Fan(streit)kultur

“Fans im Clinch” titelte die LVZ letzte Woche Freitag. Womit man ein Thema aufgriff, welches bei rb-fans.de unter dem Titel “Fanblock -adé” [broken Link] angesprochen wurde. Grundtenor: es gibt einen Konflikt zwischen den offiziellen Fanclubs (Fanclubs, die vom Verein anerkannt wurden und deshalb ein paar Privilegien genießen) und vereinsunabhänigen Fanclubs, die aus ersteren entstanden seien, aber ein weniger an Vereinskontrolle wünschten. Man habe unterschiedliche Ansichten zum Thema Fankultur bei RB. Der eine distanziere sich vom anderen, der andere fühle sich ungerecht behandelt, etc. Man möge doch bitte seine Streitigkeiten zumindest während der Spiele beiseite wischen und gemeinsam die Mannschaft unterstützen, so die Aufforderung des rb-fans-Beitrags.

Wer es genauer wissen will, der lese den oben verlinkten Text. Ich jedenfalls habe dazu inhaltlich nichts beizutragen, da ich vom Innenleben der Fanclubs und der Fankultur essenziell keine Ahnung habe. Grundsätzlich gesprochen wundert mich der publizierte Streit aber nun wirklich nicht, noch finde ich ihn sonderlich schlimm. Nicht nur, dass ich sowieso ein Anhänger von offener, inhaltlich begründeter Streitkultur bin, vielmehr noch finde ich es wenig überraschend, dass ein etwas über zwei Jahre alter Verein in Bezug auf seine Fankultur noch nicht ausgewachsen ist. Wenn man ehrlich ist funktionierte die Fan-Werdung gerade in der Anfangszeit (also vor der möglichen Entwicklung von Emotionen und Leidenschaft) doch höchst rational: für die einen war es das Ziel Bundesliga, für den nächsten gewaltfreier Fußball, für den anderen Fußball jenseits des Leipziger Dualismus, für einige Red-Bull-Sport-Populärkultur, für die allernächsten Leipzig. Ein buntes Potpourri an Gründen, sich RB Leipzig zuzuwenden. Und damit auch ein guter Ausgangspunkt für einen potenziellen Kampf um die Definitionsmacht in der Kurve. Also der Kampf darum, wie Fankultur aussehen sollte, was sie ausmacht, wie man sie lebt oder ganz banal, was man in der Kurve singt.

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Carsten Kammlott am Scheideweg

Da muss mehr kommen, das geht so nicht.

Mit dem Auftritt kann ich nicht zufrieden sein, zumal wir bei seiner Einwechslung zurück liegen. Das war zu wenig.

So wird Peter Pacult heute in LVZ und BILD zum Thema Carsten Kammlott zitiert. Ein Dauerbrenner-Thema bei RB Leipzig. Carsten Kammlott hatte einen gefeierten Auftritt kurz nachdem er nach Leipzig kam in einem Testspiel gegen Hertha BSC. Die mediale Story des zukünftigen Stars bei RB inklusive. Gleichzeitig das jugendliche und talentiert-zukunftsweisende Gesicht des Vereins. Danach spielte er allerdings eine durchwachsene Saison, in der man oft das Gefühl hatte, dass Kammlotts Spiel sehr stark davon abhängt, dass sein Selbstvertrauen intakt ist und ihm niemand auf den Füßen rumsteht.

Es ist ja nicht so, dass er nur Mist gespielt hätte. Außer meiner Sicht hatte er gerade auf der rechten Außenbahn als Flügelstürmer ein paar gute bis sehr gute Spiele, wenn mir persönlich auch immer ein wenig die Effektivität Richtung Tor fehlte. Nachdem dann die Schlussphase der letzten Saison mit dem Dauerbankplatz für Kammlott deprimierend war, wurde es in dieser Saison eher schlimmer als besser. Das, was ich bisher von ihm gesehen habe, wirkte wie verkrampft gewollt und nicht geklappt. Der bisherige Höhepunkt war das Auswärtsspiel bei den Hertha-Amateuren vor zwei Tagen, in dem er 40 Minuten spielen durfte. Ich kann mich nicht erinnern, dass er dabei eine wirklich gelungene Aktion zu verzeichnen gehabt hat. Erinnern kann ich mich hingegen an viele missglückte Kopf-durch-die-Wand-Dribblings, unsicheres Stellungsspiel und an ein schwaches Zweikampfverhalten, wegen dem Thiago Rockenbach gegen einen durchbrechenden Berliner nur in höchster Not und zu spät klären konnte und mit gelb-rot vom Platz musste.

Keine Ahnung, woran es bei Carsten Kammlott liegt, dass er bei RB Leipzig grad keinen Fuß auf den Boden kriegt. Ob es auch daran liegt, dass Pacult ihn bereits im Sommer öffentlich via BILD unter besondere Beobachtung stellte und damit zusätzlich unter Druck setzte, weiß ich nicht. Dass er nicht der Spielertyp ist, dem öffentliche Standpauken wie die oben zitierten, besonders gut tun, wage ich zumindest zu behaupten.

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Regionalliga: Hertha BSC II vs. RB Leipzig 1:2

Wäre ich 15 oder 20 Jahre jünger, wäre meine Zugeneigtheit zu den RasenBallsportlern vermutlich eine gute Chance, quasi im Vorübergehen ein guter Groundhopper zu werden. Bis der Verein irgendwann eventuell seine sportlichen Ziele erreicht, hätte man auf dem Weg von der fünften in die erste Liga eine hübsche Sammlung an Stadien zusammengekriegt. So als Auswärtsfahrer meine ich. Von Auerbach bis Bremen, von Bautzen bis München. Da ich nun aber in meinem halbwegs gesettelten Alter Auswärtsfahrten nur im Ausnahmefall mitnehme, entgeht mir diese Chance.

Das Amateurstadion zu Berlin darf ich mir trotzdem gutschreiben. Berlin bietet die subjektiv hervorragende Chance, den Fußballbesuch mit einem sozial motivierten Wochenendausflug zu verknüpfen. Es ist jetzt nicht so, dass man das Amateurstadion der Herha gesehen haben muss. Nett ist es da trotzdem und wenn man in Betracht zieht, dass es quasi ein Zweitsstadion der Hertha ist, dann ist der Bau mit seiner hübschen Sitzplatztribüne durchaus beachtlich, auch wenn man ernsthafte Zweifel haben darf, wie man dort 5.000 Zuschauer unterbringen wollte, wie man behauptet, dass man könnte.

Zum Auswärtsspiel zu gehen, hat ja auch deswegen einen gewissen Charme, weil man noch mal einen anderen Eindruck vom Auftreten des Vereins kriegt. Sportlich, weil das Spielen in nichtheimischer Umgebung offenbar tatsächlich einen Unterschied macht. Fantechnisch, weil man so ein bisschen das schräg-absurde Gefühl deutscher Urlauber im Ausland hat und schon die relativ hohe Dichte von Autos mit dem L-Kennzeichen auf dem Anmarsch zum Stadion zum Anlass nimmt, innerlich Grüße an die unbekannten Insassen zu senden. Überhaupt rutschen im Auswärtsblock die verschiedenen Anhängerschichte, die man sonst nicht zusammen zu Gesicht bekommt, enger zusammen. Vom 60jährigen Ehepaar über die Fanfamilie bis hin zum grenzwertig alkoholisierten Knapp-Zwanzigjährigen war unter den etwa 150 Gästen alles am Start.

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Red Bull auf der Jagd nach Mario Götze

Das Interesse von Red Bull an José Mourinho ist noch lange nicht erkaltet, da bahnt sich eine weitere Sensation auf dem Transfermarkt an. Nach Informationen dieser Website ist Red Bull für sein Leipziger Team an Mario Götze, dem aufstrebenden Superstar von Borussia Dortmund interessiert.

Dabei setzt man in der Salzburger Zentrale auf ausgeklügelte Methoden, um den 19jährigen von seiner beflügelten Zukunft zu überzeugen. So sollen diverse Paletten mit Freigetränken aus dem Hause Red Bull den Weg in den Besitz von Mario Götze gefunden haben.

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Zwei Stunden verschenkte Lebenszeit

Eigentlich war die Idee eine gute, eine Diskussionsveranstaltung zum Thema “Der Fußballklub Red Bull und die Leipziger Stadtgesellschaft” zu organiseren. RB Leipzig ist ein Phänomen, das mit seiner professionellen und finanzkräftigen Power ziemlich unvermittelt und heftig über Leipzig hineingebrochen ist und durchaus kontroverse Positionen über die Stellung des Vereins in der Stadt provoziert. Darüber zu diskutieren, also sich zu fragen, was den Verein ausmacht, wie er in Leipzig verankert ist, was er überhaupt in und für Leipzig bedeutet oder wie er (Fußball-)Leipzig verändert, könnte als sachlich-kontroverses Thema durchaus ein spannendes sein. Eines, das vermutlich nur einen Teil der Leipziger und der Leipziger Fußballanhänger interessiert, aber als gesellschaftspolitisch relevantes seine Berechtigung hat und bei einer gesellschaftspolitischen Organisation wie der Friedrich-Ebert-Stiftung, die gestern zu oben genannter Diskussion in die Räume des Leipzig Fernsehens lud, gut aufgehoben scheint.

Dass die Diskussion trotz des insgesamt spannenden Hintergrundes mit dem Titel dieses Beitrages zwar überspitzt, aber in der Tendenz stimmig beschrieben ist, lag überraschenderweise daran, dass man mit Wolfgang Loos einen Vertreter von RB Leipzig mit auf das Podium gesetzt hatte. Eine Entscheidung, die in der Theorie sinnig erscheint, da man natürlich am liebsten über ein Thema mit direkt daran beteiligten Personen redet, die in der Praxis aber offenbar nicht funktioniert, da das öffentlich kontroverse Diskutieren und der Meinungsaustausch – und diese Erfahrung durfte man in der Vergangenheit, Stichwort Trainingszentrum, Personalentscheidungen und Lizenzprobleme mit dem DFB, bereits öfters machen – nicht zum Standardrepertoire des Vereins gehören. Wobei man fairerweise auch dazu sagen muss, dass es einem gerade einmal drei Monate beim Verein angestellten Geschäftsführer Loos auch schwerlich möglich ist, mal locker fluffig über die Stellung von RB Leipzig in der Stadt Leipzig zu plaudern.

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Stimmungslagen

Es besteht ja keine Gefahr, dass man mir den Vorwurf machen könnte, dass der Blog hier zu bildlastig ist. Von daher schadet auch ein Video zwischendurch wohl nicht. Weil es doch auch ein so großartiges ist. Eins von einem Spiel, bei dem der türkische Verband zuerst die Öffentlichkeit ausgeschlossen hatte, um den Ausschluss später in einen Ausschluss von Männern umzuwandeln. 40.000 Fenerbahce-Anhängerinnen und Kinder nahmen das Geschenk dankend und begeistert an und feierten eine in Fußballstadien atmosphärisch ungewöhnliche Party. Zumindest, wenn man Bild und Ton Glauben schenkt:

(Video bei Youtube nicht mehr vorhanden)

Eine längere Erklärung zum Hintergrund gibt es in einem SPOX-Blog.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

Die, die am Sonntag bei RB Leipzig am meisten von der gegnerischen Taktik in ihrem Spiel gestört wurden, nämlich die Links- und Rechtsaußen Thiago Rockenbach und Timo Röttger, sprachen nach dem Spiel gegen den 1.FC Magdeburg am lautesten das aus, was wohl so ziemlich alle Beobachter des Spiels erkannt hatten:

Magdeburg war gut eingestellt. Die Außen waren gut zugestellt, da konnten wir nicht so viel über Außen spielen. (Timo Röttger im Red Bull Audioplayer [broken Link] vom 18.09.2011)

Magdeburg ist es sehr gut gelungen, konsequent den Passweg zuzumachen. Für uns Außen war das extrem schwer zu spielen. Wir müssen uns drauf einstellen, dass es andere Mannschaften auch auf diese Weise probieren werden. Da müssen wir variabler werden, andere Lösungen finden! (Thiago Rockenbach, BILD vom 20.09.2011)

Gefahr erkannt (zumindest von den Hauptbetroffenen der Magdeburger Wir-stellen-die-Außen-zu-Taktik). Variable Lösungen angemahnt (die in den ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit gegen Magdeburg mit einem flexiblen und offensiv rund um des Gegners Strafraum agierenden Mittelfeldspieler Bastian Schulz auch schon mit partiellem Erfolg probiert wurden). Gefahr gebannt? Mal gucken.

Regionalliga: RB Leipzig gegen 1.FC Magdeburg 1:1

Nichts verdeutlicht die derzeitigen Ansprüche beim ehemals hochgradig ambitionierten 1.FC Magdeburg besser als der überschwengliche Jubel, den Spieler und Trainer unisono nach dem Unentschieden bei RB Leipzig veranstalteten. Der Jubel war natürlich völlig berechtigt angesichts der sportlichen Situation im Verein und des überraschenden Punktgewinns, aber eben auch bezeichnend für die Entwicklung beim FCM seit dem Verpassen des Sprungs in die zweite (und später in die dritte) Liga und der Entlassung Dirk Heynes im Jahre 2007.

Das letzte Mal als man in Magdeburg etwas lauter als heimlich vom Weg nach oben träumte, war vor ziemlich genau einem Jahr vor dem fünften Spieltag und der damaligen Partie als überraschender Tabellenführer beim Tabellenelften RB Leipzig. Ich genoss zu jener Zeit die spanische Sonne und verpasste den Arbeitssieg der RasenBallsportler und damit den Auftakt zum Niedergang der Sachsen-Anhaltiner, die fast im Regionalliga-Abstieg endete. Mindestens 5.000 Magdeburger nahmen damals die euphoriegetränkte Reise nach Leipzig auf sich. Irgendwas unterhalb der 2.000 blieben gestern in weitaus weniger euphorischen Zeiten übrig. Dazu gesellten sich etwa 8.000 erwartungsfrohe Leipziger (im Gegensatz zu etwa 6.000 vor einem Jahr) und heraus kam eine ganz hübsche Kulisse.

Was – mal abgesehen von den misslichen Wetterbedingungen – eigentlich einen würdigen Rahmen abgab für ein großartiges, auf und ab wogendes und siegreiches Fußballspiel. Zumal der nicht gerade mit einem übermäßig gutem Ruf versehene (aber sehr sicher leitende) Babak Rafati einen Hauch von Bundesliga durch die Red Bull Arena wehen ließ. Es wurde aus allem nichts, weil die einen hervorragend zerstörten und die anderen kein Mittel dagegen fanden.

Es war eigentlich ganz simpel, was der – zumindest mir – nicht gerade als Taktikfuchs bekannte Magdeburger Coach Sandhowe da gestern auspackte. Man wähle ein defensiv-kompaktes 4-4-1-1 und unterstütze die Außenverteidiger jedes Mal, wenn der Ball zu ihren RasenBallsport-Gegenspielern kommt mit einem oder besser zwei weiteren Zerstörern. Und blockiere das Angriffsspiel des Gegners damit quasi komplett.

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Sanfter Druck

Es stellt sich ja ein bisschen die Frage, warum derzeit ein (durchaus nicht uninteressanter) öffentlicher Rumor um die Lizenz von RB Leipzig betrieben wird. Klar, es wird medial darüber berichtet, aber das offenbar neuartige, besondere Interesse des DFB an der RB-Satzung wird dadurch ja nicht erklärt.

Eventuell erhellt ja eine Aussage von HSV-Vorstandsboss Carl-Edgar Jarchow ein wenig die Sachlage. Die Aussage wurde von einem HSV-Mitglied und Teil der Initiative Pro HSV bei einer Sitzung des sogenannten Satzungsausschusses am 03.05.2011 aufgezeichnet und in einem Forum veröffentlicht [broken Link] (in dem Zitat geht es um ein durch den HSV abgesagtes Freundschaftsspiel gegen Red Bull Salzburg):

Da es von einigen Bundesligavereinen Protest gegen die neue, eigenartige Satzung von RB Leipzig gibt, wurde Salzburg abgesagt.

Diese Aussage würde zumindest erklären, warum der DFB-Mediendirektor Ralf Köttker gegenüber BILD vom 15.09.2011 erklärte, dass der DFB zusammen mit der DFL eine Arbeitsgruppe zu RB Leipzig gegründet hat. In der Jarchow-Version käme der Druck auf den DFB, etwas in Bezug auf die RB-Satzung zu unternehmen, nämlich via DFL von einigen (ungenannten) Bundesligisten.

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RB Leipzig im Spiegel der DFB-Statuten

Angestoßen durch einen Hinweis in einem Kommentar habe ich mich mal dem DFB-Statut der dritten und vierten Liga (pdf) (broken Link) angeschaut. Beide Ligen werden mit eigenem Statut im Verantwortungsbereich des DFB ausgetragen, während die ersten zwei Ligen die DFL und die Ligen unterhalb der Regionalliga die jeweiligen Regionalverbände organisatorisch betreuen.

Das Statut ist ein 114 Seiten starkes Papier in typischem Verbandsdeutsch, das die Zulassung zu den Spielklassen und die Anforderungen an die beteiligten Vereine regelt. Und so auch für RB Leipzig und den DFB in ihrem vermuteten Streit um die Zulassungsvoraussetzungen für die kommende Spielzeit relevant ist.

Nur um das in Erinnerung zu rufen: Glaubt man den medialen Berichten, dreht sich der Streit und die kolportierte Meinung des DFB (der laut gestriger BILD und dem DFB-Mediendirektor sogar zusammen mit der DFL eine Arbeitsgruppe zu RB Leipzig gebildet hat), dass RB Leipzig derzeit wegen seiner Vereinsstrukturen keine Lizenz für die kommende Spielzeit erhalten würde, um die Allmacht des Ehrenrates, möglicherweise um die fehlende Mitbestimmung der Mitglieder und um zu viel (formalen) Einfluss durch den Sponsor Red Bull.

Erste wichtige Erkenntnis des virtuellen Blätterns im Statuten-Papier: Es gibt keine Differenz zwischen der dritten und der vierten Liga in Bezug auf die organisatorischen Voraussetzungen, die ein Verein erfüllen muss. (Zumindest wenn es um Mitglieder, Organe und Vorstände geht, bei Stadiongröße und Co natürlich schon.) Was mich in meiner Position bestärkt, dass es doch sehr erstaunlich ist, dass der DFB plötzlich einen Verein unter Beobachtung nimmt, dem man bereist zweimal die Lizenz erteilt hat und bei dem sich seither nichts (zumindest nichts öffentlich wahrnehmbares) geändert hat und auf den keine neuen Statuten anzuwenden sind.

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