Potenzial vs. Euphorie

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig beim VfL Wolfsburg (16.10.2016, 17.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

16 Tage ohne Pflichtspiel. Vom Gefühl her eine Zeitspanne wie eine kleine Winterpause. Bzw. in diesem Fall Herbstpause. Aber es war nur die klassische Länderspielunterbrechung. Langweilig ist es rund um RB Leipzig angesichts von Fanverbands-, Stadion- und Bannerthemen nicht geworden. Aber irgendwas ist rund um den einzig wahren RasenBallsport halt immer. Soll hier aber auch nicht das Thema sein. Sondern der Auftritt des besten Bundesliganeulings aller Zeiten (abgesehen von der ersten Bundesligasaison, wo ja alle Neulinge waren) beim VfL Wolfsburg.

Erstaunlicherweise ist der VfL Wolfsburg für RB Leipzig ein alter Bekannter als Gegner (hat man diese Saison ja nicht so oft), denn sowohl mit der U23, als auch mit den Profis kreuzte man im Guten wie im Schlechten schon die Stollen. Das Schlechte haben sicherlich mit dem aufstiegstraumzerstörenden 2:2 unter Pacult gegen die U23 des VfL im Jahr 2012 noch genauso einige im Kopf wie das spektakuläre 3:2 gegen die Profis zu Beginn der selben Regionalliga-Saison im DFB-Pokal.

Lang, lang ist es es her. Das letzte Aufeinandertreffen gehört dann allerdings schon eher zur jüngeren RB-Vereinsgeschichte. Es war das 0:2 gegen den späteren Pokalsiegeer VfL Wolfsburg im Achtelfinale des DFB-Pokals 2014/2015. Das de-Buyne-Wolfsburg. Also auch noch irgendwie eine andere Zeitrechnung. Ein Zeitrechnung, in der Wolfsburg als erster Bayern-Jäger galt und im Offensivspiel eine unheimliche Geschwindigkeit und (auch dank Bas Dost) eine unheimliche Abschlussstärke hatte, gegen die RB Leipzig damals nicht konkurrenzfähig war (selbst wenn man kein schlechtes Spiel machte).

Diese Zeitrechnung ist aktuell in Wolfsburg aber wohl auch nur noch Historikern vordergründig präsent. Zu stark sind die derzeitigen Probleme gerade im Offensivbereich. Denn in der Chancenverwertung ist man das schlechteste Team der Liga nach sechs Spieltagen und lässt in dieser Wertung selbst die auch schon schwachen Ingolstädter noch mal hinter sich. Gerade einmal reichlich jeder zehnte Ball, der aufs Tor geht, landet auch im Tor. Es ist eine kuriose Mischung aus Pech, fehlender letzter Konsequenz und manchmal auch Unvermögen, die da gerade zusammenkommt und vor allem Sommerneuzugang Mario Gomez, aber auch Julian Draxler an seinen Fähigkeiten zweifeln lässt.

Gerade einmal vier Törchen hat der VfL Wolfsburg entsprechend geschossen. Und das als Mannschaft, die die viertmeisten Chancen aller Bundesligisen herausspielt. Manchmal nehmen Statistiken und Fußballspiele wunderliche Wege. Allerdings zeigen sie auch an, dass der VfL Wolfsburg in der Spielentwicklung durchaus eine hohe Qualität hat und man immer in der Lage ist, Chancen herauszuspielen. Auch wenn man bisher nicht gerade gegen defensiv herausragende Teams angetreten ist. Abgesehen von Köln. Und gegen die tat sich der VfL offensiv extrem schwer und spielte sich nur sehr wenig Chancen heraus (2 im Gegensatz zu sonst 7 pro Spiel).

Es ist beim VfL Wolfsburg ein bisschen die Frage, was ihre spielerischen Qualitäten auf Dauer tatsächlich wert sind und ob es wirklich nur eine Frage des Torabschlusses ist. Sicherlich nicht besonders förderlich für das Leistungsniveau der letzten Wochen war da sicherlich auch, dass mit Didavi, Guilavogui und Gustavo (der gegen Leipzig wieder dabei sein dürfte) in der Mittelfeldzentrale ein Trio wegfiel, das in dieser Konstellation bei sehr vielen Bundesligisten gesetzt wäre. Dass man dort mit Arnold, Gerhardt, Draxler und auch Seguin nominell trotzdem noch vergleichsweise gut aufgestellt war, zeigt auch eine ordentliche Kaderqualität in der Breite.

Wobei den Kader jenseits von Qualität in der Sommerpause und darüber hinaus eine gewisse Unruhe auszeichnete. Nach den Abgängen von Schürrle, Dost, Kruse, Dante und Naldo war auch Julian Draxler höchst bemüht, den Absprung hinzubekommen. Bekam er am Ende nicht. Die Fans nahmen sein Bemühen übel und Draxler wirkt bei weitem nicht befreit und zufrieden, sondern weiter auf dem Absprung.

Neben Draxler stand vor allem der an guten Tagen herausragende Rechtsverteidiger Ricardo Rodriguez auch vor dem Absprung. Zudem wurden Mittelfeldsäule Luiz Gustavo Wechselgelüste nachgesagt. Interessanterweise alles drei Spieler, die von der selben Spielerberatung betreut werden (Rogon)..

Die 50 Millionen, die der VfL Wolfsburg im Sommer durch Transfers eingenommen hat, hat man auch komplett wieder ausgegeben und in einen knappen Zehnerpack Spieler investiert, die teilweise sofort helfen können, aber teilweise auch sehr jung sind und Potenzial haben. Yannick Gerhardt war sicherlich fürs zentrale Mittelfeld ein Riesentransfer. Jeffrey Brume, die holländische Abwehrkante. Der schon genannte Mario Gomez bei seiner Rückkehr in die Bundesliga. Jakub Blaszczykowski, der in Dortmund aussortierte Dauerarbeiter auf der rechten Seite. Philipp Wollscheid, der aus England gekommene Innenverteidiger. Und Daniel Didavi, der in Stuttgart als einer der wenigen auch in der Abstiegssaison die Qualität hoch hielt, aber über die Jahre gesehen zu oft verletzt ist.

Viele Neuzugänge, darunter die blutjungen Brekalo, Osimhen und Mayoral, viele Abgänge und von den Spielern der letzten Saison ein paar, die gern gegangen wären. Dass ein solcher Kader vielleicht ein Weilchen braucht, um zusammenzufinden, ist fast selbstverständlich. Dass so ein Kader in den nächsten ein, zwei Transferperioden sogar noch mal kleinere Anpassungen braucht, um wirklich zu funktionieren, ist durchaus denkbar. Will sagen, dass Beobachter den Eindruck haben, in der Mannschaft stimmt es jenseits des sportlichen auch menschlich noch nicht, ist vielleicht auch mit Hinweis auf die Ausgangsbedingungen zu erklären.

Interessant in dem Zusammenhang, dass mit Bruma und Blaszczykowski zuletzt zwei Spieler die Kapitänsbinde tragen durften, die neu im Team sind. Klar, nur weil Benaglio diese Saison nur Nummer 2 hinter dem bisher gut haltenden Koen Casteels ist und Luiz Gustavo verletzt ausfiel. Aber trotzdem interessant für die Hierarchien im Team, dass dann plötzlich Neulinge die Mannschaft anführen und sie durch eine Krisensituation führen sollen.

Vielleicht sollte man da von außen aber auch nicht zu viel hineininterpretieren. Genausowenig wie in die Debatten um Trainer Dieter Hecking. Bei dem man manchmal angesichts der Diskussionen um ihn das Gefühl hat, dass es nur noch eine Frage ist, wann und von wem und nicht ob er überhaupt abgelöst wird. Was nach zweieinhalb sehr guten Jahren nach dem Stillstand in der zweiten Magath-Ära, einem durchwachsenen eineinsechstelJahr und einem Punkteschnitt, der der beste aller VfL-Erstligatrainer ist (wenn man Magaths und Köstners zwei Amtszeiten jeweils zusammenrechnet), ungerecht erscheinen mag. Zumal wenn man bedenkt, dass Hecking vor einem Jahr mit de Bruyne seine absolut überragende Scoring-Maschine verloren hat.

Aktuell riecht der VfL Wolfsburg aber tatsächlich nach Stillstand, nachdem man schon letzte Saison von Platz 8 enttäuscht war. Gewinnt man auch gegen RB Leipzig nicht, wäre man sechs Spiele am Stück ohne Dreier und säße vorerst tief im Tabellenkeller fest. Was dann eben die Debatten rund um Hecking sicher noch mal verschärfen dürften. Sieht sich der VfL Wolfsburg doch eigentlich jede Saison in einem europäischen Wettbewerb.

Helfen könnte dem VfL Wolfsburg gegen RB Leipzig auf dem Weg zu einem Sieg die Defensive. Immerhin schon viermal blieb man in dieser Saison ohne Gegentor. Fünf der sieben Gegentore kassierte man zudem im Freakspiel gegen Dortmund. Was allerdings nur vordergründig für eine bombensichere Defensive spricht, denn genaugenommen ist Wolfsburg im Zulassen von Torschüssen und Chancen bestenfalls durchschnittliches Bundesliga-Niveau, realistisch soger eher unterer Durchschnitt.

Gerade gegen Geschwindigkeit beim gegnerischen Team zeigt man sich durchaus anfällig. Auch Druck auf den Spielaufbau des VfL ist ein probates Mittel, da man dort doch immer mal auch zu lang den Ball am Fuß hat und spielerische Lösungen sucht, aus denen heraus man dann in Stresssituationen gerät. Maximilian Arnold zeigte sich da im bisherigen Saisonverlauf etwas anfällig. Durch die Rückkehr von Luiz Gustavo könnte aber auch wieder etwas mehr an Stabilität und Ballsicherheit einziehen, weil der Spielaufbau nicht an Arnold hängenbleibt, der als tiefer Sechser eventuell auch nicht ganz perfekt besetzt ist.

Insgesamt spielt der VfL Wolfsburg nichts überragendes oder spektakuläres. Dafür steht auch Dieter Hecking und stand er auch schon in den letzten dreieinhalb Jahren. Man hat ein solides, relativ festgelegtes System und falls Mannschaft und Abläufe funktionieren und einer noch in der Offensive zu finden ist, der den Unterschied macht, funktioniert das ganz gut. Wenn der Mannschaft aber noch Zusammenhalt fehlt, der offensive Unterschiedsspieler wie aktuell nicht zu erkennen ist und auch das schnelle, dynamische Umkehrspiel nicht so funktioniert wie noch vor eineinhalb Jahren, dann wird es eben auch schnell kompliziert. Sehr kompliziert.

Spannend wird es, wie und ob sich der VfL Wolfsburg über die Länderspielpause noch mal weiterentwickelt hat. Man hat wie gesagt viel inidviduelle Qualtität und wenn das mal Klick macht, dann kann das auch schnell sehr gut funktionieren. Ist halt die Frage, ob die letzten zwei Wochen, in denen ja auch einige Wolfsburger mit Nationalmannschaften unterwegs waren, einen Unterschied machen.

Ist aus RB-Sicht natürlich nur eine höchst akademische und für die Vorbereitung auf das Spiel in Wolfsburg unwichtige Debatte. Gut nach der Länderspielpause ist, dass man erst am Sonntag antritt, sodass alle Spieler, die bei Nationalmannschaften waren, noch Zeit haben, wieder in ihre Rollen zu finden und sich vernünftig auf das Wolfsburg-Spiel vorzubereiten. Entsprechend dürften eventuelle Länderspielstrapazen keine ganz große Rolle spielen. Wobei natürlich gerade Akteure wie Forsberg oder Sabitzer gut ein bisschen Spielzeit mitgenommen und Körner gelassen haben. Wobei das bei Sabitzer wohl die geringste Rolle spielt, da sein letzter Einsatz mit dem Nationalteam schon am Sonntag war.

Im Endeffekt dürfte sich an der Besetzung des Teams bei RB Leipzig gegenüber dem Augsburg-Spiel nicht so viel ändern. Gut möglich, dass sich Hasenhüttl zu Beginn erstmal wieder für eine Pressingaufstellung entscheidet. Also Spiel gegen den Ball vor Spiel mit dem Ball stellt. Man darf den VfL eher viel im Ballbesitz erwarten, von daher würde das zumindest passen.

Mögliche Aufstellungen:

  • VfL Wolfsburg: Casteels – Träsch (Blaszczykowski), Bruma, Knoche, Rodriguez – Gustavo, Arnold – Blaszczykowski (Caligiuri), Draxler (Gerhardt), Draxler (Caligiuri) – Gomez
  • RB Leipzig: Gulacsi – Bernardo, Orban, Compper (Papadpoulos), Halstenberg – Demme, Keita (Ilsanker) – Kaiser (Keita),  Sabitzer (Forsberg) – Werner (Sabitzer), Poulsen (Selke)

Fazit: Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf ein völlig offenes Spiel. Klaus Allofs formulierte in den letzten Tagen sogar immer mal Bedingungen, unter denen man schwer zu schlagen sein würde. Das ganz große Selbstbewusstsein hat man in Wolfsburg aktuell nicht. Könnte man mit Blick auf Kader und Potenzial aber haben. Wenn sie dieses Potenzial ausschöpfen und jemanden finden, der Tore machen kann, dann haben sie eine mehr als gute Siegchance. Wenn nicht, dann freuen sich die RasenBallsportler sicherlich auch, bei sich bietenden Chancen zuschlagen und die eigene Euphorie befeuern zu können.

[Wer das Spiel von RB Leipzig beim VfL Wolfsburg nicht vor Ort verfolgen kann und am 16.10.2016, ab 17.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. VfL Wolfsburg

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Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Andreas Pranter.
Foto: GEPA Pictures – Andreas Pranter

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg. Mit Ralph Hasenhüttl.

13.28

Wolfsburg also der nächste Schritt auf der Bundesliga-Reise. Nach den Spielen im Pokal in den letzten Jahren diesmal ein Auswärtsspiel. Verbunden mit der spannenden Frage, wie beide Teams aus der Länderspielpause kommen. Dem Stand vor der Pause nach hätte RB Leipzig sehr gute Chancen auf Punkte gehabt. Mal sehen, ob Wolfsburg was gegen die Abschlussschwäche gemacht hat.

13.32

Ralph Hasenhüttl: Alle Spieler dabei und fit und „motiviert“. „Man merkt, dass die Spieler froh sind, jetzt wieder hier zu sein und sich auf die nächsten Aufgaben freuen. Großer Konkurrenzkampf.“ Alle bieten sich an und wollen. Heute in der Einheit schon aufs Spiel vorbereitet.

2.600 Gästefans dabei. Resttickets an der Tageskasse. Kleines Kontingent.

13.36

Hasenhüttl: „Viel Qualität bei Wolfsburg. In den ersten Spielen ein bisschen unter Wert geschlagen. Viermal zu Null. Vorn zu wenig aus den Möglichkeiten gemacht. Ist ja auch der Tenor in Wolfsburg. Wollen ihnen nicht viele Chancen geben. Ist eine Qualität von uns, die wir auch in Wolfsburg zeigen wollen. Brauchen eine Topleistung gegen den Ball. Brauchen wir auch, weil wenn wir sie spielen lassen, sind sie sehr stark.“

„Müssen unsere Trainingsbelastungen so dosieren, dass der eine oder andere nach der Länderspielreise regenerieren kann.“ Die Spieler können es aber grundsätzlich leisten, mit der Belastung umzugehen. „Durch die längere Pause war es schön, dass wir Zeit hatten ein bisschen zu regenerieren.“

Wird wohl keine Aufstellung geben, die auf Länderspieleinsätze Rücksicht nimmt, weil es nicht nötig ist.

13.39

Hasenhüttl: „Freuen uns auf einen richtig guten Gegner zu treffen. Müssen unbedingt gewinnen. Stelle mir einfachere Aufgaben vor, als im Moment gegen RB Leipzig spielen zu müssen.“

Timo Werners Verletzung ist komplett ausgeklungen. Musste gestern wegen Übelkeit aussetzen. Favoritenrolle oder nicht interessiert Hasenhüttl nicht. „Werden unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen.“

„Nicht von Nachteil, wenn man in unserem System laufen kann. Verlangen gegen den Ball von der ersten Reihe sehr viel. Kann man sich nicht viel ausruhen. Diego Demmes Position im Mittelfeld ist sehr laufintensiv. Für unser System mit seinen Fähigkeiten mit und gegen den Ball sehr gut geeignet.“

13.42

Hasenhüttl: Meiste Gedanken über das defensive Mittelfeld. „Eigentlich müssten alle drei spielen.“ (Ilsanker, Demme, Keita). „Einem muss ich wahrscheinlich sagen, dass er nicht spielt.“

„Kaiser war im letzten Spiel auf der Zehn ein Härtefall. Burke bietet sich auch an, hat stark trainiert, ist heiß.“

Viele Optionen. „Über mangelnde Konkurrenz können wir uns gerade nicht beschweren. Aber das ist mir lieber, als niemanden zu haben.“

„Nach einer Pause nun eine schwere Aufgabe. Wollen gut starten und zeigen, dass wir Hunger nicht verloren haben. Trotzdem am Boden bleiben, um erfolgreich zu agieren. Punkten nur, wenn bei uns alles optimal läuft. Geht uns darum zu sehen, wie wir die Pause verdaut haben. Wollen den Fans was bieten. Sind ja einige dabei. Sollen ein temporeiches. leidenschaftliches Spiel sehen.“

13.46

Hasenhüttl: Trainingssteuerung über wissenschaftliche Erkenntnisse. Am Spieltag selbst spielt das keine Rolle mehr, weil dann die Spieler fit sind.

Dinge wie Laktattest und eigene Eindrücke (auch der Spieler) seien gleichwichtig.

„Können unsere Gegner nicht mehr mit unserer Spielweise überraschen. Haben Respekt vor unseren Gegnern und sie wissen auch, was sie mit uns erwartet.“

Heute kein Spieler, weil derjenige, der sollte, nicht wollte.

13.49

Hasenhüttl: Zweifelt am Sinn der Erweiterung von WM-Endrunden. „Sollte nur einem erlesenen Kreis vorbehalten sein.“

„16 Tage Pause waren eine Ewigkeit. Hat uns aber gut getan. Haben uns nicht 16 Tage lang in den Armen gelegen, sondern gearbeitet und Defizite aufgearbeitet. Hoffe, man sieht das am Wochenende.“

Hat nichts von Fandebatten bei RB Leipzig mitbekommen.

„Fühlen uns nicht sorgenfrei. Machen uns den Druck, dass wir weiter performen und punkten wollen. Kein Gefühl, dass es von selber läuft. Keine Anstalten, uns zurückzulehnen.“

13.53

Hasenhüttl zu Boyd: Wichtig, dass er das Nationalmannschaftserlebnis hatte. „Schön, dass er keine Probleme mehr hat und es vorangeht. Vielleicht geht es dann für ihn schneller oder nicht mit einem Einsatz bei den Profis.“

Stadiongeschichte. Selbe Aussage wie zuletzt schon. Innenstadt ist schön, aber Verein muss Dinge entscheiden. „Mir ist wichtiger, dass wir erfolgreich spielen. Egal wo.“

Zu Gomez: „Ehrt mich, mit Gomez verglichen zu werden (lacht). Wissen um seine Stärken. Glaube, den VfL auf Gomez zu reduzieren, wäre ein Fehler. Gibt auch andere wie Draxler. Unsere Jungs sind gewarnt. Ganz ausschalten kann man einen wie Gomez nie. Dass er mal vor dem Tor auftaucht, ist wahrscheinlich. Keine Angst, dass wir ihn ausschalten können. Haben wir schon bei anderen Topstürmern gezeigt.“

13.54

Das war es schon von hier. Hasenhüttl zeigt sich aufgeräumt und will in Wolfsburg so starten wie man vor der Länderspielpause endete. Zu nichtsportlichen Dingen hält er sich bedeckt. Macht er ja auch nichts falsch mit.

13.57

Freuen wir uns auf das Wochenende und dass es mit dem Vereinsfußball weitergeht. Habt Spaß dabei. Bis dahin..

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Ein Gedanke zu „Potenzial vs. Euphorie“

  1. „Eigentlich müssten alle drei spielen. (Ilsanker, Demme, Keita)“

    Und genau das würde ich mal experimentieren!! Vielleicht nicht unbedingt gegen WOB, aber das ist eine Überlegung wert. Also Keita vor! der Doppel 6. Gut, Kaiser müßte da ggf. raus, aber ohne Ilse hat man gegen Augsburg (teilweise) die defensiven Schwächen von Keita gesehen.
    Gut zu wissen, das alle gesund von der NM zurück gekommen sind. Wenn man da an andere Teams aus der Buli denkt, hat man richtig viel Glück (Klostermann mal ausgenommen)

    Danke für den Ticker, Technik war Top und Deine Erklärung bei Twitter auch.

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