Schlagwort-Archive: Diego Demme

Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2016/2017 – Teil II

Weiter geht es mit der Saisonaufarbeitung. Diesmal mit Teil II der Betrachtungen zu den einzelnen Spielern des RB-Kaders. Nach den Torhütern und Verteidigern sind heute die Mittelfeldspieler und die Stürmer dran. Geordnet ist die Übersicht nach Positionen (Mittelfeld, Sturm) und innerhalb der Positionen nach Einsatzzeit. Wobei die Zuordnung zu den Positionen eher nach Spielertypen erfolgt. Marcel Sabitzer hat genaugenommen von der Position her dasselbe gespielt wie Emil Forsberg, ist aber trotzdem vom Typ her eher Stürmer. Gilt ähnlich für Burke. Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2016/2017 – Teil II weiterlesen

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2016 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Nimmt man sich erstmal die Laufdaten vor, dann landet man automatisch wieder bei Diego Demme. Der absolviert zwar pro 90 Minuten 400 Meter weniger als noch letzte Saison, ist aber trotzdem der einzige bei RB Leipzig, der es in der Bundesliga auf über 12 km schafft.

Dahinter folgen dann gleich die Offensivkräfte Werner und Sabitzer, die auch für das Anlaufen des Gegners sehr wichtig sind. Auch Poulsen mit relativ viel Laufstrecke. Emil Forsberg folgt mit 11,17 km direkt hinter den Top5.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2016 – Teil 1

Vor Weihnachten blieb für die ganzen Rückblicke auf die bisherige Bundesligasaison keine Zeit mehr. Deswegen sei dies nun  Schritt für Schritt nachgeholt. Los geht es heute mit dem ersten Teil mit Zahlen rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden nur die 16 Bundesligaspiele und nicht das DFB-Pokalspiel in Dresden. Morgen folgt dann Teil 2.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig bisher lediglich 19 Spieler. Die beiden Ersatzkeeper Fabio Coltorti und Marius Müller mussten bisher komplett zuschauen. Genauso galt das für Zsolt Kalmár. Der im Gegensatz zu Terrence Boyd und Ken Gipson aber immerhin siebenmal auf der Bank saß bei einem Bundesligakick. Boyd, der nach Langzeitverletzung nie so richtig nah dran war am Profikader und Gipson, der eigentlich als Rechtsverteidiger-Backup geplant war, aber bei der U23 zum Einsatz kam, bevor er sich schwer verletzte, sahen noch nicht mal den Spieltagskader.

Aus dem Nachwuchsbereich saß Dominik Franke noch fünfmal bei schlimmster Außenverteidigernot auf der Bank. Die Nachwuchskräfte mit Profiverträgen kamen in das Vergnügen nicht. Gino Fechner spielt in der U23. Felix Beiersdorfer mit weniger Erfolg auch. Und Idrissa Touré und Vitaly Janelt wurden im Verlaufe des Herbsts wegen Eskapaden bei Nachwuchsnationalmannschaft und im RB-Internat für längere Zeit suspendiert. Dass der Nachwuchs Anschluss an den Profibereich findet, lässt entsprechend weiter auf sich warten.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017

Winterpause. Heißt auch, dass das Transferfenster wieder geöffnet ist. Noch bis zum 31.01.2017, 18 Uhr darf man Spieler verpflichten oder abgeben. Was in der Bundesliga und gerade rund um RB Leipzig dann zu einer entsprechend lautstarken, medialen Begleitung führt. Inzwischen kann man sich nicht mal mehr alle Namen merken, an denen RB so alles Interesse haben soll.

Halten wir uns deswegen wie immer eher an Fakten und Plausibilität, was die Kaderplanung angeht. Und werfen mal eben einen Blick auf den aktuellen Kader und dessen mögliche Punkte, die einer Verbesserung oder auch einer Ausdünnung bedürfen.

Fängt man beim Potenzial an Unzufriedenheit an, dann hat man aktuell diverse Spieler, die Grund haben, ihre Situation eher kritisch zu sehen und ihre Zukunft zu überdenken. RB Leipzig hat die bisherige Bundesliga-Spielzeit im Kern mit einer Rotation von zwölf Feldspielern bestritten. Wäre Lukas Klostermann fit geblieben, dann wären es vielleicht 13 Feldspieler gewesen. Aber auch das ist nicht unbedingt die ganz große Masse.

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Vertragsverlängerung: Diego Demme

Ein bisschen ist es ja auch so, dass in diesem endlosen Strom an medialen Auseinandersetzungen um das Spiel von RB Leipzig beim Bayern München die wirklich wichtigen Dinge des Lebens ein wenig untergehen. So wie die Vertragsverlängerung von Diego Demme zum Beispiel. Den Fans vor dem Heimspiel von RB Leipzig gegen Hertha BSC als Häppchen während dem Verlesen und Beschreien der Startformation präsentiert und anschließend war es schon fast wieder vergessen, angesichts von Hertha-Sieg und Spitzenspielhype.

Dabei wurde da einem die maximal mögliche Wertschätzung in Form gesicherter Einkommensverhältnisse bis 2021 zuteil, dem man eine solche Karriere noch vor zwei Jahren vielleicht nie und nimmer zugetraut hätte. Einer der sich in seinen fast drei Jahren Leipzig inzwischen auch in der öffentlichen Wahrnehmung einen hohen Stellenwert erkämpft hat (hier im Blog hat sich das im Sommer darin manifestiert, dass er Spieler der Rückrunde wurde).

Im Januar 2014 wechselte er vom SC Paderborn aus der zweiten Liga zu RB Leipzig in die dritte Liga. Schon das wirkte gewagt. Beim SC Paderborn war er häufig in der Startelf gesetzt, auch wenn es irgendeinen Vorfall mit Breitenreiter gab, der nie final aufgeklärt wurde und ihn zwischenzeitlich mal komplett aus dem Kader schmiss. Bei RB Leipzig war die Konkurrenz im Mittelfeld schon damals durchaus ordentlich, wenn man beispielsweise an einen Kimmich denkt. Und schließlich stieg Paderborn im Sommer 2014 sogar in die Bundesliga auf. Und Demme saß im Gegensatz zum Ex-Team wieder für zwei weitere Jahre in der zweiten Liga fest. Aber auf lange Sicht hat er dann damit doch alles richtig gemacht.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Hertha BSC 2:0

Zweiter gegen Dritter. RB Leipzig gegen Hertha BSC war tabellarisch ein absolutes Topspiel. Umso erstaunlicher, dass das eine Topteam das andere Topteam über 90 Minuten fast komplett dominierte. Und am Ende völlig verdient mit 2:0 gewann. Weswegen Topteam RB Leipzig nach dem Spiel neun Punkte Vorsprung auf das andere Topteam Hertha BSC hat.

RB Leipzig nahm vor der Partie eine Änderung vor. Bernardo kehrte nach Verletzung ins Team zurück. Benno Schmitz musste dafür zurück auf die Bank weichen. Die erste Änderung in der Besetzung nach drei Spielen mit derselben Mannschaft. Das ganze wie üblich im 4-2-2-2, in dem Sabitzer rechts eine etwas tiefere Position einnahm als links Forsberg.

Pal Dardai spielte auf der anderen Seite eher Aufstellungsroulette. Zwar kam die gerüchtelte Fünferkette nicht zum Einsatz. Trotzdem gab es gleich fünf Wechsel im Vergleich zur Vorwoche. Allan, Hegeler, Schieber, Weiser, Haraguchi rein. Darida, Esswein, Pekarik, Skjelbred, Langkamp raus. Eine interessante Formation. Einerseits weil man mit Doppelspitze spielte (was offenbar den Einsatz von langen Bällen begünstigen sollte). Und andererseits, weil auf der Doppelsechs neben Stark kein Derida und kein Skjelbred auftauchte, sondern ein Allan.

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Wozu? Oder: #TeamInnenstadtGrimma

Lang ist sie her die letzte Folge von Champagner statt Bier. Damals war es noch Sommer und das erste Pflichtspiel der Saison noch nicht gespielt. Die letzte Phase der Vorbereitung mit einigen Abwehrproblemen steckte noch in den podcastenden Knochen. Abwehrprobleme. Seltsame, fast vergessene Vergangenheit.

Geblieben ist, dass es in diesem Podcast scheinbar strukturlos vom Hundertsten ins Tausendste geht. Viel Stadionfragen, viel Israel, viel Essen und Trinken, der Fanverband darf nicht fehlen und auch nicht die aktuelle, sportliche Situation rund um RB Leipzig. Viel Plauderei, mal ernster mal weniger ernst. Dafür verantwortlich sind diesmal Dirk, Frank  und meine Wenigkeit. Und wenn man es auf doppelter Geschwindigkeit hört, dauert es auch nur halb so lange. Geht doch nichts über die wirklich wichtigen Tipps des Lebens. Wobei Entschleunigung ja auch manchmal gut tut.

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Zur Abwechslung mal kein Testspiel gegen Werder

[Vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig gegen Werder Bremen (23.10.2016, 15.30 Uhr) aus Gründen diesmal kein Pressekonferenz-Ticker von mir. Alternativ sei der Livestream auf der RB-Homepage oder der Liveticker bei RBLive empfohlen. 13.30 Uhr geht es los. Mit Ralph Hasenhüttl und Diego Demme.]

Das dritte ausverkaufte Heimspiel der Saison steht vor der Tür. RB Leipzig empfängt Werder Bremen. Nicht zum ersten Mal, dass sich beide Teams gegenüberstehen. Ungewöhnlich für einen deutschen Profifußballklub stand Bremen schon dreimal als Testspielpartner für RB Leipzig zur Verfügung. Einmal mit dem U23-Team, zweimal mit den Profis. Wobei die letzte Partie ein Benefizkick war.

Festhalten kann man trotzdem, dass es in der Vergangenheit erstaunlich wenig Berührungsängste zwischen beiden Vereinen, geschweige denn öffentlichkeitswirksame Absageforderungen von Fans gab. Auch im Vorfeld des Bundesliga-Spiels bleibt es im Bremer Umfeld ziemlich ruhig. Abgesehen von einem ‚alle Vereine sind Teil des kapitalistischen Systems‘-Schreiben, mit dem Ultra-Gruppen einen Boykott als Quatsch abtun.

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Worst-Case-Szenario

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde hier im Blog diskutiert, inwieweit man angesichts einer überschaubar besetzten Defensive schon den Panikbutton drücken sollte. Sowohl hinter der Innenverteidigung als auch hinter der Außenverteidigung standen diverse Fragezeichen hinsichtlich Form, Klasse und Verletzungsanfälligkeit.

Getan hatte sich kadertechnisch danach gar nicht mehr viel. Atinc Nukan wurde noch durch Kyriakos Papadopoulos ersetzt, sodass die Innenverteidigung mit drei Spielern auf Augenhöhe besetzt ist. Dazu drei Außenverteidiger und das zu Null gegen den BVB und man war so ein bisschen beruhigt. Vorerst.

Bis sich dann Lukas Klostermann gestern das Knie verdrehte und am Nachmittag die niederschmetternde Diagnose eines Kreuzbandrisses ins Haus flatterte. Selbst positive Heilungsverläufe annehmend wird Klostermann damit große Teile der Saison verpassen und bestenfalls in der Endphase der Spielzeit noch mal zurückkehren. Und da weiß man noch nicht mal, in welcher Spielstärke Klostermann dann zurückkehren würde. Worst-Case-Szenario weiterlesen

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Dortmund 1:0

Erstes Bundesligaheimspiel von RB Leipzig. Mit ganz viel Gewimmel. Und ausverkauftem Haus. Und Topspiel der Woche gegen den Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund.

Witzigerweise trat RB Leipzig zum Heimstart in der Bundesliga praktisch mit der Elf an, die letzte Saison noch in der zweiten Liga gespielt hatte. Timo Werner stand als einziger Neuzugang in der Startelf. Eigentlich und vor allem angesichts der 50 Millionen Euro, die man im Sommer in Transfers gesteckt hatte, eine schöne Anerkennung für das alte Team.

Ralph Hasenhüttl erklärte die Formation damit, dass ihm Automatismen wichtiger gewesen seien, als die möglicherweise größere indiviudelle Klasse der Neuzugänge. Neu ins Team gegenüber dem Hoffenheim-Spiel rückte entsprechend nur Olympia-Rückkehrer Lukas Klostermann.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2016/2017 – Update 2

Der Kader für den ersten Teil der Bundesliga-Spielzeit von RB Leipzig steht also. Grundsätzliche Erwägungen zur Transferperiode und ihren sportlichen und wirtschaftlichen Ergebnissen gab es gestern schon. Bleibt noch ein Blick über den Kader als ganzem mit all seinen Stärken und Schwächen.

Lässt man mal die Nachwuchsspieler Fechner, Janelt und Touré beiseite, hat RB Leipzig 20 bzw. mit Gipson 21 Feldspieler plus drei Torhüter im Kader. Das ist sicherlich nicht zu viel, auch wenn man nur noch einen Wettbewerb hat, in dem die Spieler eingesetzt werden können.

Lediglich drei RB-Feldspieler haben die 25 Jahre schon überschritten. Mit Marvin Compper ist nur ein einziger davon schon über 30. Dominik Kaiser und Stefan Ilsanker sind mit 27 Jahren schon so etwas wie die weiteren Alterspräsidenten auf dem Feld. Vom Kaderdurchschnitt her ist RB Leipzig mit Abstand das jüngste Team der Bundesliga.

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Historisches , Überraschendes und Altbekanntes

Das war er dann also der erste Spieltag in der Bundesliga für RB Leipzig. Die historische Dimension dieses Datums fühlte sich allerdings doch ganz klein als Schiedsrichter Tobias Stieler die Partie in Hoffenheim anpfiff und man einfach nur Fußball spielte.

Nur Dominik Kaiser dachte, dass historische Tage auch noch historische Nebenaspekte brauchen und wurde zum zweiten Spieler nach Andreas Lambertz, der in den vier höchsten Spielklassen Deutschlands jeweils mindestens ein Tor erzielte. So wie Lambertz erzielte er die Tore alle im selben Verein.

Manch einer wird einwenden, dass das ja keine große Kunst ist bei einem Klub wie RB Leipzig (im Gegensatz zu Lambertz und Düsseldorf), dessen Weg nach oben vorbestimmt war. Der Teil mit der vorgezeichneten Klubentwicklung mag stimmen. Dass es nicht ganz so einfach war für einzelne Spieler, diesen Weg mitzugehen und nicht nach und nach vom beschleunigenden Zug zu fallen, zeigt sich allerdings darin, dass Kaiser der einzige Feldpieler aus dem Regionalliga-Kader 2012/2013 ist, der überhaupt immer noch bei RB Leipzig spielt. Wie er sich zum Kapitän gemausert hat und in allen Spielklassen eine tragende Figur war, zeigt endgültig, dass Kaiser sich in Leipzig durchaus ganz weit oben in die Vereinsgeschichte eingetragen hat und seine Entwicklung sicherlich nicht selbstverständlich war.

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DFB-Pokal: Dynamo Dresden vs. RB Leipzig 7:6 n.E.

Erstes Pflichtspiel von RB Leipzig in der neuen Saison. Das erste Pflichtspiel als Bundesligist. Im DFB-Pokal ging es zum in vielerlei Hinsicht schwersten Los, das im Topf lag, zu Dynamo Dresden. Am Ende stand eine nicht ganz unerwartete, aber nach einer 2:0-Pausenführung völlig unnötige Niederlage nach Elfmeterschießen.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit der erwarteten Formation. Sowohl taktisch (4-2-2-2), als auch von der Kaderbesetzung her. Ilsanker in der Innenverteidigung und Sabitzer als zweite Spitze, das waren die einzigen Positionen, die man als noch ansatzweise offen empfinden konnte. Aber auch das waren naheliegende Besetzungen. Auch wenn Coach Ralf Hasenhüttl vor der Partie noch davon gesprochen hatte, dass die erste Elf noch nicht feststehe.

Dynamo Dresden überraschte auf der anderen Seite mit Formation und individueller Besetzung. So blieben Testroet, Lambertz und Teixeira draußen und mussten Kutschke, Konrad und Starostzik Platz machen. Dadurch formierte sich das Team in einer Art 3-4-2-1, wobei die Dreierkette in der Abwehr natürlich situativ durch die Außenverteidiger Kreuzer und Müller zu einer Fünferkette wurde.

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Pushing the defensive Panikbutton

Neun Tage noch bis zum ersten Pflichtspiel der Saison. Eigentlich nach drei Monaten Sommerpause langsam der Zeitpunkt in der Vorbereitung, zu dem man positiv nach vorn schauen und an Details arbeiten sollte. Vielleicht war es deswegen so erstaunlich, dass Ralf Rangnick am Ende des Trainingslagers davon sprach, dass man nur auf „13, 14, 15 Positionen gut besetzt“ sei.

Wobei das Wörtchen ’nur‘ nicht Teil von Rangnicks Text war, aber man dieses als Leser still mit einbaute, weil man schon ein wenig überrascht sein durfte, dass der Sportdirektor seinen Nummern 16 bis 24 (vom Nachwuchs- und U23-Rest ganz zu schweigen) die Bundesligatauglichkeit absprach. Für den Moment zumindest.

Diese Aussage passt ganz gut damit zusammen, dass nach sechs Gegentoren in den letzten Pflichtspielen im Umfeld von RB Leipzig bezüglich der Defensive und insbesondere wegen der Abwehrkette ein wenig auf den Panikbutton gedrückt wurde.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2016/2017 – Update 1

Mit Naby Keita, Timo Werner, Benno Schmitz und Marius Müller wurden bisher vier Neuzugänge verkündet. Zeit, sich nach den ersten Kadereinschätzungen mal wieder einen kleinen Überblick über den aktuellen Kader von RB Leipzig und seine sehr viel kleiner gewordenen Baustellen zu verschaffen. Dabei werden alle Spieler einbezogen, die derzeit über einen Vertrag in Leipzig verfügen, also auch zurückkehrende Leihspieler.

Tor: Peter Gulacsi (26), Fabio Coltorti (35), Marius Müller (22), (Benjamin Bellot, 25)

Die Planungen für die Torwartposition sind zumindest vorerst abgeschlossen. Peter Gulacsi und Fabio Coltorti haben sich medial schon positioniert, dass sie den Kampf um die Nummer 1 annehmen werden, sodass man derzeit davon ausgehen kann und ausgehen muss, dass man zusammen mit Neuzugang Marius Müller mit einem Dreikampf in die Saison geht.

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Spieler der Rückrunde: Diego Demme

Eine traditionelle Rubrik in der Rückschau auf die Rückrunde (oder auch auf die Hinrunde) ist die subjektive Entscheidung, wer denn in dieser Zeit der prägende Spieler bei RB Leipzig war. Eine Wahl, bei der sich nach der Winterpause interessanterweise vor allem Spieler aufgedrängt haben, die sich in der Hinrunde noch nicht so sehr aufgedrängt hatten. Und auch eine Wahl, in der sich wieder Spieler in den Fokus schoben, die überwiegend schon länger bei RB Leipzig unter Vertrag stehen als ein Jahr.

Extrem viele Kandidaten drängen sich nicht auf, wenn man bedenkt, dass es gerade mal zehn Spieler gibt, die mehr als die Hälfte der möglichen Spielzeit seit der Winterpause bestritten haben und entsprechend auch hinsichtlich der Konstanz ihrer Leistungen in Frage kommen.

Emil Forsberg ginge angesichts seiner spektakulären Spielweise natürlich immer. Aber ein wenig fehlte ihm in den letzten Wochen (wieder) die Effizienz, um von gut bis sehr gut auf überragend zu kommen. Ein Marvin Compper spielte nach der Winterpause eine extrem prägende Rolle in der Abwehr und war damit eine der positiven Überraschungen und wäre eine gute Wahl gewesen. Auch ein Dominik Kaiser kam ganz heiß aus der Winterpause und verpasste den dritten Titel als Spieler der Rückrunde hier im Blog in Folge nur knapp, weil er das hohe Niveau unter anderem wegen Grippetief nicht über die gesamten 15 Spiele halten konnte.

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Kaderrückblick RB Leipzig: 2.Liga 2015/2016 – Teil II

Weiter geht es mit der Saisonaufarbeitung. Diesmal mit Teil II der Betrachtungen zu den einzelnen Spielern des RB-Kaders. Nach den Torhütern und Verteidigern sind heute die Mittelfeldspieler und die Stürmer dran. Geordnet ist die Übersicht nach Positionen (Mittelfeld, Sturm) und innerhalb der Positionen nach Einsatzzeit..

Mittelfeld

Dominik Kaiser (27 Jahre, 32 Spiele, 2681 Minuten): Und dann wurde der Kapitän doch wieder zur großen Konstante im Mittelfeld. Bis zur Winterpause noch immer mal mit einigen Problemchen, spielte er eine fast schon traditionelle Rückrunde auf hohem Niveau. Insbesondere in den ersten Spielen nach der Winterpause ein dominanter Offensivmotor, der selbst abschloss, aber auch einige Tore vorbereitete. Dass Kaiser der mit Abstand meistgefoulte Spieler im RB-Kader wurde, sagt viel über seine Präsenz und über seine Bereitschaft, im Spiel Verantwortung zu übernehmen, aus. Es sagt aber auch etwas darüber aus, wie ihn die Gegner sehen und wie ernst sie ihn nehmen. In vier Jahren RB Leipzig hat sich Kaiser in der Mannschaft und bei den Gegnern ein ganz hohes Standing erarbeitet und ist nach den Abgängen von Frahn und Co letzten Sommer zu so etwas wie dem Gesicht des Teams geworden. Wird spannend, was er davon mit in die Bundesliga nehmen kann. Schon beim Schritt in die zweite Liga hatte man manchmal das Gefühl, dass die Spielgeschwindigkeit für Kaiser manchmal zu hoch ist. Doch er hat sich durchgebissen und an die Liga angepasst. Zuzutrauen ist es ihm, dass ihm das auch beim Schritt in die Bundesliga noch mal passiert. Dominik Kaiser könnte nach Düsseldorfs „Lumpi“ Lampertz der zweite Fußballer in Deutschland überhaupt werden, der nicht nur mit der selben Mannschaft von der vierten in die erste Liga durchmarschiert ist, sondern auf allen Ligaebenen auch ein Tor schießt. Kaderrückblick RB Leipzig: 2.Liga 2015/2016 – Teil II weiterlesen

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2015/2016

Sommerpause also. Zeit auch, um in diversen Varianten auf die Saison zurückzublicken. Hier und heute geht es um Zahlen rund um die bei RB Leipzig in der zweiten Liga 2015/2016 eingesetzten Spieler. Betrachtet werden nur die 34 Zweitligaspiele.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig insgesamt 24 Spieler. Das sind mal glatt fünf weniger als in der Vorsaison. Insgesamt kamen drei Spieler aus dem Profikader gar nicht zum Einsatz. Der Langzeitverletzte Terrence Boyd, der ebenfalls mit Verletzungen kämpfende Patrick Strauß, der in der kommenden Saison dauerhaft zur U23 versetzt wird und der dritte Torhüter Benjamin Bellot, dessen Zukunft noch unklar ist.

Davie Selke ist der einzige RB-Spieler, der in allen 34 Spielern zumindest im Spieltagskader stand. Anthony Jung saß in 33 Spielen auf der Bank oder stand auf dem Platz. Kein einziger Spieler war in allen 34 Partien auch tatsächlich im Einsatz. Willi Orban hätte es vielleicht geschafft, wenn er nicht zweimal gesperrt ausgefallen wäre. Marcel Sabitzer und Emil Forsberg kommen wie Orban auch auf 32 Einsätze und eine hohe Minutenzahl pro Spiel.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2016/2017

Sommerpause ist und damit, man merkt das schon an den täglichen Pressemeldungen, die Hochzeit der Kaderplanung. Im Gegensatz zum Vorjahr sind die Aktivitäten bei RB Leipzig allerdings überschaubarer geworden, weil die Anzahl der formal zurückkehrenden Leihspieler gering ist und nur wenige Verträge auslaufen. Mithin ist die Zukunft der meisten Spieler, die aktuell bei RB Leipzig unter Vertrag stehen oder in der abgelaufenen Spielzeit unter Vertrag standen, geklärt.

Das betrifft vor allem Georg Teigl und Stefan Hierländer, die als einzige Spieler am Rande der Aufstiegsparty offiziell verabschiedet wurden. Und es betrifft auch Patrick Strauß und Ken Gipson, die in der abgelaufenen Spielzeit noch bei den Profis trainierten und bei der U23 spielten und künftig nur noch beim Nachwuchsteam trainieren und spielen sollen.

Zwei Leihspieler hat RB Leipzig, die theoretisch nach der Sommerpause wieder zum Kader gehören. Bei Zsolt Kalmár werden schon erste Wechselgerüchte gestreut. Der KSC soll bsow, interessiert sein. Alles andere als ein Wechsel wäre wohl auch sinnlos. Dass Kalmár nach schwerer Zeit in Leipzig und nicht viel besserer Zeit beim FSV Frankfurt nun plötzlich seinen Platz in einem Bundesligateam findet, ist im Normalfall nicht anzunehmen. Falls er mit Tomas Oral tatsächlich einen Trainer gefunden hat, der auf ihn steht und ihn fördern will, sollte er diesen Weg unbedingt gehen.

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2.Bundesliga: MSV Duisburg vs. RB Leipzig 1:0

Letzter Zweitligaausflug für RB Leipzig. Es ging zum abstiegsbedrohten MSV Duisburg, für die das Spiel ein Pokalspiel im Kampf um den Relegationsplatz war. Für RB Leipzig ging es um nichts mehr nach dem schon letzte Woche gesicherten Aufstieg. Am Ende sah man auch auf dem Platz, dass für die einen ein Pokalspiel anstand und es für die anderen die goldene Ananas zu gewinnen gab. Sicherlich nicht ohne Gegenwehr, aber völlig verdient verlor RB Leipzig das Duell mit 0:1.

In die Partie gegangen war Leipzig mit einigen Veränderungen, ohne dass man das Team hätte als B-Elf bezeichnen können. Peter Gulacsi kehrte für Fabio Coltorti ins Tor zurück. Atinc Nukan bekam seine Chance als Innenverteidiger für Marvin Compper und agierte so durchwachsen, wie seine gesamte Saison war. Rani Khedira lief auf der Sechs für Stefan Ilsanker auf. Anthony Jung ersetzte links hinten Marcel Halstenberg. Massimo Bruno durfte für Emil Forsberg antreten. Und Davie Selke kam wie angekündigt im Sturmzentrum zum Einsatz, sodass Marcel Sabitzer zugucken konnte.

Beim MSV  Duisburg kamen Keeper Marcel Lenz und Offensivmann Stanislav Iljutcenko für die verletzten Michael Ratajczak und Victor Obinna zum Einsatz. Etwas überraschend saß auch Rolf Feltscher auf der Bank, für den rechts hinten der erfahrene und defensiver orientierte Steffen Bohl in die Partie kam.

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