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2.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Der zweite Spieltag der zweiten Bundesliga ist in vollem Gange. Und man kann natürlich schon anfangen tiefgreifend zu begründen, warum welches Team welche Chancen auf welchen Tabellenplatz hat. Was schon deswegen schwierg ist, weil sich die Lage in der Woche auf vielen Ebenen noch wöchentlich ändert. Nicht nur in Bezug auf die Resultate auf dem Platz, sondern auch aufgrund der Entscheidungen abseits des Platzes.

Nürnberg zum Beispiel sieht mit dem Rechtsverteidiger Miso Brecko nominell schon viel stabiler aus als zuvor, muss aber gleichzeitig mit der Unruhe nach dem Abgang von Sportdirektor Martin Bader umgehen. 1860 präsentiert sich weiter als Unterhaltungsclub, bei dem nun sogar der Sportdirektor Gerhard Poschner selbst fristlos gekündigt hat. Und an vielen anderen Orten hofft man noch, Richtung Transferende Ende August den Kader mit leistungsstarken Schnäppchen aufpeppen zu können.

Schaut man in die Zweitligahistorie, dann kann man aus den Resultaten der ersten zwei Spieltage nur wenig ablesen. Nachvollziehbar, dass Teams die an den ersten beiden Spieltagen hoch gepunktet haben, im Schnitt am Ende der Saison besser dastehen als jene Teams, die schlecht in die Saison starten. Aber die Unterschiede in Bezug auf die Endplatzierung zwischen Teams, die beispielsweise am ersten Spieltag dreifach oder nur einfach gepunktet haben oder zwischen Teams, die nach zwei Spielen sechs oder vier Punkte haben, sind eher marginal.

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Zweitliga-Aufsteigerbilanzen

Mit Heidenheim und RB Leipzig steigen diese Saison zwei komplett neue Mannschaften in die zweite Liga auf. Dazu kommt Darmstadt, die zuletzt 1992/1993 zweitklassig waren, also in den letzten 20 Spielzeiten, in denen die zweite Liga gesamtdeutsch und mit 18 Mannschaften spielte, auch nicht vertreten war.

Insgesamt gab es seit 1994 (die aktuellen Aufsteiger nicht mitgezählt) 49 verschiedene Vereine, die insgesamt 72 Aufstiege in die zweite Liga feiern durften. Sechs dieser Vereine spielten in diesen 20 Jahren jeweils nur ein Jahr zweitklassig. Essen gelang das Kunststück, direkt wieder abzusteigen, gleich dreimal. Bei Babelsberg, Schweinfurt, Erfurt, Oldenburg und Siegen blieb es bei einjährigen Geschichten.

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Sichere Meisterehren

Nach acht Spielen und demnach etwas mehr als der Hälfte der Hinrunde, also insgesamt bereits einem reichlichen Viertel der Regionalliga-Saison 2012/2013 führt RB Leipzig dank des Magdeburger Spätpunktverlusts in Neustrelitz die Tabelle weiter mit fünf Punkten an. Will man pessimistisch sein, dann kann man feststellen, dass seit 1995/1996, also seit Einführung der Drei-Punkte-Regel (pro Sieg drei Punkte statt wie vorher nur zwei) in 48 Regionalliga-Spielzeiten (die teilweise schwer vergleichbar sind, weil manchmal zwei Teams aufstiegen, manchmal nur eins; manchmal 19 Mannschaften mitspielten, manchmal 18, aber nie 16 und die Regionalliga manchmal drittklassig, manchmal viertklassig und manchmal vierstafflig, manchmal dreistafflig und manchmal gar nur zweistafflig war) lediglich 17 mal die Mannschaft am Ende Meister wurde, die auch nach einem guten Viertel der Saison (also nach 9 Spieltagen bei gesamt 34 Runden und nach 10 Spieltagen bei insgesamt 38 Runden) vorn lag.

In immerhin 31 Fällen schnappte sich am Ende jemand den Meistertitel, der nach einem Saisonviertel noch hinterher hechelte. 12 mal schnappte sich der Zweitplatzierte noch den Titel, in sieben Fällen der Drittplatzierte und in ein bzw. zwei Fällen gar noch der Zwölfte und Dreizehnte (St. Pauli 2006/07, Wattenscheid 96/97, FSV Frankfurt 2007/08)!: Sichere Meisterehren weiterlesen