Schlagwort-Archive: 3.Liga 2013/2014

Zuschauerrekorde

Fast 40.000 Zuschauer wie am vergangenen Wochenende beim Spiel zwischen RB Leipzig und dem SV Darmstadt sind für die dritte Liga verdammt viele Menschen auf einem Haufen. Lediglich Fortuna Düsseldorf hatte in seinem Aufstiegsendspiel in der Saison 2008/2009 gegen Werder Bremen II am letzten Spieltag mit 50.000 mehr Zuseher. Für RB Leipzig war es wiederum deutlicher Vereinsrekord, weit vor den 34.000 Menschen, die 2011 das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal gegen Augsburg sehen wollten.

Zuschauerzahlen dienen ja in den fußballbezogenen Diskussionen meist dem Schw…vergleich. ‚Wir haben mehr als ihr und sind deswegen cooler und besser.‘ Und rund um RB Leipzig werden die Zuschauerzahlen meist zur Legitimation der eigenen Existenz herangezogen. ‚Wir haben viele Zuschauer, also müssen wir Recht haben.‘

Ganz so einfach kann man es sich zwar nicht machen, aber Fakt ist zumindest, dass die Zuschauerzahlen beim RasenBallsport sämtlichen Prognosen, die man bei Vereinsgründung so hören konnte, widersprechen. RB Leipzig werde frühestens in der zweiten Liga überhaupt relevante Zuschauerzahlen haben, hieß es damals. Weil das Fußballfell in und um Leipzig verteilt sei, so die Begründung. Eine grandiose, historische Fehleinschätzung, wie man im Nachhinein feststellen durfte.

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Gegen den Trend

Mit dem SV Darmstadt stellte sich am Samstag jenes Team in Leipzig vor, das das besteingespielteste Team der Liga ist. Zumindest statistisch. Denn im Vergleich mit allen anderen Teams der Liga standen die elf meisteingesetzten Spieler der Lilien im Saisonverlauf deutlich am längsten auf dem Feld.

Während anderswo also das eine oder andere Experiment vonstatten ging, stand in Darmstadt fast für die gesamten 35 bisherigen Spieltage das gleiche Team auf dem Feld. 79 der 90 Minuten Spielzeit verbrachte das Stammteam im Schnitt pro Spiel zusammen. Das sind sieben Minuten mehr als beim zweitplatzierten Team in dieser Statistik, dem 1.FC Heidenheim.

Für beide Mannschaften gilt, dass man sich ihren Erfolg ein ganzes Stück aus klaren Kaderstrukturen und keinen größeren Verletzungen erklären kann. Was auch damit zusammenpasst, dass beide Teams im bisherigen Saisonverlauf jeweils nur 20 unterschiedliche Spieler in der Startelf stehen hatte.

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3.Liga: RB Leipzig vs. SV Darmstadt 98 1:0

Vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den SV Darmstadt hatten einige das Gefühl, das man sonst nur vor Relegationsspielen hat. Und letztlich wurde die Partie genau das, ein intensiver, spielerisch nicht immer hochklassiger Fight zweier Mannschaften, die verbissen um den direkten Aufstiegsplatz kämpfen. Mit dem besseren Ende für das Team, das letzlich in den Zweikämpfen ein bisschen mehr investierte, die besseren Einzelspieler und zahlreicheren Chancen hatte und beim Torabschluss glücklicher war.

Es war auch ein Sieg des Publikums, das das Heimteam durch die 90 Minuten trug und phasenweise und vor allem in der Schlussphase für Pokalspielatmosphäre sorgte. Knapp 40.000 Zuschauer, davon irgendwas bis zu 37.000 RB-Anhänger waren Vereinsrekord und somit auch Clubmannschaftsrekord im umgebauten Zentralstadion/ der Red Bull Arena. Und sie zeigten, wie hübsch es in der Schüssel sein kann, wenn sie fast vollständig gefüllt ist. Zusammen mit den knapp 3.000 Gästeanhängern entstand jedenfalls eine prima Fußballatmosphäre, die es so in der dritten Liga nur sehr selten gibt.

Man konnte vor dem Spiel schon ahnen, dass es in dieser Partie nur wenige Chancen geben würde. Darmstadt hatte in den letzten acht Spielen lediglich einen Gegentreffer kassiert und verfügt über die zweitbeste Defensive der Liga. RB Leipzig musste in den letzten fünf Heimpartien auch nur zwei Bälle aus dem eigenen Netz holen. Genau diese Ahnung bestätigte sich dann auch auf dem Platz, wo die jeweiligen Verteidigungsreihen ihren Job weitgehend sehr gut erledigten.

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35.Spieltag – 3.Liga 2013/2014

Der viertletzte Spieltag der Saison steht an. Beziehungsweise ging er gestern in Erfurt schon los, wo sich die Thüringer, mal wieder mit einem Kammlott-Treffer, endgültig den Klassenerhalt sicherten.

Im Mittelpunkt des Spieltags stehen zwei Duelle. Einerseits ist es das Topduell zwischen RB Leipzig und dem SV Darmstadt, nach dem man im Aufstiegskampf mehr wissen wird. Zum anderen geht es auch am Tabellenende um die berühmte Wurst. Und zwar vor allem im direkten Duell zwischen dem VfB Stuttgart II und der SpVgg Unterhaching. Für den Verlierer der Partie winkt ein Abstiegsplatz.

Von Interesse auch das Spiel von Heidenheim in Elversberg, wo der Spitzenreiter mit einem Sieg den Aufstieg in die zweite Bundesliga perfekt machen könnte. Gewinnt RB Leipzig gegen Darmstadt, reicht sogar schon ein Unentschieden. Unter anderem dieses Spiel wird live im Netz zu verfolgen sein (Livestream-Links am Ende des Beitrags).

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Aufstiegsgipfel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den SV Darmstadt 98 (19.04.2014, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger, Ralf Rangnick und Yussuf Poulsen.]

Das Spiel zwischen RB Leipzig und dem SV Darmstadt 98 ist zum jetzigen Zeitpunkt wohl so ziemlich das spektakulärste, das man sich für die dritte Liga vorstellen kann. Im Kampf um den direkten Aufstiegsplatz empfängt der Zweite den Dritten, der aktuell nur einen Punkt zurück liegt und die Bilanz der letzten Wochen und Monate auf seiner Seite hat. Denn seit nunmehr 17 Spielen ist der SV Darmstadt 98 ungeschlagen und damit das derzeit beste Team der Liga.

Einen Makel hat die Bilanz der Hessen allerdings und der besteht darin, dass Darmstadt in Spielen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel sehr schlecht punktet. Nur neun Punkte holte man aus den acht Spielen, vor denen der jeweilige Gegner einen der ersten sieben Plätze belegte. Das macht einen Schnitt von gerade mal reichlich einem Punkt, während Darmstadt in den restlichen Spielen auf mehr als 2,2 Punkte pro Partie kommt. Zum Vergleich: RB Leipzig holte in Partien gegen Topmannschaften durchschnittlich 2,17 Punkte..

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Könige der Drittligastrafräume

Mit Dominik Stroh-Engel und Daniel Frahn treffen am Samstag im Spiel zwischen RB Leizig und dem SV Darmstadt 98 die beiden Top-Stürmer der dritten Liga aufeinander. Wenn Stroh-Engel nicht wäre, der die Saison seines Lebens spielt (bisher erst einmal oberhalb der Oberliga mit zweistelliger Saisonbilanz – 13 Tore in 36 Spielen in Babelsberg), dann hätte Frahn wohl zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal in seiner Karriere Torschützenkönig werden können. Das nur mal nebenbei zur gelegentlich aufblitzenden Kritik am Torjäger und Kapitän von RB Leipzig.

26 Treffer hat Dominik Stroh-Engel 2013/2014 in 31 Einsätzen erzielt. Bei Daniel Frahn sind es 16 Tore in 30 Partien. Zieht man die Elfmeter als spezielle Situationen mal ab, dann bleiben immer noch 19 bzw. 14 Treffer. Von den Toptorschützen der Liga können lediglich Marvin Ducksch (ein Tor alle 176 Minuten) und Adriano Grimaldi (ein Tor alle 177 Minuten) in Sachen Tore pro Minute aus dem Spiel heraus auf Augenhöhe mit Daniel Frahn (ein Tor alle 183 Minuten) und ein Stück hinter Stroh-Engel (ein Tor alle 140 Minuten) agieren.

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Gigant der Liga

Ich hoffe, dass wir den Giganten der Liga ein bisschen ärgern können. (Darmstadts Coach Dirk Schuster am Wochenende gegenüber dem MDR zum Spiel gegen RB Leipzig.)

Kürzlich schon hatte ich an dieser Stelle die These vertreten, dass Darmstadt im Aufstiegskampf keinen Druck verspüren wird. Einer der Gründe ist in oben zitierter Aussage zu sehen. Denn egal, was die Tabelle sagt und egal, wie die sportlichen Kräfteverhältnise tatsächlich sind, in Darmstadt ist man so felsenfest davon überzeugt, im Kampf um Platz 2 der Underdog zu sein, dass es fast schon wieder weh tut.

Ist natürlich immer eine gute Frage, wie sich Favoritenrollen vergeben. Nach Jahresetat? Nach Ablösesummen? Wenn man es sportlich sieht, dann wohl kaum. Denn am 35.Spieltag einer Saison zählen die Investitionen (und auch die müsste man sich noch differenziert anschauen) zu Saisonbeginn und in der Winterpause gar nichts mehr. Dann spielen einfach nur Teams gegeneinander, bei denen die einzige Stellschraube die Arbeit auf dem Trainingsplatz ist.

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3.Liga: Borussia Dortmund II vs. RB Leipzig 3:3

Wenn einem jemand vor dem Spiel ein 3:3 angeboten hätte, dann wäre man wohl aus Sicht von RB Leipzig eher unzufrieden damit gewesen. Bis zum 1:1 nach einer reichlichen halben Stunde und einem Spiel, das die Gäste weitgehend im Griff hatten, hätte man es wohl als absurdes Angebot zurückgewiesen. Ein paar Abwehrschnitzer später hätte man ein 3:3 als unmöglich erscheinendes Endresultat sofort unterschrieben. Und nach dem Schlusspfiff durfte man sich darüber ärgern, dass Daniel Frahn kurz vor Schluss nicht noch den Siegtreffer gemacht hat. In etwa in dem emotionalen Wechselbad der Gefühle verlief das 3:3 von RB Leipzig bei der U23 von Borussia Dortmund.

Nach dem schnell vergessenen Ausflug nach Neugersdorf unter der Woche wollte RB Leipzig in Stammbesetzung den Sieg von Darmstadt am Vortag ebenso mit einem Sieg kontern. Gegenüber dem Spiel gegen Chemnitz vor Wochenfrist gab es dabei abgesehen von der erwarteten auf der Torhüterposition keine Veränderungen im Team. Sodass auch Georg Teigl und nicht der letzte Woche gelbgesperrte Anthony Jung von Beginn an auflaufen durfte.

Mit dem Anpfiff entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen, in dem nicht viel passierte. RB war um Kontrolle bemüht, der BVB lauerte auf Ballverluste und Konter. Und so neutralisierten sich beide Teams vor allem in Mittelfeldduellen.

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34.Spieltag – 3.Liga 2013/2014

Der fünftletzte Spieltag steht in der dritten Liga an. Und wer jetzt immer noch keine Spannung empfindet, dem ist nicht mehr zu helfen. Wobei die Anzahl der Kandidaten für die noch ausstehenden Entscheidungen immer geringer wird.

Im Kampf um Platz 2 geht es wohl nur noch um Leipzig oder Darmstadt. Im Abstiegskampf geht es nach aktuellem Stand nur noch darum, ob Unterhaching, Elversberg oder der VfB II neben Burghausen und Saarbrücken in die Regionalliga wechseln muss. Lediglich im Kampf um Platz 4 gibt es noch einige Kandidaten, von denen Wehen Wiesbaden, Osnabrück und Rostock aktuell durch ihr Landespokal-Ausscheiden den DFB-Quali-Platz am dringendsten brauchen würden. Alle anderen können sich noch über den Landespokal qualifizieren oder sind schon qualifiziert (Stuttgarter Kickers).

Insgesamt vier Spiele haben es geschafft, an diesem Wochenende online übertragen zu werden (Livestream-Links am Ende des Beitrags). Interessanterweise wird es vom Fernduell Darmstadt gegen Leipzig keine Livebilder geben. Von den Topmannschaften ist lediglich Heidenheim dabei. Und aus dem Keller gibt es das ultimative Abstiegsendspiel zwischen Unterhaching und Elversberg. Ein Spiel, das enorm wichtig ist, aber für den Zuseher ziemlich anstrengend werden könnte, angesichts der zuletzt überschaubaren Offensivleistungen beider Teams.

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Sicherung der guten Ausgangsposition

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Borussia Dortmund II (13.04.2014, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Joshua Kimmich. Ab 10 Uhr.]

Weiter geht es mit den wichtigen Dingen des Saisonfinales. Der Ausflug nach Neugersdorf ist aufgrund sportlicher Irrelevanz des Ausscheidens im Sachsenpokal hoffentlich erfolgreich verdrängt und dient im Idealfall der erhöhten Fokussierung auf die kommenden Aufgaben.

Von denen das Spiel bei der U23 von Borussia Dortmund am unspektakulärsten klingt. Gleichzeitig ist die Partie aber im direkten Vorlauf des Aufeinandertreffens mit dem Aufstiegskonkurrenten SV Darmstadt 98 von enormer Wichtigkeit. Denn mit mindestens drei Punkten Vorsprung in das Osterspektakel zu gehen, wäre eine sehr günstige Ausgangsposition. Diese Ausgangsposition etwas zu schwächen, ist aus Sicht des Bundesliganachwuchses wiederum sicherlich ein lohnendes Ziel.

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3.Liga: RB Leipzig vs. Chemnitzer FC 2:1

Zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen bei 7:7 Toren. So die Bilanz vor dem sechsten Spiel von RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC. Wenn man rein das Spielergebnis des neuesten Aufeinandertreffens nimmt, dann war die sechste Auflage eine der Gesamtbilanz entsprechende enge und ausgeglichene Geschichte. So können Ergebnisse manchmal täuschen, denn über weite Strecken der Partie und insbesondere in der ersten Hälfte war RB Leipzig die deutlich dominierende Mannschaft.

Denn der Chemnitzer FC hatte sein Pulver für lange Zeit schon nach einer Minute und einem Schuss aus 20 Metern, der zumindest im Ansatz gefährlich war, verschossen. Was folgte, war für die nächsten reichlich 30 Minuten eine Demonstration der Unterschiede, die es zwischen einem Aufstiegsaspiranten und einem Team, das sich gerade vor dem Abstieg rettet, eben gibt. Vor allem die Geschwindigkeit von Poulsen und Teigl war für die CFC-Hintermannschaft nie unter Kontrolle zu kriegen, sodass beginnend mit Minute 3, als CFC-Kapitän Bankert einen Poulsen-Schuss von der Linie kratzt, in regelmäßigen Abständen Hochbetrieb vor dem von Philipp Pentke gehüteten Tor war.

In der 25. Minute war es dann soweit und Clemens Fandrich erzielte das längst überfällige 1:0. Und wie es dann manchmal so ist, nicht etwa aus einer der vielen klaren Chancen und Spielsituationen heraus, sondern durch einen phänomenalen Sonntagsschuss mit links aus 25 Metern ins linke Toreck. Wenn Fandrich denn mal Tore erzielt, dann offenbar gerne in dieser sehenswerten Art. Schon sein erstes von insgesamt dreien im RB-Dress, das zum 1:0-Endstand gegen den Berliner AK vor einem reichlichen Jahr war ein Fernschuss mit links, damals allerdings in den rechten Winkel.

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33.Spieltag – 3.Liga 2013/2014

Der 33.Spieltag steht an. Und das Unfassbare scheint tatsächlich Realität zu werden (wenn nicht noch außergewöhnliche Dinge passieren). Die kalte Jahreszeit hat bisher keinerlei witterungsbedingte Spielabsage hervorgebracht. Dürfte (ohne das in einer langatmigen Recherche zu prüfen) in der Geschichte der eingleisigen dritten Liga auch ein Novum sein.

Der sechstletzte Spieltag steht wieder im Zeichen des Fernduells um Platz 2 zwischen Darmstadt und Leipzig und des Abstiegskampfes. Aber auch Platz 4 als DFB-Pokal-Qualiplatz hat weiter seine Wichtigkeit. Für Hansa bspw. ist dieser nach dem blamablen Ausscheiden im Mecklenburg-Vorpommern-Pokal (ein Landespokal-Sieg ist der ’normale‘ Weg, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren) zu Hause gegen den Fünftligisten Neubrandenburg enorm wichtig geworden. Osnabrück schied im Niedersachsen-Pokal auch früh aus und ist deshalb heiß auf Platz 4. Alle anderen Mannschaften, die noch im Kampf um Platz 4 stehen, könnten sich aktuell auch noch über den jeweiligen Landespokal für den DFB-Pokal qualifizieren. Sicher ist das aber natürlich in keinem Fall.

Von den lediglich acht Spielen am Samstag übertragen die dritten Programme vier. Und zwar die Spiele der drei Topmannschaften in der Tabelle und ergänzend zum Leipzig-Spiel widmet sich der MDR in einer Konferenz auch der Partie zwischen Halle und Rostock. Ostduell und so.. (Livestream-Links am Ende des Beitrags)

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Auftakt in die Endspielwochen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC (05.04.2014, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger, Ralf Rangnick und Niklas Hoheneder. Ab 13.30 Uhr.]

Die letzten Wochen der Saison halten gerade für die Heimspiele von RB Leipzig einige spektakuläre Duelle parat. Dem absoluten Spitzenspiel vor einer reichlichen Woche folgt nun das aus anderen Gründen nicht viel weniger spektakuläre Duell gegen den Chemnitzer FC. Ein Spiel, das in den letzten Jahren einige interessante und positiv wie negativ emotionale Höhepunkte bot. Und wohl auch diesmal, trotz unterschiedlicher Tabellenvoraussetzungen, ein spannender Kampf wird.

Dabei kann man sich die Statistiken zwischen den Mannschaften zurechtlegen, wie man es gerne mag. In insgesamt fünf Aufeinandertreffen bisher feierte jedes Team jeweils zwei Siege bei einem weiteren Unentschieden und einem Torverhältnis von 7:7. Eine völlig ausgeglichene Bilanz also. In Ligaspielen gegeneinander ist RB Leipzig allerdings bei einem Unentschieden und zwei Niederlagen noch sieglos (2:5 Tore), während man in (Sachsen)Pokal(final)spielen bisher bei zwei Siegen (5:2 Tore) noch eine weiße Weste hat.

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Zu viele unnötige Punktverluste?

Als RB Leipzig vor einer reichlichen Woche bei der SpVgg Unterhaching nur Unentschieden spielen konnte, formte sich die naheliegende Frage, ob RB Leipzig in der aktuellen Saison vielleicht vor allem gegen Mannschaften Punkte lässt, die nicht unbedingt zu den Topmannschaften der Liga gehören.

Zur Beantwortung dieser Frage, wurden alle Spiele der drei Topmannschaften aus Heidenheim, Darmstadt und Leipzig danach ausgewertet, ob der Gegner zum Zeitpunkt des Aufeinandertreffens in der oberen oder unteren Hälfte stand (der erste Spieltag fällt bei dieser Analyse weg, weil vor diesem naturgemäß noch keine Tabellenstände vorhanden waren). Der Theorie nach müssten die Spiele gegen die obere Hälfte der Tendenz nach eher Topspiele gewesen sein, als die Partien gegen Mannschaften aus der unteren Hälfte.

Ein klein wenig überraschend fällt beim ersten Blick auf die Daten auf, dass es bei allen drei Topteams fast keine Differenzen zwischen Spielen gegen die obere und untere Tabellenhälfte gibt. Sprich, de facto heißt das – wenn man die Zahlen ernst nimmt – dass der Tabellenplatz des Gegners für die jeweiligen Spielergebnisse keine entscheidende Rolle spielt. Zu viele unnötige Punktverluste? weiterlesen

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Der Mythos vom Druck

Der Druck liegt eher bei Darmstadt. Darmstadt darf sich keinen Fehler erlauben. Wir werden sehr, sehr wenige Fehler machen. Von daher muss Darmstadt an uns dran bleiben und nicht wir an Darmstadt. (Daniel Frahn im MDR nach dem Spiel in Regensburg)

Ich bin grundsätzlich ein großer Anhänger von klaren Worten, Kampfansagen und Verbalscharmützeln aller Art rund um den Fußball. Wenn Spiele und Spieljahre nicht auch von Menschen begleitet würden, die im Fall der Fälle auch mal sagen, was sie denken und ihre Ziele deutlich formulieren, sähe es mit dem Spaßfaktor rund um den Fußball ganz schön mau aus.

Was ich aber wohl in diesem Leben nicht mehr verstehen werde, ist diese Geschichte mit dem Druck, den Kontrahenten von RB Leipzig in der Endphase der Saison angeblich verspüren sollen. Eine Geschichte, die zuletzt in den Spieljahren 2010/2011 und 2011/2012 gern erzählt wurde. Wahlweise Chemnitz oder Kiel und Halle würden im Laufe der Saison schon noch einbrechen, weil sie dann auch den Druck verspüren würden, der auf den RasenBallsportlern immer laste. Vielleicht erinnert sich der eine oder die andere noch, wie die Spielzeiten endeten.. Von Druck, der den sportlichen Wettbewerb entscheidend beeinflusst hätte, war jedenfalls nichts zu spüren.

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3.Liga: Jahn Regensburg vs. RB Leipzig 0:3

Wenn bei RB Leipzig unter Coach Alexander Zorniger in den letzten knapp zwei Jahren eine Qualität gewachsen ist, dann die, auch unter Druck erfolgreich Fußball zu spielen. Immer wenn man mal das Gefühl hatte, dass nun eventuell eine Negativserie anstehen könnte, die zurückwirft, dann hat man auch immer wieder mal mehr, mal weniger überzeugende Siege eingefahren. Das Auswärtsspiel bei der Hertha vor einem Jahr fällt da ein. Auch das Spiel in Heidenheim im letzten Herbst war ein solches Spiel.

Das Spiel in Regensburg war nach zwei Unentschieden in Folge von ähnlichem Kaliber. Vor allem weil der Kampf mit Darmstadt um Platz zwei ein ziemlich enger ist. Und entsprechend die Spiele gerade gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte fast schon mit Siegzwang versehen sind. Denn letztlich wird sich wohl jene Mannschaft den zweiten direkten Aufstiegsplatz neben Heidenheim sichern, die die wenigsten Fehler in Form von Punktverlusten macht.

In diesem Sinne war der Sieg in Regensburg am Ende einer kraftraubenden englischen Woche ein wichtiger und respektabler, weil man dem Druck standhaltend, ein nicht einfaches Auswärtsspiel zu gewinnen. Denn das klare Endergebnis täuscht ein wenig darüber hinweg, dass RB Leipzig gegen einen giftigen Gegner, der spätestens nach der Pause seine spielerischen Qualitäten mehr als nur andeutete, aber vor dem Tor zu ungenau agierte, auch viel Mühe hatte und nur phasenweise zu überzeugen wusste.

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32.Spieltag – 3.Liga 2013/2014

Weiter geht es im Eiltempo in die ganz heiße Saisonphase. Das Feld der Kandidaten oben und unten wird immer kleiner. Heidenheim ist bei neun Punkten Vorsprung auf Platz 3 und nur noch sieben Spielen wohl schon durch. Darmstadt und Leipzig kämpfen um Platz 2. Und im Tabellenkeller hat sich das Feld potenzieller Abstiegskandidaten auf maximal neun reduziert. Dazu kommt dann noch der Kampf um Platz vier und die direkte Qualifikation für den DFB-Pokal, den die restlichen acht Mannschaften noch mit mehr oder minder guten Aussichten im Visier haben.

Am 32. Spieltag steht das Fernduell um Platz 2 sicherlich im Mittelpunkt. Darmstadt mit der nicht einfachen Aufgabe gegen Halle. RB Leipzig hat es nur nominell in Regensburg einfacher. Im Tabellenkeller gibt es zudem ein direktes Duell, nämlich das zwischen dem VfB Stuttgart II und der SV Elversberg.

Live übertragen vier Partien. Der MDR nimmt sich statt der dritten Liga offenbar wieder nur der Regionalliga an, wo allerdings das wichtige Duell um Platz 1 zwischen Neustrelitz und Magdeburg ansteht. (Livestream-Links am Ende des Beitrags).

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Nur scheinbar mausgrau

[Anmerkung: Eine Pressekonferenz und entsprechend einen Liveticker davon wird es vor der Partie von RB Leipzig bei Jahn Regensburg (29.03.2014, 14 Uhr) aufgrund der engen Zeitabstände in der englischen Woche nicht geben.]

Und weiter geht es. Gestern noch irgendwie zwischen Zufriedenheit über den Punkt und Unzufriedenheit über den verpassten Big Point im Spiel gegen Heidenheim geschwankt und heute schon wieder gedanklich auf zum nächsten Spiel von RB Leipzig. Das bereits morgen in Regensburg beim SSV Jahn angepfiffen wird.

Wenn man an Regensburg denkt, dann hat man erst einmal ein wenig das Bild von einer grauen Maus vor sich. Nie war der Verein besser als Rang 8, nie war man schlechter als Rang 17, den man aber auch nur einmal belegte. Ohne jemals heimlich nach oben schielen zu können, punktet der Zweitligaabsteiger zumindest so regelmäßig, dass man sich von den Abstiegsplätzen fernhält. Aktuell führt man entsprechend auf Platz 12 mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz das Feld der Mannschaften, die realistisch gesehen überhaupt noch für den direkten Abstiegskampf in Frage kommen, an.

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