2.Bundesliga: 1.FC Kaiserslautern vs. RB Leipzig 1:1

29.Spieltag In der zweiten Liga geht es langsam auf die Zielgerade und damit rücken die Entscheidungen näher. Das Spiel zwischen Kaiserslautern und Leipzig passte sich da gut ein und wirkte über 90 Minuten wie ein Playoff-Duell mit einer sehr großen Intensität und zwei Teams, die nicht zurückstecken, sondern beide auf den Sieg aus sind. Am Ende trennte man sich dann durchaus folgerichtig Unentschieden, auch wenn statt dem 1:1 auch gut ein 3:3 auf der Anzeigetafel hätte stehen können.

Wer eine Idee davon kriegen wollte, in welche Richtung das Spiel in Kaiserslautern wohl laufen würde, der wurde schon nach zwei Spielminuten bedient, als beide Teams das erste Mal aneinandergerieten und sich in einer handfesten Rudelbildung verbissen. Spätestens da wusste man, dass in den kommenden 90 Minuten um jeden Zentimeter gekämpft werden würde und das Team, das dabei zurücksteckt oder unterliegt, auch die Partie verlieren würde.

Und so wurde es auch ein über 90 Minuten hochintensives Spiel zweier Teams, die über ähnliche Ansätze versuchten die Entscheidung herzuführen. Möglichst hohes, möglichs aggressives Angreifen und über Ballgewinne in die entstehenden Lücken hineinspielen und einen schnellen Stürmer (Reyna bzw. Zoller und später Jacob) oder dessen Mitspieler im Offensivbereich füttern.

RB Leipzig schlug dabei am Anfang die etwas feinere Klinge und ging nicht unverdient nach einer Viertelstunde in Führung. Yussuf Poulsen war wieder mal von Emil Forsberg freigespielt worden und schlenzte den Ball wie schon in Bochum oder gegen 1860 in die rechte lange Ecke. 11. Saisontreffer für den Dänen, der sich in Kaiserlautern besonderer Sympathien erfreuen durfte und sich über Pfeifkonzerte motivieren konnte.

Es dauerte aber keine fünf Minuten bis die Gastgeber zurück in der Partie waren und den Ausgleich erzielten. Löwe hatte links sehr viel Platz und zwang Coltorti mit einem Schuss vom Strafraumeck zu einem Reflex. Der Abpraller gelangte dann über glückliche Umstände zu Simon Zoller, der frei vor dem Tor keine Mühe hatte zu vollenden.

Im entscheidenden Moment hellwach - Fabio Coltorti hält in Kaiserslautern in letzter Minute das verdiente Unentschieden fest | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Mit dem Ausgleich war natürlich auch der Betzenberg voll da und die RasenBallsportler für ein paar Minuten erst mal darum bemüht, nicht Ordnung und Kontrolle zu verlieren. Dass sie in dieser Phase und auch im weiteren Spielverlauf in entsprechenden Situationen den Kopf oben behielten und sich immer wieder aus einsetzender Umklammerung und der damit verbundenen Publikumsunterstützung lösen konnten, ist vielleicht die beste Nachricht der Partie. Sich nicht unterbuttern und beeindrucken zu lassen, gehörte bisher bei den Auswärtsspielen 2015 nicht unbedingt zu den Kerneigenschaften des RB-Spiels.

Nachdem Löwe nach 25 Minuten ein weiteres Mal links frei durch war, aber diesmal auch final an Coltorti scheiterte, setzte RB Leipzig den nächsten Nadelstich. Georg Teigl mit dessen Geschwindigkeit und Offenisvspiel, das ihn immer wieder auch nach innen zog, die Defensive der Gastgeber nicht so richtig gut zurechtkam, stand nach einer reichlichen halben Stunde auf Zuspiel von Forsberg völlig frei vor dem für den verletzten Sippel den Kasten hütenden Marius Müller (der einige Probleme mit Abschlägen und seiner Standfestigkeit hatte), lupfte den Ball über den Keeper hinweg, aber auch knapp am Kasten vorbei.

Bis zur Pause passierte direkt vor den Toren trotz aller Intensität und trotz allen Hoch und Runters auf dem Feld nichts mehr aufregendes. Negativ aus Gastgebersicht nur noch die Auswechslung von Stürmer Simon Zoller, der die RB-Abwehr bis dato gut beschäftigt hatte und von Sebastian Jacob bei allem Bemühen nicht 1:1 ersetzt werden konnte.

In der zweiten Halbzeit schienen beide Teams erst mal ein wenig der Intensität der ersten Hälfte Tribut zu zollen. Aber das war nur ein sehr kurzfristiger Eindruck und so beharkte man sich auch für die zweiten 45 Minuten als gäbe es kein morgen. Die erste Großchance hatte dabei der Gastgeber, der RB (mal wieder nach einem Standard) nach einer reichlichen Stunde auskonterte. Pässchen hier, Pässchen da. Das ganze in höchstem Tempo und die Leipziger Defensive stand nur Spalier. Glück dass Jacob den Ball am Ende knapp links am Kasten vorbeischob.

Dann war wieder RB-Zeit. Nachdem Anthony Jung noch gerade so am Erzielen des Führungstors gehindert werden konnte, war der wieder mal unheimlich agile Emil Forsberg an der Reihe. Der hatte ein Zuspiel perfekt mit dem Oberkörper mitgenommen, um mit vollem Tempo in den Strafraum eindringen zu können. Doch wie schon Teigl kam Fosberg zwar am Keeper vorbei, der Ball landete allerdings auch nicht im Kasten, sondern ging darüber hinweg.

Auch dank des eingewechselten U21-Nationalspielers Kerem Demirbay gehörte der Rest des Spiels zumindest chancentechnisch fast ausschließlich den Gastgebern, die nun zunehmend Lücken im RB-Defensivverbund fanden, auch weil in vorderster Sturmreihe nicht mehr ganz so konsequent verteidigt wurde. Nach etwa 80 Minuten schmiss sich Coltorti in einen Schuss aus kürzester Distanz und rettete das Unentschieden. Danach das Heimpublikum komplett im Aufwachmodus. Aber auch Anthony Jung blieb wach und köpfte einen Kopfstoß nach Eckball von der Linie.

Auch hier blieb es (wie schon oben geschrieben) das Verdienst der RasenBallsportler, dass man sich von den Aktionen der Gastgeber und der Publikumsunterstützung nicht beeindrucken ließ, sondern nach einem kurzen Moment, in dem das Spiel zu kippen drohte, wieder selbst aggressiv spielte und zurück ins Spiel fand.

Nicht mal sonderlich aggressiv hatte sich Emil Forsberg verhalten. Trotzdem schickte ihn der Schiedsrichter kurz vor dem Ende nach einem Foul an der Mittellinie per Platzverweis in die Kabine. Knifflig wurde es vielleicht auch deswegen in der dritten Minute der Nachspielzeit. Wieder riss der FCK mit einem schnellen Angriff Lücken in die RB-Defensive. Diesmal war es allerdings Alexander Ring, der den Ball auch nicht im Tor unterbrachte, sondern auf Fabio Coltortis Brust platziert.

Wer weiß, wie man über das Spiel geschrieben hätte, wenn Ante Rebic nur kurze Zeit später den Siegtreffer (mit)verantwortet hätte. An der Mittellinie führt er mit viel Platz den Ball und hat einige Optionen wie zum Beispiel den Ball links raus auf den durchstartenden Poulsen zu spielen, der noch mehr Platz vor sich hatte. Ante Rebic entscheidet sich aber für die spektakuläre Variante, den Keeper der Gastgeber mit einem Lupfer aus mindestens 40 Metern zu überraschen. Überrascht waren aber nur die FCK-Spieler drumherum, die den daraus resultierenden, flachen Ball vergleichsweise locker sichern konnten.

Fazit: Ein über 90 Minuten gesehen gerechtes Unentschieden. Auch wenn die Gastgeber kurz vor dem Ende die deutlich besseren Chancen hatten. Aber über die gesamte Spieldauer nahmen sich die beiden Teams in einem in vielerlei Hinsicht weit überdurchschnittlichen Zweitligaspiel, von dem man sich nur in den Bann ziehen lassen konnte, fast nichts. Mal völlig unabhängig von allen Tabellenständen und der Frage, wem der Punkt was nützte, hüpfte das das Fußballherz einen Abend lang ganz hoch.

Randbemerkung 1: Irgendwas mit Bannern gegen Red Bull auf den Zufahrtsstraßen. Und im Stadion sollte man mal ganz besonders zeigen, was man von RB Leipzig hält und wie toll man doch in Kaiserslautern ist. Letztlich bleibt es dabei, dass sich hier Leute vor allem ihrer selbst vergewissern und ein Selbstgespräch führen, für das ein Adressat im Sinne eines Gesprächspartners nie angedacht war. In der Rolle mag man sich gefallen, weil man sich für das bessere Ende des Fußballs hält, aber dabei verbleibt es dann eben auch.

Randbemerkung 2: Kann man natürlich wieder herzerfrischend darüber streiten, ob irgendwas um die 200 Gästefans am Montagabend in Kaiserslautern wenig sind oder nicht. Interessanter eher die Frage, was den Unterschied macht zwischen Highlight-Spielen in München oder Aue oder auch demnächst gegen St. Pauli mit 2000 und mehr Mitfahrern und Spielen in Karlsruhe, Aalen oder Kaiserslautern. Aber selbst das ist wahrscheinlich eine mühselige Debatte. Es ist halt wie es ist.

Randbemerkung 3: Ein wenig merkwürdig, dass man bei der Dynamik der RB-Wechsel eher den Eindruck hatte, man sei mit dem Punkt zufrieden. Machte vom Spielverlauf her vielleicht Sinn, weil Kaiserslautern in der Endphase Oberwasser zu bekommen schien und ein paar Sekunden durchatmen ein wenig vom Momentum klauen konnte. Wenn man aber wirklich noch nach oben geschielt hat, hätte man eher erwartet, dass die Wechsel schnell vonstatten gehen, weil man noch den Sieg herausholen will. Der eine Punkt war für sich genommen ganz hübsch, für eventuelle Aufstiegsträume aber eigentlich zu wenig.

Randbemerkung 4: Sechstes Unentschieden im siebten Montagsspiel der Saison (dazu ein Sieg), drittes Unentschieden im dritten Auswärtssmontagsspiel (nach den wenig überzeugenden bis zeitweise katastrophalen Spielen in Braunschweig und Karlsruhe mutet es fast schon absurd an, dass man für den Auftritt in Kaiserslautern auch nur einen Punkt bekommt). Sieben Montagsspiele innerhalb von 29 Spieltagen. Jedes vierte Spiel montags. Manchmal wünscht man sich, DFL und Sport 1 würden es nicht so gut mit einem meinen bei der Spieltagsansetzung. Mal ist ja ganz schön, aber binnen kurzer Zeit sowohl nach Karlsruhe als auch nach Kaiserslautern? Nun ja..

Randbemerkung 5: Merwürdiger Spieltag. Im Tabellenkeller ein Nullsummenspiel (außer für Fürth), weil alle gewinnen. An der Tabellenspitze für alle ein Nullsummenspiel (außer für Ingolstadt), weil keiner gewinnt. Heißt im Aufstiegskampf immerhin, dass Ingolstadt praktisch durch ist. Ist doch auch schon mal was. Und alles weitere sieht man dann vielleicht ja nach dem nächsten Spieltag.

Lichtblicke: Schwer drei auszuwählen, die aus einem sehr guten Team noch herausgeragt haben sollen. Weshalb die folgenden Spieler letztlich nur stellvertretend für alle elf stehen.

  • Emil Forsberg: Held mit leicht tragischer Note. Gab dem Offensivspiel unheimlich viel Struktur. Viele Aktionen mit dem Ball. Die meisten Angriffe liefen über ihn. Das 1:0 bereitete er vor. Doch wieder belohnte er sich nicht, als er in der zweiten Halbzeit eine große Chance zur Führung vergab. Dazu die harte gelb-rote Karte kurz vor Schluss, die Forsberg fassungslos zurückließ. Forsberg spielte eine starke Partie, auch wenn er permanent bekämpft wurde und eine schlechte Zweikampfquote hatte. Wenn jetzt noch irgendwann der Torerfolg dazukommt..
  • Yussuf Poulsen: Wurde noch mehr als Forsberg von Gegenspielern und Publikum bekämpft. Reagierte darauf mit einer starken Leistung in Sachen Einsatz und Kampf. Verrichtete als Linksaußen viel Defensivarbeit, ging keinem Zweikampf aus dem Weg, war immer und auch noch in der 93. Minute anspielbereit, schoss das 1:0 in fast schon typischer Manier. Tolles Spiel und das gegen ihn ätzende Publikum und aufgebrachte Gegenspieler sollte man in dem Fall dann eben zu 100% als Kompliment nehmen. Gut dass sich Poulsen gewehrt hat, ohne dass es ihn um seinen Fokus auf das Spiel brachte.
  • Fabio Coltorti: Bis auf eine Ecke, an der er vorbeigriff, eine tadellose Leistung. Insbesondere am Ende des Spiels hielt er mit zwei Paraden den Punktgewinn fest und zeigte sich auf Niveau seines Auftritts aus dem Spiel in Karlsruhe. Seine Reaktion auf die Paraden sprachen Bände, wie viel Spaß es ihm machte, in diesem Spiel entscheidende Bälle zu halten.

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Tore: 0:1 Poulsen (15.), 1:1 Zoller (20.)

Aufstellung RB Leipzig: Coltorti – Klostermann, Sebastian, Rodnei, Jung – Kimmich (Demme) – Teigl (Hierländer), Kaiser, Forsberg, Poulsen – Reyna (Rebic); nicht eingewechselt: Bellot, Compper, Hoheneder, Kalmár, ; nicht im Kader: Boyd, Khedira, Damari, Heidinger (alle verletzt oder krank noch nicht wieder fit), Strauß, Franke, Dähne, Frahn, Ernst

Aufstellung 1.FC Kaiserslautern: Müller – Schulze, Orban, Heubach, Löwe – Karl – Matmour (70. Demirbay), Ring, Stöger (90. Hofmann), Zimmer – Zoller (41. Jacob)

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Fuhr eine recht lockere Linie und ließ lange viel laufen. Versuchte dann mit Gelb für Mamour und Reyna Ruhe in die erhitzten Gemüter zu bringen. Dass er dabei Reyna für eine Aktion Gelb zeigte für die der Kaiserslauterner Karl in der zweiten Halbzeit kein Gelb sah, sagt etwas darüber aus, dass Hartmann nicht immer stringent in seinen Strafen war (22:10 Fouls für die Gastgeber, aber 1:3 gelbe Karten für die Gäste) und den Gastgebern einiges an Aggressionen abseits des und im konkreten Spielgeschehens durchgehen ließ. Gelb-Rot für Forsberg war angesichts Hartmanns sonstiger, lockerer Spielleitung freundlich gesagt schwer nachzuvollziehen. Man muss Hartmann aber zugute halten, dass er mit seiner Spielleitung ein sehr intensives, aber nie aus dem Ruder laufendes Spiel überhaupt erst ermöglichte und nicht zerpfiff. Auch wenn er bei einigen Einzelentscheidungen nicht richtig gelegen haben mag.)

Gelb-Rot: Forsberg (89./ Reklamieren/ Foulspiel)

Gelbe Karten: Matmour | Reyna (2. gelbe Karte)

Zuschauer:  31.141 (davon  250 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht [broken Link], FCK-Bericht, Kicker-Bericht

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  • Torschüsse: 13 : 14
  • gewonnene Zweikämpfe: 51,9% : 48,1%
  • Ballbesitz: 48,5% : 51,5%
  • Passquote: 66,5% : 66,2%
  • Laufstrecke: 114,8 km : 118,7 km
  • Sprints: 219 : 215
  • Fouls: 22 : 10
  • Ecken: 3 : 4
  • Abseits: 0 : 1
  • Meiste Torschüsse: Löwe, Ring: je 3 – Kaiser: 3
  • Meiste Torschussvorlagen: Demirbay: 4 – Kaiser: 3
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Löwe: 80,0% – Sebastian: 68,8%
  • Meiste Ballkontakte: Löwe: 73 – Jung: 98
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Stöger: 80,7% – Forsberg: 84,6%
  • Größte Laufstrecke: Stöger: 11,9 km – Kaiser: 12,0 km
  • Meiste Sprints: Stöger: 38 – Teigl: 38

Statistiken von bundesliga.de, bild.de

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Saisontorschützen: Poulsen – 11; Kaiser – 6; Teigl, Frahn – je 3; Boyd, Kimmich – je 2; Reyna, Rodnei, Thomalla, Morys, Hoheneder, Holthaus (VfL Bochum/ Eigentor), Verhoek (St. Pauli/ Eigentor) – je 1 Treffer

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Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

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28 Gedanken zu „2.Bundesliga: 1.FC Kaiserslautern vs. RB Leipzig 1:1“

  1. Da sie ja subjektiv über rasenballsport berichten,müsste ihn trotzdem klar sein,das rasenballsport an den werbeerfolg von red bull gekoppelt ist. Da aber nun redbull massiven Umsatzeinbruch hat,die Konkurrenz immer mehr und stärker wird (Coca Cola Company- Monster usw.rockstar usw) gestern in lautern werbewirksam Spruchbaender zur besten Sendezeit zu lesen waren“ wer richtiger Fußballfan ist trinkt kein Red Bull“
    Denn möchte auch kein Trainer mit Renommee und Namen zu rasenballsport.

    Aus diesen Fakten sieht man,das rasenballsport eigentlich als Werbeträger Tod ist und die gmbh ihre fetten Jahre hintersich hat.

    Beziehen Sie sowas eigentlich in ihren Gedanken mit ein? Oder sind sie nur in eine hurra Stimmung verfallen die das objektive ausschaltet?

    1. Es gibt in diesem Blog handgeschätzt rund 1.500 Artikel. Einfach umschauen und selber entscheiden, ob hier alles nur Hurra-Stimmung ist..

    2. @klauterer

      Fakten sind wirkliche, nachweisbare, bestehende, wahre oder anerkannte Sachverhalte. Ihre Märchen werden nicht wahrer weil vielleicht noch ein paar der 0,0000000nichts RB- Hasser diese ständig wiederholen. Beweisen Sie doch mal den massiven Umsatzeinbruch von Red Bull und die Werbewirksamkeit von Spruchbändern (Kleiner Tip: Der Erfolg von Werbung läßt sich nur schwer messen.)! Oder beziehen Sie in Ihre Aussagen einfach mal den Gedanken mit ein das der FCK ohne die Steuergeschenke von Rheinland- Pfalz schon längst nicht mehr existieren würde…

    3. na wieder am selbstbeweihräuchern? wieder mal ein post der kategorie: keine ahnung aber viel labern.

      der „massive umsatzrückgang“ von redbull wird genau woran festgemacht?
      hier der überblick über den umsatz bis 2013:
      [broken Link]
      ahhh es ist ja ein umsatzPLUS! aber gut .. lesen ist nicht die stärke eines jeden.

      gestern waren also in lautern „werbewirksam“ spruchbänder zu lesen? so so .. selbst sport 1 gesehen? ausser einem „nein zu rb“ hat man nicht viel lesen können.

      darüberhinaus bestreite ich eine extreme werbewirksamkeit des FCK, was man auch gut an den sponsoren festmachen kann. euren trikotsponsor hab ich schon wieder vergessen und kann mich nur an die allgäuer latschenkiefer erinnern. diese marke steht natürlich für ein weltbekanntes unternehmen. wie der FCK ja generell sehr viele große werbepartner hat (nicht).

      was lernen wir aus diesem nicht vorhandensein großer werbepartner? richtig .. dass der FCK nicht werbewirksam genug ist (anders ausgedrück er ist ein kleines licht, ungefähr so wie ihr intellekt!)

      lautern ist nicht der nabel der welt, der fck erst recht nicht, aber anscheinend leiden die fans unter einen extremen selbstüberschätzung.
      (der vorherige absatz ist glaub ich etwas direkter als das kommentar vom rotebrauseblogger in seinem artikel).

      und um den bekanntheitsgrad (und werbewirksamkeit) mal im internet zu zeigen:

      https://trends.google.de/trends/explore#q=1%20fc%20kaiserslautern%2C%20rb%20leipzig&cmpt=q&tz=

      da ist der fck aber mal ganz klein

  2. Gerade Sebastian hat mir mal wieder sehr gut gefallen aber ich kann auch mit der Lichtblicke Auswahl oben sehr gut leben. Der Schiedsrichter hat m.M.n. aktiv und vorsätzlich gegen RBL gearbeitet. Gerade mit der Karte gegen Forsberg der nun auch im nächsten Spiel fehlt und den fehlenden Karten gegen Stöger, einen der unfairsten Spieler der Partie.

    Sehr gute Haltung und Disziplin diesmal von Yussuf Poulsen der sich von der Lahm Replika nicht hat provozieren lassen.

    1. Schau doch mal, wo Tim beim Gegentor steht. Gefallen kann er da nicht. Sonst immer fit und schnell im Kopf, in dem Moment ein einziges Hemmnis. ^^

    2. Nobodys perfekt und nur wer nicht arbeitet macht keine Fehler. Der Gesamtauftritt zählt für mich.

    3. Ach na klar. Sehe ich genauso. Und dennoch sind solche Fehler (und Jungs‘ Stellungsfehler in der gleichen Szene, und der Ballverlust vorher) dann am Ende entscheidend. Da sehe ich zuletzt halt noch die Kogge stehen ;).

    4. Hallo Beback,in punkto Schiri geb ich dir nur zum Teil recht , denn wenn der Schiri die anderen vielen Fouls während des gesamten Spiels mit der gleichen Konsequenz wie das angebliche Foul von Forsberg geandet hätte, dann wären bei Lautern nach dem Abpfiff der Partie vielleicht noch 3-4 Spieler auf dem Platz gewesen, der Rest der Spieler würde dann schon geduscht an der Seitenlinie gestanden haben.

    1. haha. Bist du privat nicht Tod? Todd? TBD? TNT? Sprengkraft! Rasenballsport als Werbeträger ist bombe!

  3. @ Matthias

    Warum nur bis 2013? 😉

    „Laut aktuellen Zahlen der Red Bull GmbH, die im Firmenbuch vorliegen, lag der Jahresgewinn im Geschäftsjahr 2013 bei 365,4 Millionen €, im Jahr davor waren es noch 447,6 Millionen €-das ist ein Minus von 18,4 Prozent und der erste Gewinnrückgang seit 2008.“

    Aus Wirtschaftswoche.at

    Das waren die letzten zahlen mal gucken wie es 2014 aussah!Wenn wieder ein Gewinneinbruch KOMMT( zu erwarten bei starker Konkurrenz und das Verbotsferfahren für energiedrinks bei Kindern von der EU läuft ja auch) denn die Boykottaufrufe,sehe ich schlechte Zeiten auf rasenballsport zu kommen.

    Dann ist rasenballsport auch nicht kostendeckend,hattet ihr jemals schon eine schwarze null,ohne das red bull ausgleichen musste…
    Deshalb ist es vom betriebswirtschaftlichen her logisch diesen defizitäre Werbeaktion als erstes zu liquidieren.

    Also hoffen wir auf gute Konkurrenz im energydrinks Markt und das die EU durchgreift mit dem Verbot von energiedrinks an Jugendliche unter 18.

    1. @klauterer

      Ja was denn nun? Umsatzeinbruch oder Gewinnrückgang? Das sind doch 2 verschiedene Dinge! Ein Gewinnrückgang kann auch ganz andere Ursachen haben, z. Bsp. eine Eigenkapitalerhöhung.

      Der FCK arbeitet doch auch nicht kostendeckend, sonst hätte das Land RP nciht mit Millionen subventionieren müssen…

  4. @ Tutnichtszursache sagt: „… Ihre Märchen werden nicht wahrer weil vielleicht noch ein paar der 0,0000000nichts RB- Hasser diese ständig wiederholen“.

    Es war Terrence Boyd, der mit den Worten „beinahe eine ganze Nation hasst uns“, seine Sichtweise im Interview mit dem Guardian auf den Punkt brachte.

  5. @klauterer: … und das hat alles was genau mit dem Spiel gg. Kaiserslautern zu tun? Oder diskutieren wir die letzten Ergebnisse von Schalke 04 auch auf der Grundlage des Erdgasabsatzes von Gazprom? (Deren Aktie fällt momentan – minus 1.8% – großer Gott. Das verheißt nichts Gutes fürs Wochenende )

  6. Liebe Kritiker, macht Euch über unseren Investor nicht soviel Gedanken. Nehmt Eure Frau/ Mann in den Arm, genießt den Frühling und das Leben. Fußball darf doch nicht Euer Leben bestimmen. Seid nett zueinander!

    Zum Spiel in KL.
    Stadt: 6
    Menschen:2
    Spiel: 2
    Stadion von außen: 6
    Stadion von innen: 2
    Schiedsrichter: 6
    Ergebnis: 3
    Bratwurst: 3
    Bier: 2

  7. Hallo liebe 0,000000irgendwas rasenballsportbejubler

    Ihr vergesst immer eins wenn ihr Bsp.bringt wo das Land, die Kommune, Geld bei trafitionsvereinen zugeschossen hat.das sind Vereine aus der Region die existieren bereits über 100 Jahre. Dementsprechend werden sie immer subventioniert weil sie zur Region gehören.

    Doch wenn ein firmeneigener „Verein“ pleite geht wird keiner ihn retten.wer schmeißt schon einen Milliardär Geld in den rachen.
    Naja die Gewinne und umsatz brechen weg bei Red bull und die thailändischen anteilseigner wollen in der Zukunft lieber ihre Dividende auf dem Konto sehen als das 100erte mios in eine fragwürdige Werbekampagne zu stecken,die nach hinten losgeht,da man montags zur besten TV zeit lesen konnte,wer nämlich ein richtiger Fußballfan ist trinkt kein Red Bull. 😉

  8. Matthias, ein Troll ist unterwegs. Niedlich, gib ihm eine Flasche Pommes oder doch lieber ein Taschentuch für seine Tränen. Ich hoffe auf weitere interessante Trollkommentare…

  9. @klauterer : wen dem so ist, verstehe ich beim besten Willen die Aufregung um RB Leipzig nicht. Wenn Red Bull demnächst sein Engagement einstellt, können sich doch alle beruhigt zurücklehnen.

    1. Nun lass uns doch wenigstens etwas Hoffnung, dass dies alles nur an langer furchtbarer Traum war. Und ja, die Hoffnung stirbt zu letzt, dass a) RedBull die Bionade der 2020er Jahre wird oder b) CocaCola mit dem Kauf von Monster die Position von RedBull schwächt oder c) nach Mateschitz Staffelübergabe die Firma neu aufgestellt wird. So lange diese Optionen existieren, wird jeder anständige Anti hoffen, dass RBL wieder in der Versenkung verschwindet. Wie realistisch das ist, bleibt jedem selbst überlassen.
      Vielleicht ist bis dahin die 50+1-Regel auch komplett geschleift, Werder Bremen gehört den Sultan von Brunei und RBL wird a CocaCola verkauft und läuft mit mit CocaCola-Bären auf dem Trikot auf statt der Bullen.

  10. @ Wuppertaler

    So siehts aus,da der wirtschaftliche Erfolg nur an einem zweifelhaften Produkt hängt.

    Hoffen wir mal das denen eher die Luft ausgeht bevor die 50+1 noch weiter rund gefeilt wird…

    Sieht man ja an der Aktion der Darmstädter,die die liste der 13 “ Mitglieder “ nebst gecasteten edelfan als vorzeigemitglied für das gemeine werbevolk zeigen wollten. Und, oh Wunder, alle in Abhängigkeit stehen beim Konzern.

    Wie zu ddr Zeiten,damals bfc heute rasenballsport…

  11. P.S. Schon komisch,sonst nix los auf der Seite,nur wenn man berechtigte Kritik übt kommen sie alle hervor.

    Kann man dies auch als Indikator sehen,das rasenballsport niemand interessiert außerhalb Leipzigs? Wobei der Imitator der Seite sogar die Werbetrommel rühren konnte in den printmedien?

    Schon komisch? 😉

  12. So allerseits. Jeder ist jetzt mal seine Meinung losgeworden und hat zur „Diskussion“ beigetragen. Ab jetzt bitte nur noch Beiträge, die irgendeinen sachlichen Hintergrund bzw. Mehrwert haben. Polemische Seitenhiebe höherer oder geringerer Qualität wurden nun genug ausgetauscht. Wer dies weiterhin tun will, suche sich das passende Forum des Vertrauens oder werde selbst zum „Imitator“ einer Website. Danke.

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