Speck anfuttern

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den FC Augsburg (09.03.2019, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick. Ab 13.30 Uhr.]

Die Saison schreitet immer weiter voran. Maximal 13 Spiele sind es noch, davon in jedem Fall zehn in der Bundesliga. In jedem Fall spielt RB Leipzig dabei noch zweimal gegen den FC Augsburg, einmal in der Liga und einmal im Pokal. Während man nun am 25. Spieltag der Bundesliga in Leipzig aufeinandertrifft, wartet Anfang April die Auswärtsaufgabe im Pokal in Augsburg.

Bis dahin, so der Plan, sollte sich RB in der Bundesliga eine gute Ausgangsposition Richtung Champions-League-Platz erspielt aka ein kleines Punktepolster angefuttert haben, um dann in der letzten Saisonphase dem Pokal einen besonderen Stellenwert einzuräumen, ohne in der Liga in Gefahr zu laufen, noch aus den Top 4 herauszurutschen. Mit den Spielen gegen Augsburg und in Gelsenkirchen hat Leipzig zwei Partien gegen Mannschaften aus der Abstiegsregion vor sich, bevor dann im letzten Saisonviertel noch mal einige direkte Duelle gegen Europapokal-Aspiranten anstehen.

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Formalisierung des Nahliegenden

Mal zur Abwechslung wieder ein wenig in Satzungskram geblättert. Diesmal in dem der RB Leipzig GmbH und nicht in der des e.V. Keine ganz spannende Geschichte. Interessant daran vielleicht vor allem, wie dort mit 50+1 umgegangen wird bzw. mit einer Zukunft, in der diese Regel nicht mehr gelten könnte.

Die Satzung der RB Leipzig GmbH ist quasi die Grundlage dessen, auf welcher Basis Red Bull und RB Leipzig in der ausgelagerten Kapitalgesellschaft, die den RB-Profifußball betreitbt, zusammenarbeiten. Red Bull ist der Gesellschafter, der 99% der Anteile hält, also 2,475 Millionen Euro der insgesamt 2,5 Millionen Euro Stammkapital eingezahlt hat. RB Leipzig ist mit 25.000 Euro beteiligt und hält entsprechend nur ein Prozent der Anteile. Die GmbH ist also de facto eine Red-Bull-Gesellschaft.

Aufgrund der DFB- bzw. DFL-Regularien, dass der e.V. immer die Mehrheit an einer ausgelagerten Gesellschaft (z.B. einer GmbH), in der der Profispielbetrieb organisiert ist, zu halten hat, ist die Satzung der RB Leipzig GmbH auch durch einen entsprechenden Passus ergänzt. Heißt es zuerst noch, dass nach Geschäftsanteilen abgestimmt und je 100.000 Geschäftsanteil eine Stimme gewährt wird (Red Bull also 24,75 der 25 Stimmen hätte), wird später präzisiert, dass dem RB Leipzig e.V. 50% der Stimmen plus 1 gewährt wird, solange der eigentragene Verein mindestens einen Geschäftsanteil hält.

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Presse 05.03.2019

1:0 in Nürnberg. Nicht schön, aber erfolgreich. Lukas Klostermann macht das goldene Tor nach einer Ecke. Halt extrem wichtig im Laufe einer Saison, seine Spiele auch mal zu gewinnen, wenn man eigentlich kein allzu gutes Fußballspiel zeigt. Die krasse Defensivstärke der RasenBallsportler hilft dabei enorm. Dass man sich bei Standards extrem verbessert hat, ist ein weiterer wichtiger Baustein.

Knapp 35.000 Zuschauer. So richtig voll war es in Nürnberg nicht. Das Zweitligaspitzenspiel vor drei Jahren zog deutlich mehr Zuschauer.

Auch im TV war das Spiel eher so Resterampe. 30.000 Zuschauer wählten am Samstagnachmittag das Einzelspiel aus Nürnberg. Nur Leverkusen-Mainz hatte noch weniger Zuschauer in der Einzeloption.

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Bundesliga: 1. FC Nürnberg vs. RB Leipzig 0:1

24. Spieltag in der Bundesliga. Auswärtsspiel in Nürnberg. Da gab es einst in der zweiten Liga für RB Leipzig zweimal nichts zu holen. Aber die Kräfteverhältnisse haben sich seitdem doch deutlich verschoben. So richtig sah man das am Samstagnachmittag auf dem Rasen nicht. Letztlich war der 1:0-Arbeitssieg, der erste Sieg eines Auswärtsteams in den Duellen beider Klubs gegeneinander überhaupt, aber trotzdem verdient.

Ralf Rangnick veränderte sein Team gegenüber dem Hoffenheim-Spiel auf zwei Positionen. Adams kam für Ilsanker in die Partie, wie man es erwarten durfte. Kampl ersetzte den überraschend wegen Grippe fehlenden Demme. Hieß auch, dass Timo Werner weiter fehlte, der nach Erkrankung immer noch nicht im Kader stand. Organisiert war man nach dem Ausflug in die Fünferkette gegen Hoffenheim nun wieder im gewohnten 4-2-2-2.

Nürnberg musste notgedrungen dreimal umstellen. Den rotgesperrten Pereira ersetzte Kerk. Erras kam für den kurzfristig ausfallenden Petrak in die Partie. Und Ishak spielte im Sturm für Zrelak, der sich unter der Woche einen bitteren Kreuzbandriss zugezogen hatte. An der Formation der Nürnberger änderte sich nichts. Es blieb bei einem 4-1-4-1, das man allerdings nicht ganz so tief interpretierte wie noch gegen Dortmund und aus dem heraus man aktiver spielte und nach zweimal deutlich unter 30% Ballbesitz diesmal auf 46% kam.

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Anspielen gegen einen Abwehrblock

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim 1. FC Nürnberg (02.03.2019, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Nächster Spieltag in der Bundesliga. Dank Montagsspiel gegen Hoffenheim eine kurze Woche. Und glücklicherweise ein Auswärtsspiel. Denn 2019 hat RB bisher in der Bundesliga Heimspielen zwei Punkte aus drei Spielen geholt und in Auswärtsspielen neun Punkte aus drei Spielen.

Ok, die Statistik ist natürlich einigermaßen verzerrt, denn während RB zu Hause gegen Teams kickte, die um Europapokalplätze oder gar die Meisterschaft spielen, traf man auswärts bisher auf Teams aus der unteren Tabellenhälfte bzw. mit Stuttgart und Hannover auf Teams, die ganz unten im Abstiegskampf stecken. Mit Nürnberg hat Leipzig nun das dritte Spiel hintereinander gegen einen Topabstiegskandidaten.

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Presse 01.03.2019

RB Leipzig reist zum 1. FC Nürnberg. Mal wieder ein Spiel bei einem der Abstiegskandidaten. Zuletzt hat RB zweimal in Folge in Hannover und Stuttgart gewonnen.

Auf RB-Seiten fallen Upamecano, Haidara und Smith Rowe weiter aus. Timo Werner  ist nach Grippe noch fraglich. Nukan ist krank, aber der spielt für den Spieltagskader ja eh keine Rolle.

Auf Nürnberger Seite fehlen Matheus Pereira und Torben Rhein gesperrt. Georg Margreitter und Kevin Goden sind nach Verletzungen noch nicht so weit.

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Lesestoff: Revolution im Profifußball

In der Urlaubswoche zuletzt mal wieder ein bisschen Zeit zum Lesen gehabt. Nicht nur, aber auch fußballbezogene Lesezeit. Von meiner Amazon-Wunschliste hatte mir dankensweiter ein Leser eines der dortigen Bücher zukommen lassen.

Revolution im Profifußball„* ist das Buch von Daniel Memmert und Dominik Raabe betitelt. Unter Revolution macht man Fortschritte in welchem Bereich des Fußballs auch immer ja nicht gern. Im konkreten Fall geht es bei der radikalen Veränderung (=Revolution) des Fußballs um die Nutzung von Big Data, also die sinnvolle Nutzung und Interpretation von immer mehr und neuen Daten, wie zum Beispiel Positionsdaten.

Ziel dessen ist, dass „taktische und technische Komponenten des Spiels derart analysiert werden können, dass relevante Schlüsse für das Coaching gezogen werden können“. Es wird also bei der Erhebung und Analyse von Daten vor allem auch auf Prognosen und nicht auf nachträgliche Beschreibungen gezielt. Dabei geht es dann vor allem darum, dass dem Coaching Informationen zur Verfügung stehen, die die Wahrscheinlichkeit auf Erfolge erhöhen und nicht nur nachträglich Spielverlaufe beschreiben können. Tatsächlich dürfte dieser Schritt die Königsklasse der Datenanalyse sein.

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Presse 27.02.2019

RB Leipzig nach dem Auswärtssieg in Stuttgart mit dem Unentschieden gegen Hoffenheim. Andrej Kramaric Mitte der ersten Hälfte mit der Gästeführung. RB Leipzig kurz vor dem Ende mit dem verdienten Ausgleich durch Willi Orban in einem Spiel, das fußballerisch auf Heimseite einige Wackler und Aussetzer hatte.

Reichlich 33.000 Zuschauer. Der Gästeblock fast komplett leer. Der Rest des Stadions zumindest ordenlich gefüllt. Montagsspielkulisse eben irgendwie.

Platz 4 ist es derzeit. Die Big Points hat RB in den Heimspielen gegen Frankfurt und Hoffenheim ein wenig verpasst. Sind trotzdem vier Punkte Vorsprung auf Platz 5.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim 1:1

23. Spieltag in der Bundesliga. Für RB Leipzig nach dem Heimspiel gegen Frankfurt mit der Partie gegen Hoffenheim ein weiteres Spiel gegen einen Verfolger im Kampf um einen Champions-League-Platz. Erneut reichte es nur zu einem Punkt, den sich RB mit einer Energieleistung und einem Treffer kurz vor Schluss erkämpfte und die TSG damit zumindest auf Distanz hielt.

Ralf Rangnick nahm gegenüber dem Spiel in Stuttgart am letzten Spieltag drei Änderungen vor. Tyler Adams machte für die Dreierkette und Stefan Ilsanker Platz. Konrad Laimer kehrte nach Gelbsperre für Emil Forsberg zurück in die Mannschaft. Und Matheus Cunha ersetzte kurzfristig den erkrankten Timo Werner im Sturm. Organisiert das Ganze in einem 3-3-2-2 oder 5-3-2, je nachdem wie man das notieren möchte, so wie man es auch schon in den ersten beiden Duellen gegen Hoffenheim gespielt hatte.

Hoffenheim wechselte gegenüber dem 3:0 gegen Hannover nur einmal. Für den verletzten Kevin Vogt wurde Florian Grillitsch in die Partie genommen. Organisiert war das Nagelsmann-Team in einem 4-3-3 bzw. 4-1-2-1-2 und somit deutlich offensiver als noch im Pokalduell beider Mannschaften.

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Defensivmaschinerie empfängt Offensivmaschinerie

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen die TSG 1899 Hoffenheim (25.02.2019, 20.30 Uhr) die Aussagen von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel.]

23, Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig trifft zum dritten Mal in dieser Saison auf die TSG 1899 Hoffenheim. Zum dritten Mal heißt es Rangnick gegen Nagelsmann, die kommende Saison in Leipzig zusammenarbeiten werden. Zweimal verlor Nagelsmann dieses Duell bisher. Einmal unglücklich, einmal völlig verdient.

So wie Nagelsmann in seiner Außendarstellung wirkt, darf man davon ausgehen, dass eine dritte Niederlage in diesem Duell für ihn völlig inakzeptabel ist. Sowieso, weil niemand dreimal hintereinander gegen denselben Gegner verlieren will. Im speziellen hier sicher auch, weil Nagelsmann sicherlich höchst ungern mit drei Niederlagen im Gepäck im Sommer seinen Dienst unter Rangnick antreten will. Völlig unabhängig davon, wie gut deren Draht zueinander sein wird.

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