2.Bundesliga: 1.FC Heidenheim vs. RB Leipzig 1:0

Alles prima unter der Woche, so die Beteiligten bei RB Leipzig vor dem Heidenheim-Spiel. Wetter, Training, Leistungen. Aufbruchstimmung machte sich breit und vom Aufstiegswunder wurde offen geträumt. Mit viel Willen und damit in Heidenheim gewonnenen drei Punkten wollte man die Träumereien nähren. Heraus kam eine völlig verdiente Niederlage nach schwacher zweiter Halbzeit, in der RB Leipzig offensiv gar nichts mehr auf die Reihe brachte.

In die Partie gestartet war man fast komplett mit der selben Formation wie im Spiel zuvor gegen Düsseldorf, als relativ viel von dem klappte, was man sich vorgenommen hatte. Lediglich Georg Teigl musste gelbgesperrt zuschauen und wurde von Diego Demme ersetzt, der seine Sache zumindest ordentlich machte, sich aber auch die fünfte gelbe Karte abholte und deswegen im nächsten Spiel auf keinen Fall mehr Linksverteidiger sein wird.

Gespielt wurde bis zur zweiten Einwechslung wieder das 4-4-2, das gegen Düsseldorf eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive hergestellt hatte. Auch in Heidenheim fuhr man damit lange gut und stand defensiv zumindest in der ersten Halbzeit zumeist sicher, machte die Räume gut eng und ließ die Gastgeber so kaum zu Möglichkeiten kommen.

Lediglich in den ersten fünf Minuten drohte RB Leipzig überrollt zu werden und kam Heidenheim vor allem über die Außenpositionen immer wieder zum Zug. Ein Fernschuss und eine berühmte 100%ige, bei der Niederlechner aus vier Metern Coltorti anschoss, waren die Ausbeute schon aus den ersten zwei Minuten.

Anschließend gewann RB Leipzig zunehmend die Kontrolle über die ruppige Partie, für die sich die Gastgeber offenbar den Trainer-Rat, besonders aggressiv zu Werke zu gehen, angenommen hatten. Immer wieder wurde der Körper des Gegners attakiert. Auch wenn der Ball schon weg war. Hier noch ein kleiner Körpereinsatz, da noch mal ein Kontakt. Es ging zeitweise ziemlich dreckig zu, wenn auch nie wirklich brutal.

Immer wieder von robusten Attacken des 1.FC Heidenheim aus dem Tritt bringen lassen | GEPA Pictures - Oliver Lerch

45 Minuten lang hielt RB Leipzig da trotz früher verletzungsbedingter Hierländer-Auswechslung (Kalmár kam dafür, blieb aber insgesamt blass) gut dagegen und Heidenheim ab der 5. Minute komplett vom eigenen Kasten fern. Je länger die erste Halbzeit dauerte, desto mehr Offensivaktionen startete man auch. Die faktische Ausbeute blieb abgesehen von ein paar abgeblockten Schüssen und gutem Eindringen von den Seiten in den Strafraum aber gering. Zwei Damari-Schüsse, einer ungefährlich, einer von Heidenheim-Keeper Zimmermann gut gehalten blieben als mageres Resultat der Offensivbemühungen.

Mit dem Gefühl, dass man immer besser ins Spiel gekommen war und sich den Gegner langsam zurecht legt, ging man auf Seiten von RB Leipzig in die Kabine. Und kam auch so wieder hinaus. Denn Emil Forsberg, der wieder sehr umtriebig, aber auch wieder ineffektiv agierte, zielte von der Strafraumgrenze gekonnt Richtung Torwinkel. Den Ball kratzte wieder Zimmermann spektakulär aus der Ecke.

Dass die Partie dann zugunsten der Gastgeber kippte, war einer Zufallsproduktion zu verdanken. Nach einer Ecke kam Robert Leipertz zum Schuss, traf den Ball aber nicht richtig, so dass der eher Richtung Eckfahne ging. Aber auf dem Weg dahin hielt der wie gewohnt enorm agile Florian Niederlechner (auch Sturmkollege Grimaldi mit unglaublicher läuferischer Leistung) völlig freistehend seinen Fuß in den Ball und versenkte ihn unten links. Ein Tor, das sich nicht gerade angedeutet hatte, zu dem RB Leipzig aber insofern enorm beitrug, dass man den Ball im Vorlauf der Ecke in der eigenen Hälfte leichtsinnig vertändelte und so überhaupt erst der Standard für die Gastgeber heraussprang.

Mit dem Gegentor nach 50 Minuten war der Faden bei RB Leipzig komplett gerissen und sollte auch nicht mehr wiederauffindbar sein. Was folgte war unheimlich viel Krampf ohne jede spielerische Linie gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber, die in Ballnähe immer sofort in Überzahl attackierten und so die zaghaften Versuche der Gäste erfolgreich zermürbte.

Dazu trugen die RasenBallsportler mit unheimlich vielen leichten Fehlern im Passspiel und immer wieder auch durch Ballschleppen bei, sodass man mit jeder Offensivaktion ein Stückchen vom Glauben zu verlieren schien, das Spiel noch drehen zu können oder zumindest nicht zu verlieren. Was dann mit zunehmender Spielzeit dazu führte, dass man immer mehr lange, hohe Bälle schlug. Die waren schon für den physisch starken Poulsen schwer zu erreichen gegen die robuste Heidenheimer Verteidigung. Für Damari oder später gar Reyna waren die Bälle schlicht sinnlos und von vornherein verloren. Da Heidenheim im Kampf um die zweiten Bälle zudem wesentlich besser agierte, verpufften die langen Bälle komplett.

Achim Beierlorzer versuchte es Richtung Ende der Partie noch mal, indem er mit Rebic und Reyna frische Stürmer brachte, aber der Einfluss gerade von Ante Rebic, für den am Ende nach 20 Einsatzminuten offiziell null Sprints zu Buche standen (wobei man den offiziellen Statistiken auch gern mal misstrauen darf), war ziemlich gering, sodass nicht nur Beierlorzer an der Linie anfing, seinen kroatischen Nationalstürmer anzutreiben, sondern die Einwechslungen auch verpufften.

Heidenheim auf der anderen Seite spielte das ganze gut runter, indem man aggressiv auf den Ball ging und immer wieder den Körper einsetzte. Der Gastgeber muss sich letztlich nur vorwerfen lassen, dass man bis zum Schlusspfiff zittern musste und den Sack nicht schon viel früher bei einer der Konter- oder Standardchancen zumachte. Grimaldi und Schnatterer vergaben die größten Chancen für die Gastgeber, die sich zumindest nicht wie Braunschweig vor ein paar Wochen gegen RB darüber ärgern mussten, dass sie ihre Chancen nicht genutzt hatten.

Fazit: Es war eine völlig verdiente Niederlage von RB Leipzig in Heidenheim, weil man nach ausgeglichener erster Hälfte in der zweiten komplett von der Rolle war, offensiv gar nichts mehr zustande brachte und defensiv auch wegen der Umstellungen hin zu mehr Offensive immer unsicherer agierte und am Ende froh sein musste, dass man nicht mehr als ein Gegentor kassiert hatte. Das Spiel erinnerte in vielerlei Hinsicht an das depremierende 0:1 in Darmstadt in der Hinrunde, als man sich auch vom aggressiven Spielstil der Gastgeber den Schneid abkaufen ließ und fast keine gelungenen Offensivaktionen zustande brachte. Dass man inzwischen mit Forsberg und Damari eigentlich zwei spielstarke Offensivspieler für die Zwischenräume hat, macht es eigentlich nur noch schlimmer. Am schlimmsten wohl, dass Heidenheim eine sehr gute kämpferische Leistung bei gleichzeitiger Limitiertheit im spielerischen Bereich reichte, um die drei Punkte am Ende sicher einzufahren.

Randbemerkung 1: Man erlebt ja werbetechnisch bei Auswärtsspielen während der Partie so einiges an Präsentationen anlässlich von Ecken, gelben Karten oder Graswachstum. Dass aber völlig losgelöst vom Spiel mehrfach Werbeclips (mit Ton!) eines Automobilherstellers eingespielt werden, dessen Produkte sich 99% der Anwesenden vermutlich sowieso nicht leisten können, war dann aber mal doch eine neue und abgefahrene Erfahrung. Gerne nicht mehr davon..

Randbemerkung 2: Dieser ewige Wahnwitz mit verletzt liegenbleibenden Spielern und der Frage, ob der Ball ins Aus gespielt werden soll oder nicht. Was regten sich die Heidenheimer auf, dass RB einen Ball nicht ins Aus spielte, als ein Spieler der Gastgeber am RB-Strafraum liegenblieb, sondern die Gäste den Konter ausspielten. Und welche Doppelmoral als man selbst einen Konter ausspielte, ohne den Ball ins Aus zu befördern, während der eigene Spieler am eigenen Strafraum liegenblieb..

Randbemerkung 3: Da hast du ein hochgradig intensives Spiel mit vielen Unterbrechungen und Verletzungspausen, einem Tor und ein paar langsam ausgeführten Auswechslungen. Und was gibt es als Nachspielzeit? Zwei Minuten. In England wäre man wohl im selben Spiel nicht unter sechs Minuten davongekommen. Auch das so eine Merkwürdigkeit deutscher Schiedsrichtergespanne.

Randbemerkung 4: Irgendjemand hatte offenbar für das Auswärtsspiel in Heidenheim einen Fahnenappell ausgerufen. Ein Aufruf, dem der Gästeblock bedingungslos folgte und das gesamte, transportierbare Arsenal an Schwenkfahnen präsentierte. Scheint diesbezüglich in Heidenheim keine Beschränkungen zu geben, wie man es aus anderen Stadien kennt und sah zumindest von außen bestimmt hübsch aus. Dafür fühlte man sich am Einlass wie am Flughafen und durfte vor den intensiven Kontrollen seine Taschen ausleeren. Wenigstens was..

Randbemerkung 5: „Fußballmörder ole, Fußballmörder ole“ erklang es lautstark im Gästeblock als Reaktion auf das riesige „Fußballmörder“-Banner beim Spiel in Heidenheim in der dritten Liga. Machte Sinn und Spaß diese ironische Anspielung.

Randbemerkung 6: Vielerlei Banner aka Meinungsäußerung auch diesmal in Heidenheim im Block der Gastgeber. Aber nichts spektakuläres und nichts, was man sich hätte merken müssen. Irgendwas mit nur Geld, Lok und Chemie, nie deutscher Meister und Vereinssterben. Oder so. Und frei aus dem Kopf erinnert.

Randbemerkung 7: Weiter acht Punkte Rückstand auf Platz 3. Braunschweig und Düsseldorf wieder an RB Leipzig vorbeigezogen. Nur noch acht Spiele bis zum Ende der Saison. Gibt aber bestimmt immer noch welche, die vor sich hin rechnen, wie das mit dem Aufstieg noch klappen kann. So ist sie wohl halt die Fußballwelt. Immer mit ner Spur Irrationalität unterwegs..

Randbemerkung 8: Vier Auswärtsspiele gab es bisher 2015 für RB Leipzig. Ein Tor konnte man in diesen Spielen erzielen, zwei (sehr glückliche) Punkte mitnehmen. Angesichts dieser Bilanz muss man sowieso nicht über höhere Ziele reden..

Randbemerkung 9: Nicht gelingen wollte der obligatorische Spielerkreis mit Traineransprache direkt nach der Partie auf dem Spielfeld im ersten Versuch. Weil schon einige der Spieler in der Kabine verschwunden waren. Der fluchend vom Platz stapfende Joshua Kimmich zum Beispiel, der vom tröstenden Niklas Hoheneder verfolgt wurde. Oder auch Sebastian Heidinger oder Ante Rebic. Was dann dazu führte, dass Achim Beierlorzer die restlichen Spieler zwei, drei Minuten an der Mittellinie rumstehen und warten ließ, bis die Spieler aus der Kabine wieder zurück waren. Klar, es mag nicht schön sein, dass Spieler grußlos vom Platz stapfen, aber ob die pädagogische Maßnahme des Zurückholens wirklich sein musste oder man sich die Spieler nicht auch in der Kabine hätte zur Brust nehmen können, darf man sich auch gerne fragen. Zu mal nach so einer Partie, nach der manch Spieler vielleicht auch mal fünf oder zehn Minuten braucht, um alles sacken zu lassen. Egal wie, das Rumstehen auf dem Platz wie bestellt und nicht abgeholt und mit sichtbarem Unwohlsein war durchaus einigermaßen skurril.

Randbemerkung 10: Sicherlich nicht spielentscheidend, aber was für ein Acker da in der Voith-Arena. Sandhausen-Gedächtnis-Arena könnte man sie auch nennen.

Lichtblicke:

  • Joshua Kimmich: Wie zuletzt fast immer der präsenteste Spieler. Traf offensiv nicht immer die richtigen Passentscheidungen, forderte aber immer den Ball, war immer anspielbar und stemmte sich bis zum Schluss gegen die Niederlage. Wie in so vielen Spielen viel gelaufen, viele Ballkontakte, gute Passquote. Verdiente sich mit seiner Leistung auch, dass man ihm das intesive Gemotze gegen den Schiedsrichter nah an einer gelb-roten Karte wandelnd auch über den Schlusspfiff hinaus nicht übel nahm.
  • Anthony Jung: Auch nicht alles Gold, was glänzte, aber er brachte auf seiner Seite viel Dynamik mit und hatte vor allem in der ersten Halbzeit einige gelungene Offensivaktionen. Defensiv meist aufmerksam. Gute Zweikampfquote und drei Torschussvorlagen bestätigen den subjektiven Eindruck.
  • Omer Damari: Aus Prinzip. Und aus Mitleid, weil man ihn mit zunehmender Spielzeit mit langen, hohen Bällen bombardierte, die gegen die robuste Heidenheimer Innenverteidigung für den am Boden starken Damari schlicht Wahnsinn waren.

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Tore: 1:0 Niederlechner (51.)

Aufstellung RB Leipzig: Coltorti – Demme (70. Rebic), Klostermann, Rodnei, Jung – Hierländer (18. Hierländer), Kaiser, Kimmich, Forsberg – Poulsen, Damari (78. Reyna); nicht eingewechselt: Bellot, Hoheneder, Heidinger, Frahn; nicht im Kader: Franke, Boyd, Khedira, Sebastian (alle verletzt oder krank), Compper, Teigl (gesperrt), Ernst, Dähne, Strauß

Aufstellung 1.FC Heidenheim: Zimmermann – Strauß, Kraus, Wittek, Heise – Leipertz (66. Voglsammer), Griesbeck, Titsch-Rivero, Schnatterer – Grimaldi (78. Bagceci), Niederlechner (90. Göhlert)

Schiedsrichter: Norbert Grudzinski (Keine einfache Aufgabe angesichts des sehr aggressiven Auftretens der Gastgeber und der allgemein zweikampfbetonten Partie. Brachte das Spiel ohne größere Eskalation zu Ende, lag in seinen Zweikampfbewertungen aber (aus der Stadionsicht) nicht immer richtig. Was bei der Vielzahl intensiver Zweikämpfe aber auch nicht verwundern konnte. Insgesamt eine durchwachsene bis ordentliche Spielleitung.)

Gelbe Karten: Heise, Griesbeck, Titsch-Rivero, Niederlechner – Demme (5. gelbe Karte), Kimmich (4.), Kalmar (2.), Reyna (1.)

Zuschauer: 12.000 (davon 400 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht [broken Link], FCH-Bericht [broken Link], Kicker-Bericht

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  • Torschüsse: 15 : 13
  • gewonnene Zweikämpfe: 49,6% : 50,4%
  • Ballbesitz: 43,1% : 56,9%
  • Passquote: 58,4% : 68,5%
  • Laufstrecke: 110,2 km : 111,4 km
  • Sprints: 209 : 177
  • Fouls: 18 : 17
  • Ecken: 9 : 7
  • Abseits: 4 : 0
  • Meiste Torschüsse: Niederlechner: 4 – Forsberg: 3
  • Meiste Torschussvorlagen: Schnatterer: 4 – Forsberg: 4
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Kraus: 63,6% – Jung: 77,3%
  • Meiste Ballkontakte: Heise: 76 – Kimmich: 79
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Kraus: 77,8% – Kimmich: 78,5%
  • Größte Laufstrecke: Niederlechner: 11,2 km – Kimmich: 11,6 km
  • Meiste Sprints: Grimaldi: 37 – Jung: 25

Statistiken von bundesliga.de, bild.de

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Saisontorschützen: Poulsen – 9; Kaiser – 4; Teigl, Frahn – je 3; Boyd, Kimmich – je 2; Rodnei, Thomalla, Morys, Hoheneder, Holthaus (VfL Bochum/ Eigentor), Verhoek (St. Pauli/ Eigentor) – je 1 Treffer

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Bild: © GEPA pictures/ Oliver Lerch

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3 Gedanken zu „2.Bundesliga: 1.FC Heidenheim vs. RB Leipzig 1:0“

  1. Sorry, wenn Damari und Jung Lichtblicke waren, dann war ich im falschen Stadion!
    Für mich waren Klostermann, Coltorti , Kimmich und Demme( war einer der wenigen der dagegen hielt, zu früh die Gelbe Karte bekommen) und oft gefoult wurde.
    Ich hätte auch anders gewechselt nach der Verletzung von Hierle, Heidi rein als AV, Demme im Mittelfeld.
    Kalmar spielt einfach zu körperlos und verliert zu einfach die Bälle.

    Festzustellen ist auch das 2.Halbzeit, nach dem Tor nur wenige sich gegen die Niederlage wehrten unteranderen die Obengenannten.
    Auch nach dem Spiel hat man beim Kreis gesehen das es in der Mannschaft nicht stimmt, die eine Hälfte war schon in der Kabine und die Andere wartete auf dem Platz.
    RR hat die Mannschaft im Winter durcheinander gewirbelt, mit vielen Spieler die kein Deutsch können, und auf dem Platz wie Falschgeld rumlaufen( siehe Kalmar….)
    Rebic würde ich sofort nach Italien zurück schicken, schon beim Warm laufen sieht man das Er kein Bock hat.
    Ich finde man sollte sich wirklich hinterfragen was RR mit den vielen Millionen eingekauft hat? Bis jetzt von unserem Millionen Sturm ( in jedem Spiel hatten Sie Chanchen Tore zu machen) kein einziges Tor.

  2. @Meyer: Es wäre dir ja angesichts des Spiels in Heidenheim zu wünschen gewesen, wenn du in einem anderen Stadion gewesen wärst. 😉 Da du dies offenbar nicht warst, müssen wir wohl mit unterschiedlichen Meinungen in Bezug auf die Lichtblicke leben. Und dass das mit Damari nur halbernst gemeint war (auch wenn ich finde, dass er in der öffentlichen Bewertung fast immer zu schlecht wegkommt), ergibt sich aus der Begründung.

  3. Als in der Winterpause die Stürmertransfers feststanden, war ich schon etwas verwundert. Irgendwie stimmt hier nach meinem Gefühl das Verhältnis von Anzahl der Stürmer im Kader zu Anzahl der Stürmer die auflaufen können, sowie das Transfersummenverhältis zu den anderen Mannschaftsteilen nicht. Ich würde gerne mal Wissen, was sich RR und AZ dabei gedacht haben. Allerdings finde ich es noch verwunderlicher, dass bis jetzt so gar nix bei rumkommt. Bei jedem Spiele hoffe ich, dass der Knoten platzt. Und nach jeden Spiel hab ich das Gefühl, er ist eher noch fester zu gezogen. Und wenn Spieler die teuer waren und wahrscheinlich auch noch gut verdienen, mit Resultaten geizen, ist das bestimmt dem Mannschaftsgeist nicht zuträglich. Damari oder Forsberg? Am besten beide. Aber persönlich drücke ich jedes Mal wenn Forsberg den Ball hat, meine Daumen für einen erfolgreichen Abschluss. Ich hab so das Gefühl, wenn er in Fahrt kommt, läuft es in der ganzen Mannschaft besser.
    Naja, so ist es wenigstens nicht langweilig und ich freu mich schon auf den nächsten Spiele.

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