Topspiel zum Saisonstart

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim FC Schalke 04 (19.09.2017, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der Start in die Saison 2017/2018 steht unmittelbar bevor. Für RB Leipzig geht es in die zweite Spielzeit in der Bundesliga. Eine Spielzeit, in der man sich im besten Fall irgendwo im oberen Drittel etablieren möchte. Was durchaus eine Herausforderung werden dürfte.

Zum Auftakt hat man gleich mal den Topspieltermin bekommen. Am Samstagabend ist man beim FC Schalke 04 zu Gast. Das gibt natürlich auch wieder einige Timo-Werner-Geschichten. Aber im Kern ist es vor allem ein spektakuläres Duell zweier Mannschaften, die man als Kandidaten für die Champions-League-Plätze im Auge behalten muss.

Wobei es für RB von Vorteil sein kann, dass man Schalke so früh in der Saison kriegt. Denn die Gastgeber der samstäglichen Partie sind nach dem Trainerwechsel zu Domenico Tedesco noch ein wenig in der Findungsphase und hatten dank China-Reise und einigen Ausfällen in den letzten Wochen nicht die allerbeste Vorbereitung, die man sich vorstellen kann.

Dabei hätte man eine konzentrierte Vorbereitungsphase gut brauchen können. Denn Tedesco versucht der Mannschaft ein ganz hübsches 3-4-3-System beizubringen. Dass das dem Team noch nicht ganz in Fleisch und Blut übergegangen ist, zeigte sich in der Vorbereitung auch darin, dass man in den Testspielen immer wieder mit den Armen ruderte, um dem Nebenmann zu zeigen, wo er wann hinzulaufen habe. Bei einem System und einer Spielphilosophie, die darauf setzen, dass die zehn Feldspieler relativ synchron agieren, ist das durchaus von Nachteil. Wie viel man davon bis zum Spiel am Samstag abstellen kann, wird man sehen.

Gespielt werden soll offenbar künftig auf Schalke ein sehr zielstrebiger Fußball. Gegen den Ball will man auch mal hoch pressen können. Mit dem Ball versucht man über die Dreierkette und spielstarke Akteure dort immer wieder auch den zielstrebigen Weg durch die Mitte. Aber mit Oczipka, Coke und Caligiuri hat man auch gute Akteure, die als Außenbahnläufer für Betrieb sorgen und sich eigentlich permanent mit in die Offensivaktionen einschalten.

Tedesco zeigte sich in der Vorbereitung durchaus auch experimentier- und entscheidungsfreudig. So setzte er gleich mal den Kapitän Benedikt Höwedes ab, um ihn durch Keeper Ralf Fährmann zu ersetzen. Zudem testete er Johannes Geis, der im zentralen Mittelfeld in seinen bisher zwei Jahren Schalke nicht glücklich geworden ist, auf einer zentralen Position in der Dreierkette in der Abwehr (Stichwort Spielstärke im Ballbesitz). Und auch Benjamin Stambouli durfte sich in der Defensivkette versuchen. Gar keine schlechte Idee, weil Stambouli letzte Saison auf der Sechs zu phlegmatisch und pressinganfällig wirkte und da als Innenverteidiger mit etwas weniger Druck agieren kann. Wenn er nun seine Fehler allerdings in letzter Reihe macht, kann es ganz schnell bitter werden. Gegen RB ist Stambouli wegen einer roten Karte aus der Vorsaison allerdings sowieso noch gesperrt.

Zu einem sowieso schon guten Kader wurden im Sommer auch noch Talente wie Luke Hemmrich oder Weston McKennie addiert. McKennie erkämpfte sich auf der Sechs durch beachtliche Leistungen in den Vorbereitungsspielen sogar einen Platz im montäglichen Spiel im DFB-Pokal. Sehr interessanter, junger Mann (18, demnächst 19), der aber ziemlich sicher am Samstag wieder von Leon Goretzka abgelöst wird.

Denn Goretzka ist so etwas wie das moderne Gesicht des Vereins. Zumindest noch für ein Jahr, denn dann läuft sein Vertrag auf Schalke aus. Aktuell deutet wenig darauf hin, dass er die Arbeitspapiere noch mal verlängert. Fakt ist, dass er mit seiner Art zu spielen für seinen Klub praktisch unverzichtbar ist. Zusammen mit Bentaleb bildet man weiter eines der dynamischsten und spektakulärsten Mittelfeldduos der Liga. Die können an guten Tagen so ziemlich jeden Gegner der Liga an die Wand spielen. Wie viele gute Tage ein Bentaleb beispielsweise diese Saison haben wird, ist allerdings noch offen.

Transfertechnisch hat Schalke in diesem Sommer einen sowieso schon guten Kader noch mal aufgepeppt. Schmerzhaft war eigentlich nur der Abgang von Sead Kolasinac, der per se ein paar Qualitätsverluste mit sich bringen wird. Die Art wie die Maschine Kolasinac das Leben auf der linken Außenbahn interpretiert hat, ist für Oczipka (bei aller Solidität und Qualität, die dieser mitbringt) nicht zu kopieren.

Den Abgang von Eric Maxim Choupo-Moting konnte man ganz gut durch die Verpflichtung von Amine Harit auffangen. Der hat angesichts seiner 20 Jahre sicherlich das größere Potenzial, wirkt allerdings von seiner Physis her noch nicht ganz auf höheres Bundesliga-Niveau eingestellt. Mit Pablo Insua hat man einen Innenverteidiger geholt, der praktisch den Kaderplatz von Holger Badstuber einnimmt und auch einige vielversprechende Anlagen hat. Dazu hat man Bentaleb und Konoplyanka (der Weinzierl in der Sommerpause hart kritisiert hatte und nun unter Tedesco mit Leistungen zurückzahlt) für einige Millionen fest verpflichtet. Knausrig war man diesen Sommer bisher nicht.

Entstanden ist mit den Neuzugängen ein sehr großer Kader, was angesichts der fehlenden Europapokal-Einsätze auch zu einem Problem für die interne Stimmung werden kann. Wobei da noch einige Spieler und Nachwuchsspieler im Kader stehen, die per se erst mal hinten dran sind und von denen der eine oder andere bei entsprechenden Angeboten sicherlich das Team auch noch verlassen könnte. Wenn man mal nur die 20, 21 Feldspieler, die man zum Kern zählen kann, nimmt, dann bleibt es allerdings eine überdurchschnittliche Ansammlung von Qualität. Immer noch erstaunlich, dass der Klub letzte Saison so eine graue Maus war.

Das hatte damals natürlich auch damit zu tun, dass es ein wenig im Sturm fehlte. Huntelaar verließ diesen Sommer den Verein endgültig, war jetzt aber schon letzte Saison nicht mehr die Option Nummer 1. Breel Embolo kommt nach seiner langen Verletzung wieder, wird aber langsam aufgebaut und wohl erst in zwei, drei Wochen zu einer Option. Di Santo nimmt Anlauf Nummer 3 bei Schalke. Mit ungewissem Ausgang. Und Reese und Platte sind nicht unbedingt die Optionen, auf die man diese Saison bereits hoffen sollte. Bleibt noch Burgstaller, der sich als verlässlicher Torschütze etabliert hat.

Alles vielleicht gar nicht so schlimm, denn das 3-4-3 bietet genug Flexibilität, um Torgefahr als etwas zu begreifen, was auf verschiedenen Schultern verteilt ist. Man hat einige Spieler, die auf allen drei Positionen in der Offensive spielen können. Aber das Problem der letzten Saison blieb auch noch in der Vorbereitung zu sehen. Dass man oft mit zu wenig Spielern im Strafraum und zentral vor dem Tor ist, um aus guten Spielsituationen auch konkrete Torgefahr zu kreieren. Da bleibt es weiterhin von Nachteil, dass Burgstaller ja auch ein Stürmertyp ist, der gern mal auf die Flügel ausweicht.

Wenn man so will, dann ist Schalke letztlich vielleicht einen zentralen Stürmer von einem echten Topteam entfernt. Vielleicht kann die Rolle ja aber tatsächlich im Laufe der Saison auch Embolo ausfüllen. Vielleicht führen das etwas zentraler angelegte Spiel und die Qualitäten der beiden Sechser in der Offensive aber auch dazu, dass man die bisherigen Probleme bei der Besetzung des Strafraums ausgleichen kann.

Problematisch auch die Personalie Max Meyer. Auch dessen Vertrag läuft nächste Saison aus. Bei Schalke kam er bisher nicht so zum Zuge, wie er sich das selbst erhofft und für seine Karriere und Entwicklung erwartet hätte. Mit Tedesco sollte nun im nächsten Anlauf alles anders werden. Allerdings ist die bisherige 3-4-3-Formation nicht unbedingt auf Meyer zugeschnitten. Keine der drei Offensivpositionen ist ideal. Auf der Sechs gibt es andere und bessere Kandidaten. So richtig bleibt halt nur die linke Offensivposition als Option. Und dafür fehlt ihm etwas die Spritzigkeit, der Zug zum Tor und der gefährliche Torabschluss. Eine linke Zehn wie es sie in Leipzig gibt, wäre für einen wie Meyer eigentlich ideal. Vielleicht kann er die linke Offensivposition bei Schalke ja auch ein wenig in dieser Art interpretieren.

Letztlich wird es interessant ob ein Trainertalent wie Tedesco einen sehr guten Kader wie den von Schalke auf Kurs in eine Richtung kriegt, wo er auch hingehört, nämlich auf einen Europapokal-Platz. Schalke bringt vieles mit, was sie zu einem Top4-Team macht. Das dachte man aber vor einem Jahr auch schon und dann funktionierten die Dinge mit Weinzierl gar nicht. Mal sehen, ob der kommunikative Vereinsverbinder Tedesco mehr Erfolg hat als sein Vorgänger.

Für RB Leipzig ist dieses erste Auswärtsspiel jedenfalls gleich mal eine ordentliche Herausforderung, bei der man darauf hoffen darf, dass die Gastgeber spieltaktisch noch nicht so weit sind, wie man es nominell erwarten würde. Besetzungstechnisch bleiben für das Spiel auch noch ein paar Fragezeichen, auch wenn gestern wieder alle Spieler auf dem Trainingsplatz standen. Diege Demme kann sehr wahrscheinlich noch nicht dabei sein. Emil Forsberg könnte zurückkehren, hat aber eine Woche lange Pause gehabt. Bernardo könnte nach Verletzung auch eher eine Bank-Option sein.

Eine Frage, die sich stellt, ist jene nach Stefan Ilsanker. Wird er wie gegen Dorfmerkingen erst mal auf der Bank sitzen oder gleich in der Startformation stehen? Und wann er in der Startformation, dann als Sechser oder Innenverteidiger? Das Bauchgefühl würde ihm einen Platz im Mittelfeld zuschanzen, weil Compper in die Innenverteidigung zurückkehren und Upamecano ersetzen könnte.

Mögliche Aufstellungen:

  • Schalke 04: Fährmann – Höwedes, Naldo (Kehrer), Nastasic – Caligiuri, Goretzka, Bentaleb, Oczipka – Harit (di Santo), Burgstaller, Konoplyanka (Meyer)
  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Orban, Compper (Ilsanker), Halstenberg – Laimer (Ilsanker), Keita – Sabitzer, Forsberg (Bruma) – Poulsen, Werner

Fazit: Erstes Spiel in der Bundesliga in dieser Saison. Und für RB Leipzig gleich eine richtige Herausforderung. Gegner Schalke 04 darf man zu den absoluten Favoriten auf eine Platzierung in den Top6, eigentlich sogar eher in den Top4 zählen. Ob sie in ihrer Entwicklung unterm neuen Coach schon so weit sind, dass sie auch am ersten Spieltag schon als Spitzenteam auftreten können, muss man aber erstmal abwarten. Neben den eigenen Stärken, die man mitbringt, liegt auch darin eine Chance für RB Leizpig.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig beim FC Schalke 04 nicht vor Ort verfolgen kann und am 19.08.2017, ab 18.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. FC Schalke 04

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Auch diesmal wieder auskunftsfreudig bei der Pressekonferenz: Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Sven Sonntag
Foto: GEPA Pictures – Sven Sonntag

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig beim FC Schalke 04. Mit Ralph Hasenhüttl.

13.19

So, fertig zum scharfen Start. Dem lockeren Auftakt im DFB-Pokal folgt nun in der Bundesliga gleich das ganz dicke Brett Auswärtsspiel bei Schalke 04. Für beide Teams eine echte Standortbestimmung. Beide kann man guten Gewissens als Champions-League-Kandidaten bezeichnen. Bei beiden ist ein wenig unklar, wo sie stehen. Bei RB fehlte es in der Vorbereitung manchmal noch im Herausspielen klarer Chancen aus dem Ballbesitz heraus. Bei Schalke tat man sich noch einigermaßen schwer, das Tedesco-3-4-3 auch auf den Platz zu bringen.

13.20

Ganz ausverkauft wird das Stadion zum Topspiel am Samstagabend vermutlich nicht sein. Bei Schalke gab es bis zuletzt noch Resttickets. Auf Seiten von RB Leipzig wurden ungefähr 2.500 Tickets im Vorverkauf abgegeben. Das sind ein paar Hundert mehr als vor ein paar Monaten zu einem etwas günstigeren Spieltermin.

13.26

Mal gucken, was Ralph Hasenhüttl gleich dazu sagt, dass Naby Keita vorhin in Turnschuhen nur Lauftraining absolviert hat. Und ob Emil Forsberg bereit wäre für die Startelf. Ein paar Aufstellungsfragezeichen gibt es ja noch. Auf Schalke-Seite stehen wohl noch Fragezeichen hinter Naldo. Embolo wird wohl nicht dabei sein. Schöpf braucht auch noch. Stambouli ist gesperrt. Ein sehr gutes Team werden sie trotzdem auf den Platz bringen..

13.32

Ralph Hasenhüttl: „Vorbereitung war lang. Ist gut, dass es jetzt los geht. Lechzen dem ersten Spiel entgegen.“ Kann man mal über Fußball, nicht über Transfergeschichten berichten. „Sind heiß.“

Personell sieht es sehr gut aus. „Alle sind an Bord. Bin froh, dass alle da sind. Heißt nicht, dass jeder einsatzfähig ist. Wenn man drei Wochen weg ist, ist es schwer sich auf das Niveau zu bringen.“ Keita heute ohne Training, weil gestern einen Schlag abgekriegt. Klingt aber nicht sehr problematisch. „Jungs sind voll dabei. Erhöht die Qualität im Training. Habe die Qual der Wahl. Aber das ist nicht schlimm, das wollten wir so. Sind gut vorbereitet auf Samstag.“

13.36

Hasenhüttl: „Keita ist immer motiviert. Egal gegen wen es geht.“ Verletzung kein Problem. Demme wahrscheinlilch nicht im Kader. Forsberg wahrscheinlich noch nicht bereit für 90 Minuten. Kommt wohl eher von der Bank. „Gibt schlimmeres, als ihn von der Bank zu bringen.“ Könnte aber auch noch in die Startformation rücken.

Kennt Tedesco, weil der den Sohn von Hasenhüttl in Stuttgart trainiert hat. „Man sieht auf Schalke seine Handschrift. Team ist kompakt und stabil. Klare Philosophie zu erkennen. Taktisch anspruchsvolle Aufgabe. Haben uns etwas zurechtgelegt, aber den Plan müssen wir auch genau umsetzen.“ Wird auch eine Sache für den Kopf. „Schwere Aufgabe. Wissen um die Emotionen in dem Stadion. Wollen uns in der Liga zurechtfinden und gut reinkommen. Wollen was mitnehmen, aber ob es einer oder drei Punkte werden, ist mir heute noch nicht so wichtig.“

13.39

Hasenhüttl: Mit Dorfmerkingen und Laimer gar nicht so unzufrieden. Deswegen keine Gedanken an Wechsel für Schalke. Laimer und Upamecano sind Optionen für die Startelf.

„Ist ein Vorteil, dass wir eine funktionierende Formation kennen. Ist aber auch ein Vorteil, dass man durch neue individuelle Klasse variieren kann.“ Letzte Saison konnte man noch nicht so wechseln, dass sich dann etwas verändert hat. Neue Spieler lernen schnell. „Haben uns enorm verstärkt, auch wenn noch nicht so viele neue Spieler in der Startelf stehen werden.“ Aber Qualität von der Bank ist auch wichtig.

Nachwuchsspieler wie Abouchabaka haben wenig Chancen mitzrureisen nach Gelsenkirchen, weil alle fit sind. Kann ja auch U19 spielen.

13.43

Hasenhüttl: „Poulsen erfährt immer erst dann seine Wertschätzung, wenn er nicht spielt.“ Weil dann erst alle merken, was ohne ihn fehlt. „Ist nicht toptorgefährlich, aber wir wissen um seine Qualitäten für uns. Darf durchaus mehr Tore machen. Habe ich kein Problem mit. Aber er ist mannschaftsdienlich, auch gegen den Ball. Timo Werner hat auch Poulsen viel zu verdanken, dass er so viele Tore machen konnte.“ Sehr viel Ansehen in der Mannschaft. „Angenehmer Profi.“

„Wenn wir aus dem Schalke-Spiel ungeschlagen rauskommen und gegen Freiburg nachlegen, bin ich super zufrieden.“ Guter Start nicht unwichtig. Erste zwei Spiele sind die einzigen, auf die man sich in Ruhe vorbereiten kann. „Wäre gut, ein paar Punkte auf das Konto zu bringen.“

13.46

Hasenhüttl: Palacios mit viel Spielzeit in der Vorbereitung. „Nicht jede Chance genutzt. Gegen Benfica gutes Spiel gemacht. Wichtiger Bestandteil des Kaders. Man merkt Leistungsfortschritte. Nicht ausgeschlossen, dass er mal ein Spiel macht. Muss arbeiten, damit er wieder die Chance bekommt.“ Weicht der Frage aus, ob Palacios noch abgegeben wird.

Will nicht über Timo Werner und die Schwalbe reden. „Glaube nicht, dass das für ihn noch ein Thema ist. Ist ein Wettkampftyp.“ Letztes Spiel auf Schalke sehr gut absolviert. „Hoffe, dass er gegen Schalke da weitermacht, wo er letzte Saison aufgehört hat.“ Torgefährlich sein, Wege in die Tiefe gehen. „Wenn er zur WM möchte, muss er zeigen, dass er ein torgefährlicher Stürmer ist.“

13.49

Hasenhüttl: „Man weiß im ersten Spiel noch nicht so genau, wo man steht. Kennt den Gegner noch nicht so genau. Ansonsten ist das erste Spiel nicht anders als andere Spiele.“

Irgendwas mit Schwitzen im Sportschau Club.

Transfersummen? „Habe es mitbekommen. Hoffe, wir können uns dem Wahnsinn auch weiter ein bisschen zu entziehen. Wollen Stars produzieren. Investieren in junge Spieler. Haben im Sommer, wenn die Sache zu groß wurde, auch den Hut aus dem Ring genommen. Ohne die ganz großen Namen einen guten Kader zusammengestellt.“ Man steht für gutes, nachhaltiges Wachstum. „Transferwahnsinn wird aber schwer zu deckeln sein, weil der Fußball zu sehr im Mittelpunkt steht. Ist für viele jedes Mittel recht, schnell Erfolg zu haben. Ist aber nicht so einfach, sich Erfolg zu erkaufen.“

13.52

Keita und Liverpool? Standardaussage. Keita mit dem Kopf in Leipzig. Klar, dass es Interesse an ihm gibt. „Haben klar artikuliert, wie wir dazu stehen. Haben den Jungs vermittelt, wie wichtig es ist, die nächste Saison bei uns zu haben.“ Können sich unter Dreifachbelastung beweisen in gewohntem Umfeld und bekanntem System und müssen sich nicht in anderen Teams durchsetzen.

„Fans sind froh, dass es wieder los geht. Haben letzte Saison viel zusammen erlebt. Logisch, dass sie sich freuen. Nächste Woche ist Auslosung CL. Jetzt ist Bundesliga. Geht wieder los.“

13.56

Hasenhüttl: „Mir egal, welche Rolle uns die Konkurrenz zuweist. Wir gehen unseren eigenen Weg. Letzte Saison für unsere Art zu spielen viel Lob bekommen. Ist ein Auftrag, es noch besser zu machen, auch unter Mehrbelastung.“ Spielstil durchziehen.

Fokus auf Bundesliga oder CL? „Wissen, dass wir in der CL auch für Deutschland spielen. Werden uns sicher nicht nur auf die Bundesliga konzentrieren. Wir stellen uns jetzt der Herausforderung und dann schauen wir mal.“ Kein öffentliches Saisonziel. Jeder hat seine persönlichen Ziele. Ob es eine erfolgreiche Saison war, wird man nach der Saison sehen.

Noch mal klare Aussage, dass Keitas Ausfall beim Training nur eine reine Vorsichtsmaßnahme war.

13,58

Das war es von hier. Ein entspannter, angenehm ruhiger Hasenhüttl, der Bock hat auf die Saison. Seltsam immer noch der Topos, den Transferwahnsinn immer nur bei anderen zu sehen. Mal eben auf den letzten Drücker 15 Milionen für Burke zu zahlen wie letzten Sommer, ist letztlich auch Teil des sich entwickelnden Systems, das sich nicht viele Klubs, erst recht nicht in Deutschland leisten können. Das ist alles im Rahmen eines nicht übergroßen Budgets finanziert, aber es steht auch nicht für die große, neue Bodenständigkeit..

13.59

Sei das, wie das sei. Am Samstag geht es um Punkte. In einem großen Stadion vor großer, lautstarker Kulisse. Erster Spieltag. Kann losgehen. Viel Spaß damit.

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