Presse 27.11.2015

Drei Tage noch bis zum Spiel von RB Leipzig beim Karlsruher SC. Da noch ein ganzes Wochenende dazwischen liegt bisher entsprechend viel Ruhe um das Spiel. In Karlsruhe gibt man sich weiter kämpferisch, hat allerdings auch kleinere Ausfallsorgen. In Leipzig bereitet man sich ab heute ernsthaft und intensiv auf das KSC-Spiel vor. Pressekonferenzt wird am Nachmittag auch noch. Die RB-Fans sehen ein Unentschieden in Karlsruhe als wahrscheinlichste Variante.

Ralf Rangnick erklärt in BILD, dass man von den aktuellen Transfergerüchten Hyun-Jun Suk, Karim Onisiwo und Danilo Soares “im Winter keinen holen” werde. Den Südkoreaner kenne er gar nicht und Danilo Soares sei nur im Sommer ein Thema gewesen.

“Stand jetzt planen wir im Winter keine Neuzugänge”, fügt Rangnick hinzu. Eine Aussage, die man vielleicht nicht auf die Goldwaage legen sollte. Man wird den Transfermarkt auch im Winter im Blick und einige interessante Spieler im Auge haben. Und wenn sich die Chance ergibt, das lehrt die Vergangenheit, würde man wohl auch mit ziemlicher Sicherheit zuschlagen.

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16.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Auch in dieser Saison ist die zweite Liga wieder eine, die vermehrt über Zweikämpfe und Fouls kommt. Das fällt besonders beim Vergleich mit den Erstligakickern auf. 224 Zweikämpfe gibt es in der zweiten Liga im Schnitt pro Spiel, in der ersten Liga sind es glatt mal 20 weniger.

Das gilt für Fouls ziemlich unisono. 16,3 Fouls begeht jeder Zweitligist pro Spiel. Ziemlich genau zwei weniger braucht jeder Erstligist pro 90 Minuten. Mit den 15,7 Fouls pro Spiel, die Sündenkarteianführer Darmstadt pro Spiel in der Bundesliga begeht, läge man in der zweiten Liga lediglich im unteren Drittel der Foultabellen.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass Mannschaften und Spieler, die absteigen, davon sprechen, dass in der zweiten Liga ein anderer Fußball gespielt wird als in der ersten Liga. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch durch die Zahlen gedeckt. Wobei es da auch innerhalb der zweiten Liga noch Differenzen gibt.

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Presse 26.11.2015

Massimo Bruno hat sich das Nasenbein angebrochen und bekam deswegen eine Maske, mit der er nun trainieren und spielen kann.

Davie Selke sieht im BILD-Interview die sportliche Lage bei RB Leipzig positiv und die “Gier nach Erfolg” als treibende Kraft im Team. Dazu spricht er über seine Religiosität, über die WG mit seinem Vater und über seine Social-Media-Kanäle, die er aus Zeitgründen nicht mehr selbst betreuen will.

Im Kicker findet Yussuf Poulsen, dass er langsam wieder in Form kommt und formuliert als Ziel, sich seinen “Platz möglichst noch vor der Winterpause zurückzuholen”. Ob er auf dem Flügel oder im Sturmzentrum spiele, sei ihm dabei egal.

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Presse 25.11.2015

Atinc Nukan glaubt in der BILD, dass er bei RB Leipzig Stammspieler werden muss, wenn er eine Chance haben will, nächste Saison mit der Türkei zur EM zu fahren. Zuletzt hatte der Innenverteidiger sein Debüt im Nationaltrikot gefeiert. In Leipzig ist er wegen zwischenzeitlicher Verletzung noch nicht so richtig zum Zuge gekommen.

Der KSC erklärt, dass er die Sicherheitsvorkehrungen beim kommenden Heimspiel gegen RB Leipzig deutlich verstärken wird. Mehr Ordner, mehr Kontrollen, so das Grundkonzept, das offenbar eher der allgemeinen Bedürfnis- und Sicherheitslage nach Paris und Hannover denn dem konkreten Gegner geschuldet ist.

KSC-Keeper Dirk Orlishausen glaubt bei ka-news an einen Sieg gegen RB Leipzig.

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Was von Spieltag 15 bleibt

Der 15.Spieltag war Endstation für einen weiteren Zweitligatrainer. Als Sechsten in dieser Saison traf es Frank Kramer, dem ein 1:1 zu Hause gegen den neubetrainerten Tabellenletzten Duisburg nicht reichte. Trotz sieben Punkten aus den letzten fünf Spielen nach nur sechs Punkten aus den ersten zehn Spielen war man mit der Geduld am Ende. Wenn man sich das Auftreten der Mannschaft anschaut nicht ganz zu Unrecht.

Wobei man sich beim Blick auf Düsseldorf auch immer fragen kann, was eigentlich das Konzept ist. Als neuer Trainer wird nun Friedhelm Funkel gehandelt. Für den Winter sind Neuzugänge a la Charlison Benschop, Maximilian Beister und Zsoltan Stieber im Gespräch.

Einen sowieso schon wild mit ehemaligen Erstligaspielern und gescheiterten Erstligaspielern besetzten Kader mit weiteren Spielern dieser Kategorie aufblasen und dem Haufen einen Trainer vorsetzen, der letztmals vor vielen, vielen Monden bei der Frankfurter Eintracht erfolgreich gearbeitet hatte. Klingt nach einem interessanten Experiment und danach, dass der nächste Umbruch in Kader und/ oder auf sportlicher Entscheidungsebende nicht allzulang auf sich warten lassen wird.

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Presse 24.11.2015

Nach dem erneuten Sturm auf einen direkten Aufstiegsplatz kehrt rund um RB Leipzig erst mal ein wenig Ruhe ein. Das nächste Spiel findet ja auch erst am kommenden Montag in Karlsruhe statt. KSC-Trainer Markus Kauczinski will laut abseits-ka bis dahin die ganze Woche dazu nutzen, sein Team auf die Spielweise von RB Leipzig einzustellen.

BILD lobt die Nummer 1 von RB Leipzig, Fabio Coltorti und findet das Verhältnis zwischen niedrigem Marktwert und guter Leistung bemerkenswert.

Die LVZ macht mit Unterstützung von Ralf Rangnick den Belgier Massimo Bruno zum “Problembär”, der aus Leistungsgründen nicht mit RB Leipzig zum Zweitligaspiel nach Bielefeld reiste, sondern mit der U23 in der Regionalliga gegen den BFC Dynamo antreten musste und sich nun im Training zeigen und seinen Trainer überzeugen müsse. Eine Leihe zurück nach Salzburg sei derzeit nicht im Gespräch.

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Der FC St. Pauli macht den Watzke

Die [RB Leipzig/ Anm. rotebrauseblogger] sollen von mir aus dreimal die Champions League gewinnen. Mit dem Geld des Sponsors. Da hab’ ich doch nichts dagegen. Aber, bitte schön, nicht mit dem Geld der Bundesliga noch dazu.

Die Liga hat einen kapitalen Fehler gemacht, als sie Wolfsburg und Leverkusen, zwei Klubs, die Töchter von Dax-Unternehmen sind, einen Sonderstatus eingeräumt hat, ohne dafür eine Gegenleistung zu bekommen. Man hätte doch sagen können: Die kriegen nur die Hälfte des Fernsehgeldes, der Rest wird in einen Solidarfonds eingezahlt. Ich glaube, keiner der beiden Dax-Konzerne hätte sich daran gestört. Die wollen doch, dass auch die Fans der anderen Klubs Aspirin schlucken oder VW fahren. Dieser Fehler ist nicht mehr zu korrigieren. (Hans-Joachim Watzke, faz.net vom 19.10.2010)

Ein bisschen Zeitschleife ist immer. Und was Hans-Joachim Watzke 2010 konnte, kann der FC St. Pauli mit dem neuerdings jobzufriedenen Andreas Rettig in hauptverantwortlicher Rolle fünf Jahre später schon lange. Nur diesmal auf ganz offiziellem DFL-Antragswege und nicht via FAZ-Interview.

Rettig selbst war es, der erst vor kurzem verkündete, dass man einen Vorschlag zur Neuverteilung der TV-Gelder einbringen wolle und er deswegen klinkenputzend unterwegs sei, um für diese Idee zu werben. Heute nun vermeldet der Kicker mit Verweis auf Orginaldokumente, dass die neue Idee des FC St. Pauli, mit der er sich als Antrag an den Ligaverband wenden will, darin besteht, dass die Versammlung der Proficlubs in ihrer Mehrheit beschließen möge, dass Vereine, die nicht die 50+1-Regel erfüllen (brauchen), künftig von der Verteilung der Fernsehgelder ausgeschlossen werden sollen.

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Presse 23.11.2015

Heute allerlei Berichte zum 1:0-Sieg von RB Leipzig bei Arminia Bielefeld. Davie Selke schoss das goldene Tor in einer Partie, in der die Gastgeber in der ersten halben Stunde deutliche Vorteile hatten und die restlichen 60 Minuten ausgeglichen verliefen. Leipzig war in einem Spiel, das den Daten nach wohl am ehesten hätte Unentschieden ausgehen sollen, das effektivere Team. Bielefeld zeigte im vordersten Spieldrittel allerdings, warum man in nun sieben Heimspielen erst zwei Treffer erzielen konnte und das schlechteste Heimteam der zweiten Liga ist.

Mit dem Sieg ist RB Leipzig wieder auf Platz zwei in der Tabelle vorgerückt und ist zudem das beste Auswärtsteam der Liga und als einzige Mannschaft in der Fremde noch ungeschlagen ist. Bielefeld rutschte auf Platz 14 und liegt nur noch drei Punkte vor den Abstiegsrängen.

Reichlich 18.600 Zuschauer wollten die erstmals ausgetragene Partie zwischen Bielefeld und Leipzig sehen, davon drückten etwa 700 den Gästen die Daumen. Die Kulisse bedeutete Saisonrekord für die Arminia. Unterlegt wurde das Spiel in der ersten Viertelstunde seitens der Heimkurve von einem lautstarken und entsprechend nervenden Trillerpfeifen-Konzert, wenn RB Leipzig in Ballbesitz war.

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2.Bundesliga: Arminia Bielefeld vs. RB Leipzig 0:1

Auswärtsspiel in Bielefeld. Nach der etwas ernüchternden Niederlage gegen Kaiserslautern eine ungewisse Reise. Es wurde für RB Leipzig die erwartet schwere Aufgabe, die man mit etwas Glück und Geschick löste und mit drei Punkten heimkehrte. Für die Gastgeber war es das siebte Heimspiel ohne Sieg. Für die Gäste bedeutete das, auch im achten Auswärtsspiel ohne Niederlage zu bleiben.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit der zu erwartenden Mannschaft. Lukas Klostermann und Willi Orban kehrten nach Verletzung bzw. Sperre in die Abwehrkette zurück und verliehen ihr wesentlich mehr Stabilität als zuletzt gegen Kaiserslautern. Ansonsten lief dieselbe Elf auf wie vor der Länderspielpause.

Ein wenig angepasst hatte man die Taktik. Statt des gewohnten 4-2-3-1 bis 4-2-2-2 spielte man eher ein 4-1-2-2-1. Sprich vor einem zentralen Sechser Stefan Ilsanker spielten links und rechts versetzt Diego Demme und Dominik Kaiser und dann davor rechts und links Sabitzer und Forsberg. Was dazu führte, dass Dominik Kaiser anfangs oft sehr tief agierte und Bälle von der Sechserposition aus verteilte und Diego Demme oft sehr offensiv stand und fast schon den Zehner gab.

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15.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Der 15. Spieltag in der zweiten Liga ist der erste nach Paris und der Länderspielabsage von Hannover. Ganz sicher ist es kein normaler Spieltag. An allen Spielorten wird die Sicherheitslage diskutiert und werden verschärfte Einlasskontrollen angekündigt. Wie das dann konkret aussieht, ob das im Fall der Fälle künftig auch mal Ganzkörperkontrollen in Zelten oder den Einsatz von Körperscannern mit sich bringt und ob das in einem Land, in dem überall immer wieder fast völlig problemlos Pyro ins Stadion gelangen kann, eine deutlich Erhöhung der Sicherheit und nicht nur der gefühlten Sicherheit bedeutet, ist noch ziemlich unabsehbar.

Gefühlte Sicherheit dürfte sowieso das Stichwort schlechthin sein, denn dass das durchschnittliche Zweitligaspiel wie jenes zwischen Bielefeld und Leipzig nun plötzlich zu einem wichtigen Anschlagsziel werden wird, ist eher unwahrscheinlich. Da es aber auch niemand genau wissen kann und die innenministerliche Aussage, dass Antworten auf die Frage nach der konkreten Gefährdungslage beim Länderspiel in Hannover “die Bevölkerung verunsichern” würden, bleibt halt eben auch ein hintergründiges Restrisiko bzw. Risikogefühl, das man auch im Bundesligaunterhaus durch erhöhte Sicherheitsvorkehrungen gern weiter minimieren möchte.

Aus der Sicht des Besuchers von Fußballspielen fühlt sich der ganze Sicherheitsaspekt erstmal höchst irreal an. Wobei die Saat der Unsicherheit gesät und völlig unabsehbar ist, inwieweit dies tatsächlich dauerhaft ins eigene Bewusstsein einsickert und nicht planbare Zuschauerreaktionen auf welche Vorkommnisse auch immer mit sich bringt. Das fehlerhafte Auslösen einer Sicherheitsdurchsage, die die Zuschauer mehrsprachig zur Ruhe und zum Befolgen der Ordneranweisungen auffordert, wie es letzte Saison beim Gastspiel von RB Leipzig in Bochum passierte, würde wohl aktuell nicht mit derselben Mischung aus Amüsement, Überraschung und Gleichmut aufgenommen werden, wie damals noch..

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