Bundesliga: SC Freiburg vs. RB Leipzig 1:4

Man hätte vor dem Spiel beim SC Freiburg mit vielem rechnen können, sogar mit Schnee. Nicht rechnen konnte man damit, dass RB Leipzig den Mitaufsteiger und Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit nach Belieben dominiert und am Ende auch in der Höhe völlig verdient mit 4:1 gewinnt.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit der nach der Papadopoulos-Verletzung letzten Defensiv-Formation. Also Ilsanker als Innenverteidiger neben Orban. Und Schmitz als Rechtsverteidiger. Also jener Formation, die auch in Leverkusen ab der 30. Minute nach der Compper-Verletzung auf dem Platz gestanden hatte. Man merkt der neuen Abwehrkette schon auch noch an, dass da nicht alles perfekt funktioniert, aber das kann angesichts der Zusammensetzung auch nicht verwundern.

Der SC Freiburg veränderte sein Team gleich dreimal im Vergleich zur Vorwoche. Christian Günter kehrte nach Sperre als Linksverteidiger ins Team zurück. Caglar Söyüncü und Maximilian Philipp fehlten wegen Verletzungen. Dafür rückten Manuel Gulde (sowieso Stammkraft in der Innenverteidigung, aber zuletzt verletzt) und Nils Petersen ins Team. Das Kreativpotenzial eins Philipps wurde letztlich durchaus vermisst.

Die Personalwechsel waren so erwartet worden. Nicht ganz erwartet war, dass Freiburg es mit einer sehr passiven Taktik versuchte. Höfler rückte mit nach hinten, sodass man mit einer Dreier-, alias Fünferkette spielte. Die beiden Spitzen griffen derweil erst sehr spät und nicht vor der Mittellinie den Spielaufbau von RB Leipzig an. Weswegen sich RB den Ball mit viel Ruhe hin- und herspielen und auf gute Gelegenheiten warten konnte, den Ball in die Tiefe zu spielen. Und wenn man mal unter Druck kam im Mittelfeld, blieb immer der Pass zurück, weil dort kein Druck vom SC kam.

Die Taktik des SC Freiburg mag in der Theorie stimmig gewesen sein. Eher tief stehen und damit die Geschwindigkeit von RB Leipzig im Rücken der eigenen Abwehr nicht zulassen. Und mit Außenspielern auflaufen, die sich vorn einschalten können und Möglichkeiten im Umkehrspiel haben. Allein, es ging überhaupt nicht auf. Auch weil die Mittelfeldzentrale zu dünn besetzt war und in der Mitte immer wieder Lücken entstanden. Heraus kam eine ängstlich-passiv anmutende Spielweise, die völlig untypisch für Freiburg war, die bisher in der Saison gerade in Heimspielen oft mit ihrer aggressiv-forschen Spielweise zu beeindrucken wussten.

Es kam RB Leipzig entgegen, dass man ohne große Probleme, den Ball aus der eigenen Hälfte in die gegnerische Hälfte und ins Angriffsdrittel spielen konnte. Also in Zonen, wo man dann nach Ballverlusten sofort ins Gegenpressing gehen und gefährliche Ballgewinne kreieren und so die Freiburger Abwehr dann doch einige Male mit Geschwindigkeit und in Unordnung erwischen konnte. Das Freiburger Taktikkonzept ging entsprechend eigentlich in den ersten 45 Minuten gar nicht auf, sondern spielte RB eher noch in die Karten.

Dabei kam natürlich auch noch erschwerend hinzu, dass nach nicht mal zwei Minuten das taktische Konzept der Freiburger schon das erste Mal torpediert wurde. Torpediert kann man in dem Fall fast wortwörtlich sehen, wenn man den Treffer von Naby Keita nimmt. Der hatte nach einer kurzen Ecke den Ball fünf Meter vor dem Strafraum gekriegt. Einmal den eigentlich nicht schlechten, aber in der Situation unglücklichen Zweikämpfer Niederlechner locker abgeschüttelt und dann den Ball aus 18 Meter fulminant im Eck versenkt. Ganz so als wollte Naby Keita möglichst schnell die ultimative Lobhudelei, die Christian Streich am Vortag in der Pressekonferenz auf ihn gehalten hatte, mit Taten bestätigen. Schaut ihn euch einfach an, so Streich sinngemäß zu den Pressevertretern, dann seht ihr sofort, dass das ein besonderer Spieler ist. Und zack nagelt Keita den Ball direkt nach Anpfiff in den Kasten. Streich hätte auf diese Demonstration zu seinen Worten sicherlich auch gut verzichtet.

Die erste Viertelstunde spielte nach dem 1:0 nur noch RB Leipzig, die Freiburg nach Belieben dominierten und sich immer wieder an den Strafraum spielten. Doch das Tor fiel dann aus dem Nichts auf der anderen Seite. Ein Gegentor, das so gar nicht fallen darf. Flanke praktisch von der Seitenlinie und aus dem Halbfeld von Stenzel. Der Ball ist gefühlt eine halbe Minute in der Luft. Und doch schafft es Niederlechner am Fünfmeterraum zwischen Ilsanker und Schmitz freizustehen und den Ball einzunicken. Da sehen die beiden Abwehrspieler schlecht aus. Vor allem aber auch Peter Gulacsi, der diese lange Flanke direkt in seinen Torwartbereich eigentlich hätte wegfangen müssen. Vielleicht das erste Gegentor der Saison, das man ihm ziemlich direkt ankreiden muss.

Am Spiel änderte das Gegentor erstaunlicherweise gar nichts. Der Gastgeber wuchs nicht daran und kämpfte sich auch nicht auf Augenhöhe ins Spiel. Vielmehr spielte RB Leipzig die Partie weiter dominant runter. Sodass man sich nach 20 Minuten mit der erneuten Führung belohnte. Demme chippte den Ball in den Strafraum. SC-Keeper Schwolow kommt aus dem Kasten, aber gegen Werner zu spät. Sodass der RB-Stürmer, den Ball einfach an Schwolow vorbeilegt und ins Tor schiebt.

Timo Werner veredelt das perfekte Spiel seiner Nebenleute beim SC Freiburg mit zwei Toren. | GEPA Pictures - Roger Petzsche.

Freiburg in dieser ersten Hälfte beim Spiel aus der Abwehr heraus erstaunlich unsicher und mit vielen Ballverlusten. Sodass man immer wieder in die RB-Geschwindigkeit lief. Entsprechend auch völlig verdient das 3:1, das Forsberg mit einem von vielen überrageden Pässen in die Schnittstelle einleitete. Werner war es, der erneut seine Geschwindigkeit ausspielte und den Ball sicher im langen Eck unterbrachte.

Abgesehen von einem Freistoß aus guter Position kam von Freiburg in der ersten Hälfte nichts mehr. Es war fast schon ein Klassenunterschied, der da zwischen passiven Freiburgern und aktiven Leipzigern sichtbar wurde. Wenn der Fehler beim 1:1 nicht gewesen wäre, dann wäre es eine praktisch perfekte Halbzeit von RB Leipzig gewesen.

Gewonnen war mit dem 3:1 noch nichts. Man hatte in der zweiten Halbzeit das Gefühl, dass mit einem Anschlusstreffer jederzeit auch das (ziemlich ruhige) Stadion wieder erwachen und Freiburgs Angriffslust ins Spiel kommen könnte. Der SC hatte jetzt umgestellt und spielte nur noch mit zwei Verteidigern hinten. Torrejon war draußen geblieben, sodass Höfler von hinten den Ball verteilte und man mit Frantz noch mal mehr Aktivität in die Zentrale bringen wollte.

RB Leipzig spielte nun selbst passiver, sodass Freiburg aus dem Ballbesitz heraus ganz gut die eine oder andere Angriffssituation setzen konnte. So richtig gefährlich wurde es aber selten. Lediglich nach einer knapper Stunde gab es mal Tohuwabuhu im RB-Strafraum, bei dem aus spitzem Winkel auch gut und gern hätte der Anschluss fallen können.

RB Leipzig blieb auf der anderen Seite permanent gefährlich und bekam das Spiel mit zunehmender Dauer wieder besser in den Griff. Einige gute Umkehrmomente, die man sich im Mittelfeld holte, aber dann nicht mit allerletzter Konsequenz und Zug zum Tor gegen eine weiterhin nicht sattelfeste SC-Defensive ausspielte.

Mit zunehmender Spielzeit wurden aber auch die Offensivaktionen wieder zielstrebiger. Vor allem der starke Forsberg und Sabitzer waren da immer wieder die Motoren, die nach der Entscheidung in Form eines vierten Tors suchten. Nach 76 Minuten traf Sabitzer noch nach überragendem Forsberg-Zuspiel nur den Außenpfosten. Drei Minuten später machte er es nach ähnlicher Vorarbeit von Forsberg besser und versenkte den Ball im Tor. Es sollte das letzte Tor in einer Partie sein, in der sich auch Halstenberg und Forsberg noch hätten in die Torschützenliste eintragen können.

Und auch ein fünftes Tor wäre nicht unverdient gewesen. So unerwartet deutlich waren die Unterschiede in dieser Partie. Selbst wenn RB Leipzig in der zweiten Halbzeit zeitweise in einen deutlich passiveren, verwaltenderen Zustand geschaltet hatte. Man hatte am Ende das Gefühl, dass an diesem Tag nicht mal Schnee hätte den SC Freiburg retten können.

Fazit: Ein mehr als verdienter Erfolg. In der ersten Halbzeit war es ein Klassenunterschied. In der zweiten Halbzeit war Freiburg spielerisch deutlich besser in der Partie, konnte aber offensiv keine entscheidenden Akzente setzen. RB Leipzig verwaltete die Partie gut und setzte immer wieder im Ansatz gute Konter, die man dann auch zum 4:1 gut ausspielte. Überraschend, dass die Partie so eindeutig an RB Leipzig ging. Und vielleicht nicht die allerbeste Entscheidung der Freiburger, es in der ersten Hälfte mit etwas zu viel Passivität und tiefem Verteidigen zu versuchen.

liveticker_banner_ueberblendet

Randbemerkung 1: Ist ein bisschen wie in den Wende-Tagen 1989, als alle immer nur „Wahnsinn“ in irgendeine Kamera tröteten. Man kommt ja aber derzeit aus den Superlativen auch gerade gar nicht mehr raus. Siebter Sieg in Folge. In der Bundesliga! 30 Punkte aus zwölf Spielen. Noch keine Niederlage. Tabellenführer. Das Team, das mit Abstand die wenigsten Großchancen aller Bundesligisten zulässt. Das ist ja langsam schon keine Welle mehr, die da geritten wird, sondern ein ganzes Meer.

Randbemerkung 2: Mit den Erfolgen wächst natürlich auch die Erwartungshaltung rund um den Klub. Bisher kriegt man es immer noch sehr gut hin, unbekümmert in die Spiele zu gehen. Mal sehen, wann und ob der Punkt kommt, an dem aus dem Punkte- und Tabellenstand auch so etwas wie Druck auf die RB-Spieler erwächst.

Randbemerkung 3: Ansonsten gilt: Hier einfach die Superlative selbtständig einsetzen..

Randbemerkung 4: Marcel Sabitzer gab nach dem Spiel zu Protokoll, dass er nach einem Eckball den Ball an den Hinterkopf bekommen hatte und ihm kurz schwarz vor Augen wurde. Dann habe er eine Tablette genommen und weiter ging es. Schon letzte Woche in Leverkusen hatte er nach einem Zusammenprall eine Platzwunde an der Stirn davongetragen, wurde mit fünf Stichen genäht und hatte ähnliche Probleme gehabt. Mal völlig abgesehen von Details und Eigenverantwortung des Spielers gibt es zwei seltsame Dinge dabei. Erstens dass das Übergehen körperlicher Signale als Durchbeißen und besonderer Ausdruck von Kampfgeist gefeiert wird (letzte Woche von Hasenhüttl, diese Woche von Werner). Zweitens, dass es einen eher sehr laxen Umgang mit Kopfverletzungen dieser Art gibt. In Amerika gibt es im Football beispielsweise (aber auch in anderen Sportarten gibt es ähnliche Verfahren) das sogenannte Concussion Protocol. Bei jeglicher Art von Kopfverletzung wird dabei der Spieler von einem externen Arzt einer Untersuchung unterzogen und erst wenn dabei keine Auffälligkeiten festgestellt werden, geht es auf das Spielfeld zurück. Damit sollen dauerhafte Kopf- und Hirnschäden verhindert werden. In Deutschland geht es dagegen meist weiter, wenn der Spieler weiter machen will. Söyüncü letzte Woche für Freiburg, der sogar komplett einen Filmriss hatte, ist dafür ein Beispiel. Aber auch Sabitzer. Wäre vielleicht ganz gut, wenn man diese Art des Umgangs mit Körper und Gesundheit nicht noch heroisieren würde, wenn man denn schon nicht sonderlich vorsichtig sein möchte. Neben der Verantwortung für die Spieler hat man schließlich auch noch eine Vorbildfunktion bspw. für den Nachwuchs.

Randbemerkung 5: Es ist extrem auffällig, wie gut es RB Leipzig hinkriegt, die Torjäger dieser Liga auszuschalten. Aubameyang, Modeste, Petersen oder wer auch immer. Die zentralen Stürmer der RB-Gegner haben es diese Saison sehr schwer, gegen Leipzig überhaupt in vernünftige Torabschlusssituationen zu kommen. Geschweige denn, dass sie Tore schießen. Auch dies, wie so vieles anderes, ein Zeichen, wie gut man als Team funktioniert.

Randbemerkung 6: Rani Khedira mit seinem ersten Bundesliga-Einsatz. Ein kleines Zeichen der Anerkennung an einen, der es sehr schwer hat im Konkurrenzkampf und der irgendwann zwischen Winter und Sommer ziemlich sicher weg ist. Aber angesichts der dünnen Bank und einem Ilsanker, der nun als Innenverteidiger gebraucht wird, sind auch für Khedira die Wege ins Team wieder kürzer geworden.

Randbemerkung 7: Wenn man bedenkt, dass auf der Bank auch noch Kalmár und Nachwuchsmann Franke saßen, dann weiß man, dass die Möglichkeiten im Kader gerade eher begrenzt sind. Viel darf nicht mehr passieren. Vor allem in der Defensive nicht, wo gleich fünf Spieler verletzt sind und Orban kurz vor einer Gelbsperre steht.

Randbemerkung 8: Offiziell 1.400 RB-Fans an einem Freitag-Abend im 650 km entfernten Freiburg. Das ist ordentlich. Nicht spektakulär, aber ordentlich. Auf jeden Fall gleich ein ganz anderes Gefühl als mit den 400 RB-Fans an einem Montagabend Anfang März diesen Jahres. Auch wenn es auch diesmal, wie schon beim ersten Besuch lange recht ruhig im Gästeblock blieb.

Randbemerkung 9: Vor der Partie wurden Union-Fans auf den Rasen geführt, die dem SC Freiburg einen Preis für den gastfreundlichsten Gastgeber der letzten Zweitligasaison überreichen durften. Natürlich zufällig an einem Freitagabend, an dem es gegen RB Leipzig geht. Nutzte der Unioner gleich mal zu einem Psalm darüber, wie der richtige Fußball ohne Konsumenten und Geld, mit dem man Erfolg hat, auszusehen hat..

Randbemerkung 10: Wieder mal das Badnerlied im Vorfeld der Partie. Es bleibt ein musikalisches Werk, das schwer zu ertragen ist. Was man damit sagen wollte, dass man zum Einspielen des Lieds auf der Anzeigetafel Hörgerätewerbung präsentiert, muss offen bleiben..

Lichtblicke:

  • Emil Forsberg: Keine Ahnung, wo der Schwede seine Pässe herholt. Keine Ahnung auch, wie er diese phantastischen Ballmitnahmen unter Gegnerdruck hinkriegt. Fakt ist, dass Forsberg derzeit in einer Form und vor allem mit einer Effektivität spielt, die überragend ist. Unstoppbar in Freiburg. Acht(!) Vorbereitungen für Torschüsse, davon führten zwei zu Toren. Sehr gute Passquote, viel gelaufen, viel den Ball gehabt. Irre gutes Spiel.
  • Naby Keita: Die Leichtfüßigkeit, mit der er mit dem Ball am Fuß Gegner mit Körpertäuschungen abschüttelt, lässt einen manchmal fragen, ob er vielleicht eine andere Sportart betreibt als die anderen Spieler auf dem Platz. Großartiges Tor zum 1:0. Sicher im Passspiel. Der Kopf des RB-Spiels in Freiburg.
  • Willi Orban (es hätte auch Diego Demme sein können): In einer nicht ganz so abgestimmten Abwehr wieder der Kopf und das Bollwerk. Vor allem in der zweiten Halbzeit mit vielen guten Zweikampfentscheidungen und Gedankenschnelligkeit bei der Balleroberung. 82% Zweikampfquote. Die meisten gewonnenen Zweikämpfe aller Spieler auf dem Platz. Dazu gewohnt sicher im Passspiel. Wahnsinnig konstante, erstaunlich abgeklärte Saison.

Fanarena-Spieltagsspieler:

RB-Spieler des 12.Spieltags beim SC Freiburg bei fan-arena.com

(Quelle: iPhone und Android App FanArena für RB Leipzig Fans – www.fan-arena.com)

———————————————————————————————

Tore: 0:1 Keita (2.), 1:1 Niederlechner (15.), 1:2 Werner (21.), 1:3 Werner (35.), 1:4 Sabitzer (79.)

Aufstellung RB Leipzig: Gulacsi – Schmitz, Ilsanker, Orban, Halstenberg – Demme, Keita – Sabitzer (87. Khedira), Forsberg – Werner (84. Selke), Poulsen (78. Burke); Bank: Müller, Kaiser, Franke, Kalmár; Nicht im Kader: Papadopoulos, Bernardo, Gipson, Klostermann, Compper (alle verletzt), Coltorti, Boyd

Aufstellung SC Freiburg: Schwolow – Höfler, Torrejon (46. Haberer), Gulde (70. Föhrenbach) – Stenzel, Abrashi, Günter – Frantz, Grifo – Petersen (77. Möller Daehli), Niederlechner

Schiedsrichter: Benjamin Brand (Die Freiburger Anhänger waren nicht so richtig zufrieden mit der Spielleitung. Wobei der Frust auch viel mit dem Spielverlauf zu tun hatte. Aus Stadionperspektive machte Brand das meiste richtig. Bis auf die erste gelbe Karte gegen Stenzel lag er auch mit den indiviudellen Strafen richtig. Hatte in einem nicht ganz so intensiven Spiel wie erwartet, nicht eine so schwierige Partie zu leiten. Und machte seine Sache gut.)

Gelbe Karten: Stenzel, Höfler – Orban (4.), Poulsen (2.), Schmitz (1.)

Zuschauer: 24.000 (davon 1.400  Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht, SCF-Bericht, Kicker-Bericht

—————————————————————————————–

  • Torschüsse: 9 : 16
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums: 4 : 11
  • Schüsse auf das Tor: 3 : 7
  • gewonnene Zweikämpfe: 49,4% : 50,6%
  • Ballbesitz: 50,3% : 49,7%
  • Passquote: 74,0% : 79,4%
  • Laufstrecke: 118,0 km : 116,9 km
  • Sprints: 202 : 188
  • Intensive Läufe: 636 : 582
  • Fouls: 10 : 13
  • Ecken: 4 : 5
  • Abseits: 1 : 5
  • Meiste Torschüsse: Grifo: 4 – Sabitzer: 5
  • Meiste Torschussvorlagen: Grifo, Frantz: je 2 – Forsberg: 8
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Abrashi: 64,7% – Orban: 82,4%
  • Meiste Ballkontakte: Höfler: 89 – Demme: 93
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Gulde: 88,1% – Keita: 87,5%
  • Größte Laufstrecke: Niederlechner: 11,6 km – Demme: 11,9 km
  • Meiste Sprints: Stenzel: 28 – Poulsen: 35

Statistiken von bundesliga.de, bild.de, FourFourTwo

————————————————————————————

Saisontorschützen: Werner – 7; Forsberg – 5; Keita, Sabitzer – je 4; Selke – 2; Kaiser, Burke, Poulsen, Orban – je 1; Eigentore: Baumgartlinger

Saisonvorlagengeber: Forsberg – 7; Sabitzer, Werner – je 4; Demme – 3; Poulsen, Burke – je 2; Schmitz, Orban, Compper, Selke, Keita – je 1

Saisontorbeteiligungen (Entstehung des Tors jenseits der direkten Vorlage): Demme – 8; Forsberg – 7; Ilsanker, Sabitzer – je 5; Orban, Poulsen – je 4; Halstenberg, Compper, Gulacsi – je 3; Keita, Kaiser – 2; Bernardo – je 1

————————————————————————————

Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

Flattr this!

3 Gedanken zu „Bundesliga: SC Freiburg vs. RB Leipzig 1:4“

  1. Also das mit Sabitzer finde ich auch nicht witzig…. Kopfverletzungen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, da oftmals mit Gehirnerschütterungen einhergehend, bei denen eine Todesgefahr nicht vollständig ausgeschlossen ist….

    Weiß nicht wieso der Sabitzer da spielen muß, wenn noch ein Kasier, Selke und Burke auf der Bank zur Verfügung stehen…..

    Ansonsten gilt – Respekt für RB Leipzig von einem Bayern, Dortmund, Schalke und RB Leipzig Fan aus dem Allgäu.

    Und Gruß!

  2. Wiedermal eine starke Analyse!

    Die Verletzung von Sabitzer mit all seinen Begleiterscheinungen bedarfs es fast einen Blog. Du hast völlig Recht. Auch wenn ich mich über diesen Einsatz und Kampf von ihm freue, die Gesundheit hat vorrang.

    Auf der anderen Seite braucht es mehr Sabitzer’s. Ich meine speziell die Szene nach dem 1:1 als Sabitzer wutentbrand Richtung Ilsanker, Schmitz und Gulacsi artikulierte.

    Ich konnte das Spiel nur auf Sky verfolgen, aber es war schon der Wahnsinn wie die 1. Hz gespielt wurde. Lustig in dem Zusammenhang ist, daß der Reporter anfangs der 2. Hz die Freiburger besser gesehen hat. Da hat er ja auch Recht, aber genau das war ja auch der Plan von RH!
    Um dann irgendwann ab der 60. Minute zu sagen, „So, ab jetzt weiter Gas geben!“
    Jeder Fan hätte kein Problem, daß die Jungs das verwallten sollen, aber nein, sie gehen auf das 4:1 bzw später das 5:1-
    Wahrlich beeindruckend!

    Ja, wir denken noch nicht an Bayern, aber ich hoffe (wünsche), daß sich Willy Orban seine 5. gelbe Karte vor Berlin „abholt“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *