Schlagwort-Archive: Alexander Zorniger

Verkanntes Topspiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim 1.FC Saarbrücken (30.11.2013, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Fabian Franke.]

Als man sich vor der Saison den Spielplan anguckte, hätte man für den 18.Spieltag in der dritten Liga im Ludwigspark in Saarbrücken ein Spitzenspiel erwarten können. Zwei Mannschaften mit Ambitionen zumindest im oberen Tabellendrittel mitzuspielen, hätten mit dem 1.FC Saarbrücken und RB Leipzig aufeinandertreffen sollen. Und nun empfängt der Tabellenvorletzte den Tabellenzweiten und scheinbar sind die Verhältnisse zwischen den Teams geklärt.

Aber man muss nicht bis ins Detail vordringen, um den Teufel zu finden, denn es gibt nicht viel, was weniger aussagekräftig ist als der aktuelle Tabellenstand der Saarländer, die mit einem Sieg gegen RB Leipzig – vorausgesetzt die Konkurrenz spielt mit – die Abstiegsränge verlassen könnten. Denn seitdem der neue Coach Milan Sasic, der Jürgen Luginger ablöste, in Saarbrücken an der Seitenlinie steht, hat seine Mannschaft in acht Versuchen nur einmal verloren. (gegen Darmstadt). In den letzten sechs Spielen blieb man sogar als einziges Team der dritten Liga ohne Niederlage und gewann zweimal, sodass man in der Tabelle seit Spieltag 12 auf Platz 5 steht.

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Kein ganz normales Spiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Hansa Rostock (23.11.2013, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick, Alexander Zorniger, Tim Sebastian und Joshua Kimmich.]

Nachdem die Liga zuletzt eine Länderspielpause einlegte, die von vielen Drittligisten zu einem Landespokalwochenende genutzt wurde, geht es nun also in das letzte Viertel der Vorwinterpausenzeit. 16 Drittligaspiele haben RB Leipzig und Hansa Rostock bereits in den Knochen. Fünf folgen bis Weihnachten noch. Fünf Spiele, in denen es darum geht, sich eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu sichern.

Für Hansa ist es – sieht man mal von Spielen der zweiten Mannschaft ab – das erste Spiel in Leipzig seit 1995, also seit beinahe 20 Jahren (damals ein Zweitligaspiel, das Hansa mit 1:0 beim VfB Leipzig gewann). Im Mittelpunkt stehen dabei vor dem Aufeinandertreffen zwischen RB und Rostock bisher Dinge abseits des grünen Rasens. 6.000 Tickets hat Hansa für die eigenen Fans geordert. Das Rieseninteresse zeigt sich zudem darin, dass auch der Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling sich die Partie nicht entgehen lassen will. Eine ganze Stadt scheint zum Auswärtsspiel pilgern zu wollen.

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Zwischen Rationalität und realistischem Traum

„Wir wissen das einzuordnen“, kommentierte Coach Alexander Zorniger nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund Fragen, ob man angesichts von Tabellenplatz 2 nun vom Aufstieg träumen dürfe. Eine Woche später dürfte sich an der Einstellung des Übungsleiters nicht so viel geändert haben, zumal in Darmstadt zwar drei Punkte heraussprangen, der Weg zu diesen aber eher durchwachsen und spielerisch überschaubar war, also das Spiel von seiner Art und Weise nicht unbedingt zum Träumen anregte.

Niklas Hoheneder war es, der im Gegensatz zum Trainer kürzlich [broken Link] als erster relativ klar auch öffentlich aussprach, dass im Mannschaftskreis natürlich der Aufstieg das Ziel sei, auch wenn es vereinsseitig keine klaren Vorgaben diesbezüglich gebe. Und nach dem Sieg in Darmstadt wird Niklas Hoheneder, auch wenn er selbst auf dem Platz gar nicht beteiligt war, keine Gründe haben, von dieser Aussage abzuweichen.

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Mehr als nur Mentalität

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim SV Darmstadt 98 (09.11.2013, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Denis Thomalla.]

Bereits zum fünften Mal in dieser Spielzeit spielt RB Leipzig gegen ein Team, das vor dem Aufeinandertreffen auf einem der drei Topplätze liegt. Nach Preußen Münster (gut, am 2.Spieltag war das vielleicht noch nicht ganz so aussagekräftig), Wehen Wiesbaden, Holstein Kiel und Heidenheim geht es nun also zum SV Darmstadt 98. Die bisherige Bilanz in diesen Toppartien spricht bei zwei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage (Wehen Wiesbaden) leicht für RB Leipzig.

Für den SV Darmstadt ist es erst das dritte Mal, das man auf ein aktuelles Topteam der Liga trifft. Zum dritten Mal hat man dabei Heimrecht. Bisher stehen eine Niederlage gegen Osnabrück und ein Sieg gegen Heidenheim in diesen Spielen zu Buche. Mit Darmstadt und Leipzig treffen also auch die beiden bisher einzigen Heidenheim-Bezwinger aufeinander.

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Gegen das Momentum

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund II (02.11.2013, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz drei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Fabio Coltorti. Ab 13 Uhr.]

Die völlig verdiente Niederlage von RB Leipzig beim Chemnitzer FC ist noch lange nicht vergessen und wohl zumindest im Umfeld auch noch nicht final aufgearbeitet und verdaut und schon gilt es, den Kopf wieder frei zu kriegen und nach vorn zu blicken und die unangenehme Aufgabe gegen die U23 des BVB ins Visier zu nehmen.

Dritter gegen Zehnter, das klingt erst mal nach klar verteilten Favoritenrollen und auch die Wettanbieter machen RB Leipzig zum klaren Favoriten. Andererseits laufen beide Teams seit acht Spielen komplett Kopf an Kopf (RB mit 13 Punkten in dieser Zeit, der BVB mit 14), sodass man eher ein Duell auf Augenhöhe erwarten sollte.

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Vertauschte Rollen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim Chemnitzer FC (26.10.2013, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Yussuf Poulsen.]

Wenn man vor der Saison den Spielplan überflog, dann blieben sicherlich viele Augen am 14.Spieltag und dem Auswärtsspiel von RB Leipzig beim Chemnitzer FC hängen. Man erwartete im aus RB-Sicht besten Fall ein absolutes Topduell zweier Teams aus dem oberen Tabellendrittel mit einem aufgrund der sommerlichen Zugänge favorisierten Gastgeber. Man erwartete, dass der reiche Aufsteiger zum Herausfordern beim Aufstiegsfavoriten antreten würde.

Und nun ist (fast) alles anders, denn weiterhin bleibt das Duell natürlich ein höchst umkämpftes, aber aufgrund der sportlichen Misere der Chemnitzer in der bisherigen Spielzeit und angesichts von gleich drei Niederlagen in Folge, haben sich die Rollen doch erheblich verschoben. Was sich auch darin zeigt, dass hier der Tabellensechszehnte den Tabellenzweiten empfängt. Und Chemnitz bei einer Niederlage sogar auf einen Abstiegsplatz zurückrutschen könnte.

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Nervöse Vereinsfinger

Etwas überraschend wurde gestern beim SV Wehen Wiesbaden Cheftrainer Peter Vollmann beurlaubt. Überraschend weil der Verein aktuell mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 7 gar nicht allzu schlecht da steht und immer noch gute Perspektiven hat, um den Aufstieg mitzuspielen.

Andererseits kam die Beurlaubung nicht ganz so überraschend, denn schon seit ein paar Wochen schien zwischen Coach und Verein ein Streit über den mangelnden Einbau des Nachwuchses zu schwelen. Prototypisch für den Streit könnte Julian Wießmeier stehen, ein 20jähriges Mittelfeldtalent, das mit viel Hoffnung für zwei Jahre vom 1.FC Nürnberg ausgeliehen wurde, bisher aber (verletzungsfrei wohlgemerkt) von 1170 möglichen Minuten nur 155 bestritt.

Zu Saisonbeginn hatte Vollmann durch gute Resultate (bei damals schon überschaubaren Leistungen) die Argumente auf seiner Seite. Durch nur zwei Punkte aus den letzten fünf Spielen verlor der aus der Ferne sympathisch wirkende Trainer aber die guten Argumente und ergo auch seinen Job.

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3.Liga: RB Leipzig vs. SSV Jahn Regensburg 2:0

Zu den Grundregeln des Fußballsports gehört es, dass man nicht an jedem Spieltag eine Galavorstellung erwarten kann, sondern dass zu einer Saison auch die zähen Spiele gehören. Und letztlich wird der die meisten Punkte sammeln, der auch in den alltäglichen bis zähen Spielen erfolgreich agiert.

Sieht man es aus dieser Warte, dann ist das 2:0 von RB Leipzig gegen den SSV Jahn Regensburg sehr hoch einzuschätzen, denn aus einem Spiel, in dem für die Heimmannschaft nicht sehr viel zusammenpasste, holte man trotzdem drei Punkte und zwei Tore heraus und sicherte sich so, nimmt man zwei Liga-, ein Pokal- und ein Freundschaftsspiel zusammen, das vierte 2:0 in Folge.

Sieht man davon ab, dann war der Auftritt der RasenBallsportler über weite Strecken der Partie gegen Regensburg das Gegenstück zur Gala von Heidenheim. Dass man sich den Sieg letztlich doch vergleichsweise mühelos sicherte, lag an der mangelnden Offensivpower und Chancenverwertung der Gäste und an starken 10 RB-Minuten direkt vor der Pause, in denen Regensburg nicht nur das 0:1, sondern auch eine gelb-rote Karte für Andreas Güntner kassierte und so das Spiel verlor.

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