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Sportblogger-Beitrag des Jahres 2010: Der Gewinner ist…

Vor kurzem hatte ich an dieser Stelle dazu aufgerufen, den Sportblogger-Beitrag des Jahres 2010 mitzuwählen. Nur fair, nun auch aufzulösen, wer es geworden ist: Passend zur Nachricht, dass das Team des letztjährigen ‘F’ormel 1’-Weltmeisters, nämlich Red Bull 2010 einen Rekord beim Verkauf von Dosen erzielte, geht der hoch nicht dotierte Preis in der Kategorie Sportblogger-Beitrag des Jahres 2010 an Don Dahlmann vom Racingblog mit dem Beitrag Formel Eins: Die Sache mit dem Überholen, mit dem er die versammelte Fußball(blog)prominez alt aussehen ließ. Glückwunsch an den Gewinner. Und wer mag darf hier noch mal das komplette Teilnehmerfeld samt Gesamtergebnis unter die Lupe nehmen.

Markensynergien

Dank des Medienlotsen bin ich über die dikri- (Deutsches Institut für Kommunikation und Recht im Internet) Studie ‘Social Media Bundesliga Report 2010’ [broken Link] gestolpert (broken Link). Neben vielen interessanten Zahlen über Aktivität der Bundesligisten und ihrer Fans und die Wahrnehmung und Beliebtheit der Vereine im Web 2.0 gibt es auch einen interessanten Vergleich zwischen der Marke Bayern München und Red Bull (S.27): Markensynergien weiterlesen

Keine Kommunikationsguerilla

Ach liebe Rasenballisten (alle folgenden Zitate kommen von Ihrer Fan Interessensgemeinschafts-Website): Ein bisschen habe ich das Gefühl, Sie handelten im vorauseilenden Gehorsam. Ähnlich wie die Ultras vom SV Wehen Wiesbaden, die dem Vorwurf ihr Verein sei nur ein Kunstprodukt entgegensetzen, dass sie doch Hoffenheim und RB Leipzig genauso wie alle anderen Fans als Zerstörer des Fußballs sehen und daraus schlossen, dass sie und ihr Verein deswegen zu den Guten gehören (siehe hier), haben Sie sich auf die Fahnen geschrieben, keine „Red-Bull-Opfer“ sein zu wollen, sondern „traditionalistische Fußballfans“, also auch irgendwie gut und dazugehörend. Keine Kommunikationsguerilla weiterlesen

Red Bull sugarfree

Jemandem wie mir, der eine Tasse Kaffee mit 4 Stück Zucker versüßt, bedeutet das Label zuckerfrei nicht besonders viel. Lediglich für die Cola mache ich im Normalfall eine Ausnahme, aber auch das resultiert eher aus Zeiten, in denen am Tag schon mal 2 große Flaschen des Energiespenders im darüber leicht verwunderten Magen landeten. Nun also Red Bull ohne Zucker, da muss ich als Betreiber eines Unterstützerblogs für den Leipziger Fußballableger von Red Bull durch – selbst wenn das Sommerloch Felix Magath auf den virtuellen Trainerstuhl bei RasenBallsport Leipzig spült.

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Kultgetränk für Kultverein

Vor einiger Zeit habe ich hier in diesem Blog die Idee besprochen, dass Dynamo Dresden einen eigenen Energy-Drink kreieren sollte [broken Link], mit dem man dann Geld verdienen und gleichzeitig Red Bull schaden kann. Ergänzend dazu und auch auf die Gefahr hin, dass mir dies Google übelnimmt, sei erwähnt, dass ich vor ein paar Tagen über die Nachricht gestolpert bin, dass die Millionste Flasche “Kalte Muschi”, dem “offiziellen Kaltgetränk des FC St. Pauli” (eine Rotwein-Cola-Mischung) verkauft wurde. Ist zwar nicht gerade ein Energy-Drink (naja, zumindest nicht im klassischen Sinne) und was der Verein finanziell davon hat, weiß man auch nicht, aber die Partnerschaft scheint Früchte zu tragen, passt zum Image des FC St. Pauli (wobei das darauf ankommt, wen man fragt: siehe hier [broken Link] und hier [broken Link]) und zeigt, dass es möglich ist, durch ungewöhnliche Produktideen, die mit dem Image des Fußballvereins verknüpft sind, auch neue Finanzquellen zu öffnen. Ähm ja, Prost und bis bald bei Kalte Muschi St.Pauli gegen Red Bull Leipzig.

Red Bull mit Sekt

Ja, ich gestehe: Red Bull hat mich mit dem Einstieg in Leipzig dazu gebracht, zu einer dieser unscheinbaren, flügelverleihenden Dosen zu greifen. Ist zwar schon wieder ein paar Monate her und ich glaube, es war auch eher eine Penny-Flaschen-Abfüllung, aber immerhin (keine Ahnung, ob die Marketingziele von Red Bull im Zusammenhang mit dem Einstieg in den Leipziger Fußball damit schon erfüllt sind). Als marketingtechnisch hereingefallener Konsumentenfan ist es nun, da – frei nach dem Motto ‚Ist der Ruf erst ruiniert…’ – eh alles zu spät ist, an der Zeit, den eingeschlagenen Weg des Marketingopfers weiter zu beschreiten und Red Bull in diversen Selbstversuchen auf Herz und Nieren zu prüfen. Vom ersten Teil dieses Unternehmens zeugen die folgenden Zeilen. Wobei, bevor die erste Variation die Gehirnzellen des gemeinen Lesers erfreuen soll, eine Bemerkung vornweg: es ist etwas irritierend, dass Red Bull nicht rot ist, sondern gelb. Gerade in Bezug auf den Titel dieses Blogs ist das geradezu unverfroren. Das Gelb, was aus den Dosen plätschert, erinnert wenig an die kämpferische Dynamik, die man mit einem Bullen assoziieren mag. Also liebe Red Bull-Marketingabteilung, liebe Produktentwickler: ich hätte Red Bull gerne in rot. Denken Sie, dass sich da was machen ließe?

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