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Wieder mal ein Vogel-Abschied – RB Leipzigs Nachwuchssaison 2015/2016

Für die U23 begann bereits am Montag, also vorgestern die Vorbereitung auf die neue Saison. Heute tritt man schon zum ersten Testspiel beim Thüringenligisten SV Rositz an. Fünf Wochen Pause waren das. Nicht übermäßig viel.

Die vergangene Saison der U23 von RB Leipzig, die erste in der Regionalliga Nordost, brachte am Ende einen sicheren Klassenerhalt, der sich in der Form lange nicht abgezeichnet hatte. Was einerseits daran lag, dass erst spät klar war, wie viele Teams absteigen würden (nämlich zwei statt im schlimmsten, theoretisch denkbaren Fall fünf) und andererseits daran, dass sich der Nachwuchs vor allem in der ersten Saisonhälfte reichlich schwer tat.

Man brauchte ziemlich lange, um in die Saison hineinzufinden, weil zu Beginn teilweise die Abgeklärtheit und Routine fehlte, was sich in einigen Platzverweisen (am Ende sieben) und einigen frühen Rückständen zeigte. Wenig vorteilhaft dabei, dass man wenig Kaderruhe hatte. Insgesamt setzte man über die Saison 40 Spieler ein. Viel zu viel, um früh ein eingespieltes Team zu etablieren.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2016

Ein Spiel noch bis zur Winterpause, in der dann ab dem 01.01.2016 die Transferperiode II, wie es im Fußballbeamtendeutsch so schön heißt, beginnt. Also jene Zeit beginnt, die den ganzen Januar dauert und in der noch mal Spieler von A nach B wechseln und Millionen verbrannt oder auch gut angelegt werden können.

Bei RB Leipzig hieß es in den letzten Wochen in Bezug auf die kommende Winterpause immer, dass man es eher ruhig angehen wird und gar nicht wirklich Neuzugänge plane. Nun ja, rund um den RasenBallsport mag man viele Sachen glauben. Dass eine ganze Wintertransferperiode lang kein Neuzugang zu verzeichnen ist, gehört aber ziemlich gewiss nicht dazu. Auch wenn es nicht immer so spektakulär zugehen mag wie letzte Saison, als man für Damari und Forsberg im Winter mal eben 10 Millionen Euro auf den Tisch legte.

Wie sehr man sich um Zugänge bemüht, wird auch davon abhängen, wie viele Spieler im Winter Bedarf anmelden, ihre unbefriedigende Situation im Kader gegen einen Spielzeit woanders einzutauschen. Faustformel dafür, ist das untere Drittel in der Liste der Einsatzzeiten abzuklappern.

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Testspiel: RB Leipzig vs. Pogon Szczecin 1:0

Länderspielpause. Wie eigentlich immer in der Fußballmoderne heißt das auch Testspiel. RB Leipzig fand mit Pogon Szczecin einen Gegner aus der ersten polnischen Liga und gewann wie vor einem reichlichen Jahr in Grimma wieder mit 1:0 (Torschütze damals: Tom Nattermann, falls noch jemand was mit dem Namen anfangen kann..), nur dass man diesmal am Cottaweg spielte, wo langsam im Schatten des neuen Trainingszentrumsgebäudes auch ein hübscher, kleiner Testspielplatz erwächst.

Szczecin war über 90 Minuten lang ein prima Testgegner. Nicht nur, weil der Gast mit vernünftigem Engagement angereist war, sondern weil das 4-4-2, das mit einer Mischung aus Aggressivität in vorderster Linie und kompaktem Verteidigen des eigenen Strafraum gespielt wurde, auch eine sehr gute Imitation dessen war, was RB Leipzig sonst so in der zweiten Liga begegnet. Insofern war der Testgegner gut gewählt und das Spiel durchaus halbwegs aussagekräftig.

In die Partie gegangen war RB Leipzig bei Abwesenheit von sieben Länderspielreisenden und fünf Verletzten mit einer Mischung aus Stammelf und B-Elf (oder wie es im modernen Fußballdeutsch heißen würde Herausforderern). Insbesondere das Quartett Teigl, Jung, Khedira und Bruno bekam ausreichend Einsatzzeit, um sich für künftige Pflichtspieleinsätze zu präsentieren.

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