welcher Formation der SC Freiburg versuchen wird, den Vier-Gegentore-Bock gegen Leipzig umzustoßen. Zuletzt musste man diverse Ausfälle beklagen, so dass beim respektablen 1:1 in Frankfurt eine ordentlich geschwächte Mannschaft auf dem Platz stand.  Spieler wie Ravet, Niederlechner, Frantz und Höfler ersetzt man als SC Freiburg aber eben nicht dauerhaft auf hohem Niveau.

Für RB Leipzig ist das Spiel in Freiburg eines von jenen bis zum Start der Europa League, mit denen man sich in der Bundesliga ein wenig Luft im Kampf um internationale Plätze verschaffen kann. Dabei muss man sich halt darauf einstellen, auf einen Gegner zu treffen, der mit viel Aufwand den RB-Spielaufbau bekämpft. Die gegen Schalke in der zweiten Halbzeit genutzt Variante, den Gegner kommen zu lassen und auf Fehler zu warten bzw. diese zu erzwingen, könnte gegen Freiburg eventuell ins Leere laufen.

Nicht mitwirken wird bei RB weiterhin Emil Forsberg, der nach Verletzung noch keine Option ist. Dafür dürfte bei Marcel Halstenberg die Zeit langsam wieder reif werden für einen Einsatz. [Update: Nein, auch Halstenberg ist noch nicht so weit.] Naby Keita darf wegen seiner fünften gelben Karte nur zugucken. Ansonsten sollte sich an der Formation vom Spiel gegen Schalke wenig ändern, da man aktuell ja auch das Thema Belastungssteuerung nicht hat. Allerdings wird es interessant, wer für Timo Werner weichen muss und wie die Besetzung der Offensive aussehen wird.

Mögliche Aufstellungen:

  • SC Freiburg: Schwolow – Kübler, Gulde, Söyüncü, Günter – Koch, Abrashi – Dräger (Terrazzino), Haberer – Höler, Petersen
  • RB Leipzig: Gulacsi – Laimer (Klostermann), Orban, Upamecano, Bernardo – Demme, Kampl – Sabitzer, Bruma – Poulsen (Augustin), Werner

Fazit:.RB Leipzig geht sicherlich als klarer Favorit in diese Partie in Freiburg, die ihren normalen Kampf um den Verbleib in der Liga in gewohnt guter Art kämpfen. Auch wegen der letzten drei klaren Siege gegen den SC. Geschenkt kriegen wird man allerdings von einem der formstärksten Teams der Liga nichts. Man wird schon gute Ideen mit dem Ball und relativ wenige Fehler in zentralen Spielfeldpositionen brauchen, um drei Punkte gegen laufstarke Freiburger mitzunehmen.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig beim SC Freiburg nicht vor Ort verfolgen kann und am 20.01.2018, ab 15.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. SC Freiburg

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Auch diesmal wieder auskunftsfreudig bei der Pressekonferenz: Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Sven Sonntag
Foto: GEPA Pictures – Sven Sonntag

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig beim SC Freiburg. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13.30 Uhr.

13.16

Draußen beginnt der Wind ein wenig aufzufrischen. Soll ja in den nächsten Stunden durchaus noch ein bisschen windig werden. Trotzdem geht es mit der Pressekonferenz nun sehr direkt Richtung Freiburg-Spiel. Wettergeschichten aller Art passen da ja ganz gut dazu.

13.18

In der Hinrunde war das Spiel gegen Freiburg eines, das man nach der Niederlage gegen Schalke zum Auftakt zwingend gewinnen musste. Ganz so schlimm ist es diesmal nicht, aber die Partie ist natürlich trotzdem eine, die man erfolgreich bestreiten sollte, wenn man im Kampf um einen Platz in der Champions League dauerhaft mitmischen will. Einfach wird das nicht. Freiburg in dieser Saison zu Hause mit vielen guten Auftritten und wenig Gegentoren. Man hat allerdings auch nur wenige Tore geschossen. 8:6 Tore in neun Partien. Das ganz große Spektakel gab es bisher in Freiburg bei Heimspielen nicht.

13.21

Problematisch bei RB natürlich ein bisschen, dass neben Forsberg auch Keita ausfällt. Da geht schon einiges an Kreativität verloren. Aber viel jammern sollte man darüber auch nicht, wenn man an Freiburg denkt, bei denen Ausfälle von zentralen Stammspielern quasi fester Bestandteil der Saison sind und die trotzdem schon 20 Punkte eingesammelt haben.

13.26

Ein bisschen nervig ist das ständige Transfergerüchte-Thema ja schon, das uns alltäglich begleitet. Mal völlig abgesehen von den konkreten Namen. Aber das Thema lässt sich bei drei Abgängen und null Zugängen natürlich nicht vermeiden. Und wird wohl auch heute wieder aufkommen. Ist halt schon ganz schön dünn der Kader, zumal falls Kaiser auch noch geht.

13.29

Wenn ich die Überschriften aus Freiburg richtig deute, gibt man sich für dieses Spiel etwas kampfeslustiger als bei den letzten Begegnungen gegeneinander. Mutig sein, Paroli bieten, keine Angst, Selbstvertrauen. Mal sehen, was davon auf dem Platz umgesetzt werden kann.

13.31

Ralph Hasenhüttl: Naby Keita fällt gesperrt aus. Forsberg trainiert nicht mit der Mannschaft (läuft aber wieder). Halstenberg bleibt auch zu Hause, „weil er noch Defizite hat“. Verletzung ist auch noch nicht so weit. Der Rest ist bereit.

13.34

Hasenhüttl: Keita mit leichten Adduktoren-Problemen. Deswegen heute auch nicht im Training. Auch eine Vorsichtsmaßnahme.

Zu Forsberg: Ansatz der Bauchmuskeln macht Probleme. Belastung erst möglich, wenn das weg ist. „Müssen aufpassen, dass es nicht schlimmer wird.“ Muss erst komplett schmerzfrei werden. „Reizung im Bauchmuskelbereich.“ Möglich, dass man in der Hinrunde an der falschen Stelle zu viel belastet hat. „Da noch das eine oder andere mal mit Schmerzen gespielt.“

13.36

Hasenhüttl: Möglich sind zwei Spitzen, aber auch ein 4-3-3. Man wisse auch nicht, wie Freiburg spielt. Zuletzt 4-4-2. Lange ungeschlagen. Aber gegen RB auch immer mal mit einer Fünferkette. „Müssen auf alles vorbereitet sein.“

Zu Keita und dessen Verbleib: „Bin immer davon ausgegangen, dass er bleibt. Wir haben auch Ziele. Verbleib hat unser Profil geschärft. Haben als Verein eine gute Figur gemacht. Keita macht einen klaren Eindruck. Schade, dass er nicht dabei ist. Hat richtig Lust zu zeigen, was er drauf hat. Möchte sich im Sommer bestmöglich verabschieden. Wir haben noch bis Sommer Freude an diesem Spieler.“

13.39

Hasenhüttl: Ob Mannschaften eine Serie haben, sei nicht entscheidend, um sie besiegen zu wollen, aber es ist durchaus ein Detail, weil man dann die Mannschaft sein will, die die Serie bricht. Große Wertschätzung für Freiburg und die Leistung in dieser Saison und dass man es immer schafft, neue Spieler einzubauen.

Zu Kaiser: „Wichtiger Spieler für unsere Mannschaft. Einsatzchancen steigen durch Keita-Abwesenheit.“ Aber noch unklar, ob er bis zum 31.01.2018 noch geht. Abgeben will man ihn nicht. Wenn Kaiser aber gehen will, dann findet man wohl Lösungen, lässt er durchklingen. „Müssen alle drei Parteien zufrieden sein.“

13.42

Hasenhüttl: „Würde nach den Abgängen schon Sinn machen, jetzt mal jemanden dazuzuholen. Brauchen auch in der Europa League die Möglichkeit, in der Breite zu agieren.“

Zu Laimer: Weiter als Rechtsverteidiger vorgesehen und für die Startelf in Freiburg. „Bringt viel mit für die Position.“

Zu Klostermann: „Hat einige Spiele im Herbst gemacht. Defensiv ok, offensiv ohne die ganz großen Akzente. Habe den Stab nicht über Lukas gebrochen.“ Muss weiter an sich arbeiten. „Ihm fehlt das erste Bundesliga-Jahr.“ Muss den nächsten Entwicklungsschritt machen. „Kampf annehmen und sich versuchen durchzusetzen.“

13.45

Hasenhüttl: „Habe mich noch gar nicht mit Embalo beschäftigt. Werde mich immer bedeckt halten, solange es nichts zu vermelden gibt.“

Zu Demme vor seinem 50. Bundesligaspiel: „Solo-Sechs gegen Schalke sehr gut. Vorbereitung ohne Probleme absolviert. Merkt man, dass ihm das gut tut. Ist fit und wenn er das ist, ist er für uns sehr wertvoll.“

Zum Abgang von Nicolas Kühn: „Nicht einfach, in einer Mannschaft, die in der Champions League durchzusetzen. Da muss man auch mal den Umweg gehen. Nicht einfach von der U19 bei den Profis reinzurutschen. Da ist der Weg für junge Spieler manchmal versperrt.“ „Wichtig, mal einen jungen Spieler aus dem Nachwuchs nach oben zu bringen“, aber man müsse auch Spieler verstehen, wenn sie den Verein verlassen, wenn sie den Schritt bei RB nicht gehen können.

13.48

Hasenhüttl: „Habe wahrgenommen, dass Werner lieber von Anfang an spielen will. Fand ich auch nicht überraschend.“ Gegen Schalke gefehlt, weil er zuvor erkältet war. „Halbe Stunde war genau richtig für ihn.“ Dass sich Werner vom Platz auf der Bank angestachelt fühlte, sei gut gewesen.

Abend mit dem österreichischen Bundeskanzler in Berlin am Mittwoch. Bedankt sich dafür, dass er ihn kennenlernen durfte. „Große Persönlichkeit. Stolz, dass wir einen solchen Bundeskanzler haben.“ Schöner Abend mit interessanten Gästen und Gesprächen.

13.52

Hasenhüttl: Mentalitätsmonster Sabitzer mal wieder. „Weiß, was er will, ist aber auch kritisch gegenüber Dingen, die in der Mannschaft laufen.“ Absolut auf dem Weg zum Führungsspieler.

Noch mal Lob auf Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz, auch weil er erst 31 ist und so souverän, aber trotzdem interessiert auftritt.

Unter der Woche Zeit zum Training und für Inhalte zu haben, tat gut. „Erste Wochen ohne Dreifachbelastung müssen wir nutzen, um uns in Schuss zu bringen.“ Siege als Kitt gegen Reibereien. „Schätzen die aktuelle Phase mit normalem Rhythmus sehr.“ Kommen aber wieder englische Wochen, aber auch da hat man in der Hinrunde nicht immer schlecht ausgesehen.

Man bereitet sich nicht speziell auf Schnee in Freiburg vor. Freiburg spielt mit viel Tiefgang und unterschiedlichen Pressinghöhen. Unterschiedliche Herangehensweisen in unterschiedlichen Spielen. Sehr variable Mannschaft. „Kommen über Mentalität, vor allem im eigenen Stadion.“ Beim letzten Auswärtsspiel von RB in Freiburg sei alles aufgegangen, damit könne man nicht wieder rechnen.

13.56

Hasenhüttl: Will Systemumstellungen nicht überbewerten. Man habe auch in der Hinrunde schon Nuancen verändert. Aber jede Umstellung bedeute auch, dass sich die Gegner drauf einstellen müssen. Spiel gegen Schalke wurde mit der Mannschaft intensiv nachbereitet.

„Jedes Spiel einzeln betrachten, nicht als Teil einer Serie.“ Gute Vorbereitung auf das Spiel und nicht darüber nachdenken, was man erreichen könnte, wenn man vier gute Spiele macht. „Verdammt eng da vorn. Sind wieder Zweiter. Schön, dass uns auch niemand mehr den Rückstand auf die Bayern vorrechnet. Voll in den Kampf um die Champions-League-Plätze reinwerfen.“

13.58

Hasenhüttl: Fährt noch mal zurück in Sachen Neuzugängen und merkt an, dass erst weitere Neuzugänge nötig werden, wenn noch jemand geht. Puh, grade noch mal verhindert, dass gleich die Schlagzeile „Hasenhüttl fordert Neuzugänge“ kommt.

14.01

Das war es von hier. Hasenhüttl plauderte ein bisschen und zeigte sich relativ zufrieden mit dem Stand der Dinge. Bei Neuzugängen gab er sich auf Nachfrage dann doch noch eher zurückhaltend. Interessant, dass die Bauchmuskelgeschichte bei Forsberg nach was chronischem klingt, wenn das letzten Herbst schon Thema war.

14.02

Nun ja, mal sehen, wie das dieses Jahr in Freiburg läuft, wie das Wetter ist und wie viele Tore es zu bejubeln gibt. In diesem Sinne, viel Spaß mit dem Spiel in Freiburg.

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