Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Augsburg 2:0

22. Spieltag in der Bundesliga. Zum Auftakt in zwei englische Wochen empfing RB Leipzig in der Bundesliga den FC Augsburg. Eines der großen Überraschungsteams der Saison. In Leipzig blieben sie aber ungefährlich und fuhren mit einer verdienten Niederlage wieder nach Hause.

Ralph Hasenhüttl musste gegen Augsburg notgedrungen zweimal tauschen. Denn kurzfristig waren Diego Demme und Marcel Sabitzer erkrankt und ausgefallen. Stefan Ilsanker und Yussuf Poulsen, zu denen Hasenhüttl in der PK vor dem Spiel witzigerweise noch erklären musste, warum sie nicht spielen, rückten in die Startelf. Auf dem Platz ergab sich meist eine 4-2-2-2-Formation, die aber auch nicht ganz starr interpretiert wurde.

Beim FC Augsburg gab es wie erwartet nur einen Wechsel in der Formation. Rani Khedira kam nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Mannschaft, dafür saß Jan Moravek diesmal nur auf der Bank. Etwas unerwartet, dass Manuel Baum sein Team nicht mit einer Fünferkette auf den Platz schickte, sondern wie zuletzt auch schon eher in einer Art 4-2-3-1.

Unerwartet auch, wie sich das Spiel zwischen RB Leipzig und dem FC Augsburg gestaltete. Denn die Gastgeber hatten gar nicht die üblichen 60% Ballbesitz, sondern in der ersten Halbzeit sogar weniger Ballbesitz als der Gegner. Was zu dem skurrilen Resultat führte, dass Augsburg mehr mit dem Ball machen musste, als ihnen lieb war und dabei durch tief stehende Gastgeber auch in den Spielaufbau gelockt wurden, während RB auch gern mal den langen Ball auf Poulsen auspackte, der in gewohnter Manier Zweikampf um Zweikampf bestritt.

Trotz Fokus auf Kompaktheit und Umkehrspiel war RB Leipzig in dem Spiel aber sehr lange das absolut dominante und souveräne Team und hatte die Dinge komplett unter Kontrolle. 18:4 Torschüsse verbuchte man als deutlichstes Zeichen der Überlegenheit bis zur 70. Minute.

Die erste Chance hatte allerdings nach sieben Minuten Ausburg. Klassischerweise nach einer Flanke. Allerdings war Gregoritschs Hacken-Abschluss zu ungefährlich, zumal dahinter Koo wesentlich besser einschussbereit stand.

Dann war allerdings schon Leipzig dran, die immer wieder mit Geschwindigkeit Richtung FCA-Strafraum pflügten und dabei taktische Fouls und gelbe Karten zogen. Werner kommt bei einer solchen Aktion nach einer Viertelstunde zum Abschluss, scheitert aber an Hitz. In der Folge des daraus resultierenden Eckballs ist es dann aber Upamecano, der den Ball aus Nahdistanz über die Linie drückt. Ein Führungstreffer, der der Spielweise von RB an diesem Tag noch mal zusätzlich in die Karten spielt.

Marvin Hitz zeigt, wie ein Torwart aussieht, der einem Ball nur hinterhergucken kann. | Foto: Dirk Hofmeister

RB hat die Partie in der Folge weiter unter Kontrolle, ohne sich die ganz großen Chancen zu erarbeiten. Bei Augsburg geht es meist harmlos zu, aber in zwei, drei Situationen sieht man die Klasse aufblitzen, wegen der der FCA eines der besten Offensivteams der Liga geblieben ist. Da wird schnell kombiniert und dann Gregoritsch in Stellung bebracht. Aber der trifft einmal den Ball nicht richtig und wird einmal im letzten Moment von Orban abgegrätscht.

Die zweite Halbzeit läuft insgesamt noch stärker in Richtung RB-Umschaltfußball. Gefühlt locker ein Dutzendmal läuft man in Hochgeschwindigkeit auf die Augsburger Abwehrkette zu. Gefühlt in elf von zwölf Fällen wird die Situation aber schlecht ausgespielt und der falsche Pass oder das falsche Dribbling genommen. Und im zwölften Fall scheitert man dann an Marwin Hitz, so wie Timo Werner kurz nach dem Seitenwechsel.

In dieser Phase hat RB die komplette Kontrolle und Augsburg könnte nur durch einen Glückstreffer zurück ins Spiel kommen. Baier versucht es nach 69 Minuten entsprechend mit einem guten, aber nicht sehr guten Distanzschuss, den Gulacsi sicher parieren kann.

Mit der nächsten Aktion fällt dann die Vorentscheidung in dieser Partie. Naby Keita darf einen von mehreren direkten Freistößen aus rund 20 Metern schießen. Ausgerechnet Hinteregger fälscht den Ball in der Mauer ab. Hitz ist schon unterwegs in die Ecke und entsprechend chancenlos.

In den letzten 20 Minuten wird das Spiel der RasenBallsportler dann zusehends und gerade nach den Einwechslungen wilder. Der Fokus auf Kompaktheit geht nun immer mal verloren und die Mannschaftsteile fallen zeitweise ganz schön auseinander. Weil die Offensivkräfte alle nur noch damit beschäftigt scheinen, noch ein Tor zu schießen. Was ihnen aber weiterhin trotz guter Umschaltspielsituationen und trotz guter Chancen (Kampl, Poulsen) nicht gelingt.

Augsburg auf der anderen Seite kommt nun noch ein paar Mal halbwegs gefährlich vor das RB-Tor. Cordova mit einem schwachen Abschluss aus guter Position. Koo mit einem Treffer, der wegen Abseits keine Anerkennung findet.  Es war weiterhin kein Feuerwerk der Augsburger, aber man sah in den letzten 20 Minuten doch deutlich, dass das Kippen des Spiels hin zu einem offeneren Schlagabtausch für die RB-Defensive nicht optimal war.

Fazit: Ein verdienter Sieg für RB Leipzig, die vor allem in den ersten 70 Minuten die Dinge komplett im Griff hatten. Dass man trotz ungefähr eines Dutzends bester Umschaltsituationen letztlich die Partie durch zwei Tore nach Standards für sich entschied, geht dabei durchaus als skurrile Randgeschichte durch. Augsburg tat sich in Leipzig sehr schwer und konnte die Qualitäten der letzten Wochen und Monate nur in kurzen Phasen auf den Platz bringen. Nicht zuletzt weil man sich von RB in den Ballbesitz zwingen ließ, was nicht die FCA-Kernkompetenz ist. Wichtiger Erfolg für RB, mit dem man einen direkten Konkurrenten in der Tabelle distanzierte. Zweites Spiel hintereinander zu Null. Drittes Spiel ohne Standardgegentor. Nun, geht doch.

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Randbemerkung 1: Im Vergleich zur Vorsaison RB Leipzig nach 22 Spielen mit zehn Punkten weniger. Gegen dieselben Gegner wie 2016/2017 holte man in dieser Saison bisher sieben Punkte weniger als im Vorjahr (wenn man die Aufsteiger Stuttgart und Hannover gegen die Absteiger Darmstadt und Ingolstadt tauscht).

Randbemerkung 2: Martin Hinteregger bewegt das Leipziger Publikum weiter nachhaltig, wie die Pfiffe über 90 Minuten bewiesen. Am Anfang noch zaghaft (’sollen wir, dürfen wir?), danach mit gesteigertem Selbstbewusstsein. Erstaunlich unsouveräne Reaktion auf Hintereggersche Äußerungen von vor eineinhalb Jahren. Hinteregger ist halt Hinteregger und für seine Theoriebildung wird er wohl nie die Anstecknadel in Gold des internationalen Debattierklub e.V. erhalten. Er hat halt eine (gern auch wechselnde) Meinung und die äußert er. Anfangs war diese sehr positiv gegenüber Red Bull, später nicht mehr. Passiert. Einst wollte er zu RB (und auch im Sommer 2016 war es  nicht von vornherein ausgeschlossen, nach Leipzig zu kommen), später nicht mehr. Passiert. Aber deshalb eineinhalb Jahre später immer noch Empörung spielen? Erschließt sich mir absolut nicht. Aber vielleicht übersehe ich ja was entscheidendes.

Martin Hinteregger: Gutes Spiel gemacht, Pfiffe gegen ihn weggesteckt, aber am Ende trotzdem Verlierer. | Foto: Dirk Hofmeister

Randbemerkung 3: Ein bisschen bleibt das Gefühl, dass zwischen Leipzig und Augsburg auch immer einige Befindlichkeiten mehr im Spiel sind als sonst. Warum auch immer bei zwei Vereinen, bei denen es nicht so viele Schnittstellen gibt. Rund um das Spiel in Leipzig versuchten vor allem die Trainer ein bisschen vom Gift rauszunehmen, das zu verspüren war. Aber auf dem Platz ging es dann schon früh richtig zur Sache und gab es schon zu Beginn viel Beef zwischen den beiden Bänken. Vor allem Stefan Reuter war außer sich und gestikulierte heftigst Richtung RB-Bank (wobei unklar blieb, worüber er sich echauffierte). Der 4. Offizielle hatte jedenfalls gut zu tun und lief zwischen den beiden Bänken hin und her, um die Emotionen in den Griff zu bekommen. Auch der Spruch eines Augsburger Betreuers (vermutlich der Athletiktrainer) in der zweiten Halbzeit zu Timo Werner, als der im Augsburger Strafraum gestolpert war und der anschließende (auch nicht jugendfreie) gestische Austausch mit einem Augsburger Spieler zu Werner, verwies auf ein paar noch nicht ganz aufgearbeitete Befindlichkeiten. Klar, es gibt da Klaus Hofmann mit seinen Äußerungen gegen RB (die er zuletzt mehr mit Argumentation statt billigem Gepöbel unterlegte, als in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde). Auch Stefan Reuter war im Hinspiel zu einem Zeitpunkt noch mal über Hasenhüttl hergefallen, als das gar nicht mehr nötig war. Oliver Mintzlaffs Retourkutsche gegenüber Hofmann passte damals auch gut in das Bild. Keine Ahnung, warum die Beteiligten aufeinander so gern abgehen. Ein bisschen bleibt auch das Gefühl, dass es da auch um Profilierung von Funktionären, die sonst nicht so in der Öffentlichkeit stehen, geht.

Randbemerkung 4: 50:50-Ballbesitz bei einem Spiel gegen Augsburg, die eigentlich davon leben, den Ball nicht zu haben. Das durfte  erstaunen, folgte aber Orbans Ankündigung aus der Winterpause, dass man dem Gegner wieder mehr den Ball geben müsse, damit man durch Balleroberungen in Umschaltsituationen kommt. Hasenhüttl meinte, dass man so tief in einem Heimspiel noch nie verteidigt habe. Und Rani Khedira war ein bisschen empört, dass RB gegen das kleine Augsburg keinen Spielaufbau betreiben wollte. Letztlich ist Fußball halt ein sehr pragmatischer Sport, bei dem es darum geht, das bestmögliche Mittel zu finden, um drei Punkte zu holen. Und wenn das wieder mehr Anleihen bei Underdog-Taktiken sind und man damit durchkommt, weil Augsburg ein Team ist, das mit Ballbesitz nicht viel anzufangen weiß, dann ist das halt so. Bleibt trotzdem die Frage, wo du dich perspektivisch hinentwickeln willst. Erfolgsversprechender als dem Gegner den Ball zu geben und dann umzuschalten, ist halt doch noch ein guter Mix aus Ballbesitz mit gutem Positionsspiel und sehr gutem Gegenpressing nach Ballverlust. Mal sehen, wohin der neue Hasenhüttlsche Pragmatismus, auch gegen Augsburg den Ball wegzugeben, führen kann. Den nächsten Entwicklungsschritt hin zu einem Topklub wird es wohl ohne Ballbesitzideen nicht geben.

Randbemerkung 5: Ralph Hasenhüttl erklärte nach dem Spiel, dass er Timo Werner eigentlich gern eher vom Platz genommen hätte, weil er ihn schonen wollte. Aber der Stürmer wollte lieber drauf beiben, weil er noch kein Tor gemacht hatte. Das beschreibt den Auftritt von Werner gegen Augsburg wohl perfekt. Ein Auftritt, bei dem Werner viel versuchte, aber oft auch unglücklich blieb. Das Engagement war hervorragend, aber zu oft hatte man den Eindruck, dass Werner aus dem Wunsch heraus, auch ein Erfolgserlebnis zu kriegen, zu sehr Dinge probiert, die eigentlich gar nicht zu seinen Stärken gehören. Dribblings zum Beispiel, von denen er für seine Verhältnisse mit sechs enorm viel nahm, sich dabei aber meist mit dem Kopf durch die Wand festrannte. Dazu nahm er gleich elf(!) Torschüsse, fast die Hälfte aller RB-Versuche. Von denen kamen gleich vier, darunter ein etwas wilder Freistoß, von außerhalb des Strafraums. Erstaunlich für einen, der letzte Saison fast noch eine 100%-Quote von Abschlüssen innerhalb des Strafraums hatte. Ein engagiertes, aber irgendwie wildes Werner-Spiel, das im Willen was Zählbares beizusteuern, eher überdreht, unglücklich und eigensinnig wirkte. Und dem die Schläue fehlte, zu wissen, was man kann und zu wissen, was man nicht kann und besser bleiben lassen sollte.

Timo Werner agierte gegen Augsburg immer auffällig, aber auch fast immer unglücklich | Foto: Dirk Hofmeister

Randbemerkung 6: Liebe Kinder, mit 39 Fieber und Schüttelfrost ein Fußballspiel bei Temperaturen unter null Grad zu besuchen, ist nicht schlau und nicht zur Nachahmung empfohlen. Da hätte es wahrscheinlich nicht mal den dazugehörenden Blogger-Selbsttest gebraucht, um das festzustellen. Naja, fürs nächste Mal weiß ich Bescheid. (Falls der Beitrag hier sich etwas wild und durcheinander oder einfach nur vergleichsweise kurz liest, dann bitte ich das mit Blick auf meinen Gesamtzustand zu entschuldigen.)

Randbemerkung 7: Apropos Grippe. Auch Marcel Sabitzer und Diego Demme wurden mal eben schnell von der Mannschaft separiert, weil sie mit erhöhter Temperatur unterwegs waren. Da ist man aus den Vorjahren bei RB zu sehr gebranntes Kind, als dass man mit solchen Sachen immer noch lax umgehen würde. Wäre aber auch der denkbar ungünstigste Moment, wenn ausgerechnet jetzt in den englischen Wochen eine Grippewelle durch die Mannschaft ziehen würde.

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Lichtblicke:

  • Kevin Kampl: In tiefer Sechser-Rolle diesmal der entscheidende Spielgestalter bei RB Leipzig, weil er praktisch Demmes Rolle ein bisschen mit übernahm. Wichtigste Anspielstation. Guter Balleroberer und Torschussvorbereiter. Herausragender Freistoß in der zweiten Halbzeit, der leider nur an der Latte landete.
  • Bruma: Wird von Woche zu Woche immer reifer und ist nun nicht mehr nur derjenige, der dir sieben, acht Dribblings pro Spiel bringt. Gute Geschwindigkeit im Spiel, guter Blick auch für die Mitspieler. Arbeitet auch viel gegen den Ball und bewegt sich klug in den Räumen auf dem Spielfeld.
  • Dayot Upamecano: Wie so oft in der Abwehr ein unbezwingbarer Turm, gegen den es für die Augsburger wenig zu holen gab. Auch im Spielaufbau sehr verlässlich. Dazu dann auch noch der Schütze des 1:0. Sein erstes Tor für RB, gleichzeitig der 100. Bundesliga-Treffer des Vereins. Das war dann wohl ein gelungener Tag für den Franzosen..

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Tore: 1:0 Upamecano (17.), 2:0 Keita (70.)

Aufstellung RB Leipzig: Gulacsi – Laimer, Orban, Upamecano, Klostermann – Ilsanker, Kampl – Keita (79. Lookman), Bruma (90. Kaiser) – Poulsen (84. Augustin), Werner; Bank: Mvogo, Konaté, Bernardo, Schmitz; Nicht im Kader: Halstenberg, Forsberg (beide verletzt), Demme, Sabitzer (beide krank), Köhn, Coltorti

Aufstellung FC Augsburg: Hitz – Framberger, Danso, Hinteregger, Max – Khedira, Baier – Heller (46. Schmid), Koo, Caiuby (87. Moravek) – Gregoritsch (76. Cordova)

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Nichts spielentscheidendes falsch gemacht und insgesamt auch mit vernünftiger Linie bei leichten Zweifeln, was den geringen Umfang des Einsatzes gelber Karten angeht. Ein paar Zweikampfbewertungen wirkten nicht so richtig sinnig. Dass die Augsburger Bank schon früh wegen jeder Jablonski-Entscheidung auf der Palme war, erschloss sich aber trotzdem überhaupt nicht.)

Gelbe Karten: – | Framberger, Khedira

Zuschauer: 34.286 (davon 400 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht, FCA-Bericht, Kicker-Bericht

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  • Torschüsse: 23 : 12
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums: 12 : 7
  • Schüsse auf das Tor: 9 : 2
  • gewonnene Zweikämpfe: 51,0% : 49,0%
  • Ballbesitz: 49,9% : 50,1%
  • Passquote: 84,4% : 84,1%
  • Laufstrecke: 113,8 km : 116,0 km
  • Sprints: 232 : 280
  • Intensive Läufe: 637 : 740
  • Fouls: 12 : 17
  • Ecken: 6 : 7
  • Abseits: 4 : 2
  • Meiste Torschüsse: Werner: 11 – Gregoritsch: 4
  • Meiste Torschussvorlagen: Kampl: 6 – Schmid – 2
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Klostermann: 64,7% – Caiuby: 70,4%
  • Meiste Ballkontakte: Kampl: 83 – Baier: 90
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Kampl: 92,2% – Koo: 94,1%
  • Größte Laufstrecke: Kampl: 11,1 km – Koo: 11,9 km
  • Meiste Sprints: Werner: 38 – Max: 40

Statistiken von bundesliga.de, whoscored.com

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Saisontorschützen: Werner – 10; Keita – 4; Poulsen, Augustin, Bruma – je 3; Orban, Sabitzer, Halstenberg – 2; Klostermann, Forsberg, Bernardo; Kampl, Lookman, Upamecano – je 1

Saisonvorlagengeber: Sabitzer – 7; Werner – 5; Augustin – 4; Kampl, Forsberg, Demme – je 3; Halstenberg, Bruma, Keita, Poulsen – je 2; Bernardo, Laimer – je 1

Saisontorbeteiligungen (Entstehung des Tors jenseits der direkten Vorlage): Demme, Kampl – je 8;  Upamecano, Sabitzer – je 6; Ilsanker, Laimer – je 5; Forsberg, Keita, Halstenberg, Klostermann – je 4; Bruma – 3; Poulsen, Gulasci, Bernardo – je 2; Werner – 1

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Bilder: Dirk Hofmeister

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4 Gedanken zu „Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Augsburg 2:0“

  1. Danke für Deinen Spielbericht! Er las sich diesmal etwas komisch – zum Glück gab es mit Randbemerkung 6 die Auflösung… gute Besserung! Das Spiel war schön anzusehen, nicht nur wegen dem frühen Tor und dem Erfolg (ohne Gegentreffer!)! Es war ein Spiel bei dem es keinen Videoassistenten bedurfte!!!! Doch zurück zum Spiel, bei einigen Angriffsaktionen in der zweiten Halbzeit hatte ich den Eindruck dass Timo’s Sturmpartner vor dem Tor den Ball immer dann ihn abgeben mussten, obwohl sie sich in einigen Fällen in der besseren Position befanden. Im übrigen hatte ich auch erwartet, dass Timo Werner geschont werden könnte und hatte mit „Mola“ zur zweiten Halbzeit gerechnet!

  2. Na da hast Du es doch noch heute geschafft.
    Trotz 39 Grad hast Du aber einen guten Durchblick und wie gewohnt gut analysiert.
    Danke.
    (Gut, Vestergaard und Demme passiert schon mal 😉 )

    RB 2
    „Aber vielleicht übersehe ich ja was entscheidendes.“
    Nein hast Du überhaupt nicht!
    Das ist genauso ein Kindergarten wie Boykottaufrufe. Ich verstehe Beides nicht, aber gut, es entwickelt sich nicht alles immer so wie gedacht.
    Nichtdestotrotz musste ich innerlich Schmunzeln, das ausgerechnet Hinteregger das 2. Tor entscheidend abfälschte.

    Lichtblicke hätte ich statt Bruma Poulsen gesehen. Das war ein bockstarker Auftritt von ihm.
    Im Gegensatz zu Twitter oder TM sehe ich Bruma nicht sooo stark. Ja, so einige Dribblings sind gut, aber mMn zu eigensinnig, teils risikiobehaftet (z.B. wenn Klostermann an ihm vorbei läuft und hinten keine Absicherung ist) dazu stoppt er manchmal, wenn alle nach vorne sprinten und er dadurch das Tempo raus nimmt. Auch nach hinten war das nicht so dolle. Da stand Klostermann oft alleine da und ein 6er musste aushelfen.

    Aber gut, was weiß ich schon vom Fußball 😉

    Gute Besserung weiterhin!

    1. Habe Poulsen auch als absolute Bereicherung gesehen. Ganz viele Bälle festgemacht, Standards gut verteidigt. Wenn Timo nicht zweimal eigensinnig aus schlechtem Winkel abschließt macht Yussi zwei Tore. War aber auch ein Spiel wo es um körperliche Präsenz ging, das kann ein anderes mal auch wieder mehr auf die kombinationsstarken Techniker hinauslaufen. Daher gute Entscheidung von Hasenhüttel.

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