Schlagwort-Archive: Péter Gulácsi

Bundesliga: Werder Bremen vs. RB Leipzig 1:1

30. Spieltag der Bundesliga. Es geht langsam um die berühmte Wurst in der Bundesliga. Die schmackhafte gibt es auf den Plätzen 2 bis 4. Die Wurst dahinter ist in der allgemeinen Wahrnehmung eher so diätetisches Lebensmittel. Da Leverkusen am Samstag mit einem Sieg gegen Frankfurt vorgelegt hatte, stand RB Leipzig im Kampf um einen Champions-League-Platz schon ein wenig unter Druck. Das 1:1 in Bremen war diesbezüglich nicht wirklich hilfreich. Aufgrund der zweiten Halbzeit blieb aber der positive psychologische Effekt, einen Rückstand noch verdient aufgeholt zu haben.

Ralph Hasenhüttl hatte nach dem aufreibenden Spiel in Marseille gleich mal auf sechs Positionen gewechselt. Sabitzer und Upamecano fehlten verletzt. Klostermann, Bruma, Augustin und Keita saßen nur auf der Bank. Orban, Bernardo, Kaiser, Forsberg, Werner und Poulsen kamen neu in die Startformation.

Bremen wechselte nach neun Tagen Spielpause auf drei Positionen. Moisander kehrte für Langkamp zurück in die Mannschaft. Dazu ersetzten Rashica und Junuzovic auf den offensiven Außenbahnen Belfodil und Kainz. Organisiert war das in einer Art 4-3-3, das man in Bremen recht flexibel spielt und in dem Bargfrede eine ähnliche Rolle spielt wie Khedira in Augsburg, nämlich als Sechser auch immer mal zwischen die Innenverteidigung zu rutschen. Das scheint ein taktischer Kniff zu sein, der in der Bundesliga durchaus vermehrt Anwendung findet.

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Europa League: Olympique Marseille vs. RB Leipzig 5:2

Rückspiel im Viertelfinale der Europa League. Die Chance für RB Leipzig bei Olympique Marseille Geschichte zu schreiben und ins Halbfinale einzuziehen. Doch am Ende war man weitestgehend chancenlos und verlor das Spiel auch in der Höhe verdient mit 2:5.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit fünf Veränderungen im Vergleich zur Leverkusen-Pleite. Orban, Forsberg, Bernardo, Poulsen und der am Oberschenkel leicht verletzte Werner auf die Bank. Dafür kamen Ilsanker, Demme, Konaté, Bruma und Augstin in die Partie. Das ganze ergab dann eine Art 3-5-2 mit Ilsanker als zentralem Abwehrchef und dem Trio Kampl, Demme Keita in der Mittelfeldzentrale.

Marseille auf der anderen Seite verzichtet etwas überraschend auf Ocampos, der im Hinspiel gegen RB noch für einigen Wirbel gesorgt hatte. Dafür kam der wieder genesene Topscorer Florian Thauvin in die Partie. Gegenüber dem Hinspiel wurde zudem Anguissa auf der Doppelsechs durch den etwas spielstärkeren Maxime Lopez ersetzt. Taktisch blieb es irgendwas bei einem 3-4-2-1, wobei die Dreierkette nicht so defensiv interpretiert wurde wie im Hinspiel.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Bayer Leverkusen 1:4

29. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig ein extrem wichtiges Spiel in Sachen weiterem Saisonverlauf gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbewerb. Das vielzitierte Sechspunkte-Spiel ging am Ende deutlich an Leverkusen, die spritziger, effektiver und alles in allem einfach besser waren.

RB Leipzig gegenüber dem Spiel gegen Marseille gleich mit fünf Änderungen. Laimer verletzt. Konaté, Demme, Bruma und Augustin nur auf der Bank. Dafür Frische und Orban, Bernardo, Kampl, Poulsen und Sabitzer im Team. Organisiert das ganze im 4-2-2-2 und nicht in einer Dreierkette, wie auch angedacht war. Vermutlich war Ilsanker nach seiner Verletzungspause noch nicht so weit, um gleich wieder in der Startformation das mittlere Glied einer Dreierkette spielen zu können.

Leverkusen auf der anderen Seite hatte seit dem letzten Spiel neun Tage Pause und brachte nur zwei neue Kräfte. Retsos und Kohr mussten auf die Bank (ersterer kam allerdings früh wegen einer Verletzung bei Sven Bender). Lars Bender und Kai Havertz kamen in die Partie. Gerade Havertz war in Sachen Kreativität ein Gewinn für das Team.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Bayern München 2:1

27. Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig in der Bundesliga schon ein wenig unter Ergebnisdruck, nachdem man in den letzten Wochen ein paar unnötige Punkte liegengelassen hat. Ausgerechnet der FC Bayern war zu diesem Zeitpunkt zu Gast. Eigentlich ein Spiel, in dem man nicht unbedingt mit Punkten rechnet. Doch RB Leipzig spielte 60 überragende und 30 kämpferisch sehr gute Minuten und holte sich einen verdienten ersten Sieg gegen den alten und demnächst auch neuen Meister.

Auf Seiten von RB Leipzig gab es gegenüber dem Spiel in St. Petersburg diverse Wechel. Bernardo, Orban, Forsberg, Augustin und Werner saßen nur auf der Bank. Klostermann blieb gleich ganz draußen. Laimer, Konaté, Ilsanker, Kampl, Poulsen und Sabitzer kamen in die Partie und sollten Frische in die Mannschaft bringen. Ganz schön viele Wechsel in der Formation für ein Spiel gegen die Bayern. Orban, Forsberg und Werner nur auf der Bank. Das war mutig.

Genauso mutig war der Wechsel in der Formation. Denn Hasenhüttl entschied sich kurzfristig zu einem 3-4-3-System bzw. eigentlich eher ein 3-4-1-2-System mit einer Dreierkette Konate, Ilsanker, Upamecano, zwei ‚Außenverteidigern‘ Laimer und Bruma und einem Zehner Keita. Tatsächlich war es vornehmlich eine Dreier- und keine Fünferkette, weil Laimer und Bruma vor allem nach vorn verteidigten und sich nicht primär zurück in die Defensivkette fallen ließen.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2018 – Update 1

Die Winter-Transferperiode der Saison 2017/2018 ist jetzt schon ein paar Tage Geschichte. Wie in den letzten beiden Transferperioden im Winter ging es bei RB Leipzig auch diesmal eher ruhig zu. Auf Abgangsseite hat man den Kader an den einsatzzeitlosen Rändern ausgedünnt und Marvin Compper und Federico Palacios abgegeben (wer will, kann auch Nachwuchsmann Nicolas Kühn dazuzählen, der ja am Anfang der Saison noch zum Anschlusskader gehörete). Geholt wurde mit Ademola Lookman auf den allerallerletzten Drücker noch einer, der in der Offensive den Ausfall von Emil Forsberg abfangen soll.

Im Gegensatz zu den beiden Vorjahren sorgte die Ruhe in der Transferperiode aber diesmal weniger für Zufriedenheit sondern vielmehr für eine emotionale Eruption beim Sportdirektor und eine klare Ansage beim Trainer. Man werde nie wieder in eine Situation kommen, so die Ansage, dass man auf Ausfälle und Lücken nicht adäquat reagieren kann. Schon im Sommer werde man sehen, dass man in Sachen Scouting und Neuverpflichtungen sehr viel mehr RB-like unterwegs ist als jetzt im Winter. Was auch immer das bedeutet und ob man das nicht auch als Ansage an Spieler wie Marcel Sabitzer interpretieren kann, dass eine Transferperiode mit einer untypischen Verpflichtung einens Leihspielers ohne Kaufoption nicht wieder vorkommen wird.

Sabitzer hatte ja kürzlich im Zuge einer möglichen Verlängerung seines Vertrags auch Klärungsbedarf geäußert, wo die Reise des Vereins hingeht. Er wolle regelmäßig Champions League spielen und wolle wissen, ob die (personellen) Planungen von RB Leipzig in eine ähnliche Richtung gehen. Ja, gehen sie, so nun die öffentliche Aussagenfaust von Rangnick. Das was diesen Winter passierte, war nur eine Ausnahme, weil das Scouting noch nicht reif für einen Topklub ist, aber schon ganz bald auf diesem Level sein wird. Untypisch die Emotionalität des Sportdirektors bei seiner Ansage. Typisch dagegen seine Getriebenheit und auf einen als solchen erkannten Missstand mit aller Energie reagieren zu wollen.

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Bundesliga: Borussia Mönchengladbach vs. RB Leipzig 0:1

21. Spieltag der Bundesliga in der Saison 2017/2018. Borussia Mönchengladbach empfing RB Leipzig. Für beide Mannschaften im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbwerb ein sehr wichtiges Spiel. Auch weil in beiden Vereinen das Umfeld langsam etwas unruhiger wurde. Nicht unbedingt wegen des Tabellenplatzes, sondern weil sechs bzw. sieben Punkte aus den letzten sieben Bundesliga-Spielen vor dem direkten Duell sehr wenig und die Auftritte oft überschaubar hübsch waren.

Ralph Hasenhüttl änderte bei RB Leipzig gegenüber der Vorwoche und dem Spiel gegen den HSV gar nicht so viel. Der zuletzt nach Erkältung noch nicht richtig fitte Naby Keita kam zurück in die Mannschaft. Dafür musste Jean-Kevin Augustin auf die Bank. Geändert wurde damit auch die Formation, die statt eines 4-2-2-2 wieder eine 4-3-3 aka 4-1-2-2-1 wie schon in den ersten beiden Spielen nach der Winterpause war.

Dieter Hecking wechselte auf der anderen Seite dreimal, wobei zwei Wechsel notgedrungen und aufgrund von Verletzungen vorgenommen wurden. Tobias Sippel ersetzte im Tor Yann Sommer, für den er schon in Frankfurt in die Partie gekommen war. Nico Elvedi kam für den verletzten Linksverteidiger Oscar Wendt in die Partie. Dazu spielte auch Vincenzo Grifo auf der linken Seite, während dem Talent Mickael Cuisance nur die Bank blieb. Für das Spiel gegen RB kehrte Hecking zudem zum 4-4-2 zurück, in dem Stindl und Hazard in vorderster Linie spielten.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2017 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Dauerläufer im Team von RB Leipzig ist mal wieder Diego Demme. Mit 12.35 km pro 90 Minuten liegt er schon wieder fast auf Topniveau aus dem Zweitligajahr unter Rangnick.

Auch Yussuf Poulsen hat läuferisch noch mal deutlich angezogen. Was aber (wie generell bei vielen anderen Spielern auch) unter anderem daran liegt, dass da auch einige Einsätze mit deutlich weniger als 90 Minuten dabei waren. Poulsen bekommt im Schnitt nur noch 67 Minuten pro Einsatz. In dieser Zeit kann er sich natürlich deutlich schneller auspowern und mehr rennen als wenn er 90 Minuten spielen würde. Rechnet man dann einen 20-Minuten-Einsatz auf 90 Minuten hoch, dann sind die Laufwerte entsprechend deutlich höher, als wenn man komplette 90-Minuten-Einsätze hätte.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2017 – Teil 1

Die Rückrunde ist zwar schon wieder losgegangen, aber es fehlen noch ein paar Worte zur Hinrunde. Und zwar vor allem in Zahlenform rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden nur die 17 Bundesligaspiele bis zur Winterpause. Teil 2 folgt dann demnächst.

Schon 22 Spieler hat Ralph Hasenhüttl in der Bundesliga auf das Feld geschickt. Das klingt erstmal viel. Allerdings kamen Kaiser, Compper, Mvogo und Schmitz in zusammen gerade mal reichlich knapp 400 Spielminuten zum Einsatz, sodass nur noch 18 Spieler übrig bleiben, davon 17 Feldspieler.

Federico Palacios, Fabio Coltorti und Philipp Köhn waren die drei Spieler, die gar nicht zum Einsatz kamen. Köhn und Coltorti schafften es in der Bundesliga noch nicht mal in den Spieltagskader. Auch die Nachwuchskräfte Nicolas Kühn und Elias Abouchabaka kamen nicht zum Einsatz oder zu einer Kadernominierung, waren im Hinrundenverlauf aber sowieso auch aus dem Profitraining genommen worden.

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Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2017/2018 – Teil I

Nutzen wir noch ein bisschen die Zeit für Rückblicke auf die Bundesliga. Heute im Angebot der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. Morgen oder in den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.
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Spieler der Hinrunde: Marcel Sabitzer

Seit 2011/2012 gibt es hier im Block ein traditionelle Rubrik, in der der Spieler der Hin- oder Rückrunde bestimmt. Das war nicht immer ganz einfach. Meist gab es mehrere Kandidaten zur Auswahl. Selten gewann der selbe Spieler. Bisher gab es nur einen Spieler, der mehrmals als Spieler der letzten sechs Monate auserkoren wurde: Dominik Kaiser schaffte es gleich dreimal, zuletzt in der Rückrunde der Drittligasaison.

Ansonsten war es eine bunte Mischung aus Timo Röttger (inzwischen Großaspach), Fabian Franke (Hallescher FC), Daniel Frahn (Chemnitzer FC), Bastian Schulz (VfL Osnabrück), Tim Sebastian (Karriereende), Marcel Sabitzer, Diego Demme, Emil Forsberg und Timo Werner.

In dieser Saison war die Auswahl nicht ganz so groß. Mag sein, dass das an der Rotation lag, dass man nie das Gefühl hatte, dass da einer der Köpfe der letzten Saison das Geschehen komplett dominiert. Forsberg und Keita waren in unterschiedlichem Maß zu inkonstant und ineffektiv. Timo Werner hatte eine gute Phase zu Saisonbeginn, versteckte sich später aber zusehends auf dem Spielfeld und steht manchmal schon fast aufreizend lang im Abseits, fast als wolle er sich selbst unanspielbar machen.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2018

Es ist Winterpause. Demnächst öffnet dann auch wieder die winterliche Transferperiode. Den ganzen Januar hindurch dürfen Spieler noch mal verpflichtet werden. Abgeben darf man Spieler in Abhängigkeit der geöffneten Transferfenster in anderen Ländern auch noch länger.

Wie immer gilt auch in diesem Jahr, dass man nicht jedem Gerücht hinterherhecheln sollte. Rund um die Bundesliga und vor allem auch RB werden immer wieder Namen gehandelt, die dann am Ende doch keine Rolle spielen. Immer ein bisschen schwer, relevante von irrelevanten Gerüchten zu unterscheiden. Weswegen man wie immer besser fährt, wenn man gesunden Menschenverstand walten lässt und mit den Fakten und Lücken und Möglichkeiten im realen Kader argumentiert.

Rund um RB Leipzig ist das Transfergebrabbel bereits im vollen Gange. Dazu trug auch Ralf Rangnick bei, der mit zwei entscheidenden Aussagen an die Presse ging. Einerseits, dass man neben Marvin Compper, dessen Wechsel nach Schottland zu Celtic Glasgow schon fix ist, auch Dominik Kaiser, Benno Schmitz und Federico Palacios keine Steine in den Weg legen würde, wenn sie denn wechseln wollen würden. Und dass man auch bei Abgängen nicht zwangsläufig neue Spieler als Ersatz holen will, weil man ja keine Stammspieler abgibt.

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Bundesliga: VfL Wolfsburg vs. RB Leipzig 1:1

Vorletzter Spieltag in der Hinrunde der Bundesliga. RB Leipzig zu Besuch beim VfL Wolfsburg, die der guten Besetzung ihres Kaders tabellarisch wieder mal deutlich hinterher hinken. Eigentlich war das Endergebnis ein sicherer Tipp, denn erst dreimal hat Wolfsburg in dieser Saison verloren und das 1:1 gegen Leipzig war bereits das zehnte Unentschieden. Es war diesmal ein Remis mit sehr unterschiedlichen Spielphasen.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit gleich fünf Veränderungen. Die zuletzt angeschlagenen Upamecano und Keita standen genauso in der Startelf wie Konaté, Halstenberg und Bruma. Orban, Demme, Kaiser und Laimer rutschten dafür auf die Bank. Der erkrankte Bernardo stand gar nicht im Kader. Organisiert war man im 4-2-2-2.

Wolfsburg wechselte auf der anderen Seite nur einmal. Divock Origi saß nur auf der Bank. Yannick Gerhardt übernahm seine Position, sodass die Formation etwas defensiver besetzt war. Der VfL probierte es in einem 4-2-3-1, wobei Didavi im Spiel gegen den Ball meist ein 4-4-2- daraus machte.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Werder Bremen 2:0

13. Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig empfing mit Werder Bremen ein Team, das tief im Abstiegskampf steckt. Allerdings präsentierten sich die Gäste überhaupt nicht wie ein Absteiger, sondern als spielstarkes Team, das vor allem aufgrund mangelnder Abschlussstärke mit 0:2 verlor.

Ralph Hasenhüttl standen für die Partie die unter der Woche noch fraglichen, angeschlagenen Spieler zur Verfügung. Weswegen er auf Wechsel in der Formation verzichtete. Lediglich Marcel Sabitzer musste wegen seiner Schulterverletzung passen. Diego Demme kam für ihn in die Partie, wodurch Kevin Kampl eine Position nach vorn auf die Zehn rutschte. Damit spielte jene Formation, die auch in Monaco nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Sabitzer in der ersten Halbzeit auf dem Platz gestanden hatte. Organisiert das ganze wie immer im 4-2-2-2.

Bremen überraschte auf der anderen Seite mit der Rückkehr zur Fünferkette. Lamine Sane rückte für den kurzfristig verletzten Zlatko Junuzovic ins Team und spielte in der Abwehrzentrale. Wobei die Fünferkette eher eine Dreierkette war, weil die beiden Außenverteidiger Gebre Selassie und vor allem Augustinsson sehr offensive Rollen bekleideten. Das ganze ergab real irgendwas bei einem 3-3-3-1 oder 3-3-2-2. Mit einem Eggestein, der in der Mittelfeldzentrale ein Stück vor Bargfrede agierte. Und einem Bartels, der irgendwas zwischen Rechtsaußen und zweitem Stürmer spielte. Wie man es unter Kohfeldt schon aus den letzten beiden Spielen kennt, ist das ganze aber sowieso recht flexibel angelegt, sodass ein Mittelfeldmann wie Eggestein auch immer mal höher agieren kann als ein Stürmer Kruse.

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DFB-Pokal: RB Leipzig vs. FC Bayern München 5:6 n.E.

Zweite Runde im DFB-Pokal. Und dann gleich das Spiel gegen die Bayern. Auch im dritten Anlauf setzte es für RB Leipzig eine Niederlage. Angesichts eines aufopferungsvollen Kampfes war das Ausscheiden nach Elfmeterschießen durchaus bitter.

Für die Partie hatte Ralph Hasenhüttl wieder zurückrotiert. Klostermann, Konaté, Demme und auch Werner nahmen auf der Bank Platz. Upamecano, Halstenberg, Kampl und Augustin durften dafür in der Startelf stehen. Wie gehabt das ganze im 4-2-2-2.

Jupp Heynckes lief in (soweit es Verletzungsausfälle zuließen) Bestbesetzung auf. Rafinha, Süle und James blieben draußen bzw. zu Hause. Kimmich, Boateng und Thiago standen dafür in der Startformation, die meist einem 4-2-3-1 auflief, wobei Tolisso auch immer mal von der Sechs eine Position nach vorn rutschte.

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Bundesliga: 1.FC Köln vs. RB Leipzig 1:2

Siebter Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig trat beim 1.FC Köln an. Packendes Spiel. Unheimlich viel los vor den Toren. RB nach 90 Minuten mit dem besseren Ende, das man sich vor allem durch ein deutliches Chancenplus in der zweiten Halbzeit verdiente.

In die Partie gegangen war Ralph Hasenhüttl mit einer Rotation light. Vier Spieler tauschte er im Vergleich zur Istanbul-Partie unter der Woche. Keita fehlte gesperrt und Werner war verletzt. Augustin und überraschend auch Orban saßen auf der Bank. Dafür durfte Ibrahima Konaté sein Debüt im RB-Dress feiern und standen Bruma, Lukas Klostermann und Yussuf Poulsen in der Startelf.

Organisiert war das wie immer im 4-2-2-2, in dem Sabitzer an die Seite von Poulsen in den Sturm rückte. Allerdings waren die Offensivpositionen recht flexibel besetzt. So tauschten nicht nur Bruma und Forsberg auch mal die Positionen, sondern spielte Bruma zeitweise auch mal neben Poulsen im Sturm, während Sabitzer auf die Zehn zurückrutschte.

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Viel Erfahrung und hitzige Atmosphäre

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Besiktas Istanbul (26.09.2017, 20.45 Uhr) befindet sich diesmal kein Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Ralph Hasenhüttl spricht heute Abend gegen 17.30 Uhr Ortszeit in Istanbul zur Presse. Zentrale Infos von den Aussagen von Peter Gulacsi und Ralph Hasenhüttl werden bis morgen unter diesem Vorbericht nachgetragen.]

Gerade mal einen Regenerationstag hatte RB Leipzig am gestrigen Sonntag, um das 2:1 gegen Eintracht Frankfurt sacken zu lassen. Heute morgen geht (bzw. ging, je nachdem, wann man das liest) schon wieder der Flieger nach Istanbul. Die Champions-League-Kür steht an.

Es ist erst der zweite Spieltag in der Vorrundengruppe G. Von daher wird sich in diesem Spiel noch nichts entscheiden. Trotzdem steckt in der Begegnung auch für die Tabelle bereits einige Brisanz. Denn Besiktas setzte am ersten Spieltag mit dem 3:1 beim FC Porto schon mal ein Ausrufezeichen. Wenn man Monaco mal als Favoriten in der Gruppe nimmt und dahinter drei Mannschaften sieht, die im Kern um Platz 2 kämpfen, dann sollte man nach zwei Spielen vielleicht nicht unbedingt fünf Punkte hinter einem Konkurrenten wie Besiktas Istanbul stehen. Genau das droht aber bei einer Niederlage in der Türkei.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 3

Vor der aktuellen Transferperiode stand die Aufgabe, die Mannschaft von RB Leipzig in der Breite stärker zu machen. Man kann geteilter Meinung sein, ob man mit den im Kern 20 Feldspielern gut durch die Saison mit drei Wettbewerben kommen wird (zu breit ist der Kader jedenfalls nicht). In der letzten Saison kamen nur wenige Teams mit so wenigen Feldspielern durch die Spielzeit. Fakt ist aber, dass man den Kader tatsächlich in der Breite deutlich verstärkt hat.

Ging man im letzten Jahr mit ungefähr 14 Feldspielern durch die Spielzeit und in der Rückrunde vielleicht noch mit 12, stehen diese Saison mindestens 17 Feldspieler auf einem sehr hohen Niveau zur Verfügung, bei denen lediglich Werner und Keita dauerhaft nicht ersetzbar scheinen. Hinter diesen 17 Feldspielern stehen mit Dominik Kaiser und Benno Schmitz noch zwei verlässliche Akteure mit Fragezeichen hinsichtlich ihrer Einsatzchancen und mit Ibrahima Konate ein Nachwuchsmann mit noch unklarem Leistungsvermögen.

Dass der Kader auf hohem Niveau deutlich breiter aufgestellt ist als noch in der Vorsaison, liegt an einer Transferperiode, in der man viel richtig gemacht hat. Man hat mit Burke, Selke und Khedira drei Spieler abgegeben, die lediglich Ergänzungsspieler waren (und dafür auch noch fast 25 Millionen Euro kassiert) und auf der anderen Seite vor allem mit Kampl, Augustin, Bruma und Laimer ein Quartett geholt, das eine bunte Mischung aus sofort verfügbarer Stärke und viel Entwicklungspotenzial darstellt. Dazu kommt dann auch noch Klostermann als quasi Neuzugang, der die Qualität im Team noch mal erhöht.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 2

Ralf Rangnick hat gestern via BILD die Kaderplanung bei RB Leipzig für beendet erklärt. Man hat die von Anfang an als Ziel avisierten 20 Feldspieler (plus ein paar Nachwuchsakteure) zusammen. Und man hat die Abgänge und Leihspieler allesamt verarztet und neue Vereine oder neue Leihstationen gefunden. Entsprechend kann man Anfang August und einen Monat vor Schließen des Transferfensters mit den Händen im Schoß ganz entspannt zugucken, wie es auf dem Spielermarkt Europas so weitergeht.

So zumindest, wenn alles ruhig läuft. Falls dann doch noch ein Puzzlestein fällt, sich jemand verletzt oder weg will oder sich vielleicht ja noch die Möglichkeit eines Schnäppchens oder eines Talents oder eines einzuarbeitenden Keita-Nachfolgers ergibt, dann wird man die Kaderplanung sicher noch mal neu beleben. Wenn nicht, dann hat man nach im Kern sechs Neuzugängen (Mvogo, Köhn, Konaté, Laimer, Bruma, Augustin) und drei Abgängen (Selke, Khedira, Müller) ein passendes Team zusammen.

Wobei weiter die Frage steht, ob man mit dieser Besetzung für drei Wettbewerbe breit genug aufgestellt ist. Wie letztens hier gezeigt, setzte kein Team der Bundesliga in der vergangenen Saison lediglich 20 Feldspieler oder weniger ein. Mindestens 21 Spieler waren es überall. Bei RB waren es 22 (da waren aber auch noch Kalmár und Bruno dabei, die dann letzten Sommer kurz vor Schließen des Transferfensters noch gingen). Bei neun Mannschaften waren es mehr als 24 eingesetzte Feldspieler. Mit 20 Kickern plus 4 Torhütern plus 4 Nachwuchsakteuren (also rund 24 Feldspielern) in die Saison zu gehen, scheint entsprechend erstmal ein ziemlich eng gesetzter Kader, wenn man kein U23-Pool zum Nachrücken mehr hat. Für die Nachwuchsakteure verbindet sich damit aber auch die realistische Hoffnung, zumindest in der Liga ein paar Einsatzzeiten abzubekommen. Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 2 weiterlesen

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 1

Es geht streng auf den Trainingsauftakt bei RB Leipzig zu. Nächste Woche trifft man sich, um in die Vorbereitung auf die neue Saison zu starten. Mit Yvon Mvogo, Philipp Köhn, Bruma und Ibrahima Konate wurden bisher vier Spieler neu verpflichtet. Mit Davie Selke und Rani Khedira hat man bisher zwei Abgänge zu verzeichnen. Torwart Marius Müller sucht noch einen Leihverein. Für Atinc Nukan, Nils Quaschner, Massimo Bruno und Anthony Jung sucht man nach Leihe noch zukunftsfähige Lösungen, die nicht RB Leipzig heißen. Nukan und Bruno stehen eigentlich bei ihren bisherigen Leihvereinen Besiktas Istanbul und RSC Anderlecht recht hoch im Kurs. Nur Geld wollen die Klubs nicht so richtig zahlen.

Wagen wir zum jetzigen Zeitpunkt mal einen kleinen Überblick über den Stand der Dinge der Kaderplanung. Der letzte Überblick ist ja schon eine Weile her. Dabei werden alle Spieler aufgeführt, die nach derzeitigem Stand zum Team Bundesliga 2017/2018 gehören. Nicht mit aufgefüht werden die Leihspieler, da diese ja keine Zukunft mehr in Leipzig haben und auch vereinsseits nicht als Teil der Kaderplanung gelten. Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 1 weiterlesen

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Kaderrückblick RB Leipzig: Bundesliga 2016/2017 – Teil I

Weiter Rückblickzeit auf die Bundesligasaison. Traditionell dabei auch der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.
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