Schlagwort-Archive: Bundesliga 2017/2018

Bundesliga: RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim 2:5

31. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig das erste und wichtigste Endspiel im Kampf um einen Platz in Europa. Richtung Champions League sowieso, aber auch Richtung Gruppenphase der Europa League. Es wurde (mal wieder) eine herbe Klatsche, weil RB Leipzig naiv verteidigte und ein Spiel, in dem man 30 Minuten lang gut auftrat, wegen defensiver Aussetzer mit 2:5 verlor.

Ralph Hasenhüttl veränderte seine Mannschaft gegenüber dem Bremen-Spiel auf drei Positionen. Der in Bremen nach Einwechslung starke Lookman wurde zurecht mit einem Platz in der Startelf belohnt. Auch Klostermann und Bruma rückten ins Team. Kampl, Kaiser und Poulsen saßen nur auf der Bank. Organisiert war die Mannschaft überraschend in einem ungewohnten 4-2-3-1.

Julian Nagelsmann änderte seine Mannschaft auf der anderen Seite auf zwei Positionen. Akpoguma rückte für Nodtveit in die Dreierkette. Uth spielte für Szalai in vorderster Linie. Organisiert war Hoffenheim irgendwo zwischen 5-3-2 und 3-3-2-2. Lange meist mit einem defensiven 5-3-2-Fokus. Aber in Hoffenheim wird da sowieso meist situativ und flexibel gut verschoben.

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Endspiel der schlechten Verwalter

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen die TSG 1899 Hoffenheim (21.04.2018, 15.30 Uhr) befindet sich die Zusammenfassung von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Viertletzter Spieltag in der Bundesliga. Gewöhnlicherweise noch nicht der Zeitpunkt, zu dem die ultimativen Endspiele anstehen, weil ja schließlich danach noch drei Spiele warten. Die Partie gegen Hoffenheim ist für RB Leipzig trotzdem ein doppeltes Endspiel bzw. doppelt wegweisend, falls es jemand nicht ganz so hochtrabend mag.

Denn im Duell zwischen dem Fünften und dem Sechsten geht es einmal darum, sich die Chance auf einen Platz in der Champions League nächste Saison zu erhalten. Realistischerweise hat nur der Sieger der Partie eine Chance, auch weiterhin noch auf Platz 4 zu schielen. Für den Verlierer dürfte die kommende Saison ohne Königsklasse und viele, viele Zusatzmillionen laufen.

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Außergewöhnliche Herausforderung

Vier Spieltage sind es noch bis zum Ende der Saison. Die Tabellenrechner sind gezückt und werden mit den sinnvollsten Varianten gefüttert, um am Ende das Wunschergebnis herauszubekommen.

Bei RB Leipzig will man immer noch Platz 4. Über die semantischen Feinheiten, dass das eigentlich gar nicht das Ziel im Sinne eines Muss, sondern eher im Sinne eines Wunsches ist, debattiert inzwischen keiner mehr. Vielmehr wird gerechnet und sich Mut zugesprochen, dass das doch noch gelingen könne. Eine starke Halbzeit in Bremen und das Ende der englischen Wochen machen es möglich, dass man nach neun Gegentoren in zwei Spielen zuvor dann doch wieder mit Selbstvertrauen in die verbleibenden Spiele geht. Trotz vier Punkten Rückstand auf Rang 4 und nur einem Punkt Vorsprung auf Hoffenheim und Frankfurt.

Vier Siege muss man wohl aus den letzten vier Spielen mitnehmen, so hatte Ralf Rangnick nach dem Spiel in Bremen vorgerechnet. Und darauf verwiesen, dass man ja schon gezeigt habe, dass man so etwas könne und sogar schon achtmal am Stück gewonnen hat. Allerdings stammt das letztere Beispiel noch aus der Vorsaison und ist vielleicht nicht der allerbeste Maßstab. Zumindest nicht, wenn man rational drauf blickt. Aber darum geht es ja auch nicht unbedingt, wenn man sich Selbstvertrauen zusprechen will.

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Bundesliga: Werder Bremen vs. RB Leipzig 1:1

30. Spieltag der Bundesliga. Es geht langsam um die berühmte Wurst in der Bundesliga. Die schmackhafte gibt es auf den Plätzen 2 bis 4. Die Wurst dahinter ist in der allgemeinen Wahrnehmung eher so diätetisches Lebensmittel. Da Leverkusen am Samstag mit einem Sieg gegen Frankfurt vorgelegt hatte, stand RB Leipzig im Kampf um einen Champions-League-Platz schon ein wenig unter Druck. Das 1:1 in Bremen war diesbezüglich nicht wirklich hilfreich. Aufgrund der zweiten Halbzeit blieb aber der positive psychologische Effekt, einen Rückstand noch verdient aufgeholt zu haben.

Ralph Hasenhüttl hatte nach dem aufreibenden Spiel in Marseille gleich mal auf sechs Positionen gewechselt. Sabitzer und Upamecano fehlten verletzt. Klostermann, Bruma, Augustin und Keita saßen nur auf der Bank. Orban, Bernardo, Kaiser, Forsberg, Werner und Poulsen kamen neu in die Startformation.

Bremen wechselte nach neun Tagen Spielpause auf drei Positionen. Moisander kehrte für Langkamp zurück in die Mannschaft. Dazu ersetzten Rashica und Junuzovic auf den offensiven Außenbahnen Belfodil und Kainz. Organisiert war das in einer Art 4-3-3, das man in Bremen recht flexibel spielt und in dem Bargfrede eine ähnliche Rolle spielt wie Khedira in Augsburg, nämlich als Sechser auch immer mal zwischen die Innenverteidigung zu rutschen. Das scheint ein taktischer Kniff zu sein, der in der Bundesliga durchaus vermehrt Anwendung findet.

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Fehlende Phantasie

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig bei Werder Bremen (15.04.2018, 18.00 Uhr) finden sich die wichtigsten Aussagen von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

30. Spieltag der Bundesliga. Eine Saison, in der es für RB immer mal wieder hoch und dann wieder runter geht. Lange war RB Leipzig in der Defensive in der Rückrunde ein stabiles Team. Um nun seit der 60. Minute in Hannover defensiv ziemlich nah dran an katastrophal zu sein. Wie man in Marseille gerade vor der Dreierkette teilweise zerfallen ist und nicht mehr als Gruppe auftrat, war durchaus erstaunlich.

Drei Spiele in sieben Tagen sind es für RB Leipzig dank des Montagsspiels gegen Leverkusen. Zwei Spiele mit neun Gegentoren musste man verarbeiten, während Bremen seit letzten Freitag Pause hat. Dazu ein Flug nach Marseille und nun die Reise in den Norden. Und im Gepäck zwei Klatschen und das Aus in der Europa League. Von den Grundvoraussetzungen her könnte es in Sachen Physis und Psyche wesentlich einfachere Spiele geben als das in Bremen. Zumal einige Spieler fraglich sind und die Personaldecke langsam sehr dünn wird.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Bayer Leverkusen 1:4

29. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig ein extrem wichtiges Spiel in Sachen weiterem Saisonverlauf gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbewerb. Das vielzitierte Sechspunkte-Spiel ging am Ende deutlich an Leverkusen, die spritziger, effektiver und alles in allem einfach besser waren.

RB Leipzig gegenüber dem Spiel gegen Marseille gleich mit fünf Änderungen. Laimer verletzt. Konaté, Demme, Bruma und Augustin nur auf der Bank. Dafür Frische und Orban, Bernardo, Kampl, Poulsen und Sabitzer im Team. Organisiert das ganze im 4-2-2-2 und nicht in einer Dreierkette, wie auch angedacht war. Vermutlich war Ilsanker nach seiner Verletzungspause noch nicht so weit, um gleich wieder in der Startformation das mittlere Glied einer Dreierkette spielen zu können.

Leverkusen auf der anderen Seite hatte seit dem letzten Spiel neun Tage Pause und brachte nur zwei neue Kräfte. Retsos und Kohr mussten auf die Bank (ersterer kam allerdings früh wegen einer Verletzung bei Sven Bender). Lars Bender und Kai Havertz kamen in die Partie. Gerade Havertz war in Sachen Kreativität ein Gewinn für das Team.

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Zwei Teams mit ähnlichen Herausforderungen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen (08.04.2018, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13 Uhr.]

29. Spieltag in der Bundesliga. Für RB Leipzig gibt es das zweite Montagsspiel in dieser Saison. Allerlei Diskussionen und Aufregung um das Spiel, weil es einen von verschiedensten Fangruppen angeregten Stimmungsboykott in der ersten Hälfte gibt. Wird nicht uninteressant, wie sich das dann im Stadion darstellt. Die Ansichten sind da doch einigermaßen konträr in Bezug auf Form und Inhalt des Protests und ob das Schweigen ausgerechnet dieses wichtige Spiel treffen sollte.

Womit wir schon beim wichtigeren Teil des Montagabends sind, dem Spiel selbst. Denn mit Leipzig und Leverkusen treffen der Vierte und der Fünfte der Bundesliga aufeinander. Nur ein Punkt trennt die beiden Vereine. Wenn man bedenkt, dass am Sonntagabend mit Frankfurt und Hoffenheim auch der Sechste und Siebte aufeinandertreffen, kann RB Leipzig sich mit einem Sieg schon recht viel Luft verschaffen im Kampf um einen Platz in Europa oder auf der anderen Seite auch hinter Leverkusen zurückfallen und zusammen mit Frankfurt und Hoffenheim ein ganz eng beieinander liegendes Trio bilden.

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Bundesliga: Hannover 96 vs. RB Leipzig 2:3

28. Spieltag in der Bundesliga. So langsam geht es um die finalen Entscheidungen. Für RB Leipzig geht es in den verbleibenden Spielen darum, ob man nächstes Jahr Champions League oder Europa League oder ausschließlich Bundesliga spielt. Viele Punktverluste liegen nicht mehr drin, wenn man am Ende mindestens Vierter werden will. So kam auch dem Spiel in Hannover bereits eine richtungsweisende Bedeutung für die kommenden Wochen zu. Mit lange viel Klasse und am Ende viel Glück sicherte man sich die drei Punkte beim erstmaligen Auftritt bei der Männermannschaft von Hannover 96.

Bei RB Leipzig fehlte verletzungsbedingt Stefan Ilsanker. Gegenüber dem Spiel gegen die Bayern saßen zudem Upamecano, Kampl, Sabitzer und Poulsen nur auf der Bank. Orban, Bernardo, Werner, Forsberg und Augustin standen dafür in der Startelf. Nicht überraschend agierte man diesmal nicht mit einer Dreierkette, sondern im gewohnten 4-2-2-2, in dem auch Klostermann nach zwei Einsätzen bei der deutschen U21 fehlte.

Auf Seiten von Hannover 96 gab es nur einen Wechsel gegenüber dem Spiel in Dortmund. Martin Harnik kam für Niklas Füllkrug in die Partie. Mehr Fokus auf das Umkehrspiel als auf physische Strafraumpräsenz. Auch auf der Bank blieb Bebou, der unter der Woche leicht erkrankt war und mit seinen Qualitäten in der Offensive in einem Spiel gegen RB auch von Anfang an gut getan hätte, wie er dann in der zweiten Halbzeit zeigte. Organisiert war Hannover in einer Art 5-3-2 mit einem Sechser Schwegler und unterschiedlich offensiven Achtern Bakalorz und Klaus davor. Manche sprachen auch von einer Dreierkette, aber in dem Fall war es wegen der absoluten Defensivfokussierung tatsächlich eine Fünferkette.

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Road to Lyon

Kurz vor Ostern, die letzte Phase der Saison steht vor der Tür und auch Champagner statt Bier ist wieder da, nachdem die letzte Folge doch schon arg weit zurück lag. Dirk, Frank und Sebastian meine bloggende Wenigkeit trafen sich zu einem Rundumschlag um all die Themen, die rund um RB Leipzig gerade so diskutiert werden.

Dabei geht es natürlich auch um die Road to Lyon, die mit unterschiedlichem Optimismus beschritten wurde. Es ging um den Kampf um die Champions League, um die Kaderplanung und (große Überraschung) auch um Fanthemen und den Fanverband. Wie immer in epischer Länge, vielleicht auch in einer epischen Länge wie nie zuvor.

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Ordentliches Hauen und Stechen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Hannover 96 (31.03.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der letzte Saisonabschnitt steht für RB Leipzig vor der Tür. Die zurückliegende Länderspielpause war angesichts von 13 reisenden Spielern und nur acht gesunden Spielern, die zu Hause blieben, nur für einen sehr geringen Teil des Kaders eine Erholungspause. Auch das eines der Dinge, mit denen man leben muss, wenn man ein dauerhaftes Topteam aus dem obersten Drittel der Bundesliga sein will.

Auf RB Leipzig warten bis Ende der Saison in den nächsten reichlich sechs bis maximal sieben Wochen noch mindestens  neun und maximal zwölf Pflichtspiele. Das ist eine ordentliche Anzahl an Spielen, zumal es aufgrund der Tabellensituation und des Fortschreitens der Europa League keine unwichtigen Spiele mehr gibt.

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Wichtige Entwicklungen trotz fehlender Punkte

Insgesamt ist es eben am Ende der Hinrunde ein Sowohl-als-auch-Gefühl. Es war vieles gut und die Konstanz mit der man zwischenzeitlich durch die Bundesliga zog, war durchaus beeindruckend. Aber es fehlten dann eben in allen Wettbewerben die entscheidenden, letzten Prozente und auch die entscheidenden Köpfe und herausragenden Spieler, sodass man mit weniger Erfolg als wohl eigentlich möglich war, leben muss. Kein Grund unzufrieden zu sein, aber so ein leichtes ‚was wäre gewesen, wenn‘ bleibt halt als Gefühl trotzdem. (Zwischenbilanz: RB Leipzig in der Saison 2017/2018)

Schon wieder zwei Monate alt die Saison seit der Winterpause. Durchaus ordentliche 14 Spiele hat RB Leipzig in dieser Zeit absolviert. Zehn waren es in der Bundesliga. Vier kamen in der Europa League dazu. Mit Platz 6 liegt man voll im Soll der Ziele von vor der Saison. Das Viertelfinale der Europa League erreicht zu haben, geht als zusätzlicher, großer Erfolg durch. Und trotzdem bleibt wie schon im Winter ein ‚was wäre gewesen, wenn‘-Gefühl, weil RB Leipzig vor allem in der Bundesliga ein paar Punkte hat liegen lassen, wegen derer man vor den letzen sieben Spielen in eine ungünstige Ausgangsposition gerutscht ist.

Bzw. ist die Ausgangsposition ungünstiger als sie sein könnte. Schlecht ist sie bei zwei Punkten Rückstand auf den Champions-League-Platz 4 nicht, aber sie könnte eben mit vier, fünf Punkten mehr, die möglich waren, besser sein. Zwar betreibt man bei RB Leipzig das rhetorische Spiel der semantischen Feinheiten und hat sich zuletzt offenbar darauf geeinigt, dass die Champions League zwar Wunsch bleibt, aber vor der Saison nicht das Ziel und schon gar keine Pflicht gewesen sei. Fakt ist aber auch, dass alle Beteiligten auf Rang 4 und die erneute Quali für Europas Königsklasse schielen, was den Platz dann eben doch irgendwie als Ziel des Teams definiert.

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Abwärtstrend oder Konsolidierung?

Ralph Hasenhüttl meinte letztens, dass es keinen Sinn machen würde, die Saison immer wieder willkürlich in Phasen zu unterteilen und dann zu gucken, wie viel Punkte man geholt hat, um dann entsprechend in der einen oder anderen Richtung zu argumentieren, dass es schlecht oder nicht so schlecht läuft.

Tatsächlich kann man sich da Zahlen auch immer mal wieder schön zurechtlegen, also beschönigen oder verschlechtern, je nachdem, wie man es braucht. Gern genommen dabei in den letzten Wochen beispielsweise, die Punkte zu zählen, die RB Leipzig ab dem 14. Spieltag zu zählen. Das war ein Spiel nach dem Heimsieg gegen Bremen und einem Punkt in Leverkusen. Sinn davon, dass es besonders extrem klingt, wenn man sagt, dass RB zwischen dem 14. und 26. Spieltag nur 14 Punkte holte und nicht noch vier Punkte aus zwei Spielen davor dazuzählt.

Trotzdem macht es natürlich auch Sinn, die Saison in Phasen zu unterteilen, wenn man die entsprechenden Abschnitte nicht dem beabsichtigten Ergebnis entsprechend setzt. Zu Saisonbeginn sagt man ja auch, dass die Tabelle nach zehn Spielen aussagekräftig wird. Entsprechend müssten auch andere Abschnitte von mehr als zehn Spieltagen durchaus ihre ganz eigene Aussagekraft haben. Wenn man dann noch die Grenzen anhand der von der Saison vorgegebenen Länderspielpausen zieht., dann ergibt sich dann eben doch ein ganz gutes Bild.

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Nicht so leicht, wie es aussieht

Letzte Länderspielpause der Saison. Der ausführlichere Überblick über die letzten Wochen folgt dann noch in den nächsten Tagen. Als ersten kleinen Einstieg gibt es erstmal ein paar Bilanzen zu Spielen gegen Teams aus unterschiedlichen Tabellenregionen.

Timo Werner glänzte ja am Wochenende mit dem Satz, dass man jetzt ’nur noch‘ (Betonung auf die Anführungsstriche) die kommenden leichten Spiele gewinnen müsse, nachdem man den Großteil der Spiele gegen Mannschaften von der Tabellenspitze bereits hinter sich hat und dann klappe das schon mit der Champions League.

Mal davon abgesehen, dass das keiner der Trainer der künftigen leichten Gegner hören sollte, steckt der Teufel bei dieser hoffnungsfrohen Zukunftsperspektive im Detail. Zumindest wenn man mit Blick auf die Vergangenheit auf die Zukunft schließen wollte.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Bayern München 2:1

27. Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig in der Bundesliga schon ein wenig unter Ergebnisdruck, nachdem man in den letzten Wochen ein paar unnötige Punkte liegengelassen hat. Ausgerechnet der FC Bayern war zu diesem Zeitpunkt zu Gast. Eigentlich ein Spiel, in dem man nicht unbedingt mit Punkten rechnet. Doch RB Leipzig spielte 60 überragende und 30 kämpferisch sehr gute Minuten und holte sich einen verdienten ersten Sieg gegen den alten und demnächst auch neuen Meister.

Auf Seiten von RB Leipzig gab es gegenüber dem Spiel in St. Petersburg diverse Wechel. Bernardo, Orban, Forsberg, Augustin und Werner saßen nur auf der Bank. Klostermann blieb gleich ganz draußen. Laimer, Konaté, Ilsanker, Kampl, Poulsen und Sabitzer kamen in die Partie und sollten Frische in die Mannschaft bringen. Ganz schön viele Wechsel in der Formation für ein Spiel gegen die Bayern. Orban, Forsberg und Werner nur auf der Bank. Das war mutig.

Genauso mutig war der Wechsel in der Formation. Denn Hasenhüttl entschied sich kurzfristig zu einem 3-4-3-System bzw. eigentlich eher ein 3-4-1-2-System mit einer Dreierkette Konate, Ilsanker, Upamecano, zwei ‚Außenverteidigern‘ Laimer und Bruma und einem Zehner Keita. Tatsächlich war es vornehmlich eine Dreier- und keine Fünferkette, weil Laimer und Bruma vor allem nach vorn verteidigten und sich nicht primär zurück in die Defensivkette fallen ließen.

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Ergebnisdruck zur falschen Zeit

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den FC Bayern München (18.03.2018, 18.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

27. Spieltag in der Bundesliga schon. Allzu viele Punkte sind nicht mehr zu vergeben. Doch Punkte könnten die RasenBallsportler ganz gut gebrauchen. Zumindest wenn es darum geht, dass man noch auf einen der drei noch zu vergebenen Champions-League-Plätze will. Was vielleicht nicht das ultimative Saisonziel, aber schon der Wunsch von allen Beteiligten ist.

Dass in dieser Situation, wo sich RB Leipzig bereits vier Punkte hinter den Champions-League-Plätzen befindet, nun ausgerechnet der FC Bayern vorbeikommt, ist ein bisschen undankbar. Viele Punkte gibt es in diesen Spielen im Normalfall nicht zu holen, das weiß man schon allein aus der eigenen RB-Geschichte mit dem alten und demnächst auch neuen Meister.

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Bundesliga: VfB Stuttgart vs. RB Leipzig 0:0

26. Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig reiste erstmals in der Vereinsgeschichte zum VfB Stuttgart. Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen defensivstarke Stuttgarter aka eine kostenlose Trainingseinheit in Sachen Verteidigen von zweiten Bällen. Das Aufenandertreffen endete in einem logischen 0:0, weil beide Teams die wenigen, aber ordentlichen Chancen nicht verwerten konnten.

Wie erwartet tauschte Ralph Hasenhüttl sein Team gleich auf mehreren Positionen aus. Neben dem verletzten Laimer blieben auch Upamecano, Forsberg, Bruma und Augustin auf der Bank. Dafür bekamen Konaté, Bernardo, Lookman, Sabitzer und Poulsen wieder ihre Spielzeit. Keine ganz extreme Rotation, eher die logischen Belastungssteuerungswechsel innerhalb des Kernkaders. Organisiert war man im klassischen 4-2-2-2.

Der VfB Stuttgart seinerseits musste kurzfristig auf Baumgartl verzichten, für den Aogo ins Team kam. Ob es an Baumgartls Gehirnerschütterung lag oder an grundsätzlichen, taktischen Erwägungen, bleibt ungeklärt, aber Korkut setzte gegen RB auf ein 4-4-2, in dem Aogo auf der Doppelsechs und Badstuber zusammen mit Pavard in der Innenverteidigung spielte.

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Wegweisendes Duell

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim VfB Stuttgart (11.03.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Timo Werner.]

Mitten zwischen die beiden Achtelfinalspiele im Europapokal hat der Spielplanansetzer für RB Leipzig die Partie beim VfB Stuttgart auf den Ansetzungszettel gesetzt. Eine Partie, für die sich vor allem Timo Werner viel vorgenommen zu haben scheint. Bei der Rückkehr an die alte Wirkungsstätte will er offenbar allen beweisen, dass seine Entwicklung in den letzten eineinhalb Jahren in Leipzig überragend war. Abgesehen von dieser Geschichte und der Frage danach, wie Timo Werner in Stuttgart wohl empfangen werden wird, ist Stuttgart gegen Leipzig aber vor allem erstmal ein interessantes Fußballspiel, in dem viel Intensität zu erwarten ist.

Seit fünf Spielen ist beim VfB Tayfun Korkut im Amt. Eine Verpflichtung, die anfangs vielerorts belächelt und mit einem ‚Jetzt ist der Reschke endgültig verrückt geworden‘ kommentiert wurde. Fünf Spiele später weiß man natürlich immer noch nichts über die Halbwertzeit von Korkut in Stuttgart, aber der Spott ist nach vier Siegen und einem Unentschieden erstmal komplett verstummt.

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