Unterschiedliche Vorstellungen?

Nun, gestern also die Pressekonferenz [broken Link] (Video – alle folgenden Zitate von dort), mit der die neuen Verantwortlichen Roger Schmidt und Ralf Rangnick vorgestellt wurden. Ersterer neuer Trainer bei Red Bull Salzburg, zweiterer Sportdirektor in Personalunion bei Red Bull Salzburg und RB Leipzig.

Die Veranstaltung war jetzt kein Riesenspektakel, aber die offenkundige Abwesenheit von Peter Pacult in den Äußerungen und die Tatsache, dass Ralf Rangnick (auch wenn erst kurz im Amt) noch nicht mal ein Wort mit Pacult geredet hat, waren sehr auffällig. Ok, es war eine Veranstaltung in den Räumen von Salzburg und um diesen Verein ging es auch hauptsächlich, aber dass selbst auf Nachfrage keinerlei handreichende Floskel Richtung Pacult zu vernehmen war, erschien bemerkenswert.

Interessant in diesem Zusammenhang, warum sich Rangnick für die Zusammenarbeit mit seinem Wunschkandidaten Roger Schmidt entschied:

Die Entscheidung für Schmidt hat etwas mit der Ausrichtung zu tun, mit dem zukünftigen Weg. Ich habe ganz klare Vorstellungen, wie das hier in Zukunft aussehen soll. Es war eine Entscheidung für die Art Fußball, wie wir sie uns vorstellen.

Ralf Rangnick setzt also offenbar auf Leuten, die seine Philosophie (Jugendförderung, moderner, attraktiver Fußball) mittragen. Und er vermittelt, dass er im Team den Entscheidungshut auf hat:

Spätestens nach dem Trainingslager mit Red Bull Salzburg werde ich mich auch ganz konkret mit Leipzig beschäftigen, um dort die vorhandenen Strukturen kennenzulernen und gegebenenfalls auch dort die notwendigen Personalentscheidungen zu treffen.

Rangnick trifft die zentralen Entscheidungen in Leipzig, nicht Pacult. Das ist die dem Herkommen vorausgeschickte Ansage. Und gleich hinterher die Ansage, dass jeder, so auch ein Pacult sich ins Team einordnen müsste, wollte er Teil vom Ganzen sein wollen:

Wir sehen uns als lernendes System. Und wenn jeder einzelne da mitmacht, dann haben wir ganz gute Grundvoraussetzungen.

Pacult als Teil eines Lernsystems? Äh ja. Und noch eins schiebt Rangnick einer zukünftigen Evaluierung in Leipzig vor:

Wir hatten in Hoffenheim in unserer Herbstmeisterschaftsmannschaft ein Durchschnittsalter von knapp 22, die Stammelf war sogar noch jünger. Die beiden Kader in Leipzig und Salzburg haben, glaube ich, ein Durchschnittsalter von etwa 28. Wir wollen nicht nur versuchen die Qualität zu erhöhen, sondern das sollte auch einhergehen mit einer Verjüngung der Kader.

Mal zusammengefasst: Rangnick sieht sich als uneingeschränkter Chef eines Lernsystems, das sowohl Salzburg als auch Leipzig umfasst. Pacult sieht er offenbar als Vorsteher eines falsch und zu alt zusammengesetzten Teams. Für sein Lernsystem sucht Rangnick Leute, die seinen Weg zu ziemlich nah dran an 100% teilen und gleichzeitig Teamplayer und Chefanerkenner sind. Sieht irgend jemand ernsthaft eine Chance, dass Peter Pacult und Ralf Rangnick unter diesen Rahmenbedingungen dauerhaft zusammenfinden?

Seit gestern finde ich es noch unwahrscheinlicher als vorgestern bereits, dass Pacult und Rangnick zusammen arbeiten können. Diese Beziehung ist aufgrund völlig unterschiedlicher Arbeitspraxen zum Scheitern verurteilt. Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wann die Beziehung scheitert und ob man noch ein Jahr lang miteinander aushält (was hätte Pacult davon?). Und es stellt sich die Frage, ob Rangnick oder doch Pacult letztlich den Abzug drückt. Denn ein bisschen hatte man gestern das Gefühl, dass es aktuell auch darum gehen könnte, Pacult die Chance zu geben, darüber nachzudenken, ob er selber zurücktreten möchte. Oder anderenfalls eben die neue Zeitrechnung bei Red Bull akzeptiert.

Müsste ich Prognosen abgeben, hielte ich es nach dem gestrigen selbstbewussten, zielstrebigen Auftritt Rangnicks bei der Pressekonferenz in Salzburg für eher unwahrscheinlich, dass Peter Pacult Mitte August zum Saisonstart tatsächlich noch auf der Trainerbank RB Leipzig sitzt. Zu unterschiedlich erscheinen die Vorstellungen und Fußballwelten der beiden (Stichwort moderner Konzeptfußball vs. Eier). Warten wir es mal ab..

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PS: Rangnicks Auftritt war kämpferisch und elanvoll. Der wollte vermitteln, dass er was aufbauen will. Bleibt zu hoffen, dass er dabei lange die Rückendekcung von oben besitzt und ihm Gérard Houllier gegenüber Mateschitz den Rücken freihält. Und es bleibt zu hoffen, dass er noch ein bisschen fachliches Leipzig-Briefing kriegt. Dass er Leipzig auf 600.000 Einwohner taxiert, geschenkt. Dass er im Umkreis von 250 km nur Dynamo Dresden als Profiteam verortet, wo es mit Union, Hertha, Energie und Aue noch vier weitere und mit Chemnitz, Erfurt und Halle noch drei zusätzliche höherklassige Teams gibt, wirkt da schon schwächer (und erscheint als typisch arrogante Sicht aus der Entfernung, dass es im Osten außer Dresden und Leipzig nicht viel geben kann). Dass er aber den Trainingsauftakt von RB Leipzig nicht kennt und ihn gleich mal um eine Woche nach hinten auf den 04.07., also auf das erste Testspiel verschiebt, sollte eigentlich nicht passieren. Vielleicht resultiert ja Rangnicks Priorisierung (erst Salzburg, dann Leipzig angucken) auch aus der falschen Information, er hätte in Leipzig noch eine Woche Zeit..

Und ein Satz auf der Pressekonferenz hat mich dann doch stutzig gemacht: „Mir war sehr schnell klar, dass ich nicht auch noch den Trainer machen kann.“ Steckt in dem Satz tatsächlich die Trauer darüber, nicht Trainer sein zu können, die ich daraus herauslese, dann wirds problematisch. Denn mit Rangnick als Sportdirektor wird es Situationen geben, in denen die Öffentlichkeit nach ihm als Feuerlöscher ruft. Und wenn in diesen Situationen die Gefahr besteht, dass Rangnick umkippt und zurück auf den Platz wechselt, wäre die ganze Strukturaufbauarbeit, die aktuell vor ihm liegt, immer wieder gefährdet, weil er sich im Alltagsgeschäft verbrennt und den Blick für das Ganze verliert. Aber vermutlich wird er kurz- bis mittelfristig so viel Arbeit haben, dass es ihm gar nicht nach anderem dürsten kann..

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15 Gedanken zu „Unterschiedliche Vorstellungen?“

  1. „Mal zusammengefasst: Rangnick sieht sich als uneingeschränkter Chef eines Lernsystems, das sowohl Salzburg als auch Leipzig umfasst. Pacult sieht er offenbar als Vorsteher eines falsch und zu alt zusammengesetzten Teams.“

    Das scheint mir eher „interpretiert“ als „zusammengefasst“. Hat er sich denn explizit zu Pacult geäußert?

  2. Na klar ist das alles interpretiert, aber ich würde sagen belastbar interpretiert, denn Rangnick hat sehr klar formuliert, dass die Kaderzusammenstellungen in Salzburg und Leipzig alterstechnisch nicht seinen Vorstellungen entsprechen und es aufhören muss, dass man Spieler verpflichtet, die aus den falschen Gründen zu Red Bull (er schien Geld zu meinen) wechseln wollen. Die explizite Bezugnahme auf Pacult hat Rangnick generell vermieden. Keine Aussage auch zu der Frage, was er von Pacult halte.

    1. Ich würde aber der Bemerkung „Wir wollen den sofortigen Aufstieg“ mehr Beachtung schenken! Wobei der Schwerpunkt auf SOFORT liegt. Wenn man Pacult jetzt absägen würde, bestünde die große Gefahr, dass es wieder nicht klappt. Der eh schon riesige Kader kann jetzt nicht noch mehr aufgeblasen werden mit Spielern, die Rangnick will. Ich glaube, Rangnicks System greift in Leipzig erst ab 2013. Dann enden viele Verträge, auch Pacult´s. Auch sollte man bedenken, dass Rangnick in Hoffenheim in der 3. Liga angefangen hat. Die 4. ist, das wissen wir nun, doch erheblich anders. Erst recht nach der jetzigen Reform.

    2. Der Grad der Belastbarkeit erschließt sich mir nicht, aber wie Du weißt, nehme ich an diesem Tanz nur als stiller, entfernter Beobachter teil. Du stehst hierbei doch deutlich näher am Parkett 😉

    3. Manchmal ist Nähe kein guter Ausgangspunkt für eine sichere Bewertung. Von daher sind Zweifel aus der Ferne erlaubt. Alles, was dem Schärfen der Argumentation und der Sinne dient, ist ok..

  3. Vielleicht weiß Rangnick ja auch einfach mehr und der Trainingsauftakt in Leipzig ist wirklich erst am 4.7., weil vorher kein Trainer da ist. 😉

  4. Ich halte das anhand der Aussagen für absolut belastbar interpretiert. Die Formulierungen halte ich schon fast für einen Affront … Und wohlwollend ist das beileibe nicht.
    Nur wie in einem der früheren Beiträge schon referiert: Die Kaderplanungen sind recht weit fortgeschritten und ein neuer Trainer müsste dann mit den Spielern arbeiten, die nach anderen Konzepten geholt wurden. Das klingt schon wieder alles nach Kompromissen. Was an und für sich ja ok ist. Nur ob eben diese Kompromissbereitschaft auch ganz oben vorhanden ist oder dann nach einem Jahr wieder die Pferde gewechselt werden?

  5. ich sage jetzt mal vorraus: Pacult wird bleiben – sollt er den Aufstieg schaffen – dann wird er zu 50% auch bleiben, sofern er will – im übrigen sehe ich die Ansätze von RR und PP gar nicht soweit auseinander wie viele das hier interpretieren…Pacults Ansatz war es auch in seinen letzten Anlaufstellen zum einen frischen Offensiv Fußball zu zelebrieren und da wo es ging die eigene Jugend zu implementieren und Groß zu ziehen für die Erste Mannschafft – das einzige was hier zur Verärgerung führen kann ist das Kompetenzgerangel – aber selbst da sehe ich (noch) nicht die Problematik: in seinen vorhergehenden Stationen hatte Pacult auch immer jemanden vor sich der sich aber – und so gehört sich das auch – nicht in Trainerangelegenheiten einmischte.

    Jetzt einen Trainer zu demontieren der die Liga und das Umfeld kennt, der seinen Kader nach der Liga und den Aufgaben zusammengestellt hat, um dann irgendjemand zu setzen der sich wieder erst einarbeiten muß – mit einem Kader den er vor die Nase bekommt – halte ich für äußerst gefährlich und nicht der Sache dienlich

  6. Man kann jetzt gerne nach Ähnlichkeiten zwischen Rangnick und Pacult zu suchen, aber der Eindruck des selbstbewussten Rangnick, der ganz klare Vorstellungen von einem kommunikativen, teamfähigen Trainer hat, der UNTER ihm arbeiten soll und der ganz klare Vorstellungen von der dialogorientierten Arbeitsweise in seinem Team hat, bleibt. Und in diesen Auffassungen vom Arbeitsalltag und von der Spielphilosophie her sind sie komplett unterschiedlich. Klar, vielleicht bilden sie bis 2013 ein Zweckbündnis und dann läuft Pacults Vertrag eh aus und man kann gucken, wie es weitergeht. Vorstellbar, durchaus. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Rangnick und Pacult dürfte es aber in der Zeit kaum geben. Von allem, was man bisher von Pacult weiß, hält er sportliche Entscheidungskompetenz über ihm für eher unnötig, weil nur er die letztliche Verantwortung über sportliche Belange tragen will. Das ist so ziemlich das Gegenteil der Unterordnung in einem allgemeinen Kompetenzteam. Wo Pacult auch noch die letzte Entscheidung hätte, aber immer unter der Prämisse, dass er Rangnick teilhaben lässt und dessen Philosophie umsetzt. Rangnick braucht Leute, denen er darin vertrauen kann, dass sie seine Philosophie ziemlich doll teilen und auch umsetzen, wenn er gerade nicht da ist. Ich sehe Peter Pacult nicht als diesen Erfüllungsgehilfen, da er zu sehr einen eigenen Kopf hat (was ok ist, aber eben nicht mit Rangnick zusammenpasst). Die einzige Chance, die ich sehe, besteht darin, dass Peter Pacult das aussitzt und der Stern von Rangnick in den nächsten Monaten bei Red Bull im Alltagsgeschäft so weit sinkt, dass Pacult für Leipzig wieder am längeren Hebel sitzt. Tut er das nicht, dann glaube ich nicht daran, dass Pacult in einem Jahr noch in Leipzig sitzt, egal wie die Saison ausgeht.

  7. Hm abwarten und – wo ist mein Popcorn? Kann nur gut sein. PP hat für mich total versagt in der Rückrunde. Die Mannschaft nur kaputt rotiert und verunsichert. So bekommt er jetzt auch wenn man zur Winterpause weit vorn stehen sollte (sportlich wertlos in dieser Liga) keinen neuen Vertrag. Höchstens als Option bei Aufstieg. Gleiches gilt für viele enttäuschende Kicker. Klappt es doch können sie gern bleiben. Wenn nicht dann volle Pulle für das System RR.

  8. Zu erwähnen ist auch noch der Einwurf des Geschäftsführers (?) ala: das Konzept / die Idee von RedBull wurde bisher zwar immer zugesichert, aber in der Spielpraxis nie richtig umgesetzt. Die Kritik bezog sich sicher auch auf Leipzig.

    Prinzipiell hätte ich mir einen weniger „hochnäsigen“ Auftritt von RR Richtung Leipzig gewünscht. Zielstrebigkeit in der ANkündigung ist das Eine, die tatsächliche Entwicklung der Region ist das wirkliche Leben. Um mal kurz das Ost/West Thema anzuschneiden: Falls Pacult nicht eingehend mit DM zuvor informativ gesprochen hat, vermute ich, er streicht die Segel. Ich würde mir in diesem Fall ein ostdeutsches Trainertalent wünschen. Es hört sich nach Klischee an. Ich denke aber, die ostdeutsche Arbeitsweise passt einfach besser. Auch oder vor Allem in der Leipziger Fussballwelt.

  9. ich kopiere mal einen Beitrag eines geschätzten Kollegen, dem ich vollinhaltlich zustimme, nur um mal zu zeigen, wie der Auftritt außerhalb des rb universums ankam…

    „Diese Äußerung „die Menschen im Osten lechzen nach einem Aushängeschild“ ist eine Respektlosigkeit und Arroganz sondersgleichen. Gegenüber den Vereinen aus Dresden, Aue, Chemnitz, Cottbus, Berlin, Rostock, Halle, Erfurt wo jeden Tag viele Leute hart arbeiten damit diese Clubs trotz eher limitierter Möglichkeiten sportlich durchaus ansehlich darstellen. Wenn das keine Aushängeschilder sind, was dann? Dreck, Abschaum, Versager? Dürfen die Fans dort nicht stolz auf ihren Club sein? Für dieses Statement müßte man diesem Herren eigentlich eins in die Fresse hauen.
    vor 16 Stunden · Gefällt mir · 24″

  10. Ich ziehe mal den letzten Satz als überflüssiges Brimborium ab (lasse ihn aber stehen) und bin beim Rest ein ganzes Stück ähnlicher Meinung. Ich finde, man sollte es tunlichst vermeiden, mit RB für den Fußballosten sprechen zu wollen. Man muss das Ziel haben, im Bereich des NOFV der Jugendausbilder schlechthin und die sportliche Nummer 1 und somit zu einem Leuchtturm zu werden. Aber so wenig wie ein Erfurter sich von Carl Zeiss Jena repräsentiert werden sehen will, wird RB Leipzig nie und nimmer irgendwann für den Fußballosten als Ganzen sprechen. Brauchen sie auch nicht, sie brauchen nur für sich und die sprechen, die dem Verein anhängen. Alles andere an ostdeutscher Rettermetaphorik übernehmen schon die Sammers dieser Welt. Ich jedenfalls gehe nicht wegen Ostdeutschland zu RB Leipzig, sondern wegen Fußball und Aue, Halle, Jena und Co und die Vergleiche mit ihnen sind mir dabei erst mal ziemlich egal. Ihre Arbeit herabzwürdigen ist aber tatsächlich ziemlich daneben, auch wenn ich den Kern der Rangnickschen Aussage eher als ein „es gibt im Osten keine Vereine/ Strukturen, die dauerhaft Bundesligafußball bieten können, aber Menschen, die danach suchen“ verstehen würde. Aber hey, wir spielen hier Viertligafußball und genau darüber sollte man reden und nachdenken und nicht über die Rettung des Ostfußballs, während fast 10 NOFV-Vereine derzeit höherklassig aktiv sind..

    1. danke, schön das in dieser Deutlichkeit hier von Dir nochmal zu lesen! Aber unsere Eliteschule zu übertrumpfen, wird auch nicht einfach. Gottseidank hat die A-Jugend den Aufstieg in die Bundesliga geschafft und in den letzten 10 Jahren doch einige Talente gehabt, die den Sprung in die 1. oder 2. Liga geschafft haben. Und eben wenn man doch recht erfolgreiche Nachwuchsarbeit an den Tag legt, und wenn man sich gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner um den Aufstieg durchsetzt, dann kommen solche Aussagen, wie von Herrn RR getätigt, schon ganz, ganz schnell in den falschen Hals.

  11. Naja, er (RR) hat sich sicher etwas unglücklich mit der gewählten Wortwahl vertan, aber er meinte es sicher nicht so wie es jetzt auch einige Leute (absichtlich) mißverstehen wollen … es geht ihm sicher langfristig um einen in der ersten Bundesliga konstant etablierten Verein der vielleicht irgendwann in „apokalyptischer“ Zukunft wirklich mal an den europäischen Fußball-Fleischtöpfen schnuppern kann … die bei einzelnen Klubs absolut gute und aufrichtige Arbeit und Bemühung wollte & will er damit sicher nicht herabwürdigen oder diskreditieren … was RBL für ein fragiles Gebilde mit den äußeren Reaktionen ist wird er auch noch so schnell genug herausfinden 😉

    was aber wirklich fehlt ist eben dieser eine (oder auch gern zweite) Verein der den Osten dauerhaft in der Fußball-Beletage repräsentiert … ob dann RB als solcher angesehen wird oder nicht ist erstmal zweitrangig … Ostdeutschland beginnt nunmal derzeit zweitklassig und das elitäre fußballerische Brachland wurde seit der Wende recht überschaubar beackert und vertreten, zwar voller Hochachtung und Anerkennung (Hansa & Energie, Dynamo unter Sonnenkönig Otto blende ich mal aus), aber eben überwiegend in der Drehtür zwischen erster und zweiter Bundesliga …

    (daß das alles derzeit angesichts der Ligazugehörigkeit aber noch absolute Hirngespinste sind ist aber hoffentlich auch jedem klar.)

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