Presse 15.09.2015

Neues von Yussuf Poulsen. In Dänemark glaubt man, dass er sich mit RB Leipzig auf eine Verlängerung seines Vertrags bis 2019 geeinigt habe und der Kontrakt heute unterzeichnet werde. Details gibt es nicht. Wird dann wohl aber als Thema auch bald in Deutschland ankommen. Es ist davon auszugehen, dass der Vertrag irgendeine Art von Ausstiegsklausel für den Nichtaufstiegsfall am Ende dieser Saison beinhaltet.

Dominik Kaiser bewertet heute im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung den Sieg und die sportliche Leistung gegen Paderborn als wichtig und ist erleichtert, sieht aber erst das Spiel in Heidenheim als Gradmesser, „ob wir tatsächlich auf einem stabilen Weg sind oder es nur eine gute Leistung an diesem Spieltag war“. Die Tabelle sei zudem aktuell noch „zweitrangig“, wichtig sei es mit Siegen „in der Spitzengruppe dabei zu bleiben“.

Die RB-Fans mit ein paar (positiven) Eindrücken von der Aktion vom Paderborn-Spiel, Flüchtlinge einzuladen und zu begleiten.

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111 Gründe…

Buchrezensionen sind sicherlich meine Sache nicht. Ich lese gern welche, schreibe sie aber im Normalfall höchst ungern. Man sollte im Normalfall halt seine Grenzen kennen und bei seinen Leisten bleiben. Von daher soll hier auch niemand erwarten, eine gut ausgearbeitete Rezension des Buches „111 Gründe, RB Leipzig zu lieben“ zu kriegen. Eher sollen die folgenden Zeilen einen subjektiven Eindruck vermitteln und in einer Verlosung enden..

Das Buch „111 Gründe, RB Leipzig zu lieben“ (Untertitel: „Eine Liebeserklärung an den großartigsten Verein der Welt“) ist Teil einer inzwischen ziemlich langen Reihe von Büchern aus dem Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag zu allen möglichen Vereinen. Wie auch einige andere wurde dieses Buch von einem Blogger, nämlich dem RBL Observer geschrieben (das Buch zu Dresden schrieb bspw. der Betreiber des „Ballsalat„-Blogs, das Magdeburg-Buch der Betreiber des „Nur der FCM!„-Blogs).

Das Buch „111 Gründe, RB Leipzig zu lieben“ ist das erste Buch, das es rund um RB Leipzig gibt. Schon deshalb dürfte es im Umfeld des Vereins bei vielen Anhängern den Weg in die Bücherregale finden.

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Presse 14.09.2015

Drei Tage ist er schon her der 2:0-Erfolg von RB Leipzig gegen den SC Paderborn. Vielerlei Nachberichte heute zu einem Spiel, in dem RB Leipzig bis auf die Anfangsviertelstunde das dominierende Team war, aber in der Chancenverwertung deutliche sündigte.

Marcel Sabitzer nach einer Ecke und Emil Forsberg mit einem direkt verwandelten Freistoß sicherten den Erfolg schon in der ersten Halbzeit. Marcel Halstenberg feierte gegen Paderborn sein (gelungenes) Debüt im Dress von RB Leipzig. Reichlich 25.000 Zuschauer wollten die Begegnung sehen.

Durch die drei Punkte rückte RB Leipzig vorerst auf Platz 3 hinter dem überlegenen Spitzenduo Bochum und Freiburg vor. St. Pauli könnte heute mit einem Erfolg im Montagsspiel noch vorbeiziehen. Erstligaabsteiger SC Paderborn rutschte mit dem schlechtesten Torverhältnis aller Zweitligisten auf Relegationsrang 16 ab und könnte bei Punkten für Duisburg heute Abend sogar noch auf einen direkten Abstiegsrang fallen.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. SC Paderborn 2:0

Ein wenig ungewiss war es nach zwei Wochen Länderspielpause, wie die beiden Kontrahenten der gestrigen Partie zwischen RB Leipzig und dem SC Paderborn auftreten würden. Am Ende wusste man dann, dass in Paderborn noch zu viel von dem drinsteckt, was auch schon vor der Pause im teilweise desolat auftretenden Team drinsteckte und dass Leipzig in der Lage war, dies zumindest über weite Teile des Spiels für sich und viele, viele Torchancen zu nutzen.

Dabei hatte man in der ersten Viertelstunde durchaus den Eindruck, als könnte der SC Paderborn etwas selbstbewusster und stabiler auftreten. Der Gast kontrollierte die Partie und setzte sich phasenweise in der RB-Hälfte fest. Gefährlich wurde man dabei allerdings fast überhaupt nicht. Lediglich in der ersten Minute prüfte Neuzugang Christian Bickel mit einem Schuss Schlussmann Fabio Coltorti, den dieser ohne Mühe parierte. Es sollte der einzige Torschuss in 90 Minuten bleiben, den Coltorti halten musste.

Auf Seiten von RB Leipzig hatte sich in der Startformation einiges verändert. Neuzugang Marcel Halstenberg feierte links hinten ein sehr gutes Debüt im RB-Dress. Lukas Klostermann rutschte dafür in die Innenverteidigung, wo er den intern gesperrten Stefan Ilsanker (siehe Randbemerkung 1) ersetzte und eine solide Partie spielte, aber auch wieder mal zeigte, dass er im Zweikampf manchmal noch Defizite in Bezug auf seine Physis hat. Emil Forsberg kehrte zurück ins Team und verdrängte indirekt Davie Selke, der nach einigen Strapazen mit der deutschen U21-Nationalmannschaft auf der Bank Platz nehmen musste. Yussuf Poulsen rückte dafür in die Sturmposition. Zudem kehrte Kapitän Dominik Kaiser im zentralen Mittelfeld ins Team zurück, weswegen Ranik Khedira nur die Bank blieb.

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Presse 11.09.2015

Heute Abend dann also endlich die Fortsetzung der Zweitligasaison nach der Länderspielpause. Die Ausgangslage vor der Partie zwischen RB Leipzig und dem SC Paderborn ist in den letzten Tagen schon einige Male beschrieben worden. Es treffen zwei Teams aufeinander, die in unterschiedlichem Ausmaß schlechter als erwartet in die Saison gestartet sind und nun punkten wollen. Bzw. siegen „müssen“, wie es RB-Trainer Ralf Rangnick in Bezug auf sein Team vor der Begegnung etwas drastisch formulierte.

Bei RB Leipzig problematisch, dass unklar bleibt, in welcher körperlichen Verfassung die Nationalspieler von ihren jeweiligen Länderspielreisen zurückkehren. Je nach Ergebnis des Fitnesstests wird sich die Aufstellung für das Spiel verändern oder auch nicht. In den Kader zurückkehren wird auf jeden Fall Tim Sebastian. Zum ersten Mal im Kader auch Neuzugang Marcel Halstenberg. Ob beide von Beginn an spielen, ist aber noch unklar.

Am schwerwiegensten bei den Gästen der Ausfall von Kapitän Marvin Bakalorz. Für ihn wird wahrscheinlich Routinier und Ex-BVBer Oliver Kirch ins Team rücken. Zudem ist eine Veränderung des Systems weg vom 4-4-2 hin zum etwas vorsichtigeren 4-2-3-1 denkbar.

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Ungewissheiten nach der Länderspielpause

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SC Paderborn (11.09.2015, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Marcel Halstenberg.]

Bundesliga-Aufstiegsaspirant gegen Bundesliga-Absteiger. Vor Saisonbeginn sicherlich als Topduell gehandelt, ist die Partie zwischen RB Leipzig und dem SC Paderborn direkt im Anschluss an die Länderspielpause eine, in der zwei Teams, die durchwachsen bzw. Paderborn sogar sehr schlecht in die Saison gestartet sind, die Weichen in ihrem Sinne in die richtige Richtung stellen wollen. Angesichts der zweiwöchigen Pause weiß man dabei naturgemäß nicht ganz so genau, was sich bei den Teams spielerisch verändert hat und ob vielleicht mit einem anderen, verbesserten Auftreten zu rechnen ist.

Dem SC Paderborn geht es abseits der wirtschaftlichen Möglichkeiten in mancherlei Hinsicht ähnlich wie RB Leipzig. Im Sommer hat ein erheblicher Umbruch stattgefunden, sodass im letzten Spiel fünf neue Spieler in der Startelf standen, drei neue Spieler eingewechselt wurden und an der Seitenlinie ein neuer Trainer seine Anweisungen gibt. Von daher erklärt sich der Saisonstart mit nur einem Sieg (und dem bei einem der anderen Ligensorgenkinder Fortuna Düsseldorf) aus fünf Spielen ein wenig.

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Presse 10.09.2015

Morgen dann schon das Heimspiel von RB Leipzig gegen den SC Paderborn. Mit Unklarheiten, wer bei den Gastgebern am Ende auf dem Rasen steht, da einige Länderspielreisen erst arg knapp vor dem Zweitligaspiel endeten. Weswegen man bei RB über den Freitagstermin auch nicht sonderlich glücklich ist und lieber am Wochenende gespielt hätte. Neuzugang Marcel Halstenberg könnte derweil links hinten vor seiner Premiere im RB-Dress stehen. Vielleicht weiß man nach der nachmittäglichen Pressekonferenz vor dem Spiel schon mehr.

Auf Paderborner Seite ist man guten Mutes, dass man in der Länderspielpause gut und zielführend an einem besseren Auftreten gearbeitet hat. Verzichten muss man auf jeden Fall auf Kapitän Marvin Bakalorz und auf Thomas Bertels und Michael Heinloth. Noch nicht bereit ist nach Verletzung auch Stürmer Srdjan Lakic. Bei Dominik Wydra und Mirnes Pepic ist nach Länderspielreisen die Frage, ob sie für Rollen in der Auswärtspartie in Leipzig in Frage kommen. Wydra hätte gute Chancen ins Team zu rutschen, falls man von einem 4-4-2 auf ein 4-2-3-1 umstellt und einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler braucht.

Renat Dadachov spielte gestern mit der deutschen U17 gegen Italien. Das Spiel endete 1:2. Der RB-Stürmer schoss den zwischenzeitlichen Ausgleich und spielte durch. Morgen geht es im in Bremen ausgetragenen Vier-Nationen-Turnier gegen Israel weiter.

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6.Spieltag – 2.Liga 2015/2016

Das Ende der Transferperiode. Auch in der zweiten Liga eine relativ aufgeregte Zeit, in der noch mal Spieler weggeschickt oder geholt werden. Wobei für die zweite Liga da auch noch mal die Schnäppchenjäger-Mentalität entscheidend ist und man in den letzten Tagen der Transferperiode noch mal hofft, ein gutes Leihgeschäft mit einem Bundesliga-Talent zu machen oder wenig Ablöse für einen Spieler zu zahlen, der anderswo nach den ersten Pflichtspielen unzufrieden ist.

160 neue Spieler stehen insgesamt in den Kadern der 18 Zweitligisten. Wenn man mal nur Spieler nimmt, die von außerhalb des eigenen Vereins kamen (also nicht aus der eigenen Jugend) und in der vergangenen Rückrunde irgendwo anders spielten (Leihspieler, die zurückkehrten, gelten also auch als neue Spieler). Fast neun externe Spieler hat also jedes Team im Schnitt zu integrieren. Der FSV Frankfurt mit 14 die meisten. St. Pauli und 1860 München mit je 5 die wenigsten.

Kurz vor Schließen des Transferfensters am panischsten waren der SC Paderborn und der FC St. Pauli. Paderborn holte in der zweiten Augusthälfte insgesamt noch vier neue Spieler, alle mit Stammplatzpotenzial. St. Pauli holte auch vier und davon sogar drei in den letzten drei Tagen der Transferperiode.

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Presse 09.09.2015

Übermorgen das Spiel von RB Leipzig gegen den SC Paderborn. Die RB-Fans verweisen noch mal auf die Patenaktion, bei der Flüchtlinge von RB-Anhängern zum Fußballspiel begleitet werden. Inzwischen haben mehr als 100 Paten zugesagt.

Sportlicherseits will man bei RB Leipzig in die Erfolgsspur zurück. Massimo Bruno spricht via Mitteldeutscher Zeitung gar davon, dass man für einen Aufstieg „jetzt jedes Heimspiel gewinnen“ müsse. Nun ja, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber drei Punkte gegen Paderborn wären durchaus zielführend.

Nicht ganz so zielführend diesbezüglich die Länderspielpause, die ab heute vorbei ist und wegen der bei RB Leipzig erst ab morgen wieder in Komplettbesetzung trainiert wird. Eine optimale Spielvorbereitung sieht sicherlich anders aus.

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