OstDerby

Letzten Freitag bereits, just als RB Leipzig seinen Rückrundenstart mit einem 1:0-Sieg gegen die TSG Neustrelitz feierte, wurde auch ein anderes Ereignis gefeiert. Nämlich die Geburtsstunde eine Fußballmagazins namens OstDerby [broken Link], an dem als Autor mitzuwirken ich die Ehre habe. Wie der Name schon andeutet die Geburtsstunde eines Fußballmagazins vornehmlich aus dem Osten dieser Republik. Also jenes geographischen Raums, der in der Folge des wiedervereinten Fußballs auf ziemlich vielen Ebenen aus dem ganz großen Fokus geflogen ist.

Man merkt dies nicht nur im sportlichen, sondern auch im berichterstattenden Bereich. Wenn man sich die vielen Reihen und historischen Rückblicke zu 50 Jahre Bundesliga anschaut, dann ist der Fußballosten dort sportlich schlicht inexistent. Das mag auf den ersten Blick nicht erstaunen, da die Bundesliga ja im damals noch geteilten Deutschland, im westlichen Teil entstand. Es ist aber wiederum doch erstaunlich, bedenkt man, dass die Ostteams nun bereits seit 20 Jahren potenziell die Möglichkeit hätten, mit an der Bundesligageschichte zu schreiben. Was sie aus unterschiedlichen Gründen und abgesehen von kleineren Randbemerkungen nicht taten.

Die Nichtexistenz von Ostteams im großen Fußballdiskurs wird eigentlich meist nur dann kurz durchbrochen, wenn man wieder mal Tomislav Piplica mit seinem Kopfballeigentor für Energie Cottbus vorführt oder die Story erzählt, dass Cottbus als erstes Team mal mit einem Team ohne deutschen Spieler in der Startelf antrat oder irgendwas mit Gewalt zum Thema wird oder man die Entscheidungsdesaster nach der Wende im Ostfußball und die dabei agierenden Glücksritter unter die Lupe nimmt. Wobei letzteres eher selten ist. Insgesamt gilt aber, dass der Ostfußball meist nur als Freakshow vorkommt, um den man so schön konsequenzlos trauern und den man bedauern kann, dessen Herumdümpeln unterhalb der Bundesliga vermutlich aber nur Sky so richtig stört.

Gegen das Argument von der ostdeutschen Fußballwüste wird gern in Anschlag gebracht, dass auch andere Regionen der Bundesrepublik nicht in diesen Sphären agieren (Saarland) oder sogar noch nie agierten (Schleswig-Holstein). Das ist natürlich ein Argument, aber eines das leider zu nichts führt. Denn im Bereich des heutigen NOFV gab es bis 1991 eigene Meister und Europapokalteilnehmer. Sprich, der große Fußball war hier schon für lange Jahre zu Gast und die Semester, die den Fußball noch aus den Zeiten vor dem Mauerfall kennen, werden – wie ich, der ich für die entsprechenden Verein damals wie heute trotzdem wenig übrig habe – wohl auch heute noch die Gänsehaut spüren, wenn sie an die langen Europapokalabenden denken, an denen 36.000 Zuschauer in Dresden den Fernsehzuschauer mit „Dynamo“-Rufen begrüßten oder René Müller seine Lok vor 100.000 Zuschauern ins Europapokalfinale schoss. Man muss, wenn man den Fußball hierzulande in seiner historischen Entstehung und in seinen Enttäuschungen verstehen will, auch mitbetrachten, dass viele der heutigen Stadienbesucher schlicht und einfach ziemlich große Fußballerinnerungen haben. Größere jedenfalls als sie durch vierte, dritte oder auch zweite Liga repräsentiert werden würden und größere auch als in Kiel oder Lübeck.

Wie gesagt, man braucht das als Interpretationsrahmen, um überhaupt verstehen zu können, dass bei den etwas älteren Semestern in den ostdeutschen Fußballstadien auch immer ein wenig die Frustration und die Enttäuschung über das verlorene Vergangene mitreist. Als schlichte, traurige Erinnerung, die durch die aktuelle Mühsal und die weitgehende Aussichtslosigkeit auf ähnliche Erlebnisse wächst. Denn dass ein NOFV-Club auf absehbare Zeit – außerhalb eines DFB-Pokal-Glückstreffers – mal wieder in einen eropäischen Wettbewerb einzieht, ist schlicht nicht möglich. Außer vielleicht für die Hertha, die verbandstechnisch natürlich zum NOFV zählt, aber historisch eher nicht zum Kreis der hier gemeinten Ostvereine zählt.

Denn mit diesen Vereinen meint man gemeinhin die Menge der Clubs, die aus einer gemeinsamen Ligengeschichte kommend, eine vor allem wirtschaftlich ähnlich schwierige Transformation in Folge des Umsturzes weg vom Sozialismus hin zum Kapitalismus hinkriegen mussten. Beziehungsweise die Menge der Vereine, die in eben jenen Oststädten, die sich unter den Bedingungen des Marktes auch fußballtechnisch neu aufstellen mussten, beheimatet sind.

Das Magazin OstDerby startet also demnach mit einer eher formalen Idee, einem geographischen Raum mit gemeinsamer sozialer und wirtschaftlicher Geschichte eine Stimme zu geben, weil sie der Meinung sind, dass in diesem Raum in der breiteren Öffentlichkeit kaum Stimmen zu vernehmen sind. Mit dieser formalen Idee ist aber zugleich das Problem verbunden, dass es inhaltlich vorerst keinen roten Faden gibt, sondern das Heft eher als buntes Sammelsurium von Themen aus dem Gebiet des NOFV erscheint. Es wird eine interessante Frage sein, wie sich OstDerby in den kommenden Monaten inhaltlich konsolidiert und ob sich so etwas wie ein gemeinsamer Stil durch das Heft zieht.

Was letztlich natürlich ein schwieriges Unterfangen ist, denn die Autoren kommen aus sehr unterschiedlichen Kontexten, mit sehr unterschiedlichen Interessen und auch rhetorischen Vorlieben. Auf der anderen Seite liegt darin genau der Punkt begründet, der überhaupt für die Existenz des Magazins spricht. Denn OstDery gibt Menschen und Geschichten eine Plattform, die diese sonst nicht oder nur in einem sehr begrenzten lokalen Rahmen haben. Geschichten und Sichtweisen von Menschen, die im ostdeutschen Fußball unterwegs waren oder sind, kommen in der breiteren Öffentlichkeit kaum vor. Mit OstDerby besteht die Möglichkeit – bei allen komplett unterschiedlichen Herangehensweisen – diesen Menschen eine Stimme zu geben und auch die Diskussionen untereinander zu fördern.

In diesem Sinne könnte OstDerby ein Leuchtturm sein, der Stimmen sammelt, verstärkt und wahrnehmbar macht. Letztlich sehe ich in dieser Leuchtturm-Funktion des Magazins auch meine Hauptmotivation, mich daran inhaltlich zu beteiligen. Zumal ich mich bspw. an der Seite der geschätzten Stimmen und Blognachbarn von Ballsalat (SGD), nurderfcm.de (Magdeburg) und dem Mitherausgeber Fedor Freytag von stellungsfehler.de ziemlich wohl fühle. Die Gesamtheit der Autoren lässt sich aus meiner Sicht aktuell nicht abschließend beurteilen, aber die Anwesenheit von Personen, deren Blick auf die jeweilig im Fokus stehenden Fußballereignisse ich schätzen gelernt habe, macht den Start ins Abenteuer OstDerby jedenfalls zu einem einfachen und lässt die Hoffnung auf ein Magazin, das durch seine Autoren gewinnt und wiederum positiv auf diese zurückstrahlt, wachsen.

Mir ist es dabei nicht ganz unwichtig, auch zu betonen, dass mir dieses Ding Ostfußball als solches emotional ziemlich egal ist. Ich bin letztlich weder für Ostdeutschland im Stadion (noch nicht mal für Leipzig), sondern nur für mich selbst und mit den paar tausend Verrückten, die auch Regionalligafußball in der Schüssel alias Red Bull Arena sehen wollen. Das Konstrukt Ostfußball funkioniert für mich tatsächlich nur als ein formales, eines das aufgrund seiner Sprachlosigkeit und seinem gemeinsamen Entwicklungsraum eine gemeinsame Entwicklungsebene hat, auf deren Grundlage eventuell Erfahrungen ähnlich sind. Trotzdem dürfte es nur wenige Fälle geben, in denen sich für einen Verein gefreut wird, nur weil er aus dem Osten kommt. Mir geht das zumindest nicht so. Aber zumindest ist mein Interesse an Geschichten aus Aue insgesamt etwas höher als an Geschichten aus Regensburg, weil sie mir näher sind und weil ich sie nachvollziehbarer finde. Mir ist der Osten alles in allem als emotionales Konstrukt egal und mir geht es auch nicht darum den Kampf Ost gegen West aufzumachen. Ich begrüße es tatsächlich ausschließlich, dass mit Ostderby eventuell Leute eine Stimme kriegen, die es augrund ihrer argumentativen, erzählerischen oder rhetorischen Qualitäten verdient haben, aber bisher durch das Medienrauschen im Netz kaum durchdrangen.

Dass das mit dem Fußballosten nicht so einfach ist, zeigte sich erstaunlicherweise schon, bevor Ausgabe Nummer 1 von Ostderby überhaupt veröffentlicht wurde. Es begann auf der Seite der sich selbst so empfindenden Fußballtraditionalisten, für die es unvorstellbar war, dass mit mir ein RB-Leipzig-Blogger in einem Heft zum ostdeutschen Fußball auftreten dürfe. Erstaunlich, dass man die Qualität eines Heftes beurteilen kann, ohne dass schon eins veröffentlich wurde und nur weil jemand mitschreibt, dessen Verein man nicht leiden kann. Sagen wir es mal so, zu den Geschichten rund um den Fußballosten gehört RB Leipzig und deren Entstehung (die ohne die spezifische Leipziger Fußballsituation nicht zu verstehen wäre) dazu und es ist durchaus sehr gut zu wissen, dass das die Herausgeber ganz genauso sehen.

Das gilt natürlich andersherum auch für die Tatsache, dass es hierzulande rund um Jena, Dresden, Erfurt, Aue, Cottbus und wie sich nicht alle heißen, viele (wenn auch beileibe nicht nur) RB-Kritiker existieren. Und dies natürlich auch Niederschlag im OstDerby finden wird. Was dazu führte, dass ich mich Debatten auf meiner rotebrauseblogger-Facebook-Seite ausgesetzt sah, die darauf hinaus liefen, dass man kein Heft lesen werde, in denen Texte gegen RB Leipzig stehen würden. Was eigentlich ähnlich unverständlich ist, wie die davor skizzierte Position. Denn erstens gibt es keine dezidierte Anti-RB-Herausgeberschaft und somit kein dezidiertes Anti-RB-Heft, was man schon allein darin sieht, dass sich die Herausgeber explizit auch noch mal im Editorial des ersten Heftes für mein Mitwirken entschieden. Und zweitens sollte man die entsprechenden „Anti“-RB-Texte zumindest lesen, bevor man beurteilt, ob hier versucht wird, sachlich zu argumentieren oder ob es sich tatsächlich um Hetze handelt.

Im konkreten Fall reden wird von zwei Texten im ersten Heft. Der erste stellt die diskutable (aber auch in RB-Fankreisen vertretene) These auf, dass RB Leipzig durch die Liga marschieren, aber in der Relegation nicht unwahrscheinlich scheitern wird. Als scheinbarer Beleg wird herangezogen, dass RB in entscheidenden Spielen (Chemnitz, HFC) bisher immer versagt hat. Das ganze noch mit einer ordentlichen Metapher als Überschrift versehen, die darauf anspielt, dass die Ligagegnerschaft nur ein Luftgewehr habe, um die Bullen zu ärgern, die Relegationsgegnerschaft aber mit Schleudern kommen werde (mit denen die Bullen unter Umständen auch aufzuhalten seien). Und fertig ist ein Artikel, der eine These und ein bissen viel Metaphorik hat. Hetze kann ich darin jedenfalls nicht erkennen. Schlimmstenfalls einen Autor und Jena-Anhänger mit nicht sonderlich großem Fachwissen rund um den sportlichen Zustand bei RB Leipzig.

Der zweite Artikel dreht sich noch nicht mal wirklich um RB Leipzig, sondern im weiteren Sinne um Kommerz im Fußball. Ein Beitrag, der versucht so etwas wie die Eventisierung des Fußballs und die geographische Verschiebung von Bundesligaclubs gen Süden wegen deren besseren wirtschaftlichen Voraussetzungen nachzuzeichnen. These: Neben eigenen Fehlern führe die Existenz finanzstarker Vereine ohne „Tradition“ zu Schwierigkeiten bei den alteingesessenen Vereinen. Der weitestgehend sachlich gehaltene (wenngleich nicht immer richtige) Artikel endet in der tatsächlich albernen Forderung, dass „ein Verbot von Kunst- und Marketingprodukten wie der TSG Hoffenheim und RB Leipzig wünschenswert“ sei. Vermutlich damit das ältere Kunst- und Marketingprodukt Carl Zeiss, das in wenigen Jahren vom gut verdienenden Zweitligisten und DFB-Pokal-Halbfinalisten vermutlich wegen Hoffenheim in die vierte Liga gestürzt ist und seine Gläubiger vor der aktuellen Saison mit einer kleinen Erpressung zu einem weitreichenden Schuldenverzicht bewegte, einen leichteren Weg nach oben hat. Das nennt man dann wohl Konkurrenzkampf auf ideologischer Basis.

Sei es drum, das ist zwar ärgerlich, aber damit sollte man als RB-Anhänger leben können. Denn Auseinandersetzungen und kontroverse Meinungen gehören zu einer demokratischen Gesellschaft dazu. Und dass die Existenz eines in seiner Idee und Umsetzung an einigen Stellen ja tatsächlich ziemlich einzigartigen Vereins nun ein kontrovers diskutiertes Thema darstellt, ist weder erstaunlich noch zu ändern. Man muss halt mit denen, die tatsächlich diskutieren wollen, dann auch diskutieren. Es gibt dabei sicherlich Niveaugrenzen und die beginnen bei persönlichen Beleidigungen und Drohungen, aber eine sachlich nicht fundierbare Schlussfolgerung wie die obige geht über die Bewertung ärgerlich nicht hinaus und gehört halt zur hiesigen Debatte dazu. Was daran so schwer auszuhalten ist, ist mir ehrlich gesagt unklar.

Sei es wie es sei. OstDerby steckt sicher noch in den Kinderschuhen und wird in den nächsten Ausgaben bestimmt noch einige Kurven und Entwicklungen nehmen. Ich persönlich wünsche mir bspw. einen noch breiteren Autoren- und Themenstamm (und ganz nebenbei weniger RB Leipzig, weil die Debatten darum abgelutscht sind und mit der hiesigen Lebensrealität rund um den Verein meist nur wenig zu tun haben). Denkt man an textilvergehen.de oder auch an den chemieblogger gibt es hierzulande auch noch weitere Stimmen, die um eine gute Geschichte oder irgendwas mit Meinung nie verlegen sind. Und sicherlich gibt es auch noch diverse Leute unterhalb der Online-Wahrnehmungsschwelle, die auch über entsprechende Qualitäten verfügen. Die Herausgeber sind da jedenfalls ziemlich offen, was weitere Mitwirkende angeht.

Das Heft wird vorerst für 3 Euro als pdf-Version veröffentlicht. Eine gedruckte Ausgabe ist angedacht, aber ganz akutell für die nahe Zukunft noch nicht geplant. Käuflich erwerben kann man das Magazin auf der dazugehörigen OstDerby-Homepage [broken Link]. Dort findet man auch eine Übersicht über die Autoren [broken Link], von denen die meisten auch mit einem kurzen Text vorgestellt werden und ein Inhaltsverzeichnis mit Links auf Leseproben [broken Link]. Viel Spaß beim Schmökern. Und Feedback gern hier oder über die Kommentarfunktion beim OstDerby selbst.

OstDerby Ausgabe 1 - Titelblatt

Ostderby Ausgabe 1 - Inhaltsverzeichnis

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6 Gedanken zu „OstDerby“

  1. Hey, ich les‘ Sie (Dich?!) noch nicht allzu lange und doch gefällt es mir immer besser. Sachlichkeit, Ernsthaftigkeit und doch ein bisschen angebrachter metaphorischer und rethorischer Humor… Ich liebe es und freu‘ mich über jeden neuen Text.
    Zum Thema „OstDerby“, da bin ich nun einmal gespannt. Ich bin Baujahr ’79 und seit meinem vierten Lebensjahr Anhänger der SGD, auch wenn ich seit drei Jahren interessiert das Geschehen um RBL verfolge, was nicht zuletzt meinem Leipziger Wohnplatz geschuldet ist.
    Ich werde mir, schon der Inspiration wegen, diese PDF ordern und dann schauen wir mal.

    Mit freundlichen Grüßen

  2. …und zuletzt gewannen die Fußballtraditionalisten, denn der rotebrauseblogger ist eingeknickt und hat einfach mal über Energie Cottbus geschrieben! Sachen gibt´s…

    Nee, im Ernst, ich freue mich, dass du dabei bist, hatte schon etwas Bammel bekommen, dass du dir das in dieser heftigen Form unerwartete Feedback vor der Veröffentlichung der 1. Ausgabe nicht antust und weiter nur für deinen Blog schreibst. Das wäre schade gewesen!
    Ich finde die Themen um RB Leipzig nicht uninteressant und hoffe mir auch im Ostderby dazu eine sachliche Auseinandersetzung, schließlich ist auch die bisherige Geschichte des Scheiterns in Richtung Liga 3 schon eine kleine „Tradition“, die euch ja immer abgeschrieben wird…

  3. @Chris: ‚Du‘ ist völlig ok. (Und schön, dass es dir hier gefällt.)

    @Ballsalat: Ich bin in Bezug auf RB Leipzig ganz offen gesagt für einen schnellen Traditionsbruch.. Im Übrigen gab es das Feedback in der krassen Form eigentlich ausschließlich an virtuellen Orten, an denen ich sowieso nie oder nur selten bin. Von daher hat mich das auch nur am Rande getroffen. Mehr treffen mich da tatsächlich die vereinzelten Boykottrufe aus der eigenen Leserschaft. Ich verstehe die dahinterliegenden Motive zwar emotional (viele haben einfach die Nase voll, immer halbgare Anti-Artikel über sich und ihren Verein zu lesen), aber nicht sachlich-faktisch und im konkreten Fall.

  4. …Es begann auf der Seite der sich selbst so empfindenden Fußballtraditionalisten, für die es unvorstellbar war, dass mit mir ein RB-Leipzig-Blogger in einem Heft zum ostdeutschen Fußball auftreten dürfe. Erstaunlich, dass man die Qualität eines Heftes beurteilen kann, ohne dass schon eins veröffentlich wurde und nur weil jemand mitschreibt, dessen Verein man nicht leiden kann. …

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    Du willst es wohl nicht verstehen, oder ? Es wurde nie die Qualität des Heftes als solches beurteilt oder gar in Frage gestellt. Es geht einfach nur darum, daß ich (und andere) nicht noch Geld für die Ergüsse eines „RB-Fans“ zahlen möchten und damit den neuen Kommerz auch noch unterstützen. Es ist schon traurig genug einen Marketing-Gag eines Österreichers im Fußball ertragen zu müssen. Da kannst du noch so salbungsvoll schreiben und die Problematik verniedlichen, nach dem Motto: „Aber andere Vereine sind auch nicht besser wie Hoppenheim oder Golfsburg“
    Es bleibt nur ein Fazit: RB ist das Geschwür im deutschen Fußball.
    Nun noch viel Spaß in deiner heilen Welt, solange es noch geht und Didi seine Spendierhosen anhat.

    1. Wenn du jetzt noch ausgeführt hättest, wie du mit 3 Euro für ein (qualitativ von dir nicht in Frage gestelltes) Fußballmagazin „den neuen Kommerz“ unterstützen würdest (Den Kommerz der Herausgeber (also dass sie ihre Ausgaben für das Heft decken können..)? Meinen Kommerz (also vielleicht mal ein paar Cent für einen Artikel zu bekommen..)? Den RB-Leipzig-Kommerz, weil in dem Heft der Verein zum aus unterschiedlichen Perspektiven besprochenen Gegenstand wird?), dann wäre dies interessant gewesen. Im Gegensatz zu solchen Kampfbegriffen wie „Geschwür“ und „heilen Welt“, die das Interesse rapide sinken lassen.

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