Vergleichsweise stabil und spielstark

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig bei Werder Bremen (18.03.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

25. Spieltag in der Bundesliga bereits für RB Leipzig. Das Spiel bei Werder Bremen ist das letzte vor der letzten Länderspielpause dieser Saison. Danach geht es ab dem 01.04. für die letzen neun Spiele ohne Pause bis ins Saisonfinale.

Der Ausflug nach Bremen ist entsprechend die Gelegenheit, mit einem guten Gefühl in die Pause und den letzten Saisonabschnitt zu gehen. Die Rückrunde läuft mit zehn Punkten aus bisher sieben Spielen für RB bisher durchwachsen. Im Rückrundenvergleich liegt man damit punktgleich mit Werder Bremen im Mittelfeld der Tabelle. Wenn man es so sieht, dann wartet also ein Duell auf Augenhöhe.

Wobei Werder Bremen vor allem in der jüngeren Vergangenheit die lange vermissten Punkte einfuhr. Ins Jahr gegangen war man noch mit vier Niederlagen, darunter die unglücklichen Heimniederlagen gegen Dortmund, Bayern und Mönchengladbach (bisher die drei Topteams der Rückrunde). Dazu kam dann noch die selbstverschuldete 2:3-Niederlage in Augsburg, nach der man Bremen schon im Abstiegsstrudel verschwinden sah.

Seitdem holte man aber aus vier Spielen zehn Punkte. Drei in Mainz, die in der Rückrunde im Abstiegskampf endgültig angekommen sind. Drei in Wolfsburg, wo man bei knapp 30 Wolfsburger Torschüssen auch einiges Glück hatte. Drei gegen Darmstadt, gegen die man in der ersten Halbzeit aber gar keinen Stich sah. Und einen schließlich in Leverkusen, wo man mit einer guten Spielanlage beeindruckte, aber vor dem Tor nicht genug Durchschlagskraft hatte, um aus einem Punkt die eigentlich verdienten drei Punkte zu machen.

Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen, das ist durchaus hervorragend (und war angesichts der punktenden Konkurrenz im Abstiegskampf auch bitter nötig). Allerdings war auch nicht jedes einzelne dieser Spiele beeindruckend. Genausowenig, wie in den vier Spielen vorher trotz der Niederlagen alles schlecht war.

Auffällig vor allem, dass Bremen in den letzten Wochen einige defensive Stabilität zurückgewonnen hat. 13 Gegentore hat man in den letzten zwölf Spielen kassiert. Nachdem es in den zwölf Spielen zuvor noch sagenhafte 31 waren. Punktet sich natürlich wesentlich leichter, wenn zwei Tore auch mal zu einem Sieg und nicht nur zu einem Unentschieden reichen. Dreimal spielte man sogar zu Null, was bis Spieltag 13 gar nicht vorgekommen und letzte Saison nur zweimal (an den letzten beiden Spieltagen) gelungen war.

Trotzdem ist Werder Bremen defensiv weiterhin nicht komplett unanfällig. Über die Saison gesehen ist man das Bundesliga-Team, das die meisten Chancen und Schüsse auf das eigene Tor zugelassen hat. Im Schnitt kommen die Gegner von Werder Bremen zehnmal pro Spiel im Strafraum zum Torabschluss. Der Ligaschnitt liegt bei 7,5 Abschlüssen pro Spiel pro Team im Strafraum. Defensive Topteams schaffen es, diesen Wert auf unter sechs Abschlüsse zu drücken.

Auch weiterhin gilt entsprechend, dass man in normalen Spielen gegen Werder Bremen in jedem Fall auch zu guten Torgelegenheiten kommt. Sowohl aus dem Spiel heraus, als auch nach Standards, bei denen man zu den anfälligeren Teams der Liga gehört. Dafür ist man gegen Konter vergleichsweise solide aufgestellt.

Vor allem im ’normalen‘ Spiel neigt Werder Bremen immer noch dazu, seltsam passiv zu werden. Sprich, es gibt immer wieder auch Phasen im Spiel, in denen man es nicht schafft, schon an der Mittellinie Druck auf den gegnerischen Spielaufbau zu machen, sondern an den eigenen Strafraum gedrückt wird. Gerade spielstarke Mannschaften nehmen dies gern als Einladung an, sich am Strafraum so lange festzusetzen, bis sich die Lücke für einen guten Torabschluss ergibt.

Zu einem besseren Defensivverhalten trägt seit der Winterpause Thomas Delaney bei. Der zentrale Mittelfeldspieler kam aus Dänemark und war sofort die erhoffte, zweikampfstarke Verstärkung. Zwischenzeitlich fiel er für zwei Spiele aus, wird aber gegen RB Leipzig sicher wieder bereit für die Startelf sein.

Was auch die leichten Probleme auf der Doppelsechs behebt. Gegen Darmstadt mussten sowohl Clemens Fritz als auch Zlatko Junuzovic in der ersten Halbzeit verletzt passen. Für Kapitän Fritz das Saison-Aus. In Leverkusen trat man mit Florian Grillitsch und Maximilian Eggestein auf der Doppel-Sechs und Junuzovic eine Position davor an. Eggestein machte seine Sache bis auf einen verursachten Elfmeter sehr gut und erinnerte in seiner Fähigkeit, schon vor der Ballannahme zu wissen, wo er als nächstes hinspielen will, ein wenig an Kimmich zu seinen Leipziger Zeiten. Grillitsch steht aktuell ein wenig neben der Spur und war in Leverkusen am schlechten Ausspielen einiger vielversprechender Offensivaktionen direkt beteiligt.

Kehren Delaney und Junuzovic in die Startelf und auf die Doppelsechs zurück (oder bilden zusammen mit Eggestein ein Trio in der Zentrale), wonach es aussieht, dann kriegt Bremen ein gutes Pärchen, dass Stabilität (Delaney) und offensive Kreativität (Junuzovic) verspricht. Gerade Junuzovic ist auch einer, der immer mal wieder mit Geschwindigkeit in Umschaltsituationen in offensivere Positionen switcht.

Genau diese Offensive ist sowieso die Stärke von Werder Bremen. Beziehungsweise definiert sich die Mannschaft sehr über spielerische Qualitäten. Aus dem Spiel heraus schießt das Team (wenn man Konter mal außen vor lässt) mehr Tore als alle anderen Abstiegskandidaten. 18 Tore sind es aus dem normalen Spiel heraus. Wolfsburg beispielsweise kommt gerade mal auf 8. Im Bundesligavergleich erspielt man sich die achtmeisten Chancen.

Entsprechend wirkt das Offensivspiel von Werder auch selten pomadig. Kruse ist an guten Tag großartig darin, freie Räume zu erkennen und sich in diesen zu bewegen (falls er tatsächlich mit muskulären Problemen ausfällt, wäre das extrem bitter für Werder). Gnabry ist mit seiner Geschwindigkeit, seinen Fähigkeiten am Ball und seinem Torabschluss (bereits zehn Tore und dazu zwei Vorlagen) sowieso über jeden Zweifel erhaben. Dazu kommt mit Fin Bartels ein fleißiger Arbeiter auf dem Flügel. Mit Claudio Pizarro hat man zudem noch einen zentralen Stürmer in der Hinterhand. In der Startelf steht er allerdings immer seltener. Vermisst wird derweil Izet Hajrovic, dessen Qualitäten auf dem Flügel ganz gut täten, der aber nach Kreuzbandriss diese Saison kein Spiel mehr bestreiten wird.

In seinen Formationen ist Werder Bremen unter Coach Alexander Nouri relativ flexibel. Man wechselt immer mal wieder zwischen einer Vierer- und einer Fünferkette. Von der Idee her möchte man einen bunten Mix aus gutem Ballbesitz und auch immer wieder Gegenpressing oder aggressivem Spiel gegen den Ball bieten. Wobei das mit der Aggressivität wie erwähnt manchmal doch in Passivität umschlägt. Zudem legen die Ballbesitz- (im Ligavergleich unterdurchschnittlich) und Passspiel- (unterdurchschnittliche Passquote) Daten nahe, dass man bei Ballbesitz doch eher versucht schnell umzuschalten. Macht mit einem wie Gnabry ja auch Sinn. Ganz extrem spielt das Werder allerdings nicht.

Interessant vielleicht auch, dass Werder trotz (über die Saison gesehen) Abwehrschwäche vergleichsweise selten hoch verliert. Nur fünf Niederlagen mit mehr als einem Tor Differenz stehen zu Buche. Alle Abstiegskontrahenten haben schon mehr Spiele mit mehr als einem Tor verloren als Werder Bremen. Die letzte ‚klare‘ Niederlage datiert vom 10. Spieltag und der Partie bei Schalke 04. Das ist verdammt lange her und zeigt, dass Werder mit praktisch allen Teams dieser Liga auf Augenhöhe spielen kann.

Auch lauftechnisch ist Bremen mit Leipzig zumindest im Bereich der höheren Laufgeschwindigkeiten auf Augenhöhe. Lediglich bei der Gesamtlaufstrecke absolviert man im Schnitt zwei Kilometer weniger als RB. Dürfte im direkten Duell aber keine wirkliche Rolle spielen.

Eine Rolle spielt allerdings, wie RB Leipzig in Bremen auftritt. Nach drei Siegen und drei Niederlagen aus den letzten sieben Spielen steht so ein bisschen die Frage, in welche Richtung der weitere Saisonzug rollt. In der Auswärtstabelle ist man mit sechs Siegen aus zwölf Spielen weiterhin die Nummer 2 in der Bundesliga. Bremen hat auf der anderen Seite schon sieben Heimniederlagen einstecken müssen.

In Bremen muss RB Leipzig auf den gesperrten Naby Keita verzichten. Damit geht der Verlust von einigem an individueller Klasse einher. Aber es erspart auch die Frage, wo Keita spielen und wie man die Doppelsechs besetzen soll. Dort spielt (keine kurzfristigen Verletzungen vorausgesetzt) wieder das Duo Ilsanker/ Demme.

Fraglich ist nur, wer das offensive Trio Werner, Sabitzer, Forsberg ergänzt. Kandidaten wären Davie Selke, der sich für einen Einsatz beim alten Klub im Training aufreibt oder Kapitän Dominik Kaiser, der zuletzt gegen Wolfsburg eher unauffällig blieb oder Oliver Burke, der nach seiner Einwechslung gegen Wolfsburg aber auch nur wenig Argumente für sich sammelte. Außenseitertipp wäre Federico Palacios, aber einen Startelfeinsatz des U23-Stammspielers kann man sich auch nicht so richtig vorstellen.

Ansonsten sind eigentlich die Positionen vergeben. Wenn man denn nicht an die Position des Rechtsverteidigers noch mal ran will. Gnabry kommt gern über die linke Bremer Seite und würde dort oft auf Schmitz treffen. Ob man dieses Matchup haben will, wird Hasenhüttl entscheiden. Denkbar wäre auch die defensiv robustere Option Bernardo oder den sehr schnellen Upamecano zu ziehen.

Mögliche Aufstellungen:

  • Werder Bremen: Wiedwald – Gebre Selassie (Bauer), Veljkovic, Moisander, Sané, Bauer (Garcia) – Delaney, Junuzovic – Bartels, Gnabry – Kruse
  • RB Leipzig: Gulacsi – Schmitz (Bernardo, Upamecano), Orban, Compper, Halstenberg – Demme, Ilsanker – Sabitzer, Forsberg – Selke (Burke, Kaiser, Palacios), Werner

Fazit: Schon wieder ein Duell gegen eines dieser Nordteams aus der unteren Tabellenhälfte, die sich im Abstiegskampf nicht geschlagen geben wollen und  im Saisonverlauf zu einem guten Bundesligateam mutierten. In Bremen wartet auf RB Leipzig eine spielstarke Mannschaft, die seit dem Aufeinandertreffen in der Hinrunde deutlich an defensiver Stabilität gewonnen hat. Trotzdem wird RB im Spielverlauf auch vergleichsweise gute Chancen kriegen. Der Schlüssel dürfte allerdings im Defensivverhalten liegen. Schafft man es, im Gegensatz zu manch Spiel der letzten Wochen, keine Großchancen für den Gegner zuzulassen und die Räume eng zu halten, dann sieht es gut aus. Wenn nicht, dann können einen die Gnabrys und Kruses an guten Tagen auch mal ganz schön überrennen.

[Wer das Spiel von RB Leipzig bei Werder Bremen nicht vor Ort verfolgen kann und am 18.03.2017, ab 15.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Werder Bremen

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Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Andreas Pranter.
Foto: GEPA Pictures – Andreas Pranter

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig bei Werder Bremen. Mit Ralph Hasenhüttl.

13.18

Weiter geht es im Spieltagstext. Die Auswärtsfahrt nach Bremen steht an. Schon die fünftletzte Reise der Saison. Für kurzentschlossene RB-Fans wird es aber schwer. Das 2.000er-Kontingent, das der Verein abgerufen hat, ist schon seit einer Woche ausverkauft. Aktuell gibt es im Heimbereich wohl noch ein paar Tickets. Vielleicht wird das Stadion ja aber noch ganz voll.

13.20

Aus RB-Sicht stellt sich die spannende Frage, in welche Richtung die Rückrunde abbiegt. Mit drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen ist man derzeit punktetechnisch Bundesligadurchschnitt. Für Bremen geht es in einem diese Saison ziemlich spannenden Abstiegskampf um jeden Punkt.

13.23

Werder meldet ürigens gerade ausverkauft. So schnell sind die Sätze von gerade schon wieder veraltet.

13.29

Kleine Fragezeichen standen unter der Woche bei Werder noch hinter Kruse und Gnabry. Man darf vermuten, dass beide am Ende doch auf dem Platz stehen. Bei Gnabry würde ich es als gesichert annehmen.

13.33

Ralph Hasenhüttl zur Personalsituation: Keita gesperrt. Deswegen konnte man sich nach Kreislaufzusammenbruch mit ihm Zeit lassen. Trainiert noch individuell. Man macht noch ein paar Tests. „Müssen uns nicht stressen. Können ihm alle Zeit geben.“ Poulsen macht Fortschritte. Soll bis zum Darmstadt-Spiel wieder fit werden. „Bis jetzt alles im Plan.“ Klostermann auf dem Weg der Besserung. Alles gut gegangen mit dem Eingriff. Hoffentlich bald voll belastbar. Ansonsten alle im Training.

13.36

Hasenhüttl: Aufstellungstechnisch gibt es ein paar Überlegungen. „Unter der Woche einiges probiert. Müssen uns auf variablen Gegner einstellen. Werder ist wesentlich stabiler geworden. Müssen uns verschiedene Pläne zurechtlegen.“

„Wir verlieren nicht nur gegen Mannschaften hinten. Spielen ganz normale Bundesligasaison. Als Aufsteiger verliert man auch mal Spiele. In der Hinrunde ein paar Wunder vollbracht. Müssen jetzt erfahren, wie man nach einer Niederlage wieder in die Spur findet.“ Junge Mannschaft muss erst lernen. „Team hat viel geleistet diese Saison. Wir geben dem Team die Zeit, Entwicklungsschritte zu machen.“

13.40

Hasenhüttl: „Gibt keinen entschlüsselten Code.“ Weil man nicht immer gleich spielt. Man hat sich immer wieder unterschiedliche Dinge zurechgelegt. Geht weiter darum, Lösungen zu finden. „Bin guter Dinge, dass uns das in Bremen gelingt.“

„Sind nicht an dem Punkt, alles ändern zu müssen. Wiedererkennungswert unseres Fußballs wird auch künftig hoch sein.“ Weiter aktiver Fußball. Kein großer Unterschied zur Hinrunde. Auch nicht in den Auftritten und Leistungen. Gegen Wolfsburg im Hinspiel einen verunsicherten Gegner gehabt, diesmal einen sehr guten. „Nicht schön zu verlieren, aber das gehört dazu. Enge Spiele kippen auch mal auf die andere Seite.“ Man lässt weiter nicht viele Chancen zu. „Wir wissen, was wir können. Wir brauchen in Bremen eine sehr gute Leistung. So wie in Mönchengladbach.“ Auswärts oder zu Hause mache keinen großen Unterschied.

13.42

Hasenhüttl: Gab gegen Wolfsburg keine Nervosität in der Mannschaft oder zu viel Druck. Gegner hat gut verteidigt. Auch in der Hinrunde keine leichten Spiele. Nur Gefühl des Zuschauers, dass es schwerer geworden ist. Man zeigt der Mannschaft nach einem Spiel wie Wolfsburg, wie sie in bestimmten Situationen besser reagieren können. Macht man aber auch nach Siegen. Lerneffekt nach Niederlagen aber höher. Noch mal der Spruch von vor der Saison: „Entweder wir gewinnen oder wir lernen.“

13.45

Hasenhüttl: Erwartet einen guten Gegner, der defensiv deutlich verbessert ist. Offensiv stark. „Wird sicher ein enges Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden.“

Zu Selke: Spieler erfährt nicht eher als sonst, ob er spielt oder nicht. „Davie ist absolut eine Option für Bremen. Ist wichtig, dass er weiß, dass er im Training gesehen wird. Wenn er gut trainiert, ist er immer eine Option.“ Aber Formation noch nicht entschieden. Gibt unterschiedliche Erfahrungen, wie Spieler gegen ihren alten Verein aussehen. „Ist aver sicherlich ein Argument für ihn“, dass es gegen Ex-Klub geht.

13.49

Hasenhüttl: „Wäre verdient, wenn Werner für die Nationalmannschaft nominiert wird. Würde mich freuen für ihn.“ (morgen wird es bekanntgegeben) Spricht noch davon, dass er sich vorstellen könnte, dass „der eine oder andere“ von RB nominiert wird. Sagt aber mit Lächeln, dass er auch nichts weiß, ob und wer und wie.

Zu Clemens Fritz: Wichtiger Spieler. Gibt aber andere Optionen im Kader. Verletzung „bitter für ihn“.

Zu Werner: „Wichtig, einem jungen Spieler am Anfang den Druck zu nehmen. Langsam aufbauen und ihm nach und nach Einsatzzeiten geben.“ Dadurch vielleicht zu Saisonbeginn in der Lage gewesen, seine Frische besser auszuspielen. „Seitdem viele Spiele für uns entschieden. In seiner Entwicklung kompletter geworden. Als Spieler aber auch als Mensch. Gesamtkonzept Timo Werner schon sehr, sehr gut und irgewann vermutlich großartig.“

13.51

Hasenhüttl: Theatralik im Fußball hat auch damit zu tun, dass es um viel geht. „Wird es immer geben. Schiedsrichter haben den schwierigsten Job. Weiß nicht mal, ob der Videobeweis da was bringt.“

Zu Palacios: „Als Stürmer hat man den Vorteil durch Torbeteiligungen aufzufallen. Dann bist du schnell im Fokus des Trainers.“ Im Training immer mal getroffen. In Dortmund getroffen. Auch gegen Wolfsburg an torgefährlichen Szenen beteiligt. „Vom Typ her haben wir einen Stürmer wie ihn sonst nicht. Muss die Chance kriegen zu zeigen, was er kann.“

13.56

Das war es von hier. Hasenhüttl macht sich dafür stark, die Saison nicht zu zerreden. Alles normal, so wie es ist. In Bremen halt neu angreifen und sich was neues ausdenken. Mal sehen, wie das aussieht und was man sich ausgedacht hat. Noch zwei Tage. Macht was aus der Restwoche und habt dann einen schönen Samstagnachmittag.

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