Transfers: Stefan Hierländer, Marcel Sabitzer

Gerade mal eine Woche ist es her, dass Ralf Rangnick im Rahmen des Star Talks bei Sport 1 erklärte, dass es in Sachen Neuverpflichtungen bei RB Leipzig noch ein bisschen dauern werde und man hoffe, dass man bis zum Beginn des Trainingslagers in Österreich Anfang Juli den Kader zusammen hat. Nur kurz darauf wurden dann Ende letzter Woche doch zwei Verpflichtungen bekannt gegeben. Beide aus Österreich. Mit Stefan Hierländer eine echte und mit Marcel Sabitzer eine (noch) nicht ganz so echte, da Sabitzer nach seiner Verpflichtung gleich nach Salzburg weiterverliehen wurde.

Stefan Hierländer (23 Jahre, zentrales Mittelfeld): Hierländer „weiß gar nicht, wie gut er ist“, soll Ralf Rangnick in seinem ersten Jahr als Verantwortlicher für die Aktivitäten bei Red Bull Salzburg und RB Leipzig über den Österreicher in Salzburger Diensten gesagt haben. Zu 100% Recht kann der Sportdirektor damit nicht gehabt haben, denn schon mit 17 war Hierländer mit größerem Glauben in seine fußballerischen Fähigkeiten den Schritt von Austria Kärnten ins Ausland und zu Sampdoria Genua gegangen.

Weil das in den jungen Jahren nicht sonderlich gut funktionierte, kam er schon nach drei Monaten zurück und spielte fortan zwei Jahre bei Austria Kärnten in der obersten Spielklasse Österreichs. Im ersten Jahr noch als Ergänzungsspieler, im zweiten Jahr bereits als Stammspieler, der in 30 Einsätzen neun Scorerpunkte mitnahm, aber den Abstieg seines Teams nicht verhindern konnte.

Dietmar Beiersdorfer holte den damals 19jährigen Hierländer dann 2010 nach Salzburg. Ein Wechsel, der in Österreich kritisch beäugt wurde, weil viele prognostizierten, dass Hierländers Talent in seinem Alter in einer topbesetzten Salzburger Mannschaft, in der damals an vielen Stellen noch auf Erfahrung gesetzt wurde, versauern werde. Aber Hierländer wollte diese Herausforderung annehmen und den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. Dass er daran glaubte, sich beim besten Club Österreichs durchsetzen zu können, spricht, wie der Wechsel nach Genua durchaus dafür, dass er von seinen Fähigkeiten überzeugt war.

In seiner ersten Saison in Salzburg kam Hierländer unter Huub Stevens vor allem zu Teilzeiteinsätzen, schnupperte aber auch in der Champions-League-Quali rein. Das zweite Jahr unter Ricarco Moniz brachte von den Einsatzzeiten her vornehmlich Stagnation. Zudem wurde Hierländer als Rechtsverteidiger (Teigl, ick hör dir trappsen..) eingesetzt. Bzw. im konkreten Fall eher verbrannt, denn wohl fühlte sich Hierländer auf dieser Position nicht wirklich, auch wenn er dadurch zu einigen Einsätzen in Österreichs Bundesliga und der Europa League kam.

Roger Schmidt setzte Hierländer ab 2012 wieder dahin, wo er herkam und nach Meinung des deutschen Übungsleiters auch hingehört, nämlich ins zentral-offensive Mittelfeld. Woraufhin Hierländer im ersten Schmidt-Jahr seine wohl beste Saison im Salzburger Dress spielte. Wenn er denn nicht verletzt war, dann spielte er meist von Beginn an und sammelte so in 20 Einsätzen im Schnitt circa 70 Minuten und insgesamt sechs Scorerpunkte.

Durch seine guten Leistungen wurde am Ende der Saison auch eine Vertragsoption zur Verlängerung um ein Jahr gezogen. Ein Jahr, das sich letztlich beidseitig nicht auszahlte. Denn zwischen Anfang Oktober und Februar fiel Hierländer mit einer Knieverletzung aus und verpasste den Anschluss an ein Team, das sich in dieser Zeit gerade offensiv perfekt entwickelte. Sodass ihm nach seiner Rückkehr nur noch ein paar sporadische Einsätze blieben. Unter anderem durfte er noch im Cupfinale ein paar Minuten mitspielen. Sicherlich auch eine Geste der Wertschätzung.

Dass Hierländer in Salzburg keinen neuen Vertrag bekommen würde, war seit längerem klar. Wohin er als Vertragsloser wechseln würde, war lange nicht klar. Nun hat er sich doch dafür entschieden, sein Geld weiter aus dem Hause Red Bull zu erhalten. Was keine schlechte Idee sein mag, wenn man den Sportdirektor hinter sich weiß und zu einem Verein wechselt, dessen Spielsystem er im Grunde schon kennt, also keinen langen Anlauf braucht.

Zwei Jahre hat Stefan Hierländer bei RB Leipzig Vertrag erhalten. Also jener Zeitrahmen, den der Verein intern als Rahmen ausgegeben haben dürfte, um eine Stufe höher in die erste Bundesliga aufzusteigen. Wo auch Hierländer erklärtermaßen hin will. In Leipzig hat er nun also die Chance, sich im Zweitligateam durchzusetzen und für höhere Aufgaben aufzudrängen. Dass das für jemanden, der in Österreich nie den ganz großen Durchbruch schaffte, schwierig werden könnte, versteht sich von selbst.

Andererseits verfügt Stefan Hierländer über die fußballerischen Talente, um den Schritt in die Bundesliga zu gehen. Was fehlt, sind zwei, drei verletzungsfreie Jahre am Stück auf einer Position, die ihm im Gegensatz zur Rechtsverteidigerposition liegt und auf der er auch relativ regelmäßig Einsatzzeiten bekommt. Im U-Bereich durchlief Hierländer alle Nationalmannschaften (mal abgesehen davon, dass er mit seinem U19-Coach aneinandergeriet und anschließend nicht mehr unter ihm auflaufen wollte..), was ein deutliches Indiz für seine Talente ist. Nun muss der Sprung in die Männerwelt final gelingen, wenn Hierländer seine großen Karriereträume weiterträumen will.

Eingesetzt könnte der ballsichere, schnelle, inzwischen 23 Jahre alte Hierländer wohl vor allem auf der Acht und der Zehn. Schmidt sah ihn vor allem als Zehner, in Salzburg galt er zwischenzeitlich mal als große Hoffnung für die Sechs. Dass er von Zorniger auf der Acht eingebunden wird, wo Hierländer seine Qualitäten in der offensiven Balleroberung ausspielen könnte, ist eine nicht unwahrscheinliche Variante. Auf der anderen Seite wäre Hierländer auch ein potenzieller Backupspieler für Dominik Kaiser auf der Zehn.

Fazit: Letztlich ist Stefan Hierländer eine Verpflichtung mit viel Potenzial. Und angesichts der recht jungen Jahre ist da auch noch Luft die Potenziale auch zu entwickeln und auf den Platz zu bringen. Von daher macht die Verpflichtung Hierländers für einen aktuell bei RB Leipzig nicht übermäßig besetzten Mannschaftsteil wie das Mittelfeld viel Sinn. Es wird spannend sein, zu beobachten, welche Entwicklung Hierländer in den nächsten Monaten nehmen wird. Bringt er seine Talente auf den Platz, kann man viel Spaß mit dem aktuell neben Hoheneder und Teigl dritten Österreicher in Diensten von RB Leipzig haben.

Marcel Sabitzer (20 Jahre, Außenstürmer): Sportlich gesehen lohnt es sich nicht sonderlich, Sabitzer genauer unter die Lupe zu nehmen, da RB Leipzig ihn nach der Verpflichtung von Rapid Wien direkt für vorerst ein Jahr weiter an Red Bull Salzburg verlieh. Sabitzer also in Leipzig in absehbarer Zukunft nicht auftauchen wird. Kurz gesagt ist der 20jährige Sabitzer österreichischer Nationalspieler und als Außenstürmer ein großes Talent, das den für einige Talente Österreichs typischen Weg nach Salzburg genommen hat.

In der Diskussion stand der Transfer vor allem deshalb (und deswegen soll ihm an dieser Stelle ein wenig Platz eingeräumt werden), weil Red Bull hier die Konstruktion mit zwei Vereinen in zwei Landesverbänden zum eigenen Vorteil nutzte und die Ausstiegsklausel Sabitzers, die nur fürs Ausland galt, über RB Leipzig zog, um ihn dann doch dahin zu bringen, wo man ihn hinhaben wollte, nämlich nach Salzburg. Was zwischenzeitlich den Ex-Hoffenheimer und -Schalker Manager Andreas Müller, nun bei Rapid in der Verantwortung, auf die Palme brachte, weil er die Ablösesumme für diesen Transfer gerne selbst verhandelt hätte, um mehr für den eigenen Verein herauszuholen.

Ein Jahr zuvor war Sabitzer von Admira Wacker Mödling zu Rapid gewechselt. Die dafür nötige Ablösesumme von geschätzt 400.000 Euro konnte Rapid aber nicht stemmen, sodass die Spielerberater von Stars & Friends (bei der der erste Präsident von RB Leipzig Andreas Sadlo einst beschäftigt war) aushalf und deswegen größere Teile der Transferrechte hielt. Sodass von den 2.000.000, die die Ausstiegsklausel als Ablöse vorsieht, bei Rapid nur wenig ankommen wird. Zudem war Rapid vor einem Jahr in der schlechteren Verhandlungsposition, sodass man auch die Ausstiegsklausel akzeptieren musste, um das Talent Sabitzer überhaupt zu kriegen.

Wenn man so will, liegen die Dinge eigentlich klar auf der Hand. Denn ein Spieler, der von A nach B wechseln wollte, nutzte die Möglichkeiten seines Vertrages, um über C tatsächlich zu B bzw. billiger als auf dem direkten Weg nach B zu kommen. Und Rapid Wien profitierte trotz klarer Vertragslage noch dadurch davon, dass der bisher von Salzburg ausgeliehene Christopher Dibon nun fest nach Wien wechselt. Quasi als Zubrot zum Sabitzer-Transfererlös. Sodass selbst Andreas Müller letztlich zufrieden war, mit dem verhandelten Ergebnis.

Letztlich waren also alle Parteien (Spieler, Vereine und Berateragenturen) mit dem Ergebnis des Pokers zufrieden und trotzdem hatte man angesichts der öffentlichen Reaktionen das Gefühl, das fußballerische Abendland würde zusammenbrechen. Klar ist, dass die Konstruktion, dass die Vereine B und C denselben Sportdirektor und Geldgeber haben, leicht gewöhnungsbedürftig ist. Und dass ein deutscher Zweitligist einen österreichischen Nationalspieler holt, um ihn zur besseren Entwicklung bei einem österreichischen Champions-League-Kandidaten zu parken, geht auch mindestens als skurril durch (wobei die besonderen Ziele von RB Leipzig in der Zukunft auch das relativieren).

Man könnte sogar soweit gehen und Saskia Aleythe und ihrem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung rechtgeben, die mit Seitenblick auf die Lizenzierung von RB Leipzig und deren neuem Logo in der Bewertung des Transfers davon sprach, dass Red Bull „im Ausreizen von Regeln geübt“ sei. Trotzdem bleibt der Fakt einer klaren Vertragslage und eines wechselwilligen Spielers. Zudem sollte man sich fragen, wie es wohl gewesen wäre, wenn Sabitzer bspw. von Borussia Mönchengladbach geholt worden und dann direkt nach Salzburg verliehen worden wäre. Wäre die Empörung darüber dann genauso groß gewesen? Klar, ein fiktiver Vergleich, aber auch nicht unmöglich, dass der Berater andere Wechsel-Leihe-Optionen geprüft hätte, wenn die Option RB Leipzig nicht gewesen wäre.

Es fühlt sich natürlich ungewöhnlich an, wenn Vertragsinhalte auf so eine Art und Weise ausgenutzt werden, aber letztlich dürfte die bestmögliche Ausnutzung von Vertragsinhalten im Dreiecksgeflecht Spieler-Berater-Verein zum Alltagsgeschäft gehören. Was auch die letztlich versönlichen und entspannten Stimmen der Beteiligten erklären würde.

Für Sabitzer jedenfalls dürfte der Wechsel nach Salzburg der Idealfall sein. Beim besten österreichischen Verein, bei dem er eventuell die Chance hat, sich in der Champions League beweisen zu dürfen, seine individuelle Entwicklung voranzutreiben und auch weiter Richtung Nationalelf im Fokus zu bleiben, ist für seine Karriereplanung ideal. Die Vertragslaufzeit von vier Jahren lässt zudem viele Optionen, tatsächlich irgendwann bei einem möglichen Bundesligisten RB Leipzig auf der Matte zu stehen. Wenn denn die Entwicklungen von Leipzig und Sabitzer parallel verlaufen. Falls nicht dürfte aus Sabitzer eine Dauerleihgabe werden.

Letztlich zeigt die Sabitzer-Geschichte zweierlei. Einerseits, dass Kaderplanung und Vertragsgeschichten pures Business ohne größere Sentimentalitäten sind, bei dem jeder den größtmöglichen finanziellen bzw. sportlichen Vorteil herausschlagen will. Und andererseits, dass die Idee mit den zwei Vereinen Salzburg und Leipzig aufzugehen beginnt, da es ja darum geht, einem Spieler, angepasst an seine Qualitäten, Perspektiven aufzuzeigen. Und für einen 20jährigen Marcel Sabitzer ist das Spielen beim österreichischen Topteam mit vielen einheimischen Talenten und die mögliche Aussicht auf die Gruppenphase in der Champions League mit der mittelfristigen Chance, in die deutsche Bundesliga zu kommen, wohl so ziemlich das perfekte Perspektivszenario. Weswegen letztlich an diesem Wechsel trotz allem öffentlichen Rauschen aus Spielersicht ziemlich viel stimmt.

Fazit: Wenn man die öffentlichen Reaktionen und Imagefragen als Bewertungsmaßstab nimmt, dann war die Verpflichtung von Marcel Sabitzer nicht sonderlich clever. Wenn man ganz rational sieht, dass die aktuelle Situation RB Leipzig, Red Bull Salzburg, Marcel Sabitzer und ein bisschen sogar für Rapid Wien als Transfergewinner ausweist, dann war die Verpflichtung ziemlich gut. Fakt ist, dass Marcel Sabitzer großes Talent besitzt und es nun selbst in der Hand hat, die nächsten Karrierestufen zu erklimmen. Ob dies auch RB Leipzig beinhaltet, wird man in den nächsten vier Jahren sehen.

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7 Gedanken zu „Transfers: Stefan Hierländer, Marcel Sabitzer“

  1. Zwecks Sabnitzer. Schon mal was von der Compliance-Regel gehört? Was passiert eigentlich wenn RB Leipzig und Salzburg mal gleichzeitig die EL erreichen? Stichwort Liefering. Mal sehen was ich Red Bull dann einfallen lässt, denn die Uefa-Statuten verbieten die Teilnahme zweier Clubs mit denselben Financiers.

    Ich dachte immer Vereine wie Hoffenheim und Wolfsburg wären das größte übel im deutschen Fussball. Doch was Red Bull hier betreibt schlägt dem Fass den Boden aus.

    1. Rasenballsport Leipzig wird auch für dieses vernachlässigbare „Problemchen“ mit hoher Wahrscheinlichkeit eine ebenso „professionelle“ wie smarte Lösung aus dem Hut zaubern, die dann selbstredend auch die Fußballverbände so richtig dufte finden werden. Die Rasenballsportler verstehen halt ihr „Geschäft“ und verwandeln unseren Fußball unverfroren in diesen „Rasenballsport“. Wie man ja schon jetzt durchaus eindrucksvoll besichtigen kann, werden die lästigen Grenzen des Wachstums dabei einfach umgangen oder niedergerissen – aber wir sollten uns nichts vormachen: Das ist erst der Anfang. Vom Ende.

  2. Ich nehme Erläuterungen, was der Begriff der Compliance-Regeln im Zusammenhang mit dem Sabitzer-Wechsel für eine Rolle spielt, gern entgegen.

    Was in europäischen Wettbewerben möglicherweise mal passieren wird, wird die UEFA entscheiden. Für Liefering ist der österreichische Fußballverband zuständig. Und alles andere ist wie immer Ansichtssache..

  3. Zwecks Sabnitzer. Schon mal was von der Compliance-Regel gehört? Was passiert eigentlich wenn

    Red Bull New York die CONCACAF Champions League gewinnt,
    Red Bull Ghana die CAF Champions League gewinnt,
    Red Bull Brasil die Copa Libertadores de América gewinnt,
    RB Leipzig die UEFA Champions League gewinnt

    und, jetzt kommts:

    Red Bull Salzburg als Vertreter das Gastgeberlandes bei der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft teilnehmen.

    Mal sehen was ich Red Bull dann einfallen lässt ….

    Kati

    1. „Mal sehen was ich Red Bull dann einfallen lässt …. “

      …eine riesen fette Party, mit viel gutem Fussball und friedlich feiernden Fans …. 🙂

  4. Die auch hier wieder geäußerten Gedanken um „Red Bull“ verstehe ich einfach nicht mehr. Warum?
    Weil bei der umstittenen „Logo“- Geschichte um die Lizenzierung, die nach der eindeutig erkennbaren völlig anders umgestalteten neuen Variante eventuelle Zusammenhänge mit dem o.g. Verein aus Österreich nunmehr deutlich auszuschließen sind, das auch die verantwortlichen Vertreter des „RaBa“-Vereines nochmals eindeutig bestätigten!

    Es sollte nur noch hier auf dieser Seite von einem Experten („Rbb) oder von der Assistentin…) erklärt werden, wie es möglich ist, dass eine Person gleichzeitig für die sportlichen Belange zweier verschiedener Vereine verantwortlich sein kann, der bereits auch schon mit kuriosen Wechselmodalitäten zwischen diesen beiden Mannschaften aufwartete…..

    Übrigens wird vermutlich „RaBa“ froh sein, keinen Spieler für die WM abgestellt zu haben, weil aus meiner Sicht mit einem Desaster zu rechnen ist.

    Wenn am Ende der abenteuerlichen Vorgänge während der Vorbereitung das beste WM-Quartier aller Teilnehmer bei einer Fährüberquerung unter dem deutschen Mannschaftsbus die Bretter durchkrachten, kann ich als „Normaler“ froh sein, gerade die Fährüberfahrt mit einer Großraumfähre von England nach Frankreich gut überstanden zu haben…..

    1. .. wie es möglich ist, dass eine Person gleichzeitig für die sportlichen Belange zweier verschiedener Vereine verantwortlich sein kann ..

      Ich bin zwar keine offizielle Instanz von RB, aber ich könnte mir folgende Möglichkeiten vorstellen, wie das geht.

      1. RR hat sowohl einen Arbeitsvertrag von RB Leipzig als auch von RedBull Salzburg. D.h. er hat zwei Arbeitgeber.

      2. RR hat nur einen Vertrag mit einem der beiden Vereine und wird im Rahmen von grenzüberschreitender Arbeitnehmerüberlassung immermal verliehen.

      3. RR hat einen Arbeitsvertrag mit Salzburg und macht hier in Leipzig einen Minijob (450 Euro Basis).

      4. RR ist selbständiger Sportberater und arbeitet im Rahmen einer selbständigen Dienstleistung für beide Teams.

      Du siehts also er gibt schon mehrere Möglichkeiten wie das funktioniert. Ich bin mir aber sicher, dass RB da schon auf vernünftige arbeitsvertragliche Regelungen achtet. Du musst dir als keine Sorgen machen.

      Oder geht es dir um das Arbeitspensum? Machst du dir Sorgen wegen RRs Burnout vor einiger Zeit? Ich denke da wird er schon selber drauf achten, dass er mehr Ruhe ins Arbeitsleben bringt.

      Das mit dem WM-Bus, der untergeht erschließt sich mir leider nicht. Weder im Grundsatz noch im Zusammenhang mit RB, Sabitzer oder Hierländer.

      LG
      Kati

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