Nur tabellarisch leicht

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf (11.04.2016, 20.15 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz drei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Marcel Sabitzer.]

Endspiel Nummer 2 von 7 steht für RB Leipzig im Aufstiegskampf vor der Tür. Das dritte von vier Auswärtsmontagsspielen in dieser Saison. Mit anschließendem kurzen Wechsel auf ein Heimspiel am Freitag. Quasi eine englische Woche, nur ohne englische Woche.

16 Punkte, so kann man es sich mathematisch korrekt vorrechnen, reichen für den direkten Aufstieg. 16 Punkte aus sechs noch ausstehenden Spielen sind aber auch fünf Siege und ein Unentschieden. Setzt man sich das als Zielmarke, dann ist ein Sieg für RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf fast schon Pflicht.

Leichte Aufgabe könnte man anhand der Tabellensituation denken. Schließlich spielt hier der 15. gegen den 2. Zudem hat Düsseldorf von den letzten sechs Heimspielen nur eins gewonnen und gleich vier verloren, ist offensiv das drittschlechteste Team der Liga und defensiv nur unwesentlich besser. Doch ganz so einfach ist die Situation wie immer nicht.

Wirft man erstmal einen Blick zurück, dann liegen zwischen heute und vor einem reichlichen Jahr Welten. Als Leipzig und Düsseldorf im März 2015 aufeinandertrafen, träumte man bei der Fortuna noch ganz heimlich vom Aufstieg und hatte sich auch deswegen von Oliver Reck getrennt, bei dem man von der fehlenden Entwicklung hin zu einem konstanten Topteam enttäuscht war.

Vorausgegangen waren dem zwei enttäuschende Heimniederlagen und der ‚Absturz‘ auf Platz 7 mit sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Heute steht man mit vier Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz vor dem Sturz in die dritte Liga.

Mit Friedhelm Funkel versucht sich schon der fünfte Trainer (wenn man Interimsmann und hauptberuflichen Co-Trainer Peter Hermann mitrechnet) darin, Fortuna Düsseldorf wieder auf Kurs zu kriegen. Aksoy, Kramer und vor allem Kurz waren an dieser Aufgabe krachend gescheitert. Friedhelm Funkel startete mit vier Punkten aus zwei Spielen zumindest vielversprechend. Aber auch ein Marco Kurz holte am Anfang seiner Amtszeit einen Sieg in Freiburg und ein Unentschieden gegen Nürnberg.

Dass man bei Düsseldorf inzwischen gar nicht mehr so richtig weiß, wofür der Club fußballerisch steht, liegt nicht nur daran, dass man bei fünf Trainern in reichlich einem Jahr keine eigene DNA entwickeln konnte, sondern auch daran, dass jeder aufs Neue anfängt, seine Ideen unterzubringen und das Team umzuschmeißen. Dazu kam am Anfang der Saison mit Rachid Azzouzi noch ein neuer Sportdirektor, der auch seinen Einfluss auf den künftigen Weg haben wollte.

Vor allem aber hat man sich in den letzten zwei Transferperioden einen ziemlich wilden Kader zusammengeschmissen. Mit Haggui, Ya Konan und Madlung hat man sich eine Ex-Bundesliga-Oldie-Fraktion ins Boot geholt, die wenig Perspektive, aber auch keine überragende Gegenwart bietet.

Letzten Sommer holte man mit Mike van Duinen einen Mittelstürmer mit ordentlicher Perspektive aus den Niederlanden, um ihn jetzt im Winter wieder per Leihe in die Ausgangsrichtung zurückzujagen und den Ex-Bundesligastürmer Nikola Djurdjic zu holen. Auf Kosten unter anderem auch wieder von Joel Pohjanpalo, der letzte Saison noch lange einer der effizientesten Zweitligastürmer war und diese Saison nur noch durch vergebene Torchancen und Pseudoeskapaden abseits des Platzes auffällt.

Neben ein paar Wunderlichkeiten bei der Kaderplanung ist es aber vor allem auch die Tatsache, dass jeder Trainer seine eigenen Spielerpräferenzen hatte und entsprechend ein ständiges ‚Ich setz auf dich, ich setz nicht auf dich‘-Spielchen entstand. Mittelfeldmann Oliver Fink bspw. war zwischenzeitlich komplett abgemeldet, ist inzwischen unter Funkel aber wieder der ganz heiße Scheiß. Sowieso sind unterm Neu-Coach eher wieder die erfahrenen Spieler gefragt. Was für Spieler wie einen Ihlas Bebou nicht ganz optimale Nachrichten sind.

Über 28 Jahre alt war entsprechend die Startelf im Spiel von Fortuna Düsseldorf bei Arminia Bielefeld. Im Schnitt mehr als vier Jahre älter als die Elf, die parallel dazu für RB Leipzig gegen Bochum auf den Platz lief. Alter ist natürlich nicht grundsätzlich zu verteufeln. Aber darin drückt sich schon auch aus, dass es in Düsseldorf derzeit nur um das Hier und Jetzt und nicht um die Entwicklung hin zu einem Morgen geht.

Das Spiel gegen Leipzig ist diesbezüglich im Hier und Jetzt für Fortuna Düsseldorf eine Art Bonusspiel, bei dem man Punkte für den Abstiegskampf einstreichen will, die man mehr oder minder offen nicht eingeplant hatte. Zumindest wenn man Kerem Demirbay glaubt, der über seine gegen Leipzig abzusitzende Gelbsperre nicht traurig war, weil die folgenden Spiele ja erst die wirklich wichtigen seien.

Mit Demirbay fällt der beste Torschütze und Scorer der Fortuna und derjenige aus, der fußballerisch wohl die meiste Qualität im Team hat. Wobei es fraglich bleibt, ob der Ausfall so ein großes Drama ist, denn die Zehnerqualitäten eines Demirbay werden gegen Leipzig nicht unbedingt gefragt sein. Da wird es schon sehr viel eher darauf ankommen, dass die beiden Außenbahnspieler Mavrias und Sararer im Zusammenspiel mit einem aufmerksamen und ballerobernden, defensiven Mittelfeld Geschwindigkeit ins Umkehrspiel kriegen.

Denn auch wenn Düsseldorf in Bielefeld gezeigt hat bzw. zeigen musste, dass man auch mit dem Ball am Fuß ganz gut Fußball spielen kann, wird man wohl gegen RB den Ball nicht allzu lange in den eigenen Reihen halten. Was ihnen auch dahingehend entgegenkommt, dass eines der Hauptprobleme der bisherigen Spielzeit war, dass man sich schwer tat, sich überhaupt in Schussposition zu spielen. Vergleichsweise wenige Abschlüsse, auch weil man nur selten mit mehreren Offensivakteuren in den Strafraum kommt. Gegen Leipzig geht es allerdings nicht primär darum, den gegnerischen Strafraum zu belagern, sondern die Offensivsituationen, die man im Spiel aus der Umkehrbewegung heraus kriegen kann, so gut auszuspielen, dass man Zielspieler Djurdjic, der im Torabschluss durchaus über ordentliche Qualitäten verfügt, ins Spiel bekommt.

Wenn man die Idee Funkels nach nur zwei Spielen richtig verstanden hat, dann geht es trotz der Defensivkatastrophe gegen Kaiserslautern im ersten Spiel um stabiles Verteidigen mit zwei Viererketten, um daraus dann entweder wie gegen Bielefeld vernünftige Angriffe zu entwickeln oder gegen Leipzig eher gefährlich zu kontern. Die Frage ist halt, wie stabil man das System defensiv spielen kann. Die Innenverteidigung Madlung/ Haggui war im Saisonverlauf nicht gerade die sicherste und hat deutliche Geschwindigkeitsnachteile, die man versucht, durch entsprechende taktische Anpassungen zu beheben. Aber selbst wenn man davon absieht, hat man im Verteidigen noch oft Probleme, weil man an der einen Stelle, den Ballführenden angreift, aber dahinter dann Spieler ohne Ball vergisst. Sprich, das defensive Spiel abseits des Balles ist durchaus ausbaufähig. Allerdings hat man vor dem Leipzig-Spiel auch noch mal einige Extrazeit, um an den Problemen in der Gesamtorganisation und im gegenseitigen Helfen zu arbeiten.

Bei allen Baustellen, die Fortuna Düsseldorf auf verschiedensten Ebenen von Administration bis hin zum sportlichen Bereich hat, hat man auch ein Team zusammen, das von der individiduellen Qualität her in der zweiten Liga eher irgendwo um die Plätze 4 bis 8 anzusiedeln ist. Bisher passen die Puzzlestücke halt einfach noch nicht so gut zusammen. Weil man ein paar Egoshooter im Team hat. Auch weil ein paar der ehemaligen Bundesligaakteure das Team nicht so tragen, wie man es erwarten müsste. Und natürlich auch, weil die vielen Trainerwechsel ihre Spuren hinterlassen haben.

Die Frage ist halt, wie schnell man die Puzzlestücke zu einem funktionierenden Team zusammenfügt und inwieweit die Ausfälle von Demirbay und Schmitz (beide gesperrt) und vielleicht ja auch Madlung (angeschlagen) dabei ein Problem sind. Ein Oliver Fink hat zuletzt gezeigt, dass er im defensiven Mittelfeld der Mannschaft eine neue Qualität hinzufügen kann. Sararer und Mavrias sind offensiv mit ihrem Ego-Dribbler-Fußball immer mal für Aktionen gut. Bellinghausen und Schauerte sind agile Außenverteidiger, die man auch nicht außer Acht lassen sollte. Rensing ist an guten Tagen einer der spektakulärsten Keeper der Liga, allerdings auch nicht konstant fehlerfrei. Und die Torabschlussqualitäten von Djurdjic wurden schon genannt.

Auf RB Leipzig wartet also eine schwerlich einschätzbare, potenziell ziemlich schwierige Aufgabe. Die noch dadurch erschwert werden könnte, dass Demirbay eher durch einen zusätzlichen, eher defensiv denkenden Mittelfeldakteur ersetzt wird, sodass man gegen einen noch stärkeren Riegel anspielt. Und sowieso spielt man gegen das Publikum an, das relativ zahlreich ins Stadion strömen wird. Einerseits, weil man nach vier Punkten aus zwei Spielen wieder mit Hoffnung in die nähere Zukunft schaut. Andererseits, weil man aktuell in Düsseldorf die großen Fortuna-Unterstützungswochen ausgerufen hat und unter anderem verbilligt Karten verkauft. Schon 22.000 Tickets gingen für das Leipzig-Spiel über die Theken. Bisher kamen 2016 zu den Heimspielen jeweils zwischen 22.000 und 25.000 Zuschauer.

Vor großen Kulissen zu Spielen liegt RB Leipzig diese Saison bisher noch nicht wirklich. Die drei Auswärtsspiele mit den meisten Zuschauern gingen allesamt verloren. Ist aber natürlich auch nur eine Statistik, da vor 20.000 Zuschauern in Bochum zu spielen (und dort zu gewinnen), auch nicht einfacher sein dürfte als vor 29.000 beim FC St. Pauli.

Von den Spielern, die vor einem reichlichen Jahr beim Duell zwischen Leipzig und Düsseldorf auf dem Platz standen, werden diesmal wohl nur noch etwa je vier wieder in der Startelf stehen. Auch darin zeigt sich, was sich in beiden Clubs binnen zwölf Monaten verändert hat.

Auf Leipziger Seite ist von Ausfällen und potenziellen Ausfällen noch nichts bekannt. In drei Tagen bis zum Spiel kann allerdings diesbezüglich auch noch allerhand passieren. Klar ist, dass Rani Khedira nach seiner Verletzung im letzten Spiel weiter passen muss. Was einerseits bedeuten könnte, dass Ralf Rangnick wieder auf Stefan Ilsanker zurückgreift. Oder aber er wählt wie letzte Woche nach Khediras Auswechslung die offensivere Variante und lässt Kaiser neben Demme spielen und bringt Massimo Bruno als Offensivspieler. Dass Poulsen und Selke zusammen starten, sollte dagegen unwahrscheinlich sein, solange nicht noch Ausfälle dazukommen.

Mögliche Aufstellungen:

  • Fortuna Düsseldorf: Rensing – Schauerte, Madlung, Haggui, Bellinghausen – Bodzek, Fink, Sobottka – Mavrias, Sararer – Djurdjic
  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg – Demme, Ilsanker (Kaiser) – Kaiser (Bruno), Sabitzer, Forsberg – Poulsen

Nach vier wenig gelungenen Auswärtsspielen mit einem glücklichen Sieg und drei (teils unglücklichen) Niederlagen stellt sich vor dem Spiel in Düsseldorf die Frage, ob RB Leipzig wieder an die erfolgreiche Auswärtsphase von vor der Winterpause anknüpfen kann. Düsseldorf ist sicherlich defensiv verwundbar, wenn man sie mit Tempo und gutem Pass- und Positionsspiel bearbeitet. Es ist aber auch eine Mannschaft, die so gut besetzt ist, dass sie an ihrer Aufgabe wachsen kann, wenn sie lange im Spiel bleibt und eine Chance wittert.

Fazit: Ein gut besetztes Team, das im Abstiegskampf jeden Punkt braucht, trifft auf einen Aufstiegskandidaten, der eigentlich alle drei Punkte braucht. Das Spiel zwischen Düsseldorf und Leipzig verspricht durchaus ein ordentliches Hauen und Stechen. Wobei man bei beiden Teams nicht so richtig weiß, was einen erwartet. Bei Düsseldorf weiß man noch nicht, ob Funkel die guten Puzzelstücke zu einem schicken Gesamtbild zusammenfügen kann. Bei Leipzig weiß man nicht, inwieweit drei Auswärtsniederlagen in diesem Jahr ihre Spuren hinterlassen haben. Ein paar Antworten werden die 90 Minuten am Montag liefern.

[Wer das Spiel von RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf nicht vor Ort verfolgen kann und am 11.04.2016, ab 20.15 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sport 1 und Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Fortuna Düsseldorf

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Pressekonferenz drei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Fortuna Düsseldorf. Mit Ralf Rangnick und Marcel Sabitzer.

14.36

So, sind zwar noch drei Tage bis zum Spiel in Düsseldorf, aber heute trotzdem schon mal die Pressekonferenz vor dem Spiel. Vor den Montagsspielen ja immer am Freitag.

14.43

Ein wenig skurril, dass einer der RB-Capos heute via Facebook zu einem Stimmungsboykott in den ersten zehn Minuten des Düsseldorf-Spiels aufrief, um gegen Montagsspiele zu protestieren. Skurril deswegen, weil es in Düsseldorf vor zu erwartenden bis zu 30.000 Zuschauern keinen Unterschied macht, ob 300 Leute im Gästebock singen oder nicht. Ansonsten kann man von solchen Boykott-Geschichten natürlich halten, was man will..

14.45

Sportlich gesehen ist Düsseldorf eines von nur vier Zweitligateams, die erst einmal mit mehr als einem Tor gewonnen haben. Allein darin drückt sich aus, wie schwer sich die Fortuna tut, ein Spiel zu dominieren. Was man sich im seltenen Fall offensiv aufbaut, reißt man dann defensiv wieder ein. Es ist natürlich noch völlig unklar, wie das unter Friedhelm Funkel künftig aussehen wird.

14.50

Marcel Sabitzer: „Heimsieg gegen Bochum war sehr wichtig. Mit dem heutigen Tag Start der Vorbereitung auf Düsseldorf. Sehr spielstarke Mannschaft mit gefährlichen Standards. Neuer Trainer, neuer Schwung, schwere Aufgabe. Zuversichtlich, dass wir drei Punkte mitnehmen.“ Wenn man so auftritt wie gegen Bochum.

Vertragsverlängerung: „Nicht von Forsberg abhängig gemacht. Ganz individuell entschieden. Dankbar, dass mir der Verein so lange das Vertrauen schenkt. Gefällt mir sehr gut hier. Will das Vertrauen jetzt zurückzahlen.“

„Freier Tag gestern war angenehm, weil es ansonsten eine lange Woche gewesen wäre. Bisschen auf andere Gedanken kommen. Hat gepasst.“

„Gucke nicht auf die Konkurrenten. Konzentriere mich nur auf die Aufgabe bei uns.“

14.55

Sabitzer: „Persönliches Ziel ist der Aufstieg. Mehr gibt es da gerade nicht. Wenn der klappt, können wir über die nächsten Ziele sprechen.“ Reaktionen in Österreich nicht verfolgt. „Da RB nicht so beliebt ist, waren sie vermutlich nicht so positiv.“

„Im Training ist ordentlich Feuer drin. Jeder will das Ziel erreichen.“ Kennt Druck aus der letzten Saison in Salzburg. „Kenne die Situation und es gefällt mir, wenn es eng ist.“

Zum Boykottaufruf: „Fans können machen, was sie wollen. Wenn sie meinen, dass sie das machen müssen, werden sie das auch tun. Bin auch nicht so der Fan von Montagsspielen. Spiele ieber Sonntags oder Samtags. Aber ist nicht mein Kaffee und ich kann es nicht entscheiden. Muss man akzeptieren.“

Wechsel im Rhythmus von Montag auf Freitag auf Montag auf Freitag ist ungewöhnlich. „Aber wir fokussieren darauf, wenn es losgeht und wir wollen drei Punkte.“

14.59

Sabitzer: Findet die Motivationssprüche großer Sportler am Trainingsplatz am Cottaweg gut. Muhammad Ali gefallen ihm am besten.

Vertrag gilt offenbar für erste und zweite Liga. Wundert sich, dass man ihn fragt, ob es Vereinbarungen gibt, dass er bei Nichtaufstieg aus seinem Vertrag rauskommt.

Golfen und grillen danach unter der Woche tat gut. Wichtig fürs Team. „Ziel Bundesliga ist motivierend genug. Jeder weiß, was auf dem Spiel steht. Deswegen ist jeder topmotiviert.“

Nicht der fleißige Golfer. Bisher vor allem Besucher der Driving Range.

15.01

Sabitzer: „Hab mir als Ziel gesetzt, zweistellig zu treffen. Gibt keinen teaminternen Wettbewerb. Jeder Offensivspieler will Tore treffen, aber wichtig ist es zu gewinnen, nicht wer die Tore schießt.“ Sei zweitrangig, dass er so lange nicht getroffen hat. Wichtig nur, dass man die Spiele gewinnt.

15.02

Das war es mit Marcel Sabitzer. Jetzt gibt es eine längere Pause bis 15.45 oder 16 Uhr, weil Ralf Rangnick Probleme mit seinem Flieger hatte und deswegen später kommt.

Falls hier übrigens ab und zu ein L fehlt, dann nicht wundern, die L-Taste am Rechner arbeitet etwas gewöhnungsbedürftig.

15.26

Nürnberg am Wochenende mit dem Spiel gegen Duisburg im Übrigen mit der einfachsten Aufgabe der drei Aufstiegskandidaten. Freiburg hat es gegen den FC St. Pauli schon schwerer. Dass RB Leipzig am Montag als Dritter in das Spiel in Düsseldorf geht, ist jedenfalls nicht unwahrscheinlich. Mal sehen, was das dann wieder psychologisch bedeutet.​

15.28

Zwischen Montagsspiel in Düsseldorf und Freitagsspiel in Sandhausen wieder mal ein sehr kurzer Wechsel. Zumal Düsseldorf nicht so richtig um die Ecke ist. Den Dienstag kann man für zielgerichtetes Training schon mal streichen. Bleiben zwei Tage, um sich auf Sandhausen vorzubereiten. Das ist nicht viel, aber im Aufstiegskampfendspielmodus aber auch egal. Muss man halt durch.

15.30

Während das etzte Heimspiel gegen Karlsruhe im Heimbereich schon ausverkauft ist, bekommt man für die Freitagsspiele gegen Sandhausen und Bielefeld noch ausreichend Karten. 19.000 bzw. 18.500 Tickets sind bisher weg. Da geht also noch einiges. Dürfte auch für das Auswärtsspiel in Kaiserslautern gelten. Und auch in Düsseldorf bekommt man noch reichlich Tickets an der Abendkasse des Gästeblocks.

15.32

Noch fünf Minuten bis Rangnick heißt es hier jetzt.

15.47

Ralf Rangnick: Janelt hat Rückenprobleme. Boyd und Khedira weiter verletzt. Ansonsten alle dabei. Ab heute gezielte Spielvorbereitung.

15.49

Rangnick: „Werden nicht experimentieren in Düsseldorf.“ Bruno und Ilsanker jeweils als Optionen, von Beginn an für Khedira zu spielen. Auch Selke in der Startelf denkbar.

Rangnick war in Salzburg beim Zahnarzt, deswegen gerade erst mit dem Flieger zurückgekommen.

15.53

Rangnick: Kennt seine positive Bilanz gegen Funkel nicht. „Hat auch keine Relevanz für das Spiel am Montag.“

„Gegen Bochum ein gutes Spiel gemacht. Waren bei 80%. Wollen am Montag 90% bringen. Wenn wird das schaffen, dann muss Düsseldorf schon etwas leisten, was sie noch nie geleistet haben diese Saison.“ Ist zuversichtlich.

Zu Halstenberg: „Ist in erster Linie Verteidiger. Zuletzt ein paar unvorhergesehene Dinge inklusive Grippe. Ist gut zu sehen, dass er wieder kommt. Gegen Bochum einen Schritt in die richtige Richtung. Ist nicht bei 100% im Vergleich mit dem, was er bei uns schon gebracht hat. Bei 65 bis 70%.“ Müsse ihn wieder nach vorn bringen, dann passt es vielleicht auch wieder offensiv mit Toren oder Vorbereitungen.

16.01

Rangnick: Findet Golf grundsätzlich gut. Hat unter der Woche auch ein paar Bälle mitgeschlagen. „Spiele zwar gern, aber maximal auf dem Niveau eines Hobbygolfers.“

„Stimmung innerhalb der Mannschaft ist gut. Aber auch nicht verwunderlich, da wir das letzte Spiel gut war.“ Gruppe funktioniert schon die ganze Saison gut. „Müssen uns Woche für Woche in die richtige Richtung entwickeln. Wollen bestens vorbereitet in Düsseldorf antreten. Und dann machen wir dasselbe für das Spiel gegen Sandhausen.“

Montag-Freitag-Rhythmus ist für Rangnick nicht so wichtig. „Dadurch dass die Mannschaft körperlich auf gute Grundlagen zurückgreifen kann, sehe ich da kein Problem drin.“

Noch keine Gedanken gemacht, ob es sinnvoll ist, wenn man sich bewusst Gelbsperren organisiert gegen Gegner, gegen die es einem passt. „Muss es so nehmen, wie es kommt und sich dann damit auseinandersetzen.“ Natürlich sei es aber besser, wenn nicht gleichzeitig zwei Spieler für die selbe Position gelbgesperrt ausfallen. Könne man aber nicht steuern.

Man würde sich freuen, wenn viele Fans mit nach Düsseldorf fahren. Sei aber schwierig, wegen Termin und Entfernung. Auch Fans sollen Schritt für Schritt denken und schon gegen Sandhausen das Stadion füllen und nicht erst gegen Karlsruhe.

16.04

Das war es von hier. Ralf Rangnick hat seine Zahnkrone beim entspannten Kinobesuch verloren. Das sei als wichtige Info noch hinterhergeschoben.

Ansonsten viel vom üblichen. Vorfreude, Zuversicht, Siegeswunsch. Nehmen wir das mal so mit ins Wochenende und genießen wir das, bevor es am Montag Abend in Düsseldorf ernst wird.

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Ein Gedanke zu „Nur tabellarisch leicht“

  1. Die Frage ist ja auch, wie Fortunas Tabellen-Nachbarn agieren, und wie sich das auf die Psyche niederschlägt. Gleiches gilt natürlich auch für unsere Bullen, wo ja noch diverse Damoklesschwerter in Form von 5. oder 10. gelben Karten drohen.

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