Presse 20.04.2018

Am morgigen Samstag dann für RB Leipzig das erste Endspiel um Europa gegen die TSG Hoffenheim. Wenn man im schlimmsten Fall am Ende der Saison nicht einen Platz belegen will, mit dem man in die maximal drei Qualifikationsrunden zur Europa League geschickt wird, dann muss man sich in der Endtabelle vor Hoffenheim platzieren. Zu diesem Zeitpunkt der Saison bedeutet das, dass man das direkte Duell gewinnen muss. Das hätte auch den Vorteil, dass man dann sogar weiterhin von einem Platz in der Champions League träumen kann, da sich Dortmund und Leverkusen davor an diesem Spieltag gegenseitig Punkte wegnehmen.

Auf Seiten von RB Leipzig fallen Marcel Sabitzer, Konrad Laimer, Marcel Halstenberg und Philipp Köhn weiter langzeitverletzt aus. Dayot Upamecano und Naby Keita sind zudem fraglich, weil sie bisher nur individuell trainierten.

Auf Seiten der TSG fehlen Stefan Posch und Dennis Geiger verletzt. Wie RB schielt auch die TSG noch auf Platz 4, weiß aber auch, dass man dafür wohl einen Sieg in Leipzig braucht. Könnte entsprechend ein hübsches Spielchen werden.

Die Red Bull Arena ist auf Heimseiten schon seit längerem ausverkauft. Im Gästebereich werden 1.500 Fans erwartet. Die Tageskasse wird aber trotzdem nicht geöffnet. Die Partie war ja immer ein bisschen als Familientag geplant. Entsprechend gibt es vor dem Spiel auf der Festwiese auch Kinder- und Familienbespaßung. 12.30 Uhr geht es los.

Geleitet wird die Partie von Tobias Welz. Seine RB-Premiere in der Bundesliga. In der zweiten Liga war er schon zweimal bei Leipziger Partien am Start. Jeweils auswärts beim FC St. Pauli und in Duisburg (als der MSV sich am letzten Spieltag durch einen Sieg gegen RB noch in die Relegation rettete), jeweils 1:0-Siege für die Gastgeber. Zwei Spiele, in denen man den Eindruck hatte, dass Welz es tunlichst vermied, sich mit dem beide Male recht hitzigen Heimpublikum anzulegen. Das Heimpublikum ist dieses Mal zumindest schon mal auf Leipziger Seite..

Ralph Hasenhüttl findet Ademola Lookman super und hätte ihn gern noch länger im Team als nur bis zum Sommer. Da liegt er dann auf einer Linie mit seinem Sportdirektor Rangnick, der zuvor ähnliches erklärt hatte. In Everton hat man ein lapidares ‚Jeder hat seinen Preis, aber der wird hoch sein‘ dafür übrig und erlaubt sich den Seitenhieb, dass Lookmans Wünsche, bei RB mehr Spielzeit als in Everton zu bekommen, nicht so richtig aufgingen (bisher zumindest nicht, denn Hasenhüttl kündigte verstärkte Spielzeiten für den Engländer an). Könnte eher mühselig werden, einen möglichen Lookman-Wechsel zu verhandeln.

Mit Ralph Hasenhüttls Vertrag geht es derweil aktuell nicht voran. Man habe jetzt in dieser Phase andere Probleme erklärt der Trainer. Ein Gespräch habe es zwischen den Parteien diese Woche nicht gegeben. Eine Auskunft, wann man sich wiedertrifft, gab es auch nicht.

So ähnlich sieht es auch bei Timo Werner aus, der bei der LVZ bekundet, dass er für das Thema Vertragsverlängerung in seinem Kopf keinen Platz hat vor der WM. Rangnick hatte jüngst erklärt, dass er noch mal einen Versuch vor der WM startet, Werner blockt das aber offenbar ab. Zwei Jahre Vertrag hat er ja aber auch noch. Diesen Sommer dürfte da keine akute Notsituation entstehen.

Ganz vage und ganz am Rande ist Benjamin Hinrichs in Leverkusen spätestens dann unzufrieden, wenn ihm mit Mitchell Weiser ein weiterer Spieler vor die Nase gesetzt wird und könnte den Verein verlassen wollen. Möglich dass da auch RB die Nase in den Wind hält, meint fussballtransfers.

Aus England wird berichtet, dass Liverpool und RB Leipzig gern Karim Adeyemi holen würden. 16 Jahre. Offensivkraft in der U19 der SpVgg Unterhaching. Deutscher U16-Nationalspieler. Klingt durchaus nach dem Beuteschema von Rangnick, der ja verstärkt 15- bis 16-jährige Toptalente holen wollte.

Die DFL hat allen Vereinen die Lizenz für die erste und zweite Bundeliga für die nächste Saison im ersten Schritt erteilt, dabei aber auch Bedingungen und Auflagen ausgesprochen. Welche Vereine nachbessern müssen, ist nicht bekannt. RB Leipzig hatte in den letzten Spielzeiten keine Probleme mehr die Lizenz zu bekommen. Wirtschaftlich ist man nach den Kriterien der DFL ein gesunder Verein. Und das Vereinskonstruktionszeugs wurde bereits 2015 beim Aufstieg in die zweite Liga geklärt.

Fanverband und Rasenballisten mit einer gemeinsamen Erklärung, in der man sich in einer Vorbildfunktion für andere Fangruppen sieht und gegenseitigen Respekt einfordert. Auch werden alle dazu aufgrufen, sich hinsichtlich ihres Verhaltens beim Leverkusen-Spiel selbst zu hinterfragen. Nehmen wir es als politisches Zeichen, dass man diese Erklärung zusammen mit den Rasenballisten verfasst, nachdem auf der Gruppe von verschiedenen Seiten zuletzt alles abgeladen wurde, was sich nur so finden ließ. Wird durchaus beim Spiel gegen Hoffenheim auch interessant, wie es so im Fanblock zugeht. Bei den Auswärtsspielen in Marseille und Bremen war von den Dissonanzen wenig zu spüren. Beim Heimspiel nun könnte es aber durchaus noch mal einen Nachhall geben.

Die Frauen von RB Leipzig am Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei den Lieblingsfreundinnen vom Bischofswerdaer FV. Beide Teams fochten schon letzte Saison in der Landesliga den einen oder anderen Strauß aus. Diese Saison trennt die Vereine in der Regionalliga sportlich so einiges. Dürfte trotzdem ein ziemlich hart umkämpftes Spiel werden, in der RB als Vierter natürlich Favorit ist.

Die U19 von RB Leipzig bereits am morgigen Samstag (21.04.2018) mit dem Heimspiel gegen den Chemnitzer FC. Die Gäste sind Tabellenletzter mit nur noch minimalen Chancen auf den Klassenerhalt. Dafür müsste man wohl bei RB gewinnen. Schwere Aufgabe, auch wenn die Saison von RB nicht gut ist und auch wenn diverse Leipziger U19-Spieler unter der Woche mit der deutschen U18 unterwegs waren und andere U19-Spieler beim Profitraining halfen. Anstoß der Partie ist 11 Uhr am Cottaweg.

Perfekt macht den fußballerischen Großkampftag mit U19 und Profis dann die U17, die zwischen den beiden Mannschaften am Samstag (21.04.2018), um 13.30 Uhr am Cottaweg antritt. Dort empfängt man den 1.FC Magdeburg. Auch die stecken mitten im Abstiegskampf und sind praktisch nicht mehr zu retten. Falls sie doch noch Restchancen wahren wollen, müssen sie in Leipzig gewinnen. Da RB immer noch um den Staffeltitel kämpft, scheint diese Aufgabe deutlich eine Nummer zu groß für den 1.FCM.

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Presse 19.04.2018

Gestern erstes Training der Woche bei RB Leipzig. Bruma und Naby Keita fehlten bzw. trainierten individuell. Reine Vorsichtsmaßnahme hieß es dazu.

Aus Portugal weht gerüchtetechnisch der Name Ricardo Pereira herüber. Offensiver Rechtsverteidiger vom FC Porto. 24 Jahre alt. Vermutlich sehr teuer. Relevanz des Gerüchts: unklar.

Wie mühselig dieses ganze Transfergerüchtedingens ist, zeigt schön der Fall Nadiem Amiri. Montag noch war der Kicker auf dem ‚Interesse von RB ist erkaltet, weil zu teuer für die zuletzt gezeigten Leistungen‘-Trip. Heute ist die BILD mit einem ‚Amiri bei RB weiter Kandidat; Leipzig in der Verhandlungs-Pole-Position‘-Artikel dran. 17 Millionen sind per Ausstiegsklausel zu bezahlen, wenn man Amiri will. Vor knapp zwei Jahren wollte man ihn noch. Auch letzten Sommer galt RB als interessiert.

Ralf Rangnick im Kicker in Bezug auf Ademola Lookman mit einer Art Bekenntnis, dass man den Offensivmann auch gern über den Sommer hinaus behalten würde. Allerdings könne man noch nicht sagen, was im Sommer ist, weil das davon abhänge, was der FC Everton will, weil man ja keine Kaufklausel habe.

Die LVZ vermeldet, dass Christian Müller ab Oktober im Marketing von RB Leipzig arbeitet. Der Ex-RBLer, der sich einst so schwer das Knie verletzte, war ja in den letzten Jahren schon zur Orientierung in verschiedensten Abteilungen von RB unterwegs. Nun hat er offenbar seine Position gefunden und kriegt einen festen Arbeitsvertrag.

Marcel Sabitzer wurde gestern operiert. Inklusive der üblichen ‚Alles gut gelaufen, bin hoffentlich bald wieder da‘-Bildchen auf den Social-Media-Kanälen. Bleibt zu hoffen, dass er bis zur Vorbereitung auf die neue Saison tatsächlich vollständig genesen ist. Wie wichtig er in Bestform ist, hat er in der Hinrunde dieser Saison bewiesen.

Wer irgendwas mit PR zu tun hat, kann sich nächste Woche bei RB Leipzig durch die Räume führen lassen und Kommunikationschef Florian Scholz lauschen. Die Deutsche Public Relations Gesellschaft lädt zu diesem Event.

Bei RBlive ein Bericht über einen Prozess gegen ein Ex-Mitglied oder Mitglied (das ist wohl ein wenig unklar) von L.E. United wegen Zeigens eines Hitlergrußes beim Testspiel in Dessau letzten Sommer (damals war er offenbar in jedem Fall noch bei L.E. United). Eingestellt wegen widersprüchlicher Aussagen der Polizeibeamten und entsprechend fehlender, klarer Beweislage. Der Angeklagte erklärte seine Armbewegung als Winken.

Die deutsche U18-Nationalelf gestern mit einem 2:1 in Österreich. Julian Krahl, Elias Abouchabaka und Niclas Stierlin aus dem RB-Nachwuchs standen in der Startelf. Kilian Ludewig wurde zur Pause eingewechselt. Stierlin schoss den Siegtreffer. Ex-RBLer Nicolas Kühn schoss für Deutschland den zwischenzeitlichen Ausgleich.

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Presse 18.04.2018

Transfergerüchte-Namedropping. Der Express wirft Leonardo Bittencourt in den Ring. Wirkt nicht ganz so abwegig wie das van-Buyten-Gerücht des Express einst beim Aufstieg in die Bundesliga. Ganz naheliegend finde ich den Namen allerdings auch nicht. Sich bei Absteigern aus der Liga umzugucken, macht insgesamt aber immer Sinn (Stichwort Werner). Ob das dann auf einen wie Bittencourt hinausläuft, wird man sehen.

Aus Mexiko weht der Name Diego Lainez herüber. 17 Jahre. Offensivspieler. Angeblich bereits Kontakt mit AS Monaco und RB Leipzig. Noch kein offizielles Angebot. Naja, sehr vages Gerücht.

Sportbild haut derweil den Namen Yussuf Poulsen in die Verlosung. Weil der schon bei RB spielt, muss es um einen Wechsel in die andere Richtung gehen. Wolfsburg hat angeblich Interesse an Poulsen, um die Sturmprobleme im Team zu lösen. Warum sollte Poulsen nach Wolfsburg gehen? Und warum sollte er dort stürmertechnisch die Fußspuren von Mario Gomez ausfüllen können? Um solche Fragen geht es bei Transfergerüchten aber wohl nicht..

Dass sich Altersgrenzen in der Bundesliga weiter nach unten verschieben, zeigt schön die Tatsache, dass Kai Havertz den Rekord für den Spieler, der am frühesten 50 Bundesligaspiele absolvierte, von Timo Werner übernahm. Erst in zwei Monaten wird Havertz 19 und hat schon fast zwei Spielzeiten in der Bundesliga hinter sich.

Die Mitteldeutsche Zeitung listet noch mal die Einnahmen aus der Europapokal-Saison von RB Leipzig auf und kommt auf jene 40 Millionen, die hier letztens schon mal im Blog erwähnt wurden. Dazu kommen dann noch mal ein paar Millionen, die man wegen der Erfolge in Europa in der internationalen TV-Vermarktung der DFL ab nächste Saison mehr kassiert.

Die LVZ mit einem Interview mit einem Schwabenballisten zum Leverkusen-Montags-Boykott-Kram. Mit den ja bereits aus ihrem Text nach dem Spiel bekannten Positionen.

Irgendwas mit einem digitalen Stadtmodell Leipzigs, das auch für RB interessant sein könnte, weil sich so das neue Stadion bzw. das Stadion in seiner Nach-Umbau-Variante präsentieren ließe, in der LVZ.

Irgendwas mit RB Leipzig als Sponsor für ein Scheibenholz-Rennen am 01.05.2018 bei LVZ und BILD.

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Presse 17.04.2018

Zweiter trainingsfreier Tag bei RB Leipzig. Man sammelt noch mal Frische und Kraft für die letzten vier Spiele. Abgeschrieben hat man den Sprung auf einen Champions-League-Platz noch nicht. Das Duell gegen Hoffenheim am Samstag hat diesbezüglich wegweisenden Charakter.

Wobei diese Rangnicksche ‚wir können auch vier Spiele am Stück gewinnen, um in die Champions League einzuziehen‘-Nummer ein bisschen an die Beierlorzer-Saison in der zweiten Liga erinnert, als man sich auch lange vorrechnete, dass man ja mit diesen und jenen Ergebnisssen vielleicht doch noch aufsteigen könnte. Bis dann die Niederlagen gegen St. Pauli und Sandhausen kamen. So richtig viel weist aktuell halt nicht darauf hin, dass RB tatsächlich so stabil auftreten kann, dass man noch vier Spiele am Stück gewinnt.

Der Kölner Stadtanzeiger sieht beim 1.FC Köln Interesse an Benno Schmitz. Nach dem Sieg von Mainz gegen Freiburg gestern ist Köln fast abgestiegen. Entsprechend kann man die kommende Zweitligasaison planen. Schmitz hat lange nicht gespielt, aber für einen Zweitligisten wäre es sicherlich keine schlechte Verstärkung. Zumal Schmitz sich noch entwickeln und eventuell mit zu einem Bundesliga-Spieler wachsen kann. Eventuell spielt beim möglichen Interesse auch die Verbindung zu Schmitz über Rangnicks ehemalige rechte Hand Frank Aehlig eine Rolle.

Bremen gegen Leipzig knackte laut Meedia am Sonntagabend bei Sky die Millionenmarke. Erstaunlich gute Quote. So viele Zuschauer hat RB sonst in der Bundesliga nur, wenn man gegen Bayern oder Dortmund, also die Topquoten-Garanten spielt.

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Presse 16.04.2018

Gestern das 1:1 von RB Leipzig bei Werder Bremen. Vor der Partie musste man ein wenig Angst haben, dass RB vielleicht gegen den nächsten Gegner mit einem intensiven Spielstil baden geht. Dem wollte Hasenhüttl defensiv begegnen, lag zur Pause aber trotzdem 0:1 zurück. In der zweiten Halbzeit wurde es dann offensiver und am Ende stand es durchaus verdient 1:1.

Nach einer halben Stunde hatte Niklas Moisander die Bremer in Führung geschossen. Wobei geschossen relativ ist, denn der Ball kullerte über die Linie, nachdem Moisander einen Lattenabpraller aus 14 Metern direkt genommen hatte. Nach der Pause sorgte Einwechsler Ademola Lookman früh für das 1:1. In der Schlussphase hatten dann beide Teams noch mal riesige Chancen auf den Sieg.

Offiziell war das Stadion in Bremen mit 42.100 Zuschauern ausverkauft. Was angesichts eines deutlich nicht ausverkauften Gästebereichs ein wenig seltsam anmutet. Offiziell rund 800 Gästefans sollen dagewesen sein. Angefühlt hat es sich eher wie weniger.

Nach dem 1:1 in Bremen ist RB Leipzig nun Fünfter. Vier Punkte und 15 bzw. 13 Tore Rückstand sind es schon auf Leverkusen und Dortmund auf den Plätzen 3 und 4. Fünf Punkte in vier Spielen aufholen? Da wird man schon fast eine perfekte Bilanz brauchen. Aktuell steckt man eher im direkten Kampf um die Europa-League Plätze und hat einen Punkt Vorsprung auf Hoffenheim und Frankfurt. Keiner will Platz 7, weil man dann bereits im Juli in die Europa-League-Quali muss. Wird Frankfurt Siebter (oder schlechter) und gewinnt den DFB-Pokal, dann wird sogar Platz 6 der Quali-Platz. Will man nächste Saison direkt in die Gruppenphase der Europa League einziehen (falls das mit der CL nichts mehr wird) und will allen Eventualitäten aus dem Weg gehen, dann sollte man sich Platz 5 sichern, also am Ende auf jeden Fall vor Hoffenheim stehen. Das verdeutlicht auch noch mal die Wichtigkeit des Duells am Samstag mit der TSG.

Marcel Sabitzer muss an seiner erneut ausgekugelten Schulter operiert werden. Drei Monate(!) Pause. Das ist ganz schön arg viel, gibt ihm aber aufgrund des Verletzungszeitpunkts die Chance relativ pünktlich zur Vorbereitung auf die neue Saison wieder einzusteigen. Tut ja dem Kopf vielleicht auch mal ganz gut, jetzt für länger mit dem Fußball zu pausieren.

Die LVZ mit einem Bericht zum neuen Fanshop an der Red Bull Arena. Das ist keine ganz neue Geschichte. Neu ist die Geschichte, dass es angeblich noch Fanshop-Ableger am Bahnhof und am Flughafen geben soll. Ob das Sinn macht, Fanartikel auf immer mehr Flächen, die ja auch Geld kosten, zu verkaufen, weiß ich nicht. Gehört aber auch glücklicherweise nicht zu meinen Tagesaufgaben, einzuschätzen, inwieweit diese Form der Kapitalisierung von Fans für den Verein gewinnversprechend ist.

Aus Frankreich weht der Name Loreintz Rosier herüber. 19 Jahre. Aus der zweiten Mannschaft des Zweitligisten FC Souchaux. Scheint mir jetzt nicht das Qualitätslevel, mit dem man sich für die kommende Saison zu verstärken versucht, aber was weiß ich schon. Querverbindung ist schon mal Ex-Red-Buller Peter Zeidler, der in Souchaux Trainer ist.

Aus Dänemark heißt es, dass Zorniger gern Anthony Jung bei Bröndby behalten wollen würde. Jungs Vertrag in Leipzig läuft 2019 aus. Eine erneute Leihe ist also nicht möglich. (Außer Jung verlängert noch mal in Leipzig, hahaha.) Da wird es wohl am ehesten darum gehen, dass RB noch ein paar Euro rauskriegt. Viel wird da aber nicht zu holen sein. Unklar auch noch, ob Jung überhaupt bei Bröndby bleiben will. Da hat er sich offenbar noch nicht entschieden.

Yvon Mvogo wäre nächste Saison gern die Nummer 1 bei RB, ansonsten steht weiter eine Leihe im Raum, heißt es aus der Schweiz. Nummer 1 ist aktuell ziemlich unrealistisch. Blöd gelaufen für ihn, dass Gulacsi ausgerechnet in diesem Jahr sehr stabil geworden ist. Vielleicht geht RB ja kommende Saison mit Gulacsi, Marius Müller, Coltorti plus irgendeinem Nachwuchs-X in die Saison. Wäre vom Niveau her vermutlich ähnlich dem, was man jetzt hat.

Die Frauen von RB Leipzig am Wochenende mit einem weiteren Sieg in der Regionalliga. Im letzten Heimspiel der Saison mit viel Gruppenphotos, Choreo, Kuchen, aber auch Fußball schlugen sie den BSC Marzahn mit 3:0. Nina Schuster, Lisa Pfretzschner und Sophie Görner schossen die Tore vor reichlich 200 Zuschauern. Dass es noch für Platz 3 am Ende reicht, ist weiterhin unwahrscheinlich, aber kleine Restchancen gibt es.

Für die U19 von RB Leipzig endet in der Bundesliga eine Siegesserie von fünf Spielen. Beim FC St. Pauli spielte man 2:2. Erik Majetschak glich zweimal aus. Einmal sehr früh in der Partie und einmal kurz vor Abpfiff. Dabei spielte RB eine halbe Stunde lang wegen einer roten Karte in Unterzahl. In der Bundesliga liegt man weiter auf Platz 5. Vier Spiele sind es noch. Maximal Platz 4 wäre noch drin.

Bleibt die U17 von RB Leipzig, die auch beim FC St. Pauli antrat und mit 2:0 gewann. In der Bundesliga liegt man weiter einen Punkt vor Hertha an der Tabellenspitze, aber man hat ein Spiel mehr absolviert als die Berliner.

Presse 16.04.2018 weiterlesen

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Presse 13.04.2018

Es hatte ein schöner Abend werden sollen. Es wurde ein mittleres Debakel. 2:5 verliert RB Leipzig gestern bei Olympique Marseille und verabschiedet sich aus der Europa League. Völlig verdient, weil die Franzosen über 180 Minuten das eher deutlich bessere Team waren.

Wie schon gegen Leverkusen Leipzig in Marseille mit einer ziemlich grausamen Defensive. Was die Gastgeber da teilweise rund um den RB-Strafraum anstellen durften, war eher bedenklich. Vor allem weil RB sich vorgenommen hatte, im dichten Netz zu verteidigen. Wie schon gegen Leverkusen scheiterte man aber nicht an den Lücken in der taktischen Formation, sondern am Verteidigen von Standards und von Kontern nach eigenen Standards am Marseille-Strafraum. Vier von fünf Toren kassierte man auf diese Weise in Marseille. Viel zu viel.

Dabei hatte man mit einem perfekten Start das Publikum im Stade Velodrom gut eingebremst. Bruma hatte bereits in der zweiten Minute getroffen. Doch ein Eigentor von Stefan Ilsanker und ein Treffer von Bouna Sarr drehten die Partie noch in den ersten zehn Minuten und verwandelten die heimische Arena in ein Tollhaus. Der genesene Florian Thauvin schoss noch vor der Pause Olympique Marseille zum 3:1. Jean-Kevin Augustin ließ durch sein Tor zum 3:2 Leipzig zehn Minuten nach der Pause kurzzeitig wieder am Halbfinale schnuppern. Dimitri Payet sorgte nur vier Minuten später mit spektakulärem Außenrist-Treffer für die sofortige Ernüchterung. Hiroki Sakai machte in der Nachspielzeit dann mit einem Empty-Net-Goal alles klar.

Reichlich 60.000 Zuschauer hatten sich in Marseille versammelt. Rekord bei einem Olympique-Europapokal-Heimspiel. Knapp 600 RB-Fans waren mit in den Süden Frankreichs gereist. Im Fernsehen schauten 2,56 Millionen Leute im Schnitt zu. Eine gute Quote. Die beste Sport1-Quote für RB in dieser Saison. Aber den Rekord von Dortmund in Bergamo (2,78 Millionen) knackte man nicht.

Damit ist die erste Europapokal-Saison von RB Leipzig beendet. Insgesamt darf man sicher zufrieden sein damit, dass man bei der Premiere gleich zwölf Spiele hatte und ins Viertelfinale der Europa League einzog. Die jeweilige Art und Weise des Ausscheidens in Champions League und Europa League vor allem wegen schlecht verteidigter Standards ist der Schatten auf der Erfolgsgeschichte.

Auch dass man sich scheinbar ein bisschen vom Publikum in Marseille beeindrucken ließ, darf bedenktlich stimmen. Ralph Hasenhüttl schien deswegen nach dem Spiel jedenfalls ziemlich angefressen und vermeldete, dass er geglaubt hatte, sein Team sei diesbezüglich schon weiter.

Rund 40 Millionen dürfte der Ausflug nach Europa allein durch UEFA-Prämien für sportlichen Erfolg plus UEFA-Vermarktungserlöse wert sein (siehe RBlive). Dazu kommt noch, dass die Erlöse aus der internationalen TV-Vermarktung durch die DFL ab kommender Saison bei RB Leipzig deutlich steigen. Das dürften im ersten Jahr auch mal eben irgendwas zwischen fünf und zehn Millionen mehr sein als der bisherige Sockelbetrag. Die erste Europapokal-Saison dürfte als wirtschaftlich bis zu 50 Millionen Euro gebracht haben. Für einen Verein, der in seiner ersten Bundesligasaison noch einen Umsatz von geschätzt 160 Millionen Euro hatte, keine unwesentliche Summe. Und da ist noch nicht mal eingerechnet, dass man auch in der nationalen TV-Vermarktung in der kommenden Saison wieder einen Sprung machen wird (hat ja auch mit dem Erfolg in Europa nichts zu tun).

Am Sonntag Abend geht es mit dem Spiel bei Werder Bremen weiter. Die sind in der Rückrunde eines der besten Bundesligateams und unter Kohfeldt zu Hause seit Ewigkeiten ungeschlagen. Ein Team mit viel Dynamik und gutem Anlaufen gegen den Ball. Aber auch ein Team, das gut Fußball kicken kann. Wird am Ende zweier englischer Wochen und nach neun Gegentoren in zwei Spielen in jeder Hinsicht eine große Herausforderung für RB. Zumal man im Kampf um die Champions League bereits ordentlich unter Zugzwang ist. Bei einer Niederlage läge man fünf Punkte hinter Platz 4. Das wäre wohl zu viel bei dann nur noch vier Spielen.

Auf Seiten von RB neben Laimer und Halstenberg noch weitere Ausfälle. Marcel Sabitzer ist mit seiner ausgekugelten Schulter, die er sich im Europapokal zuzog (dieselbe Verletzung wie er sich in Monaco zuzog), keine Option. Dayot Upamecano hat Oberschenkel und ist für bis zu zehn Tage raus. Und bei Timo Werner ist auch fraglich, ob er es bis Bremen schafft. Aber auch jenseits dessen ist mit ein paar Wechseln zu rechnen. Frische und so.

Bei Werder Bremen sind derweil weiterhin Ludwig Augustinsson und Aron Johannsson außen vor. Vor allem Augustinsson ist als Ausfall schmerzhaft.

41.000 Zuschauer werden in Bremen erwartet.. Im Gästeblock werden es bis zu 800 Fans sein.

Schiedsrichter der Partie zwischen Bremen und Leipzig ist Christian Dingert. Sein neuntes RB-Spiel, sein drittes in der Bundesliga. War schon letzte Saison beim RB-0:3 in Bremen der Spielleiter. Ein paar seltsame Zweikampfentscheidungen in der Vergangenheit, manchmal ein paar Probleme mit dem Verteilen von Karten.

Ralf Rangnick vor dem Marseille-Spiel mit der Aussage, dass man schon bald wieder mit Ralph Hasenhüttl über die Vertragsverlängerung spricht und den zugespielten Ball gern aufnimmt. Bisher sei es ja schwierig gewesen wegen der englischen Wochen. Nun, zumindest das Problem mit der Terminknappheit hat man ja jetzt nicht mehr.. Mal sehen, ob und wie schnell es finale Entscheidungen und Bekanntmachungen gibt.

Die Frauen von RB Leipzig am Sonntag (15.04.2018) mit ihrem schon letzten Heimspiel der Saison. Mit dem BSC Marzahn empfängt man noch mal eines der besseren Teams der Liga. Die liegen auf Platz 6 der Tabelle, elf Punkte hinter RB. Anstoß am Gontardweg ist 14 Uhr. Wer nicht nach Bremen fährt, kann da sicherlich einen schönen Nachmittag verbringen.

Die U19 von RB Leipzig reist bereits am Samstag zum FC St. Pauli. Mit fünf Siegen hintereinander in der Bundesliga läuft es zumindest ergebnistechnisch inzwischen beim RB-Nachwuchs. St. Pauli ist ein gutes Mittelfeldteam, das nur sieben Punkte hinter RB auf Platz 7 liegt.

Auch am Samstag tritt die U17 von RB Leipzig auch beim FC St. Pauli an. Hier sind die Verhältnisse zwischen beiden Mannschaften aber klarer. St. Pauli hier auch Siebter, aber bereits 22 Punkte hinter Spitzenreiter RB.

Presse 13.04.2018 weiterlesen

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Presse 12.04.2018

Heute Abend ist Europapokal-Abend. Viertelfinal-Rückspiel bei Olympique Marseille. 1:0 liegt RB Leipzig zur Hälfte in Führung. Im Rückspiel will man schnell ein Tor machen, die Stimmung im Stadion abwürgen und ein dichtes Netz im Spiel gegen den Ball spinnen. Mal sehen, was davon dann aufgeht. Marseille übt derweil schon mal intensiv Elfmeterschießen.

Auf Seiten von RB Leipzig ist Timo Werner fraglich. Oberschenkelprobleme. Wenn er heute schmerzfrei ist, spielt er. Wenn nicht, dann nicht. Naby Keita kann nach seiner Hüftprellung offenbar in jedem Fall spielen. Ademola Lookman fehlt wie gewohnt mangels Spielberechtigung. Konrad Laimer und Marcel Halstenberg geben die Verletztenfraktion, zu der auch Philipp Köhn gehört. Der Kader stellt sich letztlich derzeit praktisch von selbst zusammen.

Auf Seiten von Olympique Marseille geht man davon aus, dass Topscorer Florian Thauvin wieder in der Startelf steht. Seit der letzten Länderspielpause hatte er verletzt gefehlt. Das ist für Marseille durchaus eine gewichtige Verstärkung. Steve Mandanda fällt im Tor weiter genauso aus wie Innenverteidiger Adil Rami. Noch fraglich ist Rolando. Im Hinspiel hat Marseille aber gezeigt, dass man auch ohne Rami und Rolando eine gute Innenverteidigung auf den Platz gezaubert bekommt.

Wettertechnisch wird es eher ungemütlich. Gestern schon viel Niederschlag in Marseille. Auch heute wird eigentlich ganztägig Regen erwartet. Könnte auch eine hübsche Schlammschlacht am Abend geben.

Irgendwas um die 60.000 Besucher werden in Marseille erwartet. Eine ordentliche Kulisse, die an guten Tagen auch ordentlich loslegen kann. RB Leipzig reist wohl mit knapp 600 Fans an.

Schiedsrichter der Partie ist der Niederländer Björn Kuipers. Extrem erfahrener Mann, der schon bei Europa-League-Finale, Champions-League-Finale, bei WM und EM Spielleiter war. Und nun die Ehre hat, auch mal ein RB-Spiel zu leiten. Oder so. Hab ihn noch nie bewusst gesehen und entsprechend fällt mir zu Kuipers nichts ein.

Gestern wurde die Vertragsverlängerung von Marcel Sabitzer bekanntgegeben. War jetzt kaderplanungstechnisch nicht die dringlichste Position, da der Vertrag eh noch bis 2021 lief. Vor zwei Jahren fand die letzte Verlängerung statt. Nun kommt noch mal ein Jahr drauf. Und vermutlich eine ordentliche Stange Geld. Zudem wurde offenbar eine Ausstiegsklausel aus dem Vertrag gestrichen, das deutete zumindest Ralf Rangnick an. Halstenberg kürzlich bis 2022 verlängert, nun Sabitzer, da könnte ein ganz gutes Gerüst zusammenwachsen, das es vielleicht auch verkraftet, wenn dann immer mal ein Spieler der Qualität Keita oder Werner oder Upamecano den Verein verlässt. Aber das ist etwas arg viel geglaskugelt.

Ralf Rangnick sieht die Verlängerung von Marcel Sabitzer jedenfalls als Zeichen auch an andere und will nun eine Verlängerung mit Timo Werner noch vor der WM intensiv angehen. Wenn er Werner eine Verlängerung um ein bis zwei Jahre und ohne Ausstiegsklausel aus dem Kreuz leiert, dann wäre das tatsächlich ein krasses und überraschendes Zeichen. Aber diese Vertragsnummer zieht sich ja jetzt schon seit ein paar Monaten.

Aus Frankreich weht der Name Jérôme Roussillon als Gerücht herüber. Linksverteidiger, 25, spielt in Montpellier. Ein Name, den man erstmal auch wieder ganz weit in den Hinterkopf schieben kann, weil eigentlich nicht das normale Beuteschema.

Aus dem Westen der Republik heißt es, dass RB und Jannes Horn immer noch ein Thema ist. Linksverteidiger, 21, in Köln unzufrieden mit Einsatzzeiten. Im Winter zeigte RB schon mal Interesse, weil man einen Halstenberg-Ersatz suchte.

Und aus dem Kicker heißt es, dass RB im Winter auch bei Freiburg und Linksverteidiger Christian Günter angefragt hat (da gibt es ja inzwischen eine ganze Liste an Namen, bei denen wegen eines Halstenberg-Ersatzes angefragt worden sein soll). Offensichtlich erfolglos. Aktuell verhandelt Günter mit Freiburg über eine Verlängerung seines bis 2019 laufenden Vertrags.

Ex-RBLer Pascal Borel taucht vor dem Duell seiner Ex-Klubs am Sonntag im Weser Kurier auf und findet, dass mit Bremens Jiri Pavelenka und Peter Gulacsi die besten Torhüter der Liga aufeinandertreffen.

Eine Erklärung zu den Ereignissen von Montag von Seiten der Boykottier-Fraktion bei den Rasenballisten. Mein spontaner Gedanke zu dem Text war ‚zum jetzigen Zeitpunkt wenig hilfreich‘, weil er in manchen Facetten der Reflexion nicht weit genug geht, auch wenn ich manche Beobachtungen teilen würde. Aber es darf sich da jeder seine eigene Meinung zu bilden. Interessant an dem Text neben der Behauptung eines Verbots von Protest seitens des Vereins (was auch nicht zur Entspannung der Situation beigetragen haben dürfte) auch, dass von den Gruppen, die einst die Boykotterklärung unterschrieben, nur noch acht übrig geblieben sind und das dann schon nur noch so etwas wie die aktive Fanszene (wie ich diese Worthülse schlimm finde) repräsentiert, während die Umlandfanclubs und der Bulls Club aus der Liste verschwunden sind.

Presse 12.04.2018 weiterlesen

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Presse 11.04.2018

Allerlei Aufarbeitungen zu den Ereignissen von Montag beim Spiel gegen Leverkusen. Nicht denen auf dem Platz, sondern denen auf den Rängen. Der Verein kündigt genauso eine Aufarbeitung an wie der Fanverband in einer gemeinsamen Erklärung mit den Rasenballisten.

Ansonsten gab es gestern, so wie in der Woche davor in den weiten Online-Welten einige krasse Kommentare bis hin zu Blocksäuberungsstimmung. Aber es gab mit dem Abstand einer Nacht auch viele sachliche und selbstreflektierende/ selbstkritische Stimmen. Die Aufarbeitungstexte unten als Links in einem eigenen Block. Für Meinungsbildung seid ihr ja schon groß genug, wenn euch das Thema weiterhin interessiert.

Philipp Köhn gestern mit einem Meniskusriss. Operation am morgigen Donnerstag. Vier bis sechs Wochen Pause. Praktisch das Saison-Aus. Für Köhn natürlich bitter, für RB Leipzig sportlich nicht ganz so extrem relevant, dass Torwart Nummer 3 bis 4 nicht mit auf dem Trainingsplatz steht.

Emil Forsberg macht bei Sport 1 fehlende Mentalität und fehlende Bereitschaft als Ursachen für die Niederlage gegen Leverkusen aus und fordert, dass man das in Marseille anders macht. In Sachen Zukunft bleibt er forsbergesk. ‚Fühle mich wohl in Leipzig, habe Vertrag, träume nicht permanent von anderen Liga, kann ich mir im Urlaub Gedanken drüber machen‘.

Aus Frankreich kommt wieder mal die Barcelona-Upamecano-Story. Nur glaubt man nun dort allerdings, dass Barcelona bereit wäre, die 100 Millionen Euro für die Ausstiegsklausel in die Hand zu nehmen. Bisher war man eigentlich vom Gegenteil ausgegangen. Aber es sind auch alles nur Gerüchte. Ob ein Wechsel schon diesen Sommer nach Barcelona schlau wäre, wäre sicher sowieso fraglich. Dass Upamecano eher bald als erst in ein paar Jahren bei einem der ganz großen Vereine landet, ist dagegen eher unstrittig. Als Kind träumte er von Barcelona, Real oder Manchester United. Und da will Upamecano irgendwann hin, genauso wie in die französische Nationalmannschaft.

Die U17 von RB Leipzig gestern im Landespokal mit einem 5:1 bei Lok Leipzig. Klingt klarer als es war, weil der Sieg im Halbfinale erst in der Verlängerung herausgeschossen wurde. Nach 80 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Damit hätte sich die U17 in Sachen Pokalblamage fast den Kollegen von der U19 angeschlossen, die zuletzt beim Landesligisten Fortuna Chemnitz verloren hatten. Auch Lok spielt in der drittklassigen Landesliga.

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Presse 10.04.2018

Bitterer Abend gestern für RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen. 1:4 hieß es am Ende. Seltsames Run-and-Gun-Game (eher so Rangnick-Style denn Hasenhüttl-Style), das RB aber noch seltsamerweise nicht deswegen verlor, sondern weil man Tore zugelassen hat, die man nicht (schon gar nicht in der Masse) zulassen darf, wenn man gegen eine Mannschaft wie Leverkusen was mitnehmen will (Konter nach eigener Ecke, Tor nach langem Abschlag, Tor nach Standard).

Marcel Sabitzer sorgte nach einer reichlichen Viertelstunde für viel Sonnenschein in der abendlichen Red Bull Arena, als er die Führung erzielte. Kai Havertz nutzte kurz vor der Pause eine von vielen Chancen zum 1:1. Julian Brandt, Panagiotis Retsos und Kevin Volland schossen zwischen 51. und 69. Minute den Sieg heraus. Beide Mannschaften noch mit weiteren guten Gelegenheiten auf Tore.

RB Leipzig nach der Niederlage wieder zurück auf Platz 6. Hoffenheim lauert auf Platz 7 direkt dahinter. Bayer Leverkusen konnte dagegen auf Platz 4 zurückkehren und liegt zwei Punkte vor RB.

Reichlich 35.000 Zuschauer waren in der Red Bull Arena beim Montagsspiel zu Gast. Auf Bayer-Seite würde ich eher deutlich weniger als die angesagten 1.000 schätzen. Aber das ist bei verteilt im Block befindlichen Menschen auch immer schwierig.

Boykott. Treukott. Fanthemen aller Art. Kurz gesagt: Boykott ging ziemlich schief. Gemeinsamer Support nach der Pause auch. Viele Befindlichkeiten. Viel rhetorische Härte. Viel Zerrissenheit bei quantitativ relativ deutlichen Verhältnissen. Ich würde anfangen zu singen, wenn ich schon wieder Entspanntheit im Umgang miteinander empfehlen würde. Die Fanbetreuung darf sich vermutlich über ein paar Überstunden und Telefonate mit der Chefetage ‚freuen‘..

Naby Keita verletzte sich bei einem überambitionierten Einsatz gegen Bernd Leno gestern noch kurz bevor er sicherheitshalber ausgewechselt werden sollte. Hüftprellung. Sollte für das Spiel in Marseille reichen.

Ralf Rangnick gestern noch mit einem entspannten ‚keine Eile bei Vertragsverlängerung mit Ralph Hasenhüttl, brauchen noch ein paar Gespräche‘. Er fühlt sich also wohl mit dem von Hasenhüttl zurückgespielten Ball und will ihn behalten. Klingt nicht danach, als würde man die Dinge vor der Sommerpause klären.

Co-Trainer Zsolt Löw wird derweil von BILD zu Thomas Tuchel und Paris St. Germain geschickt. Gemeinsame Vergangenheit ist Mainz. Ob Hasenhüttl dann Videoanalyst in Paris wird, ist noch ungeklärt.^^

Sales-Mann Michael Drotleff verlässt laut LVZ RB Leipzig. Seit zwei Jahren ist er für die Sponsoring-Suche zuständig und verantwortet seit einem Jahr auch das Ticketing (weil Verkauf, Geld und so). Ab September wäre der Posten zu haben. Wenn ich mich recht erinnere läuft im Sponsoring nach offizieller Version alles super und prima und großartig, also wenn wer eine Stelle in einer bestimmt prima geführten Abteilung sucht. Fankontakt ist auch nahezu ausgeschlossen..

Kommunikationschef Florian Scholz übernimmt auch laut LVZ zudem zusätzlich eine Sparte, die sich „Sport Relations“ nennen soll und „als Bindeglied zwischen Sport und Geschäftsstelle die inhaltlichen Themen des Vereins“ bearbeitet. Was auch immer das bedeutet.

Auf dem Schreibtisch von Scholz würde in Bezug auf die Kommunikationsarbeit wohl in jedem Fall landen, wenn die Freibeuter-Idee aus der LVZ Wirklichkeit wird. Die wollen, dass die Red Bull Arena ein standesamtlicher Trauort wird und haben einen solchen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Wen das durchgeht, dann demnächst auch Geburten und Todesfälle unter Flutlicht auf dem grünen Rasen. Damit sich alle Kreise schließen.

Presse 10.04.2018 weiterlesen

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Presse 09.04.2018

Heute Abend das Spiel von RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen. Sehr wichtiges Spiel für RB im Kampf um einen Champions-League-Platz. Schalke mit einer Niederlage an diesem Spieltag. Frankfurt und Hoffenheim mit einer Punkteteilung. Ein Sieg gegen Bayer würde die RB-Ausgangslage vor dem letzten fünf Spielen erheblich verbessern. Bei einer Niederlage würde man wieder auf Rang 6 zurückfallen und Hoffenheim direkt im Nacken haben.

Auf Seiten von RB Leipzig war gestern Mittag die Personallage noch einigermaßen unklar. Fragezeichen gab es hinter Bruma und Lukas Klostermann. Aber auch darüber hinaus man erst noch gucken, wer nach dem Marseille-Spiel nun schon wieder bereit ist für Leverkusen oder aufgrund einer Blessur eher draußen bleibt. Stefan Ilsanker könnte wieder ein Thema für den Kader werden. Auch die Dreierkette ist nach dem Ausfall eines weiteren Außenverteidigers (Laimer) eine erneute Option.

Auf Seiten von Bayer Leverkusen fehlt es vor allem im Sturm. Lucas Alario ist weiter gesperrt. Joel Pohjanpalo wäre erster Ersatz, ist aber verletzt. Stefan Kießling war zuletzt nur noch zweite Wahl. Kevin Volland ist als zentrale Spitze zumindest gegen dichte Verteidigungsketten nicht die allerbeste Wahl. Jenseits der Offensivprobleme hatte Leverkusen allerdings viel, viel Zeit sich auf die Partie in Leipzig vorzubereiten. Für das normalerweise laufstarke Team sicherlich ein Vorteil frisch und auch taktisch gut vorbereitet in dieses Spiel gehen zu können.

Ausverkauft wird das Montagsspiel nicht sein. Auf irgendwas um die 35.000 Zuschauer könnte es am Ende rauslaufen. 1.000 Fans aus Leverkusen sollen dabei sein. Ordentliche Zahl für ein Montagsspiel bei der Entfernung und angesichts dessen, dass Teile der Bayer-Fans das Spiel boykottieren.

Geleitet wird die Partie von Deniz Aytekin. Gibt wohl derzeit in Deutschlands Schiedsrichter-Gilde vom Auftreten her keinen abgeklärteren und cooleren Schiedsrichter. Für RB war er bisher in der Bundesliga auch ein echter Glücksbringer bei vier Siegen in vier Spielen.

Thema vor dem Leverkusen-Spiel natürlich auch weiterhin der von 14 RB-Fangruppen ausgerufene Boykott. RB hat sich in Form von Rangnick, Mintzlaff und Hasenhüttl in einer Kommunikationsoffensive in einem Brief an die Fanclubs, einem LVZ-Interview und einer PK relativ deutlich und offensiv gegen den Boykott ausgesprochen und um Support von der ersten Minute an geworben und auch noch mal klargemacht, dass man für Montagsspiele gestimmt hat und es dafür auch Gründe gab und immer noch gibt. Gutes Recht des Vereins (und aus seiner Sicht auch völlig vernünftig) für Support zu werben in diesem wichtigen Spiel. Nicht ganz so vernünftig bspw., wenn Ralph Hasenhüttl darüber hinausgehend in den Raum stellt, dass die Boykottierer doch besser ihre Karte an Leute weitergeben sollen, die supporten wollen (zumal dass bei einem deutlich nicht ausverkauften Stadion auch noch mal ganz speziell Quatsch ist, weil da keiner nach den Karten Schlange stehen würde).

Ich bleibe ganz grundsätzlich dabei: die Aktionsform (also alles, was mit Stimmungsboykott zu tun hat) wirkt reflexhaft und unausgegoren und die schriftliche Begründung ist inhaltlich eher schlimm gewesen. Trotzdem ist es ein freies Land und wenn jemand findet, dass ein Stimmungsboykott das einzig noch mögliche Mittel ist, um auf einen fußballbezogenen Missstand (fanunfreundliche Anstoßzeiten) hinzuweisen (dass alle Vereine inzwischen betonen, nicht noch mehr Montagsspiele einführen zu wollen, hat auch damit zu tun, dass viele vom Ausmaß des bisherigen Protests überrascht waren), dann muss man es zumindest tolerieren. Und man muss zur Kenntnis nehmen, dass eine sehr bunte Mischung an Gruppen sich diesem Boykott angeschlossen hat, also offenbar einen relevanten Missstand sieht. Alles weitere wird sich dann im Stadion zeigen. Vielleicht kriegt man ja vor Ort den gegenseitigen Respekt hin.

Das Trainerthema köchelt weiter. Ralph Hasenhüttl spielte gestern den Ball noch mal deutlicher als zuletzt zurück zum Verein. Beim letzten Gespräch mit RB habe er erklärt, dass er gern weitermachen und den Vertrag verlängern würde, weil er gemerkt hat, dass man mit der jungen Mannschaft auch international konkurrenzfähig ist und weil die Limits des Teams noch nicht ausgereizt sind. Nun sei der Verein am Zug, der ein Vertragsangebot vorlegen müsse, was bisher noch nicht geschehen sei. Das ist zumindest eine klarere Ansage als die Aussage kurz nach dem Marseille-Spiel, dass im Fußball immer alles passieren und er keine Bekenntnisse abgeben könne.

Oliver Mintzlaff blieb derweil bei Sport1 bei der bekannten Position, dass Hasenhüttl in jedem Fall nächste Saison noch Trainer bei RB sein werde und ansonsten alles in Fluss ist und sich alle ganz prima verstehen (außer man verliert gerade mal gegen Köln). Ein bisschen wirkt es Insgesamt, als würde die Vereinsführung nun auf Zeit spielen (Rangnicks ‚mal abwarten, wo es diese Saison noch hingeht‘ von letzte Woche, offenbar nach Hasenhüttls internem Bekenntnis, ging auch in die Richtung). Vielleicht war es aber auch tatsächlich bisher nicht möglich, einen Vertragsentwurf vorzulegen. Generell gilt sowieso weiterhin, dass man abwarten muss, bis es eine Entscheidung gibt. Und man auch abwarten kann, weil es eigentlich keinen aktuten Handlungsdruck gibt.

Robert Klauß beim DFB mit der Aussage, dass externe Neuzugänge für die U19 vor allem aus dem Profibereich heraus entschieden werden. Der nächstjährige U19-Kader wird sich aus der Hälfte des aktuellen Kaders und Teilen der U17 und im Fall der Fälle extrem talentierten, externen Neuzugängen zusammensetzen. RB ist super und der Titel des jahrgangsbesten Fußballlehrers zwar Bestätigung, aber auch irgendwie Last und ungerecht vielen anderen neuen und guten Fußballlehrern gegenüber.

Die Frauen von RB Leipzig gestern mit einem ungefährdeten 7:0 beim Rostocker FC, die weiterhin stark abstiegsgefährdet sind und mit 71 Gegentoren das mit Abstand abwehrschwächste Team der Liga stellen. Zweimal Lisa Pfretzschner, Michelle Förster, Natalie Teubner und Madlen Frank sorgten neben zwei Eigentoren für den Endstand. Vier Punkte Rückstand hat man auf Magdeburg (die sensationell gegen Neubrandenburg verloren) auf Platz 3 nun, bei allerdings zwei mehr absolvierten Spielen. Es läuft weiterhin direkt auf Platz 4 in der Endabrechnung der Regionalliga heraus. Vier Spiele muss RB noch bestreiten.

Die U19 von RB Leipzig mit einem mühsam erkämpften 2:0 gegen Eintracht Braunschweig. Erik Majetschak schoss in der ersten Halbzeit vor 250 Zuschauern das 1:0. Noad Mekkonen machte in der Nachspielzeit den Sieg perfekt. Es war in der Bundesliga der fünfte Sieg am Stück. Der RB-Nachwuchs damit weiter zusammen mit Wolfsburg als ‚Verfolger‘-Duo hinter dem Spitzentrio. Die Saison ist für RB fünf Spieltage vor dem Ende faktisch gelaufen. Ordentlich zu Ende spielen, heißt das Motto.

Die U17 von RB Leipzig derweil mit einem klaren und ungefährdeten 6:0 bei Holsten Kiel. In der Bundesliga liegt man weiter einen Punkt vor Hertha an der Tabellenspitze. Allerdings haben die Berliner ein Spiel weniger absolviert. Am Wochenende besiegte Hertha den Verfolger Wolfsburg mit 3:2, sodass es im Kampf um den Staffeltitel und um die Endrunde der deutschen Meisterschaft nun auf einen Zweikampf zwischen RB und Hertha hinausläuft.

Presse 09.04.2018 weiterlesen

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Presse 06.04.2018

RB Leipzig gestern Abend mit einem 1:0 in der Europa League gegen Olympique Marseille. Ein Fußballspektakel wurde es aufgrund der taktischen Ausrichtungen der Teams nicht. Es war das erste RB-Spiel ohne Gegentor in einem internationalen Wettbewerb überhaupt.

Timo Werner hatte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen Konter zum einzigen Tor des Abends abgeschlossen. Gästekeeper Yohann Pele, der den verletzten Stammkeeper Steve Mandanda ersetzte, sah beim einzigen Schuss in 90 Minuten, der auf seinen Kasten ging, nicht wirklich gut aus.

1:0 ist eine ordentliche Ausgangsposition für das Rückspiel. Aber auch nichts zum Ausruhen. Vielleicht ja ganz gut das Ergebnis, weil man als Spieler nicht länger daran hängenbleiben und es im Kopf behalten muss (weil es in keine Richtung extrem ist) und man die Partie so schnell abhaken und auf Leverkusen und dann auf das Rückspiel in Marseille schauen kann.

Reichlich 34.000 Besucher in der Red Bull Arena zum Spiel gegen Marseille, zu dem aufgrund einer UEFA-Strafe keine Gästefans zugelassen waren. Immer noch bei weitem nicht ausverkauft, aber schon 15.000 mehr als im Achtelfinale gegen St. Petersburg. Wenn man es hochrechnet, wäre das Halbfinale dann ausverkauft.

Seltsame Geschichte in der LVZ, die von 60 Olympique-Fans berichtet, die sich nahe zum Anpfiff des Spiels in Leipzig auf der Karli zu einem Marsch zusammenfanden und dann von der Polizei aufgehalten wurden. Warum sie nicht einfach zum Stadion gingen und sich an der Abendkasse Tickets kauften (wurden dort Ausweise kontrolliert bei Fremdsprachlern?), erschließt sich nicht so richtig.

Das Spiel gegen Marseille bei Sport1 mit einer Topquote. In der Spitze 3,37 Millionen Zuschauer sind Quotenrekord für die Europa League in dieser Saison (bisher gehalten von Salzburg gegen Dortmund mit 3,35 Millionen). 2,32 Millionen Zuschauer im Schnitt bleiben allerdings deutlich hinter dem bisherigen Rekord von 2,78 Millionen bei Bergamo gegen Dortmund zurück.

Bitttere Randgeschichte der Partie, dass man Konrad Laimer mit einem Muskelriss verlor und für den Österreicher im schlechtesten Fall die Saison bereits beendet ist. Das reißt natürlich auch ein ordentliches Loch in der Außenverteidigung. Laimer hatte sich in den letzten Wochen sehr gut auf die neue Position eingestellt. Nun braucht RB schon wieder eine neue Backup-Lösung hinter Klostermann und Bernardo. Klar, da ist auch noch Schmitz, aber das Vertrauen in ihn scheint nicht sehr ausgeprägt, wenn man bedenkt, dass Hasenhüttl nach der Halstenberg-Verletzung extra Laimer zum Rechtsverteidiger umgeschult hatte, anstatt Schmitz als gelerntem Rechtsverteidiger eine Chance zu geben. Entsprechend scheinen auch Ilsanker oder Sabitzer oder Kaiser denkbare Alternativen zu sein.

Oliver Mintzlaff gestern noch mal mit der Aussage, dass Ralph Hasenhüttl auch nächste Saison Trainer in Leipzig ist, weil er Vertrag bis 2019 hat. Dass das jetzt sonderlichen News-Charakter hat, hätte ich nicht gedacht, weil diese Aussage nicht neu ist (zumindest kam sie mir nicht neu vor, aber vielleicht bringe ich in dem Wust an Infos zum Trainerthema auch was durcheinander). Wie viel Eigendynamik die Dinge kriegen, falls man sich nicht über eine Verlängerung des Vertrags über 2019 hinaus einigen kann, wird man sehen. Für mich wäre es immer noch eher unproblematisch auch ohne Verlängerung in das letzte Vertragsjahr zu gehen. Aber medial würde das natürlich einige Türen zu aufgeregten Berichten öffnen, wenn es mal nicht so läuft. Abwarten.

Seltsam dabei nur die Hasenhüttl-Aussage nach dem Spiel, dass er „sich vorstellen kann, auch nächstes Jahr noch Trainer“ in Leipzig zu sein. Das klingt arg defensiv. Zumindest wenn man unter nächstes Jahr auch die Rückrunde der Saison 2018/2019 versteht. Klar, man weiß nie, ob man nicht wegen Erfolgslosigkeit irgendwann entlassen wird, aber zumindest ein ‚wenn es nach mir geht, bin ich noch bis Sommer 2019 hier Trainer und alles andere wird man in den nächsten Wochen sehen‘, läge auch jetzt eigentlich schon drin..

Aus England heißt es, dass RB Leipzig beim Liverpool-Keita-Deal gern Rechtsverteidiger Trent Alexander-Arnold mit verrechnet hätte. Der ist 19 und hätte im Gegenzug von Liverpool zu RB kommen sollen. Demnach ging es bei diesem Vorschlag um die Liverpool-Anfrage im Winter wegen eines vorzeitigen Keita-Wechsels. Wenn im Gegenzug das Liverpool-Talent nach Leipzig gekommen wäre, hätte ein Keita-Deal eventuell über die Bühne gehen können. Liverpool hatte aber keinen Bock, den betreffenden Spieler abzugeben. Alexander-Arnold kam diese Saison immerhin schon auf 24 Einsätze für den Premier-League-Verein und gilt als großes Zukunftsversprechen.

Auch aus England wird RB Leipzig mit Joris Gnagnon in Verbindung gebracht. 21 Jahre. Innenverteidiger. Spielt bei Stade Rennes. Ist schweineteuer.

Die Frauen von RB Leipzig am Sonntag mit der weiten Reise nach Rostock zum dortigen Rostocker FC. Die sind aktuell Tabellenvorletzter und haben 13 von 16 Spielen verloren und mit 64 Gegentoren die meisten der Liga kassiert. RB Leipzig als Vierter in der Partie natürlich Favorit. Aber mit dieser Rolle tat man sich letztes Wochenende in Dresden auch schon schwer.

Die U19 von RB Leipzig lädt am morgigen Samstag zum Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig. Das letzte Pflichtspiel ist aufgrund eines Spielausfalls letzte Woche bereits drei Wochen her und war das peinliche Aus im Landespokal bei Fortuna Chemnitz. Das Bundesliga-Spiel jetzt ist sicherlich auch als Chance zur Wiedergutmachung zu verstehen. Braunschweig ist als akut abstiegsgefährdeter Vorletzter der Bundesliga Nord/ Nordost sicherlich nicht ungefährlich, aber auch klarer Außenseiter. Anstoß am Cottaweg ist 13.30 Uhr.

Auch am morgigen Samstag ist die U17 von RB Leipzig gefordert. Nach der Niederlage gegen den HSV letzte Woche kann man sich beim Auswärtsspiel bei Holstein Kiel eigentlich keinen weiteren Patzer im Kampf um Platz 1 mehr leisten.

Presse 06.04.2018 weiterlesen

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Presse 05.04.2018

RB Leipzig am Abend also in der Europa League gegen Olympique Marseille. Bereits das Viertelfinale. Wer weiterkommt, gehört zu den letzten acht Mannschaften in europäischen Wettbewerben. Man merkt allen Beteiligten bei RB und Olympique an, dass das durchaus was besonderes ist.

Auf Seiten von RB Leipzig wird Stefan Ilsanker weiter verletzt ausfallen, nachdem er gestern nur individuell trainierte. Willi Orban fehlt gesperrt. Ademola Lookmann hat keine Spielberechtigung in Europa.

Bei Olympique Marseille fehlen Stammkeeper Steve Madanda, Abwehrchef Adil Rami, Topscorer Florian Thauvin und Innenverteidiger Nummer 2 Rolando. Ist jetzt nicht so, dass deswegen eine leicht zu schlagende Mannschaft nach Leipzig kommt, aber eine Schwächung ist das schon, wenn die zentrale Defensive und der Topscorer nur zuschauen.

Irgendwas über 32.000 Besucher werden im Stadion sein. Offiziell sind wegen UEFA-Strafe gegen Marseille keine Gäste-Fans erlaubt. Bei Twitter hatte ich irgendwas gelesen, dass Kartenbestellungen aus Frankreich abgewiesen wurden. Mal sehen, wie viele Marseille-Fans sich trotzdem auf welchem Wege auch immer Tickets besorgen konnten.

Geleitet wird die Partie vom Spanier Alberto Undiano Mallenco. Der war schon Schiedsrichter beim 4:1 in Monaco. Überzeugt hatte er mich damals nicht so richtig, weil seine Bewertung von Foulspielen recht unterschiedlich und nicht immer nachvollziehbar war. Da waren ein paar üblere Fouls dabei, die nicht geahndet wurden, während dann plötzlich ein weniger übles Foul eine gelbe Karte nach sich zog. Machte halt in Monaco nichts, weil das Spiel früh entschieden war.

BILD schmeißt Max Meyer auf das Gerüchtekarussell bei RB Leipzig. Macht in vielerlei Hinsicht Sinn. Junger, deutschsprachiger Spieler, der ablösefrei auf einer Position zu haben ist, auf der RB sucht. Auch ein Spieler, der die bisherigen Schalke-Angebote zur Vertragsverlängerung ausgeschlagen hat. Ob Meyer mit seinen Gehaltsdimensionen tatsächlich in die Planungen bei RB passen würde, wäre ein Frage. Ob Meyer, der auf Schalke in der Vergangenheit nicht immer glücklich mit seinen Einsatzzeiten war, in Leipzig ein glücklicher Stammspieler werden würde, wäre die andere Frage. Laut DPA hat RB das Gerücht allerdings bereits dementiert.

Dayot Upamecano ist laut französischen Berichten auch in England weiter ein gerfragter Mann. Ihn selbst interessiert das aktuell nicht, wie er bekennt. Allerdings lässt er auch gut durchblicken, dass er einen Karriereplan hat und immer hatte. In dem dürfte dürfte das lebenslange Spielen bei RB Leipzig nicht vorkommen. Aber vielleicht kriegt man ja noch ein, zwei Spielzeiten mit ihm, bevor er den nächsten Schritt geht.

Der neue HFC-Sportdirektor Ralf Heskamp erklärt laut BILD, dass er sich eine Kooperation mit RB nicht vorstellen kann, aber das Ausleihen von Spielern, die Spielpraxis brauchen, vom großen Nachbarn aus Leipzig eine gangbare Option ist. Warum das eine „Rumms“-Nachricht sein soll, die „bei der Fankurve prächtig ankommt“ (also der vom HFC), weiß nur BILD.

Apropos HFC. Dort ist man laut Mitteldeutscher Zeitung nicht so richtig froh, dass die deutsche Frauen-Nationalmannschaft sich nicht am Spielort Halle, sondern lieber in Leipzig (und dort unter anderem bei RB) auf ihr Spiel am Samstag vorbereitet. Nur damit das hier auch mal erwähnt wurde.

RB-Physio Alexander Sekora studiert nebenbei Mikronährstofftherapie & Regulationsmedizin in Bielefeld, heißt es bei Saluto.

Der geplante Stimmungsboykott für die erste Halbzeit beim Spiel gegen Leverkusen ist nun auch offiziell, weil er durch die beteiligten 14 Gruppen in einem Text erklärt wird. Wegen Protest gegen Montagsspiele und so. Eigentlich gut gelaufen an der Aktion ist, dass man vorher zu einem Treffen geladen hat, um den Protest auf eine breitere Basis zu stellen, ihn zu diskutieren und ihm mehr Akzeptanz zu geben. Da hat man aus früheren Erfahrungen gelernt. Die sehr bunte Mischung an beteiligten Fangruppen von Red Aces bis Bulls Club zeigt auch, dass es offenbar gelungen ist, einen breiteren Konsens herzustellen (auch wenn man damit natürlich nicht zwangsläufig Stadion-Mehrheiten widerspiegelt). Das sollte man zumindest erstmal zur Kenntnis nehmen.

Schlecht gelaufen ist, dass man eine Erklärung veröffentlich, in der sich alles an Satzbausteinen vereint, die man früher an Boykottaufrufen von Fangruppen anderer Vereine (und hierzulande durfte man von diesen Aufrufen ja einige lesen) so schlimm und übertrieben pathetisch-selbstverliebt und uninspiriert und teilweise auch inhaltlich einfach unzutreffend (bzw. in Bezug auf die einleitende Begründung etwas arg zurechtgezimmert) fand.

Letztlich bleibt es dabei, dass die Auseinandersetzung mit solchen Themen wie dem Montagsspiel, auch Protest, sogar auch Stimmungsboykott (auch wenn es in dem Fall ziemlich aufgesetzt wirkt und die 50.000 Eurosport-Player-Zuschauer vermutlich herzlich wenig interessiert) absolut in Ordnung ist. Jeder hat da seine eigenen Grenzen und wenn man etwas wichtig findet, muss man auch dafür streiten (oder eben schweigen). Warum man das ganze dann mit einer Erklärung unterlegt, die sich wie ein Best of schlimmer Boykott-Erklärungsphrasen liest, bleibt ein Rätsel.

(Generell gilt auch hier wieder mal, dass mir die Aufregung um das Thema viel zu groß ist. Zum einen in Bezug darauf, dass da eine bunte Mischung an Fangruppen einen 45minütigen Stimmungsboykott durchziehen will (freies Land und so; wer im Stadion schweigen will, soll schweigen, egal ob protestierend oder nicht) und dafür vornehmlich eine Fangruppe ziemlich intensiv angekackt wird. Zum anderen in Bezug auf Montagsspiele generell. Wir reden hier über fünf(!) Spiele, die man von der zweiten Liga geerbt hat. Protest dagegen ist völlig in Ordnung, wenn man diesen Spieltermin partout nicht mag. Aber diese fünf Spiele sind auch nicht der Untergang des Fußballs.)

Die Mitteldeutsche Zeitung noch mal zur Absage des Babelsberg-Spiels. Mit den weiterhin unterschiedlichen Interpretationen, dass das Spiel auch abgesagt wurde, weil die Bekenntnisse, die das von RB verlangt hätte, zu weit gegangen wären oder dass es tatsächlich rein organisatorische und zeitlichte Probleme waren. RB wehrt sich deutlich gegen erstere Interpretation und bekundet das auch dadurch, dass man erneut ankündigt, Babelsberg anderweitig zu unterstützen.

Interessant am Rande davon vielleicht noch, dass RB in einem noch zu verfassenden zu versendenden Schreiben an die Offiziellen Fanclubs „klarstellen will, wie sich der Verein politisch und gesellschaftlich verortet“. Darf man gespannt sein.

Presse 05.04.2018 weiterlesen

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Presse 04.04.2018

Es geht langsam auf das Viertelfinale der Europa League zu. Deswegen steht das heute im Mittelpunkt der Berichte. Ansonsten geht es eher ruhig zu.

Marseille reist heute im Laufe des Tages an. Auf ein Abschlusstraining in Leipzig verzichtet man. Vielleicht ja auch, weil man nach den Ausfällen im Defensivbereich dort noch mal verschiedene Optionen durchspielen muss. RB Leipzig trainiert derweil am Nachmittag am Cottaweg. Am frühen Abend dann die Trainer vor der Presse. Und dann geht es schon in die letzten 24 Stunden bis zum Spiel am Donnerstagabend.

Zuschauerzahlen werden mal wieder gewälzt. Über 30.000 werden es gegen Marseille. Also sicher nicht ausverkauft, aber schon wesentlich voller als noch gegen St. Petersburg.

Peter Gulacsi sieht in Sportbild seine Mannschaft in Sachen Erfahrung deutlich gewachsen. In der Champions-League-Gruppenphase sei man „nicht abgezockt genug“ gewesen. In der Europa League habe sich das bereits ein wenig geändert. Zudem beschäftigt er sich wenig mit der Hasenhüttl-Thematik, würde sich aber trotzdem über einen Trainerverbleib freuen.

Dayot Upamecano hat zudem in der LVZ Verständnis für die Belastungssteuerung bei RB Leipzig, auch wenn er gern alles spielen würde.

Presse 04.04.2018 weiterlesen

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Presse 03.04.2018

3:2 in Hannover am Samstag. Ein Spiel, in dem RB Leipzig 60 Minuten lang wie ein absolutes Topteam auftrat gegen Gastgeber, die viel zu ängstlich spielten. Die letzten 30 Minuten dann Hannover mit vollem Risiko und Dominanz und fast noch mit dem Ausgleich. Ein Muster, dass man mit RB diese Saison schon einige Male erlebte, dass ein eigentlich souveräner Auftritt komplett in sich zusammenbricht, wenn der Gegner plötzlich aggressiv mitspielt.

Emil Forsberg vollendete früh in der Partie einen perfekten Konter. Willi Orban baute früh in der zweiten Halbzeit nach Standard die Führung aus. Salif Sané erzielte nach 71 Minuten den Anschluss. Yussuf Poulsen schien fünf Minuten später nach erneut perfektem Konter den Deckel auf das Spiel zu machen. Aber nur zwei Minuten später sorgte Niclas Füllkrug mit seinem Treffer dafür, dass die Schlussphase noch mal dramatisch wurde.

Dazu trug auch ein Treffer zum 3:3 bei, der von Guido Winkmann nach Ansicht der TV-Bilder wegen Abseits zurückgenommen wurde. Der Schiedsrichter meinte nach der Partie, dass es „ein klares Abseits“ war. Vielleicht haben ihm die Videobeweisler aus Köln einen besonders guten Frame auf den Monitor geschickt, sodass er sich da sicher war (dass er vor über 40.000 jubelnden Zuschauern eine solche Entscheidung trifft, spricht ja dafür, dass er sehr sicher gewesen sein muss). Aus eigener Anschauung empfand ich die Situation aufgrund einer leicht verschobenen Kameraposition ohne Abseitslinie schwer bis nicht auflösbar. Entsprechend war es Glück für RB, dass der Videoassistent da eingriff und Winkmann (der zu vor gar keinen Abseits-Verdacht hatte) an die Linie schickte.

Hannover war nach dem Spiel über die Entscheidung sauer. Emotional nachvollziehbar, aber in der Sache auch manchmal eher so puh. Wenn Coach Andre Breitenreiter wegen Poulsens Arm von gleicher Höhe sprach zum Beispiel (dabei ist der Arm für die Abseitsentscheidung völlig irrelevant). Oder wenn Horst Heldt erklärte, dass „der Video-Assistent eingegriffen hat, obwohl keiner von RB reklamiert hat“ (was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?). Und ganz viel mehr, wofür hier kein Platz bleibt. Der DFL und dem DFB hat man zudem offenbar eine Mail mit Videos geschickt, in der man neun oder zehn Szenen aufzeigte, in denen Hannover im Spiel gegen RB benachteiligt wurde. Wahnsinn.

Grundsätzlich bleibt das Problem, dass es selbst bei Abseitsentscheidungen des Videoassistenten eine Grauzone gibt, wann es eindeutig (wohlgemerkt ohne Abseitslinie!) sichtbar ist und damit eingegriffen werden muss und wann nicht. Bei einer Ja-Nein-Entscheidung ist das Existieren einer Grauzone (einer zusätzlichen zur Entscheidung des Linienrichters) natürlich extrem unbefriedigend, von daher ist der Ärger der 96er in Bezug auf das vermeintliche 3:3 auch nachvollziehbar und zumindest die Forderung berechtigt, klarer zu machen, wann ein Videobeweis in solchen Situationen eingreift und wann nicht. Wenn man das HSV-Abseitstor in Leipzig mit dem von Hannover gegen Leipzig vergleicht, bleiben da halt deutliche Fragezeichen (auch wenn die Situationen nicht identisch sind).

Auf der anderen Seite ist das ewige Benachteiligtfühlen auch etwas, was einem im Zusammenhang mit Schiedsrichterentscheidungen und Videobeweis ordentlich auf den Sack geht. Das ist bei Hannover nicht anders als rund um RB, wo auch viele (bei fehlender empirischer Faktenbasis) der Meinung sind, man wäre im Saisonverlauf permanent benachteiligt worden und man die Entscheidung von Hannover entsprechend als Ausgleich empfindet (Hasenhüttls „Anschlusstreffer zum 1:10“ in Sachen Videobeweisentscheidungen ging ja auch in die Richtung). Seltsam.

Egal wie, RB Leipzig nach dem Sieg in Hannover nun plötzlich wieder auf Platz 4. Sechs Punkte Rückstand auf Schalke auf Platz 2 sind vermutlich etwas viel. Acht Punkte Vorsprung auf Rang 8 dürften auf der anderen Seite genug sein, um zumindest Platz 7 und die Teilnahme an der Europa-League-Quali als praktisch schon fast erreicht anzusehen. Dazwischen kämpfen von Dortmund bis Hoffenheim wohl fünf Teams um einen Platz in der Champions League, von denen noch zwei zu vergeben sind (wenn man denn Schalke schon rausrechnen will).

Reichlich 42.000 Zuschauer wollten in Hannover das Spiel gegen Leipzig sehen. Knapp 2.500 kamen aus Leipzig und füllten zumindest den Bereich im Oberrang ganz gut.

Ralph Hasenhüttl weiter ein Thema. Am Freitag hatte er bekannt, dass man sich inzwischen mit RB Leipzig zu einem ersten Vertragsverlängerungstreffen zusammengefunden hat und er gern noch mit dem Team weiterarbeiten würde, weil er die Entwicklung noch nicht als beendet ansieht. Ein ganz klares Bekenntnis, dass er auch nächste Saison noch bei RB auf der Bank sitzen wird, vermied er. Kann er aber auch gar nicht abgeben, weil es vermutlich nicht nur seine Entscheidung wäre, in Leipzig eine weitere Saison zu coachen, falls es dann doch nicht zu einer Vertragsverlängerung über 2019 hinaus kommt.

Ralf Rangnick fügte am Samstag erklärend hinzu, dass man weiter sprechen werde, dass aber der weitere Saisonverlauf erstmal wichtiger ist. Es geht bei den Gesprächen immer noch um Fragen, wie sich der Kader entwickelt, was die Vereinsideen und was die Trainerideen sind. Sicherlich geht es auch darum, was am Ende als Ergebnis dieser Saison stehen wird. Und sicherlich spielt auch die spieltaktische Ausrichtung bei den Gesprächen eine Rolle.

Wäre ja alles auch kein großes Thema, wenn man in München (und in Dortmund, auch wenn das für Hasenhüttl eher irrelevant sein dürfte) nicht gerade einen deutschsprachigen Trainer suchen würde und entsprechend das ganze zu einem nervigen Dauerthema wird. Verein und Trainer machen eigentlich alles richtig und lassen sich die Zeit, die man halt braucht, um eine finale Entscheidung zu treffen. Dass man da derzeit von den Bayern und ihrem Trainerthema getrieben wird, ist einfach auch Pech.

Letztlich bleibt es dabei, dass aus Hasenhüttl-Sicht halt die Frage ist, warum er jetzt bei RB Leipzig verlängern sollte und inwieweit eine solche Verlängerung auch die Möglichkeit eines trainerseitigen Ausstiegs beinhaltet. Aus Vereinssicht ist die Trainerfrage natürlich wichtig, aber angesichts der grundlegenden Philosophie, die nicht komplett vom Trainer abhängt, auch nicht überlebenswichtig. Persönlich könnte ich auch mit der Option leben, dass Hasenhüttl nicht verlängert, weil er findet, dass drei Jahre reichen würden und er trotzdem bis 2019 auf der Bank sitzt. Gibt halt allerlei Möglichkeiten. Sollen sie sich die Zeit nehmen, die sie brauchen.

Viele Freunde hat sich RB Leipzig spontan mit der angebotenen Fanreise nach Marseille nicht gemacht. 610 Euro für einmal hin und zurück, ohne Übernachtung und Ankunft auf dem Heimweg in Erfurt mit Bustransfer nach Leipzig. Heftiger Preis. (Es gibt mit 545 Euro ein billigeres Paket, in dem aber die Transfers in Marseille nicht drin sind, sodass man abends um halb zwölf, wenn die Blocksperre vielleicht aufgehoben wird, überlegen kann, wie man selbstständig bis zum Abflugtermin halb zwei auf den 30 km entfernten Flughafen kommt. Da dürfte von den 65 Euro Ersparnis am Ende nicht mehr allzu viel übrig bleiben..)

Seltsam, dass die Sache mit den Fanreisen in der ersten Saison eine Geschichte mit einigen Irrungen und Wirrungen war. Istanbul zum Auftakt für einen hohen Preis. Zuletzt die Absage jeglichen Fanfliegers für die Tour nach St. Petersburg. Neapel war die Reise, die mit 350 Euro für hin und zurück vom Paket und Preis her noch die attraktivste war (wenn man nicht lieber noch eine Übernachtung mit im Paket hat). Verlässlichkeiten haben sich über die Saison aber nie eingestellt. Nach der Auslosung zu wissen, dass es irgendwann ein zumindest akzeptables Reiseangebot geben wird, kann man vergessen, geschweige denn dass wir hier über Low Budget (haha) reden. So wie man es bisher organisiert, wissen die Reisewilligen, dass sie auch künftig besser fahren, wenn sie direkt nach der Auslosung selber Pakete buchen. So schafft RB es aber natürlich auch nicht, dauerhaft verlässlichen Zuspruch für die eigenen Fanreisen zu organisieren.

Olympique Marseille derweil mit einer nicht ganz perfekten Vorbereitung auf Leipzig. Der sehr gute Stammkeeper Steve Mandanda fällt verletzt aus. Innenverteidiger Adil Rami verpasst mindestens das Hinspiel. Und Offensivmann Florian Thauvin (18 Tore, 16 Vorlagen) ist für das Hinspiel genauso fraglich wie Innenverteidiger Nummer 2 Rolando. Keine ganz unwesentlichen Ausfälle.

Konrad Laimer im Interview bei der Mitteldeutschen über seine Position und seine Lage bei RB Leipzig.

Irgendwas mit Dayot Upamecano und weiter Interesse aus Barcelona, denen aber 100 Millionen Euro Ablöse too much sind. Aus nicht ganz so verlässlicher Quelle. Bei Umaro Embalo soll RB laut Berichten aus Portugal derweil weiter interessiert sein und einen weiteren Vorstoß im Sommer unternehmen wollen.

Der Fanclub „Die Vollzahler“ mit einem Beitrag, warum sie einen Stimmungsboykott als Protest gegen Montagsspiele bei der Partie gegen Leverkusen in sechs Tagen ablehnen. Mal weg von dem Beitrag ist mir die Debatte um das Leverkusen-Spiel und einen möglichen, partiellen Stimmungsboykott in den Online-Welten zu erhitzt. Es gibt ein paar Fanclubs, die den Protest gegen Montagsspiele sehr wichtig finden und dies auf verschiedenen Wegen darstellen wollen. Dazu wurde extra zu einem Treffen geladen, um eine breitere Basis schon vorab ins Boot zu holen. Tendenz: die große Mehrheit dieser Gruppen hat keine Lust auf Montagsspiele, eine nicht mehr so große Mehrheit möchte das auch im Stadion zeigen. Mir persönlich ist da manches zu reflexhaft in den Reaktionen und zu erwartenden Aktionsformen (vielleicht auch weil mein persönliches Verhältnis zu Montagsspielen extrem indifferent ist). Aber klar ist auch, dass man damit leben und es akzeptieren muss, wenn es für andere ein wichtigeres Thema ist (zumal es auch ein Thema ist, was ins Stadion gehört). Wer keinen Bock auf einen wie auch immer gearteten, geringeren oder protestgeschwängerten Support hat, muss ja nicht schweigend in der Ecke sitzen.

Wolfram Eilenberger in der Berliner Zeitung mit der nicht neuen Argumentation, dass sich Kritik an RB Leipzig in mancherlei Struktur nicht von antisemtischen Argumentationsmustern unterscheidet. Das bleibt inhaltlich und in der Analyse von Argumentationsstrukturen und Denkmustern eine richtige Anmerkung. Inwieweit sich da wer in welchem Ausmaß davon angesprochen fühlt oder was man damit anfängt, muss dann jeder selbst wissen.

Die Frauen von RB Leipzig mit dem nächsten 1:0-Sieg. Diesmal eingefahren im Nachholespiel beim 1.FFC Fortuna Dresden. Sophie Görner erzielte am Ostermontag vor 150 Zuschauern bereits in der ersten Halbzeit das goldene Tor. In der Tabelle ist man damit weiter Vierter, liegt allerdings schon acht Punkte vor Rang 5. Auf Rang 3 sind es sieben Punkte Rückstand. Allerdings hat Magdeburg noch zwei Nachholer zu bestreiten. Acht Punkte sind es auf die spielgleichen Teams von Union und Viktoria Berlin an der Tabellenspitze. Platz 3 dürfte bei nur noch fünf Spielen eher weg sein.

Das Spiel der U19 von RB Leipzig beim Niendorfer TSV fiel schon am Donnerstag kurzfristig dem Wintereinbruch in Norddeutschland zum Opfer. Dafür gibt Trainer Robert Klauß dem Kicker ein Interview, in dem er keinen klaren Karriereplan hat, sondern seinen Job gut machen will, weil dann der Rest von selbst kommt. Ralph Hasenhüttl ist ein Vorbild für ihn in Sachen Auftreten, Arbeitsstrukturen und Mannschaftssteuerung. Eine ideale Fußballidee hat er noch nicht entwickelt. Und die Kritik von Mehmet Scholl teilt er zumindest dahingehend, dass er auch sieht, dass Talenten aus den Nachwuchsleistungszentren Invdividualität und Fähigkeiten im Eins gegen Eins abgehen.

Die U17 von RB Leipzig spielte am Wochenende am Cottaweg, verlor dort aber mit 1:2 gegen den Hamburger SV. Man bleibt zwar Tabellenführer, hat bei einem Punkt Vorsprung auf Hertha aber ein Spiel mehr absolviert. Der HSV liegt auf Platz 5, zehn Punkte hinter RB, aber mit gleich drei absolvierten Spielen weniger.

Presse 03.04.2018 weiterlesen

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Presse 29.03.2018

Können wir uns nach einer Reihe nicht allzu wichtiger Länderspiele also wieder mal langsam der Bundesliga widmen. RB Leipzig reist zu Hannover 96. Der Sechste beim 13. Für beide Teams keine unwichtige Partie im Kampf um Champions League bzw. Klassenerhalt. Dürfte eine recht laufintensive Partie werden, in der RB viel Widerstand brechen muss, wenn man was mitnehmen will.

Auf Leipziger Seite wird Stefan Ilsanker ziemlich sicher ausfallen. Marcel Sabitzer und Naby Keita sind prinzipiell wieder einsatzbereit. Bei den Nationalspielern muss man sehen, wer bis Samstag seine Müdigkeit aus den Beinen geschüttelt kriegt.

Auf H96-Seite fehlen Felipe, Florian Hübner und Edgar Prib. Charlison Benschop ist krank. Bei Martin Harnik ist ein Einsatz auch noch nicht gesichert. Ihlas Bebou und  Noah Joel Sarenren Bazee könnten auch ausfallen. Ist dann doch eine längere Liste geworden. Vor allem ein eventueller Bebou-Ausfall dürfte aufgrund seiner Geschwindigkeit im Umkehrspiel wehtun.

Rund 42.000 Zuschauer erwartet Hannover 96 zum Spiel gegen Leipzig, ungefähr der Schnitt der bisherigen Saison. Knapp 50.000 passen rein. Knapp 2.500 Fans werden aus Leipzig erwartet. Viele Banner gegen RB wird man nicht sehen, weil die von Hannoveraner Vereinsseite offenbar verboten wurden. Mal sehen, was so auf nicht offiziellem Wege im Stadion auftaucht.

Geleitet wird die Partie von Guido Winkmann. Sein sechstes RB-Spiel, das sechste Auswärtsspiel. Verloren hat RB noch nie unter ihm. Das einzige Bundesligaspiel mit ihm war die Partie in Wolfsburg in der Hinrunde und da war Winkmann sehr souverän.

Der Kicker macht heute natürlich auch noch mal mit dem Trainer-Thema bei Bayern und Dortmund und damit auch mit Hasenhüttl auf. Die News dabei ist, dass es keinen frischen Kontakt von Hasenhüttl zu Bayern oder BVB gibt. Schon vor längerem soll Bayern-Sportirgendwas Hasan Salihamidzic mal angerufen haben (da hat dann Hasenhüttl wohl sein ‚bin noch nicht so weit‘ erzählt), seitdem gibt es da nichts neues. Derweil sieht der Kicker aber kein gutes Verhältnis mehr von Hasenhüttl zu Rangnick/ Mintzlaff, weil Hasenhüttl zu zögerlich auf die Verlängerungsangebote einging, die Leistungen der Mannschaft in den letzen Wochen nicht immer optimal waren und auch weil Rangnick wohl für Anfang März avisierte Gespräche nicht führte. Zudem wollen weder Rangnick noch Hasenhüttl mit einer ungeklärten Situation in die neue Saison gehen.

Das widerspricht zunächst mal einer Aussage von Rangnick kürzlich in einer Sportbuzzer-Sendung, in der er genau das Szenario, mit Hasenhüttl ohne Verlängerung in die neue Saison zu gehen, als Option bezeichnete. Und es widerspricht den Aussagen von Hasenhüttl kürzlich, dass man sich im März bereits zu einer ersten Sondierung in Sachen Vertragsverlängerung getroffen habe. Letztlich bleibt die wesentlich interessantere Frage als die vielen Gerüchte und Spekulationen, ob ein intensives Bayern-Werben an Hasenhüttls Position, noch nicht bereit für so einen Job zu sein, etwas ändern würde. Ganz viele Angebote kriegt man von den Bayern im Laufe seiner Karriere wohl nicht.

[Mehr zu Hasenhüttl und seinen Äußerungen aus der PK dann am Dienstag im nächsten Presseupdate.]

Marcel Halstenberg in der Hannoverschen Allgemeinen über Verletzung, Reha (verläuft optimal), Hannover (kein Groll gegenüber Ex-Klub, am Samstag auf der Tribüne) und sportliche Ziele (nächste Saison Champions League, Traum von der Meisterschaft).

Bernardo ist weiter ein freundlicher Mensch und bezeichnet seinen Trainer als „gerecht“, weil er ihn nach schwachem Freiburg-Spiel öfters auf die Bank gesetzt hatte.

Die LVZ rechnet mal wieder Videobeweisentscheidungen vor. Gab es ja kürzlich in ähnlicher Form schon mal, glaub in der BILD. RB Leipzig diese Saison bisher mit sechs Veränderungen einer Schiedsrichterentscheidung durch Videobeweis. Alle wurden zuungunsten von RB getroffen (also z.B. wurde nach nicht geahndeten Upamecano-Foul in Dortmund nachträglich auf Elfmeter entschieden). Das suggeriert immer ein bisschen, dass RB vom Videobeweis benachteiligt wurde. Was letztlich auf der Basis der sechs Entscheidungen gar nicht gesagt werden kann. Die sechs Veränderungen waren alle richtig und korrekte Videobeweisanwendungen (entgegen der Artikel-Meinung auch beim 1:1 in Mainz). Situationen, die ich aus der Erinnerung als falsche Entscheidungen ansehen würde (weil der Videobeweis nicht zur Anwendung kam), waren ein nicht geahndetes Poulsen-Handspiel im Strafraum in Stuttgart und ein Foul an Werner kurz vor Schluss im Spiel gegen Mainz (beim Abseits bspw. gegen den HSV durfte der Videoassistenz aufgrund fehlender Eindeutigkeit nicht eingreifen). Man kann über viele Dinge des Videobeweises in dieser Saison diskutieren, aber gerade bei RB-Spielen gab es im Endeffekt auch Diskussionsbedarf, aber keine größere Zahl an Fehlern. Dass man eher negativ betroffen war, lag ja an den zu korrigierenden Dingen, die auf dem Platz passierten und nicht an einer Benachteiligung durch den Videobeweis oder an Fehlern beim Videobeweis.

Die Frauen von RB Leipzig treten am Ostermontag beim 1.FFC Fortuna Dresden an. Nachholespiel beim Achten der Regionalliga, die zu Hause erst einmal gewonnen haben. RB sicher Favorit, erst recht, nachdem man letzte Woche den Tabellenführer Viktoria Berlin besiegt hat.

Die U19 von RB Leipzig bereits heute in der Bundesliga Nord/Nordost mit ihrem Spiel beim Niendorfer TSV in Hamburg. Die Gastgeber in akuter Abstiegsgefahr. Entsprechend RB als Fünfter Favorit. In der Bundesliga war man zuletzt mit vier Siegen aus vier Spielen deutlich im Aufschwung. Im Sachsenpokal setzte es vor zwei Wochen eine peinliche 1:2-Schlappe beim Landesligisten Fortuna Chemnitz.

[Update: Die Partie wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.]

Ein Heimspiel trägt am Samstag schließlich die U17 von RB Leipzig aus. In der Bundesliga empfängt man den Hamburger SV. Die Hamburger liegen mit 13 Punkten Rückstand auf RB auf Platz 5 in der Bundesliga, haben aber auch gleich drei Spiele weniger absolviert. Anpfiff am Cottaweg ist 11 Uhr.

Mit der Presse geht es nach Ostern am 03.04.2018 weiter.

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Presse 28.03.2018

Das Abschiedsspiel für Dominik Kaiser am 13.05.2018, einen Tag nach dem Hertha-Spiel, ist nun offiziell. Tickets sind billig, begehrt und schon zu haben. Wird eine Art (hübsche) Saisonabschlussparty mit wahrscheinlich vielen alten RB-Bekannten. Der Termin könnte sich noch verschieben, falls RB am 16.05. einen zusätzlichen Termin in Lyon haben sollte..

Bei Stefan Ilsanker wurde eine Zerrung des Kapselapparates diagnostiziert. Was offenbar nichts schlimmes ist. Man guckt nun von Tag zu Tag, wie es geht und wie man weitermacht. Für Hannover ist Ilsanker entsprechend vorerst fraglich.

Konrad Laimer im Interview mit Laola1 über seine Umschulung zum Rechtsverteidiger, seinen Weg nach Deutschland und seine Zufriedenheit mit der aktuellen Saison.

Gerüchtenamen werden von der Sportbild durch den Raum geworfen. Marcel Sabitzer, Emil Forsberg und Bruma werden von Inter Mailand beobachtet, weil man Flügelspieler sucht. RB guckt derweil weiter auf Mitchell Weiser und soll beim Kaderplanungsgespräch (das von dem Hasenhüttl kürzlich sprach) mit Hasenhüttl Nadiem Amiri, Hakan Calhanoglu und Philipp Max als Thema gehabt haben. Naja.

Irgendwas mit Ralph Hasenhüttl und Bayern und welche Rotationen das auslösen könnte natürlich auch bei Sportbild. Wenig Relevanz, nur die Darstellung von Optionsräumen. Quasi Vorschläge statt Gerüchte. Falls Hasenhüttl schon diesen Sommer gehen sollte (wofür es bisher keine Anzeichen gab), hält man ein einjähriges Rangnick-Comeback für denkbar, weil 2019 Julian Nagelsmann frei wäre. Alternativen bestünden in Marco Rose und Roger Schmidt (mit dem Rangnick weiter im regelmäßigen Austausch stehen soll). Naja.

Nicht uninteressant die Sportbild-Statistik, dass nirgendwo in der Bundesliga der Anteil der Tore, die durch die Mitte erzielt werden, höher ist als bei RB Leipzig. 68% aller Tore fallen auf diesem Weg. Ist einerseits eine Frage der Spielphilosophie (direkter Weg zum Tor, gerade aus dem Umschalten heraus, wird für erfolgsversprechender gehalten), aber auch Ausdruck der Probleme, wenn man den Ball mal auf dem Flügel hat (Spiel in den Strafraum, Laufwege im Strafraum, Besetzung des Strafraums).

Letzter Tag der Länderspielzeit war gestern. Neun RB-Profis kamen noch mal zum Einsatz. Emil Forsberg und Philipp Köhn kamen nicht mehr zum Einsatz. Ibrahima Konaté ist schon letzten Freitag fertig gewesen mit Nationalmannschaftsausflug. Stefan Ilsanker musste seinen am Montag abbrechen. Bei Forsberg erklärt eine deutsche Agenturmeldung das Sitzen auf der Bank mit muskulären Problemen. In der schwedischen Presse findet sich dazu allerdings nichts.

Timo Werner kam beim 0:1 Deutschlands gegen Brasilien zu einem Kurzeinsatz in den letzten zehn Minuten.

In der U21-EM-Qualifikation kam Deutschland mit Kapitän Lukas Klostermann nur zu einem 0:0. Macht das Rennen in der Gruppe wieder eng. Wird darauf hinauslaufen, dass man in den direkten Duellen mit Irland genug Punkte holt.

Keine Sorgen mehr hat die französische U21 bei sieben Siegen aus sieben Spielen. Gestern gab es ein 2:0 in Montenegro. Dayot Upamecano und Jean-Kevin Augustin spielten durch. Augustin erzielte kurz vor Schluss vom Punkt das 2:0.

Auch ein 2:0 gab es für Österreichs U21 gegen Mazedonien. Konrad Laimer spielte als Kapitän durch. Östereich in der EM-Quali weiter mit Chancen, die aber eher theoretischer Natur sind.

Bessere Chancen hat England nach einem 2:1 gegen die Ukraine. Ademola Lookman durfte knappe 20 Minuten am Ende mitspielen.

Testspiele: Peter Gulacsi mit Ungarn 0:1 gegen Schottland. 90 Minuten Einsatzzeit für den Keeper. Kevin Kampl mit Slowenien 0:2 gegen Weißrussland. 70 Minuten Einsatzzeit. Yussuf Poulsen mit Dänemark 0:0 gegen Chile. Runde Viertelstunde Einsatzzeit.

Die türkische U19 qualifizierte sich durch ein 2:1 gegen Bosnien Herzegowina für die EM, weil Konkurrent Dänemark parallel nur 2:2 spielte. Mert Yilmaz stand dabei fast 90 Minuten mit auf dem Platz.

Erfolgreich auch Dänemark und Deutschland in der U17-EM-Qualifikation. Deutschland verlor zwar 0:1 gegen Schottland, zog aber als einer der sieben besten Gruppenzweiten in die Endrunde ein. Norwegen machte in der selben Gruppe mit einem 3:0 gegen Griechenland als Gruppensieger alles klar. Tom Krauß spielte bei Deutschland genauso durch wie Noah Holm bei Norwegen.

Presse 28.03.2018 weiterlesen

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Presse 27.03.2018

Hasenhüttl, Bayern, Dortmund. Im BILD-Style mit essenziell wenig Neuigkeiten. Dass Hasenhüttl hierzulande einer der begehrteren Trainer sein könnte, ist wenig überraschend. Dass er diesen Sommer ein Angebot von Borussia Dortmund annehmen könnte, ist aber praktisch ausgeschlossen (warum sollte er?). Die Bayern kommen eigentlich weiter ein Jahr zu früh, aber wie gestern schon geschrieben, wäre ich persönlich gespannt, wie Hasenhüttl auf ein intensiveres und nachhaltiges Bayern-Werben reagiert.

Dominik Kaiser kriegt laut LVZ eine Abschiedsspiel im Mai. Mit allerlei Spielern aus der RB-Vergangenheit und viel Spaß-Faktor. Erstaunlicherweise terminiert einen Tag nach dem letzten Bundesliga-Spiel in Berlin. Drei Tage später stünde noch das Europa-League-Finale in Lyon auf dem Programm, so RB denn noch zwei Runden übersteht. Der Termin für das Abschiedsspiel läge dann etwas ungünstig. Ansonsten wäre es eine hübsche Saisonabschlussveranstaltung und natürlich eine angemessene und würdige Verabschiedung für Kaiser, der immerhin sechs Jahre für RB spielte und von der ersten bis zur vierten Liga jeweils mindestens ein Tor schoss. Nur in der Champions League klappte es dann nicht mehr. Immerhin bekam er gegen Istanbul auch in der Königsklasse noch seinen Einsatz.

Irgendwas mit Golfen und guter Zweck hat die LVZ auch noch.

Wenig mit RB Leipzig hat eine (englischsprachige) Geschichte bei Football Paradise zu tun. Es geht um die New York Red Bulls und wie die dortige Philosophie, ältere, verdiente Spieler abzugeben und junge Spieler zu entwickeln, nicht unbedingt auf Gegenliebe beim Publikum stößt. Nicht uninteressante Geschichte, die ein bisschen an Salzburg erinnert. Wobei es halt in New York offenbar stärker mit Einbußen beim sportlichen Erfolg verbunden ist.

So, letzter Tag der Länderspielpause. Noch mal Großkampftag aus RB-Sicht. Schon seit Freitag durch ist Ibrahima Konate. Stefan Ilsanker reist heute wegen Knieproblemen zurück nach Leipzig und tritt nicht mehr für Österreich an. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Der Rest spielt heute noch mal (oder sitzt auf der Länderspielbank).

Die deutsche Nationalmannschaft dabei in Berlin mit Timo Werner gegen Brasilien. Eigentlich wollte Hasenhüttl da vielleicht hin. Da unklar ist, ob Werner spielt (weil gegen Spanien schon lange auf dem Platz), spart er sich den Weg ja vielleicht. Anpfiff ist 20.45 Uhr. Übertragen wird live im ZDF.

Sonst so im Testspielbereich: Yussuf Poulsen spielt mit Dänemark gegen Chile. Emil Forsberg spielt mit Schweden in Rumänien. Kevin Kampl empfängt mit Slowenien Weißrussland. Und Peter Gulacsi steht im Fall der Fälle gegen Schottland im ungarischen Tor.

Schon wichtiger das Auswärtsspiel der deutschen U21 in der EM-Quali im Kosovo. Die sind mit fünf Punkten und einem Spiel mehr aktuell Zweiter in Gruppe 5 hinter Deutschland. Härtester Verfolger bleibt aber Irland, die auch fünf Punkte Rückstand, aber ein Spiel weniger ausgetragen haben als Deutschland. Ein Sieg im Kosovo wäre also gut. Sky Sport News HD überträgt ab 18.45 Uhr.

Auch in der U21-EM-Quali sind weiterhin Dayot Upamecano und Jean-Kevin Augustin für Frankreich unterwegs. Sechs Siege aus sechs Spielen stehen bisher in der Bilanz. Nun geht es zum Tabellenletzten Montenegro. Klingt nicht nach der extremen Herausforderung.

Für Ademola Lookman und die englische U21 wird es da schon fordernder. Sie empfangen in der EM-Quali die Ukraine, die derzeit mit acht Punkten zum Mittelfeld in Gruppe 4 gehört. England bisher mit vier Siegen und einem Unentschieden noch ohne Niederlage.

Vierte Mannschaft im U21-Quali-Bunde ist Österreich. Die treten mit Konrad Laimer gegen Mazedonien an. Wenn man noch ein wenig Richtung Gruppensieg und Serbien hinschnuppern will bei aktuell schon riesigem Abstand, muss man die Partie gewinnen.

Ein Testspiel steht derweil noch für Philipp Köhn und die Schweizer U20 an. Es geht zu einem Spiel nach Italien. Da Köhn schon gegen Malta im Tor stand, wird er wohl diesmal eher draußen sitzen.

Bei der U19-EM-Quali geht es heute für die Türkei und Mert Yilmaz um die Wurst. Im Spiel gegen Bosnien Herzegovina kann man sich mit einem Sieg für die Endrunde qualifizieren. Aktuell hat man ein Tor Vorsprung auf den Gruppenzweiten Dänemark. Den gilt es zu verteidigen. Ein hoher Sieg wäre also gut im Fernduell mit Dänemark.

Die U18 von Deutschland gestern in Markranstädt mit einem zweiten Test gegen Frankreich, den man diesmal mit 2:4 verlor. Erik Majetschak kam zur Pause in die Partie und schoss das 2:3. Elias Abouchabaka kam eine Viertelstunde vor Schluss in die Partie.

Wie bei der U19-EM-Quali geht es auch bei der U17-EM-Quali heute um die Wurst. Dabei haben Deutschland und Norwegen in ihrer gemeinsamen Gruppe dieselbe Ausgangsposition. Beiden reicht gegen Schottland und Griechenland jeweils ein Punkt für die Endrunde. Bei einer Niederlage droht das Ausscheiden. Tom Krauß und Fabrice Hartmann sind für Deutschland, Noah Holm ist für Norwegen im Einsatz.

Die gleiche Ausgangsposition wie Deutschland und Norwegen hat auch die polnische U17-Nationalmannschaft mit Mateusz Maćkowiak. Mit einem Unentschieden gegen die schon qualifizierten Iren wäre man bei der Endrunde dabei. Bei einer Niederlage droht das Ausscheiden.

Presse 27.03.2018 weiterlesen

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Presse 26.03.2018

Neue Gerüchte um Timo Werner und England inklusive auf dem Fuß folgenden Bericht mit der Gegenposition. Gähn. Interessanter, was der Stürmer im Kicker so im Unterton sagt. Dass seine Aussage, auch kommende Saison in Leipzig zu spielen, kein Bekenntnis, sondern nur eine Wiederholung einer Rangnick-Aussage war. Und dass er davon ausgeht, dass kein Stammspieler abgegeben wird, wenn man ihm ein Wechselverbot erteilt.

Weist ein bisschen darauf hin, dass RB ein bisschen als Kartenhaus aufgebaut ist, bei dem das Wegnehmen einer Karte dazu führen kann, dass sich auch ein paar andere Karten verselbstständigen und den Abflug machen. Man kann Werners Aussage durchaus als kleine Ansage verstehen, dass er erwartet, dass er nächste Saison dieselben Mitspieler plus noch ein paar bessere hat und er ansonsten unzufrieden wird..

Gestern mediales Hauptthema die Absage von Thomas Tuchel beim FC Bayern. Hat mit Leipzig direkt nichts zu tun, aber wird dazu führen, dass der Name Hasenhüttl wieder lauter im FCB-Umfeld diskutiert wird und der Coach wohl in der nächsten Zeit wieder verstärkt Fragen zum Thema beantworten muss.

Es bleibt dabei, dass es fahrlässig von den Bayern wäre, sich nicht mit Hasenhüttl zu beschäftigen, der in vielerlei Hinsicht gut ins Raster passt. Bisher war Hasenhüttl in Bezug auf die Bayern in seinen öffentlichen Aussagen sehr standhaft. Genaugenommen kommt es für ihn halt ein Jahr zu früh. Ohne Hasenhüttls ‚RB ist mein erster Ansprechpartner‘ als Phrase hinstellen zu wollen, wäre es dann aber doch auch interessant, wie ein Hasenhüttl mit einem ganz konkreten Bayern-Angebot umgehen würde. Laut Kicker hat er dem Meister allerdings auch schon direkt sein ‚Bin noch nicht weit genug für die Bayern‘ mitgeteilt.

Naby Keitas Strafe wegen Urkundenfälschung wurde nun auf 250.000 Euro festgelegt. Gegen die Höhe der Strafe ist wohl noch der Widerspruch möglich. Die Höhe ist vom Gehalt von Keita abhängig. Ursprünglich sollte Keita über 400.000 Euro zahlen. Wenn man annimmt, dass es sich dabei um zehn Prozent des Jahreseinkommens handelt, kann man dieses nun auf 2.500.000 Euro schätzen. Dürfte aber eher das Grundgehalt sein. Fakt ist, dass man inzwischen als gesichert annehmen kann, dass Keita gleich zweimal versucht hat, sich mit gefälschten Führerscheinen einen deutschen Führerschein zu organisieren.

Bernardo zeigt sich im Kicker einsichtig und versteht, warum er nach schwachem Spiel in Freiburg bei RB oft nur auf der Bank saß und sieht sich als Spieler, der die Außenverteidigerposition defensiv interpretiert und trotzdem besser flanken können will.

Timo Werner sieht im Kicker eine zu hohe Anspruchshaltung im Umfeld von RB Leipzig, worunter er offenbar Spieler und Medien zählt, will aber gleichzeitig in der Europa League „mindestens“ ins Halbfinale.

Gerüchte-Namedropping. Diesmal zwei 19-jährige Torhützer. Marko Johansson aus Schweden und Andriy Lunin aus der Ukraine. Klar, 19-jährige Torhüter ohne Einsatzchancen gehen bei RB irgendwie immer, aber über ‚gut, mal gehört zu haben‘ geht das zunächst mal nicht hinaus.

Quotennachtrag: Das Spiel zwischen Leipzig und Bayern war das Spiel mit der zweithöchsten Einschaltquote bei Sky in dieser Saison in der ganzen Bundesliga. Fast 1,5 Millionen Menschen waren dabei. Nur Dortmund gegen Bayern hatte mit fast 1,8 Millionen Menschen noch mehr Zuschauer. Die 1,5 Millionen waren auch die höchste RB-Sky-Quote ever.

Kaum vereinbart, schon wieder abgesagt. Das Testspiel zwischen Babelsberg und RB Leipzig. Offiziell aus terminlichen und organisatorischen Gründen. Wenn man den (in diesem Fall durchaus glaubwürdigen) Rasenballisten glauben darf, dann vor allem auch, weil Babelsberg im Ramen des Spiels wohl von RB mehr Bekenntnis zur „Nazis raus! aus den Stadien“-Aktion haben wollte, als RB zu leisten bereit war. Offenbar war es aus Leipziger Perspektive wohl eher ein Benefiz, bei dem halt Geld fließt und mehr nicht. Duschen, ohne nass zu werden, gewissermaßen.

Letztlich freuen sich wohl auf beiden Seiten nicht unwesentliche Teile der Fans aus unterschiedlichen Gründen über die Absage. Schon alleine deswegen ist die Absage unschön. Letzlich kein Ruhmesblatt, ein Testspiel groß anzukündigen und vier Tage später mit einem ‚Ah, sorry, doch keine Zeit‘ um die Ecke zu kommen. Wobei es eigentlich (mal abgesehen von Rangnicks aus allem ausbrechenden ‚Wehret den Anfängen, Deutschland ist auf dem rechten Auge blind‘-Auftritt bei Sky kürzllich) auch zur aktuellen RB-Linie im „Corporate Social Responsability“-Bereich passt, sich dort auf einigen Ebenen und meist eher unkoordiniert wirkend und auf Kommunikationserfolg zielend zu engagieren, aber bloß nichts anzufassen, was nach einem klaren Bekenntnis klingen könnte, mit dem man auch Menschen auf die Füße tritt.

Letztlich kann man gegen Babelsberg aus welchen Gründen auch immer testspielen oder nicht. In der Entscheidung ist man ja glücklicherweise frei. Wird halt erst ein Thema, wenn man herumeiert und erst zusagt und dann im direkten Gegenzug gleich wieder absagt. Unterstützung hat man Babelsberg trotzdem versprochen. Mal sehen, auf welcher Ebene das passieren wird.

Bei Immer Hertha wird berichtet, dass Hertha-Fans zum Heimspiel gegen RB einen „Marsch der Tradition“ planen. Vielleicht ja mit Fackeln oder so.^^ (Sorry, nur ein schlechter Witz.)

Länderspiele über das Wochenende. Reichlich.

Timo Werner durfte beim 1:1 von Deutschland gegen Spanien reichlich 80 Minuten dran und staunte hinterher über die Qualitäten der Spanier, sich aus Pressingsituationen zu befreien.

Stefan Ilsanker und Kevin Kampl trafen mit Österreich und Slowenien aufeinander. Ilsanker spielte durch. Kampl agierte für 75 Minuten. Österreich gewann 3:0. Gab viel Frotzelei zwischen Ilsanker und Kampl. Und wird den Slowenen irgendeine Einladung kosten.

Peter Gulacsi spielte beim 2:3 seiner Ungarn gegen Kasachstan durch. Forsberg spielte beim 1:2 der Schweden gegen Chile fast 80 Minuten lang und musste die Niederlage dann von der Bank aus verfolgen.

Frankreichs U21 setze den Siegeszug in der EM-Quali fort und gewann auch in Kasachstan mit 3:0. Jean-Kevin Augustin im ersten Spiel seit September und seiner Suspendierung mit einem 90minütigen Einsatz und einem Tor. Dayot Upamecano wurde zur Pause eingewechselt und feierte sein Debüt in der U21. Mit sechs Siegen aus sechs Spielen ist Frankreich in Gruppe 9 deutlich Erster.

Auch erfolgreich war Lukas Klostermann mit der deutschen U21 gegen Israel. Auch hier stand am Ende ein 3:0-Sieg. Lukas Klostermann spielte durch. Deutschland in Gruppe 5 weiter deutlich Erster.

Ademola Lookman kam derweil mit der englischen U21 in einem Testspiel gegen Rumänien zum Einsatz und bereitete beim 2:1 das 1:0 vor. 90 Minuten dauerte sein Einsatz.

Ibrahima Konaé und das französische U20-Team verloren einen zweiten Test gegen die USA kurz vor Schluss mit 0:1. Konate spielte durch, nachdem er im ersten Spiel noch auf der Bank saß.

Die Schweizer U20 gewann ein Testspiel auf Malta mit 3:1. Philipp Köhn stand dabei im Tor.

Bei der U19-EM-Quali Mert Yilmaz im zweiten Gruppenspiel mit der Türkei mit einem Unentschieden gegen Dänemark. Damit hat man den Gruppensieg und die Qualifikation für die Endrunde selbst in der Hand. Yilmaz spielte beim 1:1 durch.

Die deutsche U18 am Freitag in Eilenburg mit einem 2:2 gegen Frankreich. Elias Abouchabaka stand in der Startelf und machte ein gutes Spiel. Erik Majetschak wurde für ihn in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Heute treffen sich beide Teams erneut in Markranstädt wieder. Anpfiff ist 14 Uhr, falls noch jemand eine Beschäftigung für den Tag sucht.

In der U17-EM-Qualifikation Deutschland im zweiten Gruppenspiel mit einem 3:0 gegen Griechenland. Tom Krauß spielte durch. Fabrice Hartmann wurde kurz nach der Pause ausgewechselt.

Norwegen in derselben Gruppe wie Deutschland mit einem 2:1 gegen Schottland. Noah Holm spielte reichlich eine Stunde mit. Deutschland und Norwegen brauchen aus dem letzten Spiel jeweils noch einen Punkt, um sich sicher für die Endrunde zu qualifizieren.

Auch in der U17-EM-Quali ist Mateusz Maćkowiak mit Polen unterwegs. Im zweiten Gruppenspiel gewann man mit 3:0 gegen Mazedonien und machte damit auch einen wichtigen Schritt Richtung Endrunde. Maćkowiak wurde kurz vor Schluss ausgewechselt.

Die Frauen von RB Leipzig gestern vor über 300 Zuschauern bei bestem Wetter mit einem überraschenden 1:0 gegen Spitzenreiter Viktoria Berlin. Der zweite Sieg im fünften Spiel gegen eines der Top3-Teams, nachdem man auch Union Berlin bereits zu Hause schlagen konnte. Die lange verletzte Lisa Reichenbach erzielte nach ihrer Einwechslung den emotionalen und umjubelten, einzigen Treffer des Tages. RB Leipzig festigt damit Platz 4 und hat elf Punkte Rückstand auf Viktoria Berlin, aber ein Spiel weniger absolviert. Sechs Spiele warten noch auf die RB-Frauen in dieser Saison, allerdings nur noch ein Heimspiel.

Abgesagt wurde am Wochenende das Landespokalspiel im U17-Bereich zwischen Lok und RB Leipzig wegen der Platzverhältnisse.

Presse 26.03.2018 weiterlesen

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Presse 23.02.2018

Bei RB Leipzig diese Woche nur wenig Trainingsbetrieb, weil man einen Plan, auf Mallorca zu trainieren (‚trainieren‘, hihi) (siehe RBlive) verwarf. Bei nur acht gesunden RB-Profis, die nicht mit auf Länderspielreisen sind auch kein Wunder, dass reguläres Training kaum möglich war. Mittwoch Tennis, gestern Biathlon, auch heute soll es noch mal eher mit alternativem Training weitergehen. Dann ist drei Tage ganz Ruhe und geht es am Dienstag mit der Vorbereitung auf das Hannover-Spiel los. Wobei dann immer noch viele Profis nicht von ihren Nationalmannschaften zurück sind.

Ralph Hasenhüttl bestätigt ein erstes Sondierungsgespräch mit dem Verein in Sachen Vertragsverlängerung. Ansonsten habe Mintzlaff zum Sachstand alles gesagt (Verein und Trainer müssen gucken, inwieweit ihre Ideen übereinstimmen) und man werde sich irgendwann wieder zusammensetzen und intensiver über die Inhalte diskutieren. Mit den Athletiktrainern hat Hasenhüttl schon mal die kommende Vorbereitung geplant und mit Rangnick den kommenden Kader. Klingt jetzt nicht zwangsläufig nach kurzfristigen Trennungswünschen.

Marcel Sabitzer könnte zum Hannover-Spiel schon wieder fit und dabei sein. Mit schnell verheilenden Bänderverletzungen kennt sich Sabitzer ja schon aus.

Diego Demme ist im LVZ-Interview mit sich und seiner Einsatzzeit zufrieden, auch wenn es ihn offenbar ordentlich gewurmt hat, in Neapel nur auf der Bank zu sitzen. Richtung Nationalmannschaft und WM ist er entspannt und nimmt die aktuelle Länderspielpause gern mit.

RB Leipzig hat gegen Olympique Marseille das ganze Stadion für sich. Denn die UEFA hat die Franzosen für Fan-Verhalten beim Spiel in Bilbao mit einem Zuschauerausschluss für das Auswärtsspiel in Leipzig belegt. Klingt erstmal so, als wäre das damit für RB ein sehr stressfreies Spiel. Meistens ist das Gegenteil der Fall, weil man nun damit rechnen muss, dass sich Marseille-Fans halt mit Tickets für den Heimbereich versorgen und man damit gar nicht so richtig weiß, auf was man sich an dem Tag einstellen soll bzw. man nicht die sonstige Situation hat, dass man die Wege der Gästefans gut vorausplanen und mit dem Gästeblock gut unter Kontrolle haben kann. Soll nicht heißen, dass daraus nun deswegen eine gefährliche Situation entsteht, nur dass sich die Dinge schlechter planen und organisieren lassen.

Die Sun setzt Arsenal mit auf die Liste der an Peter Gulacsi interessierten Verein. Interessanter Nebensatz eines uninteressanten Beitrags, dass Gulacsi wegen seiner längeren Vergangenheit beim FC Liverpool in England als heimischer („homegrown“) Spieler gilt. Was ihn vermutlich für die Premier League interessanter macht als andere Spieler ähnlichen Kalibers, weil Gulacsi damit auf einfache Weise ein Spieler wäre, der helfen würde Verbandsbestimmungen zu erfüllen (soweit ich sehe, muss jedes Team acht „homegrown“ Player im Kader haben).

Gestern die (bzw. eine erste) Entscheidung zu 50+1 bei der DFL. Interpretiert als Entscheidung zum Erhalt der Regel. Faktisch wurde nichts entschieden, sondern ein mehrheitlicher Beschluss gefasst (18 von 34 anwesenden Vereine), dass die Regel erhalten werden und rechtssicher gemacht werden soll. Gleichzeitig will man wohl auch weiterhin die Rahmenbedingungen diskutieren. Oliver Mintzlaff interpretiert das offenbar als sehr ergebnisoffenen Prozess. St. Paulis Andreas Rettig eher als einen mit engen Grenzen. Vielleicht wird auch einfach nur versucht, ein totes Pferd weiterzureiten.

RB Leipzig soll neben Bayern, Heidenheim und Fürth zu dem Quartett an Vereinen gehört haben, die gegen den St.-Pauli-Antrag stimmten. Daneben gab es auch noch Enthaltungen und Abstimmungsverweigerungen. Regensburg und Kaiserslautern fehlten offenbar komplett bei der Veranstaltung.

Mir persönlich wird um eine Regel, die eh nicht tut, was sie eventuell im Sinne ihrer Befürworter tun sollte und deren Abschaffung auch nicht halten würde, was sich die Gegner der Regel davon versprechen (mehr Wettbewerb in der Bundesliga), viel zu viel Kulturkampf geführt. Aber dafür bleibt ja vielleicht noch mal etwas ausführlicher an anderer Stelle Zeit. Irgendwo in einem anderen Raum-Zeit-Kontinuum vermutlich.^^

Irgendwas mit ‚RB Leipzig super anerkannt und populär‘. Ich bin bei diesen ‚Studien‘ mit oft nicht nachvollziehbarer empirischer Basis und schlechten Vergleichszahlen schon lange raus.

Die TuS Leutzsch bekommt laut LVZ vom DFB Geld, weil RB-U17-Nationalspieler Tom Krauß seine Laufbahn dort begann. Quasi als eine Art Ausbildungsentschädigung bzw. Ausbildungsbelohnung. Wenn man das Bild richtig entziffert, dürften es knapp 2.000 Euro sein, die da rausspringen.

Länderspiele, Länderspiele, Länderspiele. Klar in der Länderspielpause.

Gestern bereits setzte sich Lukas Klostermann mit der deutschen U21 in der EM-Quali gegen Israel durch und durfte dabei 90 Minuten lang mitwirken. Deutschland damit weiter Erster in der Gruppe 5.

Yussuf Poulsen durfte bei Dänemark in Vorbereitung auf die WM auch durchspielen. 1:0 gewann man gegen Panama.

Timo Werner heute Abend in Düsseldorf mit Deutschland gegen Spanien. Das Testspiel kann man live in der ARD verfolgen. 20.45 Uhr geht es los. Ein bissel Vorberichterstattung gibt es auch.

Peter Gulacsi testet heute mit Ungarn gegen Kasachstan. Stefan Ilsanker testet auch heute mit Österreich gegen Slowenien und trifft dort auf Kevin Kampl. Erst morgen darf Emil Forsberg mit Schweden gegen Chile ran.

Dayot Upameceno und Jean-Kevin Augustin in der U21-EM-Qualifikation heute mit Frankreich in Kasachstan unterwegs. Kategorie Pflichtsieg für den Tabellenführer der Gruppe 9, der bisher fünf von fünf Spielen gewonnen hat. Ademola Lookman am morgigen Samstag dann mit einem Testspiel mit der englischen U21, die erst am Dienstag in der EM-Quali ran muss.

Ibrahima Konate mit der französischen U20 erneut in Spanien gegen die USA. Nachdem Konate beim ersten Test am Mittwoch nur auf der Bank saß, darf man vermuten, dass er heute mitspielen darf. Philipp Köhn testet derweil mit der Schweizer U20 gegen Italien.

Mert Yilmaz am morgigen Samstag mit der Türkei in der U19-EM-Qualifikation gegen Dänemark. Da die Türkei das erste Spiel gegen Österreich gewann, könnte man sich mit einem Sieg gegen Dänemark schon einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Nur der Gruppensieger zieht in die Endrunde ein.

Tipp für Kurzentschlossene: Die deutsche U18 heute ab 18 Uhr in einem Testspiel in Eilenburg gegen Frankreich. Julian Krahl, Elias Abouchabaka und Erik Majetschak hoffen auf Einsatzzeit. Wer nicht nach Eilenburg will, findet auf der DFB-Seite auch einen Livestream.

Bei der U17-EM-Qualifikation geht es am Samstag in den zweiten von drei Spieltagen. Nach dem Auftakt-Unentschieden gegen Norwegen braucht Deutschland im Idealfall schon einen Sieg im Spiel gegen Griechenland, die mit einem Sieg gegen Schottland starteten. Griechenland wäre mit einem Sieg schon in der Endrunde. Die Gruppensieger und sieben (von acht) besten Gruppenzweiten kommen weiter. Tom Krauß und Fabrice Hartmann hoffen auf Einsatzzeit.

In der selben Gruppe auch Noah Holm und Norwegen gefordert. Die treten gegen Schottland an und sind in derselben Situation wie Deutschland, dass man im Idealfall einen Sieg mitnimmt.

Auch Polen steht nach einem Auftakt-Unentschieden gegen Georgien bei der U17-EM-Quali im Spiel gegen Mazedonien schon ein bisschen unter Druck. Den möchte auch RB-Talent Mateusz Maćkowiak aktiv auf dem Platz bekämpfen.

Gut platziert in der Länderspielpause am Sonntag (25.03.2018) bei wahrscheinlich sogar recht annehmbarem Wetter das Regionalliga-Spiel der Frauen von RB Leipzig gegen Spitzenreiter Viktoria Berlin (wobei die deswegen führen, weil sie ein Spiel mehr als Magdeburg haben). Von 16 Spielen haben die Berlinerinnen erst zwei nicht gewonnen. Das Hinspiel gegen RB gewann man mit 3:0. Wie schon letzte Woche beim Auswärtsspiel in Steglitz erwähnt, diese Spiele weisen ein bisschen darauf hin, wo RB aktuell steht und was es noch braucht, um nächste Saison ein Aufstiegskandidat zu sein. Sehr guter Gegner, spannendes Spiel, die Bundesliga-Profis mit Pause. Könnte für einen außerordentlich guten Besuch am Gontardweg sorgen. Anpfiff ist 14 Uhr.

Nachdem sich die U19 von RB Leipzig letzte Woche im Landespokal bei Fortuna Chemnitz blamierte, ist nun die U17 dran. Nicht mit blamieren, sondern mit Landespokal. Im Halbfinale tritt man am morgigen Samstag (24.03.2018) bei den städtischen Nachbarn von Lok Leipzig an. Wie der Chemnitzer Nachwuchs spielt auch der Lok-Nachwuchs zwei Etagen unter RB Leipzig. Entsprechend deutlich ist RB in diesem Spiel Favorit. Gespielt wird ab 11 Uhr auf dem Gelände des Bruno-Plache-Stadions.

Presse 23.02.2018 weiterlesen

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Presse 22.03.2018

Die LVZ heute mit einer ganzen Sammlung an Infos. Perry Bräutigam bleibt länger im Verein und agiert weiter im als Aushängeschild und Teil des Corporate-Social-Responsability-Bereichs.

Die schon gestern erwähnten überregionalen Fußballschulen zur Nachwuchsgewinnung sollen unter anderem auch in Jena, Bremen und München stattfinden (generell die Frage, wie viel Sinn diese Materialschlacht um Nachwuchskräfte für Kinder selbst macht, wenn man die aus 500 km entfernten Städten, in denen auch eine gute Ausbildung garantiert ist, abwirbt).

Der RB-Fanshop soll ab Oktober nicht mehr am Neumarkt, sondern im Petersbogen zu finden und größer sein. Damit wäre man dann auch ganz nah an Lok dran, die ihren Fanshop ja auf der Rückseite des Petersbogen in der Schlossgasse haben.

Nächste Saison soll es eine Vereinsapp geben. Und der RB-Fan soll jünger werden. Also nicht der einzelne Fan, aber der Durchschnitt. Weil der mit 45 Jahren zu hoch sei. Ran an Kinder und Studenten als Motto.

Und: Vor dem Spiel gegen die Bayern war nicht nur der Schnee im Stadion, sondern auch der auf dem Dach ein Problem. Von dem RB durch Kletterer befreit wurde, sonst hätte die Partie möglicherweise nicht stattfinden können.

Lukas Klostermann träumt im Kicker weiter von der Nationalmannschaft, ist zufrieden mit der Spielzeit, die er diese Saison bekommt, hat keine Präferenz, auf welcher Seite er verteidigt und glaubt, dass seine Hereingaben im Offensivspiel besser werden müssen.

Jean-Kevin Augustin befindet sich in Sachen Effizienz in prominenter Gesellschaft von Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang und gehört diesbezüglich zur Top10 der Bundesliga. Womit er auch deutlichst vor Timo Werner liegt.

Die UEFA ermittelt wegen rassistischer Gesänge von Zenit-Fans beim Heimspiel gegen RB Leipzig. Die sollen sich gegen Naby Keita gerichtet haben. Gab ja rund um die beiden Spiele bereits Berichte von Augenzeugen, dass es rassistische Bekundungen gab. Durch die UEFA-Ermittlungen ist das nun auch offiziell.

Vor den U18-Länderspielen Deutschlands in Eilenburg und Markranstädt gegen Frankreich am Freitag und Montag die LVZ mit zwei Interviews. Toni Majetschak sieht dabei seinen Bruder Erik aus der RB-U19 als den filigraneren Spieler. U18-Nationalcoach Guido Streichsbier findet derweil eine U23 bei den Vereinen durchaus sinnig, will den Klubs in ihren Strategien aber nicht hineinreden. Dass man bei RB eher Pressingfußball lernt, sieht er als nicht so problematisch. Kilian Ludewig wurde aufgrund kürzlicher Verletzungen nicht eingeladen. Niclas Stierlin steht trotz Nichteinladung mit im Fokus. Mit Trainer Robert Klauß von der RB-U19 steht man im engen Austauch. Julian Krahl, Elias Abouachabaka und Erik Majetschak sind für RB bei den Länderspielen dabei.

Die französische U20 gestern mit einem 2:0 gegen die USA. Ibrahima Konate kam nicht zum Einsatz. Dafür wurde bei den USA Shaft Brewer eingewechselt, der zuletzt einen halbjährigen Kurzauftritt bei der U19 von RB Leipzig hatte, bevor es nach Los Angeles weiterzog.

In der U19-EM-Qualifikation gewann die Türkei zum Auftakt mit 2:0 gegen Österreich. RB-U19-Spieler Mert Yilmaz spielte dabei fast bis zum Schlusspfiff mit.

Bei der U17-EM-Qualifikation spielte gestern Deutschland gegen Norwegen zum Auftakt 2:2. Dabei schoss RB-Talent Noah Holm den Ausgleich für die Norweger in der Nachspielzeit. Holm spielte durch. Fabrice Hartmann spielte für Deutschland bis kurz vor Schluss. Tom Krauß guckte nur zu. Auch bei der U17-EM-Qualifikation war RB-Talent Mateusz Maćkowiak über die komplette Spielzeit von 80 Minuten am 2:2 Polens gegen Georgien beteiligt.

Heute geht es mit Länderspielen weiter. Yussuf Poulsen testet heute Abend ab 20 Uhr mit Dänemark gegen Panama. Eine reguläre Liveübertragung gibt es hierzulande offensichtlich nicht.

Lukas Klostermann spielt derweil ab 19 Uhr in Braunschweig in der EM-Qualifikation mit der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen Israel. Mit zwei Punkten auf Irland ist man aktuell Tabellenführer und will das natürlich auch bleiben. Das Spiel gibt es live bei Eurosport.

Presse 22.03.2018 weiterlesen

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