Schlagwort-Archive: Bundesliga 2017/2018

Duell der Unzufriedenen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund (03.03.2018, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

25. Spieltag in der Bundesliga. Die letzten zehn Spiele der Saison stehen schon wieder an. Langsam geht es in die Crunch Time. Und durch die nur drei Punkte aus den sechs Spielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte (Mainz, Wolfsburg, Hertha, Freiburg, HSV, Köln) hat sich RB Leipzig in eine etwas schwierige Ausgangsposition gebracht. Zumindest wenn man weiterhin die erneute Qualifikation für die Champions League als Ziel hat. Was von den RB-Spielern weiterhin recht offensiv formuliert wird.

Mit dem Spiel gegen Borussia Dortmund hat RB nach drei Pflichtspielniederlagen am Stück eine ordentliche Aufgabe vor der Brust. Nominell zumindest. Denn Dortmund ist seit neun Spielen ohne Niederlage und könnte mit einem Sieg in Leipzig die RasenBallsportler bereits auf sechs Punkte distanzieren und einen nicht unwesentlichen Schritt Richtung Champions League machen.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. 1. FC Köln 1:2

24. Spieltag in der Bundesliga. Nach der Niederlage in Frankfurt und vor den Heimspielen gegen Dortmund und die Bayern sollten gegen Köln unbedingt drei Punkte her. 45 Minuten lang sah es auch so aus, als sollte RB Leipzig diese Zielvorgabe schaffen. Danach allerdings kippte das Spiel komplett und der Tabellenletzte drehte das Spiel zu einem nicht unverdienten Sieg.

Das erste Ausrufezeichen des Tages war die Startelf von RB Leipzig. Die war in jeder Hinsicht komplett auf Offensive eingestellt. Dass Bruma, Lookman und Forsberg gleichzeitig zu Spielbeginn auf dem Platz stehen, mit dieser Wette hätte man bis vorgestern noch viel Geld gewinnen können. Fünf Wechsel hatte Hasenhüttl in der Formation vorgenommen gegenüber dem Neapel-Spiel. Konaté, Demme, Poulsen und Werner saßen auf der Bank. Laimer bekam eine komplette Pause. Klostermann, Orban, Lookman, Forsberg und Augustin standen dafür in der Startelf.

Das ergab dann diesmal wieder ein 4-3-3, das allerdings auf der zentralen Sechs nicht mit einem Demme oder Ilsanker zurückhaltend, sondern mit einem Kampl mit klarer Vorwärtstendenz besetzt wurde. Auf den Achter-Positionen davor spielten mit Forsberg und Sabitzer zwei Zehner, die immer wieder hoch anliefen. Und auf den Außenbahnen waren offensiv als Augustin-Unterstützung Lookman und Bruma unterwegs, standen aber im Spiel gegen den Ball oft auch tiefer als Sabitzer und Forsberg. Dass man so viele RB-Offensivkräfte in eine Formation gepackt kriegt, hätte man vor diesem Spiel nicht unbedingt vermutet.

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Zeitreise über Aalen nach Köln

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den 1.FC Köln (25.02.2018, 18.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

24 Spieltag in der Bundesliga schon wieder. Auf RB Leipzig wartet das Spiel gegen den 1. FC Köln. Und damit etwas überraschend das Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Denn dass man Stefan Ruthenbeck nach seiner Zeit in Aalen und Fürth nun so plötzlich in der Bundesliga wiedertreffen würde, konnte man nicht wirklich ahnen.

Mit Stefan Ruthenbeck verbindet RB Leipzig eine gemeinsame Zweitligahistorie. Da sind natürlich die Duelle mit Aalen einst zum ersten RB-Spiel in der zweiten Liga überhaupt und dann zum Rückspiel in Aalen bei Nieselregen und Temperaturen knapp über 0 Grad. Beide Spiele endeten 0:0. Insbesondere das Rückspiel wird ob seiner RB-Trostlosigkeit immer einen festen Platz in den hiesigen Erinnerungen haben. Dazu kam in derselben Saison 2014/2015 auch noch ein 1:1 in einem Testspiel kurz vor Beginn der Rückrunde.

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Bundesliga: Eintracht Frankfurt vs. RB Leipzig 2:1

23. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig die ganz große Chance, sich durch einen Sieg in Frankfurt, im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbewerb richtig Luft zu verschaffen. Doch trotz gutem Start in die Partie musste man sich schließlich verdient mit 1:2 geschlagen geben.

Für leichte Überraschung sorgte Ralph Hasenhüttl bereits mit seiner Aufstellung. Kampl und Bruma waren beide angschlagen gar nicht mit im Kader. Werner und Poulsen rotierten nach dem Neapel-Spiel mal eben auf die Bank. Demme, Ilsanker, Augustin und Lookman rückten dafür in die Startformation. Für den Engländer war es der erste Startelfeinsatz seit seinem Wechsel nach Leipzig. Organisiert war das ganze im 4-3-3 mit Ilsanker auf der Sechs und Demme und Keita als Achter davor. Augustin spielte zentral im Sturm und sollte dort Unterstützung von Sabitzer und Lookman von den Außenbahnen erhalten. Besonders Lookman tat sich allerdings bei seinem Startelf-Debüt in Sachen Bindung zum RB-Spiel noch einigermaßen schwer und verhedderte sich oft in Einzelaktionen.

Niko Kovac hatte sein Team auf der anderen Seite auf drei Positionen verändert. Der verletzte Mascarell fehlte genauso wie Russ und Jovic. Dafür rückten Abraham, Salcedo und Haller in die Startelf. Insbesondere Abwehrchef David Abraham machte bei seiner Rückkehr nach längerer Verletzung dabei eine herausragende Partie. Organisiert war die Eintracht in einer Art 3-3-2-2 und defensiv dann mit einer Fünferkette unterwegs.

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Nächstes direktes Duell im Kampf um Europa

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Eintracht Frankfurt (19.02.2018, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Fast keine Atempause für RB Leipzig. Dem Highlight-Sieg in Neapel folgt das nächste Highlight: ein Montagsspiel. Ok, werden wir gleich wieder ernst, denn der umstrittene Spieltermin ist eigentlich nur die Randgeschichte für ein Spiel das auch so genügend sportliche Themen hat, die spannend sind. Denn zum Abschluss des 23. Spieltags treffen zwei direkte Konkurrenten um einen Platz in der Champions League aufeinander. Und während das bei RB im Rahmen dessen liegt, womit man vor der Saison zumindest rechnen konnte, wenn das Ziel das Etablieren im ersten Drittel der Liga war, kommt das bei der Eintracht durchaus sehr überraschend.

Denn so richtig konnte man nicht damit rechnen, dass das Team, das letzte Saison schon lange positiv überraschte und die Teilnahme am DFB-Pokal-Finale mitnahm, auch diese Saison wieder ganz oben mitspielt und im Vergleich zum Vorjahr sogar die Konstanz zu haben scheint, den positiven Lauf mit in die Rückrunde zu nehmen. Schon wieder steht man im Halbfinale des DFB-Pokals und hat sich nebenbei auf Platz 4 in der Bundesliga gespielt. Für ein Team, bei dem man seit eineinhalb Jahren immer ein wenig auf den Knick wartet und sich in der letzten Rückrunde ein wenig bestätigt sah, eine erstaunliche Bilanz nach immerhin zwei Dritteln Saison.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Augsburg 2:0

22. Spieltag in der Bundesliga. Zum Auftakt in zwei englische Wochen empfing RB Leipzig in der Bundesliga den FC Augsburg. Eines der großen Überraschungsteams der Saison. In Leipzig blieben sie aber ungefährlich und fuhren mit einer verdienten Niederlage wieder nach Hause.

Ralph Hasenhüttl musste gegen Augsburg notgedrungen zweimal tauschen. Denn kurzfristig waren Diego Demme und Marcel Sabitzer erkrankt und ausgefallen. Stefan Ilsanker und Yussuf Poulsen, zu denen Hasenhüttl in der PK vor dem Spiel witzigerweise noch erklären musste, warum sie nicht spielen, rückten in die Startelf. Auf dem Platz ergab sich meist eine 4-2-2-2-Formation, die aber auch nicht ganz starr interpretiert wurde.

Beim FC Augsburg gab es wie erwartet nur einen Wechsel in der Formation. Rani Khedira kam nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Mannschaft, dafür saß Jan Moravek diesmal nur auf der Bank. Etwas unerwartet, dass Manuel Baum sein Team nicht mit einer Fünferkette auf den Platz schickte, sondern wie zuletzt auch schon eher in einer Art 4-2-3-1.

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Taktisch sehr hohes Niveau

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den FC Augsburg (09.02.2018, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Die englischen Wochen gehen wieder los. Nach ein paar Wochen zum Start der Rückrunde ohne Spiele unter der Woche steht demnächst die Europa League für RB Leipzig an. Das Spiel gegen Augsburg ist entsprechend der Auftakt in zwei englische Wochen, die auch die Frage beantworten werden, ob es mit dieser Belastung im März weitergeht oder ob damit dann für diese Saison Schluss ist.

Vor dem Spiel gegen Augsburg versucht man seitens RB Leipzig ein wenig vom nichtsportlichen Dampf aus der Partie zunehmen. Entsprechend merkte Ralph Hasenhüttl gestern via Sportbild an, dass die Sache mit Daniel Baier keine mehr ist und er selbst vielleicht im Hinspiel auch nicht perfekt reagiert hat. Trotzdem bleiben natürlich mit den Namen Hinteregger, Hofmann, Reuter oder Baier hierzulande vor allem im Umfeld von RB allerlei Emotionen verbunden. Völlig abgesehen davon wie begründet die im Einzelfall sein mögen, dürfte das die Partie dann am Freitag durchaus zu einem guten Stück zumindest von außen anheizen.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2018 – Update 1

Die Winter-Transferperiode der Saison 2017/2018 ist jetzt schon ein paar Tage Geschichte. Wie in den letzten beiden Transferperioden im Winter ging es bei RB Leipzig auch diesmal eher ruhig zu. Auf Abgangsseite hat man den Kader an den einsatzzeitlosen Rändern ausgedünnt und Marvin Compper und Federico Palacios abgegeben (wer will, kann auch Nachwuchsmann Nicolas Kühn dazuzählen, der ja am Anfang der Saison noch zum Anschlusskader gehörete). Geholt wurde mit Ademola Lookman auf den allerallerletzten Drücker noch einer, der in der Offensive den Ausfall von Emil Forsberg abfangen soll.

Im Gegensatz zu den beiden Vorjahren sorgte die Ruhe in der Transferperiode aber diesmal weniger für Zufriedenheit sondern vielmehr für eine emotionale Eruption beim Sportdirektor und eine klare Ansage beim Trainer. Man werde nie wieder in eine Situation kommen, so die Ansage, dass man auf Ausfälle und Lücken nicht adäquat reagieren kann. Schon im Sommer werde man sehen, dass man in Sachen Scouting und Neuverpflichtungen sehr viel mehr RB-like unterwegs ist als jetzt im Winter. Was auch immer das bedeutet und ob man das nicht auch als Ansage an Spieler wie Marcel Sabitzer interpretieren kann, dass eine Transferperiode mit einer untypischen Verpflichtung einens Leihspielers ohne Kaufoption nicht wieder vorkommen wird.

Sabitzer hatte ja kürzlich im Zuge einer möglichen Verlängerung seines Vertrags auch Klärungsbedarf geäußert, wo die Reise des Vereins hingeht. Er wolle regelmäßig Champions League spielen und wolle wissen, ob die (personellen) Planungen von RB Leipzig in eine ähnliche Richtung gehen. Ja, gehen sie, so nun die öffentliche Aussagenfaust von Rangnick. Das was diesen Winter passierte, war nur eine Ausnahme, weil das Scouting noch nicht reif für einen Topklub ist, aber schon ganz bald auf diesem Level sein wird. Untypisch die Emotionalität des Sportdirektors bei seiner Ansage. Typisch dagegen seine Getriebenheit und auf einen als solchen erkannten Missstand mit aller Energie reagieren zu wollen.

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Bundesliga: Borussia Mönchengladbach vs. RB Leipzig 0:1

21. Spieltag der Bundesliga in der Saison 2017/2018. Borussia Mönchengladbach empfing RB Leipzig. Für beide Mannschaften im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbwerb ein sehr wichtiges Spiel. Auch weil in beiden Vereinen das Umfeld langsam etwas unruhiger wurde. Nicht unbedingt wegen des Tabellenplatzes, sondern weil sechs bzw. sieben Punkte aus den letzten sieben Bundesliga-Spielen vor dem direkten Duell sehr wenig und die Auftritte oft überschaubar hübsch waren.

Ralph Hasenhüttl änderte bei RB Leipzig gegenüber der Vorwoche und dem Spiel gegen den HSV gar nicht so viel. Der zuletzt nach Erkältung noch nicht richtig fitte Naby Keita kam zurück in die Mannschaft. Dafür musste Jean-Kevin Augustin auf die Bank. Geändert wurde damit auch die Formation, die statt eines 4-2-2-2 wieder eine 4-3-3 aka 4-1-2-2-1 wie schon in den ersten beiden Spielen nach der Winterpause war.

Dieter Hecking wechselte auf der anderen Seite dreimal, wobei zwei Wechsel notgedrungen und aufgrund von Verletzungen vorgenommen wurden. Tobias Sippel ersetzte im Tor Yann Sommer, für den er schon in Frankfurt in die Partie gekommen war. Nico Elvedi kam für den verletzten Linksverteidiger Oscar Wendt in die Partie. Dazu spielte auch Vincenzo Grifo auf der linken Seite, während dem Talent Mickael Cuisance nur die Bank blieb. Für das Spiel gegen RB kehrte Hecking zudem zum 4-4-2 zurück, in dem Stindl und Hazard in vorderster Linie spielten.

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Hauen und Stechen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Borussia Mönchengladbach (03.02.2018, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl, Ralf Rangnick und Ademola Lookman.]

Der vierte Spieltag nach der Winterpause wartet auf RB Leipzig. Die Spiele in Freiburg und gegen den HSV haben die Stimmung rund um den Verein ein ganzes Stück in den Keller geführt. Dazu eine Transferperiode, die alles in allem und angesichts der Ausfälle von Halstenberg und Forsberg mit nur einem Leih-Neuzugang auch wenig Begeisterung hervorrief und Fragen aufwirft, wo es in der Rückrunde für RB noch hingehen kann. Könnte gerade beschaulicher sein rund um den RasenBallsport.

Dazu steht das schwere Spiel bei Borussia Mönchengladbach auf dem Programm. Vor einem Jahr konnte RB dort glücklich, aber nicht unverdient gewinnen. In diesem Jahr ist es ein direktes Duell um die Europapokal-Plätze. Nach den beiderseits enttäuschenden Ergebnissen der Vorwoche geht es dabei für beide Vereine schon um recht viel. Der Verlierer des Spiels des Siebten gegen den Fünften würde im Kampf um die Champions League dann doch bereits gut Boden verlieren.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Hamburger SV 1:1

20. Spieltag der Bundesliga. Nach der Niederlage in Freiburg ging es für RB Leipzig darum, gegen den Hamburger SV wieder in die Spur zu finden. Das gelang trotz dominantem Spiel zu Beginn nicht. Über 90 Minuten gesehen trennte man sich leistungsgerecht 1:1.

RB Leipzig änderte gegenüber dem Spiel in Freiburg die Formation nur auf einer Position. Lukas Klostermann stand erstmals in der Rückrunde in der Startelf und ersetzte links hinten den zuletzt schwächelnden Bernardo. Nicht in der Startelf stand entsprechend auch Naby Keita, der nach Erkältung erstmal auf der Bank saß. Organisiert war man diesmal wieder im alten 4-2-2-2 und nicht im 4-3-3, das in Freiburg so seine Tücken hatte, vor allem weil ein Sabitzer als Achter nicht so stark war, wie er es weiter vorn ist.

Beim Hamburger SV stellte Neu-Coach Bernd Hollerbach auf Dreier- aka Fünferkette um. Van Drongelen und Sakai rückten an die Seite von Papadopoulos in der letzten Defensivreihe. Dazu spielten Walace im Mittelfeld, Wood im Sturm und Mathenia stand wieder im Tor. Pollersbeck, Mavraj, Janjicic, Hahn und Holtby saßen dafür auf der Bank bzw. schaffte es letzterer nicht mal in den Kader. Das ganze ergab dann eine Art 5-3-2 mit Kostic und Wood als Stürmer und Hunt, der im zentralen Mittelfeld mal mit Walace und Jung auf einer Linie agierte und mal davor.

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Kein Leckerbissen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den Hamburger SV (27.01.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13.30 Uhr.]

20. Spieltag der Bundesliga. Nach vielversprechendem Start gegen Schalke 04 und Enttäuschung in Freiburg geht es für RB Leipzig nun gegen den Hamburger SV. Ein bisschen Druck ist durch die unnötige Niederlage beim SC  für das Hasenhüttl-Team entstanden. Statt sich etwas Luft im Kampf um einen Platz in Europa zu verschaffen, muss man nun wieder gucken, dass man in der Sechsergruppe hinter den Bayern nicht in Rückstand gerät.

Größer ist der Druck naturgemäß mal wieder beim HSV. Der steht trotz Hoffnungen auf eine ruhige Saison, die nach zwei Siegen zu Beginn auch ein wenig Berichtigung zu haben schienen, inzwischen auf Platz 17, verlor zuletzt das wichtige Duell gegen Köln und hat schon fünf Punkte Rückstand auf Rang 15. Nur neun Punkte holte man aus den letzten 17 Spielen. Die letzten vier Spiele hat man verloren, die letzten sechs Spiele nicht gewonnen. Dazu hat man in den letzten sechs Spielen gerade mal zwei Tore geschossen.

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Bundesliga: SC Freiburg vs. RB Leipzig 2:1

Mal wieder ein Ausflug nach Freiburg für RB Leipzig. An den letzten hatte man dank eines 4:1-Sieges sehr gute Erinnerungen. Gegen ersatzgeschwächte Gastgeber galt es diesmal den Sieg gegen Schalke zu veredeln. Das missglückte allerdings gründlich. Denn RB holte sich eine unnötige, aber auch nicht völlig unverdiente 1:2-Niederlage ab.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit nur einer Veränderung gegenüber dem Schalke-Spiel. Timo Werner kehrte in die Startelf zurück und ersetzte den gesperrten Naby Keita. Da das kein positionsgetreuer Wechsel war, hatte das zur Folge, dass Marcel Sabitzer eine neue Position kriegte.  Im erneut gespielten 4-1-2-2-1 spielte er statt auf der offensiven Außenbahn diesmal von Beginn an auf der Acht, wo er gegen Schalke schon am Ende gelandet war. Eine Position, die Sabitzer ein wenig die Stärken als Anspielstation zwischen den gegnerischen Defensivketten nimmt und eher Schwächen in der Ballzirkulation offenbarte.

Freiburg auf der anderen Seite nahm zwei Änderungen vor. Kübler und Kapustka fielen aus der Mannschaft. Dafür kamen Stenzel und Kempf rein. Organisiert war das Freiburger Team in einem 5-2-2-1 aka 3-4-3. Da die Formation eher defensiv orientiert war, trifft es die Notation mit der Fünferkette aber besser.

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Business as usual

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SC Freiburg (20.01.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13.30 Uhr.]

Der Auftakt in die Rückrunde ist für RB Leipzig mit dem Sieg gegen Schalke 04 geglückt. Alle Antworten auf die Fragen danach, wie man künftig im Spiel mit dem Ball aussehen wird, wurden noch nicht gegeben, denn gewonnen wurde durch alte Stärken im Spiel gegen den Ball und nach Balleroberung, weil Schalke es in der zweiten Halbzeit irgendwann nicht mehr hinbekam, die entscheidenden Räume fehlerfrei zu umgehen.

Nun steht das Spiel beim SC Freiburg an und Teil 2 der Suche nach den Antworten. In den bisherigen drei Bundesligaspielen waren die Freiburger bei jeweils vier Gegentoren erstaunlich chancenlos. Erstaunlich deswegen, weil man sich in der zweiten Liga noch auf Augenhöhe begegnete und der SC Freiburg im Gegensatz zu den Bundesligapartien noch nicht den Eindruck erweckte, vor der Übermacht des Gegners freiwillig kapitulieren zu wollen.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2017 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Dauerläufer im Team von RB Leipzig ist mal wieder Diego Demme. Mit 12.35 km pro 90 Minuten liegt er schon wieder fast auf Topniveau aus dem Zweitligajahr unter Rangnick.

Auch Yussuf Poulsen hat läuferisch noch mal deutlich angezogen. Was aber (wie generell bei vielen anderen Spielern auch) unter anderem daran liegt, dass da auch einige Einsätze mit deutlich weniger als 90 Minuten dabei waren. Poulsen bekommt im Schnitt nur noch 67 Minuten pro Einsatz. In dieser Zeit kann er sich natürlich deutlich schneller auspowern und mehr rennen als wenn er 90 Minuten spielen würde. Rechnet man dann einen 20-Minuten-Einsatz auf 90 Minuten hoch, dann sind die Laufwerte entsprechend deutlich höher, als wenn man komplette 90-Minuten-Einsätze hätte.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2017 – Teil 1

Die Rückrunde ist zwar schon wieder losgegangen, aber es fehlen noch ein paar Worte zur Hinrunde. Und zwar vor allem in Zahlenform rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden nur die 17 Bundesligaspiele bis zur Winterpause. Teil 2 folgt dann demnächst.

Schon 22 Spieler hat Ralph Hasenhüttl in der Bundesliga auf das Feld geschickt. Das klingt erstmal viel. Allerdings kamen Kaiser, Compper, Mvogo und Schmitz in zusammen gerade mal reichlich knapp 400 Spielminuten zum Einsatz, sodass nur noch 18 Spieler übrig bleiben, davon 17 Feldspieler.

Federico Palacios, Fabio Coltorti und Philipp Köhn waren die drei Spieler, die gar nicht zum Einsatz kamen. Köhn und Coltorti schafften es in der Bundesliga noch nicht mal in den Spieltagskader. Auch die Nachwuchskräfte Nicolas Kühn und Elias Abouchabaka kamen nicht zum Einsatz oder zu einer Kadernominierung, waren im Hinrundenverlauf aber sowieso auch aus dem Profitraining genommen worden.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Schalke 04 3:1

Erster Spieltag der Rückrunde. RB Leipzig empfing mit Schalke 04 den Tabellenzweiten, der in der Hinrunde vor allem durch sehr gute Defensivorganisation aufgefallen war. Eine reichliche Stunde konnten sie damit auch in Leipzig glänzen, bevor die Gastgeber sich mit hoher Intensität verdient durchsetzten.

Auf Seiten von RB Leipzig konnten wie erwartet Marcel Halstenberg und Emil Forsberg nicht mitwirken. Bernardo und Bruma standen dafür auf dem Feld. Timo Werner und Yussuf Poulsen saßen nur auf der Bank, nachdem sie in der Vorbereitung krank bzw. unter der Woche angeschlagen waren. Jean-Kevin Augustin und Rückkehrer Marcel Sabitzer ersetzten sie. Überraschend vor allem, dass Konrad Laimer hinten rechts Lukas Klostermann ersetzte, der nur auf der Bank saß. Schon im Testspiel gegen Prag war Laimer als Rechtsverteidiger getestet worden.

Vor allem überraschend aber, dass sich Ralph Hasenhüttl für ein neues System entschied. Denn organisiert war man in einem 4-3-3 bzw. genauer in einem 4-1-2-2-1, das relativ flexibel defensiv und als 4-5-1 oder offensiv als 4-1-2-3 interpretiert werden kann. Vor dem alleinigen Sechser Diego Demme spielten dabei mit Keita und Kampl zwei spielstarke Achter. Davor spielten auf den offensiven Außenpositionen Sabitzer und Bruma, während Augustin den einzigen Stürmer gab.

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