Bundesliga: VfL Wolfsburg vs. RB Leipzig 0:1

Siebter Spieltag schon. Nach einer ewig langen Länderspielpause war im Vorfeld des Auftritts von RB Leipzig beim VfL Wolfsburg ein wenig Stochern im Nebel angesagt, was die aktuellen Leistungsstärken der Teams angeht. Nach 90 Minuten wusste man, dass sich über die Länderspielpause nicht allzuviel verändert hat und der VfL Wolfsburg vor allem im Offensivspiel nicht gut genug ist, um Siege einzufahren.

RB Leipzig ging in die Partie mit nur einer Änderung im Vergleich zum Heimsieg gegen den FC Augsburg. Der vor zwei Wochen starke Keita blieb draußen und machte Platz für den bisher in der Saison ebenfalls starken Ilsanker. Luxusprobleme, wenn der Trainer aus dem Trio Demme, Ilsanker, Keita einen draußen lassen muss. Diesmal entschied er sich für mehr Qualität im Spiel gegen den Ball, das nächste Mal kann es dann schon wieder die Entscheidung für mehr Spiel mit dem Ball, also für Keita sein.

Auf Wolfsburger Seite fiel Blaszczykowski kurzfristig aus. Deswegen bildeten Träsch und Vieirinha das Duo auf der rechten Außenbahn. Zudem kehrte Luiz Gustavo nach Verletzung ins zentrale Mittelfeld zurück, was in einer Kettenreaktion (Arnold auf die Zehn, Draxler auf die linke Seite) Caligiuri (vor eineinhalb Jahren noch Matchwinner beim DFB-Pokalspiel in Leipzig) auf die Bank versetzte.

Taktisch war es bei RB Leipzig das, was es immer ist, eine Art 4-2-2-2. Wolfsburg schien anfangs eher in einem 4-1-4-1 mit Gustavo als alleinigem Sechser und Seguin offensiver neben Arnold anzutreten. Allerdings war es dann doch recht schnell ein 4-2-3-1 mit dem Versuch, aus dem Ballbesitz heraus, Chancen herauszuspielen.

Chancen herausspielen war gerade zu Beginn des Spiels beim VfL Wolfsburg ein gutes Stichwort. Schon nach drei Minuten eine kleine Unordnung im RB-Strafraum nach verlorenem Kopfballduell von Orban und einem stolpernden Bernardo. Draxler bekommt 12 Meter vor dem Tor halblinks an den Ball, zielt allerdings nicht genau genug, sodass Gulacsi den Ball abwehren kann. Es sollte bis in die Schlussphase hinein (soviel Spoiler sollte erlaubt sein) der einzige Schuss sein, den Gulacsi überhaupt halten musste.

Trotzdem blieb Wolfsburg in den ersten knapp 20 Minuten dominant. Vieirinha kommt nach 12 Minuten noch mal im Strafraum zum Abschluss und schießt nur knapp rechts vorbei. Ansonsten waren es einige potenziell gute Situationen, bei denen sich Wolfsburg auf den Flügeln gut freispielte, aber der letzte Pass nicht kam oder nur eine ungefährliche Flanke aus dem Halbfeld war oder die RB-Abwehr im Strafraum einfach gut und sicher zugriff.

Fast schon aus dem Nichts legte der VfL Wolfsburg seinen Gästen die Führungschance auf. Innenverteidiger Knoche auf Torwart Casteels. Der Pass war schon optimistisch, Casteels Ball’annahme‘ noch optimistischer. Werner spritzt dazwischen, Casteels erwischt ihn von hinten an den Beinen. Strafstoß. Den Emil Forsberg mal eben ganz locker einen Meter links am Tor vorbei schießt.

In der Folge kriegt RB Leipzig die Partie trotzdem besser in den Griff und ist nun gleichwertig. Chancentechnisch nehmen sich beide Teams in einer Partie auf eher mäßigem Niveau, was auch an vielen Fouls lag, nichts. Kaiser und Forsberg jeweils mit Freistößen, die nicht die ganz große Gefahr brachten und von Casteels locker weggefangen wurden. Vieirinha auf der anderen Seite mit einem Schuss links am Kasten vorbei.

Von den Fans gefordert und gekommen um mit ihnen den Sieg zu feiern: Ralph Hasenhüttl. | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Das war direkt nachdem Bernardo in einem Luftzweikampf durchaus mit viel Körperkontakt in Gomez hineingerauscht war. Gomez sah ganz deutlich einen Elfmeter. Schiedsrichter Stegemann nicht. Beide hatten wohl irgendwie recht. Je nachdem aus welcher Perspektive man diesen Zweikampf war sah er heftiger oder normaler aus.

Letztlich ging man mit einem 0:0 in die Pause. Was ok war, weil vor den Toren beide Teams nicht viel anstellten und Leipzig die geschenkte, große Chance zur Führung per Elfmeter wegschmiss. Gegen den Ball spielte es RB Leipzig sehr gut und kam praktisch nie in eine Situation, in der man im defensiven Umschalten offen stand und dem VfL Räume angeboten hätte. Mit dem Ball und offensiv und nach Ballgewinnen passierte allerdings wenig zielgerichtetes. Genauso wie bei den Wolfsburgern.

In der zweiten Halbzeit sollte das Offensivdilemma gerade bei den Wolfsburgern noch auffälliger werden. Zuerst aber mal RB Leipzig mit einem ihrer klassischen Angriffe. Balleroberung Halstenberg in der eigenen Hälfte, schnell über den Platz, Werner geschickt, der im Strafraum quer. Aber Kaiser scheitert am Ende am Abwehrbein.

Danach wurde es dann beidseitig spielerisch für 20 Minuten mühselig. Phasenweise wechselte der Ballbesitz im Sekundentakt. Wolfsburg hatte kein Rezept mehr. Viel Ball am Fuß, wenig Geschwindigkeit, kaum klarer Ballbesitz. Auch weil die Mittelfeldzentrale der Wolfsburger von RB sehr gut aus dem Spiel genommen wurde.

Überhaupt war die Leipziger Mannschaftsorganisation sehr überzeugend. Es war nicht nur Wolfsburger Unfähigkeit, dass man oft mit dem Ball ins Aus lief oder er beim Gegner landete oder man den Ball im Vorwärtsgang verlor, sondern war auch Folge des ständigen Drucks auf den Ball, den die RasenBallsportler ausübten. Es entstand halt keine Offensivgefahr daraus, was lange das Manko des RB-Spiels war gegen einen Gegner, dem man von Minute zu Minute mehr anmerkte, dass ihm die Überzeugung fehlt.

Trotzdem hatte RB Leipzig zwischendurch nach einer knappen Stunde noch mal die Führungschance. Weil Bruma im Strafraum patzte und Poulsen den Ball übergab. Der aber nach einem Querdribbling knapp über das Tor schoss.

Nach 70 Minuten belohnte sich RB Leipzig dann allerdings doch für die sehr gute Organisation und die immer stärker werdende Kontrolle über die Partie. Abschlag Gulacsi. Ballsicherung Forsberg. Demme kann unbedrängt mit dem Ball laufen und ihn zu Poulsen geben. Der kann ohne Druck am Strafraum auf den völlig unbedrängten Forsberg spielen. Und der Schwede lässt sich nicht zweimal einladen und versenkt den Ball aus 18 Metern halblinks im langen Eck. Aus einer wesentlich schwierigern Position als beim Elfmeter in der ersten Halbzeit.

Wolfsburg schüttelte sich dann kurz und versuchte es ab der 80. Minute noch mal mit etwas mehr Druck, auch weil Leipzig ein wenig die Ballsicherheit fehlte, um den Gegner auch mal vom Strafraum fernzuhalten. Im Gegensatz zu den Wolfsburgern hatte man trotzdem noch Chancen auf Tore. Weil der kurz vor Ende gekommene Keita ein paar ganz starke Aktionen hatte und eine riesige Qualität am Ball ins Spiel brachte. Werner und Burke vergaben aber die Möglichkeiten, die die endgültige Entscheidung gebracht hätten. Machte aber nichts, weil Wolfsburg vor dem Tor überhaupt nichts einfiel, auch wenn man relativ häufig in Strafraumnähe auftauchte.

Fazit: Es war kein schönes und auch kein hochklassiges Spiel, dafür fiel beiden Teams mit dem Ball zu lange zu wenig ein und waren zu viele Fouls und Aufgeregtheiten im Spiel. RB Leipzig verdiente sich den Sieg gegen vor allem nach der Pause ganz schwache Wolfsburger trotzdem durch eine sehr gute Organsiation im Spiel gegen den Ball, durch die man vor dem eigenen Tor fast nichts zuließ und mit zunehmender Spielzeit immer mehr die Kontrolle über die Partie gewann. Und dann auch noch die Qualität hatte, die Kontrolle auch durch den entscheidenden Treffer zu veredeln. Wahnsinn, wie routiniert man solche Spiele schon runterspielt.

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Randbemerkung 1: Emil Forsberg bleibt ein Phänomen. Weiterhin ist er an allen RB-Toren, die fielen, wenn er auf dem Platz stand, auch beteiligt gewesen. In der Entstehung oder per Vorlage oder durch das Tor selbst. Eine Statistik, die für sich spricht. Nur das mit den Elfmetern, das überlegen wir uns vielleicht noch mal. Und das mit dem Reden von der Champions League im Sky-Interview nach dem Spiel auch. Obwohl, so wie Forsberg grad drauf ist, passt sein Traum von der Königsklasse zumindest auch zu seinen Leistungen..

Randbemerkung 2: Kleiner oder recht großer Wermutstropfen in der Siegesfreude die Sabitzer-Verletzung nach bereits 15 Minuten. Dabei wirkte der Österreicher in reichlich einem Jahr RB Leipzig immer so, als könnte er nie verletzt ausfallen. Nun also wahrscheinlich eine Bänderverletzung und eine längere Ausfallzeit. Schade, er wird dem Team (und dem Zuschauer) fehlen, auch wenn es in der Offensive natürlich reichlich Optionen gibt.

Randbemerkung 3: 47 Pässe spielten Luiz Gustavo und Paul Seguin zusammen lediglich. 41 davon kamen an. Viele davon Pässe, die unter Druck wieder zurück gen Innenverteidigung gespielt wurden. Zum Vergleich: Demme und Ilsanker spielten 85 Pässe, 62 davon kamen an. Klar hat die geringe Anzahl bei den VfL-Spielern auch damit zu tun, dass beide vorzeitig ausgewechselt wurden, aber nicht nur. Darin drückt sich auch aus, wie die Wolfsburger Schaltzentrale von RB aus dem Spiel genommen wurde (und damit gewisserweise auch Draxler und Gomez). Etwas was Leipzig jetzt schon mehrmals gegen Ballbesitzteams sehr gut hinbekommen hat.

Randbemerkung 4: Kaiserslautern war im Übrigen der letzte Aufsteiger, der zum Auftakt siebenmal in Folge nicht verlor. Am achten Spieltag erwischte es sie 1997/1998 erstmals. In einem Heimspiel gegen Werder Bremen (1:3). Justament der RB-Gegner am kommenden, achten Spieltag..

Randbemerkung 5: Knapp 3.000 RB-Anhänger in Wolfsburg, bei der (nach Hertha) kürzesten Auswärtsfahrt der Saison. Ausverkauft war der Gästeblock schließlich. Es war auch neuer Rekord in Sachen Fanbegleitung zu Auswärtsfahrten (je nachdem wie man zählt und ein bisschen über dem, was einst in der 2.Liga zum FC St. Pauli und zum 1. FC Nürnberg mitfuhr). Ist ordentlich. Andererseits, wenn du in deiner ersten Bundesliga-Saison nach sechs ungeschlagenen Spielen nicht den relativ kleinen Auswärtssektor im nur 200 km entfernten Wolfsburg vollkriegen würdest, wäre es auch ein merkwürdiges Zeichen.

Randbemerkung 6: Apropos kleiner Auswärtssektor. Der Stehblock in Wolfsburg ist so etwas wie eine Mischung aus Freiburg (Größe und Sicht) und Nürnberg (Stuhlstehreihen). Also das schlechteste beider Welten. Also gar nicht schön. Mal von der Fahnendichte im Block abgesehen. Aber das nächste Mal weiß man dann, dass es angrenzend auch gute Sitzplatzblöcke gibt, in die man sich genausogut stellen kann..

Randbemerkung 7: Die RB-Anhänger hatten ob des Spielverlaufs und der recht großen Anzahl ihren Spaß in einem Stadion, das nur selten oder fast nie laut wurde (gab auch nicht viel positiven Grund zum laut werden). Die VfL-Fans waren spaßtechnisch eher unterversorgt. Dafür lud man ein wenig Hohn und Spott auf dem eigenen Team ab. Die Zeiten in Wolfsburg sind ganz schön rau..

Randbemerkung 8: Seltsam bei einem völlig entspannten Spiel das vergleichsweise große, an wahllos erscheinenden Stellen aufgefahrene Polizeiaufgebot, das fast ausschließlich zuguckte, wie grün-rot-weiß bunt gemischt durch die Straßen spazierte. Seltsam auch, wie eine völlig wahllos an eine Treppe gestellte Vierergruppe der Polizei nach dem Abpfiff einen halben Kilometer Fußmarsch nach dem Stadion aus dem gemischten Strom Leipzig-Fans aussortierte und ihnen den kurzen Weg zum Bahnhof verwehren wollte, um sie auf einen anderen Weg zu schicken. Keine Ahnung, welche Einsatztaktik hinter solcher Art Beschäftigungsmaßnahme steckte. Fantrennung war an dieser Stelle dann etwas spät als Konzept. Es passte gut zum Gefühl, dass dieses Spiel auch ganz ohne Polizei vernünftig über die Bühne gegangen wäre. Was sich als Bemerkung gar nicht gegen die Polizei richten, sondern nur eine Feststellung zum völlig enspannten Stadionumfeld sein soll.

Randbemerkung 9: Einen Einsatzerfolg hatte die Polizei dann doch noch. Als sie eine 15er-Gruppe RB-Fans, die bei ihrem Gang um das Stadion (der Akustik nach zu urteilen) offenbar einen Böller gezündet hatte, vor dem Betreten des Stadions einkesselte. Hatte bei sehr belebter Szenerie vor dem Gästeblock aber auch keinerlei Stresssituation zur Folge, geschweige denn ’szenetypische‘ Solidarisierungen von Umstehenden, bei denen die Polizei hätte zwischen die Fronten geraten können. Bringt sich halt jeder in die Situation, in die er sich bringen will.

Randbemerkung 10: Wenn einer eine Reise tut. Fünftes Jahr in Folge für mich mit Auswärtsfahrten mit RB Leipzig. Immer wieder interessant, nicht nur Fußballstadien, sondern generell neue Ecken der Republik und Städte zu entdecken (wenn denn die Zeit bleibt). Diesbezüglich war auch Wolfsburg als sehr junge und sehr geplant entstandene Stadt eine Reise wert. Nicht weil es eine aufregende Stadt wäre, sondern weil es durchaus anregend ist, einmal ein paar Stunden durch die Straßen zu spazieren und diese Art einer doch irgendwie anders gewachsenen Stadt zu entdecken. Wobei erleichternd hinzukommt, dass Wolfsburg in vielerlei Hinsicht einen extrem entspannten Eindruck macht.

Lichtblicke:

  • Diego Demme: Kann im Mittelfeld weiter schalten und walten, weil ihn offenbar kaum jemand auf dem Schirm hat bei den Gegnern. Dabei ist er die zentrale Anspielstelle aus der Abwehr heraus und entsprechend entscheidendes Rädchen für das Spiel mit dem Ball. Macht wenig Fehler, läuft viel und sorgt so für die Balance im Spiel. Wahnsinn, wie er sich festgespielt hat.
  • Yussuf Poulsen: Wieder mal ein überragendes Pensum mit vielen Zweikämpfen, mit denen er die Wolfsburger Defensive beschäftigte und viele Bälle sicherte und Räume für die Kollegen öffnete. Macht er noch ein Tor, ist es überragend, aber auch so ist er für das Funktionieren des Gesamtsystems Hasenhüttl nicht oder nur sehr schwer zu ersetzen.
  • Emil Forsberg: Ballsicher, passsicher. In Wolfsburg sogar die Mehrzahl seiner Zweikämpfe gewonnen. Dazu das herrliche Tor zum 1:0. Matchwinner. Und über den schwachen Elfmeter sehen wir an dieser Stelle einfach mal hinweg.

Fanarena-Spieltagsspieler:

RB-Spieler des siebten Spieltags beim VfL Wolfsburg bei fan-arena.com

(Quelle: iPhone und Android App FanArena für RB Leipzig Fans – www.fan-arena.com)

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Tore: 0:1 Forsberg (70.)

Vorkommnis: Forsberg verschießt Foulelfmeter (18.)

Aufstellung RB Leipzig: Gulacsi – Bernardo, Orban, Compper, Halstenberg- Demme, Ilsanker – Sabitzer (15. Kaiser), Forsberg (87. Keita) – Werner, Poulsen (80. Burke); Bank: Müller, Schmitz, Papadopoulos, Selke; nicht im Kader: Klostermann, Gipson (beide verletzt), Coltorti, Kalmár, Khedira

Aufstellung VfL Wolfsburg: Casteels – Träsch, Bruma, Knoche, Rodriguez – Gustavo (77. Mayoral), Seguin (60. Henrique) – Vieirinha (63. Brekalo), Arnold, Draxler- Gomez

Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Insgesamt souverän. Seine Linie bei der Zweikampfbewertung war meist etwas arg kleinlich, aber in sich konsistent. Bei Verteilen persönlicher Strafen in Form gelber Karten war er dagegen wiederum seltsam zurückhaltend. Aber auch darin in sich konsistent. Keine entscheidenden Fehler. Auch für die Entscheidung gegen Elfmeter nach einem Luftduell zwischen Bernardo und Gomez gab es Argumente. Bzw. anders herum gesagt: Wenn Stegemann in der Situation Elfmeter gepfiffen hätte, so wie es sich Gomez wünschte, hätte es auch viele Diskussionen gegeben, ob das sein muss. Spiel gut zu Ende gebracht, auch wenn immer mal wieder etwas viel diskutiert wurde.)

Gelbe Karten: Casteel, Arnold |  Halstenberg (1.)

Zuschauer: 30.000 (davon 2.900 Leipziger)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht, VfL-Bericht, Kicker-Bericht

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  • Torschüsse: 10 : 13
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums: 6 : 9
  • Schüsse auf das Tor: 2 : 6
  • gewonnene Zweikämpfe: 46,5% : 53,5%
  • Ballbesitz: 52,1% : 47,9%
  • Passquote: 75,4% : 73,7%
  • Laufstrecke: 112,4 km : 117,7 km
  • Sprints: 195 : 221
  • Intensive Läufe: 633 : 696
  • Fouls: 20 : 18
  • Ecken: 7 : 4
  • Abseits: 2 : 3
  • Meiste Torschüsse: Vieirinha: 4 – Poulsen: 5
  • Meiste Torschussvorlagen: Träsch: 3 – Kaiser: 4
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Draxler: 66,7% – Orban: 66,7%
  • Meiste Ballkontakte: Träsch: 87 – Demme: 73
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Seguin: 90,9% – Orban: 87,9%
  • Größte Laufstrecke: Arnold: 11,2 km – Demme: 12,9 km
  • Meiste Sprints: Träsch: 35 – Werner: 34

Statistiken von bundesliga.de, bild.de, FourFourTwo

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Saisontorschützen: Werner, Forsberg – je 3; Kaiser, Sabitzer, Keita, Selke, Burke, Poulsen – je 1

Saisonvorlagengeber: Sabitzer – 3; Forsberg, Poulsen – 2; Demme, Schmitz, Burke, Werner, Orban – je 1

Saisontorbeteiligungen (Entstehung des Tors jenseits der direkten Vorlage): Forsberg – 4; Orban, Demme – je 3; Compper, Sabitzer, Ilsanker, Halstenberg, Gulacsi – je 2; Kaiser, Keita, Poulsen – je 1

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Bilder: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

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9 Gedanken zu „Bundesliga: VfL Wolfsburg vs. RB Leipzig 0:1“

  1. Die 8.-Spieltag-Heimpleite gegen Bremen hat auch ein Wolfsburger Fan thematisiert, als wir auf dem Heimweg ins Gespräch gekommen sind. Dafür dann aber noch eine freundliche Verabschiedung und beste Wünsche für den Heimweg. Sehr angenehm, abgesehen von der Prognose.

    Leider blieb es im grün-weiß-roten Fanstrom nicht ausschließlich sportlich und fair. Auf der Berliner Brücke wurden wir von Fans gestoppt, der rote Schal musste weg/ verbrannt werden – oder ich alternativ mit dem Mittellandkanal Bekanntschaft machen. Während ich mit dem rechten Ohr dieses vernahm, hat meine linke Gesichtshälfte schon eine mitbekommen. Kauen bleibt seitdem eine Illusion. In sofern war ich über das Aufgebot und die Sekunden später dazwischen gehenden Polizisten froh. Der Schläger war leider schon weg…. Schade um die abgesehen von dieser Minute auch von mir so wahrgenommene gute und friedliche Atmosphäre. Und natürlich schade um mein Mittagessen heute.

    1. Gute Besserung, Thomas! Nicht schön zu lesen, was dir widerfahren ist 🙁

  2. Auch von mir gute Besserung @Thomas!

    Zum Spoocht:
    Wie immer sehr gute Zusammenfassung!
    Man kann sich nur verwundert die Augen reiben, was man da auf dem Platz sieht. 90% in der Anfangsformation aus der 2. Liga und hinten neben Bayern und Köln die Beste Verteidigung. Wenn man an die ersten 15 Minuten in Hoffenheim denkt, sieht man wiederum, wie lernfähig die Jungs sind. Ich habe großen Respekt vor den Gegner, aber Aubameyang, Modeste, Hazard und gestern Gomez konnten die Abwehr um Willi Orban nicht bezwingen. Das davor die richtigen Wadenbeißer spielen wie Ilsanker, Demme und oder Keita macht es den Abwehrjungs natürlich leichter.

    Was mir in den 7 Spielen aufgefallen ist, die Kondition lässt trotz Laufüberlegenheit am Ende nicht nach, sondern im Gegenteil, der Gegner wird/wirkt müde.

    Der Ausfall von Sabitzer ist natürlich bitter, weil auch die Art und Weise, wie er ins Spiel geht, den Rasenballsportlern vermissen wird. Aber auch wieder die Chance für die Bankspieler, vor allen Selke wird in den nächsten 3 Spielen mehr Minuten bekommen.

    Randbemerkung 4 ist ja mal wieder ein Ding bzw Zufall.
    Kann sogar gut sein am Sonntag, aber wenn RBL das gleiche Schicksal wie Kaiserslautern widerfährt, dann ist der Neubau des 100000 Mann Stadions ratz fatz fertig gestellt. 😉

    Der Spoilerlarm war so was von genial!!!!

  3. Ein Punkt wäre super, ich jedesmal vorher so. Dann doch 3 Punkt Richtung Heimat. Unheimlich irgendwie. Ich will ja nicht fordernd klingen, aber 0 Punkte gegen Bremen wäre unter dem Soll. 😉

    Spaß beiseite, zur Zeit läuft es einfach. Gut so, Punkte einsacken für schwere Zeiten, die kommen werden.

    Randbemerkung 1: Das mit den Guthaben-Karten ist doch wohl ein Affentheater. Himmel, da vergeht einen ja alles.

    Randbemerkung 2: Lustig, vor dem Stadion, Bier mit Alk, im Stadion Bier ohne Alk. Naja, was soll’s.

    Randbemerkung 3: Gute Besserung an den Geschädigten! Ich habe mir angewöhnt, besonders auf dem Rückmarsch, Fansachen wegpacken. Die Dunkelheit, der Frust der Gastgeber und überhaupt. Bitte passt auf, Idioten gibt es überall!

  4. Danke Euch für die Genesungswünsche. Ich begebe mich ab jetzt in die Hände der Kieferchirurgie.
    Wollte mit der Story auch nicht die gute Stimmung crashen… aber sowas passiert am Rande eben auch.

    Möchte Euch bitten – sofern Euch mal ähnliches widerfährt, und da muss es gar nicht erst handgreiflich werden – schnell zu schalten und wenn möglich die Polizei anzusprechen und das zu melden.
    Ich ärger mich heute schwarz, dass ich in der Aufregung weitergezogen bin, denn die Bereitschaftspolizei hatte die zwei aggressiven Pöbler (nicht jedoch den Schläger) vor meiner Nase aus dem Verkehr gezogen. Die Anzeige verpufft nun wohl im Nichts. Bedrohung ist sogar der ernstere Tatbestand, hab ich heute gelernt.

  5. Warum RB nach Ablauf der Nachspielzeit den Freistoß zur Eckfahne spielt und nicht auf das 2:0 geht werde ich nie verstehen, man wollte wohl mit aller Macht nicht zum ersten Bayernjäger werden (s.a. Burke) – sollte es so sein, dann ist es okay. Ansonsten gibt es nichts zu meckern.

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