Zeitreise über Aalen nach Köln

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den 1.FC Köln (25.02.2018, 18.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

24 Spieltag in der Bundesliga schon wieder. Auf RB Leipzig wartet das Spiel gegen den 1. FC Köln. Und damit etwas überraschend das Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Denn dass man Stefan Ruthenbeck nach seiner Zeit in Aalen und Fürth nun so plötzlich in der Bundesliga wiedertreffen würde, konnte man nicht wirklich ahnen.

Mit Stefan Ruthenbeck verbindet RB Leipzig eine gemeinsame Zweitligahistorie. Da sind natürlich die Duelle mit Aalen einst zum ersten RB-Spiel in der zweiten Liga überhaupt und dann zum Rückspiel in Aalen bei Nieselregen und Temperaturen knapp über 0 Grad. Beide Spiele endeten 0:0. Insbesondere das Rückspiel wird ob seiner RB-Trostlosigkeit immer einen festen Platz in den hiesigen Erinnerungen haben. Dazu kam in derselben Saison 2014/2015 auch noch ein 1:1 in einem Testspiel kurz vor Beginn der Rückrunde.

Im Jahr darauf traf man sich mit Ruthenbeck und Fürth wieder. Auch das wieder denkwürdige Spiele. Weil im Hinspiel am zweiten Spieltag Veton Berisha legendäre 52 Sprints in die offiziellen Statistiken zaubert und 90 Minuten lang permanent zwischen den RB-Innenverteidigern hin und her rennt, bis er einmal den Sprint verpasste und keinen Druck auf Atinc Nukan ausübt und aus dem folgenden Pass des Innenverteidigers der 2:2-Endstand entsteht. Im Rückspiel dann gewinnt RB auch erstmals gegen Ruthenbeck, als man erst in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich kassiert, um anschließend nach einem Standard doch noch das 2:1 zu erzielen.

Bewegt und oder denkwürdig waren die Partie gegen Ruthenbeck und vor allem immer eng. Weil er einen guten Plan gegen RB hatte und in der Mischung aus Druck auf den Spielaufbau, kompaktem Verteidigen und gutem, schnellen Umschalten immer etwas mitbrachte, was den damaligen RB-Teams Probleme bereitete. Und auch wenn sich das Spielsystem bei RB Leipzig im Vergleich zu Zorniger- und Rangnick-Zeiten weg von ‚Hoch und weit bringt Sicherheit‘ bzw. ‚Pressing um jeden Preis‘ deutlich verändert hat, dürfte Ruthenbeck gegen seinen alten Trainerkollegen aus Aalener Zeiten (war unter Hasenhüttl in Aalen U23-Trainer und wurde später dessen Nachfolger) auch diesmal wieder Ideen mitbringen, wie man gegen RB bestehen und gut aussehen kann.

Gute Ideen wird Ruthenbeck auch brauchen, denn der 1.FC Köln steht in der Bundesliga mit dem Rücken zur Wand und bemüht inzwischen das Bild vom Wunder und versucht sich dadurch Mut zu machen, dass man nichts mehr zu verlieren hat. 14 Punkte hat Köln im Moment. Neun Punkte Rückstand sind es auf Mainz und Bremen auf den Plätzen 15 und 16.

Noch nicht völlig unmöglich, das in elf Spielen aufzuholen, aber um noch zumindest in die Relegation zu kommen, braucht man inzwischen praktisch schon den Punkteschnitt eines Champions-League-Kandidaten für den Rest der Saison. Elf Punkte holte Köln unter Ruthenbeck bisher in sieben Spielen (1,57 im Schnitt). Auf 34 Spiele hochgerechnet, wäre man mit diesem Punkteschnitt letzte Saison in die Europa League eingezogen. Punktet man auf diesem Niveau nun weiter, wird es diese Saison wohl nicht mal was mit dem Klassenerhalt bei dann 31 Punkten (wenn nicht Mainz oder Bremen oder auch Wolfsburg komplett einbrechen). Nur um mal zu verdeutlichen, was der 1.FC Köln in der Restsaison leisten muss, um sich noch zu retten.

Ruthenbeck und der 1. FC Köln brauchen also Punkte. Um fast jeden Preis. Auch in einem Spiel bei RB Leipzig. Entsprechend sind sie die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Sonntag auch hochgradig konzentriert angegangen und gibt man sich zuversichtlich, in diesem Spiel etwas mitnehmen zu können. Zumindest wird man gegen RasenBallsportler, die die Europa League in den Beinen haben, viel Kratzen und Beißen einbringen. Auch weil man natürlich mitbekommen hat, dass das sehr physische Spiel von Eintracht Frankfurt gegen RB von Erfolg gekrönt war.

Dass Stefan Ruthenbeck bisher eine ganz gute Bilanz in Köln vorweisen kann, hat einerseits personelle Gründe, denn die ganz große Verletzungsproblematik der Hinrunde hat man überstanden. Man hat auf allen Positionen wieder Alternativen. Gerade Spieler wie Hector und Risse stärken das Gerüst des Teams noch mal enorm. Mit Simon Terodde hat man zudem einen Stürmer dazu geholt, der eine sehr gute Mischung aus Ballsicherer, Kopfballwandspieler und Vollstrecker ist, wie man in Leipzig noch aus Zweitliga weiß.

Neben personellen Gründen hat Ruthenbeck die Mannschaft auch spieltaktisch wieder stabilisiert. Indem er ihr Selbstvertrauen eingeimpft und noch mal klarere und mutigere Strukturen gegeben hat. So ganz weiß man zwar noch nicht, wo das Ruthenbeck-Team spielkulturell hingehen wird, aber man hat ein paar gute Abläufe im Ballbesitz, kann Aktionen gut über die Flügel starten, findet dann aber auch immer wieder den Weg, den Ball flach und zentral auf einlaufende Spieler an den Strafraum und zwischen die Ketten zu spielen. Und wenn man dann einen Terodde hat, auf den man den Ball durchstecken kann, ist schon viel gewonnen.

Gerade defensiv war es zuletzt allerdings auch nicht sonderlich stabil. Gegen Dortmund ließ man sich in allem Übermut bei 2:2 auskontern und verlor. In Frankfurt ließ man sich in der zweiten Halbzeit mal kurz überrennen. Und gegen Hannover hatte man zuletzt zum Schluss zwar viel Pech, dass der Videoassistent ein Tor wegen Abseits aberkannte, ließ zuvor aber vor allem in der ersten Halbzeit auch zu viel zu und hätte das Spiel auch gut verlieren können.

Man experimentiert da aktuell in Köln noch ein bisschen mit Dreier- vs. Viererkette. Wobei vom Personal her viel für die Dreierkette spricht, weil Hector dann links etwas offensiver und auch als Spielmacher agieren kann. Und weil links Sörensen von der für ihn etwas problematischen Rechtsverteidigerposition auf die besser passende Position des rechten Innenverteidigers rutschen kann.

Insgesamt fehlte es bisher dem 1.FC Köln in dieser Saison an Spielkultur. Unter Ruthenbeck arbeitet man daran ein wenig, sodass man annehmen kann, dass die bisher nur fünf(!) Tore aus dem normalen Spiel heraus im Laufe der Saison noch mehr werden (wobei das bisher auch Thema der Chancenverwertung war, die mit Terodde besser geworden ist). Es bleibt halt aber eben die Aufgabe, nicht nur besser zu werden, sondern auf Champions-League-Niveau zu punkten. Als Team mit oft wenig Ballbesitz und schwacher Passquote und schlechter Balance zwischen Offensive und Defensive wird das schwer, auch wenn man in allen Parametern unter Ruthenbeck besser geworden ist.

Über die Saison gesehen hat der 1. FC Köln allerdings das schlechteste Verhältnis zwischen erarbeiteten und zugelassenen Chancen und ist das Team, das die meisten Chancen aller Bundesligisten zulässt. Bei allem Hadern über Videobeweis und Spielpech ist der letzte Platz in der Bundesliga bisher halt am Ende doch irgendwie auch verdient.

Gefährlich bleibt der 1. FC Köln bei Kontern. Da gibt es kein Team in der Bundesliga, das sich pro Spiel mehr Torabschlüsse nach Tempogegenstößen erspielt. Heißt aber auch, dass man im Umkehrspiel oft aus der eigenen Hälfte kommt und nicht schon in der gegnerischen Hälfte mit viel Tornähe startet. Viele Tore hat man aus den vergleichsweise vielen Chancen (Stichwort Chancenverwertung) nicht gemacht. Problem für das Offensivspiel auch, dass alles, was mit Flanken zu tun hat, im Saisonverlauf sehr ungenau war (genaugenommen gibt es keinen Bundesligisten, der in diesem Aspekt ungenauer gespielt hat). Aber auch hier hat Ruthenbeck die Abläufe schon verbessert und findet sich auch immer mal wieder die Möglichkeit, den Ball in den Rücken der Abwehr zu spielen oder eben den Platz zwischen den Ketten zu suchen.

Es ist schon eine sehr interessante Aufgabe, die Stefan Ruthenbeck da übernommen hat. Er muss ein Team, das tatsächlich in vielerlei Hinsicht lange das schlechteste der Liga war, zu einem der besseren Teams der Liga auf Niveau Europapokalplatz machen. Bei aller Energie, die Ruthenbeck einem Verein geben kann, wie er in Aalen unter auch schwierigen Bedingungen immer wieder gezeigt hat, klingt das dann doch ein wenig so, als müsste der Trainer zaubern können. Bisher konnte er aber nur vernünftig arbeiten.

Auf RB Leipzig wird trotzdem eine schwere Aufgabe warten. Weil Köln eben auch in dieses Spiel wie in ein Endspiel gehen wird und in Sachen Kontern und Spielabläufen über die Flügel nach innen inzwischen Mechanismen hat, die auch RB wehtun können. Entscheidend wird für das Spiel wohl vor allem, inwieweit Köln auch defensiv sicher agiert. Wenn man sich in der Hintermannschaft so offen präsentiert wie teilweise in den letzten drei Spielen, dann wird es schwer in Leipzig was mitzunehmen.

Auf Seiten von RB Leipzig wird Naby Keita wohl weiter fehlen. Dafür kehrt Willi Orban zurück. Und auch Emil Forsberg ist für einen Startelfeinsatz, seinen ersten seit Anfang Dezember, fest vorgesehen. Das würde dann wohl bedeuten, dass für Ademola Lookman und Bruma nur die Bank bleibt. Wer ansonsten aus Gründen der Frische mal eine Pause bekommt (Poulsen zum Beispiel) wird man dann am Sonntag sehen.

Mögliche Formationen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Laimer, Orban, Upamecano (Konate), Klostermann – Demme, Kampl – Sabitzer, Forsberg – Augustin, Werner
  • 1.FC Köln: Horn – Heintz, Mere, Sörensen – Risse, Höger, Özcan, Hector – Jojic, Osako – Terodde

Fazit: Im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbewerb ist das für RB Leipzig ein sehr wichtiges Spiel, zumal mit den Spielen gegen Dortmund und Bayern und den nächsten zwei englischen Wochen vor der Brust. Für Köln ist es im Abstiegskampf auch unabdingbar, dass man Punkte auf das eigene Konto packt. Entsprechend wird sich RB Leipzig gegen ein verbissen kämpfendes Team durchsetzen und dabei wach genug sein müssen, um das Kölner Umschalten und deren Spielen zwischen die Ketten zu unterbinden. Kein ganz leichtes Unterfangen, aber Favorit bleibt RB aufgrund der Tabellensituation natürlich trotzdem.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen den 1.FC Köln nicht vor Ort verfolgen kann und am 25.02.2018, ab 18.00 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. 1.FC Köln

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Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Andreas Pranter.
Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures – Andreas Pranter.

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den 1.FC Köln. Mit Ralph Hasenhüttl.

13.47

So, da sind wir schon wieder. Schlag auf Schlag. Gegen Neapel verloren und doch gewonnen. Köln vor der Brust. Und dazwischen das Achtelfinallos. Sankt Petersburg ist es geworden. Das ist in der Mischung aus sportlicher Qualität, Reiseweg, Kälte und Attraktivität des Gegners mit das unangenehmste Los, was man ziehen konnte. Wobei es dann Mitte März vielleicht auch schon Temperaturen über Null gibt. Aktuell ist es dort schweinekalt. Aber das Stadion verfügt wohl über ein schließbares Dach, sodass es drinnen gar nicht so kalt sein sollte. Naja, schade um das schöne Salzburg-Duell, das sich Borussia Dortmund (wahrscheinlich mit großer Begeisterung) gesichert hat.

13.49

(Schön auch, dass Dortmund hintereinander gegen Leipzig (Bundesliga) und Salzburg (EL) spielen muss. Das hatte Schalke glaube auch schon mal.)

13.51

Aber das Achtelfinale in der Europa League ist Zukunftsmusik. Erstmal geht es gegen Köln. Wichtiges Spiel für RB, nachdem man in Frankfurt verloren hat. Punkte zu verlieren, kann man sich im Kampf um Europa und angesichts der nächsten zwei Heimspiele gegen Dortmund und Bayern eigentlich nicht leisten. Es ist auch das Wiedersehen mit Stefan Ruthenbeck, mit dem RB in der zweiten Liga gegen Aalen und Fürth schon ein paar hübsche Duelle ausfechten durfte. Bei nur einem Sieg aus fünf Spiele gegen Ruthenbeck ist die Bilanz durchaus ausbaufähig..

13.52

Tickets für das Spiel gegen Köln gibt es noch mehr als reichlich. Wer also am Sonntagabend noch ohne Beschäftigung ist, könnte durchaus eine Beschäftigung in einem Fußballstadion finden.

14.03

Ralph Hasenhüttl zu Sankt Petersburg: „Sind froh, noch dabei zu sein. Gibt keine einfachen Gegner mehr. Mal eine andere Himmelsrichtung erwischt. Wird noch recht frisch sein dort. Ein Gegner, der Qualität hat. Sind glaube Zweiter in der Liga. Haben gegen Celtic 3:0 gewonnen. Gute Herausforderung für uns. Neue Erfahrung, zuerst zu Hause zu spielen. Werden uns mit viel Freude darauf vorbereiten.“

14.06

Hasenhüttl: „Man muss anders agieren, wenn man erst zu Hause spielt. 0:2 zu verlieren, wäre schlecht. Kein Auswärtstor zuzulassen, wäre gut. Man hat gestern gesehen, dass das Hinspiel Veränderungen in der Spielanlage mit sich bringen kann. Hatte gestern nicht das Gefühl, dass wir uns 90 Minuten lang in die zweite Runde gezittert haben. Gegner war fußballerisch überlegen, aber wir haben nicht viele Chancen zugelassen. Ging nicht darum, schön zu spielen, sondern erfolgreich. Haben den Spitzenreiter der Serie A geschlagen, der gewiss nicht abschenken wollte. Weiß das sehr wohl zu schätzen. Wir waren im Hinspiel besser, Neapel im Rückspiel.“

Zum Dortmund-Los: „Schwereres Los als es öffentlich wahrgenommen wird. Für den deutschen Fußball wichtig, dass Dortmund weiterkommt.“ Würde die Diskussion um deutsche Teams in Europa ersticken.

14.11

Hasenhüttl: In Sankt Petersburg zu spielen, ändert nichts an der Aufgabe Bayern ein paar Tage später zu Hause. „Werden zwei intensive Wochen mit den Bayern zum Schluss. Ist aber noch ein bisschen Zeit bis dahin.“

„Reisetechnisch ist Sankt Petersburg ein bisschen weiter, aber wird ein tolle Erfahrung dort zu spielen. Wird zur Sache gehen.“

Ordnet noch mal die Saison ein. Erste Saison europäisch. Sieben Punkte in der Champions League. Gegen Neapel weitergekommen. „Mannschaft nicht mit Erwartungen überfrachten. Sind schon selbst ehrgeizig genug. Haben gestern eine wichtige Erfahrung gemacht. Haben abgezockter gespielt, aber offensiv nicht begeisternd. Gibt aber auch andere Dinge zu beherzigen. Mentalität, für die Mannschaft arbeiten, dass man am Ende eine Runde weiterkommt. Bin weit davon entfernt, uns als Favorit gegen Sankt Petersburg zu sehen.“

14.12

Hasenhüttl: „Neues Stadion in Sankt Petersburg. Kontrastprogramm zu Neapel quasi.“

„Sind gut durch das Spiel gekommen gestern.“ Poulsen mit Krämpfen und kaputt. Laimer angeschlagen. Willi Orban kann gegen Köln spielen. Bei Keita ist es noch unklar. Oberschenkel macht noch Probleme. Morgen noch mal Belastungstest.

14.15

Hasenhüttl: „Gucke überhaupt nicht auf den Tabellenplatz beim Gegner. Sind in der Rückrunde nicht so schlecht. Hector ist zurück. Terodde ist eine Verstärkung. Haben mehr Qualität auf dem Platz als in der Hinrunde. Ruthenbeck kenne ich noch gut aus Aalen. Er lässt mehr Fußball zu und versucht den Jungs Lösungen am Ball zu präsentieren und eine aktivere Herangehensweise zu vermitteln. Köln hat noch lange nicht aufgegeben und kann unbekümmert aufspielen. Macht die Aufgabe nicht einfacher. Aber wir spielen zu Hause und wollen mit der frischestmöglichen Mannschaft gleich auf Tempo gehen. Ergebnis sollte anders aussehen als gestern.“

14.17

Hasenhüttl: „Bei Forsberg wurde die Belastung nach und nach gesteigert. Ist am Sonntag von Anfang an eine Option. Mehr als eine Halbzeit ist bei ihm möglich. Bei Laimer freue ich mich über seine Entwicklung. Löst seine Aufgaben mit Engagement. Hat im Stellungsspiel noch Defizite. Aber das ist nicht so überraschend bei einem Spieler, der die Position nicht von der Pike auf gelernt hat. Gesamtpaket Laimer stimmt. Unsere Optionen auf den Positionen hinten außen sind beschränkt. Freue mich über seine Entwicklung und das eine Spiel am Sonntag wird er schon noch durchstehen.“ Danach gibt es dann vielleicht zwei Tage frei.

14.21

Hasenhüttl: Gestern waren spielerische Lösungen gar nicht geplant, weil hinten rausspielen zu viel Risiko bedeutet hätte. Geht gegen Köln auch um Balance zwischen Spiel mit und gegen den Ball.

„Gibt einiges, was man sich von Neapel abschauen kann. So viele gute Abläufe. Interessante Ideen.Sie haben gezeigt wie wichtig Ballbesitz mit Tiefgang und Vertikalität ist. Präzision im Passspiel können wir uns abschauen.“ Zeigt sich noch mal beeindruckt von Neapel, „auch wenn es nicht gereicht hat, uns auszuschalten.“

14.24

Das war es von hier. Ein sehr aufgeräumter und überraschend ausgeschlafener Ralph Hasenhüttl. Pressesprecher Ippolitit sorgt mit einem Versprecher für große Lacher, als er eine Frage an Hasenhüttl mit „Aus …“ statt mit „Los in der Europa League“ einleitet. Ansonsten bleibt Hasenhüttl beeindruckt von Neapel, will sich den Erfolg in der Europa League nicht kaputtreden lassen, indem man nur die fußballerisch schlechten Lösungen gestern thematisiert und ist ansonsten schon fokussiert auf Köln. Wird sicher zwei, drei Wechsel geben. Mal gucken, wie das Team dann aussieht am Sonntag.

14.25

In diesem Sinne viel Spaß mit dem Wochenende. Bleibt ja viel Zeit bis Sonntagabend..

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