Schlagwort-Archive: FC Oberlausitz Neugersdorf

Sachsenpokal: FC Oberlausitz Neugersdorf vs. RB Leipzig 1:0

Wenn sich der Drittligist, der gerne in die zweite Liga will, bei einem Fünftligisten insgesamt nur ein paar Halbchancen erspielt und völlig verdient aus dem Sachsenpokal ausscheidet, dann weiß man eigentlich genug über das Spiel zwischen dem FC Oberlausitz Neugersdorf und RB Leipzig. Ein Spiel, über das sich aus verschiedenen Gründen eigentlich nicht zu reden lohnt.

Als da zuerst das unterirdische, spielerische Auftreten von RB Leipzig wäre. Über 90 Minuten gab es praktisch keine klare Aktion, geschweige denn einen klar zu Ende gespielten Angriff. Es erinnerte ein wenig an das Testspiel zwischen beiden Mannschaften Anfang Januar, als die RasenBallsportler es permanent mit hohen Bällen versuchten und dabei notwendig an der robusten Abwehrkette der Neugersdorfer scheiterte.

Leid tun konnte einem dabei wie schon im Januar Federico Palacios Martinez, der permanent in Kopfballduelle mit Spielern gehen sollte, die im besten Fall einen Kopf größer waren als er, im schlechten Fall (Jan Penc) doppelt so groß wirkten. Dass er da bei allem Bemühen weder gut aussehen, noch Akzente setzen konnte, war zumindest nachvollziehbar.

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Coltorti is back

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim FC Oberlausitz Neugersdorf (09.04.2014, 17.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Fabio Coltorti.]

Für die eine Mannschaft ist es das sportliche Highlight der Saison, für die andere die Möglichkeit einem lange verletzten Keeper und einigen Spielern, die zuletzt hinten dran standen, Spielpraxis zu geben und sie in einem Pflichtspiel zu testen. Vor dem Sachsenpokal-Halbfinale zwischen dem FC Oberlausitz Neugersdorf und RB Leipzig scheint klar, mit welch unterschiedlichen Ideen vom Fußballtag beide Mannschaften anreisen. Was natürlich vor allem daran liegt, dass sich RB Leipzig die Teilnahme am DFB-Pokal bereits durch eine entsprechende Platzierung in der dritten Liga gesichert hat.

Was für die beiden anderen Halbfinalisten auch bedeutet, dass sie nicht mit 100%iger Sicherheit davon ausgehen sollten, dass sie im Finale auf RB Leipzig treffen werden. In Auerbach und Chemnitz spekuliert man ein wenig darauf, gegen Leipzig spielen zu müssen, weil man dann automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert wäre, egal ob man das Finale gewinnt oder nicht. Weil RB eben schon über die Liga qualifiziert ist und bei einem Leipziger Pokalgewinn der Finalgegner den Qualiplatz, den RB nicht mehr braucht, übernehmen würde.

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Fragliche Wichtigkeit

[Update: Die Auslosung des Sachsenpokal-Halbfinals ergab am Nachmittag folgende Partien:

  • FC Eilenburg/ RB Leipzig vs. FC Oberlausitz Neugersdorf
  • VfB Auerbach vs. SSV Markranstädt/ Chemnitzer FC

Sollten Leipzig und Markranstädt ihre Viertelfinals gewinnen, würde das Heimrecht bei den Halbfinals jeweils getauscht werden.

Für RB Leipzig wartet bei erfolgreichem Abschneiden im Viertelfinale in Eilenburg also der gleiche Halbfinalgegner wie im letzten Jahr, als man mit viel Mühe im Elfmeterschießen in Neugersdorf gewann. Kürzlich reichte es am Cottaweg zu einem knappen 1:0 in einem Testspiel gegen Neugersdorf. Allerdings weitestgehend mit einer B-Elf und ergänzenden U23-Spielern. Trotzdem zeigte sich schon da, dass Neugersdorf in Sachen Unbequemheit im Vergleich zur vergangenen Saison nichts eingebüßt hat.

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Testspiel: RB Leipzig vs. FC Oberlausitz Neugersdorf 1:0

Nicht zum ersten Mal in der Amtszeit von Alexander Zorniger, dass einem Pflichtspiel direkt am nächsten Tag ein Testspiel folgt, in dem jene Spieler, die in der Liga nicht (oder nur kurz) aufliefen, Praxis auf dem Rasen bekommen. Aufgrund der vielen Ausfälle (Coltorti, Sumusalo, Müller, Kimmich) konnte die Testelf nicht nur aus der Profimannschaft rekrutiert werden, sondern kamen auch insgesamt 6 U23-Spieler, davon zwei in der Startelf, zum Einsatz. Die aufgrund dessen, dass sie sonst nie mit dieser Mannschaft spielen, nicht wirklich einzuschätzen sind, die aber allesamt durch viel Einsatz auffielen.

Nicht mit dabei war auch Kapitän Daniel Frahn, der am Vortag gegen Burghausen gelbgesperrt fehlte und schmerzlich vermisst wurde, aber trotzdem nicht mit testspielen musste. Eine leichtere Blessur, wegen der er als Vorsichtsmaßnahme in der vergangenen Woche schon Trainingseinheiten verpasste, dürfte dafür den Ausschlag gegeben haben. Zumal der Testspielrasen am Cottaweg teilweise mit einer unschönen Schicht von Eis-Schnee-Bröckchen bedeckt war, was einerseits mit erhöhtem Verletzungsrisiko und andererseits mit Standschwierigkeiten der Beteiligten verbunden war.

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Neue Runde, nächstes Glückslos?

Nach dem Achtelfinale ist vor dem Viertelfinale lautet eine nicht alltäglich verwendete Sportweisheit. Die nichtsdestotrotz sachlich absolut richtig ist. Weswegen dem samstäglichen erfolgreichen Bestreiten des Achtelfinals im Sachsenpokals für RB Leipzig bereits am heutigen trainingsfreien Tag die Auslosung für das Viertelfinale folgt. Und zwar als MDR-Livestream [broken Link] ab 15.30 Uhr. Alles was es davor, dazu oder danach zu sagen gibt, hier an dieser Stelle in Form von Gedankenanstrichen, die als zeitlich geordneter Liveticker daherkommen. Neue Runde, nächstes Glückslos? weiterlesen

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Sachsenpokal: FC Oberlausitz Neugersdorf vs. RB Leipzig 5:6 n.E.

Einmal tief durchatmen bitte. Das Highlight eines Sachsenpokal-Finales im eigenen Haus gegen den Chemnitzer FC hing am seidenen Faden des Elfmeterschießens, bevor Benjamin Bellot den dritten und den fünften Elfmeter der Gastgeber halten konnte und damit für die finale Befreiung sorgte. Ein insgesamt schwererer Betriebsausflug ganz tief in den Südosten der Republik zum tschechisch-deutschen (sechs tschechische Ex-Profis in der Startelf) Co-Produkt, als man dies vorher gehofft hatte.

Bei RB Leipzig standen Fandrich, Coltorti und die angeschlagenen Domaschke, Sebastian, Hoheneder und Koronkiewicz gar nicht erst im Kader. In der Startelf stand deshalb Benjamin Bellot als Torhüter. Henrik Ernst ersetzte erwartungsgemäß Niklas Hoheneder in der Innenverteidigung. Im linken Mittelfeld und im Sturm sollten zudem Sebastian Heidinger und Matthias Morys statt Clemens Fandrich und Stefan Kutschke für mehr Geschwindigkeit in den Aktionen sorgen. Das schien gegen das Ü30-Team aus Neugersdorf insgesamt logisch, ging aber insgesamt aufgrund der tief verteidigenden Gastgeber auch nicht so recht auf.

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Auf dem Weg ins Fußballglück?

Vor dem Torgelow-Spiel bestand Alexander Zorniger darauf, dass man in das Spiel mit dem vordergründigen Bewusstsein gehen wolle, dass es etwas zu gewinnen gäbe (nämlich drei Punkte) und nicht dass man etwas zu verlieren habe. Das war ein Stückweit Psychotrick vor einem Spiel der Kategorie Pflichtsieg, in dem es im Normalfall nicht so einfach ist, nicht mit dem motivationstechnisch lähmenden Favoritenrucksack auflaufen zu müssen.

Vor dem Spiel im Sachsenpokal-Halbfinale beim FC Oberlausitz Neugersdorf ist die Ausgangslage eigentlich ähnlich, denn in einem Spiel des überlegenen Regionalligaspitzenreiters bei einem Landesligisten (6.Liga) ist die Rollenverteilung klar und der Rucksack des Gewinnen-Müssens vergeben. Aber gerade bei diesem Spiel würden Zornigers Worte extrem passen, denn das Spiel in Neugersdorf ist für RB Leipzig eines, in dem es ein Spiel gegen den Chemnitzer FC (die durch einen Sieg in Zwickau bereits fürs Sachsenpokal-Finale qualifiziert sind) in einer zumindest zur Hälfte gefüllten, stimmungsvollen Red Bull Arena zu gewinnen gibt. Von der noch leicht abstrakten Möglichkeit, über den Gewinn des Sachsenpokals in den DFB-Pokal einziehen zu können, mal ganz abgesehen.

RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC, das wäre die Wiederholung des Finales von vor zwei Jahren, als die RasenBallsportler den frischgebackenen Drittligaaufsteiger in einer umkämpften Partie mit 1:0 niederrangen. RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC, das waren in der bisherigen Historie drei aufgeheizte Duelle auf Augenhöhe, die dem neutralen Beobachter sicherlich noch mehr Spaß machten als dem geneigten RB-Anhänger (der nur einmal befreit jubeln konnte). RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC, das ist ein Duell, bei dem kribbelt es ganz automatisch (zumindest bei mir).

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