Presse 09.03.2017

Naby Keita wird für das Spiel gegen Wolfsburg am Samstag fit sein. So der Kicker. Seine Verletzung am Fuß ist auch nach eingehender Untersuchung ’nur‘ eine Prellung. Dafür fiel Benno Schmitz gestern erkrankt aus. Mal sehen, wie es für ihn in der Spieltagsvorbereitung weitergeht.

Gute Nachrichten von Lukas Klostermann. Laut BILD wird heute in einem Belastungstest bei seinem OP-Arzt geprüft, ob der Außenverteidiger schon wieder bereit ist für das Mannschaftstraining. Wenn alles gut geht, könnte es schon nächste Woche so weit sein, dass er mit den Kollegen trainiert. Wann er wieder fit ist für die Bundesliga, ist aber noch unklar. Wird auch davon abhängen, wie das Knie auf die Trainingsbelastungen reagiert. Vorsichtig optimistisch darf man sein, dass man Klostermann diese Saison noch mal auf dem Spielfeld sieht. Rückschläge sind nach einem Kreuzbandriss allerdings auch nie ausgeschlossen.

Rani Khedira will im Kicker noch abwarten, ob er die Möglichkeit einer Vertragsverlängerung in Leipzig über den Sommer hinaus in Betracht zieht. Weiterhin geht es ihm darum, regelmäßige Spielzeiten zu bekommen. Seit der Winterpause sehe es diesbezüglich besser aus, aber erstmal wolle er abwarten. Vielleicht ist das Spiel gegen Wolfsburg für ihn ein guter Fingerzeig. Nach Ilsankers Sperre wäre Khedira der Kandidat für einen 1:1-Wechsel. Sitzt er trotzdem auf der Bank, wäre sein frisch gewonnenes Vertrauen, dass er in Leipzig mehr Spielzeiten kriegen kann als in der Hinrunde, wohl gleich wieder zu Teilen dahin.

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Fehlgriff

Schmidts schrittweise wachsende Distanz zu den Spielern und Bayers über zweieinhalb Jahre drastisch wachsende Distanz zur Konkurrenz öffnete den Verantwortlichen nicht die Augen, sondern ließ sie fast kindisch an diesem Trainer festhalten, der nicht mehr mitbrachte als die längst überholte Lehre vom Vollgas-Chaos-Pressingmaschinen-Fußball. (…) Völler, das Gesicht von Bayer, steht als Verlierer da. Schmidt war nicht der erste Fehlgriff, Labbadia und Dutt lassen grüßen. (Frank Lußem im Kicker vom Montag)

Manchmal muss man bei der Bewertung von Trainern schon ein wenig schlucken. „Längst überholte Lehre“, „Fehlgriff“. Treten wir doch noch mal hübsch nach. Harte Urteile, gerade wenn sie von Journalisten oder anderen Beobachtern kommen, die nicht umsonst nicht auf dem Trainingsplatz stehen, sondern ihre Qualitäten in anderen Dingen haben.

Ich bin zu weit weg vom Leverkusener Fußball und habe zu wenig der Spiele des Klubs gesehen, um beurteilen zu können, was dem Verein tatsächlich auf Dauer fußballerisch-taktisch abgeht. Aus der Entfernung schien ja eher das Problem zu sein, dass das Pressing beileibe nicht (mehr) von elf gemeinsam agierenden Akteuren betrieben wurde und entsprechend naturgemäß daraus Probleme für die Erfolgsaussichten resultieren. Also nicht die Lehre vom „Vollgas-Chaos-Pressingmaschinen-Fußball“ an sich tot war, sondern eher dessen Umsetzung nicht so richtig gelang.

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Presse 08.03.2017

Gestern bei RB Leipzig das erste Training der Woche nach zwei freien Tagen. Naby Keita trainierte nach seiner leichten Fußprellung, zugezogen in Augsburg, individuell. Morgen soll er wieder ins Training einsteigen, wenn alles gut läuft (die LVZ ist der Meinung, es läuft alles gut). Ansonsten sind alle dabei. In der Trainingswoche geht es auch darum, einen Ersatz für den gesperrten Stefan Ilsanker zu finden. Keita zusammen mit Demme auf der Sechs und wieder mit zwei Stürmern? Oder doch Khedira als positionsgetreuer Ersatz für Ilsanker? Man wird sehen.

Der Mirror meint, dass Liverpool nicht auf die Gehaltsforderungen (reichlich 4 Millionen Euro) von Emre Can eingehen will und man deswegen bei der Verlängerung des bisher bis 2018 laufenden Kontrakts noch nicht weitergekommen sei. Deswegen wirft man mal eben drei deutsche Klubs in die Verlosung. Nämlich Leverkusen, Hoffenheim und Leipzig. Motto: sind drei Klubs, die ihr Geld gern aus dem Fenster schmeißen. Sagt eigentlich genug über die Qualität des Gerüchts aus, bei dem noch nicht mal behauptet wird, dass man wüsste, dass die Vereine auch tatsächlich Interesse an Can haben. Auch wenn Emre Can mit 23 Jahren und als Defensivallrounder und als deutscher Nationalspieler prinzipiell für einen Verein wie RB Leipzig beim möglichen Schritt in europäische Wettbewerbe natürlich interessant wäre.

‚This is Anfield‘ überlegt schon mal (auf englisch), wie gut Naby Keita ins Mittelfeld des FC Liverpool (eines der Gerüchte, die es um Keita gibt) passen würde. Bleiben hoffentlich kurzfristig rein theoretische Erwägungen. Ein, zwei weitere Jahre würde man Keita schon gern noch in Leipzig sehen.

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Top-Trio Bayern, Dortmund, Leipzig

36 Tore fielen am vergangenen Spieltag in der Bundesliga. Das sind durchaus reichlich. Vier pro Spiel, zwei je Mannschaft. RB Leipzig und Augsburg waren also am Freitag stilbildender Prototyp des Spieltags.

Wie das aber eben immer so ist im Fußball, verteilen sich die Dinge nur selten so gleich. Es liegt in der Natur der Sache, dass im Normalfall die einen gleicher als die anderen sind. Sodass auch der Torerfolg in der Bundesliga sehr unterschiedlich verteilt ist. Dass Bayern fast viermal so viele Tore erzielt hat wie der SV Darmstadt 98 ist durchaus eine bemerkenswerte Differenz. Braunschweig war vor drei Jahren ein Team, dem es mit den Bayern so ähnlich ging.

Nun, das ist vielleicht nicht so spannend. Interessanter da vielleicht, wie sich der Torerfolg innerhalb der Mannschaften verteilt. Bei den Bayern gibt es diese Saison bereits 16 Torschützen. Was deutlich zeigt, dass das Team qualitativ sehr breit besetzt ist und sich das auch in der Offensive bzw. im Offensivspiel bemerkbar macht. Auch Dortmund und Hoffenheim sind mit je 13 Torschützen ganz oben dabei. Bremen wird seinem offensiven Ruf mit gleich 14 Torschützen gerecht.

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Presse 07.03.2017

Die LVZ vermeldet einen neuen Geschäftsführer bei RB Leipzig. Matthias Reichwald soll den Posten ab Mai übernehmen und dann neben Oliver Mintzlaff der zweite Geschäftsführer sein. Reichwald wäre vornehmlich der Verantwortliche für die Administration aka Tagesarbeit. Mintzlaff wäre eher Stratege und Vereinsvorantreiber. Beide kennen sich laut LVZ von früherer Arbeit bei Puma. Zuletzt war Reichwald bei einem Schuhhersteller tätig. Also eher der angekündigte Mann aus der Wirtschaft als eine Lösung aus dem Fußball.

Die Führungsstruktur der GmbH sollte damit wieder komplett sein. Mintzlaff und Reichwald als die beiden Geschäftsführer (vor einem Jahr waren Ulrich Wolter und Frank Zimmermann als Geschäftsführer ausgeschieden). Florian Scholz leitet in der GmbH die Kommunikation, Ulrich Wolter alles was mit Spielbetrieb zu tun hat, Michael Drotleff den Marketing-Sales-Bereich und Florian Hopp die Finanzen.

Die Mitteldeutsche Zeitung vermeldet, dass es mit der Beantwortung der Bauvoranfrage für die Red Bull Arena seitens der Stadt Leipzig noch dauert. Mittels der Bauvoranfrage wird geprüft, ob ein Ausbau des Stadions auf 57.000 Zuschauer überhaupt möglich ist (auch in Bezug auf das ganze Stadion-Drumherum). Zwei bis drei Wochen länger als geplant soll es noch dauern. Ende Februar war mal als Termin avisiert. Legen wir noch ein bisschen Puffer drauf, sind wir bei Ende März. Bei RB zeigt man sich vergleichsweise entspannt, auch wenn man es gern hätte, dass die Stadt Entscheidungen auf ähnlich kurzen Wegen treffen kann wie man selbst.

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Presse 06.03.2017

Allerlei Nachklapp zum 2:2 von RB Leipzig beim FC Augsburg. Ein etwas unglückliches Unentschieden für RB Leipzig. Zwei Gegentore aus dem Nichts (ein Sonntagsschuss, ein Konter). Offensiv ein paar Gelegenheiten liegen gelassen. Gerade nach dem 2:1 hatte RB das Spiel komplett unter Kontrolle. In der Schlussviertelstunde hatte man bei ein paar Umschaltsituationen allerdings auch Glück, nicht noch den Gegentreffer zum 2:3 zu kassieren.

Konstantinos Stafylidis hatte die Gastgeber nach knapp 20 Minuten mit links aus reichlich 25 Metern in Führung gebracht. Natürlich Timo Werner glich ein paar Minuten später mit dem 14. Saisontor aus. Marvin Compper köpfte nach der Pause nach einer Ecke zur Führung ein. Ausgerechnet Innenverteidiger (!) Martin Hinteregger erzielte nach Konter (!!) den Augsgleich.

Stefan Ilsanker kassierte in Augsburg seine fünfte gelbe Karte. Fehlt also damit im Spiel gegen Wolfsburg am kommenden Wochenende. Diego Demme absolvierte derweil in Augsburg sein 100. Pflichtspiel für RB Leipzig.

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Bundesliga: FC Augsburg vs. RB Leipzig 2:2

Auswärtsspiel in Augsburg als Freitagabendaufgabe für RB Leipzig am 23. Spieltag. Es wurde ein überraschend unterhaltsames und kurzweiliges Spiel, das schließlich mit einem 2:2 zu Ende ging. Eher zu wenig aus RB-Sicht, wenn man vor allem die ersten 70 Minuten sieht.

In die Partie gegangen war Leipzig mit einer gegenüber dem Köln-Spiel unveränderten Aufstellung. Von der Formation her war es dem 4-3-3 gegen Köln ähnlich. Allerdings spielte man es eher asynchron. Denn Sabitzer agierte gegen den Ball etwas tiefer als es Forsberg tat. Sodass eher ein 4-1-3-2 entstand. Mit einem Forsberg, der teilweise fast als zweite Sturmspitze agierte und ansonsten im Zehnerraum viele Freiheiten bekam und einem Sabitzer, der oft neben Demme und Keita die Dreierkette vor Ilsanker bildete. Aber es konnte auch gern mal zum 4-1-4-1 oder 4-2-3-1 werden.

Augsburg auf der anderen Seite zauberte wegen diverser Ausfälle zwei Überraschungen aus dem Ärmel. Framberger ersetzte auf der rechten Seite den verletzten Verhaegh. Und Danso komplettierte die Abwehr auf der rechten Innenverteidigerposition, weil man mit Fünferkette spielen wollte.Bundesligapremiere, 18 Jahre. Spielte, als hätte er nie etwas anderes gemacht.

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Davie Selke auf der Suche nach der Cinderella Story

Viele Verlierer hat der Kader von RB Leipzig in dieser Saison nicht zu bieten. Papadopoulos war so einer, aber der ging leicht erbost im Winter Richtung Hamburg. Gilt ähnlich, nur nicht mit ganz so viel Erbostheit für Terrence Boyd und Zsolt Kalmár. Rani Khedira gehörte bis zuletzt auch dazu. Nach ein paar mehr Einsatzminuten als in der Hinrunde hat sich bei ihm der Wind aber ein bisschen gedreht. Dominik Kaiser kann mit der Entwicklung von Spielzeit auch nicht zufrieden sein, würde deswegen wohl aber eher keinen Stunk machen.

Bleibt also noch Davie Selke, der mit seiner Situation absolut nicht zufrieden sein kann. Lediglich 360 Einsatzminuten hatte er bei immerhin 15 Einsätzen. Macht im Schnitt 24 Minuten Einsatzzeit. Auf Augenhöhe mit Oliver Burke. Das ist das, was man im allgemeinen Sprachgebrauch als Jokerrolle bezeichnen würde. Also zu wenig für jemanden, der schon letzten Sommer mit seinen abnehmenden Einsatzzeiten in der Rückrunde der zweiten Liga am Hadern war.

Entsprechend der unbefriedigenden Situation brauchte es im Winter schon eines längeren Gesprächs, in dem Ralph Hasenhüttl seinen Stürmer davon überzeugte, den Konkurrenzkampf anzunehmen und den Verein nicht übereilt zu verlassen. In der Vorbereitungszeit bekam Selke dann auch besonders viele Einsatzzeiten, um auf sich aufmerksam zu machen und sich in verschiedenen Sturmkonstellationen zu präsentieren.

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Presse 02.03.2017

Morgen Abend das Auswärtsspiel von RB Leipzig beim FC Augsburg. Neben Yussuf Poulsen und Lukas Klostermann wird auch Oliver Burke nach Muskelproblemen im Oberschenkel definitiv ausfallen. Gegenüber dem Köln-Spiel sind in der Formation von RB Leipzig keine Änderungen zu erwarten. Lediglich die Frage, in welcher taktischen Formation man aufläuft, wäre noch zu klären.

Auf Augsburger Seite werden Daniel Baier und Jonathan Schmid ausfallen. Dazu kommen die Langzeitverletzten Caiuby und Jan-Ingwer Callsen-Bracker. Dafür könnte Jeffrey Gouweleeuw wieder in die Innenverteidigung zurückkehren. Ob Georg Teigl im Kader oder gar auf dem Platz steht, ist noch unklar. Zuletzt in Darmstadt fehlte er aus taktischen Gründen komplett im Kader.

In Augsburg treffen der 13. und der 2. der Bundesliga aufeinander. Augsburg hat sich unter Manuel Baum zu einem taktisch recht flexiblen Team entwickelt, das auch versucht, selber aktiv Fußball zu spielen. Zuletzt in Darmstadt lag der Fokus dann aber doch auf der Defensive. Könnte sein, dass dem gegen Leipzig auch eher so sein wird. Wobei nicht zu erwarten ist, dass sie passiv verteidigen.

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Zur Abwechslung mal auswärts

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim FC Augsburg (03.03.2017, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Dank Freitagspiel diesmal eine kurze Woche. Es geht in der Bundesliga bereits in das letzte Saisondrittel. Zwölf Spiele sind noch zu absolvieren. Es wartet die Auswärtsfahrt zum FC Augsburg. Dreimal hat RB Leipzig mit dem FCA bereits die sportlichen Klingen gekreuzt. Nach zwei Spielen im DFB-Pokal und dem Hinspiel in der Bundesliga tritt man nun erstmals auch in Augsburg an.

Viel konstanter als der FC Augsburg kann man eine Saison nicht spielen. Seit dem 2. Spieltag stand man immer zwischen den Plätzen 10 und 13. Also immer irgendwo in der unteren Tabellenhälfte, aber nie so, dass man im engeren Sinne in den Abstiegsstrudel geraten wäre. Als 13. steht man derzeit auch punktetechnisch im Niemandsland der Tabelle. Sechs Punkte hat man Rückstand auf den 1.FC Köln auf Platz 7, sieben Punkte Vorsprung sind es auf Relegationsplatz 16.

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Presse 01.03.2017

Weiter Bewegung rund um die künftige Besetzung der Torhüterposition bei RB Leipzig. BILD bringt heute mit Bernd Leno wieder mal eine große Lösung, also eine Nummer 1 ins Gespräch. Der würde aber mal eben 25 Millionen Euro kosten und auch Transfermöglichkeiten auf anderen Positionen einschränken. Zudem würde sich dann die Frage stellen, ob Peter Gulacsi weiterhin freiwillig die Nummer 2 bleibt. Bisher war er immer mit der klaren Idee, Nummer 1 zu sein, aufgetreten.

Alternativ wäre auch die Verpflichtung eines weiteren Talents möglich. Yvon Mvogo wird hier von der BILD genannt. 22 Jahre. Stammkeeper bei den Young Boys Bern. Schweizer Nachwuchsnationaltorwart. Also eine ähnliche Lösung wie Marius Müller letzten Sommer.

Vorstellbar sowieso, dass wegen fehlender U23 RB Leipzig kommende Saison vier Keeper im Profikader hat. Kommt Leno nicht, dann könnte das auf so etwas wie Gulacsi, Müller, Mvogo, Köhn (schon fixer Neuzugang) hinauslaufen. Kommt Leno, dann wäre auch so etwas wie Leno, Müller, Coltorti, Köhn denkbar. Kann ja jeder selbst ein bisschen spinnen, wie das je nach Neuzugangswünschen aussehen könnte.

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Pickepackevolles Jahr

Nein, die Auszeit letzte Woche war kein Versuch, den Bloggeburtstag möglichst zu vermeiden. Dafür ist der Blog hier noch zu jung. Es war aber auch kein Versuch, die Feierlichkeiten ganz extrem werden zu lassen. Dafür ist der Blog hier zu, äh irgendwas.

Wie auch immer, am 24.02.2017 jährte sich die Geburt dieser kleinen Online-Präsenz bereits zum siebten Mal. Grundschulalter sozusagen. Sieben Jahre mit vielen Geschichten und Fakten rund um den einzig wahren RasenBallsport.

448 Beiträge sind im siebten Blogjahr entstanden. 1.191 Kommentare fanden sich darunter insgesamt ein. Ein paar Beiträge weniger als im Jahr zuvor. Dafür ein paar Kommentare mehr. Eine Entwicklung, die vielleicht auch durch die Bundesliga und den gesteigerten Diskussionsbedarf begünstigt wurde.

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Presse 28.02.2017

Die Sky-Quoten für den letzten Spieltag gibt es bei meedia. 70.000 entschieden sich für das Einzelspiel Leipzig gegen Köln. Klingt erstmal wenig, wenn die Nummer 4 und 5 in der Sky-Zuschauergunst aufeinandertreffen. Ist aber ordentlich, wenn parallel die Zuschauermagneten Bayern und Dortmund antreten und den Großteil des Zuschauerinteresses auf sich vereinen.

Timo Werner und der Umgang mit ihm beschäftigt auch noch hier und dort.

BILD berichtet, dass Ralf Rangnick nun mit Sohn Kevin zusammenlebt. Der studiert berufsbegleitend Sportmanagement und arbeitet bei RB Leipzig im Eventbereich und im Scouting mit.

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Presse 27.02.2017

Nach dem 2:1 in Mönchengladbach vor einer Woche nun ein 3:1 von RB Leipzig gegen den 1.FC Köln. Ein verdienter Sieg, vor allem weil man vor der Pause überragenden Fußball gespielt hat. Emil Forsberg und ein Eigentor von Dominic Maroh sorgten für das 2:0 zur Halbzeit. Yuya Osako verkürzte nach dem Wechsel. Timo Werner machte mitten in die Kölner Drangphase hinein das 3:1 und sorgte für die Entscheidung.

Durch den Sieg hat RB Leipzig einen großen Schritt gen Europa gemacht. 15 Punkte Vorsprung sind es nun schon auf Platz 7, den der 1.FC Köln belegt. Selbst auf Platz 4 sind es bereits zehn Punkte.

Knapp 40.000 Zuschauer wollten das Spiel zwischen Zweiten und Siebtem sehen. Sowohl im Gästeblock als auch auf Heimseite blieben jeweils geschätzte 1.500 Plätze frei. Trotz Ferien und erhöhter Ticketpreise vielleicht auch eine kleine Enttäuschung aus Vereinssicht.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. 1.FC Köln 3:1

22. Spieltag. Zweiter gegen Siebter. RB Leipzig gegen den 1.FC Köln. Ein direktes Duell im Kampf um die Plätze, die für einen Start in einem europäischem Wettbewerb berechtigen. Entsprechend für beide Mannschaften die Chance, einen großen Schritt in der Tabelle zu machen. Diese Chance nutzte dann RB Leipzig. Vor allem eine hervorragende erste Halbzeit mit vielen Chancen führte zum verdienten 3:1-Erfolg.

In die Partie gegangen war Leipzig wieder mit Willi Orban, der nach seiner Gelbsperre zurück in die Mannschaft kehrte. Oliver Burke blieb dafür draußen. Da er sowieso verletzt war, blieb ihm nicht mal ein Platz im Kader. Davie Selke sah das Spiel lange Zeit erneut nur von der Bank.

Organisiert war RB Leipzig erstmals in dieser Saison in einem 4-3-3 alias 4-1-2-2-1. Mit Ilsanker auf der Sechs, Keita und Demme als Achtern, Sabitzer und Forsberg auf den Zehner-Positionen und Werner als Stürmer. Ralph Hasenhüttl begründete dies nach der Partie damit, dass man nach den Erfahrungen des Hinspiels verhindert wollte, dass Dominique Heintz (im Spielaufbau das linke Glied einer Dreierkette) lange Bälle hinter die RB-Verteidigung spielen kann. Entsprechend wollte man im Anlaufen diesmal mit drei offensiven Akteuren agieren und nicht nur mit zweien. Gut getimte, lange Bälle von Heintz sah man jedenfalls tatsächlich im Spielverlauf nicht. Von daher ging die Maßnahme in Bezug auf die Heintz-Absicht auf.

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Chance auf einen großen Schritt gen Europa

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den 1.FC Köln (25.02.2017, 15.30 Uhr) befindet sich diesmal aufgrund von gestriger Abwesenheit meinerseits kein Liveticker von der Pressekonferenz. Wer nicht ohne auskommt, findet im Ticker bei rblive.de die wichtigsten Aussagen von Trainer Ralph Hasenhüttl.]

Nein, am 22. Spieltag einer Saison gibt es final noch nichts zu gewinnen oder zu verlieren. Auch in dieser Spielzeit nicht. Trotzdem kann RB Leipzig schon jetzt einen entscheidenden Schritt machen. Denn durch einen Heimsieg gegen den 1.FC Köln könnte man den Vorsprung auf Platz 7, den ersten Platz der nicht sicher für einen europäischen Wettbewerb reicht, auf 15 Punkte vergrößern. 15 Punkte Vorsprung zwölf Spiele vor dem Ende, das wäre nach menschlichem Ermessen nicht mehr zu verspielen. Alternativ könnte das Feld zwischen Platz 2 und 7 bei einer RB-Niederlage wieder auf acht Punkte Differenz zusammenrücken.

Mit dem 1.FC Köln wartet sportlich eine sehr unangenehme Aufgabe. Erst einmal hat der Klub diese Saison in der Bundesliga mit mehr als einem Tor Differenz verloren. Und das war das Freak-Spiel in Hoffenheim. Ansonsten ist man unheimlich schwer zu bezwingen. Erst viermal (wie Dortmund und Leipzig) ging man überhaupt als Verlierer vom Platz. 19 Gegentore sind die zweitwenigsten der Liga.

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Bundesliga: Borussia Mönchengladbach vs. RB Leipzig 1:2

Drei Auswärtsniederlagen hintereinander ohne eigenes Tor für RB Leipzig. Dazu die letzten beiden Ligaspiele verloren. Ein bisschen stellte sich vor dem Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach die Frage, ob aus Einzelereignissen nun doch ein Trend wird. Am Ende der 90 Minuten feierte RB eine Art Statement-Sieg gegen die aufkommenden Unkenrufe und Hoffenheim-Vergleiche, den man sich durch viel Aufwand und durch das bessere Agieren vor dem gegnerischen Tor auch verdiente.

Etwas überraschend, was Ralph Hasenhüttl in Mönchengladbach aufstellungstechnisch veranstaltete. Der eigentlich angekündigte Upamecano blieb auf der Bank. Dafür rückte Ilsanker neben den nach Gelbsperre zurückkehrenden Compper in die Innenverteidigung. Statt Orban/ Upamecano also Compper/ Ilsanker als Startduo. Keita rutschte von der Zehn für Ilsanker auf die Sechs, auf der er wirkungsvoller ist. Sabitzer spielte statt zweiter Spitze wieder auf der Stammposition auf der Zehn, die ihm auch näher liegt. Und Burke bekam dafür den Platz neben Werner im Sturm, wo er allerdings etwas wirkungslos blieb. Überraschend aber vor allem, Schmitz für Bernardo in die Startelf zu stellen. Wobei Schmitz seine Sache abgesehen von kleineren Wacklern sehr gut machte.

Am Ende war es das gewohnte 4-2-2-2-System, nachdem man vor dem Spiel noch rätseln durfte, ob Hasenhüttl eventuell eine Systemumstellung plant. Zumindest ließen sich seine Äußerungen, Upamecano, Ilsanker und Keita spielen zu lassen, entsprechend interpretieren, wenn man davon ausging, dass Keita nicht noch mal auf der Zehn spielen würde. Durch Upamecanos Bankplatz blieb es dann aber doch beim gewohnten System und Keita fand trotzdem einen Platz auf der Sechs.

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Puzzlearbeit gegen defensive Stärke

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Borussia Mönchengladbach (19.02.2016, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Marvin Compper.]

21. Spieltag. Mitten in der Krise nach Mönchengladbach. Kleiner Scherz. Der den durchaus realistischen Hintergrund hat, dass nach zwei Niederlagen in Folge die Augen noch stärker auf das sportliche Ergebnis und Auftreten von RB Leipzig gerichtet sein werden. Kommt jetzt der Einbruch, ist die Frage, die viele auf den Lippen haben. Das System RB Leipzig entschlüsselt, formulieren die Ersten locker vor sich hin. Je nach Sichtweise halt hoffnungsfroh oder mit Sorgenfalten.

Drei Niederlagen in Folge gab es bei RB Leipzig letztmals Ende der ersten Zweitligasaison 2014/2015. Damals war Ralph Hasenhüttl durch den aufstiegsbringenden Sieg mit Ingolstadt direkt an der Serie beteiligt. Es war der einzige Dreierpack mit Niederlagen, den RB je aushalten musste.

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Presse 17.02.2017

Zwei Tage noch bis zum Spiel von RB Leipzig bei Borussia Mönchengladbach. Mal wieder an einem Sonntag, weil die Borussia in der Europa League unterwegs ist und dort gestern gegen Florenz spielte. Sicherlich kein Nachteil für RB, dass Mönchengladbach mitten in drei englischen Wochen am Stück steckt. Ob es ein Vorteil ist, wird sich erst noch zeigen.

Auf Seiten von RB Leipzig fehlen Willi Orban (gesperrt) und Yussuf Poulsen (verletzt). Marcel Sabitzer wird es wohl schaffen. Ob es für die Startelf reicht, wird man sehen. Die wird sowieso eine ganz schöne Puzzelei. Upamecano, Selke, Burke und auch Kaiser drängen ins Team. Und je nachdem, wo man anfängt mit der Kaderbesetzung, hat das auch Folgen für die nächsten Positionen. Ilsanker als Innenverteidiger würde es zum Beispiel einfacher machen, Keita auf die Sechs zu setzen. Spielt Upamecano als Innenverteidiger, dann wäre auf der Sechs einer zu viel und müsste Keita auf die Zehn vorrücken. Und so weiter.

Auf Seiten von Borussia Mönchengladbach ist Raffael nach Oberschenkelzerrung weiter fraglich. Ausgeruht wäre er nach zwei Spielen unfreiwillige Pause allerdings. Wer aus dem gestrigen Europa-League-Kader wie ausgeruht in den Sonntag geht, wird man sehen. Da sind sicherlich ein paar Veränderungen in der Besetzung der Mannschaft denkbar. Zumal man gestern bis auf Stindl komplett mit der Elf vom letzten Bundesliga-Wochenende spielte. Veränderungen sind aber auch nicht zwingend.

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