Schlagwort-Archive: Ralph Hasenhüttl

Unruhiges Spiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den Hamburger SV (11.02.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Weiter geht es mit Fußball. Auch wenn die spannende Frage bleibt, inwieweit man bei RB Leipzig den Fokus in der Mannschaft auf rein sportliche Themen gelenkt bekommt (ich für meinen Teil neige die ganze Zeit dazu, von Borussia Dortmund zu schreiben, wenn ich HSV meine, entsprechende Fehler in diesem Text seien mir verziehen). Ralph Hasenhüttl wirkte zu Beginn der Trainingswoche noch ein bisschen angeschlagen von den Ereignissen in Dortmund. Könnte so manch anderem ja auch so gehen.

Aber sei das, wie es sei. Das Heimspiel gegen den Hamburger SV steht vor der Tür. Die zweite Chance für RB Leipzig zum ersten Mal zwei Siege gegen einen Bundesliga-Kontrahenten einzufahren. Aber in Hamburg ist seit dem Hinspiel auch fast kein Stein mehr auf dem anderen geblieben, sodass man aus dem Hinspiel-Resultat und -Spielverlauf keinerlei Rückschlüsse auf das anstehende Aufeinandertreffen ziehen kann.

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Wohltuender Pausentee

Frage in die Expertenrunde: Was passierte am 06.11.2016? An diesem Tag fanden Teile des 10.Spieltags der Bundesliga statt und es war tatsächlich der letzte Spieltag, an dem RB Leipzig ein Gegentor in der zweiten Halbzeit eines Bundesligaspiels kassierte. Wobei der Mainzer Ehrentreffer zum 1:3 damals nicht wehtat.

Seitdem stehen in neun Bundesligaspielen null Gegentore in Halbzeit 2. Wobei daraus nicht darauf zu schließen ist, dass diese Halbzeiten die Leipziger Spektakelhalbzeiten waren. Denn auf der anderen Seite schoss man auch ’nur‘ sieben Tore in den neun Halbzeiten.

Imposant vor allem der Widerspruch zu den ersten Halbzeiten in diesen Spielen, denn da liegt das Torverhältnis bei 9:10. Lediglich dreimal ging man seit dem 10.Spieltag mit einer Führung in die Pause. Viermal lag man in Rückstand. Trotzdem gewann man noch sechs Spiele und verlor ’nur‘ drei. Bei allen drei Niederlagen spielte man in der zweiten Halbzeit 0:0. Alle anderen zweiten Halbzeiten seit Mainz gewann RB Leipzig. Alle mit 1:0. Bis auf Leverkusen, da drehte man mit einem 2:0 in der zweiten Halbzeit noch das Spiel.

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Versuch Nummer 2 bei einem deutschen Topklub

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Borussia Dortmund (04.02.2017, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Egal, wie die Saison von RB Leipzig ausgeht, das Hinspiel hat seinen Platz in allen Rückblicken bereits sicher. Der Siegtreffer von Naby Keita dürfte bis hierhin der emotionaleste Moment dieser Spielzeit und vielleicht auch so etwas wie die Initialzündung für alles danach gewesen sein. Damals als absoluter Underdog in das Spiel gegangen, hat man am Ende eine Art Pokalkampf gewinnen können.

Inzwischen ist fast alles anders. RB Leipzig ist nicht mehr der Underdog, der man mal war. Klar, fährt man von der Kaderbesetzung her weiter als Außenseiter nach Dortmund. Aber angesichts von elf Punkten Vorsprung auf den BVB fiele es auch schwer, eine tatsächliche Underdog-Situation herbeizureden. Nein, Leipzig ist in der Bundesliga angekommen und fährt entsprechend der bisherigen Saison zum Topspiel auf sportlicher Augenhöhe zum eigentlich zweitgrößten und zweitstärksten Verein Deutschlands.

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Komplette Aufgabe

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen die TSG 1899 Hoffenheim (28.01.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Marvin Compper.]

Der erste Spieltag der Rückrunde steht an. Einmal hat RB Leipzig nun schon alle Teams durch. Die 39 Punkte, die man dabei sammelte, sind nicht nur für einen Aufsteiger historisch, sondern auch ganz allgemein. Denn noch nie seit Einführung der Dreipunktregel hatte ein Tabellenzweiter nach 17 Spielen so viele Punkte gesammelt.

Nun geht es also mit dem Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim wieder von vorn los.  Da werden Erinnerungen wach an den Start in das Abenteuer Bundesliga. Noch mitten im Sommer damals das 2:2, das Marcel Sabitzer spät und gleichermaßen verdient sicherte. In einem Spiel, nach dem man noch nicht ahnte, dass sich da zwei Teams gegenüberstanden, die anschließend durch die Bundesliga marschieren würden und nach 17 Spielen die Plätze 2 und 3 belegen.

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RB Leipzig vor der Rückrunde in der Bundesliga 2016/2017

Wenn die avisierten zwei Transfers noch gelingen und der Kader dann bis zur Nummer 17, 18 gut besetzt ist, sollte es drinliegen, das Saisonziel, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben zu wollen, zu erreichen. Also irgendwas zwischen Platz 9 und Platz 14 als realistische Zielvorgabe, die einen halbwegs gelungenen Anpassungsprozess der jungen Hüpfer voraussetzt. Wenn das Team explodiert und ein bisschen Euphorie und Laune mitnimmt, dann ist auch noch mehr zumindest denkbar. Wenn wenig gelingt oder unvorhergesehene Ausfälle dazukommen, dann kann es auch schlechter und doch Abstiegskampf werden. Wobei diesbezüglich RB Leipzig den Vorteil hat, dass man im Winter eher keinen Schmerz hätte, noch mal tief in die Ablösekiste zu greifen und Lücken auszufüllen, wenn bis dahin Lücken erkannt wurden. (RB Leipzig vor der Hinrunde in der Bundesliga 2016/2017)

Abstiegskampf. Hahaha. Nun ja, passiert, dass sich Saisonprognosen und -erwartungen völlig in Luft auflösen. Im Guten wie im Schlechten. Dass es so gut laufen würde, konnte dann aber doch niemand erahnen. Zumindest ist mir im privaten wie medialen Rahmen niemand bekannt, der vor der Saison RB Leipzig auf einen lockeren zweiten Platz nach der Hinrunde gesetzt und 39 Punkte dahintergeschrieben hätte.

Die für den Klassenerhalt notwendigen Punkte wurden damit also in der Hälfte der Spiele der Saison schon eingesammelt. Im Gegensatz zu zwölf Teams zuvor, die nach 17 Spielen auch mindestens 39 Punkte hatten und allesamt Tabellenführer waren, ist RB Leipzig nur Zweiter. Das erste Team seit Einführung der Dreipunktregel im Jahr 1995, das in 17 Spielen 39 Punkte sammelte und ’nur‘ Zweiter ist. Und dabei haben die Bayern noch nicht mal eine überragende Hinrunde gespielt. Vorn liegen sie trotzdem. RB Leipzig vor der Rückrunde in der Bundesliga 2016/2017 weiterlesen

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Überraschungsteam im Umbruch

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt (21.01.2017, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Willi Orban.]

Genau einen Monat nach dem 0:3 bei Bayern München geht es für RB Leipzig am Samstag mit der Bundesliga weiter. Eine recht kurze Winterpause also. Findet sicher der eine besser, der andere schlechter. Fakt ist, dass es jahreszeitentypisch recht frostig werden könnte.

Zumal das Spiel am Samstag erst am Abend angepfiffen wird. Wieder mal Topspielzeit in der Red Bull Arena. Das dritte Mal nach den Heimpartien gegen Dortmund und Schalke. Zu denen es jeweils viel zu erzählen gab im Nachgang. Last-Minute-Sieg gegen Dortmund. Werner-Schwalbe. Mal sehen, was es diesmal so zu erzählen gibt.

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Showdown

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Bayern München (21.12.2016, 20.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick.]

Was für ein Showdown zum Abschluss des Kalenderjahres 2016. Die beiden besten Mannschaften der Bundesliga treffen drei Tage vor Weihnachten an einem Mittwochabend aufeinander. Man hätte vor ein paar Monaten sicherlich nicht gedacht, dass damit München gegen Leipzig hätten gemeint sein können, aber für eine Pointe ist das mal gar keine so schlechte. Eine Pointe, die an diesem 16. Spieltag tatsächlich alles überstrahlt, was der Spieltagsplaner sonst noch so auf das Board gezaubert hat.

Zu diesem Duell gibt es natürlich auch die entsprechenden Superlative. Die Mannschaft mit den meisten Torchancen trifft auf die Mannschaft, die die wenigsten Torchancen zulässt. Es ist tatsächlich nicht nur die Partie mit den Mannschaften, die die meisten Punkte haben. Sondern es ist auch die Partie, bei der man sich bei keiner der Mannschaften fragt, warum sie eigentlich so viele Punkte haben.

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Ostduell ohne Ostteams

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Hertha BSC (17.12.2016, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Marcel Halstenberg.]

15. Spieltag in der Bundesliga. Es geht auf die Hälfte der Saison zu. Die Tabelle lügt nicht mehr, könnte man hinzufügen, wenn man das gern genutzte Bonmot in Betracht zieht, dass man vor dem 10.Spieltag nicht draufgucken muss. Entsprechend wartet mit dem Spiel Zweiter gegen Dritter ein echtes Spitzenspiel. Leipzig gegen Hertha. Da hätten vor der Saison auch nicht viele Leute drauf gewettet, dass dies ein Spitzenspiel sein würde.

Was ja nicht nur an RB Leipzig liegt, sondern auch daran, dass Hertha BSC eine Saison spielt, die ihnen nicht viele zugetraut hatten. Letzte Saison spielte der Klub eine gute Hinrunde und eine nicht so gute Rückrunde. Was die Vermutung nahe legte, dass der Aufschwung schon wieder durch ist und man sich in dieser Saison eher wieder weiter unten einordnet.

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Mal wieder auswärts bei einem Walpurgis-Team

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim FC Ingolstadt (10.12.2016, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Spieltag Nummer 14 in der Bundesliga schon. RB Leipzig weiterhin Tabellenführer. Und auf der achten Auswärtsreise der Saison. Es geht zum FC Ingolstadt. Für Ralph Hasenhüttl ein besonderes Spiel, weil es zum alten Klub geht. Und auch ein Spiel der tabellarischen Extreme, weil der Erste zum Letzten fährt. Eine Konstellation, wie sie trügerischer nicht sein könnte, weil sie eine Differenz zwischen den Kontrahenten suggeriert, die es in der extremen Form nicht gibt.

Dafür dass die Differenzen nicht so groß sind, wie die Tabelle sagt, sorgt schon Ingolstadts neuer Coach Maik Walpurgis. Niemand verfolgt RB Leipzig in den letzten Jahren hartnäckiger als der 43-Jährige. Schon zum sechsten Mal trifft RB Leipzig auf Walpurgis, der bereits den dritten Verein in ein Spiel gegen RB führt. Bisher gab es für Leipzig dabei drei denkwürdige Auswärtsspiele gegen Walpurgis-Mannschaften.

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Defensives Topspiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den FC Schalke 04 (03.12.2016, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Lang, lang ist es her, dass sich Schalke und RB Leipzig mal in einem Spiel gegenüberstanden. Im Sommer 2010 war es. In einem Testspiel, dem ersten nach der Umbenennung des Zentralstadions in Red Bull Arena. Reichlich 20.000 Zuschauer wollten sich damals den Regionalligisten gegen den Bundesligisten ansehen. Wie lange das her ist, sieht man auch daran, dass damals auf den Trainerbänken Tomas Oral gegen Felix Magath in den Ring stieg. Nur am Rande erwähnenswert, dass von den damaligen Spielern bis auf Benni Höwedes diesmal keiner mehr dabei sein wird.

Interessant schon eher, wie sehr sich die Perspektiven verschoben haben. Damals noch ein klassisches Duell in der Vorbereitungsphase zwischen unterklassigem Verein und durch die Welt tingelndem Bundesligisten und Champions-League-Teilnehmer. Diesmal dagegen kommt eines der deutschen Topteams der letzten Jahre mit einer ‚Sind stark genug auch in Leipzig zu bestehen‘-Rhetorik angereist. Angesichts des Tabellenstands vielleicht nachvollziehbar dieses Auftreten. Aber auch immer noch irgendwie gewöhnungsbedürftig, dass große deutsche Vereinsnamen mit dieser leichten Attitüde eines selbstbewussten Underdogs anreisen.

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Aufsteiger trifft Aufsteiger

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SC Freiburg (25.11.2016, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der Spitzenreiter der Bundesliga reist zum Aufsteiger. Alias der Aufsteiger reist zum Aufsteiger. Seltsame Konstellation, dass der letztjährige Zweite der zweiten Bundesliga nun als Spitzenreiter der Bundesliga, also als aktuell Deutschlands Topteam, zum Mitaufsteiger reist, der letzte Saison noch vor RB Leipzig ins Ziel kam.

Manch einer wird jetzt einwenden, dass das ja auch kein Wunder sei, angesichts der unterschiedlichen Investitionssummen beider Vereine. Andererseits bleibt der auch nicht uninteressante Fakt, dass bei beiden Teams gerade mal zwei Neuzugänge unter den elf meisteingesetzten Spielern sind. Sprich, jeweils neun Stammspieler sind bei beiden Mannschaften noch aus der Zweitligasaison übrig, in der Freiburg verdient vor Leipzig ins Ziel kam. Die Unterschiede zwischen den zwei Stammspieler-Neuzugängen Werner und Keita auf der einen Seite und Söyüncü und Bulut auf der anderen Seite sind allerdings in Bezug auf die Qualität auch nicht wegzudiskutieren.

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Stresstest bei Team mit europäischem Niveau

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Bayer Leverkusen (18.11.2016, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der letzte Bundesliga-Block vor der Winterpause steht für RB Leipzig schon an. Nach zehn Spielen ohne Niederlage warten noch ein paar ordentliche Aufgaben. Bayern, Schalke, Hertha, Leverkusen. Vier Teams, die oben stehen oder sich im oberen Drittel sehen. Dazu mit Freiburg und Ingolstadt zwei Spiele mit sehr hoher Intensität. Das wird in den verbleibenden fünf Wochen ein ziemlich heftiges und anspruchsvolles Programm.

Den Anfang macht die Partie in Leverkusen. Natürlich mit den bekannten Vorzeichen, auf Roger Schmidt zu treffen. Also auf einen Trainer, der vor kurzem noch unter Ralf Rangnick in Salzburg gearbeitet hat. Ein Trainer also auch, der für Pressing, Attackieren und schnelles Umkehrspiel steht. Allerdings auch ein Trainer, der dabei nicht immer für die gute Defensivarbeit stand, wie dies ein Alexander Zorniger einst in Leipzig meist tat und jetzt ein Ralph Hasenhüttl wieder tut.

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Wozu? Oder: #TeamInnenstadtGrimma

Lang ist sie her die letzte Folge von Champagner statt Bier. Damals war es noch Sommer und das erste Pflichtspiel der Saison noch nicht gespielt. Die letzte Phase der Vorbereitung mit einigen Abwehrproblemen steckte noch in den podcastenden Knochen. Abwehrprobleme. Seltsame, fast vergessene Vergangenheit.

Geblieben ist, dass es in diesem Podcast scheinbar strukturlos vom Hundertsten ins Tausendste geht. Viel Stadionfragen, viel Israel, viel Essen und Trinken, der Fanverband darf nicht fehlen und auch nicht die aktuelle, sportliche Situation rund um RB Leipzig. Viel Plauderei, mal ernster mal weniger ernst. Dafür verantwortlich sind diesmal Dirk, Frank  und meine Wenigkeit. Und wenn man es auf doppelter Geschwindigkeit hört, dauert es auch nur halb so lange. Geht doch nichts über die wirklich wichtigen Tipps des Lebens. Wobei Entschleunigung ja auch manchmal gut tut.

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Europa ruft

Ralph Hasenhüttl war nach dem Spiel gegen Mainz vor der Sky-Kamera nur ein müdes Lächeln zu entlocken, als er auf die weiteren Saisonziele mit RB Leipzig angesprochen und mit der Statistik konfrontiert wurde, dass man gar nicht mehr schlechter als Siebter werden könnte.

„Statistiken helfen nicht dabei, das nächste Spiel zu gewinnen“, ließ er den geneigten Zuschauer noch wissen. Womit er als Übungsleiter natürlich recht hat. Was aber auch ein bisschen einen falschen Eindruck davon vermittelt, was Statistiken leisten können und was nicht.

Im Falle historischer Vergleiche bleibt natürlich erst einmal der Punkt, dass die Vergangenheit ein nicht sehr verlässliches Instrument ist, um die Zukunft vorherzusagen. Weil immer Dinge passieren können, die noch nie passiert sind. Davon lebt der Bereich der Sportstatistiken ja im medialen Diskurs nicht unwesentlich (‚Der erste Sieg von xyz in einem Freitagsspiel, bei dem Krähen von links nach rechts über das Stadion geflogen sind.‘).

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Mit Abgeklärtheit in die Bundesliga-Spitze

Inzwischen weiß man bei RB Leipzig, dass man in dieser Liga mit praktisch allen Teams mithalten kann, wenn man einen guten Tag mit einem guten Plan erwischt. Man darf durchaus gespannt sein, mit welchen Anpassungen die (auch nicht auf den Kopf gefallene) Bundesliga-Konkurrenz auf den Saisonstart von RB Leipzig reagieren wird. Und man darf gespannt sein, wie die RasenBallsportler auf Misserfolg reagieren werden. Dieses Experiment darf ruhig noch ein bisschen warten, aber es wird ziemlich sicher über kurz oder lang kommen. (Erstaunlich gut und erstaunlich vielseitig)

Und erstens kommt es anders und zweitens sowieso. Von wegen Anpassungen der Bundesliga-Konkurrenz. Beziehungsweise zumindest keine Anpassungen, die den Lauf von RB Leipzig tatsächlich einbremsen konnten. Denn vier Siege aus vier Spielen und 9:2 Tore stehen seit der letzten Länderspielpause, nach der die oben stehenden Sätze formuliert wurden, auf dem RB-Konto. Vier völlig verdiente Siege wohlgemerkt. Und vier Siege, die teilweise mit einer erstaunlichen Abgeklärtheit und Souveränität auch gegen Teams errungen wurden, die sich in Defensivarbeit versuchten.

Den ersten Saisonabschnitt bis zum sechsten Spieltag konnte man sich vielleicht noch mit Euphorie eines Aufsteigers, mit Intensität und einem Lauf nach dem späten 1:0 gegen Dortmund erklären. Die folgenden vier Spiele seit der letzten Länderspielpause haben RB Leipzig dagegen als ein sehr stabiles und sehr abgeklärtes Team ausgewiesen. Das soll nicht heißen, dass man nicht mehr mit Intensität, Geschwindigkeit und Athletik spielt. Das soll nur heißen, dass Spiele gemeistert wurden, in die man nicht als Underdog hineinging und in denen man entsprechend Geduld haben und einen Gegner auch mal bespielen musste.

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