Schlagwort-Archive: Marvin Compper

Defensives Duo ohne Bedarf für den Panikbutton

Kann sein, dass man in einem Jahr über die Fragezeichen hinter der Besetzung der Verteidigungskette müde lächelt, weil Spieler einen Entwicklungssprung gemacht haben und sich als passable Lösungen erwiesen haben, von denen man das derzeit noch nicht unbedingt erwartet. Stand heute überwiegen allerdings die Bedenken. Mal sehen, was ein möglicher Transfer oder mögliche Transfers daran noch ändern. (Pushing the defensive Panikbutton)

Hach, das war mal lustig. So Mitte August. Als Anthony Jung weg war. Lukas Klostermann zu Olympia fuhr. Die Innenverteidigung noch Atinc Nukan als Nummer 3 hatte. Halstenberg und Compper immer mal angeschlagen waren. Und kein Bernardo und kein Papadopoulos am Transferhorizont standen. Es konnte einem um die Besetzung der Defensive Angst und Bange werden.

Und jetzt? Nach sieben Spieltagen? Ist RB Leipzig bestes Defenisvteam der Liga. Zwar ein Tor mehr kassiert als Köln und die Bayern. Dafür ist man in allen Torschusskategorien teils das mit Abstand beste Team der Liga. Also bei Schüssen auf das Tor, bei Schüssen innerhalb des Strafraums und bei (Groß-)Chancen. Kein Team der Liga lässt weniger gefährliche Schüsse zu. Kein Torwart bekommt weniger zu tun als Peter Gulacsi.

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Erstaunlich gut und erstaunlich vielseitig

Sechs Spieltage hat RB Leipzig bisher absolviert. Eine Länderspielpause unterbricht die Saison zum zweiten Mal. Bei RB Leipzig kann man ganz entspannt in die Pause gehen, denn mit 12 Punkten aus sechs Spielen ist man besser gestartet als man vor der Saison vermutet hätte. Ist zwar noch vier Spieltage, also bis zur nächsten Länderspielpause Zeit, bis ein Blick auf die Tabelle größere Relevanz hat, aber auch jenseits der Tabelle entwickeln sich die Dinge aus RB-Sicht ziemlich positiv.

Denn die bisher zwölf Punkte aus sechs Spielen sind nicht die Folge von ganz viel Glück oder nicht wiederholbaren Energieleistungen eines übereuphorisierten Aufsteigers, sondern Konsequenz einer guten Mannschaftsorganisation gespickt mit der notwendigen individuellen Klasse, um die Organisiertheit zu veredeln. Sprich, RB Leipzig ist (bei allen Differenzen im Detail) eine Art Ingolstadt reloaded, nur mit mehr Qualität im Offensivdrittel.

Dass sich hinter den zwölf Punkten nicht nur Anfängerglück verbirgt, sondern Qualität, zeigt sich auch darin, dass RB Leipzig hinter den Bayern in Sachen Torschüssen das beste Team der Liga ist. Man hat die wenigsten Schüsse aller Bundesligisten auf das eigene Tor zugelassen. Und man hat die drittmeisten Schüsse aller Bundesligisten auf den gegnerischen Kasten abgegeben. Im Verhältnis von abgegebenen und zugelassenen Schüssen auf das Tor ist man entsprechend Zweiter hinter den Bayern.

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Worst-Case-Szenario

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde hier im Blog diskutiert, inwieweit man angesichts einer überschaubar besetzten Defensive schon den Panikbutton drücken sollte. Sowohl hinter der Innenverteidigung als auch hinter der Außenverteidigung standen diverse Fragezeichen hinsichtlich Form, Klasse und Verletzungsanfälligkeit.

Getan hatte sich kadertechnisch danach gar nicht mehr viel. Atinc Nukan wurde noch durch Kyriakos Papadopoulos ersetzt, sodass die Innenverteidigung mit drei Spielern auf Augenhöhe besetzt ist. Dazu drei Außenverteidiger und das zu Null gegen den BVB und man war so ein bisschen beruhigt. Vorerst.

Bis sich dann Lukas Klostermann gestern das Knie verdrehte und am Nachmittag die niederschmetternde Diagnose eines Kreuzbandrisses ins Haus flatterte. Selbst positive Heilungsverläufe annehmend wird Klostermann damit große Teile der Saison verpassen und bestenfalls in der Endphase der Spielzeit noch mal zurückkehren. Und da weiß man noch nicht mal, in welcher Spielstärke Klostermann dann zurückkehren würde. Worst-Case-Szenario weiterlesen

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Kaderschmiede RB Leipzig 2016/2017 – Update 2

Der Kader für den ersten Teil der Bundesliga-Spielzeit von RB Leipzig steht also. Grundsätzliche Erwägungen zur Transferperiode und ihren sportlichen und wirtschaftlichen Ergebnissen gab es gestern schon. Bleibt noch ein Blick über den Kader als ganzem mit all seinen Stärken und Schwächen.

Lässt man mal die Nachwuchsspieler Fechner, Janelt und Touré beiseite, hat RB Leipzig 20 bzw. mit Gipson 21 Feldspieler plus drei Torhüter im Kader. Das ist sicherlich nicht zu viel, auch wenn man nur noch einen Wettbewerb hat, in dem die Spieler eingesetzt werden können.

Lediglich drei RB-Feldspieler haben die 25 Jahre schon überschritten. Mit Marvin Compper ist nur ein einziger davon schon über 30. Dominik Kaiser und Stefan Ilsanker sind mit 27 Jahren schon so etwas wie die weiteren Alterspräsidenten auf dem Feld. Vom Kaderdurchschnitt her ist RB Leipzig mit Abstand das jüngste Team der Bundesliga.

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Historischer Tag

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei der TSG 1899 Hoffenheim (28.08.2016, 17.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Marvin Compper.]

Durchaus historisch das Ereignis, das da am Sonntag ansteht. Das erste Bundesligaspiel von RB Leipzig. Das erste Bundesligaspiel eines Leipziger Teams seit mehr als 22 Jahren.

Der Spieltagsplaner fand es sicherlich ganz witzig, RB Leipzig zum Start in die Bundesliga zur TSG Hoffenheim zu schicken. Quasi zu dem Klub, der vor Leipzig die Unbeliebtheitsskala in der Bundesliga (abgesehen von ein paar Monaten als Bayernkonkurrent nach dem Aufstieg) immer angeführt hatte. Trefflich könnte man im Vorfeld über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Klubs zwischen Mäzenaten- und Marketingtum streiten, aber man kann das natürlich an dieser Stelle genauso gut lassen..

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RB Leipzig vor der Hinrunde in der Bundesliga 2016/2017

Ja, schon klar. Die Überschrift ist genaugenommen etwas irreführend, weil vor der Bundesliga noch der DFB-Pokal liegt. Aber erstens gehört auch dieses Pflichtspiel schon zur Saison und zweitens dürfte das Spiel vom Schwierigkeitsgrad her in mancher Hinsicht auf Bundesliganiveau liegen.

Bundesliga. Die erste Saison in der höchsten Spielklasse für RB Leipzig. Klar, dass da bei allen Dingen, in denen der Verein gut aufgestellt sein mag, nach drei Aufstiegen in vier Jahren auch einige Fragezeichen bleiben. Sportlicherseits sowieso, aber auch in Sachen Vereinsorganisation ist der Schritt in die Bundesliga ein anspruchsvoller und die Bundesliga für viele Beteiligte Neuland.

Fakt ist, dass RB Leipzig erstmals in einer Liga angekommen ist, in der man nicht mehr per se das wirtschaftlich überlegene U-Boot ist. In der Bundesliga gibt es schlicht locker sechs Clubs, die wirtschaftlich in anderen Dimensionen schweben und ein paar mehr, mit denen man maximal auf Augenhöhe agiert. Wenn man jetzt mal nur die Aufwendungen nimmt, die in der Profimannschaft im Tagesbetrieb drinstecken. Wenn man das Komplettprogramm eines Vereins inklusive Nachwuchs und Ablösesummen mitrechnen würde, sähe die Rechnung vermutlich etwas anders aus.

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Pushing the defensive Panikbutton

Neun Tage noch bis zum ersten Pflichtspiel der Saison. Eigentlich nach drei Monaten Sommerpause langsam der Zeitpunkt in der Vorbereitung, zu dem man positiv nach vorn schauen und an Details arbeiten sollte. Vielleicht war es deswegen so erstaunlich, dass Ralf Rangnick am Ende des Trainingslagers davon sprach, dass man nur auf „13, 14, 15 Positionen gut besetzt“ sei.

Wobei das Wörtchen ’nur‘ nicht Teil von Rangnicks Text war, aber man dieses als Leser still mit einbaute, weil man schon ein wenig überrascht sein durfte, dass der Sportdirektor seinen Nummern 16 bis 24 (vom Nachwuchs- und U23-Rest ganz zu schweigen) die Bundesligatauglichkeit absprach. Für den Moment zumindest.

Diese Aussage passt ganz gut damit zusammen, dass nach sechs Gegentoren in den letzten Pflichtspielen im Umfeld von RB Leipzig bezüglich der Defensive und insbesondere wegen der Abwehrkette ein wenig auf den Panikbutton gedrückt wurde.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2016/2017 – Update 1

Mit Naby Keita, Timo Werner, Benno Schmitz und Marius Müller wurden bisher vier Neuzugänge verkündet. Zeit, sich nach den ersten Kadereinschätzungen mal wieder einen kleinen Überblick über den aktuellen Kader von RB Leipzig und seine sehr viel kleiner gewordenen Baustellen zu verschaffen. Dabei werden alle Spieler einbezogen, die derzeit über einen Vertrag in Leipzig verfügen, also auch zurückkehrende Leihspieler.

Tor: Peter Gulacsi (26), Fabio Coltorti (35), Marius Müller (22), (Benjamin Bellot, 25)

Die Planungen für die Torwartposition sind zumindest vorerst abgeschlossen. Peter Gulacsi und Fabio Coltorti haben sich medial schon positioniert, dass sie den Kampf um die Nummer 1 annehmen werden, sodass man derzeit davon ausgehen kann und ausgehen muss, dass man zusammen mit Neuzugang Marius Müller mit einem Dreikampf in die Saison geht.

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Spieler der Rückrunde: Diego Demme

Eine traditionelle Rubrik in der Rückschau auf die Rückrunde (oder auch auf die Hinrunde) ist die subjektive Entscheidung, wer denn in dieser Zeit der prägende Spieler bei RB Leipzig war. Eine Wahl, bei der sich nach der Winterpause interessanterweise vor allem Spieler aufgedrängt haben, die sich in der Hinrunde noch nicht so sehr aufgedrängt hatten. Und auch eine Wahl, in der sich wieder Spieler in den Fokus schoben, die überwiegend schon länger bei RB Leipzig unter Vertrag stehen als ein Jahr.

Extrem viele Kandidaten drängen sich nicht auf, wenn man bedenkt, dass es gerade mal zehn Spieler gibt, die mehr als die Hälfte der möglichen Spielzeit seit der Winterpause bestritten haben und entsprechend auch hinsichtlich der Konstanz ihrer Leistungen in Frage kommen.

Emil Forsberg ginge angesichts seiner spektakulären Spielweise natürlich immer. Aber ein wenig fehlte ihm in den letzten Wochen (wieder) die Effizienz, um von gut bis sehr gut auf überragend zu kommen. Ein Marvin Compper spielte nach der Winterpause eine extrem prägende Rolle in der Abwehr und war damit eine der positiven Überraschungen und wäre eine gute Wahl gewesen. Auch ein Dominik Kaiser kam ganz heiß aus der Winterpause und verpasste den dritten Titel als Spieler der Rückrunde hier im Blog in Folge nur knapp, weil er das hohe Niveau unter anderem wegen Grippetief nicht über die gesamten 15 Spiele halten konnte.

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Kaderrückblick RB Leipzig: 2.Liga 2015/2016 – Teil I

Weiter Rückblickzeit auf die Zweitligarunde in dieser langen Sommerpause. Traditionell dabei auch der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2015/2016

Sommerpause also. Zeit auch, um in diversen Varianten auf die Saison zurückzublicken. Hier und heute geht es um Zahlen rund um die bei RB Leipzig in der zweiten Liga 2015/2016 eingesetzten Spieler. Betrachtet werden nur die 34 Zweitligaspiele.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig insgesamt 24 Spieler. Das sind mal glatt fünf weniger als in der Vorsaison. Insgesamt kamen drei Spieler aus dem Profikader gar nicht zum Einsatz. Der Langzeitverletzte Terrence Boyd, der ebenfalls mit Verletzungen kämpfende Patrick Strauß, der in der kommenden Saison dauerhaft zur U23 versetzt wird und der dritte Torhüter Benjamin Bellot, dessen Zukunft noch unklar ist.

Davie Selke ist der einzige RB-Spieler, der in allen 34 Spielern zumindest im Spieltagskader stand. Anthony Jung saß in 33 Spielen auf der Bank oder stand auf dem Platz. Kein einziger Spieler war in allen 34 Partien auch tatsächlich im Einsatz. Willi Orban hätte es vielleicht geschafft, wenn er nicht zweimal gesperrt ausgefallen wäre. Marcel Sabitzer und Emil Forsberg kommen wie Orban auch auf 32 Einsätze und eine hohe Minutenzahl pro Spiel.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2016/2017

Sommerpause ist und damit, man merkt das schon an den täglichen Pressemeldungen, die Hochzeit der Kaderplanung. Im Gegensatz zum Vorjahr sind die Aktivitäten bei RB Leipzig allerdings überschaubarer geworden, weil die Anzahl der formal zurückkehrenden Leihspieler gering ist und nur wenige Verträge auslaufen. Mithin ist die Zukunft der meisten Spieler, die aktuell bei RB Leipzig unter Vertrag stehen oder in der abgelaufenen Spielzeit unter Vertrag standen, geklärt.

Das betrifft vor allem Georg Teigl und Stefan Hierländer, die als einzige Spieler am Rande der Aufstiegsparty offiziell verabschiedet wurden. Und es betrifft auch Patrick Strauß und Ken Gipson, die in der abgelaufenen Spielzeit noch bei den Profis trainierten und bei der U23 spielten und künftig nur noch beim Nachwuchsteam trainieren und spielen sollen.

Zwei Leihspieler hat RB Leipzig, die theoretisch nach der Sommerpause wieder zum Kader gehören. Bei Zsolt Kalmár werden schon erste Wechselgerüchte gestreut. Der KSC soll bsow, interessiert sein. Alles andere als ein Wechsel wäre wohl auch sinnlos. Dass Kalmár nach schwerer Zeit in Leipzig und nicht viel besserer Zeit beim FSV Frankfurt nun plötzlich seinen Platz in einem Bundesligateam findet, ist im Normalfall nicht anzunehmen. Falls er mit Tomas Oral tatsächlich einen Trainer gefunden hat, der auf ihn steht und ihn fördern will, sollte er diesen Weg unbedingt gehen.

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2.Bundesliga: MSV Duisburg vs. RB Leipzig 1:0

Letzter Zweitligaausflug für RB Leipzig. Es ging zum abstiegsbedrohten MSV Duisburg, für die das Spiel ein Pokalspiel im Kampf um den Relegationsplatz war. Für RB Leipzig ging es um nichts mehr nach dem schon letzte Woche gesicherten Aufstieg. Am Ende sah man auch auf dem Platz, dass für die einen ein Pokalspiel anstand und es für die anderen die goldene Ananas zu gewinnen gab. Sicherlich nicht ohne Gegenwehr, aber völlig verdient verlor RB Leipzig das Duell mit 0:1.

In die Partie gegangen war Leipzig mit einigen Veränderungen, ohne dass man das Team hätte als B-Elf bezeichnen können. Peter Gulacsi kehrte für Fabio Coltorti ins Tor zurück. Atinc Nukan bekam seine Chance als Innenverteidiger für Marvin Compper und agierte so durchwachsen, wie seine gesamte Saison war. Rani Khedira lief auf der Sechs für Stefan Ilsanker auf. Anthony Jung ersetzte links hinten Marcel Halstenberg. Massimo Bruno durfte für Emil Forsberg antreten. Und Davie Selke kam wie angekündigt im Sturmzentrum zum Einsatz, sodass Marcel Sabitzer zugucken konnte.

Beim MSV  Duisburg kamen Keeper Marcel Lenz und Offensivmann Stanislav Iljutcenko für die verletzten Michael Ratajczak und Victor Obinna zum Einsatz. Etwas überraschend saß auch Rolf Feltscher auf der Bank, für den rechts hinten der erfahrene und defensiver orientierte Steffen Bohl in die Partie kam.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. Karlsruher SC 2:0

Es gibt sie diese Spiele, bei denen man weniger auf das große Ganze achtet. Weil die emotionale Involviertheit einen eher auf Zweikämpfe, Dribblings, das Drumherum und alles mögliche gucken lässt. Große Spiele wie einst das Drittligaheimspiel gegen Darmstadt gehören dazu, aber auch das Spiel gegen den Karlsruher SC, in dem die taktischen Finessen für den, der im Stadion mitfieberte, ein wenig zur Nebensache wurden.

Es war alles vorbereitet für den großen Aufstiegstag. Wetter perfekt. Ein ausverkauftes Stadion. Fanmarsch. Große Vorfreude. Aber auch eine große emotionale Fallhöhe, wenn es denn schiefgegangen wäre. Ging es aber nicht, weil sich RB Leipzig mit einer sehr guten Mischung aus sachlichem Vortrag und Einsatz gegen den Ball, also der schon letzte Woche beschworenen Mischung aus Kühle und Heißblütigkeit, einen verdienten 2:0-Sieg gegen den Karlsruher SC holte und damit den Aufstieg feierte.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig etwas überraschend mit Fabio Coltorti im Tor, der Peter Gulacsi verdrängte und „Ausstrahlung“ (Beierlorzer) in die Partie einbringen sollte. Zudem kamen die gegen Bielefeld gesperrten Orban und Ilsanker ins Team, verdrängten Nukan und Khedira und brachten einige Stabilität mit.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. Arminia Bielefeld 1:1

Spiel 5 der Endspielserie brachte für RB Leipzig die Partie gegen Arminia Bielefeld und die Chance, im Aufstiegskampf einen wichtigen Schritt zu machen. Am Ende stand ein durchaus nicht ungerechtes 1:1 gegen Gäste, die ihrem Ruf als gut organisierte, sehr stabile Mannschaft, die in dieser Saison bei keinem der Topclubs eine Niederlage kassierte, alle Ehre machte.

In die Partie gegangen war RB Leipzig wieder mit Marcel Halstenberg, der nach Gelbsperre hinten links Anthony Jung ersetzte. In der Innenverteidigung spielte Atinc Nukan für den gesperrten Willi Orban. Und auf der Sechs kam Rani Khedira für den ebenfalls gesperrten Stefan Ilsanker zum Einsatz. Nicht unüberraschend Eins-zu-Eins-Wechsel also auf den fraglichen Positionen. Und das gewohnte 4-2-3-1.

Bielefeld seinerseits hatte den angeschlagenen Florian Dick zu Hause gelassen. Dafür rückte Michael Görlitz hinten rechts in die Viererkette und Christoph Hemlein vorne rechts ins Team. Überraschend saß Torjäger Fabian Klos zu Beginn auf der Bank, weil ihm Coach Meier nach Rückenproblemen in den letzten Wochen eine Pause geben und Winterneuzugang Andreas Voglsammer mal in so einer Partie sehen wollte.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. SV Sandhausen 0:1

Der Tabellenzweite gegen das schlechteste Team der Rückrunde. RB Leipzig gegen Sandhausen. 20 Punkte mehr holte RB zwischen dem 18. und 29.Spieltag. Bei nur 36 zu vergebenen Punkten. Das sollte eigentlich im direkten Aufeinandertreffen auf eine klare Sache hinauslaufen. Am Ende lief es in die komplett entgegengesetzte Richtung und der SV Sandhausen holte sich den ersten Auswärtssieg nach sechs erfolglosen Anläufen in der Fremde und den dritten Sieg der Rückrunde (alle drei Spiele endeten 1:0).

RB Leipzig startete wie erwartet mit Anthony Jung auf der Linksverteidigerposition für den gesperrten Marcel Halstenberg. Stefan Ilsanker durfte auf der Sechs für Diego Demme starten. Und im Sturm begann Davie Selke neben Yussuf Poulsen, sodass Massimo Bruno auf der Bank Platz nahm. In der Formation ergab das ein 4-2-2-2, das gegen den Ball mit einem zentral etwas tiefer agierenden Poulsen eher ein 4-2-3-1 war.

Der SV Sandhausen auf der anderen Seite ersetzte die gelbgesperrten Tim Kister und Philipp Klingmann wie erwartet mit Seyi Olajengbesi und Marco Thiede. Nicht ganz so erwartet dagegen, dass Andrew Wooten und Denis Linsmayer auch aus der Startformation flogen und durch den sehr aktiven Thomas Pledl und Damian Roßbach ersetzt wurden. Änderte nichts daran, dass man sich im 4-4-2 organisierte.

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2.Bundesliga: 1.FC Nürnberg vs. RB Leipzig 3:1

Topspiel zwischen Nürnberg und Leipzig. Die Chance für RB, den Abstand auf Rang 3 auf neun Punkte auszubauen. Eine Chance, die man trotz Führung verpasste, weil man ab der 60. Minute oft zu passiv agierte und im intensiven Kampf gegen physisch starke Gastgeber immer größere Probleme bekam.

Auf beiden Seiten waren vor der Partie Ausfälle zu beklagen. Nürnberg musste in der Abwehr den gesperrten Bulthuis durch Hovland und Erras im Mittelfeld durch Petrak ersetzen, blieb sich mit dem 4-4-2 aber treu.

Leipzig musste auf Demme und Kaiser verzichten, was deutlich weniger Ausfälle als befürchtet waren. Poulsen und Selke bildeten erstmals seit dem 20. Spieltag in der Startelf die Doppelspitze. Sabitzer, Halstenberg und Ilsanker kehrten nach Erkrankungen ins Team zurück. Was ein im Vergleich zum Club von der Grundformation her ziemlich ähnliches 4-4-2 bzw. 4-2-2-2 ergab.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. TSV 1860 München 2:1

Leipzig gegen 1860 München. Das war das Duell zweier Teams, die sich beide vor allem über ihre Ausfallliste definierten. Bei den Münchenern sind es vor allem Langzeitverletzte gewesen, zu denen sich noch Kai Bülow und Maximilian Beister gesellten. Vor allem ersterer war ein herber Verlust bei den Löwen. Bei RB Leipzig legte es neben Halstenberg und Ilsanker vor allem fast die komplette Offensive flach. Poulsen gesperrt, Sabitzer und Kaiser vergrippt, dazu auch Selke krankheitsbedingt erstmal nur auf der Bank. Drei von vier Stammoffensivkräften der letzten Spiele raus.

Das ist selbst für ein Team wie RB Leipzig nur schwerlich aufzufangen. Nominell hatte man mit Quaschner und Bruno durchaus noch Waffen in der Hinterhand. Für ein eingespieltes Team reicht das aber bei weitem nicht. Wenn man in den Offensivabläufen vielleicht einen oder zwei Spieler ersetzen muss, dann geht das schon nicht ohne Reibungsverluste, eine bis auf Forsberg komplett neue Offensive aufs Feld zu bringen, ist da noch mal eine ganz andere Nummer.

Angesichts der vielen Ausfälle von Stammkräften wurde die Aufstellung von RB Leipzig ein Puzzlespiel, das Ralf Rangnick mit einer überraschenden Wendung abschloss. Atinc Nukan durfte von Beginn an auflaufen und die vielen Fragezeichen vor dem Spiel, ob das nun auf eine Dreierkette mit Orban, Compper und ihm hinausläuft oder ob man Nukan als überraschendes Kopfballmonster in den Sturm beordert, lösten sich dahingehend auf, dass er den alleinigen Sechser spielen durfte. Was zumindest bedeutete, dass im Umkreis von 20 Metern um seine Position für die Gäste fast kein Kopfballduell zu gewinnen war. Und auch ansonsten machte der Türke, dem die Schiedsrichter Luftduelle oft einfach wegen seiner Größe abzupfeifen scheinen, auf einer ungewohnten Position seine Sache ganz gut.

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Kampf gegen die ausgeglichene Bilanz

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den 1.FC Heidenheim (02.03.2016, 17.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Marvin Compper.]

Zweiter Teil der letzten englischen Woche der Saison, die sich im Freitag-Mittwoch-Montag-Rhythmus nicht wirklich wie eine englische Woche anfühlt. Denn drei Spiele in elf Tagen sind auch nicht wirklich mehr als drei Spiele in zwölf Tagen, die man haben würde, wenn man an normalen Spieltagen Montag-Samstag-Freitag spielt.

Der 1.FC Heidenheim kommt bereits zum dritten Mal nach Leipzig. Gibt nicht so viele Clubs, gegen die RB Leipzig schon sechs Spiele bestritten hat. Jenseits der Grenzen des NOFV gibt es mit Holstein Kiel gar nur einen Verein, der schon so oft mit Leipzig  die fußballerischen Klingen kreuzte.

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2.Bundesliga: SC Paderborn vs. RB Leipzig 0:1

Der Spitzenreiter zu Besuch beim 16. der zweiten Liga. RB Leipzig erstmals zu Besuch beim SC Paderborn. Zumindest vom Ergebnis her wurde RB der Favoritenrolle gerecht und gewann die Partie glücklich mit 1:0.

Begonnen hatten beide Teams die Begegnung in derselben Formation wie am letzten Spieltag. Bei RB Leipzig stand Stefan Ilsanker nach eigentlich ausgeheilt geglaubter Schulterverletzung überraschend nicht mal im Kader, sodasss es komplett beim 4-2-3-1 bzw. gegen den Ball mehr ein 4-2-2-2 der Vorwoche blieb. Beim SC Paderborn änderte sich zwar personell nichts, taktisch wurde es aber eher ein 4-4-2, in dem man sehr mannorientiert agierte und die jeweiligen Gegenspieler verfolgte.

Das Spiel lief so, wie man es bei RB-Spielen inzwischen erwartet. RB Leipzig hat den Ball und versucht gegen einen tief verteidigenden Gegner Lücken und Räume zu finden, die man bespielen kann. Der Gegner lauert auf Balleroberungen, Kontersituationen und Diagonalpässe. RB Leipzig versucht das zu unterbinden, indem man direkt nach dem Ballverlust den Gegenspieler wieder attackiert.

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