Bundesliga: Hertha BSC vs. RB Leipzig 1:4

Drittletzter Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig fuhr mit dem Ziel nach Berlin, in die Gruppenphase der Champions League einzuziehen. Einen Sieg brauchte man dafür. Und einen Sieg holte man in einem Spiel, das man praktisch über die gesamte Spielzeit deutlich dominierte und in dem man nur in der Phase rund um den Anschlusstreffer zum 1:2 leicht in Schwierigkeiten kam.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig bei Hertha BSC mit einer Veränderung. Marvin Compper kehrte nach Verletzung in die Innenverteidigung zurück. Ilsanker rutschte dafür nach rechts hinten. Bernardo verteidigte links hinten. Und Halstenberg, der gegen Ingolstadt nicht ganz so gut ausgesehen hatte, saß dafür komplett auf der Bank. Timo Werner konnte nach seiner schweren Prellung aus dem Ingolstadt-Spiel mitmachen. Für Willi Orban reichtes es dagegen nicht.

Hertha BSC konnte sich am 32. Spieltag über zwei Rückkehrer nach Verletzung freuen. Brooks kehrte in die Innenverteidigung zurück. Torunarigha rückte dafür nach links und Mittelstädt ging auf die Bank. Stocker lief im Mittelfeld auf. Dafür saß Allan draußen.

RB Leipzig spielte vom System her im üblichen 4-2-2-2. Hertha auf der anderen Seite lief ungefähr in einem 4-2-3-1 auf.

RB Leipzig war eigentlich vom Anpfiff weg das dominierende Team, das den größeren Ballbesitz hatte und nach Lösungen in die Tiefe suchte. Hertha auf der anderen Seite versuchte es vor allem über lange Bälle, auch weil ihnen im Spielaufbau kein Platz gelassen wurde. Allerdings verteidigte die RB-Defensive diese langen Bälle über 90 Minuten enorm sicher und aufmerksam.

In die Karten spielte RB Leipzig die frühe Führung. Denn bereits nach elf Minuten köpfte Timo Werner zum 1:0 ein. Viel Freiheit rechts für den agilen Marcel Sabitzer. Viel Freiheit für Werner in der Mitte. Und dass auch das Kopfballspiel des Stürmers nicht ohne ist, hat man in dieser Saison schon einige Male sehen können.

Mit dieser Führung im Rücken spielte es sich gegen spielerlisch an diesem Tag limitierte Herthaner noch mal viel besser. RB lauerte immer wieder auf Möglichkeiten, den Ball tief zu spielen und dort vor allem Werner zu finden. Den man auch ein paar Mal fand. Völlig frei wurde der Stürmer nach 36 Minuten gespielt. Aber mit seinem gar nicht mal schlechten Schuss scheiterte er am guten Keeper Jarstein im Kasten der Gastgeber.

Alles gesagt zu Spiel und Saison.. | GEPA Pictures - Roger Petzsche

An konkreter Torgefahr wäre in der ersten Halbzeit noch Marcel Sabitzer mit einem sehr guten Fernschuss zu nennen. Auf der anderen Seite ist es Alexander Esswein, der unverhofft zur Ausgleichschance kommt. Nach RB-Standard kontert Hertha und kann sich gegen den Zugriff der RB-Spieler durchsetzen und Esswein auf halbrechts freispielen. Der aber etwas überhastet, ungenau und aus relativ großer Entfernung abschließt. Kein Problem für Gulacsi, der ansonsten nicht viel zu tun hatte.

Mit dem 1:0 für RB ging es in die Kabine. Das ging auch in Ordnung, weil RB das aktivere und zielstrebigere Team war. Hertha auf der anderen Seite kam kaum einmal in die Situation, die langen Bälle auch festzumachen und sich im vorderen Drittel festzusetzen.

Auch in der zweiten Halbzeit beginnt RB Leipzig dominant und hat ein paar gute Kombinationen, denen aber der letzte Pass oder der entscheidende Torabschluss fehlt. Bis dann Hertha entscheidend in den Spielverlauf eingreift. Mit gleich zwei dicken Böcken, mit denen man Yussuf Poulsen jeweils sieben Meter vor dem Hertha-Tor freispielt.

Beim ersten Mal ist Poulsen nach Vorlage von Esswein noch zu überrascht und scheitert mit einem Schuss an Jarstein anstatt zu Werner querzulegen. Beim zweiten Mal legt der wegrutschende Jarstein auf. Diesmal kommt Poulsen fast ins Stolpern, kann dann aber doch noch zu Werner querlegen, der locker einschiebt. Zwei dicke Böcke im eigenen Sechzehner binnen einer Minute. Das ist auch etwas, was man auf dem Niveau eigentlich nie zu sehen kriegt und auch nicht erwarten würde.

Mit dem 2:0 schien die Partie eigentlich entschieden. Zu dominant war die knappe Stunde bis dahin. Zu wenig hatte man in den Minuten danach das Gefühl, dass der Gegner noch in der Lage wäre, eine Schippe draufzulegen und die Partie noch zu drehen.

Aber wie das dann eben auch so ist. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Aktionen von RB Leipzig weniger zielstrebig. Man suchte nicht mehr wirklich den Weg in die Tiefe und zum 3:0 und zur endgültigen Entscheidung, wenn man in Ballbesitz kam, sondern versuchte das Spiel zu kontrollieren und zu verwalten. Auch indem man immer wieder mal hier und dort ein paar Sekunden von der Uhr nahm.

Das sah trotzdem lange souverän aus. Aber so ab der 75. Minute waren es dann doch ein paar lange Bälle zu viel, die sofort wieder zurückkamen und ein paar Ballverluste im Mittelfeld zu viel. Sodass Hertha immer mal wieder in gute Spielsituationen kam. Freilich meist ohne konkrete Torgefahr. Bis zur 85. Minute als Rani Khedira die Gastgeber noch mal ins Spiel brachte, indem er einen Kopfball von Ibisevic unfreiwillig per Kopf ins eigene Netz beförderte.

Und plötzlich war es wieder ein Spiel. Hertha witterte noch mal die Chance, RB lief dem Gegner hinterher. Und für einen kurzen Moment durfte man auf Leipziger Seiten fürchten, dass man dieses souveräne Spiel noch wegschmeißt. Aber nicht mit Davie Selke. Der führte in den Schlussminuten noch ein Privatduell mit Hertha-Defensive und schoss das erlösende und lange bejubelte 3:1, nachdem er den bemitleidenswerten Allan stehen lässt und später auch noch das 4:1, nachdem er den Ball von Torunarigha kriegt. Wenn es einmal läuft, dann läuft es.

Man kann nach diesem Spiel nur schwerlich was kritteln. Es war sicherlich nicht das spektakulärste Bundesligaspiel ever, aber mit welcher Dominanz und Souveränitat RB Leipzig die Berliner, die selbst unbedingt drei Punkte für die Eurpa League holen wollten, bespielte, war beeindruckend. Kleine Abzüge in der B-Note gab für die 15 Minuten vor dem 1:2, als man mit einem verwaltenden Ansatz den Gegner wieder ein bisschen ins Spiel zurückholte, statt die eine oder andere Gelegenheit für zielstrebigere Offensivaktionen und Abschlüsse zu nutzen und die Partie früher zu entscheiden. Aber so war natürlich der Jubel der Gäste auf dem Feld und auf den Rängen nach dem 3:1 umso befreiter und intensiver.

Fazit: Eine sehr gute Leistung von RB Leipzig, mit der man verletzungsgebeutelten Herthanern überhaupt keine Chance ließ. Vielleicht ist das 4:1 ein Törchen zu hoch, aber am völlig verdienten Sieg ändert das natürlich überhaupt nichts. Sich mit einem 4:1-Auswärtssieg direkt für die Champions League qualifzieren. Mehr Ausrufezeichen geht eigentlich auch nicht. Irgendwie passt das aber auch besser zu dieser Saison als wenn man das Ziel durch Punktverluste der Konkurrenten aus Hoffenheim und Dortmund erreicht hätte.

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Randbemerkung 1: 36 Punkte holte RB Leipzig in den ersten 15 Spielen der Hinrunde. 27 Punkte sind es gegen dieselben Gegner in der Rückrunde. Man hängt hinter der (deutlich außerhalb des Normalen liegenden) Hinrunde hinterher (und kann die dortige Punktausbeute von 39 Punkten gar nicht mehr knacken). In der Rückrundentabelle steht man mit sieben Punkten Rückstand auf die Bayern nun auf Platz 5. Schon Wahnsinn, dass man das inzwischen fast schon als normal empfindet.

Randbemerkung 2: Mindestens Dritter ist man nun. Für die Gruppenphase der Champions League hat man sich direkt qualifiziert. Noch ein Punkt fehlt, um auch noch den Vizemeister klar zu machen, also Best of the Rest zu werden. Wäre das I-Tüpfelchen auf die überragende Saison, am Ende tatsächlich vor Dortmund zu stehen.

Randbemerkung 3: Wenn man dann final in die Champions League eingezogen ist, dann rollt auch ein wenig der Spielfilm der Saison an einem vorbei. Eine Saison mit ganz vielen Höhen und wenigen Tiefen. Eine Saison, in der man das mit Abstand zweitbeste Team in der Auswärtstabelle ist. Man hat vor allem in engen Spielen viele Punkte geholt und nach der Halbzeitpause fast keine Punkte mehr verloren. Gerade wenn man unter Druck stand (sei es durch Spielstand, Tabellensituation oder durch Spielumfeld) hat man immer wieder gute Lösungen gefunden und sich extrem abgeklärt gezeigt und gegen Widerstände durchgesetzt. Das ist tatsächlich das erstaunliche an der Saison, dass dieses junge Team nicht nur mit Wildheit durch die Liga gepflügt ist, sondern unheimlich schnell auch gereift und an Herausforderungen gewachsen ist. Gerade die Auswärtsspiele in Mönchengladbach und Mainz in Situationen, in denen die Saison kippen kann, waren diesbezüglich in der Rückrunde Ausrufezeichen. Aber auch das Hertha-Spiel, bei dem man drei Punkte brauchte und ansonsten noch die Gefahr bestand, die fehlenden Punkte für die Champions League bis zum letzten Spieltag mitzuschleppen, passt da gut rein.

Randbemerkung 4: Anfang der Woche hatte Ralph Hasenhüttl noch davon gesprochen, dass das Spiel bei Hertha ein Endspiel sei. Später war er da wieder zurückgerudert und hatte das bestritten, weil ja noch drei Spiele bis zum Saisonende seien. Wenn man allerdings hört, dass Hasenhüttl seine Spieler vor der Partie mit der Champions-League-Hymne heiß gemacht hat, dann spricht das schon auch dafür, dass man die Partie eher wie ein Endspiel angegangen ist. Auch Timo Werner sprach nach der Partie auch von einem „kleinen Pokalfinale“. Letztlich ist man ja auch auf dem Platz genau so aufgetreten.

Randbemerkung 5: Bis Mittwoch ist bei RB Leipzig nun trainingsfrei. Das wird dann eine eher kurze Vorbereitung auf das Bayern-Spiel. Feste feiern. Wie sie fallen. Oder so. Und Samstag wird ja vor, während und nach dem Spiel schon wieder weitergefeiert. Ob Silly auch eingeladen ist, ist noch nicht bekannt..

Randbemerkung 6: Schon auch krass, was da gestern gerade von den Vereinsverantwortlichen abfiel und mit welcher Gelöstheit sie vor dem prall gefüllten und angesichts der Weitläufigkeit der Kurve auch erstaunlich lautstarken Gästeblock herumtollten. Sei ihnen gegönnt vor einem arbeitsreichen Sommer..

Randbemerkung 7: Schon Wahnsinn diese Geschichte mit Davie Selke. Was muss das für eine enttäuschende Rückrunde gewesen sein. In Leipzig geblieben mit dem Ziel mehr Spielzeiten zu kriegen. Und dann spielte er auch dann nicht, als Yussuf Poulsen verletzt war. Man will in den Kopf von Davie Selke in dieser Zeit gar nicht hineingucken. Das Gesicht, das er machte, als er zuletzt in der Sky-Doku gefragt wurde, ob diese Saison ein verlorenes Jahr war, hätte nur noch übertroffen werden können, wenn er live in eine Zitrone gebissen hätte. Und dann kommt er in Berlin zehn Minuten vor Schluss in die Partie und macht zwei blitzsaubere Tore, als würde er das ganze Jahr nichts anderes machen. Der Jubel, den er da vor dem Fanblock vollführte, das ganze Team und vorneweg Yussuf Poulsen, das auf ihn einstürmte, die Geste von Selke nach dem 4:1, das es das jetzt war mit Spiel und Champions-League-Quali, die innige Umarmung mit Hasenhüttl nach dem Spiel. Diese Bilder waren großartig und haben auch ein Stück gezeigt, dass er dann eben doch und trotz der letzten Monate bis zum (vermutlichen) Ende alles für RB gibt. Sprechchöre für ihn aus dem RB-Block waren der verdiente Lohn. Alle 104 Minuten hat Selke im Saisonverlauf ein Tor in der Bundesliga erzielt. Eine Quote, an die in der Liga nur wenige und bei RB niemand heranreicht (was angesichts der geringen Einsatzzeit halt aber auch wenig aussagt). Als Torschütze ist er weiterhin sehr gut. Im RB-System wird sich trotzdem auch künftig kaum ein dauerhafter Stammplatz finden. Selke wird, falls er nicht doch zumindest als Ergänzungsspieler mit RB CL spielen will, im Sommer begehrt sein auf dem Transfermarkt. Die zwei Tore gegen Hertha haben ihn dabei sicherlich nicht billiger gemacht..

Randbemerkung 8: Den Aufsteigerrekord des 1.FC Kaiserslautern, nach dem Aufstieg Meister zu werden, kann RB Leipzig nicht mehr knacken. Aber man hat schon jetzt mehr Siege als Kaiserslautern in jener Meistersaison 1997/1998. Und man hat mit dem bisherigen Aufsteiger-Rekord von 20 Siegen gleichgezogen. Hatten die Bayern seit 1965/1966 allein gehalten. Noch ein Sieg und man ist alleiniger Rekordhalter und hat auch mehr Punkte als Kaiserslautern in der Meistersaison. Und dann könnte man trefflich streiten, ob RB nun bester Aufsteiger aller Zeiten ist oder nicht. Aber das ist auch eine eher langweilige und akademische Debatte, die selbst dann überragend wäre, wenn man kein Aufsteiger wäre.

Randbemerkung 7: „Europapokal, Europapokal, Europapokal, Leipzig international.“ Nur falls jemand den Ohrwurm aus irgendeinem Grund über Nacht vergessen hat.

Lichtblicke:

  • Timo Werner: Wahnsinng wertvoll. Mal wieder als Torschütze. Aber auch mit seinem permanenten Anlaufen und Arbeiten gegen den Ball. In der Tiefe und auf dem Flügel immer anspielbar und nie ganz auszuschalten. Bleibt dabei, dass er im Saisonverlauf noch mal einen unfassbar großen Sprung vom Sprinter und Torschützen zum wertvollen Teamspieler gemacht hat.
  • Dayot Upamecano: Manchmal ein bisschen unheimlich, mit welcher Ruhe und Selbstsicherheit der 18-Jährige die Aufgaben löst, die sich ihm stellen. Sehr sicher im Passspiel auch unter Druck. Dazu zweikampfstark. Hat in seinen ersten Einsätzen seine Fehler machen dürfen und ist nun ein vollwertiger Ersatz in der Innenverteidigung und wenn er so weitermacht auch eine Option, wenn niemand verletzt ist. Macht manchmal noch den Fehler, sich im Zweikampf im Wunsch den Ball zu erobern, an den falschen Stellen vor dem Gegenspieler zu positionieren und dann überspielt zu werden, aber das ist dann schon Kritik auf sehr hohem Niveau.
  • Davie Selke: Musst du halt erstmal so bringen, große Teile der Saison auf der Bank zu verbringen und dann im Spiel um die Champions League mit zwei Toren die Entscheidung herbeizuschießen. Auch wenn er mit seinen paar Minuten, die er bei der Hertha kriegte, eigentlich nicht in die Lichtblicke gehört, gehört er dann eben doch irgendwie genau hier her.

Fanarena-Spieltagsspieler:

RB-Spieler des 32.Spieltags bei Hertha BSC bei fan-arena.com

(Quelle: iPhone und Android App FanArena für RB Leipzig Fans – www.fan-arena.com)

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Tore: 0:1 Werner (11.), 0:2 Werner (54.), 1:2 Khedira (85./ ET), 1:3 Selke (89.), 1:4 Selke (90.+2)

Aufstellung RB Leipzig: Gulasci – Ilsanker, Upamecano, Compper, Bernardo – Demme, Keita (76. Khedira) – Sabitzer, Forsberg – Poulsen (81. Selke), Werner (87. Kaiser); Bank: Coltorti, Halstenberg, Schmitz, Burke; Nicht im Kader: Orban (verletzt), Klostermann (Aufbautraining), Müller, Gipson

Aufstellung Hertha BSC: Jarstein – Pekarik, Langkamp. Brooks, Torunarigha – Esswein (81. Haraguchi), Skjelbred (64. Allan), Darida, Kalou – Stocker (63. Weiser) – Ibisevic

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Insgesamt souverän, wenn man auch über Einzelentscheidungen diskutieren könnte. Da waren auch ein paar seltsame Zweikampfentscheidungen dabei. Aber insgesamt hatte Hartmann wenig Mühe mit der Partie, die auch nicht viele Schwierigkeiten bereithielt. Gelbe Karten waren alle nachvollziehbar, auch wenn sich Compper über seine mächtig beschwerte.)

Gelbe Karten: Langkamp, Ibisevic, Brooks – Ilsanker (8.), Compper (6.), Demme (4.)

Zuschauer: 62.301 (davon 8.000 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht, Hertha-Bericht, Kicker-Bericht

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  • Torschüsse: 6 : 14
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums: 2 : 9
  • Schüsse auf das Tor: 1 : 8
  • gewonnene Zweikämpfe: 46,9% : 53,1%
  • Ballbesitz: 46,8% : 53,2%
  • Passquote: 68,2% : 79,0%
  • Laufstrecke: 110,6 km : 114,7 km
  • Sprints: 225 : 234
  • Intensive Läufe: 657 : 668
  • Fouls: 14 : 14
  • Ecken: 3 : 8
  • Abseits: 0 : 6
  • Meiste Torschüsse: Esswein: 3 – Werner: 4
  • Meiste Torschussvorlagen: Darida: 3 – Forsberg: 5
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Langkamp: 71,4% – Forsberg: 81,6%
  • Meiste Ballkontakte: Darida: 72 – Demme: 90
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Langkamp: 82,6% – Keita: 92,6%
  • Größte Laufstrecke: Darida: 12,4 km – Demme: 11,9 km
  • Meiste Sprints: Pekarik: 33 – Werner: 37

Statistiken von bundesliga.de, bild.de, FourFourTwo

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Saisontorschützen: Werner – 19; Forsberg, Keita – je 8; Sabitzer – 6; Selke, – 4; Orban, Poulsen – je 3; Compper – 2; Kaiser, Burke, Demme – je 1; Eigentore: Baumgartlinger, Kolasinac, Vallejo, Maroh

Saisonvorlagengeber: Forsberg – 18; Werner – 9; Keita – 8; Sabitzer, Poulsen – je 5; Demme, Halstenberg – je 3; Burke – 2; Schmitz, Orban, Compper, Selke, Ilsanker, Bernardo, Kaiser – je 1

Saisontorbeteiligungen (Entstehung des Tors jenseits der direkten Vorlage): Demme – 15; Sabitzer – 14; Orban – 9; Forsberg, Ilsanker – je 8; Keita – 7; Compper, Poulsen – je 6; Gulacsi, Halstenberg – 4; Bernardo, Upamecano, Kaiser – je 3; Werner, Schmitz, Burke – je 2; Selke – 1

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Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

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5 Gedanken zu „Bundesliga: Hertha BSC vs. RB Leipzig 1:4“

  1. Randbemerkung 8 im Netz gefunden: Die Erfolge des Teams aus der Messestadt, liegen in der finanziellen Ausbeutung dieses wunderschönen Sports zu Marketingzwecken. Auch, wenn sich einige hundert Menschen von Woche zu Woche im Dosenoutfit präsentieren. Es ist der traurige Höhepunkt einer zunehmenden Eventkultur seit der WM 2006, die dauerhaft die reine Fankultur zerstört. Diese Kommerzialisierung wird immer mehr von Seiten der DFL und des DFBs gefördert, auch die Medien haben ihre kritische Position zunehmend verloren.

  2. Bin immer noch sprachlos.
    Was war das für ein Auftritt vom Team und vom Support her.
    Alles passte.
    Schon gegen den FCI sagte ich, Davie Selke wird uns in die CL schiessen. Umso überragender, daß dies in Berlin passierte, genau vor der Auswärtskurve. Was muss das für eine Last gewesen sein. Bei Randbemerkung 7 bekommt man wirklich leicht feuchte Augen.

    Für genaue Analyse schaue ich nochmals die Wiederholung. Auch wegen der Stimmung. Finde es auch stark, daß Du diesmal über die Choreo und Banner gar nix schreibst. Wobei, es gab ein Bannergate auf Leipziger Seite. Die Ordner am Eingang waren sprachlos als sie das Banner der Brausecrew Berlin sahen und wollten jene nicht reinlassen. Berliner als Fans von Leipzig kann es doch nicht geben?! Wurde aber entspannt vom Fanbeauftragente geregelt!

    Und. Ausgerechnet bei der Quali für die CL treffen wir uns. Verrückt. Beim nächsten mal mit Bier. Oder Champanger.

    Danke für Dein Blog.

    Ha. Da fällt mir ein, es gibt einige Spieler im Team, die mit Salzburg regelmässig gescheitert sind, wenn es um das Erreichen der CL geht. Und nun beim 1. mal es mit Leipzig schaffen. Schon verrückt.

  3. Die genaue Zahl an RB-Fans werden wir nie erfahren, wir saßen Block 41.1 Reihe, um uns herum wie am Einlass etliche sächsisch sprechende „Neutrale“. Dabei auch eine Frau mit RB-Sitzkissen prahlend, fand ich übrigens nicht so toll im Hertha-Fanblock, muss nicht sein (wird bei uns in B und D ja auch nicht gern gesehen).
    Insgesamt die „Alte Dame“ in der einzigen Weltstadt neben Hamburg in Deutschland ein perfekter Gastgeber, über die S-Bahn ab Grunewald geht es da auch kommende Saison wieder hin, alles supi.
    Bis zu den üblichen Einwechslungen (warum?) hatten wir alles im Griff, danach kam es zum Bruch im Spiel, das Eigentor nehme ich mal ausdrücklich raus, das kann jedem passieren.
    Selke dann natürlich der Hammer, da war uns der „Fußball-Gott“ aber auch wohlgesonnen, er muss trotzdem wechseln um sich weiter zu entwickeln.
    Ansonsten bin ich für eine Woche im Feiermodus – danke Red Bull Leipzig!

  4. Wirklich ne sehr schöne Sache. @MS4L. Gestehe meine Wettniederlage gern ein. Hätte niemals gedacht, dass die CL so problemlos erreicht wird.

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