Schlagwort-Archive: Bundesliga 2016/2017

Bilanzen vom Rande des Spielfelds aus der Bundesliga 2016/2017

Wagen wir uns auch noch mal an einen Überblick über die Zuschauerzahlen der letzten Saison. Meist als eine Art Schwanzvergleich benutzt, soll es hier eher um einen nüchternen Blick auf den Stand der Dinge, auf Interesse und Desinteresse gehen.

Bei RB Leipzig waren zum siebten Mal in Folge steigende Zuschauerzahlen zu beobachten. Das konnte nicht wirklich überraschen nach dem Bundesligaaufstieg. Es könnte allerdings vor dem Ausbau des Stadions auch das letzte Mal gewesen sein, dass man einen Anstieg im Zuschauerinteresse verzeichnen kann.

Wobei die Entwicklung in der kommenden Saison interessant bleibt. Der sportliche Erfolg diese Saison war überwältigend und dürfte in der Form nicht zu wiederholen sein. Entsprechend stellt sich die Frage, ob sich der Zuschauerschnitt trotzdem auf hohem Niveau konsolidiert, wie er das bisher stets bei Verbleib in einer Liga getan hatte, oder ob man da Verluste hinnehmen muss. Diesbezüglich auch nicht uninteressant, ob manch ein Besucher nicht auch mal ein Bundesliga-Heimspiel auslässt, wenn es unter der Woche ein Champions-League-Heimspiel gibt. Bilanzen vom Rande des Spielfelds aus der Bundesliga 2016/2017 weiterlesen

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Praktische Tipps zur Trennungsverarbeitung

Sommerpause. Die Bundesligasaison 2016/2017 ist gefühlt schon eine halbe Ewigkeit her. Trotzdem reden Dirk, Kai und meine bloggende Wenigkeit noch einmal über ein paar Erinnerungen an die Saison.

Dann driftet der Podcast trotz herausragender Konzepte erstaunlicherweise ein wenig ab und landet bei Naby Keita, Emil Forsberg, bei den Phasen der Trennungsverarbeitung und bei Enttäuschung und Empörung. Und schließlich werden auch noch die Gegner für die kommende Spielzeit in der Champions League festgelegt. Spoiler: Platz 1 in der Gruppe ist Pflicht.

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Spieler der Rückrunde: Timo Werner

Fehlt noch eine Rubrik bei der Rückschau auf die Leistungen der Spieler von RB Leipzig in der ersten Bundesligasaison der Vereinsgeschichte. Die allumfassende Lobhudelei auf den besten Spieler der Rückrunde. Eine Rubrik, die hier im Blog auch immer mal eher die Wahl des Spielers mit dem unerwartetsten Leistungssprung war. Aber da setzt halt jeder auch so seine eigenen Prioritäten.

In Frage kommt eigentlich im groben derselbe Personenkreis wie in der Hinrunde. Ganz vorneweg natürlich Diego Demme, der sich  in seiner ersten Saison in der Bundesliga nicht nur bei RB Leipzig wieder mal unverzichtbar gemacht, sondern bis in die Nationalmannschaft gespielt hat. Durch seine gewohnte Laufstärke und dazu unheimliche Präsenz im Ballbesitz.

Vielleicht zu nennen wären auch Willi Orban oder Yussuf Poulsen. Beide fehlten dann aber in der Rückrunde auch einige Spiele, sodass ihr Gesamteindruck ein wenig verblasste. Trotzdem war Orban wohl der beste Defensivspieler im Team und über Poulsens Qualitäten als Zweikampfmaschine im Angriff muss man nicht mehr wirklich reden.

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Kaderrückblick RB Leipzig: Bundesliga 2016/2017 – Teil II

Weiter geht es mit der Saisonaufarbeitung. Diesmal mit Teil II der Betrachtungen zu den einzelnen Spielern des RB-Kaders. Nach den Torhütern und Verteidigern sind heute die Mittelfeldspieler und die Stürmer dran. Geordnet ist die Übersicht nach Positionen (Mittelfeld, Sturm) und innerhalb der Positionen nach Einsatzzeit. Wobei die Zuordnung zu den Positionen eher nach Spielertypen erfolgt. Marcel Sabitzer hat genaugenommen von der Position her dasselbe gespielt wie Emil Forsberg, ist aber trotzdem vom Typ her eher Stürmer. Gilt ähnlich für Burke.

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Kaderrückblick RB Leipzig: Bundesliga 2016/2017 – Teil I

Weiter Rückblickzeit auf die Bundesligasaison. Traditionell dabei auch der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.
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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2016/2017 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Dass sich in Sachen Spielidee ein paar Dinge verändert haben, sieht man bereits an den Laufdaten. Denn diese sind im Vergleich zur Winterpause bei allen Stammspielern zurückgegangen. Diego Demme läuft als Arbeitsbiene im Mittelfeld auf 90 Minuten gerechnet im Saisonschnitt entsprechend ’nur‘ noch knapp 12 km und nicht mehr 12,14. Kein großer Unterschied, der vor allem dem verstärkten Ballbesitz geschuldet sein dürfte.

Interessant, dass Oliver Burke direkt hinter Diego Demme einkommt, wenn es um Laufaufwand pro 90 Minuten geht. Wobei bei ihm die Statistik durch viele Joker-Einsätze geschönt ist. Als Joker läuft man per se mehr als andere, weil die Einsatzzeit wesentlich kürzer ist und man sich entsprechend schneller auspowern kann. Rechnet man dann die absolvierte Laufleistung auf 90 Minuten hoch, dann landet man schnell bei vergleichsweise hohen Zahlen. Ablesen kann man bezüglich Burke daraus trotzdem, dass er in der Einsatzzeit, die er hatte, mit hohem Engagement dabei war.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2016/2017 – Teil 1

Sommerpause. Zeit für die entsprechenden Rückblicke auf die erste Saison von RB Leipzig in der Bundesliga. Los geht es heute mit dem ersten Teil mit Zahlen rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden nur die 34 Bundesligaspiele und nicht das DFB-Pokalspiel in Dresden. Teil 2 des Zahlenrundumblicks folgt dann irgendwann demnächst.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig insgesamt 21 Spieler. Das sind im Vergleich zur Winterpause zwei mehr. Bzw. drei, denn Kyriakos Papadopoulos ist als Winterabgang in der Liste der RB-Spieler nicht mehr drin. Zum Einsatz kamen zusätzlich zu den Hinrundenspielern noch Fabio Coltorti, der aufgrund eines Gulacsi-Ausfalls dann doch noch zu seinem Bundesliga-Debüt kam. Eingesetzt wurde auch Dayot Upamecano, der nach seiner Verpflichtung im Winter immerhin reichlich 660 Minuten sammelte. Nicht zu vergessen ist zudem Federico Palacios, der sich mit seinem Treffer in Dortmund gleich in die RB-Geschichtsbücher hätte eintragen können, wenn der Trefffer denn gezählt hätte.

Aus dem Profikader gar nicht eingesetzt wurden Keeper Marius Müller und Ken Gipson (dessen Zugehörigkeit zum Profikader aber eher formaler Natur war). Genauso wie die U23-Spieler Dominik Franke, Kamil Wojtkowski, Benjamin Bellot und Patrick Strauß durften sie aber zumindest mal auf der Bank sitzen. Müller teilte sich diese Rolle ja mit Coltorti. Zu Einsätzen kamen von den Nachwuchsspielern bis auf Palacios, der nächste Saison komplett bei den Profis eingegliedert wird, niemand. Durchlässigkeit von unten nach oben ist weiterhin nicht das hervorstechendste Merkmal von RB Leipzig. Ist aber auch schwierig, wenn dein Profiteam in der Bundesliga auf Platz 2 unterwegs ist.

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Bilanz: RB Leipzig in der Saison 2016/2017

Aktuell geht es eher darum, die Welle auch über den Winter weiterzureiten. Die Diskussionen, dass Leipzig in einen europäischen Wettbewerb einziehen muss, werden weitergehen. Von RB-Seite hält man sich diesbezüglich weiter bedeckt und stellt lieber die Entwicklung der Mannschaft in den Mittelpunkt. Fakt ist, dass man an den Europa-Debatten als Zweiter und bei elf Punkten Vorsprung auf Platz 7 nicht vorbeikommt. Fakt ist auch, dass Rangnick und Hasenhüttl irgendwas zwischen Platz 1 und 6 sicherlich sehr gern mitnehmen würden. Und die sportlichen Leistungen der Hinrunde haben entsprechende Ansprüche durchaus untermauert. Wird halt spannend, ob man nach der Winterpause den nächsten sportlichen Schritt in Sachen Konstanz gehen kann. (Zwischenbilanz: B Leipzig in der Saison 2016/2017)

Das was RB Leipzig vor der Winterpause auf den Rasen brachte, war überragend. Dass man dieses Niveau über die ganze Saison würde tragen können, war mehr als unwahrscheinlich. Entsprechend waren die 18 Spiele nach der Winterpause auch im Vergleich zu den ersten 16 Spielen geprägt von einigen Wellen in der Tagesform.

Der von vielen erwartete oder prognostizierte Einbruch blieb allerdings aus. Vielmehr stand eine Konsolidierung auf sehr hohem Niveau an. Anpassungen im Team betrafen sowohl die personelle Zusammensetzung als auch taktische Fragen. Notgedrungen oder freiwillig war gerade der erste Teil der Zeit nach der Winterpause auch geprägt von Versuchen, den Kader breiter einzusetzen. Dazu wich man auch zeitweise vom 4-2-2-2 ab und probierte es mit einer Dreierkette in der Abwehr oder mit Hasenhüttls Ingolstädter 4-3-3.

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Bundesliga: Eintracht Frankfurt vs. RB Leipzig 2:2

Letzter Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig ging es zur Frankfurter Eintracht. Ein Spiel, das man sich aus Gästesicht nicht so richtig hätte vorstellen wollen, wenn es noch um etwas gegangen wäre. Ging es in Bezug auf die Bundesliga aber nicht mehr. Entsprechend entspannt konnte man der Aufgabe entgegensehen.

Ralph Hasenhüttls Überlegungen gingen dann auch in die Richtung, das Spiel in Frankfurt zum Testen von Optionen nutzen zu wollen. Letztlich waren es dann gar nicht so viele Wechsel wie man hätte annehmen können. Marin Compper und Timo Werner blieben auf der Bank. Benno Schmitz und Oliver Burke standen stattdessen in der Startelf.  Stefan Ilsanker spielte im 4-2-2-2 neben Upamecano in der Innenverteidigung. Schmitz verteidigte rechts, Bernardo links.

Wenn man das Ziel des Testens von Optionen als Maßgabe nimmt, dann war vor allem der Auftritt von Oliver Burke neben Yussuf Poulsen enttäuschend. Vom Typ her ist er mit seiner Geschwindigkeit eigentlich ideal als Werner-Ersatz. Rein von  der Anzahl der Sprints her steht er Werner auch in nichts nach. Aber die Wege, die er macht, wirken mit und oft auch gegen den Ball weiterhin nicht mit der Mannschaft abgestimmt. Im Zweikampf verhält er sich oft unclever. Und das Passspiel ist zumindest manchmal recht abenteuerlich. Nur 13 Pässe, gerade mal 18 mal im Ballbesitz, nur einen von vier Zweikämpfen gewonnen, kein einziger Torschuss. Die Zahlen unterstreichen den optischen Eindruck eines Burke, der gegen Frankfurt in knapp 70 Minuten Einsatzzeit trotz aller Bemühungen fast gar nicht im Spiel war.

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Saisonabschluss als Pokalfinalvorbereitung

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Eintracht Frankfurt (20.05.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Gerade mal vier Monate her, dass RB Leipzig zum Start nach der Winterpause zum letzten Spieltag der Hinrunde Eintracht Frankfurt empfing. Zweiter gegen Vierter damals. Absolutes Topspiel. Samstagabend. Bis auf vier Punkte hätte Frankfurt an RB heranrücken können. Inzwischen stehen 25 Punkte zwischen den beiden Klubs.

Am Ende der Saison wird die Eintracht in Abhängigkeit vom Resulat gegen RB und dem Ausgang der anderen Spiele irgendwas zwischen Platz 9 und 12 belegen. Wenn man diese Platzierung dem Relegationsteilnehmer der letzten Saison vor der Spielzeit angeboten hätte, hätte der wohl eingeschlagen. Wenn man aber nach 19 Spieltagen auf Platz 3 liegt und in den folgenden 14 Spielen gerade mal noch sechs Punkte und nur einen Sieg holt, dann fühlt sich ein gesicherter Mittelfeldplatz aber dann doch nicht mehr so gut an. Bzw. hat man das Gefühl, dass da bei halbwegs normaler Punktausbeute wesentlich mehr, nämlich ein Europapokal-Platz drin gewesen wäre.

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Schritte in die Weltklasse

Irgendwas um die 10 Millionen Euro hat sich RB Leipzig den Transfer von Dayot Upamecano in der Winterpause kosten lassen. Viel Geld für einen gerade mal 18 Jahre alten Innenverteidiger, der in Salzburg auch auf der Sechs zum Einsatz kam, aber über viel Potenzial verfügt und noch dazu bis zu einem gewissen Grad flexibel einsetzbar ist.

In Leipzig hatte der Franzose keinen ganz leichten Start. In seinen ersten sechs Einsätzen stand er reichlich 200 Minuten auf dem Platz. In dieser Zeit schoss RB Leipzig kein einziges Tor und kassierte fünf. Dazu kamen gegen den HSV und in Mainz gleich zwei Auswechslungen noch vor der Halbzeitpause.

Immer wieder wurde in dieser Zeit von den Verantwortlichen betont, dass das Talent weiter seine Chancen kriegen wird, damit er lernen kann und dass man jungen Spielern auch Fehler zugestehen muss. Das zahlte sich zuletzt auch aus. Denn von den letzten fünf RB-Spielen bestritt Upamecano vier über die volle Distanz und machte dabei eine recht gute, abgeklärte Figur. Und durfte mit der Mannschaft auch mal Erfolgserlebnisse feiern. Denn nach den 0:5 Toren zu Beginn erlebte er seitdem 13:6 Tore direkt auf dem Platz mit.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Bayern München 4:5

Zweiter gegen Erster am vorletzten Spieltag der Bundesliga. Auch wenn es tabellarisch nicht mehr um sehr viel ging, war es dann doch noch mal ein hübsches Aufeinandertreffen zum Saisonende hin. Und aus RB-Sicht der Versuch, im Duell Nummer 2 zu zeigen, dass man näher dran ist, als man es beim 0:3 im Hinspiel war. Nach 90 spektakulären Minuten stand ein 4:5 und die trotzdem gesicherte Vizemeisterschaft auf der Anzeigetafel. Ein weinendes und ein lachendes Auge und entsprechend eine etwas ambivalente Stimmungslage.

Ralph Hasenhüttl schickte eine komplett unveränderte Elf in die Partie. Entsprechend spielten erneut Ilsanker und Bernardo auf den Außenverteidigerpositionen und ersetzte Dayot Upamecano den verletzten Willi Orban in der Innenverteidigung. Organisiert war man wie gewohnt in einem 4-2-2-2.

Bayern auf der anderen Seite stellte viermal um und spielte mit so etwas wie der bestmöglichen Elf. Rafinha, Sanches, Müller und Costa raus. Lahm, Alonso, Robben und Thiago rein. Organisiert war man im 4-2-3-1, wobei Thiago nicht nur auf der Zehn, sondern auch immer mal im Spielaufbau zu finden war.

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Mehr Relevanz als man meinen könnte

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Bayern München (13.05.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Letztes Heimspiel der ersten Bundesligasaison von RB Leipzig. Sowieso sind diese letzten Stunden in heimischer Umgebung immer auch etwas besonderes. Durch das Erreichen der Champions League, das Größte, was man in der aktuellen Bundesliga mit den Bayern so erreichen kann, wird der Tag sicherlich noch mal ein ganz besonderer.

Wobei in dem Spiel mehr Relevanz steckt, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Eigentlich geht es beim Duell des Meisters mit dem Zweiten nicht mehr um wirklich was. Aber dann irgendwie doch. Denn RB Leipzig will den zweiten Platz, den man seit 14 Spielen innehat (seit dem achten Spieltag war man nicht mehr schlechter als Zweiter), ins Ziel bringen. Ein Punkt braucht man dazu noch, wenn Dortmund die letzten zwei Spiele gewinnt. Was nicht unwahrscheinlich ist.

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Bundesliga: Hertha BSC vs. RB Leipzig 1:4

Drittletzter Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig fuhr mit dem Ziel nach Berlin, in die Gruppenphase der Champions League einzuziehen. Einen Sieg brauchte man dafür. Und einen Sieg holte man in einem Spiel, das man praktisch über die gesamte Spielzeit deutlich dominierte und in dem man nur in der Phase rund um den Anschlusstreffer zum 1:2 leicht in Schwierigkeiten kam.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig bei Hertha BSC mit einer Veränderung. Marvin Compper kehrte nach Verletzung in die Innenverteidigung zurück. Ilsanker rutschte dafür nach rechts hinten. Bernardo verteidigte links hinten. Und Halstenberg, der gegen Ingolstadt nicht ganz so gut ausgesehen hatte, saß dafür komplett auf der Bank. Timo Werner konnte nach seiner schweren Prellung aus dem Ingolstadt-Spiel mitmachen. Für Willi Orban reichtes es dagegen nicht.

Hertha BSC konnte sich am 32. Spieltag über zwei Rückkehrer nach Verletzung freuen. Brooks kehrte in die Innenverteidigung zurück. Torunarigha rückte dafür nach links und Mittelstädt ging auf die Bank. Stocker lief im Mittelfeld auf. Dafür saß Allan draußen.

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Zwei Teams im Kampf um Europa

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Hertha BSC (06.05.2017, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Zielgerade. Für RB Leipzig am drittletzten Spieltag erneut die Chance, die direkte Qualifikation für die Champions League klarzumachen. Letzte Woche fehlte ein Tor, um das Ziel zu erreichen. Diesmal braucht man wieder einen Sieg. Außer Hoffenheim gewinnt am Samstagnachmittag in Dortmund. Dann reicht schon ein Punkt.

Ralph Hasenhüttl hat die Partie in Berlin entsprechend zu einem Endspiel ausgerufen. Da ist ja das Berliner Olympiastadion auch prädestiniert für. Und wenn es schon nicht der DFB-Pokal ist, dann halt ein Bundesligaspiel entsprechendem Charakter. Zu dem auch Hertha beiträgt, denn sechs Punkte aus den letzten drei Spielen sind für die Hauptstädter das Ziel, um den Einzug in die Europa Leauge klarzumachen. Vorzugsweise zu erringen in den beiden verbleibenden Heimspielen der Saison.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Ingolstadt 0:0

31. Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig empfängt den FC Ingolstadt. Geplant als Revanche für die 0:1-Niederlage im Hinspiel. Ziel war, den den vorentscheidenden Schritt in die Gruppenphase der Champions League zu machen. Nach 90 Minuten fehlte ein Tor, um vom Unentschieden des BVB zu profitieren und das Ziel endgültig zu erreichen. Kein ganz ungerechtes Ergebnis nach einem zerfahrenen, wenig erbaulichen Spiel.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit einer komplett neuen Innenverteidigung. Marvin Compper und Willi Orban landeten angeschlagen auf der Tribüne bzw. auf der Bank, weil man kein Risiko eingehen wollte und mit den Alternativen leben konnte. Stefan Ilsanker und Dayot Upamecano bildeten so das komplett ungewohnte Duo in der defensiven Zentrale. Von der Formation her blieb man im 4-2-2-2.

Auf Ingolstädter Seite kehrten Marvin Matip und Markus Suttner nach Sperren in die Mannschaft zurück. Dafür blieben Pascal Groß (Gelbsperre) und Max Christiansen draußen. Organisiert war Ingolstadt je nachdem wie man es notieren will in einem 5-2-2-1 aka 3-4-2-1.

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Chance zum vorentscheidenden Schritt

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den FC Ingolstadt (29.04.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Es geht in der Bundesliga auf die Zielgerade. Und mal abgesehen von Bayern und Darmstadt haben praktisch alle Teams vier Spiele vor dem Ende noch etwas zu gewinnen oder zu verlieren. Je nachdem, wie man es psychologisch korrekt formulieren will.

So geht es beim Spiel zwischen Leipzig und Ingolstadt dann auch für die einen um die Champions League und die anderen um den Nicht-Abstieg. Ingolstadt könnte bei einer Niederlage schon fast weg vom Klassenerhaltsfenster sein. Für Leipzig wäre ein Sieg gleichbedeutend mit dem vorentscheidenden Schritt in die Gruppenphase der Champions League. Wenn man Zweiter oder Dritter werden will, ist die Partie schon fast schon ein Must-Win-Game. Zumindest wenn man bedenkt, dass danach noch zwei schwere Auswärtsspiele bei Hertha und in Frankfurt und das auch nicht leichte Spiel gegen die Bayern warten.

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Unterschiedliche Sorten Pausentee

Es war am Wochenende erst das zweite Mal der Fall, dass RB Leipzig am Ende des Spiels weniger Punkte hatte als zur Halbzeit. In beiden Fällen (in Mönchengladbach und auf Schalke) kassierte man noch den 1:1-Ausgleichstreffer. Damit bleibt RB weiterhin die einzige Mannschaft neben den Bayern, die noch nicht verloren hat, wenn man zur Halbzeit nicht schon zurücklag. Sprich, man muss Leipzig vor der Pause schlagen, wenn man gegen sie gewinnen will.

Dabei ist RB auch das Team, das zwischen Halbzeitpause und Abpfiff den größten Punktezuwachs verzeichnet. Im Schnitt gewinnt man pro Spiel noch mal 0,57 Punkte zu dem dazu, was man sich schon bis zur Pause erkämpfte. Bis zum Halbzeitpfiff kommt man in 30 Spielen auf 45 Punkte. Was deutlich weniger sind als Dortmund oder Hoffenheim bis dahin holen. 17 Punkte packt man aber in den folgenden 45 Minuten noch mal drauf, während beim BVB nur noch ein Pünktchen dazukommt und bei Hoffenheim sechs.

Auffällig auch die Bilanzen von Augsburg und mit Abstrichen Hamburg, die in der ersten Hälfte die wenigsten Punkte aller Bundesligisten holen, aber nach der Pause im Gegensatz zu den anderen Abstiegskandidatn noch mal Punkte gewinnen statt welche zu verlieren. Auch Freiburg sehr weit oben in dieser Statisik. Denn nach der Pause packt man im Schnitt noch mal 0,4 Punkte pro Spiel auf die 32 Pausenpunkte drauf. Und steht damit auf einem Europa-League-Platz. Unterschiedliche Sorten Pausentee weiterlesen

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