Bundesliga: RB Leipzig vs. Bayer Leverkusen 1:0

28. Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig empfing Bayer Leverkusen. Ein Team, das noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt ist, aber vom Kader her Champions-League-Niveau hat. In Leipzig zeigte man, über welche fußballerischen Qualitäten man verfügt, musste sich nach 90 spannenden Minuten unglücklich, aber trotzdem insgesamt verdient mit 0:1 geschlagen geben.

Auf Seiten von RB Leipzig kam wie erwartet der zuletzt geschonte Marvin Compper zurück ins Team. Dayot Upamecano saß dafür wieder auf der Bank. Draußen blieb auch Yussuf Poulsen. Auch das nach seinem aufopferungsvollen, 90minüten Kampf in Mainz unter der Woche nicht ganz überraschend. Oliver Burke bekam dafür wie schon gegen Darmstadt eine Chance von Beginn an. Überraschend vor allem, dass Marcel Halstenberg komplett aus dem Kader verschwand. Der einzige RB-Spieler, der bisher bei allen Spielen auf dem Feld stand und nur 14 Spielminuten verpasst hatte. Werner rückte dafür wieder in die Startelf.

Das hatte diverse Umstellungen zur Folge. Bernardo spielte erstmals Linksverteidiger, also jene Position, die er eigentlich aus der Vergangenheit und bevor er in Leipzig zum Rechtsverteidiger gemacht wurde, ganz gut kennt. Ilsanker rückte nach rechts hinten. Keita übernahm die Sechs neben Demme. Sabitzer ging auf die rechte Zehn. Und Werner kam neu in die Startformation und spielte neben Burke im Sturm. Organisiert das ganze dann im RB-Vorzugssystem 4-2-2-2.

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Presse 07.04.2017

Vorgestern das 3:2 von RB Leipzig beim FSV Mainz 05. Umkämpft, emotional, spektakulär, aber sicherlich kein Höhepunkt der Fußballästhetik. Dafür halt extrem aufregend.

Nach Vorteilen für Mainz in der ersten Hälfte schlug RB direkt nach der Pause durch Tore von Timo Werner und Marcel Sabitzer zu. Als man das Spiel komplett unter Kontrolle zu haben schien, erzielte Jairo den Anschlusstreffer per Elfmeter. Naby Keita stellte nach phantastischem Solo den alten Abstand wieder her. Yoshinori Muto konnte in der Nachspielzeit nur noch verkürzen. Zwischendurch hatte Jean-Philippe Gbamin die rote Karte gesehen. Ein fast schon zwangsläufiger Platzverweis nach zunehmender Aufregung auf dem Feld im Laufe des Spiels und vielen Rudelbildungen.

Reichlich 26.000 Zuschauer, darunter etwa 700 aus Leipzig bildeten einen ganz hübschen Rahmen für die Partie. Durch die Siege von Dortmund und Hoffenheim änderte sich im Kampf um die Plätze 2 und 3 nichts. RB weiterhin mit vier bzw. fünf Punkten Vorsprung. Was dann nach dem Spiel in Mainz dazu führte, dass man noch mal offensiver auch von Spieler- und Trainerseite formulierte, dass nun die direkte Qualifikation für die Champions League das Ziel ist. Presse 07.04.2017 weiterlesen

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Mit mehr Stabilität zu mehr Erfolg

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen (08.04.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

28.Spieltag der Bundesliga schon. Ja, die Saison neigt sich langsam dem Ende zu. In der letzten englischen Wochen neigt es sich dabei ohne Atempause. „Keine Atempause, Geschichte wird gemacht“, hieß es einst bei den Fehlfarben. Auch in Leipzig wollen sie Geschichte schreiben und nun als Aufsteiger in die Champions League einziehen, wie Ralph Hasenhüttl (siehe ganz unten) auf der PK vor dem Spiel bekannte. Und zwar auf direktem Wege und ohne den Umweg über die Qualifikation über Platz 4.

Saisonziel ist also Zweiter oder Dritter. Wenn man nicht auf Niederlagen von Hoffenheim oder Dortmund hoffen, sondern das Ziel aus eigener Kraft schaffen will, dann bedeutet das, dass man fünf Siege aus den ausstehenden sieben Spielen braucht. Oder alternativ vier Siege und drei Unentschieden. Das wäre durchaus ambitioniert.

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Bundesliga: 1.FSV Mainz 05 vs. RB Leipzig 2:3

27. Spieltag in der Bundesliga. Die Auswärtsfahrt zum 1.FSV Mainz 05 war für RB Leipzig dran. Die Gastgeber mitten im Abstiegskampf und ein Team, das nur wenig Ballbesitz im Mittelfeld hat. Entsprechend war ein unruhiges Spiel zu erwarten. Und genau das wurde es auch. Nicht unbedingt zu erwarten, war die Emotionalität, die aus dem unruhigen Spiel in der zweiten Halbzeit einen unglaublichen Fight mit unzähligen Karten machte. Das bessere Ende hatte dabei RB Leipzig auf seiner Seite.

In die Partie gegangen war RB Leipzig nicht mit der ganz großen Rotation. Mit Peter Gulacsi rückte der Stammkeeper zurück zwischen die Pfosten. Fabio Coltorti dafür wieder auf der Bank. Im Sturm kam erwartungsgemäß Yussuf Poulsen zu einem Startelfeinsatz. Oliver Burke blieb dafür auf der Bank, wo vorerst auch Timo Werner nach Verletzung Platz nahm. Unerwartet lediglich, dass Dayot Upamecano in der Innenverteidigung auflief und Marvin Compper gar nicht erst mit nach Mainz reiste. Schlichte Verschnaufpause ohne Verletzungshintergrund, so die offizielle Begründung.

Organisiert war RB Leipzig mal wieder im 4-2-2-2, nachdem man zuletzt in Bremen mit Fünferkette und gegen Darmstadt im 4-3-3 gestartet war. Keita und Forsberg gaben dabei hinter Sabitzer und Poulsen die Zehner.

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Abstiegskampf statt Niemandsland der Tabelle

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim 1.FSV Mainz 05 (05.04.2017, 20.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Weiter geht es ohne Atempause in der Bundesliga. 27. Spieltag bereits. Viertletztes Auswärtsspiel. Die Fahrt nach Mainz steht an. Mitten in der englischen Woche. Nicht unbedingt der Idealtermin für die reisefreudigen unter den Fans.

Erneut wartet eine Partie gegen eines der akut abstiegsbedrohten Teams. Denn Mainz hat es mit nur 29 Punkten auf den 15. Tabellenplatz verschlagen. Nur das bessere Torverhältnis rettet aktuell noch vor dem Relegationsplatz.  Wobei dieses ’nur‘ 29 Punkte auch relativ ist, denn vor einem Jahr hätte man mit dieser Punktzahl nach 26 Spielen fünf Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz gehabt und alles wäre ok gewesen.

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Presse 04.04.2017

Morgen dann schon das Auswärtsspiel von RB Leipzig beim FSV Mainz 05. Der Zweite beim Viertletzten. Wieder mal eine unangenehme Aufgabe gegen eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf alles mobilisieren wird. Mainz bisher in der Saison ein Team, das nicht viel im Mitteldrittel des Spielfelds herumspielt. Könnte also ein eher wildes, unruhiges Spiel werden, bei dem man gegenhalten, aber trotzdem kühlen Kopf beim Ausspielen von Chancen behalten muss.

Auf RB-Seiten sind bis auf Marius Müller und weiterhin Lukas Klostermann und Ken Gipson alle fit. Auch Timo Werner könnte prinzipiell in der Startformation stehen, nachdem er gestern komplett das Mannschaftstraining absolviert hat. Wird entsprechend ein gutes Kaderpuzzle. Ralph Hasenhüttl kündigte an, in der englischen Woche rotieren zu wollen. Was auch immer das dann am Ende bedeutet. Poulsen und Werner könnten theoretisch beide in der Startformation stehen. Allerdings ist dies laut Hasenhüttl unwahrscheinlich, da beide noch nicht für 90 Minuten fit sind und beide vier gelbe Karten haben und die Gefahr zu groß ist, dass sie sich gleichzeitig die fünfte gelbe Karte abholen. Sodass wohl nur einer der beiden zu Beginn auf dem Platz steht. Wenn ich tippen müsste, würde ich Poulsen in der Startformation sehen.

Auf Mainzer Seite kommt zu länger verletzten Spielern wie Bussmann oder Berggreen noch der gesperrte Danny Latza dazu. Das ist im zentralen Mittelfeld durchaus eine Schwächung. Trotzdem will man natürlich gegen Leipzig nach drei Niederlagen wieder einen Erfolg feiern. Wäre für den Verein, den nur das Torverhältnis vom Relegationsplatz trennt, wichtig und auch für Trainer Martin Schmidt, für den die Luft in Mainz aktuell deutlich dünner wird. Ob die ‚Gras fressen, um die Wende zu schaffen‘-Rhetorik, die beim FSV im Vorfeld der Partie gepflegt wird, auch zu einem gewünschten Ergebnis führt, wird man dann morgen sehen.

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Presse 03.04.2017

Vorgestern das 4:0 von RB Leipzig gegen den SV Darmstadt 98. 20 sehr gute Minuten von RB Leipzig. Danach ein beidseitiges Chancenfestival bis zur Pause, bei dem vor allem auch die Gäste diverse Chancen liegenließen. Und in der zweiten Halbzeit mit zunehmender Spielzeit und spätestens nach dem 2:0 und dem Platzverweis gegen Sirigu (wiederholtes Foulspiel) war RB wieder das deutlich dominante Team. Insgesamt ein verdienter Sieg, trotzdem man zwischen 20. Minute und Halbzeitpfiff einige gute Chancen zu ließ.

Naby Keita hatte RB nach zwölf Minuten verdient und überlegt in Führung geschossen. Zwölf gute Chancen auf beiden Seiten später musste ein abgefälschter Fernschuss von Emil Forsberg nach 67 Minuten her, um auf 2:0 zu erhöhen. Willi Orban und noch mal Naby Keita erhöhten gegen auseinanderbrechende Darmstädter rund um die 80. Minute noch auf 4:0.

Bemerkenswert an der Partie, dass Fabio Coltorti sein Bundesliga-Debüt feiern durfte. Gulacsi meldte sich wegen eines Infekts ab, Müller verletzte sich im Abschlusstraining am Ellenbogen. Und so bildeten Coltorti und Bellot das noch aus früheren Jahren bekannte Torwart-Duo. Beide bekannten laut LVZ, Gänsehaut gehabt zu haben, also sie unter frenetischem Beifall zum Aufwärmen das Feld betraten. Coltorti wirkte in seinem ersten Pflichtspiel für RB seit dem Zweitliga-Aufstiegsspiel gegen Karlsruhe ein wenig unsicher. Vermutlich eine Folge fehlender Wettkampfpraxis. Wer gegen Mainz im Tor steht, ist noch unklar. Wenn Gulacsi wieder fit wird, dann er, ansonsten wieder Coltorti.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. SV Darmstadt 98 4:0

Nach der Unterbrechung durch Länderspiele endlich wieder Bundesliga-Fußball. 26.Spieltag. Das letzte Saisonviertel bricht an. Zu Besuch war der designierte Absteiger Darmstadt 98. Mal wieder. Nach der dritten und der zweiten Liga nun auch in der Bundesliga. Zu holen gab es für die Gäste auch im dritten Gastspiel nichts. Mit einem 0:4 fuhren sie eine deutliche Niederlage ein, die durchaus verdient war. Nur dass die Null bis zum Ende stand, war reichlich absurd.

RB Leipzig veränderte die Formation gegenüber dem Spiel in Bremen gleich auf vier Positionen. Wobei manch Wechsel nicht ganz freiwillig war. So durfte Fabio Coltorti mit 36 seine Bundesliga-Premiere feiern, weil Peter Gulacsi sich am Tag vorher krank abgemeldet hatte und auch Marius Müller ausfiel. Den verletzten Timo Werner ersetzte Oliver Burke und nicht Davie Selke, weil Hasenhüttl jemanden im Team wollte, der eine ähnliche Geschwindigkeit einbringen kann. Naby Keita kam auch zurück ins Team. Dafür saß Upamecano auf der Bank, sodass aus drei Innenverteidigern wieder zwei Innenverteidiger wurden. Und Bernardo ersetzte Benno Schmitz.

Machte zu Beginn ein 4-1-2-2-1 mit Ilsanker als Sechser, Demme und Keita davor, Forsberg und Burke auf den Außen und Sabitzer zentral im Sturm. Das blieb aber nicht über die gesamte Spielzeit so. In der ersten Halbzeit war es irgendwann auch mal ein 4-2-2-2 mit Sabitzer und Burke in vorderster Front, Demme und Ilsanker als Doppelsechs und Forsberg und Keita außen, um vor allem defensiv mehr Breite zu haben. Nach der Pause spielte dann vornehmlich Burke im 4-1-2-2-1 ganz vorn und nicht mehr Sabitzer, der nun rechts auflief. Als zentrale Anspielstation in der Tiefe hatte Burke dann auch seine besten Szenen.

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Presse 31.03.2017

Morgen dann also schon spielt RB Leipzig gegen Darmstadt 98. Das Spiel bringt in Leipzig sicherlich nicht mehr die selben Befindlichkeiten mit sich wie noch vor zwei Jahren, aber ganz egal dürfte es denen, die schon in zweiter und dritter Liga dabei waren, auch nicht sein. Aus Darmstädter Sicht ist es die Chance ‚ausgerechnet‘ in Leipzig den ersten Auswärtspunkt der Saison zu holen. Für RB ist es die Chance, nach drei sieglosen Spielen in Folge mit einem Erfolgserlebnis in die englische Woche zu gehen.

Auf RB-Seiten fallen nur Lukas Klostermann, Timo Werner und Ken Gipson ssicher aus. Yussuf Poulsen wird mitwirken können. Ob er von Beginn an spielt oder man ihn für die restliche englische Woche nach Verletzung noch ein bisschen schon und ihn später bringt, ist noch unklar. Genauso, wer im Sturm aufläuft. Burke oder Selke wären die ersten Kandidaten für einen Werner-Ersatz. Wenn Poulsen von Beginn an spielt, dann könnte es auch einfach auf eine Doppelspitze mit Sabitzer hinauslaufen. Ob es sonst noch Änderungen gibt, wird man sehen. Hasenhüttl sah in der Defensive noch Möglichkeiten des Wechselns.

Beim SV Darmstadt 98 könnte Aytac Sulu wieder einsatzfähig sein. Ganz sicher ist das aber noch nicht. Bei Terrence Boyd entscheidet sich noch, ob er mitspielen könnte. Nicht dabei ist nach Verletzung Peter Niemeyer. Auch Michael Esser fehlt im Tor weiterhin. Der wurde von Daniel Heuer Fernandes aber zuletzt gut vertreten. Jerome Gondorf fehlt zudem gelbgesperrt. Und bei Jan Rosenthal ist auch unklar, ob er mitfahren kann.

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Presse 31.03.2017

Morgen dann also schon spielt RB Leipzig gegen Darmstadt 98. Das Spiel bringt in Leipzig sicherlich nicht mehr die selben Befindlichkeiten mit sich wie noch vor zwei Jahren, aber ganz egal dürfte es denen, die schon in zweiter und dritter Liga dabei waren, auch nicht sein. Aus Darmstädter Sicht ist es die Chance ‚ausgerechnet‘ in Leipzig den ersten Auswärtspunkt der Saison zu holen. Für RB ist es die Chance, nach drei sieglosen Spielen in Folge mit einem Erfolgserlebnis in die englische Woche zu gehen.

Auf RB-Seiten fallen nur Lukas Klostermann, Timo Werner und Ken Gipson ssicher aus. Yussuf Poulsen wird mitwirken können. Ob er von Beginn an spielt oder man ihn für die restliche englische Woche nach Verletzung noch ein bisschen schon und ihn später bringt, ist noch unklar. Genauso, wer im Sturm aufläuft. Burke oder Selke wären die ersten Kandidaten für einen Werner-Ersatz. Wenn Poulsen von Beginn an spielt, dann könnte es auch einfach auf eine Doppelspitze mit Sabitzer hinauslaufen. Ob es sonst noch Änderungen gibt, wird man sehen. Hasenhüttl sah in der Defensive noch Möglichkeiten des Wechselns.

Beim SV Darmstadt 98 könnte Aytac Sulu wieder einsatzfähig sein. Ganz sicher ist das aber noch nicht. Bei Terrence Boyd entscheidet sich noch, ob er mitspielen könnte. Nicht dabei ist nach Verletzung Peter Niemeyer. Auch Michael Esser fehlt im Tor weiterhin. Der wurde von Daniel Heuer Fernandes aber zuletzt gut vertreten. Jerome Gondorf fehlt zudem gelbgesperrt. Und bei Jan Rosenthal ist auch unklar, ob er mitfahren kann.

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Ausgerechnet?

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SV Darmstadt 98 (01.04.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Das letzte Viertel der Saison steht an. Ohne Pause geht es nun ins Saisonfinale. In etwas mehr als sieben Wochen weiß man schon, ob RB Leipzig die direkte Champions-League-Qualifikation oder Platz 4 oder einen Europa-League-Platz (dürfte bis Rang 7 zu kriegen sein) oder (unwahrscheinlich) die (nach dem bisherigen Saisonverlauf) goldene Ananas eines Mittelfeldplatzes erreicht hat.

Neun Spiele sind es noch. Für die Europa League dürften zwei Siege reichen. Für die direkte Champions-League-Qualifikation (also Platz 2 oder 3) dürften es irgendwas um die fünf Siege sein. Das als ungefährer Rahmen, damit man seine Erwartungen an die restlichen Spiele u.a. auf Schalke, in Frankfurt, in Berlin und gegen Bayern durchdenken kann.

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Presse 30.03.2017

Der Kicker glaubt, dass die Arbeitspapiere von Naby Keita eine Ausstiegsklausel enthalten. 2018 könne er für 45 bis 50 Millionen Euro den Verein wechseln. Später werde die Summe geringer. Derzeit läuft der Vertrag bis 2020. RB Leipzig bemüht sich um eine Verlängerung.

Wäre ein wenig erstaunlich, wenn Keita tatsächlich eine Ausstiegsklausel hätte. Bisher hatte sich Rangnick nicht gerade als Freund solcher Vertragsklauseln gezeigt und bei verschiedenen Spielern solche Regelungen dementiert. Wären die Dinge so wie vom Kicker vermeldet, kann man mehr noch als bisher davon ausgehen, dass Keita 2018 Leipzig verlässt. Dass er in diesem Sommer geht, ist zumindest für den Fall einer Champions-League-Qualifikation eher unwahrscheinlich.

Bei Nordbuzz spekuliert man, dass Davie Selke den SV Werder Bremen im Sommer sechs Millionen Euro kosten könnte und auch ein Leihgeschäft denkbar wäre. Zudem glaubt man, dass Selke von RB Leipzig die Zusage hat, gehen zu können, wenn die Ablöse stimmt.

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Überraschend wichtiges Ausbildungsteam

Gestern ging es im „Champagner statt Bier“-Podcast auch um die Ausbildung in U23-Mannschaften und dass diese eine immer kleinere Rolle für Bundesligisten spielen würden, weil daraus kaum Spieler hervorgehen. Sprich Aufwand und Ertrag würden in keinem sinnvollen Verhältnis stehen. Sodass die U23-Teams langsam überflüssig werden. So die These, die ja so ähnlich auch von RB Leipzig bei der Abmeldung der U23 vom Spielbetrieb zum Sommer vertreten wurde.

Wie immer bei solchen Sachen hilft es, wenn man sich die Dinge anhand der Empirie versucht ein bisschen zu verdeutlichen. Wenn man mal die 18 aktuellen Bundesligisten heranzieht und sich von denen die elf meisteingesetzten Spieler hinsichtlich ihrer Einsätze in U23-Teams in der Vergangenheit anschaut, dann bekommt man schon mal einen ersten Eindruck.

Erstaunlicherweise (zumindest für mich war das erstaunlich) sind es pro Bundesligist rund fünf Spieler (insgesamt 92), die in ihrer Karriere mindestens zehnmal in einem U23-Team aufliefen. Sprich, fast die Hälfte der meisteingesetzten Spieler eines Vereins (also der tragenden Säulen eines Klubs) genossen eine Ausbildung im Nachwuchsbereich deutlich über die U19 hinaus. Damit ist das die größte Gruppe vor den Spielern, die aus dem Ausland nach Deutschland kamen oder sich (in kleiner Zahl) jenseits der U23 in Deutschland durch die Karriere bissen.

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Presse 29.03.2017

BILD berichtet, dass der FC St. Pauli Interesse an RB-Rechtsverteidiger Ken Gipson hat. Andere Zweitligisten auch. Mal jenseits davon, ob und wer tatsächlich offiziell Interesse an Gipson angemeldet hat, ist es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass der 21-Jährige im Sommer RB verlässt. Schon letzten Sommer wollte er mehr und oberhalb der Regionalliga spielen, ging dann aber doch nicht, weil RB ihn auf der Außenverteidigerposition brauchte und sich kein passender Wechselverein fand. Nach bisher nur neun Regionalligaeinsätzen diese Saison (auch wegen eines Knöchelbruchs) könnte die Zeit für einen Abschied nun endgültig reif sein. Fakt ist, dass Gipson Spielzeit braucht. Fakt ist auch, dass er die bei RB auf Dauer wohl eher nicht kriegen wird (schon gar nicht nach der U23-Abmeldung zum Sommer). Fakt ist zudem, dass Gipson von seiner Dynamik und seinem selbstbewussten Auftreten auf dem Spielfeld her auf jeden Fall oberhalb der vierten Liga mithalten kann. Von daher würde ein Verein wie St. Pauli durchaus passen.

Ralph Hasenhüttl empfiehlt angesichts der Gerüchte um Davie Selke und Werder Bremen seinem Stürmer Konzentration auf seinen derzeitigen Arbeitgeber, bei dem er schließlich einen langfristigen Vertrag unterschrieben hat und am Wochenende in der Startelf stehen könnte. Hasenhüttl habe aber keine Angst, dass Selke diese Konzentration nicht aufbringen kann.

Bei RB Leipzig sieht es danach aus, dass Nay Keita am Wochenende gegen Darmstadt in der Startelf stehen kann. Bei Yussuf Poulsen läuft es aktuell eher auf Bank und Jokereinsatz hinaus. Und bei Timo Werner war das gestrige Laufen nicht das Zeichen, dass es bald wieder los geht, sondern nur ein bisschen „Aktivierung“ des Körpers. Die englische Woche ist für den Stürmer wahrscheinlich komplett außerhalb des Machbaren.

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Presse 28.03.2017

Start in die Trainingswoche bei RB Leipzig. Naby Keita und Yussuf Poulsen trainieren wieder mit dem Team. Sieht also ganz gut aus, dass sie am Samstag gegen Darmstadt zur Verfügung stehen. Wobei Poulsen letzte Woche noch davon ausging, dass er nur von der Bank kommt. Timo Werner trainierte nach Muskelverletzung nur kurz und individuell. Leichte Läufe waren das Thema. Gut, dass er schon wieder zurück ist, aber für Samstag dürfte das im Normalfall eher nicht reichen.

Bremens Sportchef Frank Baumann erklärt der BILD, dass man sich natürlich mit Davie Selke beschäftigen müsse, wenn der auf dem Markt ist. Zuletzt hatte er noch erklärt, dass der Stürmer eigentlich nicht finanzierbar ist. Klingt zumindest nach einem etwas heißeren Flirt. Wobei fraglich ist, ob die Flucht zurück zum Ex-Klub für Selke die optimale Karriereentscheidung wäre. Selbst wenn er mit Werder viele gute Erinnerungen verbindet. Und selbst wenn Werder zahlen könnte, wonach Selke und RB Leipzig der Sinn steht.

Ralph Hasenhüttl im Interview mit der LVZ. Über den aktuellen Stand der Dinge (mit aller Macht wieder den Erfolg auf die eigene Seite ziehen), Europa (wenn man es nicht schafft, dann hat man es nicht verdient; Europa League auch ok; für Trainerteam wäre eine Saison mit Bundesliga und Europa eine neue Herausforderung), aktuelle Probleme (eigentlich passiert nichts anderes als vor der Winterpause, nur dass man nicht mehr so viel Spielglück hat und mehr für das Spiel tun muss), taktische Veränderungen (man muss flexibler werden, um Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu haben), die Kaderplanung (für Europa braucht man 4 bis 5 neue Spieler mit Stammpotenzial; falls Spieler gehen wollen, werde man Lösungen finden) und die Anfänge bei RB Leipzig (Druck von außen war „gewöhnungsbedürftig“; nach einem erfolgreichen Trainer wie Rangnick anzufangen, war nicht leicht, weil man mit Veränderungen vorsichtig sein musste).

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Presse 27.03.2017

Heute ist noch trainingsfrei bei RB Leipzig. Morgen geht es dann mit der Vorbereitung auf Darmstadt los. Timo Werner ist natürlich nicht dabei. Bis heute sollte er bei Dr. Müller-Wohlfahrt in München behandelt werden. Danach wisse man genauer, mit welcher Ausfallzeit man rechnen müsse. Mal sehen, wie das dann mit Yussuf Poulsen und Naby Keita aussieht.

Lukas Klostermann war am Freitag auch wieder auf dem Trainingsplatz und absolvierte individuell ein paar Läufe. Bis zu seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining soll es „nicht mehr so lange“ dauern. Was auch immer das in konkreter Zeit bedeuten mag..

Fabio Coltorti erklärt in BILD, dass er mit seiner Familie geklärt hat, dass er auch nächstes Jahr noch bei RB Leipzig spielen würde.
Selbst wenn er dabei nur auf der Bank sitzen würde. Anfang April will er sich mit dem Verein zusammensetzen und gucken, wie es weitergeht. Wäre sicherlich gut für den Verein, wenn man auf der Torwart-Position weiter eine Art Mentor im Team hätte für junge Keeper. Ist aber auch weiter die Frage, wie sisch RB auf der Torwartposition aufstellen will.

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Presse 24.03.2017

Ralph Hasenhüttl ist ob der Verletzung von Timo Werner natürlich angefressen. Eine „Katastrophe“ nannte er sie gestern. Werner wird wegen Muskelfaserriss wahrscheinlich zumindest die komplette englische Woche und die Spiele gegen Darmstadt, Mainz und Leverkusen verpassen. Auch Yussuf Poulsen rechnet noch nicht damit, schon gegen Darmstadt in der Startformation zu stehen. Hasenhüttl ist diesbezüglich ebenso zurückhaltend. Es wartet also eine hübsche Sturmpuzzelei auf den Trainer.

Die Mitteldeutsche Zeitung mit einem längeren, interessanten Stück über die Nachwuchsarbeit bei RB Leipzig. Mit allerlei Zitaten von Achim Beierlorzer, dem sportlichen Leiter im Nachwuchsbereich der höheren Altersstufen. Der verteidigt die Trennung von Renat Dadashov, Idrissa Toure und Vitaly Janelt im Winter. Man habe „wenige Spielraum“ gehabt und auch nach disziplinarischen Maßnahmen sei keine Besserung eingetreten. „Selbstzufriedenheit“ habe man bei Spielern nach Unterschreiben des ersten Profivertrags ausgemacht. Ein Neuanfang sei für alle Seiten sinnig gewesen.

Konsequenz aus den Rückschlägen in der Nachwuchsarbeit: Man will weniger, aber noch talentiertere Spieler in den Nachwuchs holen, bei denen man noch mehr darauf guckt, dass sie klar im Kopf und teamfähig sind, sich also für den Mannschaftserfolg unterordnen können. Wobei man natürlich auch einwenden könnte, dass bestimmte Effekte der Persönlichkeitsentwicklung ja erst der Zeit in einem professionellen Nachwuchsleistungszentrum geschuldet sein dürften. Aber man wird sehen, wie sich die derzeit eher unbefriedigende Nachwuchsarbeit (zumindest wenn man Aufwand und Ertrag ins Verhältnis setzt) nach der Abmeldung der U23 weiterentwickeln wird.

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Topteam gegen Topteams

25 Spiele sind inzwischen in der Bundesliga gespielt. Auf den ersten vier Positionen hat sich eine vergleichsweise stabile Situation eingestellt. Bayern und Dormtund waren in dieser Gruppe zu erwarten. Leipzig und Hoffenheim eher nicht.

Wenn mal nur die Spiele der vier Topteams untereinander nimmt, dann holte dort bisher Dortmund den größten Ertrag. 7 Punkte sind es aus vier Spielen. Leipzig holte mit einem Spiel mehr auch sieben Punkte. Danach folgt erst Bayern München mit vier Punkten aus drei Spielen. Und Hoffenheim ist vor den noch ausstehenden Spielen gegen München und in Dortmund mit drei Punkten aus vier Spielen Letzter in dieser Sondertabelle.

Nimmt man die Spiele gegen alle Teams bis Platz 7, die die Top4-Mannschaften bisher absolvierten, dann fällt Dortmund auf den letzten Platz zurück. Lediglich zwei Punkte holte man aus vier weiteren Spielen gegen Hertha, Köln und Frankfurt. Allerdings sind auch noch drei Heimspiele (Hoffenheim, Köln, Frankfurt) offen und angesichts der großen Heimstärke des BVB können da noch einige Punkte abfallen.

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