Hallescher FC vs. RasenBallsport Leipzig 0:0

Wenn wir unser Spiel spielen, wenn wir das genau mit der Leidenschaft angehen wie in den letzten Spielen, dann denke ich, dann müssten wir das schaffen. (Maximilian Watzka im Red Bull Audioplayer [broken Link] vom 18.11.2010 in Vorausschau auf das Spiel beim Halleschen FC) Hallescher FC vs. RasenBallsport Leipzig 0:0 weiterlesen

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Kooperatives

Der Leipziger Fußball war selbst in den 10 Jahren, in denen ich ihn nun mehr oder weniger verbunden verfolgt habe, immer wieder gut für diverse zumindest unterhaltsame Geschichten. Mit der Gründung von RasenBallsport Leipzig, deren Folgen für die anderen Leipziger Vereine erst langsam in ihrer ganzen Realität absehbar werden, hat der Fußball in dieser Stadt wieder mal eine völlig neue Wendung genommen. Zeichen für dieses Ankommen in der Realität ist auch das relative Herunterplätschern der aktuellen Saison zwischen den Eckpunkten sportlichem Desaster (blau-gelb), wirtschaftlichem Leiden (grün-weiß) und sportlich Durchwachsenem (rot-weiß). Mit dem gestrigen Tage wurde das alte Gefüge wieder durcheinander gewirbelt und die Folgen sind aktuell wohl nur schwer abzuschätzen. Kooperatives weiterlesen

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Alternativer Kommerz

St. Pauli verkauft sich geschickt als der wenig kommerzielle Verein. Dabei belegt er in der Liga Platz zehn bei Merchandising-Verkäufen in Deutschland. Ist der Mythos FC St. Pauli also nur ein Marketing-Gag?
Ebbers: Der Mythos existiert schon. Auch wenn es Extrem-Beispiele wie Torwart Volker Ippig vielleicht nicht mehr gibt. Und natürlich wird mit der Marke St. Pauli auch Geld gemacht, das ist ganz normal.
Jansen: St. Pauli nutzt geschickt seine Stärken. Die machen auch Kommerz, aber eben nicht im Designer-Anzug. (Marcell Jansen vom HSV und Marius Ebbers vom FC St. Pauli  gegenüber Sport BILD vor dem Derby)

Dass St. Pauli bei einem geschätzten Jahresetat von 40 Millionen Euro, Businessseats, Logen und allem was dazu gehört ein ganz normaler Verein ist, also ein Verein, der Einnahmen und sportlichen Erfolg maximiert, ist vermutlich eine Banalität. Dass St. Pauli als Image und Marke derart gut funktioniert und sich ein derart großes Stück vom Fußballmarkt abgeschnitten hat, dass sie mit ihrem Merchandising deutschlandweit bereits auf Rang 10 liegen, ist da schon ein Stück überraschender, wenn auch nicht wirklich sensationell. (Dass sich in Deutschland mit dem Image der Alternativkultur (viel) Geld verdienen lässt, zeigt sich ja auch im Musiksektor.) St. Pauli ist ein Beispiel für sehr geschickte Markenarbeit, ein Beispiel dafür, dass das notorische Anders-Sein-Wollen Märkte und Geldquellen erschließt, die anderen unter Umständen verborgen bleiben. Lustig, dass die Paulianer mit diesem alternativen Markenmodell letztlich das selbe Geschäft betreiben, wie alle anderen großen ‚Kommerz’vereine auch, nur ein bisschen kreativer. Wenn es so etwas wie alternativen Mainstream gibt, dann ist das wohl der FC St. Pauli.

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Absagen und Ansagen

Nun ja, an dieser Stelle wäre es wohl heut um ein paar vorbereitende Bemerkungen zum Pokalausflug nach Leutzsch gegangen. Vielleicht, um die persönliche Freude von Tom Geißler über seine Rückkehr in den Alfred Kunze Sportpark zu erwähnen. Vielleicht, um die sportliche Vorfreude der Sachsen-Spieler zu beschreiben. Vielleicht, um die sportlich undankbare Aufgabe für die RasenBallsportler gegen einen unterklassigen, sehr  gut organisierten und hoch motivierten Gegner zu skizzieren. Vielleicht hätte ich auch auf die noch offene Rechnung und die trotzdem positive sportliche Bilanz in den bisherigen Vergleichen mit den Leipziger Kultclubs hingewiesen. Durch die Spielabsage muss dies nun leider alles ausfallen. Angesichts dessen, dass ich nun meine Beine unter eine warme Decke stecken und einen freien Tag mit Kind und Kegel genießen kann, hält sich mein Ärger in Grenzen. Absagen und Ansagen weiterlesen

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Neue Ziele

Ziel ist es, den Abstand zu Chemnitz so gering wie möglich zu halten und dann in der Winterpause die Kräfte zu sammeln und anzugreifen. (Timo Rost bei Sport im Osten im MDR am 07.11.2010 nach der Niederlage bei der U23 von Energie Cottbus)

‚So gering wie möglich‘ lässt natürlich jede Menge Interpretationsspielraum. Mehr als 9 Punkte sollten es wohl bis zur Winterpause nicht werden (zumal nach der Winterpause nur noch 15 Spiele warten), 4 bis 5 wären aus der heutigen Position und angesichts der demnächst wartenden, direkten Konkurrenz aus Halle und Chemnitz optimal. Heißt auch, dass nicht mehr viel Spielraum bleibt für eventuelle, vorweihnachtliche Niederlagen. Der Druck auf die Mannschaft wird nicht geringer..

Und ob die Ideen, die Timo Rost vom Kräfte sammeln in der Winterpause hat, dieselben sind, wie die von sportlicher Leitung und Management bleibt abzuwarten. Wie bereits an der einen oder anderen Stelle erwähnt, Ende November wird man schon sehr viel schlauer sein, was und ob in dieser Saison überhaupt noch etwas möglich ist. Negativszenario ist das Ausscheiden aus dem Landespokal und ein Rückstand deutlich jenseits von 10 Punkten. Positivszenario ist ein Pokalauswärtserfolg in Leutzsch und die Reduzierung des Rückstandes auf Chemnitz auf maximal 6 Punkte. Crunch-Time würde man im amerikanischen Sport sagen, hierzulande heißt es wohl Wochen der Wahrheit. Alles andere als ein Erfolg im Heimspiel am Sonntag gegen Meuselwitz wäre in diesem Sinne ein Desaster.

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Unsportliches und Sportliches

Der 1. FC Lok hält in der zweiten Bundesliga dank des 2:1-Erfolges bei Holstein Kiel den Aufstiegskurs. Der Aufreger des Tages war dabei eine Szene in der 53. Minute beim Stand von 1:2. Kiel konterte, Carolin Härling stürmte aus ihrem Kasten der Angreiferin entgegen, die konnte den Ball noch über die Hüterin lupfen. Als der Ball einsam in Richtung Tor kullerte, sprintete die sich hinter dem Kasten erwärmende Ersatzhüterin Griseldis Meißner auf das Feld und schlug den Ball vom Tor weg. Meißner sah der Regel entsprechend Gelb und das Spiel wurde mit einem Freistoß fortgesetzt. (LVZ vom 09.11.2010) Unsportliches und Sportliches weiterlesen

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Augenhöhe II

Die aktuelle Bilanz von RasenBallsport Leipzig:

  • 13 Spiele, 7 Siege, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen
  • 25 Punkte und 20:11 Tore.

Die aktuelle Bilanz vom Chemnitzer FC:

  • 13 Spiele, 11 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage
  • 34 Punkte und 35:6 Tore
  • macht 9 Punkte und 20 Tore Vorsprung vor RB Leipzig

Die aktuelle Bilanz von RasenBallsport Leipzig ohne Spiele gegen die zweiten Mannschaften von höherklassigen Vereinen:

  • 7 Spiele, 5 Siege, 2 Unentschieden, 0 Niederlagen
  • 17 Punkte und  14:5 Tore

Die aktuelle Bilanz vom Chemnitzer FC ohne Spiele gegen die zweiten Mannschaften von höherklassigen Vereinen:

  • 8 Spiele, 6 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage
  • 19 Punkte und 22:4 Tore
  • macht 2 Punkte und 9 Tore Vorsprung vor RB Leipzig bei einem Spiel mehr

Ich fordere den sofortigen Ausschluss aller U23-Teams aus dem laufenden Regionalliga-Wettbewerb und die Annullierung aller mit deren Beteiligung zustande gekommenen Ergebnisse. Dass die Teilnahme der Zweitvertretungen wettbewerbsverzerrend ist, sieht man an den Zahlen ja nun wirklich mehr als deutlich. Spaß Ende.

Halbernst gesagt, kann die Hinrunde ja jetzt richtig losgehen, da die RasenBallsportler bis zur Winterpause gegen keine zweite Mannschaft mehr antreten müssen. Nur noch bspw. gegen Halle und Chemnitz. Das sollte doch machbar sein..

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Besitzstandswahrung

Immer wieder treiben Hans-Joachim Watzke die Ungerechtigkeiten der bundesdeutschen Fußballwelt um. So auch im neuesten Kapitel, in dem es um seine Forderung nach weichen Faktoren für die Vergabe der Fernsehgelder geht.

Man muss sich doch fragen, von welchen Klubs die Bundesliga nachhaltig profitiert: Da gehören nicht unbedingt Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim dazu. Das sind die Bayern, die sowieso über allen stehen, Schalke, Dortmund und Hamburg, aber auch Köln, Gladbach und Frankfurt. Das sind Klubs, die viele Menschen bewegen. Die müssten aus meiner Sicht für das, was sie an Input in die Liga geben, mehr belohnt werden als die Klubs, die durch einen Konzern oder eine Privatperson groß gemacht werden und deshalb Erfolg haben. (…) Ich bin für einen Mix nach dem holländischen Modell. Natürlich muss der Erfolg ein Kriterium für die Ausschüttung der Fernsehgelder bleiben. Aber es gibt auch weiche Faktoren, die Erfolg ausmachen und statistisch längst zu erfassen sind: Wie viele Sympathisanten hat ein Klub, wie viele Fans fahren zu Auswärtsspielen, was sagt die Gesellschaft für Konsumforschung? Diese Daten kann man in eine Matrix einfließen lassen und hinterher sagen, es gibt einen Verteilungsschlüssel: Fünfzig Prozent des Fernsehgeldes oberhalb des Sockelbetrages werden nach dem Erfolgsprinzip verteilt und fünfzig Prozent nach einer Regel, die auf weichen Faktoren beruht. (Hans-Joachim Watzke, faz.net am 19.10.2010) Besitzstandswahrung weiterlesen

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Widersprüchliches

Grundsätzliche Probleme an den zweiten Mannschaften der Proficlubs festzumachen, ist aber Quatsch. (…) Und den Wettbewerb verfälschen wir auch nicht, weil niemand Lizenzspieler delegiert, um die zweite Mannschaft zu stärken. (Heribert Bruchhagen, Mitglied des Ligavorstandes der DFL zur Forderung, die Zweitvertretungen der Proficlubs in eine eigene Regionalliga zu verschieben, siehe zdf.de (broken Link) –  oder in ausführlicher Replik hier)

Der FC Energie Cottbus wird erst im Sommer 2011 das geplante Benefizspiel in Görlitz zugunsten der Hochwasser-Opfer austragen. Ursprünglich war dieses Testspiel (…) für den 7.November 2010 vereinbart worden. Da die U 23 des FC Energie Cottbus an jenem Sonntag gegen RB Leipzig um Regionalliga-Punkte spielt und dort so viele Spieler wie möglich aus dem Profikader zum Einsatz kommen sollen (…) wurde Kontakt zum NFV Gelb-Weiß Görlitz aufgenommen. (Offizielle Vereinsmitteilung des FC Energie Cottbus auf der eigenen Homepage [broken Link]) Widersprüchliches weiterlesen

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Tabellenführer

Als prähistorisch wurde die Abwehr von RasenBallsport Leipzig in der LVZ vom 28.10.2010 bezeichnet. Ein Blick auf den Altersschnitt von einer Auswahl von Regionalliga-Teams beweist, dass den RasenBallsportlern in Sachen Alter niemand etwas vormacht (Datenquelle: transfermarkt.de, Datengrundlage: die letzten 5 Spieltage, jeweils die 11 Spieler, die zu Beginn auf dem Platz standen):

  • RB Leipzig: 28,2 Jahre
  • Chemnitzer FC: 26,3 Jahre
  • Hallescher FC 25,9 Jahre
  • VfB Lübeck 24,7 Jahre
  • Holstein Kiel 24,0 Jahre
  • 1.FC Magdeburg: 23,7 Jahre
  • Wolfsburg II: 21,9 Jahre Tabellenführer weiterlesen

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Abschied

So viel Zeit muss bleiben im hiesigen Alltag von RasenBallsport und Bloggen. Einer der größten und besten bundesdeutschen Fußball-Blogs hat vermittelt durch den Blogger Torsten Wieland sein Ende verkündet. Eine Instituion und auch ein Vorbild verschwindet und die Blogwelt wird dadurch ein wenig ärmer. Was bleibt, ist ein virtuelles Blog-Denkmal, in dem man weiter Blättern, Schmökern und Suchen kann. Anschauungsunterricht für den Bloggernachwuchs sozusagen. Adios Königsblog, es war immer sauschön bei Dir. Dank Dir ist mir selbst Schalke 04 ein wenig ans Herz gewachsen.

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Positionskämpfe

Ich bin Innenverteidiger, brauche Zweikämpfe. In der Regionalliga werde ich da hoffentlich auch wieder spielen. (Ingo Hertzsch in der LVZ vom 26.04.2010, siehe hier)

Ich hab kein Problem, auf der Position zu spielen, obwohl ich mich lieber innen sehe wegen der Zweikämpfe. (Ingo Hertzsch im Red Bull Audioplayer [broken Link] vom 23.10.2010)

Ingo Hertzsch, schon vom letztjährigen Trainer Tino Vogel desöfteren auf der rechten Verteidigerposition eingesetzt, durfte im letzten Spiel in Plauen wieder mal auf der damals unbeliebten Position spielen. Inzwischen scheint es so als wäre die Liebe zu rechts außen nicht gewachsen, hingegen die Einsicht, dass es im derzeitigen Kader besser ist irgendwo zu spielen als auf der Bank zu sitzen schon. Ob der letztjährige Kapitän dort allerdings weiter spielen darf, ist angesichts des in Plauen krankheitsbedingt fehlenden und auf der selben Position bisher sehr gut spielenden Shaban Ismaili fraglich. Könnte also durchaus sein, dass Ingo Hertzsch trotz seines sich Anbietens für eine ungeliebte Spielposition wieder auf die Bank rutscht und ihm das Innenverteidigungsduo Kläsener/ Sebastian vor der Nase steht. Positionskämpfe weiterlesen

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Bewegung

Jetzt hat RB Leipzig große Ziele. Wie verfolgen Sie seine Entwicklung?
Es ist dadurch viel Bewegung in die Leipziger Fußball-Szene gekommen. (Wolfgang Niersbach, DFB-Generalsekretär in der LVZ vom 30.09.2010)

Ach, Sportfunktionär müsste man sein, dann dürfte man sich immer geschickte Sprachregelungen ausdenken, die beschreiben aber nicht bewerten, die auf Fragen antworten ohne Stellung zu beziehen. Das mit der Bewegung kann man sich schon mal merken für die zukünftige Geschichtsschreibung des Leipziger Fußballs: ‚Als im Jahr 2009 Red Bull Bewegung in den Leipzig Fußball brachte…‘. Super. Oder so.

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Nutzloses Web 2.0

In einem Interview mit der Website medienhandbuchsport.de [broken Link] plaudert Rolf Dittrich, PR- und Pressechef bei Schalke 04 über seine Sicht auf die Potenziale der modernen Netzwelt für die eigene Öffentlichkeitsarbeit. Skeptisch ist er:

Nun, bei Facebook, Twitter und Co.schöpfen sie das Potenzial nicht wirklich aus.
Da stellt sich doch in erster Linie die Frage, was man überhaupt als Potenzial bezeichnet. Mir fehlt hier eine genaue Definition. Ständig wird von Potenzial gesprochen und es werden Zahlen ohne Bezug genannt. Bei Twitter sind das Follower, bei Facebook diejenigen, die den „Gefällt mir“-Button getätigt haben, hier sind es 20.000, da wiederum 40.000 – aber es erschließt sich noch kein definierter Nutzen dadurch. Nutzloses Web 2.0 weiterlesen

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Transfergerüchte: Šimák, Lindenhahn

Also entweder hab ich was verpasst und es ist schon Winterpause oder die Zeit der Transfergerüchte geht in diesem Jahr schon sehr früh los (zumal seit dem Aufkommen der Gerüchte schon wieder zwei Wochen vergangen sind). Zweiteres wird wohl richtiger sein, zumal ich nicht recht an so etwas wie schwarze Zeitlöcher glaube. Nun denn, auf in die nächste Gerüchterunde. Transfergerüchte: Šimák, Lindenhahn weiterlesen

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Zivilrecht vs. Gewalt

Deswegen nochmal in allerdeutlichster Form: Wenn ihr uns angreift, bewegt ihr euch nicht innerhalb des durch euren “Ultra-Kodex” geschützten, rechtsfreien Raumes! Wir werden IMMER sofort die Polizei verständigen, eure Übergriffe zur Anzeige bringen und alle weiteren uns zur Verfügung stehenden zivilrechtlichen Mittel gegen euch einsetzen. (dieL.E. Bulls [broken Link] nach dem Überfall auf ihren Fanbus am Leipziger Hauptbahnhof, verübt durch 20 vermummte Schläger)

Es gibt vermutlich kaum eine vernünftigere Reaktion auf eine schwere Straftat (gewalttätiger Raub) als klar zu machen, dass man sich nicht für seinen Fußballverein prügeln möchte, dass man es auch nicht für normal hält, sich für seinen Fußballverein prügeln zu müssen und dass für das Vorgehen gegen schwere Straftaten und den (auch körperlichen) Schutz des Individuums in Deutschland Exekutive und Judikative auf der Basis der Gesetzgebung verantwortlich sind. Respekt für diese Distanzierung von fußballbegleitender Gewalt und die Entscheidung gegen das im Fußball viel zu oft vertretene Faustrecht.

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