Bundesliga: RB Leipzig vs. Eintracht Frankfurt 3:0

Auftakt nach der Winterpause für RB Leipzig mit dem letzten Hinrundenspiel. Zu Gast zum Topspiel war Eintracht Frankfurt. Immerhin Vierter der Bundesliga. Vorher musste man mit einem sehr engen Spiel gegen einen defensivstarken Gegner rechnen. Doch dann kam alles ganz anders, weil die Eintracht praktisch direkt nach dem Anpfiff ihren Torwart Hradecky mit Rot verlor. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdientes 3:0.

In die Partie gegangen war RB Leipzig exakt so, wie man es erwarten konnte. Naby Keita spielte für Emil Forsberg auf der linken Zehn. Und Marvin Compper kehrte nach seiner längeren Verletzungszeit vor der Winterpause in die Innenverteidigung zurück. Heraus kam das normale 4-2-2-2, in dem Keita auch immer wieder sehr tief stand, um sich Bälle zu holen. Wobei er sich aber ab und zu mit Demme auf den Füßen stand.

Auf Frankfurter Seite fehlten die Stammkräfte Huszti und Fabian. Hasebe rückte deswegen auf die Sechs. Rebic, Gacinovic und Hrgota bildeten das Offensivtrio. Der Plan war ein 3-4-2-1 bzw. eine Mischung aus 5-2-2-1 und 5-4-1. Gut stehen und immer wieder handlungsschnell die eigene Chance suchen.

Aber der Plan wurde dann bereits nach zwei Minuten über den Haufen geworfen, weil Lukas Hradecky eine folgenschwere Fehlentscheidung traf. Nach einem Pass in die Tiefe von Ilsanker, dem Bernardo hinterherging, wollte der Keeper klären, kam aber beim Herauslaufen ins Straucheln. Außerhalb des Strafraums nahm er dann den Ball in die Hände, um Bernardo vom Einschieben ins leere Tor abzuhalten. Eine falsche Entscheidung, getroffen in Bruchteilen einer Sekunde.

Falsch, weil man dadurch fast die komplette Spielzeit zu zehnt absolvieren musste.  Und obendrauf der verhinderte Torerfolg nur ein kurzer Erfolg blieb. Denn den folgenden Freistoß nutzte RB Leipzig auch noch zum 1:0. Halstenberg schoss einen Freistoß sehr gut auf die Torwartecke des noch kalten Heinz Lindner. Der hatte auf einen Freistoß in die andere Ecke spekuliert. Parieren konnte er den scharfen Schuss noch, aber aufgrund seiner recht mittigen Positionierung nur nach vorn. Wo Compper schneller war als alle anderen und einschob.

Rote Karte und 0:1. In den ersten zwei richtigen Aktionen des Spiels. Schlimmer hätte es für Frankfurt nicht kommen können an diesem kalten Samstagabend. Und binnen weniger Minuten waren sämtliche Vorbetrachtungen zu dieser Partie komplett über den Haufen geworfen.

Frankfurt spielte nun ein 5-3-1. Rebic wurde mit seinen Stärken mit dem Ball am Fuß in die Rolle des einzigen Stürmers geschoben, um ein wenig für Entlastung zu sorgen. Half nur erstmal nichts, denn gegen angeknockte Gäste hatte RB in den ersten 20 Minuten komplett den Spielverlauf im Griff und brachte den Verbund immer wieder mal in Verlegenheit. Nur das fällige 2:0 schießt man dabei nicht. Poulsen und Werner vergeben jeweils aus Nahdistanz nach Hereingaben von rechts frei vor Lindner die besten Chancen.

Je länger die Partie ging, desto ausgeglichener wurde sie aber wieder. Die Ballkontrolle lag weiterhin bei RB Leipzig. Aber Frankfurt verstand es nun immer besser, zwar tief zu verteidigen, aber aus der Grundposition trotzdem immer wieder in Ballnähe den jeweilen RB-Akteur zu attackieren und zu stören. Sodass sich RB meist in ungefährlichen Räumen den Ball hin- und herpasste, ohne dabei großen Druck aufzubauen. Flanken aus dem Halbfeld wurden häufiger. Gelegentliche Bälle in die Tiefe fanden nicht so recht ihren Abnehmer. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit war es für gelungene Aktionen meist einfach zu verspielt oder zu kompliziert oder fehlten ein wenig Bewegung und Geschwindigkeit im Ballbesitz, um gefährlich zu werden.

Ein fast schon gewohntes Bild. Am Ende jubeln die Leipziger. | GEPA Pictures - Kerstin Kummer

Wobei man dabei auch bedenken muss, dass Frankfurt vor dem Spieltag das zweitbeste Defensivteam der Liga war. Und eine rote Karte zwar einiges an der Spielbalance ändert, aber der eigentliche Verteidigungsverbund der Frankfurter davon ja nicht so richtig betroffen war. Zwar fehlte mit Hrgota jemand, der in vorderster Linie mit den Gegner anläuft, aber dahinter standen immer noch acht Spieler, die versuchten, gute Defensivarbeit zu verrichten. Und in diesem Verbund fehlte (quantitativ) niemand.

Das etwas zu verspielte Auftreten von RB Leipzig brachte dann Eintracht Frankfurt auch offensiv ein wenig zurück ins Spiel. Die größte Chance hatte dabei ausgerechnet Ex-RBLer Ante Rebic. Nach einem Ballverlust nahe der Mittellinie stürzte Ilsanker im folgenden Zweikampf und fehlte entsprechend in der Verfolgung von Rebic, der das Spielgerät schon in der RB-Hälfte aufgenommen hatte. Orban machte den Schritt raus, um Rebic zu stoppen. Das Glück war aber bei Rebic, der den abprallenden Ball aufnehmen konnte. Compper versuchte dem überspielten Orban zu helfen und sprang Richtung Rebic, verpasste dabei aber (aus RB-Sicht glücklicherweise) Spieler und (unglücklicherweise) Ball. Sodass Rebic allein auf Gulacsi zulief. Aber kurz vor dem Abschluss wurde er noch vom hinterhersprintenden Bernardo gestört. Bekam noch mal die Kugel und scheiterte nun an Gulacsi. Und bekam noch mal die Kugel und scheiterte noch mal an Gulacsi.

Das war es dann aber trotz eines immer bemühten Rebic und trotz eines weiteren nicht ungefährlichen, aber auch torwartfreundlichen Schlenzers des Kroaten ein paar Minuten später praktisch schon mit ganz konkreter Torgefahr durch die Eintracht. Denn trotz nicht immer zielstrebiger RasenBallsportler war die Partie doch einigermaßen einseitig.

Und hielt den quasi Knockout für die Gäste noch kurz vor der Pause parat. Freistoß von Keita Sekunden vor dem Ablaufen der Nachspielzeit. Flanke vom linken Strafraumeck zum Tor hin. Werner kommt als Erster an den Ball und verlängert die Kugel per Kopf ins lange Eck. Sehr schöner Kopfballtreffer des Stürmers, der nicht gerade ein Kopfballungeheuer ist. Und entsprechend nicht ganz so gut verteidigt von der Eintracht.

In der ersten Halbzeit lief alles gegen Frankfurt, was nur gegen Frankfurt laufen kann. Rote Karte und direkt das Gegentor ganz früh in der Partie. Und in dem Moment, wo man vielleicht mit einem 0:1 in die Kabine gehen und noch mal neu Mut und Kraft sammeln kann, fängt man unmittelbar vor dem Pausenpfiff das zweite Tor. Wieder per Standard, was in Unterzahl noch schmerzhafter ist als in Gleichzahl, weil die Treffer ja eben nicht Folge der Unterzahl sind. Denn die spielt bei Standards nur eine untergeordnete Rolle.

Mit zwei Toren zurück und ein Mann weniger. Dass die Gäste in der zweiten Halbzeit nicht mehr so richtig an sich glaubten, konnte man früh sehen. Keine Eile, wenn man den Ball selbst hatte oder zum Abstoß schritt. Kaum Versuche, den Ball nochmal an den RB-Strafraum zu bringen und dort über Standards oder ähnliches noch mal auf eine Wende zu drängen. In der zweiten Halbzeit spielte und dominierte nur noch ein Team und das war der Gastgeber. Und das so sehr, dass Hasenhüttl irgendwann Burke für Sechser Ilsanker brachte und Keita auf die Sechs schob, weil er gesehen hatte, dass von Frankfurt nach vorn nichts mehr kommt und entsprechend auf eine dichte Absicherung in der Defensive nicht mehr den ganz großen Wert legen musste.

Es war kein Feuerwerk, das RB Leipzig in der zweiten Halbzeit abbrannte. Aber es war ein kontrollierter, sachlicher Vortrag, bei dem man wieder mehr den Weg in die Tiefe suchte als noch vor der Pause. Und dabei auch von passiver werdenden Gästen begünstigt wurde. Fast schon folgerichtig fiel noch das 3:0. Auch das war wie schon die Treffer zuvor aber ein Treffer, bei dem die Eintracht mithalf. Denn Vallejo schob den Ball schließlich zum Eigentor über die Linie. Nachdem vorher Keita nach schönem Spielzug noch an Lindner gescheitert war. Und nachdem Halstenberg einen Selke-Querschläger durch den Strafraum Richtung Tor geschossen hatte.

3:0 und zu zehnt. Der Rest war Schaulaufen und Minuten runterzählen. Naby Keita sorgte mit einer seiner maradonnaesken Szenen noch mal für großartige Unerhaltung zielte aber dann freistehend links am Tor vorbei. Und Selke erzielte mit dem Schlusspfiff das 4:0. Dachte man zumindest. Denn Schiedsrichter Aytekin hatte was gegen das Tor und hatte ein Stürmerfoul von Selke gesehen. Womit er nicht ganz falsch lag. Und da zuvor schon Keita den Ball mit der Hand gespielt hatte, war es dann in der Summe auch ok, dass abgepfiffen wurde. Auch wenn es für den fleißigen Selke bitter war. In seiner halben Stunde Einsatzzeit sammelte er jedenfalls ein paar Argumente für einen Einsatz in der Startelf irgendwann mal in den nächsten Wochen.

Am Ende war es ein komplett ungefährdeter Sieg. Bei dem man sich natürlich fragen kann, wie viel Aussagekraft drinsteckt. Die zweite Halbzeit kann man sicherlich nicht als Maßstab für irgendwas nehmen, weil die Eintracht zu dieser Zeit schon gebrochen war. In der ersten Halbzeit spielte RB es anfangs gegen defensivstarke Gäste sehr gut. Leichtere Ballverluste und das Zulassen von Kontersituationen in Überzahl waren später in der ersten Hälfte aber durchaus kleine Minuspunkte, die man im Hinterkopf behalten muss.

Fazit: Rote Karte nach zwei Minuten. Zwei Standardgegentore. Ein Eigentor. Gebraucht ist wohl eine sehr freundliche Umschreibung für den Tag, den die Eintracht in Leipzig erwischt hatte. RB spielte es seinerseits fast durchgängig sehr souverän und mit der fast schon gewohnten Abgeklärtheit und Sicherheit, wenn auch nicht durchgängig mit dem entsprechenden Zug zum Tor. Das 3:0 war auch in der Höhe absolut verdient. Und allein das ist eigentlich, rote Karte hin oder her, schon Aussage genug.

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Randbemerkung 1: 39 Punkte nach der Hinrunde. Bester Aufsteiger ever. Auch nach der Winterpause geht der sportliche Wahnsinn in Leipzig weiter. Nur fünf Bundesligateams kamen seit Einführung der Dreipunktregel 1995 überhaupt in den Genuß, nach der Hinrunde so viele Punkte auf dem Konto zu haben. Bayern (7mal), Dortmund (2mal), Bremen, Leverkusen und Kaiserslautern. Und jetzt eben Leipzig.

Randbemerkung 2: Je nachdem wie das Hertha-Spiel heute ausgeht acht oder neun Punkte Vorsprung auf Platz 4 und je nachdem wie Köln spielt zwischen 11 und 14 Punkte Vorsprung auf Rang 7. Das wird schon langsam schwer, in dieser Saison an der Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb vorbeizukommen. Dabei geht es in den nächsten zwei Spielen gegen zwei direkte Kontrahenten, die aktuell auf Champions-League-Kurs liegen. Hoffenheim und Dortmund. Sieht die Tabelle nach den beiden Spielen immer noch so aus, dann.. Naja, kann sich ja jeder selber ausmalen, seinen erträumten Saisonverlauf.

Randbemerkung 3: Zehn Tore in der Folge von Standards hat RB Leipzig nun auf dem Konto. Sagt Sky. Und meint, dass das Topwert in der Bundesliga wäre. Auch eine dieser Erstaunlichkeiten dieser Saison. Dass aus RB Leipzig ein Team für Standards wurde. Da steckt man im Training viel Arbeit rein und es zahlt sich aus. Die einfachen Dinge des Fußballlebens, die manchmal gar nicht so einfach sind.

Randbemerkung 4: Da waren es nur noch zwei. Nämlich Teams, die in der Bundesliga in dieser Saison noch nie mit mehr als einem Tor Unterschied verloren haben. Natürlich Hoffenheim, weil die noch gar nicht verloren haben. Und Bayern verlor bisher nur einmal und das beim 0:1 in Dortmund knapp. Auch Frankfurt musste bisher nur drei knappe Niederlagen einstecken. In Leipzig war es nun zum ersten Mal in dieser Saison eine klare Niederlage. Vielleicht auch noch mal ein Hinweis, dass dieses 3:0 keine Selbstverständlichkeit war.

Randbemerkung 5: Nach einem halben Jahr kann man festhalten, dass die Fanhymne im Stadion absolut funktioniert. Während die Krumbiegel-Hymne floppte, wurde die Fanhymne angenommen und wird inzwischen vergleichsweise euphorisch mitgesungen und mit Schals bewedelt. Klassische Abstimmung im Stadion mit den Füßen bzw. mit den Kehlen. Mal abgesehen von persönlichen Musik- und Fansongpräferenzen darf man auf jeden Fall positiv vermerken, dass man vereinsseits relativ schnell das Votum der Stadionbesucher akzeptiert hat und entsprechend die Krumbiegel-Hymne weit im Vorprogramm versteckte und einzig der Fanhymne einen prominanten Platz zeitlich nah zum Anstoß ließ.

Randbemerkung 6: „FRANKFURTER WEG: HEROIN STATT TAURIN“. So stand es auf einem Banner im Gästeblock nach der Pause. Drogenpolitisch eine eher zweifelhafte Aussage. Sollte aber vermutlich mehr witzig und weniger Aussage über tatsächliche Präferenzen sein. Hofft man zumindest. Dazu flogen auch noch Spritzen in den Stadioninnenraum. Nun ja. Vielleicht war es aber auch kritisch gemeint. Denn durch die Großbuchstaben war nicht erkennbar, ob es um den Weg gehen sollte oder darum, dass irgendwas weg ist. Vielleicht sind ja auch einfach ein paar Frankfurter weg, weil sie Heroin spritzten und Teile des Eintracht-Angangs wollten in aufklärerischer Absicht auf die teuflichen Folgen der Droge verweisen. Wer weiß das schon. Und wer will es auch schon so genau wissen.

Lichtblicke:

  • Willi Orban: Überragender Auftritt. Im Luftduell nicht zu bezwingen. Immer wieder Anspiele auf den Gegenspieler gut antizipiert und dadurch schon vor der Annahme gestört und abgefangen. Beste Zweikampfquote aller Feldspieler, beste Passquote. Wahnsinn, wie abgeklärt er durch die Saison pflügt.
  • Diego Demme: Wie immer der Kopf im Mittelfeld. Gegen defensiv eingestellte Gäste als Anspielstation noch mal wesentlich wichtiger als sonst. Machte in der Position viel richtig. Unaufgeregt die Mannschaft führend.
  • Marcel Halstenberg: Links mit ganz viel Betrieb. Immer wieder mit viel Dynamik die Linie bearbeitend und dadurch offensiv ein zentrales Puzzlestück. Entsprechend mit seinen zwei ersten Torbeteiligungen in dieser Saison. Schade für ihn, dass der Treffer zum 3:0 als Eigentor und nicht als sein Tor gewertet wurde.

Fanarena-Spieltagsspieler:

RB-Spieler des Spiels gegen Eintracht Frankfurt bei fan-arena.com

(Quelle: iPhone und Android App FanArena für RB Leipzig Fans – www.fan-arena.com)

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Tore: 1:0 Compper (6.), 2:0 Werner (45.+4), 3:0 Halstenberg (67.)

Aufstellung RB Leipzig: Gulacsi – Bernardo, Orban, Compper, Halstenberg – Demme, Ilsanker (70. Burke) – Sabitzer, Keita – Werner (80. Kaiser), Poulsen (62. Selke); Bank: Coltorti, Schmitz, Upamecano, Khedira; Nicht im Kader: Klostermann (verletzt), Forsberg (gesperrt), Müller, Kalmár, Boyd, Gipson

Aufstellung Eintracht Frankfurt: Hradecky – Abraham, Hector, Vallejo – Chandler, Mascarell, Hasebe, Oczipka -Rebic (72. Seferovic), Gacinovic (72. Barkok) – Hrgota (6. Lindner)

Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Vor allem die Gäste waren mit der Spielleitung von Aytekin nicht immer einverstanden. Der löste die Aufgabe aber gut. Beim frühen Platzverweis war er konsequent. Rebic nicht mit gelb-rot vom Platz zu stellen, lag aus seiner Sicht im Bereich des Ermessensspielraums. Vermutlich, weil der Arm im Luftduell nicht angewinkelt war und nicht aktiv Richtung Gegenspieler ging und Demme eher getroffen wurde, weil er schlicht nicht so hoch sprang wie Rebic. Zumindest nicht komplett unnachvollziehbar diese Entscheidung. Ansonsten war er mit seiner Präsenz und Autorität immer sofort da, wenn es auf dem Platz hitziger zuging und hielt die Partie immer im Ruder. Nahm sich oft mal einen Spieler zur Seite und nordete ihn auf eine vernünftige Spielweise ein und blieb dabei immer souverän. Kein ganz einfaches Spiel für Aytekin. Und gerade deshalb war die Spielleitung gut bis sehr gut.)

Rote Karte: Hradecky (3./ Hand außerhalb des Strafraums, Verhinderung einer klaren Torchance)

Gelbe Karten: Selke (2.) – Rebic, Mascarell

Zuschauer: 42.558 (davon 5.000 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht, SGE-Bericht, Kicker-Bericht, Pressekonferenz-Ticker

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  • Torschüsse: 17 : 4
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums: 15 : 2
  • Schüsse auf das Tor: 7 : 3
  • gewonnene Zweikämpfe: 57,5% : 42,5%
  • Ballbesitz: 65,8% : 34,2%
  • Passquote: 81,2% : 52,5%
  • Laufstrecke: 110,4 km : 99,5 km
  • Sprints: 202 : 199
  • Intensive Läufe: 572 : 540
  • Fouls: 8 : 14
  • Ecken: 3 : 3
  • Abseits: 5 : 0
  • Meiste Torschüsse: Poulsen: 6 – Rebic: 3
  • Meiste Torschussvorlagen: Halstenberg: 5 – Oczipka, Gacinovic, Hasebe: je 1
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Orban: 79,0% – Hasebe: 69,2%
  • Meiste Ballkontakte: Demme: 113 – Oczipka: 53
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Orban: 88,5% – Abraham: 70,6%
  • Größte Laufstrecke: Demme: 11,0 km – Mascarell: 11,3 km
  • Meiste Sprints: Werner: 31 – Abraham: 26

Statistiken von bundesliga.de, bild.de, FourFourTwo

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Saisontorschützen: Werner – 10; Forsberg – 5; Keita, Sabitzer – je 4; Selke, Orban – je 2; Kaiser, Burke, Poulsen, Compper – je 1; Eigentore: Baumgartlinger, Kolasinac, Vallejo

Saisonvorlagengeber: Forsberg – 9; Werner – 5; Sabitzer – 4; Demme, Keita – je 3; Poulsen, Burke, Halstenberg – je 2; Schmitz, Orban, Compper, Selke – je 1

Saisontorbeteiligungen (Entstehung des Tors jenseits der direkten Vorlage): Demme – 10; Sabitzer – 8; Forsberg – je 7; Orban, Ilsanker – je 5; Keita, Halstenberg, Poulsen – je 4; Compper, Gulacsi – je 3; Kaiser – 2; Bernardo, Werner, Selke – je 1

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Bild: © GEPA pictures/ Kerstin Kummer

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6 Gedanken zu „Bundesliga: RB Leipzig vs. Eintracht Frankfurt 3:0“

  1. Auffällig, dass Compper wie schon 2016 im ersten Ligaspiel des Jahres trifft. Vielleicht legt er ja wie im letzten Jahr im Januar / Februar noch weitere Treffer nach.

    Beeindruckend auch, dass es erneut so eine frühe Führung gab – wie so oft in dieser Saison. Es sei wohl bereits das achte Tor in der Anfangsviertelstunde gewesen. Erstaunlich, dass sich die Gegner da immer wieder überrumpeln lassen.

    Sehr schöner Keita-Maradona-Vergleich!

    Sky-„Experte“ Lothar Matthäus hat sich festgelegt, dass RBL zu 99,9 % die Champions League erreicht… dann kann ja nichts mehr schief gehen.

  2. Ich fand neben Halstenberg auch Bernardo extrem umtriebig. Viele Läufe in die Tiefe. Nur durch seinen Sprint wird die Chance von Rebic vereitelt. In dieser Verfassung wird Klostermann (wenn er wieder gesund ist) sehr kämpfen müssen um wieder in die Startelf zu kommen.

  3. 39 Punkte – jetzt wird es Zeit den Klassenerhalt zu feiern 😉 ! Schließlich ist damit noch nie eine Mannschaft (zumindest seit Einführung der 3-Punkte-Regel) abgestiegen…

  4. Interesannterweise berichten durchweg alle Medien „nur“ von der roten Karte und den Standardtoren. Wenn man mal genauer hinsieht also 10-15 Sekunden vor der roten Karte bzw dem Freistoss, dann stellt man fest, wie brutal stark die Jungs den Ball gejagt und gewonnen haben und ihn schnell nach vorne spielten. Das daraus die Tore vielen, schön und gut, aber die Entstehung war schon beeindruckend! Mal wieder.

    Die maradonnaesken Szene (gelungeneer Ausdruck!!) von Keita könnte ich mir noch 100x anschauen. Gegen Bremen hatte er zwar getroffen, aber auch viel Unterstützung vom Gegner bekommen. Aber das hier war einfach nur Weltklasse!

    Nach dem 3:0 hatten wir auf der Tribüne die Idee gehat, man könne doch Upa doch ein paar Minuten Buli-Zeit geben, einfach um sich an das neue Umfeld leichter zu gewöhnen. Aber gut, er wird schon noch ein Faktor werden.

    Das Nicht-Tor von Selke habe ich auch nur in der Wiederholung gesehen, aber muss sagen, daß das mMn ein normaler intensiver Zweikampf war, den man abpfeiffen kann, aber nicht muss. Beide haben ihre Arme am Gegner. Ansonsten gute Leitung von Aytekin. Bei 11 gegen 11 wäre Rebic mit gelb/rot runter.

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