Schlagwort-Archive: Sportfreunde Dorfmerkingen

Erste Saisonschnupperstunde

Länderspielpause. Durchschnaufen ist angesagt. Wobei das nach dem überschaubaren und kurzen Auftaktprogramm auch übertrieben ist. Es war eher ein erstes Reinschnuppern in die Saison, die dann ab kommenden Freitag mit dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV in gleich drei englische Wochen am Stück und damit richtig startet.

Dass es noch ein bisschen dauert, bis es so richtig losgeht, zeigt sich auch daran, dass man fast überall noch mitten in der Transferphase steckt. Auch bei RB Leipzig ist diesbezüglich noch mal Hektik ausgebrochen. Oliver Burke weg. Naby Keita weg, aber erst in einem Jahr. Mit Kevin Kampl soll noch ein Spieler kommen. Viel Zeit ist nicht mehr dafür. Aber über die Kaderplanung wird hier im Blog sicherlich demnächst in der Länderspielpause noch mal intensiver geredet werden.

Rein sportlich gesehen war es ein ordentlicher Start in die Saison. Im DFB-Pokal in die zweite Runde eingezogen. In der Bundesliga einmal gut gespielt und verloren und einmal gut gespielt und gewonnen. Hasenhüttl meinte vor der Saison, dass es gut wäre, bis zum Start der englischen Wochen schon mal ein paar Punkte zu sammeln. Da sind drei Punkte kein Grund für Jubelstürme, aber auch nicht für die erste Panikattacke.

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Saisonziel Europa

Nur noch drei Tage bis die Bundesliga für RB Leipzig wieder beginnt. Dirk, Kai, Ronny und meine bloggende Wenigkeit treffen sich zu diesem Anlass und reden ein wenig über die anstehenden Aufgaben und die zurückliegende Vorbereitungszeit.

Bevor es in die sportlichen Vollen geht, dreht sich das Gespräch allerdings erst mal um den Bullenfunk aka das ehemalige Fanradio, das ohne Ronny nicht denkbar gewesen wäre. Auch Prognosen und Tipps zur kommenden Saison und (wie immer) kulinarische Highlights gehören zum Programm.

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DFB-Pokal: Sportfreunde Dorfmerkingen vs. RB Leipzig 0:5

Erstes Pflichtspiel der Saison für RB Leipzig. Leichter Aufgalopp im DFB-Pokal beim Sechstligisten Sportfreunde Dorfmerkingen. Ein Aufgalopp, der vor allem in der ersten Halbzeit etwas arg holprig geriet. Der Sieg geriet allerdings vor allem dank der zwei Tore von Marcel Sabitzer nie wirklich in Gefahr. Dazu waren die Unterschiede zwischen Profis und Amateuren einfach zu fundamental.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit einem Team, in dem einige Akteure fehlten. Mvogo, Bernardo, Forsberg, Demme und Augustin waren angeschlagen oder erkrankt gar nicht mit im Kader. Compper war Vater geworden und durfte auch zu Hause bleiben. Der 18er-Kader war (abgesehen von den auch fehlenden Nachwuchskickern Abouchabaka und Kühn) dann der Rest, der übrig blieb. Und auf dem Platz standen in der Startformation jene Akteure, die man beim verbleibenden Kader auch als die aktuelle A-Elf gesehen hätte. Dabei hat Ilsanker weiter das Nachsehen und steht derzeit sowohl auf der Sechs als auch in der Innenverteidigung hinten an.

RB Leipzig begann beim Sechstligisten wie es sich für einen Bundesligisten gehört. Mit drückender Überlegenheit und Zug zum Tor. Werner legte praktisch direkt nach Anpfiff einen Ball frei vor dem Tor neben den Kasten. Marcel Sabitzer machte es kurz darauf besser. Nach einem schnellen Gegenstoß über Werner hatte Poulsen im Strafraum gut den Ball behauptet und auf Sabitzer quergespielt. Der Österreicher ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball trocken links unten.

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Lockerer Aufgalopp

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie im DFB-Pokal von RB Leipzig bei den Sportfreunden Dorfmerkingen (13.08.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Willi Orban.]

Neues Saisonabenteuer für RB Leipzig. Wie für die Bundesliga (noch) üblich, startet die Spielzeit mit einem Auswärtsspiel im DFB-Pokal. Hatte man letzte Saison mit Dnamo Dresden eines der schwerstmöglichen Lose gezogen, bekam RB Leipzig diese Saison das komplette Gegenteil. Denn mit den Sportfreunden Dorfmerkingen zog man einen von nur zwei im Topf befindlichen Sechstligisten. Jenen Sechstligisten, der letzte Saison sogar noch Siebtligist war.

Nachdem Ralf Rangnick letzte Saison noch bei Dynamo Dresden vom bestmöglichen Los gesprochen hatte (weil Standortbestimmung und so), kommt man diese Saison wohl nicht dran vorbei, das Los tatsächlich auch in echt als bestmöglich zu empfinden. Zumindest wenn man das Einziehen in die zweite Runde als lohnenswertes Ziel sieht. Selbst wenn das die Anzahl der englischen Wochen bis zur Winterpause um eine weitere erhöht, dürfte das ein weitgehendes Konsensziel sein.

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Neues Jahr, neuer Versuch gegen unterklassigen Gegner

Wie gefühlt jedes Jahr drehten sich die Wünsche der BlogleserInnen, die gern an den entsprechenden Umfragen hier teilnehmen (siehe ganz unten), für die erste Runde des DFB-Pokals um Mannschaften aus dem Bereich des NOFV. Sieben der neun meistgenannten Vereine waren NOFV-Clubs. Wobei vorneweg mit Magdeburg und Chemnitz alte Regionalliga-Wegbegleiter von RB Leipzig standen.

Nur zwei Wunschvereine hatten nichts mit dem Fußballosten zu tun. Der TSV 1860 München (das muss wohl so eine Art erhoffter Katastrophentourismus sein) und die Sportfreunde Dorfmerkingen. Geworden sind es schließlich tatsächlich die Sportfreunde, die gerade erst von der siebten Liga in die sechste Liga aufgestiegen sind. Im besten Sinne ein Pokallos, das einen irgendwo in die fußballerische Provinz führt. 1.000-Seelen-Ort als Teil der Stadt Neresheim. Irgendwo quasi zwischen Aalen und Heidenheim.

Sportlich muss man ja nicht lange herumreden. Das ist natürlich für einen Bundesligisten eine Pflichtaufgabe. Als Bundesligist sollte man gegen eine Mannschaft unterhalb der vierten Liga inzwischen praktisch eigentlich nicht mehr verlieren können. Auch wenn man den unterklassigen Verein natürlich nicht unterschätzen darf und bspw. mit Fabian Weiß auch einer mit ganz ordentlicher Erfahrung in zweiter und dritter Liga im Team steht (der Ende 2014 auch beim legendären 0:0 des VfR Aalen in der 2.Liga gegen RB bei nasskaltem Dezemberwetter ein paar Minuten am Ende auf dem Platz stand). Und die Verbindungen nach Aalen, Heidenheim und Großaspach personell recht eng erscheinen, sodass da jetzt auch keine reinen Dorfkicker auf dem Platz stehen.

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