Schlagwort-Archive: Benno Schmitz

Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 3

Vor der aktuellen Transferperiode stand die Aufgabe, die Mannschaft von RB Leipzig in der Breite stärker zu machen. Man kann geteilter Meinung sein, ob man mit den im Kern 20 Feldspielern gut durch die Saison mit drei Wettbewerben kommen wird (zu breit ist der Kader jedenfalls nicht). In der letzten Saison kamen nur wenige Teams mit so wenigen Feldspielern durch die Spielzeit. Fakt ist aber, dass man den Kader tatsächlich in der Breite deutlich verstärkt hat.

Ging man im letzten Jahr mit ungefähr 14 Feldspielern durch die Spielzeit und in der Rückrunde vielleicht noch mit 12, stehen diese Saison mindestens 17 Feldspieler auf einem sehr hohen Niveau zur Verfügung, bei denen lediglich Werner und Keita dauerhaft nicht ersetzbar scheinen. Hinter diesen 17 Feldspielern stehen mit Dominik Kaiser und Benno Schmitz noch zwei verlässliche Akteure mit Fragezeichen hinsichtlich ihrer Einsatzchancen und mit Ibrahima Konate ein Nachwuchsmann mit noch unklarem Leistungsvermögen.

Dass der Kader auf hohem Niveau deutlich breiter aufgestellt ist als noch in der Vorsaison, liegt an einer Transferperiode, in der man viel richtig gemacht hat. Man hat mit Burke, Selke und Khedira drei Spieler abgegeben, die lediglich Ergänzungsspieler waren (und dafür auch noch fast 25 Millionen Euro kassiert) und auf der anderen Seite vor allem mit Kampl, Augustin, Bruma und Laimer ein Quartett geholt, das eine bunte Mischung aus sofort verfügbarer Stärke und viel Entwicklungspotenzial darstellt. Dazu kommt dann auch noch Klostermann als quasi Neuzugang, der die Qualität im Team noch mal erhöht.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 2

Ralf Rangnick hat gestern via BILD die Kaderplanung bei RB Leipzig für beendet erklärt. Man hat die von Anfang an als Ziel avisierten 20 Feldspieler (plus ein paar Nachwuchsakteure) zusammen. Und man hat die Abgänge und Leihspieler allesamt verarztet und neue Vereine oder neue Leihstationen gefunden. Entsprechend kann man Anfang August und einen Monat vor Schließen des Transferfensters mit den Händen im Schoß ganz entspannt zugucken, wie es auf dem Spielermarkt Europas so weitergeht.

So zumindest, wenn alles ruhig läuft. Falls dann doch noch ein Puzzlestein fällt, sich jemand verletzt oder weg will oder sich vielleicht ja noch die Möglichkeit eines Schnäppchens oder eines Talents oder eines einzuarbeitenden Keita-Nachfolgers ergibt, dann wird man die Kaderplanung sicher noch mal neu beleben. Wenn nicht, dann hat man nach im Kern sechs Neuzugängen (Mvogo, Köhn, Konaté, Laimer, Bruma, Augustin) und drei Abgängen (Selke, Khedira, Müller) ein passendes Team zusammen.

Wobei weiter die Frage steht, ob man mit dieser Besetzung für drei Wettbewerbe breit genug aufgestellt ist. Wie letztens hier gezeigt, setzte kein Team der Bundesliga in der vergangenen Saison lediglich 20 Feldspieler oder weniger ein. Mindestens 21 Spieler waren es überall. Bei RB waren es 22 (da waren aber auch noch Kalmár und Bruno dabei, die dann letzten Sommer kurz vor Schließen des Transferfensters noch gingen). Bei neun Mannschaften waren es mehr als 24 eingesetzte Feldspieler. Mit 20 Kickern plus 4 Torhütern plus 4 Nachwuchsakteuren (also rund 24 Feldspielern) in die Saison zu gehen, scheint entsprechend erstmal ein ziemlich eng gesetzter Kader, wenn man kein U23-Pool zum Nachrücken mehr hat. Für die Nachwuchsakteure verbindet sich damit aber auch die realistische Hoffnung, zumindest in der Liga ein paar Einsatzzeiten abzubekommen. Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 2 weiterlesen

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 1

Es geht streng auf den Trainingsauftakt bei RB Leipzig zu. Nächste Woche trifft man sich, um in die Vorbereitung auf die neue Saison zu starten. Mit Yvon Mvogo, Philipp Köhn, Bruma und Ibrahima Konate wurden bisher vier Spieler neu verpflichtet. Mit Davie Selke und Rani Khedira hat man bisher zwei Abgänge zu verzeichnen. Torwart Marius Müller sucht noch einen Leihverein. Für Atinc Nukan, Nils Quaschner, Massimo Bruno und Anthony Jung sucht man nach Leihe noch zukunftsfähige Lösungen, die nicht RB Leipzig heißen. Nukan und Bruno stehen eigentlich bei ihren bisherigen Leihvereinen Besiktas Istanbul und RSC Anderlecht recht hoch im Kurs. Nur Geld wollen die Klubs nicht so richtig zahlen.

Wagen wir zum jetzigen Zeitpunkt mal einen kleinen Überblick über den Stand der Dinge der Kaderplanung. Der letzte Überblick ist ja schon eine Weile her. Dabei werden alle Spieler aufgeführt, die nach derzeitigem Stand zum Team Bundesliga 2017/2018 gehören. Nicht mit aufgefüht werden die Leihspieler, da diese ja keine Zukunft mehr in Leipzig haben und auch vereinsseits nicht als Teil der Kaderplanung gelten. Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 1 weiterlesen

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Kaderrückblick RB Leipzig: Bundesliga 2016/2017 – Teil I

Weiter Rückblickzeit auf die Bundesligasaison. Traditionell dabei auch der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.
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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2016/2017 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Dass sich in Sachen Spielidee ein paar Dinge verändert haben, sieht man bereits an den Laufdaten. Denn diese sind im Vergleich zur Winterpause bei allen Stammspielern zurückgegangen. Diego Demme läuft als Arbeitsbiene im Mittelfeld auf 90 Minuten gerechnet im Saisonschnitt entsprechend ’nur‘ noch knapp 12 km und nicht mehr 12,14. Kein großer Unterschied, der vor allem dem verstärkten Ballbesitz geschuldet sein dürfte.

Interessant, dass Oliver Burke direkt hinter Diego Demme einkommt, wenn es um Laufaufwand pro 90 Minuten geht. Wobei bei ihm die Statistik durch viele Joker-Einsätze geschönt ist. Als Joker läuft man per se mehr als andere, weil die Einsatzzeit wesentlich kürzer ist und man sich entsprechend schneller auspowern kann. Rechnet man dann die absolvierte Laufleistung auf 90 Minuten hoch, dann landet man schnell bei vergleichsweise hohen Zahlen. Ablesen kann man bezüglich Burke daraus trotzdem, dass er in der Einsatzzeit, die er hatte, mit hohem Engagement dabei war.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2016/2017 – Teil 1

Sommerpause. Zeit für die entsprechenden Rückblicke auf die erste Saison von RB Leipzig in der Bundesliga. Los geht es heute mit dem ersten Teil mit Zahlen rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden nur die 34 Bundesligaspiele und nicht das DFB-Pokalspiel in Dresden. Teil 2 des Zahlenrundumblicks folgt dann irgendwann demnächst.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig insgesamt 21 Spieler. Das sind im Vergleich zur Winterpause zwei mehr. Bzw. drei, denn Kyriakos Papadopoulos ist als Winterabgang in der Liste der RB-Spieler nicht mehr drin. Zum Einsatz kamen zusätzlich zu den Hinrundenspielern noch Fabio Coltorti, der aufgrund eines Gulacsi-Ausfalls dann doch noch zu seinem Bundesliga-Debüt kam. Eingesetzt wurde auch Dayot Upamecano, der nach seiner Verpflichtung im Winter immerhin reichlich 660 Minuten sammelte. Nicht zu vergessen ist zudem Federico Palacios, der sich mit seinem Treffer in Dortmund gleich in die RB-Geschichtsbücher hätte eintragen können, wenn der Trefffer denn gezählt hätte.

Aus dem Profikader gar nicht eingesetzt wurden Keeper Marius Müller und Ken Gipson (dessen Zugehörigkeit zum Profikader aber eher formaler Natur war). Genauso wie die U23-Spieler Dominik Franke, Kamil Wojtkowski, Benjamin Bellot und Patrick Strauß durften sie aber zumindest mal auf der Bank sitzen. Müller teilte sich diese Rolle ja mit Coltorti. Zu Einsätzen kamen von den Nachwuchsspielern bis auf Palacios, der nächste Saison komplett bei den Profis eingegliedert wird, niemand. Durchlässigkeit von unten nach oben ist weiterhin nicht das hervorstechendste Merkmal von RB Leipzig. Ist aber auch schwierig, wenn dein Profiteam in der Bundesliga auf Platz 2 unterwegs ist.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018

So, die Saison ist in vielerlei Hinsicht für RB Leipzig schon vor dem letzten Spieltag gelaufen. Entsprechend kann man sich ja schon mit der Kaderplanung für die kommende Saison beschäftigen. Ralf Rangnick hat zuletzt auch angemerkt, dass man schon mittendrin sei und den Kontakt zu interessanten Spielern intensiviert hat.

Wobei man aus der Erfahrung der letzten Spielzeit auch lernen könnte, dass in der Praxis manche Dinge dann doch wieder erst relativ spät in Angriff genommen werden. Vielleicht ist dem ja diese Saison aber nicht so.

Zu tun gibt es allerdings reichlich für die Kaderplaner. Das hat nicht nur mit den potenziellen Neuzugängen zu tun, sondern auch damit, dass man einige Altlasten, Abgangswillige und Nachwuchsspieler versorgen muss. Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 weiterlesen

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Bundesliga: FC Augsburg vs. RB Leipzig 2:2

Auswärtsspiel in Augsburg als Freitagabendaufgabe für RB Leipzig am 23. Spieltag. Es wurde ein überraschend unterhaltsames und kurzweiliges Spiel, das schließlich mit einem 2:2 zu Ende ging. Eher zu wenig aus RB-Sicht, wenn man vor allem die ersten 70 Minuten sieht.

In die Partie gegangen war Leipzig mit einer gegenüber dem Köln-Spiel unveränderten Aufstellung. Von der Formation her war es dem 4-3-3 gegen Köln ähnlich. Allerdings spielte man es eher asynchron. Denn Sabitzer agierte gegen den Ball etwas tiefer als es Forsberg tat. Sodass eher ein 4-1-3-2 entstand. Mit einem Forsberg, der teilweise fast als zweite Sturmspitze agierte und ansonsten im Zehnerraum viele Freiheiten bekam und einem Sabitzer, der oft neben Demme und Keita die Dreierkette vor Ilsanker bildete. Aber es konnte auch gern mal zum 4-1-4-1 oder 4-2-3-1 werden.

Augsburg auf der anderen Seite zauberte wegen diverser Ausfälle zwei Überraschungen aus dem Ärmel. Framberger ersetzte auf der rechten Seite den verletzten Verhaegh. Und Danso komplettierte die Abwehr auf der rechten Innenverteidigerposition, weil man mit Fünferkette spielen wollte.Bundesligapremiere, 18 Jahre. Spielte, als hätte er nie etwas anderes gemacht.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017 – Update 1

Da ist sie auch schon vorbei, die Wintertransferperiode. Wobei das auch ein bisschen irreführend ist, denn international gesehen gibt es völlig verschiedene Transferfenster. Sodass prinzipiell ein Spieler fast das ganze Jahr irgendwohin wechseln könnte. Das ist für RB Leipzig aber ein rein theoretischer Fall. Denn nach insgesamt sechs Winterabgängen gibt es keine Abgangskandidaten mehr. Und auf Zugangsseite ist der Weg durch das in Deutschland nun geschlossene Transferfenster halt versperrt.

Gleich sechs Abgänge und nur ein Neuzugang gab es in den letzten Wochen. Das klingt natürlich ziemlich unbalanciert. Aber es relativiert sich, da auf der Abgangsseite zwei Spieler mit abgehandelt sind, die als Nachwuchsleute nicht wirklich zum Profikader von RB gehörten. Idrissa Touré und Vitaly Janelt verfügten aber über langfristige Profiverträge und müssen deswegen dann doch genannt werden, weil so auch die mögliche nächste Linie an Nachrückern aus dem Nachwuchs (aus nicht wirklich sportlichen Gründen) abgegeben wurde.

Neben Touré und Janelt ging auch noch Omer Damari, der genaugenommen auch nicht mehr zum Kader gehörte. Weil er seit eineinhalb Jahren auf Leihen unterwegs war und nun die nächsten eineinhalb Jahre leihweise in Israel verbringt. Hat auf den Profikader keine Auswirkungen.

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Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2016/2017 – Teil I

Weiter Rückblickzeit auf die Hinrunde in der Bundesliga in dieser kurzen Winterpause. Traditionell dabei auch der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.
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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2016 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Nimmt man sich erstmal die Laufdaten vor, dann landet man automatisch wieder bei Diego Demme. Der absolviert zwar pro 90 Minuten 400 Meter weniger als noch letzte Saison, ist aber trotzdem der einzige bei RB Leipzig, der es in der Bundesliga auf über 12 km schafft.

Dahinter folgen dann gleich die Offensivkräfte Werner und Sabitzer, die auch für das Anlaufen des Gegners sehr wichtig sind. Auch Poulsen mit relativ viel Laufstrecke. Emil Forsberg folgt mit 11,17 km direkt hinter den Top5.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2016 – Teil 1

Vor Weihnachten blieb für die ganzen Rückblicke auf die bisherige Bundesligasaison keine Zeit mehr. Deswegen sei dies nun  Schritt für Schritt nachgeholt. Los geht es heute mit dem ersten Teil mit Zahlen rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden nur die 16 Bundesligaspiele und nicht das DFB-Pokalspiel in Dresden. Morgen folgt dann Teil 2.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig bisher lediglich 19 Spieler. Die beiden Ersatzkeeper Fabio Coltorti und Marius Müller mussten bisher komplett zuschauen. Genauso galt das für Zsolt Kalmár. Der im Gegensatz zu Terrence Boyd und Ken Gipson aber immerhin siebenmal auf der Bank saß bei einem Bundesligakick. Boyd, der nach Langzeitverletzung nie so richtig nah dran war am Profikader und Gipson, der eigentlich als Rechtsverteidiger-Backup geplant war, aber bei der U23 zum Einsatz kam, bevor er sich schwer verletzte, sahen noch nicht mal den Spieltagskader.

Aus dem Nachwuchsbereich saß Dominik Franke noch fünfmal bei schlimmster Außenverteidigernot auf der Bank. Die Nachwuchskräfte mit Profiverträgen kamen in das Vergnügen nicht. Gino Fechner spielt in der U23. Felix Beiersdorfer mit weniger Erfolg auch. Und Idrissa Touré und Vitaly Janelt wurden im Verlaufe des Herbsts wegen Eskapaden bei Nachwuchsnationalmannschaft und im RB-Internat für längere Zeit suspendiert. Dass der Nachwuchs Anschluss an den Profibereich findet, lässt entsprechend weiter auf sich warten.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017

Winterpause. Heißt auch, dass das Transferfenster wieder geöffnet ist. Noch bis zum 31.01.2017, 18 Uhr darf man Spieler verpflichten oder abgeben. Was in der Bundesliga und gerade rund um RB Leipzig dann zu einer entsprechend lautstarken, medialen Begleitung führt. Inzwischen kann man sich nicht mal mehr alle Namen merken, an denen RB so alles Interesse haben soll.

Halten wir uns deswegen wie immer eher an Fakten und Plausibilität, was die Kaderplanung angeht. Und werfen mal eben einen Blick auf den aktuellen Kader und dessen mögliche Punkte, die einer Verbesserung oder auch einer Ausdünnung bedürfen.

Fängt man beim Potenzial an Unzufriedenheit an, dann hat man aktuell diverse Spieler, die Grund haben, ihre Situation eher kritisch zu sehen und ihre Zukunft zu überdenken. RB Leipzig hat die bisherige Bundesliga-Spielzeit im Kern mit einer Rotation von zwölf Feldspielern bestritten. Wäre Lukas Klostermann fit geblieben, dann wären es vielleicht 13 Feldspieler gewesen. Aber auch das ist nicht unbedingt die ganz große Masse.

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Bundesliga: Bayer Leverkusen vs. RB Leipzig 2:3

Auswärtsspiel in Leverkusen. Nicht nur wegen des starken Gegners eine schwer vorhersagbare Partie. Auch die Länderspielpause führte wieder mal zu der Frage, wo RB Leipzig eigentlich steht. Nach 90 teilweise spektakulären Minuten war klar, dass sich im Vergleich zu vor der Länderspielpause nichts verändert hat. Denn trotz aller Rückschläge setzten sich die RasenBallsportler am Ende ein wenig glücklich, aber auch nicht unverdient mit 3:2 durch.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit der identischen Formation wie zuletzt beim Heimsieg gegen Mainz. Viel Variationsmöglichkeiten gibt der Kader auch nicht mehr her. Stefan Ilsanker spielte anfangs wie erwartet erneut Rechtsverteidiger. Burke, Selke und Kaiser blieb nur die Bank.

Leverkusen seinerseits konnte nach einigen Verletzungsproblemen über die Länderspielpause doch größtenteils mit der Wunschformation auflaufen. Lars Bender fiel erwartungsgemäß aus. Aranguiz und Kampl rückten in die Startelf. Chicharito, der erst Donnerstag von der Nationalelf zurückkehrte und Talent Havertz nahmen dafür auf der Bank Platz.

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Worst-Case-Szenario

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde hier im Blog diskutiert, inwieweit man angesichts einer überschaubar besetzten Defensive schon den Panikbutton drücken sollte. Sowohl hinter der Innenverteidigung als auch hinter der Außenverteidigung standen diverse Fragezeichen hinsichtlich Form, Klasse und Verletzungsanfälligkeit.

Getan hatte sich kadertechnisch danach gar nicht mehr viel. Atinc Nukan wurde noch durch Kyriakos Papadopoulos ersetzt, sodass die Innenverteidigung mit drei Spielern auf Augenhöhe besetzt ist. Dazu drei Außenverteidiger und das zu Null gegen den BVB und man war so ein bisschen beruhigt. Vorerst.

Bis sich dann Lukas Klostermann gestern das Knie verdrehte und am Nachmittag die niederschmetternde Diagnose eines Kreuzbandrisses ins Haus flatterte. Selbst positive Heilungsverläufe annehmend wird Klostermann damit große Teile der Saison verpassen und bestenfalls in der Endphase der Spielzeit noch mal zurückkehren. Und da weiß man noch nicht mal, in welcher Spielstärke Klostermann dann zurückkehren würde. Worst-Case-Szenario weiterlesen

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Kaderschmiede RB Leipzig 2016/2017 – Update 2

Der Kader für den ersten Teil der Bundesliga-Spielzeit von RB Leipzig steht also. Grundsätzliche Erwägungen zur Transferperiode und ihren sportlichen und wirtschaftlichen Ergebnissen gab es gestern schon. Bleibt noch ein Blick über den Kader als ganzem mit all seinen Stärken und Schwächen.

Lässt man mal die Nachwuchsspieler Fechner, Janelt und Touré beiseite, hat RB Leipzig 20 bzw. mit Gipson 21 Feldspieler plus drei Torhüter im Kader. Das ist sicherlich nicht zu viel, auch wenn man nur noch einen Wettbewerb hat, in dem die Spieler eingesetzt werden können.

Lediglich drei RB-Feldspieler haben die 25 Jahre schon überschritten. Mit Marvin Compper ist nur ein einziger davon schon über 30. Dominik Kaiser und Stefan Ilsanker sind mit 27 Jahren schon so etwas wie die weiteren Alterspräsidenten auf dem Feld. Vom Kaderdurchschnitt her ist RB Leipzig mit Abstand das jüngste Team der Bundesliga.

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Transferperiode mit Abzügen in der B-Note

Die Transferperiode ist seit letzte Woche Geschichte. Aus Sicht von RB Leipzig durchaus eine seltsame und denkwürdige Zeit. Anfangs passierte wenig, dann kamen vier Neuzugänge (Schmitz, Müller, Keita, Werner) in relativ kurzer Zeit, mit denen erstmal die Basics abgedeckt waren. Dann passierte wieder sehr lange nichts, weil man große Teile der sowieso spät begonnenen Vorbereitung verstreichen ließ, um den Kader unter die Lupe zu nehmen. Und dann kam am Ende noch mal die Ketchup-Flasche mit zwei spektakulüren (Papadopoulos und Burke) und einem ergänzenden (Bernardo) Transfer.

Eine der Erkenntnisse der Transferperiode besteht darin, dass RB Leipzig kein großer Fisch in seiner Liga mehr ist, sondern in Konkurrenz zu Teams wie Dortmund, Leverkusen oder Schalke steht, die auf ein ähnliches Segment an Spielern (jung und talentiert genug, auch kurzfristig in der Bundesliga zu bestehen) schielen und man entsprechend als Bundesliga-Neuling nicht immer die besten Argumente hat, um am Ende auch den Zuschlag zu bekommen.

Oder anders gesagt. Wenn Schalke für einen Spieler noch einen Euro mehr an Ablöse oder Gehalt bietet, die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb in petto hat und sowieso auch zu den perspektivreichen Spitzenteams der Liga gehört, dann ist man als RB Leipzig (noch?) relativ schnell raus, wie man bei Breel Embolo gesehen hat. Oder zieht sich auch dem Bieterwettbewerb zurück, wenn man die RB-Vereinsversion der Geschichte erzählen will.

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Historisches , Überraschendes und Altbekanntes

Das war er dann also der erste Spieltag in der Bundesliga für RB Leipzig. Die historische Dimension dieses Datums fühlte sich allerdings doch ganz klein als Schiedsrichter Tobias Stieler die Partie in Hoffenheim anpfiff und man einfach nur Fußball spielte.

Nur Dominik Kaiser dachte, dass historische Tage auch noch historische Nebenaspekte brauchen und wurde zum zweiten Spieler nach Andreas Lambertz, der in den vier höchsten Spielklassen Deutschlands jeweils mindestens ein Tor erzielte. So wie Lambertz erzielte er die Tore alle im selben Verein.

Manch einer wird einwenden, dass das ja keine große Kunst ist bei einem Klub wie RB Leipzig (im Gegensatz zu Lambertz und Düsseldorf), dessen Weg nach oben vorbestimmt war. Der Teil mit der vorgezeichneten Klubentwicklung mag stimmen. Dass es nicht ganz so einfach war für einzelne Spieler, diesen Weg mitzugehen und nicht nach und nach vom beschleunigenden Zug zu fallen, zeigt sich allerdings darin, dass Kaiser der einzige Feldpieler aus dem Regionalliga-Kader 2012/2013 ist, der überhaupt immer noch bei RB Leipzig spielt. Wie er sich zum Kapitän gemausert hat und in allen Spielklassen eine tragende Figur war, zeigt endgültig, dass Kaiser sich in Leipzig durchaus ganz weit oben in die Vereinsgeschichte eingetragen hat und seine Entwicklung sicherlich nicht selbstverständlich war.

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Pushing the defensive Panikbutton

Neun Tage noch bis zum ersten Pflichtspiel der Saison. Eigentlich nach drei Monaten Sommerpause langsam der Zeitpunkt in der Vorbereitung, zu dem man positiv nach vorn schauen und an Details arbeiten sollte. Vielleicht war es deswegen so erstaunlich, dass Ralf Rangnick am Ende des Trainingslagers davon sprach, dass man nur auf „13, 14, 15 Positionen gut besetzt“ sei.

Wobei das Wörtchen ’nur‘ nicht Teil von Rangnicks Text war, aber man dieses als Leser still mit einbaute, weil man schon ein wenig überrascht sein durfte, dass der Sportdirektor seinen Nummern 16 bis 24 (vom Nachwuchs- und U23-Rest ganz zu schweigen) die Bundesligatauglichkeit absprach. Für den Moment zumindest.

Diese Aussage passt ganz gut damit zusammen, dass nach sechs Gegentoren in den letzten Pflichtspielen im Umfeld von RB Leipzig bezüglich der Defensive und insbesondere wegen der Abwehrkette ein wenig auf den Panikbutton gedrückt wurde.

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RB Leipzig rumpelt sich auf Platz 9

Lang ist sie nicht mehr die Sommerpause im Fußball, die sich in diesem Jahr so endlos lang dahinzieht. Da schon in dieser Woche Olympia beginnt und entscheidende Teile des „Champagner statt Bier“-Podcasts sich erst mal diesem Teil des Sportangebots widmen werden, haben wir schon mal auf den Stand der Dinge bei RB Leipzig geschaut, uns durch Kader und Perspektiven gewühlt und festgestellt, dass nicht alles sicher, aber alles gut ist.

Passend zur Sommerpause ist das ganze wohl noch mehr Plauderei als sonst, dafür aber auch nicht kürzer geworden. Leider hat der Ton etwas dadurch gelitten, dass der Aufnahmepegel zu leise eingestellt war (Tipp: mit Kopfhörern hört es sich ganz vernünftig). In Wirklichkeit haben Dirk, André, Crank und meine Wenigkeit natürlich stimmlich so charmant gesprochen wie immer

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