DFB-Pokal: VfL Osnabrück vs. RB Leipzig abgebrochen

Stell dir vor es ist DFB-Pokal und fast alles, was für das Spiel relevant ist, ist bereits nach einer Minute passiert. So ähnlich ging es beim Spiel zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig zu. Nach reichlich 40 Sekunden schon fiel die Führung für die Gastgeber, die den weiteren Spielverlauf nachhaltig prägen sollte. Und beim anschließenden Torjubel ging das Fangnetz vor der VfL-Fankurve zu Teilen zu Bruch, wodurch dann später im Spiel der Spielabbruch nach einem Feuerzeugwurf überhaupt erst möglich wurde.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig nicht ganz unüberraschend mit Massimo Bruno für den zuletzt glücklosen und etwas überspielt wirkenden Yussuf Poulsen, dessen Physis den RasenBallsportlern im Offensivspiel trotzdem fehlte. Zudem durfte Stefan Hierländer wieder hinten rechts verteidigen. Was schon mehr überraschte, denn in Frankfurt hatte der Österreicher auf der Position nicht so richtig gut ausgesehen und der VfL spielte erwartungsgemäß viel über die Flügel.

Auch in Osnabrück verlor Hierländer gleich den ersten Zweikampf nach einem langen Ball, woraus dann über einige Umwege der Gegentreffer entstand. Man sollte allerdings nicht den Fehler machen, Hierländer als Sündenbock hinzustellen. Die Außenverteidiger hatten es in dieser Partie unheimlich schwer und mussten oft defensiv in Eins-gegen-Eins-Duellen gehen oder gar zwei Gegenspieler verteidigen, weil Osnabrück immer wieder die Flügel überludt.

Vermeiden wollten die RasenBallsportler unbedingt, in Rückstand zu geraten. Vielmehr wollte man selbst eigentlich gern in Führung gehen, um den Pokalabend zu einem geruhsamen zu machen und den Gastgeber mit seinem Publikum im Rücken gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Den Plan konnte man nach nicht mal 60 Sekunden gleich mal komplett und gründlich geschreddert zu den Akten legen.

Walpurgis-Teams spielen gegen RB sowieso immer wie auf Speed. Und die Unordnung in der RB-Innenverteidigung nach einem Einwurf, die zum 1:0 durch Halil Savran führte, war eine Menge Wasser auf diese Fußballdrogenmühle. Publikum sofort da, Team da, die komplette Auswechselbank am Durchdrehen. Wenn man irgendwas nicht will, dann in Osnabrück gegen ein aggressives Walpurgis-Team einem Rückstand hinterherlaufen.

In der Folge entwickelte sich der erwartete, intensive Pokalfight gegen Gastgeber, die jeden Zweikampf suchten und für jeden gewonnenen Zweikampf bejubelt wurden. RB Leipzig versuchte mit kühlem Kopf dagegenzuhalten, was nicht immer und vor allem nicht Atinc Nukan gelang, der schon früh von seinen Kollegen eingefangen werden musste, trotzdem eine gelbe Karte kassierte, weil er einem verletzten Gegenspieler noch ein paar eindringliche Worte einflüsterte und nah am Platzverweis wandelnd ausgewechselt werden musste.

Atinc Nukan, guter Innenverteidiger mit Hang zur Blutgrätsche und zur überkochenden Emotion klärt mal ohne Körperkontakt | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Angesichts der aufgeheizten, ziemlich überdrehten Umstände machte es RB Leipzig in der ersten Halbzeit phasenweise gar nicht so schlecht, auch wenn man im Offensivspiel manchmal zu verspielt war. Nachdem man nach dem Rückstand erst mal fünf Minuten Zeit zur Besinnung bekommen hatte, ehe sich der Schiedsrichter trotz defektem Fangnetz zum weiterspielen entschied und man anschließend noch ein paar Minuten draufgelgt hatte, um endgültig im Spiel anzukommen, trug man ein paar im Ansatz passable Angriffe vor, bei denen sich zeigte, dass die VfL-Defensive beileibe nicht unbezwingbar ist.

Doch meistens blieb es bei Ansätzen. Die besten Chancen hatte noch Emil Forsberg, der einen fast perfekt ausgeführten Lupfer aus 20 Metern auf dem Tornetz platzierte und einen weiteren Schussversuch nach prima Kombination über das Tor setzte.

Der VfL  auf der anderen Seite lauerte auf Möglichkeiten, tief zu spielen. Immer wieder Seitenverlagerungen, immer wieder Diagonalbälle. Das Mittel war simpel, aber insgesamt effektiv, weil man dabei immer das Gefühl hatte, der Drittligist könnte ein weiteres Mal entscheidend durchbrechen. Doch die einzige sehr gute Schussgelegenheit von Menga kurz vor der Pause entschärfte Coltorti hervorragend.

In die Pause ging der VfL mit einer nicht unverdienten, aber angesichts von Spiel- und Chancenverhältnissen auch etwas glücklichen Führung. Zur Pause kam bei RB mit Yussuf Poulsen ein weiterer Offensivmann für den Sechser Stefan Ilsanker, sodass die Besetzung der einzelnen Positionen in so etwas wie einem 4-1-4-1 (Kaiser auf der Sechs, Bruno davor eine Art Achter) noch offensiver wurde.

Nur der erwartete Sturmlauf blieb fast komplett aus, denn im Spiel mit dem Ball ging fast gar nichts mehr. Die Abwehrkette von RB wurde vom VfL nun noch konsequenter angelaufen als in der ersten Halbzeit, sodass man schwerlich in einen Spielaufbau kam. Und wenn man den Ball dann doch mal gezielt über die Mittellinie spielen konnte, verzettelte man sich im vorderen Spieldrittel meist in Einzelaktionen, die die Gastgeber mit viel Hingabe und relativ mühelos verteidigten.

Nach vorne setzte der Gastgeber immer wieder Nadelstiche, auch weil RB am eigenen Strafraum einige Zweikämpfe verlor und der VfL so immer wieder die Möglichkeit bekam, mit zweiten Bällen für Gefahr zu sorgen. Auf den Außenbahnen brannte es entsprechend einige Male lichterloh. Folgenlos freilich, weil Coltort im Fall der Fälle zugriff oder der Verteidigungsverbund schließlich doch noch klären konnte.

Viel Hoffnung auf eine Wende hin zu einem RB-Sieg vermittelte das Spiel nicht mehr, als es in die letzten 25 Minuten ging. Ein Ball von Marcel Sabitzer ans Außennetz war schon die gefährlichste Aktion, die man notieren durfte. Bis zu 70. Minute, als Davie Sele steil geschickt wird und im letzten Moment von Grassi gestoppt werden kann. Ecke denkt man und hofft auf einen Lucky Standard Punch, wenn man dem RasenBallsport anhängt, hat aber die Rechnung ohne die Gastgeber gemacht.

VfL-Wechselspieler Hohnstedt, zum Warmmachen am eigenen Tor unterwegs gibt Selke (Stichwort Speed) ein paar Worte mit. Selke seinerseits sieht gar nicht ein, den Platz des Getümmels zu verlassen und baut sich mit auf (was auch andere RB-Spieler in anderen Situationen zuvor machten und damit zumindest per Körpersprache vermittelten, den Pokalfight anzunehmen). Das Publikum hinterm Tor findet, dass man seinen VfL-Spieler angemessen unterstützen müsse und lässt diverse Gegenstände aufs Spielfeld rieseln. Einer davon trifft allerdings den dazueilenden Schiedsrichter Petersen am Kopf, der sofort den Platz verlässt, die Teams mitnimmt und nicht mehr wiederkommt.

(Natürlich) Spielabbruch. Durch das Werfen von Gegenständen durch jene fehlende Fläche im Fangnetz hindurch, die beim Torjubel zum 1:0 verlustig gegangen war. Eine aus Gastgebersicht ziemlich bittere Ironie der Geschichte. Und letztlich die negative Umwandlung der Speed-Energie, die von Anfang an in allen Beteiligten in Osnabrück drinsteckte.

Sportlich gesehen war es aus Gastgebersicht ein bitterer Spielabbruch, denn man hatte das Spiel und den Zweitligisten ziemlich im Griff. Auch wenn es natürlich schwierig ist, Prognosen abzugeben, ob RB nicht irgendwann doch noch durchgekommen wäre, was angesichts der individuellen Qualitäten absolut denkbar gewesen wäre. Allerdings war genau diese Individuelle Qualität auch das Problem im RB-Spiel, denn zu sehr verließ man sich darauf, dass man mal mit einer Einzelaktion durchkommt. Im Spiel mit dem Ball gab es abseits vom Ballführenden zu wenig Bewegung, um Räume aufzubrechen. Geschweige denn, dass man es im Spiel gegen den Ball schaffte, die Spielverlagerungen des VfL und die Diagonalbälle zu unterbinden.

Die zweite Halbzeit, die RB Leipzig in Osnabrück bis zur 70. Minute spielte, kann man nur als enttäuschend empfinden, auch wenn es gegen euphorisierte Gastgeber natürlich nicht leicht war. Letztlich waren die 25 Minuten aber auch nur eine Bestätigung der Auftritte in Frankfurt und gegen Fürth, wo man im Offenisvspiel abseits der Tore auch oft überschaubar zielführend agierte. Es passt noch nicht arg viel zusammen bei RB Leipzig, was den Gesamtauftritt als Team angeht.

Osnabrück auf der anderen Seite spielte jenen intensiv-aggressiv-überdrehten Fußball, den man aus schon zuvor vier Duellen mit Walpurgis-Mannschaften, zwei davon gegen Osnabrück, sehr gut kannte und gegen den zu bestehen durchaus schwer ist. Nicht umsonst standen bisher für RB gegen Walpurgis zwei Siege, zwei Niederlagen und 5:5 Tore zu Buche (wenn man die Verlängerung in Lotte 2013 nich mitrechnet). Zweikämpfe, Ballgewinne, schnelle Spielverlagerungen, Zug zum Tor. Man hatte die perfekte Einstellung zu diesem Spiel. Mental und taktisch. Und war entsprechend auf der Siegerstraße. Angesichts der zweiten Halbzeit bis zum Abbruch auch absolut verdient.

Fazit: Der Abbruch war ein völlig unwürdiges Ende eines (aus neutraler Sicht) großartigen Pokalfights, in dem die Gastgeber insgesamt verdient mit 1:0 die Nase vorn hatten. Mit viel Aufwand bearbeiteten sie die klassenhöheren Gäste bis zur Grenze des Erlaubten und auch mal darüber hinaus. Man wolle eklig spielen, hieß es vorher. Das gelang dem Walpurgis-Team in jeglicher Hinsicht nicht nur mit der Zweikampfführung, sondern auch mit kleineren Zeitspieleinlagen, einigen extra langen Verletzungspausen und immer mal wieder einer kleinen Nickligkeit. Osnabrück warf alles in den Kampf, was ihnen einfiel, um den Favoriten ins Straucheln zu bringen. Und erzielte damit phasenweise Wirkungstreffer gegen Gäste, die ein paar Mal ihre Qualitäten im Offensivspiel zeigen konnten, aber insgesamt in der mannschaftlichen Geschlossenheit und der Balance des Spiel weiterhin nicht zu überzeugen wussten und mit den Wechseln in der Startelf auch kein glückliches Händchen hatten. Es beibt viel Arbeit zu tun.

Randbemerkung 1: Tradition hier, Tradition dort, Tradition überall. Selbst der VfL-Präsident war sich nicht zu schade, die offizielle Verkündung des Spielabbruchs nicht etwa mit einem (sinngemäßen) ‚Ihr seid doof‘, sondern mit einem (sinngemäßen) ‚Toll, dass die Tradition Leipzig fast am Boden hatte‘ zu beginnen und sich dafür zu bedanken, was für ein tolles Fußballfest es doch bis dahin gewesen sei (um danach erst die Verursachung des Spielabbruchs zu geißeln). Vor dem Spiel übte sich die Stadionregie im üblichen. „Money can’t buy you love“ wurde eingespielt, die Tradition und der Fußball beschworen, Tradition für 39,95 in Trikot-Form verkauft und sich dem eigentlich gängigen #vflrbl-Hastag verweigert, um #vfllei zu kreieren. Schon schräg, dass man eigentlich ein cooles, für sich sprechendes Fußballambiente hat und sich dann trotzdem in merkwürdig-klischeehafter Selbstinszenierung inklusive Thunderstruck und Never walk alone üben muss. Eine Selbstinszenierung, die ziemlich drüber und unangenehm aufgesetzt wirkte. Aber hey, RB Leipzig ist ja auch nur einmal im Jahr..

Randbemerkung 2: Ja klar, man kann aus dem Feuerzeugwerfer wieder mal die Tat eines Einzelnen machen. Nur wird jeder, der vor Ort war oder die Fernsehbilder nur halbwegs aufmerksam angeschaut hat, wissen, dass rund um den Feuerzeugwurf, der den Schiedsichter traf, diverse Gegenstände und vor allem Bierbecher auf den Rasen niedergingen. Man kann schlechterdings den Einen, der getroffen hat, als den schlimmsten Fan aller Zeiten empfinden und über die Umstehenden schweigen, nur weil sie nicht getroffen haben. Der Feuerzeugwurf entsteht aus einem bestimmten Aggro-Klima heraus, das auch um den Schützen herum zu beobachten ist und auch auf dem Spielfeld sichtbar war, wo Hohnstedt als Auswechselspieler den RB-Stürmer Davie Selke bestürmt und so die Situation überhaupt erst aggressiv auflädt. Das entschuldigt den Feuerzeugwerfer nicht, aber das vermittelt einen gewissen Eindruck davon, dass es völlig absurd ist, sich als prima Fußballerlebnis- und publikum zu feiern, wo doch das Aggressionspotenzial, aus dem auch das Feuerzeug kommt, viel breiter als nur von vier, fünf Hanseln gelebt und vereinsintern zumindest akzeptiert und durch die Stadionmoderation und Spieler noch angestachelt wird. Es ist wie letzte Saison in Karlsruhe. Wenn du als Verein, wie damals geschehen, deine Fans zum Einlaufen der Teams im Innenraum ein Riesenbanner mit „Bullenseuche“ hochhalten lässt und sie den Gegner quasi abgeesegnet als Krankheit bezeichnen dürfen, musst du dich nicht wundern, wenn deine Fans diese Symbolik und die Entmenschlichung des Gegenübers auch in der sonstigen Praxis ernst nehmen.

Randbemerkung 3: Absurd auch, dass dieser Feuerzeugtreffer nun wieder zum größten Skandal aufgeblasen wird und viele Vorfälle, bei denen die Gegenstände nicht treffen oder das Treffen nicht zu einem Abbruch führt, nie das Rampenlicht erreichten. Der Skandal ist wie schon in Karlsruhe nicht der einer ganz extremen Einzeltat, sondern der Skandal ist die Alltäglichkeit des Handelns, das zum Werfen von Urinbechern wie in Heidenheim und zu Ideen wie Hotelbesuchen wie in Karlsruhe oder Darmstadt oder zu eingeschmierten Wellenbrechern wie in Erfurt oder Darmstadt und so weiter führt. Der Skandal ist nicht, dass mal einer trifft, sondern dass die 50 vorher, die nicht getroffen haben und sich im Einklang mit ihren gelebten Anti-RB-Emotionen sahen, den Vereinen im Normalfall keine Silbe wert sind, weil sie ja Teil der wichtigen, eigenen Fankultur sind. Und auch in Osnabrück hätte man über Hohnstedt, fliegende Becher und geworfene Feuerzeuge nicht gesprochen, sondern sich dafür gefeiert, wie toll man ist (zu großen Teilen, was Mannschaft und Publikumsunterstützung angeht, auch zurecht), wenn denn das Fangnetz am Anfang nicht seinen Geist aufgegeben hätte.

Randbemerkung 4: Eher ungünstig, dass es zwischen Verlassen des Spielfelds aller Beteiligten und Durchsage des Spielabbruchs durch den Präsidenten handgeschätzt eine halbe Stunde später keinerlei Stadiondurchsage zum Stand der Dinge gab, man als Zuschauer also ziemlich im Dunkeln tappte, wie es nun weitergehen würde. Erstaunlich angesichts des zuvor ziemlich mitteilsamen und meinungsstarken Moderatoren-Duos, dass man weder beruhigende oder tadelnde Worte noch Worte zum Sachstand fand.

Randbemerkung 5: Während auf VfL-Zuschauerseite nach dem Verlassen des Spielfelds aller Beteiligten eher gespenstische und fassungslose Ruhe einkehrte (eine Fassungslosigkeit, die auch alle Heimweggespräche prägte), konnte man auf RB-Fan-Seite vor allem nicht fassen, wie doof man eigentlich sein muss, so ein bis dahin überragendes Spiel durch solchen Quatsch wie das Werfen von Gegenständen wegzuwischen. Passenderweise warf man den Gastgebern in die Stille hinein nun vor, dass die den Sport kaputt machen würden, man gerne sein Geld wiederhätte, der VfL sowieso so doof wie Lok ist und man froh sei, nicht wie die Heimanhänger in Osnabrück bleiben zu müssen. Den Spaß des Supports ohne Spiel inklusive Uffta gab man sich nach kurzem Durchschnaufen bis zur offiziellen Verkündung des Spielabbruchs. Wenigstens eine Partei die Spaß hatte.

Randbemerkung 6: Der Spielabbruch war die logische Konsequenz des Feuerzeugwurfs und alternativlos. Dass die Verbandsgerichtsbarkeit das Spiel nun zugunsten von RB wertet, dürfte den Erfahrungen aus der Vergangenheit nach ebenso alternativlos sein, da die Verursachung durch das Heimpublikum unanzweifelbar ist. Man kann natürlich trefflich darüber streiten, ob es gerecht ist, dass ein Verein den Wurf eines einzelnen Fans als quasi Verursacher ausbaden muss, dass also eine Individualtat mit einer Kollektivstrafe beantwortet wird. Angesichts der Tatsache, dass es nicht nur ein Feuerzeug war, das da flog, und angesichts eines Michael Hohnstedt, der die Situation noch mal unnötig hochpushte, möchte man die Strafe schon wegen Doofheit gerecht finden.

Randbemerkung 7: Kann man sich aus Leipziger Sicht darüber freuen, dass man auf diese Art und Weise wohl in die zweite DFB-Pokalrunde einziehen wird? Das kann natürlich jeder halten, wie er oder sie will. Im Sinne des Sports ist es allerdings nicht, wenn Entscheidungen am grünen Tisch und nicht auf dem Spielfeld fallen. Zumal in dem Fall das bessere Team um den Lohn der Mühen gebracht wird. Man will durch so einen Quatsch wie einen Feuerzeugwurf eigentlich nicht gewinnen. Man will aber auch nicht, dass Leute mit so einem Quatsch durchkommen und am Ende des Tages unbehelligt bleiben und vom Verein noch für ihre tolle Stimmung abgefeiert werden.

Randbemerkung 8: In der Halbzeitpause war ich meinerseits schon auf 180. Wegen der Art und Weise, wie das  0:1 fiel, wegen des kopflosen Atinc Nukan und wegen eines Schiedsrichters, der phasenweise auch Gefallen an der Underdog-Story zu finden schien. Dass das Spiel mit dem Abbruch noch mal eine solche Wendung nehmen und wegführen könnte vom Missmut über das RB-Spiel, war da noch nicht erahnbar. Der Rest des Tages ging dann entsprechend unter in Dauerkopfschütteln über die Sinnlosigkeit des Spielabbruchs. Nein, es fühlte sich nicht gut an, so wieder nach Hause zu fahren.

Lichtblicke:

  • Dominik Kaiser: Ging als Kapitän wieder mal vorne weg. In der ersten Halbzeit in offensiverer Position, in der zweiten Halbzeit aus etwas tieferer Position heraus. Am Anfang des Spiels einige Fouls eingesteckt, aber trotzdem immer vorneweggegangen und die Zweikämpfe weiter gesucht. Spielerisch gerade in der zweiten Halbzeit wegen geringer Bewegung der Offensivspieler schwierig Anspielstationen zu finden.
  • Fabio Coltorti: Hatte ja schon letzte Saison gezeigt, wie gut es ihm tut, wenn um ihn herum die Luft brennt. Beim 0:1 machtlos. Ansonsten starker Rückhalt, der zwei, drei Bälle prima parierte und sich mit seinem ganzen Körper in alle anstehenden Duelle warf.
  • Willi Orban: Nicht übermäßig auffällig, aber mit der ihm eigenen Ruhe und Abgeklärtheit unterwegs. Nimmt man den Vergleich zu manch anderem im Team, dann spielte der Innenverteidiger immer noch eine solide und damit überdurchschnittliche Partie.

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Tore: 1:0 Savran (1.)

Besondere Vorkommnisse: Spielabbruch in der 71. Minute, weil der Schiedsrichter von einem Feuerzeug getroffen wurde.

Aufstellung RB Leipzig: Coltorti – Hierländer, Orban, Nukan (40. Klostermann), Jung – Ilsanker (46. Poulsen), Kaiser – Sabitzer, Bruno, Forsberg – Selke; Bank: Bellot, Demme, Teigl, Khedira, Quaschner; Nicht im Kader: Compper, Boyd, Gipson (verletzt), Gulacsi (gesperrt), Sebastian, Strauß, Skopintsev, Kalmár

Aufstellung VfL Osnabrück: Schwäbe – Ornatelli, Pisot, Willers, Grassi, Feldhahn – Groß, Dercho – Menga, Kandziora – Savran

Schiedsrichter: Martin Petersen (Hatte ein schwieriges Spiel zu leiten. Schien in der ersten Halbzeit dadurch Ruhe ins Spiel bringen zu wollen, dass er den Favoriten mit individuellen Strafen belegte. In der Zweikampfauslegung eher auf Seiten der Gastgeber zu sein, heizte die Stimmmung aber nur zusätzlich an. Korrekt, dass er Nukan nicht des Feldes verwies. Nach einer gelben Karte wegen unsportlichem Verhalten sah der folgende Luftzweikampf zwar doll aus, aber auch weil sein Gegenüber sich wegduckte. In der zweiten Halbzeit mit einer ausgewogeneren, zum Spiel passenden Linie. Rückte dann unfreiwillig in den Mittelpunkt, als er aus der Osnabrück-Kurve heraus vom Feuerzeug getroffen wurde und die Partie absolut folgerichtig abbrach. Aus Schiedsrichtersicht ein mehr als gebrauchter Tag, der im Krankenhaus endete. Gute Besserung an dieser Stelle.)

Gelbe Karten: Willers, Feldhahn – Forsberg (1.), Nukan (1.)

Zuschauer:  12.300 (davon 300 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht [broken Link], VfL-Bericht, Kicker-Bericht

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  • Torschüsse: 9 : 12
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums:
  • Schüsse auf das Tor:
  • gewonnene Zweikämpfe: 48,8% : 51,2%
  • Ballbesitz: 37% : 63%
  • Passquote: 56% : 75%
  • Laufstrecke:
  • Sprints:
  • Fouls: 15 : 8
  • Ecken: 4 : 4
  • Abseits: 3 : 0
  • Meiste Torschüsse:
  • Meiste Torschussvorlagen:
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe):
  • Meiste Ballkontakte:
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe):
  • Größte Laufstrecke:
  • Meiste Sprints:

Statistiken von bundesliga.de, bild.de

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Saisontorschützen DFB-Pokal: —

Saisonvorlagengeber DFB-Pokal: —

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Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

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22 Gedanken zu „DFB-Pokal: VfL Osnabrück vs. RB Leipzig abgebrochen“

  1. Danke mal wieder. Du kannst froh sein, dass du die 20 min Wartezeit auf den Spielabbruch nicht mit dem Sky Moderatoren verbracht hast. Überspitzte Quintessenz, wenn das Feuerzeug Selke getroffen hätte, wäre alles gut gewesen. Dann wäre es ein weiterer Treffer für die Tradition.

    Hohnstedt sollte genauso geahndet werden wie die Pfeife, die getroffen hat. Und ne Strafe für den Verein wegen der weiteren Würfe zusätzlich zu Stadionverboten. Naja, we’ll see.

    Bei uns, mal wieder Stückwerk und ein Gegner der uns wunderbar ausgehebelt hat. Die Konzentration auf die eigene Philosophie ersetzt manchmal auch gründliche Vorbereitung ☺.

  2. Randbemerkung 9:
    Wie auch fälschlicherweise an anderen Stellen zu lesen ist das Netzgestänge hinter dem Tor nicht beim oder durch den Torjubel zusammengebrochen.
    Es ist im TV deutlich zu sehen gewesen. Schon vor dem Torschuss fing rechts alles an zusammenzubrechen.
    Wenn ich dann noch die großen Banner am Netz befestigt sehe, frage ich mich „wie sind die da hochgekommen?“ Klettern, Last und sicher auch eine desolate Konstruktion haben aus meiner „fernen“ Sicht dazu geführt.
    TÜV?

    Ansonsten wie immer ein prima Bericht. Dankeschön

  3. Treffend erkannt ist ja nicht das erste Mal das uns eine künstlich hochgepushte Stimmung entgegenschlägt und es noch von den Vereinsverantworlichen Mitgetragen wird.Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich auch Sportfreund Willers sei ein klar denkender Kollege aber mit diesem Spiel ist er wohl klar übers Ziel hinausgeschossen und hat mein Aufstiegsbonus mehr als verspielt.
    Bedenklich jedoch auch wiedermal das unsere Spieler .trotz des Wissens,um die Situation keinerlei Präsens und Korperlichkeit an den Tag legten.
    Letzte Saison Aiswärtsspiele

    1. Die körperliche Präsenz war da. Nukan schimpft mit dem schauspielnden Gegenspieler und sieht Gelb. In Minute 50 grätsch VfL Groß unseren Hierländer um und belegt ihn hinterher. Kein Pfiff.
      will sagen, der Schiri hat unseren Körpereinsatz abgepfiffen und den des Gegners „übersehen“.
      Der Bericht ist überragend. Gerade wie der Verein VfL jede Möglichkeit nutzt (Hashtag, Einlaufmusik, Stadionsprecher, Verkündung Spielabbruch) die Situation anzufeuern, um dann vom Einzeltäter zu faseln.
      Zu Thema Abbruch gibt es bei der DFL klare Regeln. Der verursachende Verein verliert 0:2. Kein Spielraum. Im Wiederholungsfall bist du nämlich sonst moralisch gezwungen, wieder nachzugeben.

  4. Ich sehe den Spielabbruch eher mit einem weinenden Auge. Das ist nun schon das dritte Spiel in Folge, wo RB nicht das bessere Team ist und trotzdem nicht verliert. Auf dem Papier super, aber für die Entwicklung der Mannschaft ungünstig. Wenn du das Spiel durch einen späten Treffer und dann in der Verlängerung für dich entscheidest, nimmst du als Team mehr aus dem Spiel für die Zukunft mit, als aktuell.

    Meiner Meinung nach sollte der Sportdirektor Rangnick mal mit dem Trainer Rangnick ins Gericht gehen und sich folgendes fragen:

    Warum hat sich das Spiel genau so entwickelt, wie es im Vorfeld abzusehen war?
    Warum wurde das RB-Spiel (erneut) nach der Halbzeit schlechter und nicht besser?
    Warum ist Tim Sebastian in solch einem Spiel nicht zumindest im Kader?

  5. Orban als Lichtblick zu sehen ?
    Wo war er beim Gegentor? Hat sich verarschen lassen wie ein F-Jugend Spieler, abgezock und ruhig sieht anders aus( Tim Sebastian).
    Und was bei RB fehlt sind Wadenbeißer , ach ja die sitzen auf der Bank, siehe Demme.
    Die Ösi Fraktion , mag bei RBS super gewesen , abe 2Liga ist eine andere Liga, hier musst du Kämpfer haben und nicht nur Stehgeigen wie Ilsacker ( ein Laufradius wie auf ein Bierdeckel) und Schönwetter Fußballer wie Bruno und Sabitzer.

  6. In der Tat Frage ich mich auch, was bitte bat Tim Sebastian (bis auf sein Alter) verbrochen?! Mit seiner ruhigen und soliden Art hätte er einem Spiel wie diesem gut getan.
    Das Rangnick trotz der flachen Leistungen an Nukan fest hält, ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Genau so hat ein Demme deutlich mehr zu bieten als ein Bruno. Der defensiv permanent im Tiefschlaf ist.

    Insgesamt scheint insbesondere Rangnick große Schwierigkeiten mit der 2. Liga zu haben und seiner „wir sind so ein tolles Team“-Mannschaft nicht den nötigen Ernst vermitteln zu können.
    Er ist für mich der Hauptverlierer der Vorbereitung. Die erste 11 ist schlecht eingestellt.
    Auch Poulsens Emotionen gehören nicht mehr zum individuellen Charakter des Spielers, sondern gehören endlich durch den Coach abgestellt.
    Es ist ja nicht so, dass Rangnick die Mannschaft das letzte Jahr nicht gesehen hat.

  7. Rangnick versucht auf Teufel komm raus sein System durchzudrücken.
    Es wäre ja auch mal interessant gerade bei Auswärtsspielen aus einer guten Defensive zu starten (siehe Düsseldorf)letztes Jahr ich glaube da fällt unseren Gegnern nicht viel ein wenn sie das Spiel machen müssen und bei uns würden vielleicht mal dir Stürmer zu Zuge kommen.da sieht ein Poulsen auch besser aus.
    Sebastian im Verbund mit Orban Teigl oder Jung .wäre ein Versuch wert
    HIERLÄNDER??? kommt zur Zeit überhaupt nicht klar.

  8. sehr emotional diesmal geschrieben, was aber auch kein Wunder ist, bei den vielen Ereignissen in Osnabrück.
    Zum Abbruch ist ja schon viel geschrieben worden, daher kurz zum Spiel. RR steckt mMn in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite hat er schon einen Plan, ein Spiel zu spielen, was auf die jungen Leute passt, aber dadurch das es auch einen Gegner gibt, der mittlerweile weiß wie man gegen RBL spielen muss, geht dieser eben nicht (immer) auf. Dazu kommt die Unerfahrenheit, der mediale Druck von außen sowie die Umstellung für die Salzburger Spieler (betrifft nicht das System, sondern die Art wie hier in D. 2. Liga funktioniert).

  9. Was die anderen machen, hier der VfL, das ist mir total egal. Wäre ich Spieler, eine höhere Motivation als solch eine Atmosphäre kann es eigentlich gar nicht geben – nichts war davon zu sehen, zur Halbzeit muss eigentlich das Spiel entschieden sein, zu Ungunsten von RB.
    Das man die kurze Distanz bis Osnabrück jetten musste, da muss man sich nach der Leistung fragen, wie man nach einer Busfahrt gespielt hätte…
    So wie gestern, so wäre es für RB besser gewesen zu verlieren, die sportlich und mental fehlende Entwicklung der Mannschaft ist mehr als bedenklich, wer ist dafür verantwortlich? Das “Harakiri-Chaos-10-Sekunden-Prinzip” hat mMn in der Form keine Zukunft mehr, die letzten Spiele beweisen das.
    Hierländer (wieso in der Startelf?) stach in seiner Limitiertheit noch heraus, einziger Fels in der Brandung – Coltorti.
    Demme und Sebastian hätten zwingend in die Aufstellung für so ein vorherzusehendes Kampfspiel (“kämpfen, beißen, kratzen…”) gehört. Seit nunmehr Jahren kommen wir mit solchen Teams wie gestern nicht klar, ohne das eine Besserung in Sicht ist.
    Wie unser Fan-Block nach so einem bitteren Ende abfeiert, da fehlt mir jegliches Verständnis, sympathisch sieht wohl anders aus.
    Auch bei uns (sitze im Block 35) haben wir Fans, deren verbale Äußerungen nicht mehr weit vom Wurf eines Feuerzeuges entfernt sind, Becher hatten wir ja schon. Ich bin mir sicher, dass es bis dahin nun nicht mehr lange dauern wird, wer dann geworfen hat, das können wir dann ellenlang diskutieren.
    Ohne radikale Veränderungen gibt es in BS nichts zu gewinnen.

  10. ich fang mal mit dem spiel an sich an (da das ja der kürzeste abschnitt ist):

    ein frühes gegentor bei dem man wieder nicht 100% „wach“ war weil der gegner schnell ausführt (und eben auch das nötige glück hat).
    Phasenweise ein gutes zusammenspiel (vlt. mit etwas defiziten im abschluss) mit dem passenden gefühl als zuschauer „hier geht was“. leider waren diese phasen nicht immer so lang wie man es sich wünscht. der vfl in viel klein klein mit der (standard) taktik: lange bälle weit nach vorn über das zentrum hinweg.. vorne wird schon einer was machen.also die taktik, die wir eigentlich bis zum erbrechen kennen. die um so schlimmer wird, wenn man im rückstand ist. trotzdem hatte ich immer das gefühl, dass noch etwas gehen könnte. hat man ja schön an selkes letzer chance gesehen. der vfl wäre müder geworden und fehleranfälliger. ob wir das hätten nutzen können wissen wir nicht.

    zum drumrum:

    erstmal vorab zum spielabbruch … absolut richtig! die atmosphäre war so aufgeheizt, dass hier kein gefahrloses spiel mehr möglich war.

    vieles erwähnst du gar nicht in deinem text und doch habe ich so eines an extremst unsportlichen szenen gesehen.

    das fängt an mit dem extremen fallen lassen des vfl (inkl. meterweise übern platz rollen bei lautem schmerzgeschrei), geht weiter über permanente rudelbildung bei einem (teilw. vermeintlichen) foulspiel an einem vfl spieler. es gipfelte noch lange nicht in der aktion von willers (die m.e. nach glatt rot ist, da grobe unsportlichkeit).
    es geht weiter mit permanentem ball wegschlagen, wegtragen oder ähnlichem.
    allein für szene kurz vor der halbzeit als rb einen einwurf machen will und ein vfl spieler unserem spieler den ball aus den erhobenen!! händen schlägt ist mindestens gelb (auch hier für mich eher rot, da wieder eine extrem grobe unsportlichkeit!)
    ständig und permanent gab es beleidigungen der vfl spieler (gegen hierländer z.b.) oder eben auch bei der unrühmlichen szene die letztendlich zum spielabbruch führte.

    wer jetzt die schuld bei einem (oder mehreren) werfer(n) sucht liegt meines erachtens völlig falsch. es ist von anfang an vom verein höchst selbst so gesteuert worden. ma wieder kommerz gegen tradition. vermeintlich ehrlicher fußball gegen bösen fußball. (aber bitte kauft ja ein trikot von uns!)

    die spieler und auch das trainerteam taten dann ein übriges um diese gesamte atmosphäre zu bilden. wie immer (und auch wie du schriebst) wundert man sich dann später über die konsequenzen. hier ist der vfl von a bis z komplett selbst schuld. es ist seine verantwortung deeskalierend zu wirken, spieler und referee zu schützen etc etc. all das wurde hier wieder mal mißachtet und hoffentlich hoffentlich hoffentlich endlich mal bestraft!

    die vereine müssen endlich aufwachen und verstehen, dass sie sehr wohl verantwortlich sind für das was im stadion passiert. nciht nur nach satzung des DFB!

    nach regelwerk DFB ist dieses spiel mit 2:0 für LE und 0:2 für den VFL zu werten. Zusätzlich eine Strafe bis zu 100 000€ für den Verein.

    ich hätte mir ein schönes spiel gewünscht, egal ob verlieren oder gewinnen .. aber DAS hat mit fußball ncihts zu tun.

  11. Henne .alles richtig erkannt, die jetzt erst recht Mentalität im fremden Stadion fehlt um auch mal den Gegner zu beeindrucken.Wohlfühlpaket ist halt nicht alles.
    Und auch bei den Neuzugängen müsste es eigentlich angekommen sein,das wenn es gegen uns geht,der Gegner mit 200 Prozent motiviert ist.
    Sebastian hat gefehlt

  12. @Matthias: Stimmt, vieles erwähne ich gar nicht. Das Greifen in den Arm beim Einwurf, ohne dafür Gelb zu sehen, fand ich auch crazy. Mir fällt auch noch Savran ein, der nach Abpfeifen der Situation in einen Ball von Coltorti läuft, den der vor zum Freistoßpunkt spielen will und nach dem Rückentreffer liegen bleibt, als wäre ein Magathscher Medinzinball aus 10 Metern Höhe auf ihn niedergegangen und sich dann eine Minute lang vor sich hinwälzt. Ja, es gab schon einige grandiose Szenen..

  13. Hat Queckenstedt oder irgendeiner im Namen des VfL sich bei RB Leipzig entschuldigt?
    Oder irgendein Karlsruher jemals?
    Kam da mal was?

    In zuvielen Berichten wird lediglich von einem Feuerzeug gesprochen. Hohenx‘ Aktion keine Rede wert. Lediglich Rangnick packt komplett aus. Doch was RR sagt wird nur zitiert, nicht aufgegriffen.

  14. Eine Anmerkung: Der Zaun brach schon kurz vor Torerzielung zusammen, als nur mäßig am Netz gezogen wurde. Sagt auch einiges über die Konstruktion aus!

  15. @mrb: auf der vfl website entschuldigt man sich in einem nebensatz bei RBL. Jedoch NICHT bei den Fans.

    @rotebrauseblogger(mathias): ja da gabs einfach genügend komische szenen mit der der vfl bei einem gut pfeiffenden schiri mal eben niemals mit 11 Mann auf dem Platz gestanden hätte.

    auch bei der fraglichen Szene kurz vor dem Feuerzeug wollte er schon wieder nur „schlichten“ (anstatt ROT weil Verstoss gegen div. Regeln) und dreht sich schon weg und läuft weg und wird dann getroffen. selbst da hätte es ohne Feuerzeug nichts gegeben für den VFL. Das war leider eine mäßige (wenn auch sehr sehr schwere) partie von ihm.

    sei es drum, alles wichtige ist abgehandelt und mehr und mehr leute verstehen auch, dass es eben nicht nur diese Eine war der daneben lag.

    1. Es gab auch schon elf. 😉 (Die waren aber auch kürzer. Und im konkreten Fall hier gab es halt ein Spiel mit viel Rand..)

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