Schlagwort-Archive: Regionalliga

Holstein Kiel vs. RasenBallsport Leipzig 1:2

An manchen Tagen möchte man gerne einmal mit anderen Menschen tauschen. Am Freitagabend zum Beispiel mit Timo Rost, der bis dahin in Leipzig noch nicht in einer cottbusähnlichen Leader- und Chefrolle angekommen schien und mit dem Siegtreffer gegen Holstein Kiel seine ganz persönliche Befreiung gefeiert haben dürfte. Oder mit einem der immerhin 60 RasenBallsport-Fans, die den Freitag für eine Kiel-Reise opferten und live die Neugeburt von RB Leipzig bewundern durften. Bis zur 73.Minute war der Katastrophenstart in die Saison perfekt und die Tastaturen (meine natürlich nicht) eingestellt auf Unmengen an Häme-Artikeln. Dann kam der Ausgleich durch Lars Müller. Bis zur 88.Minute war es ein holpriger Saisonstart und die potenzielle Häme kaum geringer. Dann kam Timo Rost und stellte mit seinem Tor das Kieler Publikum und die Häme für einen Moment ruhig. Ein großartiges Gefühl, was man auch in den Bildern aus Kiel sieht. Holstein Kiel vs. RasenBallsport Leipzig 1:2 weiterlesen

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RasenBallsport Leipzig vs. Hannover 96 II 1:1

Man sollte ja immer das positive Denken in den Vordergrund stellen. Nein, das zielt nicht darauf, dass RB Leipzig weiter unbesiegt bleibt. Das zielt vor allem auf ein Lob des Publikums. Mehr als 2600 Zuschauer sind an einem regnerischen Samstagmittag nach durchwachsenem Saisonstart gegen einen wenig attraktiven Gegner durchaus sehr, sehr respektabel. Man kann hoffnungsfroh davon ausgehen, dass man hier den Kern des RB-Regionalliga-Publikums gesehen hat. Wenn man bedenkt, dass der Verein fantechnisch ein Jahr alt ist, ist diese Zahl erstaunlich und zeigt einmal mehr, dass es jenseits vom FC Sachsen und von LOK Platz im Leipziger Fußball gibt, selbst für einen Viertligisten. Doch jenseits der Zahlen ist es auch die Art und Weise des Publikums, die man einmal einer Lobeshymne unterziehen sollte. Sicher, es ist kein fanatisches Publikum, sicher es ist keine Ultra-Kurve mit Dauerstimmung. Doch es ist ein Publikum, das selbst in zwei dürftigen Spielen bei allem Unmut immer wohlwollend und begeisterungsfähig geblieben ist. Da wird nicht nach zwei Fehlpässen die Pfeiffkonzertkeule herausgeholt, sondern vielmehr jede halbwegs gelungene Aktion mit dankbarem Applaus quittiert. Ich finde, dass es zuschauertechnisch Spaß macht, Spiele von RasenBallsport Leipzig zu besuchen. Bleibt zu hoffen, dass das so bleibt und wächst und gedeiht. RasenBallsport Leipzig vs. Hannover 96 II 1:1 weiterlesen

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Eintracht Braunschweig II vs. RasenBallsport Leipzig 0:0

Wenn man es positiv wenden will, dann könnte man sagen, dass man beim bisherigen Tabellenführer einen Punkt erkämpft hat. Ähm ja, schlechter Versuch. Oder, dass RB Leipzig immer noch unbesiegt ist. Auch nicht besser. Oder, dass es nach grottigen 30 Minuten zwar nicht gut, aber immerhin besser wurde. Auch nicht wirklich überzeugend. Eintracht Braunschweig II vs. RasenBallsport Leipzig 0:0 weiterlesen

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Favoritenrolle

„Von zehn Spielen gegen Leipzig würden wir wahrscheinlich nur eines nicht verlieren.“ (Christian Benbennek, Trainer von Braunschweigs U23 im Kicker vom 17.08.2010)

Das wird eine lustige Saison. Jeder Verein, der gegen RasenBallsport Leipzig spielt, wird darauf bestehen, dass man eigentlich keine Chance hat. Die Gegner werden frei jeden Drucks in Spielen mit Pokalcharakter 100% und mehr abrufen. Und nach den Spielen wird man entweder das normalste der Welt besprechen oder je nach Sichtweise den Sieg gegen die Übermacht oder die dunkle Seite der Macht bejubeln. Und das in der Regionalliga, in der nun wirklich jedes Team organisiert kicken kann und keiner per se chancenlos ist. Und das beim Kader von RB Leipzig mit seinen Baustellen, Unsicherheiten und Uneingespieltheiten, ein Kader der nicht gerade (bzw. noch nicht) Angst und Schrecken verbreitet. Bleibt trotzdem zu hoffen, dass die einzig wahren RasenBallsportler am Freitag Abend Herrn Benbennek zeigen, dass sein Team eines der 9 von 10 Spielen erwischt hat..

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Geschärfter Realitätssinn

„Ich sage nur willkommen in der Realität.“ (Tomas Oral nach dem 1:1 gegen Türkiyemspor Berlin [broken Link])

So kurz, knapp und richtig lässt sich der Saisonstart von RasenBallsport Leipzig zusammenfassen. Nach den Testfestspielen gegen diverse in- und ausländische Hochkaräter war wohl der Mannschaft noch nicht ganz klar, dass in Liga 4 auch die weniger namhaften Mannschaften eine vernünftige Spielorganisation hinkriegen. Und so lieb mir ein Auftaktsieg gewesen wäre, finde ich es auch gut, dass die RasenBallsport-Spieler und auch -Anhänger ein wenig geerdet in die nächsten Spiele gehen und mit dem leben müssen, was zum Fußball gehört, nämlich Rückschläge wegzustecken, weiter zu machen, besser zu werden, anschließend gemeinsam Erfolge zu bejubeln und zwischendrin eventuell weitere Rückschläge wegzustecken. Alles, was einen ganz normalen Verein wie auch RB Leipzig auf dem Platz einer ist eben ausmacht. Bleibt zu hoffen, dass von den 4000 Besuchern (ja, es waren 4000) vom Türkiyemspor-Spiel möglichst viele das Team durch die gesamte Saison begleiten werden und in der Schüssel die sympathische Atmosphäre des ersten Regionalliga-Pflichtspiels weiter wachsen kann.

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RasenBallsport Leipzig vs. Türkiyemspor Berlin 1:1

Einen Punkt mit nach Hause zu nehmen, hatten sich die Berliner Gäste vorgenommen. Einen Punkt nahmen sie völlig verdient mit nach Haus. Und trotzdem machte der erste Regionalligaauftritt von RasenBallsport Leipzig Lust auf mehr. Und das lag nicht unbedingt am Spiel der RasenBallsportler, sondern eher am überraschend schönen zuschauertechnischen Ambiente. 4000 Besucher hatte selbst ich vor dem Spiel nicht erwartet und dank nur halb geöffneter Gerade waren die zur Verfügung stehenden Plätze sehr gut gefüllt und von Zeit zu Zeit hatte man das Gefühl, dass auch der Funke vom Grün auf die Ränge und zurück überspringen könnte. Wenn da nicht die insgesamt wenig berauschende Leistung der 11 respektive 14 auserwählten RasenBallsportler gewesen wäre, die offensichtlich wie die meisten Zuschauer davon ausgingen, dass man das Spiel schon irgendwie schaukeln, sprich gewinnen würde. RasenBallsport Leipzig vs. Türkiyemspor Berlin 1:1 weiterlesen

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Leipziger Fußball 2010/2011

Neue Saison, neues Glück oder Unglück, das weiß man vorher dummerweise nicht so genau. Am Wochenende steigen die drei wichtigsten bzw. größten Leipziger Vereine wieder in den Spielbetrieb ein. Zeit für einen Blick auf die Potenziale des neuen Fußballjahrs.

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Ab in den Norden

Ich hatte ja vor kurzem noch darüber spekuliert, ob – angesichts der Tatsache, dass die Regionalliga Süd zu dem Zeitpunkt nur aus 17 statt 18 Teams bestand – RasenBallsport Leipzig eventuell in den Süden müsse. Spätestens seitdem der Bonner SC keine Lizenz für die Regionalliga bekam und der Nachrücker Wormatia Worms signalisierte, dass man gerne das Team sei, dass die Südstaffel komplettiert, war RasenBallsport Leipzig raus aus dem undankbaren Rennen um einen nicht gewollten Platz in der falschen Liga. Ab in den Norden weiterlesen

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Saisonrückblick

Auch wenn die Saison noch nicht in allen Ligen beendet ist, wird es langsam Zeit einmal einen kurzen Blick auf die Gewinner und Verlierer der Saison zu werfen, zumal die Entscheidungen auch in Regional- und Oberliga (zumindest was die Vereine in Ostdeutschland angeht) bereits gefallen sind.

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Regionalliga reloaded

Von einer Regionalliga-Reform war in den letzten Tagen zu lesen [broken Link]. Sogar der Vorschlag, die zweiten Mannschaften in eine eigene Staffel zu verschieben, kam dabei auf den Tisch, dürfte aber kaum zu halten sein, da die Deutsche Fußball-Liga, also letztlich die Proficlubs zustimmen müssten. Diese aber wehren sich schon seit geraumer Zeit gegen solche Vorschläge.

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Aufstieg

Euphorische Freude sieht natürlich anders aus – eher verbindet sich mit dem nun perfekten Aufstieg in die Regionalliga ein ‚der erste Schritt ist gemacht, denken wir über den nächsten nach‘-Gefühl – trotzdem von dieser Stelle an alle Spieler, Betreuer und Unterstützer von RasenBallsport Leipzig herzlichen Glückwunsch zum ersten sportlichen Erfolg der sehr jungen Vereinsgeschichte.

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