Archiv der Kategorie: Statistisches

Viel Durchschnitt

Noch ein paar Daten zur Zweitligasaison. Diesmal zu den Torhüterleistungen der Saison 2015/2016. Bzw. vor allem zu den Statistiken bezüglich der abgewehrten Bälle.

Mit Michael Rensing, Robin Himmelmann und André Weis kamen drei Keeper in allen 34 Saisonspielen zum Einsatz. Es wären noch einige mehr gewesen, wenn nicht ein paar Trainer am Schluss der Saison noch ihrer Nummer 2 einen Einsatz als wertschätzende Geste gegönnt hätten. Wenn es denn für die Vereine in der Tabelle nicht mehr um allzu viel ging.

Insgesamt 34 Torhüter wurden eingesetzt und damit vier weniger als in der vergangenen Spielzeit. 25 Torhüter durften mindestens zehn Einsätze absolvieren, das sind exakt genauso viele wie in der Vorsaison.

Viel Durchschnitt weiterlesen

Flattr this!

Bilanzen vom Rande des Spielfelds 2015/2016

Zuschauerzahlen. Ein ständiger Quell der Freude im Universum von Fußballanhängern, Online-Fanseiten und Foren, um Beliebheit oder Unbeliebtheit, Tradition oder Kommerz nachzuweisen. Nicht zuletzt rekurrierte ja auch das Team Marktwert u.a. auf Zuschauerzahlen als Indikator für Clubs, die mehr zum Produkt Bundesliga und dessen Popularität beitragen.

Bei RB Leipzig zeigte sich in dieser Saison das erwartbare Phänomen, sich zuschauerzahlentechnisch im zweiten Zweitligajahr zu konsolidieren. Allerdings trat die Prognose von vor einem Jahr, dass die „30.000er-Grenze recht locker fallen“ wird, wenn man auf Kurs ist, die sportlichen Aufstiegsziele zu erreichen und es der Spannungsbogen hergibt, dann doch nicht ein.

Stadionbesitzer Michael Kölmel zeigte sich zuletzt im Interview bei der LVZ nicht ganz zu Unrecht ein wenig enttäuscht darüber, dass wichtige Spiele wie die gegen Sandhausen und Bielefeld dann doch nicht (und nicht mal ansatzweise) ausverkauft waren. Könnte auch ein guter Fingerzeig sein, wie sich die ordentlich teurer gewordenen Tagestickets nächste Saison gegen Ingolstadt, Augsburg, Darmstadt und Co verkaufen werden. Bilanzen vom Rande des Spielfelds 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2015/2016

Sommerpause also. Zeit auch, um in diversen Varianten auf die Saison zurückzublicken. Hier und heute geht es um Zahlen rund um die bei RB Leipzig in der zweiten Liga 2015/2016 eingesetzten Spieler. Betrachtet werden nur die 34 Zweitligaspiele.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig insgesamt 24 Spieler. Das sind mal glatt fünf weniger als in der Vorsaison. Insgesamt kamen drei Spieler aus dem Profikader gar nicht zum Einsatz. Der Langzeitverletzte Terrence Boyd, der ebenfalls mit Verletzungen kämpfende Patrick Strauß, der in der kommenden Saison dauerhaft zur U23 versetzt wird und der dritte Torhüter Benjamin Bellot, dessen Zukunft noch unklar ist.

Davie Selke ist der einzige RB-Spieler, der in allen 34 Spielern zumindest im Spieltagskader stand. Anthony Jung saß in 33 Spielen auf der Bank oder stand auf dem Platz. Kein einziger Spieler war in allen 34 Partien auch tatsächlich im Einsatz. Willi Orban hätte es vielleicht geschafft, wenn er nicht zweimal gesperrt ausgefallen wäre. Marcel Sabitzer und Emil Forsberg kommen wie Orban auch auf 32 Einsätze und eine hohe Minutenzahl pro Spiel.

Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

Unwahrscheinlich, aber nicht völlig unmöglich

Vier Spieltage vor dem Ende glühen die Tabellenrechner sicherlich allseits. Zumindest bei den Anhängern jener Zweitligateams, bei denen es noch um etwas geht. So wie bei RB Leipzig, wo man nach Herzenslust hin- und herschieben kann, wie denn wohl vor allem Nürnberg und RB durch das Restprogramm kommen und ob denn sechs Punkte Vorsprung zum direkten Bundesligaaufstieg reichen oder nicht.

Gäbe es noch die bis 2008 gültige Regelung, dass drei Teams direkt aufsteigen, dann wäre das Aufstiegsthema schon durch, da RB Leipzig 13 Punkte Vorsprung auf Platz 4 hat. Dadurch, dass nur zwei Teams direkt aufsteigen, darf man noch ein bisschen rechnen und zittern.

Zumindest aus Fansicht, denn aus statistischer Sicht bleibt es dabei, dass das Aufstiegsthema faktisch schon durch ist. Seit Einführung der Dreipunktregel im Jahr 1995 hat nämlich noch kein Team, das vier Runden vor Schluss mindestens sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz hatte, diesen Vorsprung noch verspielt.

Unwahrscheinlich, aber nicht völlig unmöglich weiterlesen

Flattr this!

Montäglicher Reisemeister

Zweimal wird in dieser Saison noch eines dieser Montagspiele ausgetragen. Spiele, die die einen furchtbar schlimm finden, weil es ihnen dann nicht möglich ist, mit ihrem Team zu reisen und die die anderen gar nicht so schlimm finden, weil sie eh nur vom Fernseher aus zuschauen oder sich darüber freuen, dass ihr Verein mal eine mediale Sonderbehandlung bekommt, die man sonst als Zweitligist im frei empfangbaren Fernsehen nie bekommt.

Man kann über die Montagsspiele sicherlich mit verschiedenen Argumenten streiten. Wobei der Streit auch etwas albern ist, wenn man bedenkt, dass inzwischen quasi an jedem Wochentag von irgendjemandem ein Fußballspiel bestritten (und vor allem via TV geschaut) wird. Das nun ausgerechnet an Montagsspielen festzumachen, wird dann schon reichlich schwierig. Wobei natürlich Zweitligisten im Normalfall eher seltener Wochentermine abbekommen.

Lässt man mal die Montagsspiele, die in englischen Wochen an Donnerstagen stattfanden, außer acht (weil diese Spiele nicht so besonders sind, weil auch die anderen Spiele des jeweiligen Spieltags in der englischen Woche unter der Woche stattfinden und somit für Gästefans eher schwer erreichbar sind), dann wird die zweite Liga diese Saison am Ende 27 Montagsspiele bestritten haben.

Montäglicher Reisemeister weiterlesen

Flattr this!

Davie Selke und/oder Yussuf Poulsen?

Davie Selke oder Yussuf Poulsen? Oder Davie Selke und Yussuf Poulsen? Die Frage, welcher Stürmer aufläuft, war die bisherige Saison über beständiger Begleiter. Bis zur Winterpause starteten beide noch in 6 von 19 Spielen Seite an Seite. Seitdem reichte es in neun Spielen nur noch für einen gemeinsamen Startelfeinsatz.

Dass die beiden nur selten zusammen auflaufen, kann auch nicht weiter erstaunen. Nicht nur, weil in den sieben Spielen mit gemeinsamen Startelfeinsätzen RB Leipzig im Schnitt nur 1,71 Punkte erzielte, was deutlich unter den 2,11 Punkten ist, die man eigentlich im Saisonschnitt holt.

Vielmehr als dies ist es schlicht unheimlich schwierig beide gleichzeitig im Team unterzubringen, wenn alle Spieler im Kader fit sind. Davie Selke ist auf eine Rolle als zentraler Stürmer festgelegt. Yussuf Poulsen könnte auch mehr und anderes und den zweiten Stürmer spielen oder das rechte Glied in der offensiven Dreierkette im 4-2-3-1 oder den rechten Zehner im 4-2-2-2. Allerdings gibt es für diese Positionen jeweils andere und besser ins System passende Spieler. Sabitzer als zweiter Stürmer beispielsweise und Bruno oder Kaiser als rechte Offensivkraft.

Davie Selke und/oder Yussuf Poulsen? weiterlesen

Flattr this!

Zwischen guter Balance und geringer Effizienz

Nehmen wird der Einfachheit halber und alle Eventualitäten einrechnend mal an, dass die ersten fünf Teams der zweiten Liga noch Aufstiegschancen haben. Zumindest aber sind Freiburg, Leipzig, Nürnberg, St. Pauli und Bochum die Teams, die ein Stück über dem Rest der Liga agieren.

Nimmt man mal nur die Spiele, die diese fünf Mannschaften gegeneinander absolviert haben, dann sind 16 von 20 Begegnungen bereits absolviert. Leipzig gegen Bochum, Nürnberg gegen St. Pauli, Freiburg gegen St. Pauli und St. Pauli gegen Bochum fehlen noch in der Reihe. Vor allem St. Pauli hat also noch einige Spiele gegen Konkurrenten an der Tabellenspitze zu absolvieren.

Nimmt man die bisherige Bilanz als Basis, dann bedeutet das für St. Pauli nur gutes, denn in bisher fünf Spielen gegen Topteams holte man im Schnitt zwei Punkte, was mehr ist als jedes andere Topteam in den direkten Duellen holte. Bochum hat auch bereits überdurchschnittliche 11 Punkte aus sechs Spielen geholt, während Freiburg und Leipzig überraschend mit lediglich sieben Punkten aus sieben Spielen bisher die Schlusslichter in den internen Duellen sind.

Zwischen guter Balance und geringer Effizienz weiterlesen

Flattr this!

23.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

In Abwandlung einer alten Weisheit, die in der Berichterstattung über den (vor allem amerikanischen) Sport nach Lust und Laune hin- und hergereicht wird, könnte man von der zweiten Bundesliga behaupten, dass man zu Hause Spiele gewinnt, aber auswärts Meisterschaften. Zumindest legen das die Daten der letzten 20 Spielzeiten nahe.

In 12 der letzten 20 Spielzeiten seit Einführung der Dreipunktregel wurde die beste Auswärtsmannschaft am Ende auch Zweitligameister, während dies nur achtmal dem besten Heimteam der Saison gelang. Wobei in fünf Fällen das beste Auswärtsteam auch gleichzeitig das beste Heimteam war. Heißt, dass der Meister nur dreimal gleichzeitig bestes Heimteam und nicht bestes Auswärtsteam war und andersherum der Meister siebenmal bestes Auswärtsteam, aber nicht bestes Heimteam.

Mehr noch, nur zweimal stieg das beste Auswärtsteam der Saison am Ende der Zweitligaspielzeit nicht auf, während das beste Heimteam der Saison in sieben von 20 Fällen den Aufstieg verpasste. Aus Sicht von RB Leipzig beruhigende Zahlen, wenn man ihren Sechspunktevorsprung in der Auswärtstabelle bedenkt.

23.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

21.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Lange ist sie noch nicht her, die Winterpause in der zweiten Liga. Noch kürzer zurück liegt der Überblick über die Neuzugänge in der zweiten Liga hier im Blog. Dem heute noch als Abschluss über die Winterpausenaktivitäten ein Überblick über die Abgänge folgen soll.

Insgesamt 52 Spieler, im Schnitt pro Club reichlich 2,8,  verließen die Vereine aus den verschiedensten Gründen. Vom festen Wechsel über die Leihe bis hin zur Vertragsauflösung war alles dabei. Nicht mitgezählt werden dabei Spieler, die im Winter nach Leihe zurückkamen und gleich weiterwechselten oder verpflichtet und gleich weiterverliehen wurden.

Neben zwei Beendigungen von Leihgeschäften und entsprechender Rückkehr der Spieler zum Bundesligisten (Thommy, Schröter) und einem Wechsel in den Bundesliganachwuchs (Hober zum BVB II) gab es auch drei ‚echte‘ Wechsel aus der zweiten Liga in die Bundesliga.

21.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

20.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Das Transferfenster ist seit Montag geschlossen. Bis zum Sommer geht nichts mehr in Sachen Neuverpflichtungen. Insgesamt ging es in der zweiten Liga in der Transferperiode recht moderat zu. Was auch daran lag, dass man sich bei RB Leipzig im Gegensatz zum letztjährigen Großangriff in diesem Winter gar nichts leistete. Ein Havard Nielsen, der nach Freiburg ging, dürfte nicht ganz umsonst gewesen sein. Bei Bard Finne, den Heidenheim aus Köln kolportierte der Kicker eine Ablöse im „gehobenen sechsstelligen Bereich“.

Insgesamt 42 Spieler verpflichteten die 18 Zweitligisten aus externen Quellen. Das sind sieben weniger als vor einem Jahr und gerade mal 2,4 Spieler pro Club.

Der Renner unter den Neuverpflichtungen ist die Leihe. Gleich 23 von 42 Spielern haben nur vorläufige Verträge bei ihrem neuen Arbeitgeber in der zweiten Liga. 15 der Leihspieler kommen von einem Bundesligisten bzw. aus dem Anschlusskader eines Bundesligisten. Immerhin 13 Spieler sind 23 Jahre oder jünger, also in einem Alter, in dem das Leihgeschäft wohl primär dazu da ist, dem entsprechenden Spieler Spielpraxis zur Weiterentwicklung zu verschaffen und nicht dazu, ihn abzuschieben. Trotzdem bleibt es weiterhin erstaunlich, dass die Zweitligisten so wenig dazu genutzt werden, dort Nachwuchstalente zur Weiterenwicklung auf Leihbasis unterzubringen.

20.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2015

Die Winterpause ist in vollem Gange. Zeit, um auf die Hinrunde zurückzublicken. Bzw. auf die Spiele, die bis Weihnachten absolviert wurden. Zahlen rund um die bei RB Leipzig eingesetzten Spieler. Betrachtet werden nur die 19 Zweitligaspiele.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig bisher 22 Spieler. Das sind zwei weniger als zum selben Zeitpunkt der Vorsaison. Insgesamt kamen vier Spieler aus dem Profikader noch gar nicht zum Einsatz. Zum einen die beiden Ersatzkeeper Peter Gulacsi und Benjamin Bellot und zum anderen der Langzeitverletzte Terrence Boyd und der ebenfalls mit Verletzungen kämpfende Patrick Strauß.

Fabio Coltorti verpasste als einziger RB-Spieler keine Spielminute. Marcel Sabitzer kam neben Coltorti als einziger in allen 19 Spielen zum Einsatz und spielte im Schnitt 88 Minuten, war also auch fast durchgängig dabei. Dem am nächsten kommt noch Innenverteidiger Willi Orban, der einmal gelbgesperrt passen musste und in den anderen 18 Partien keine Spielminute verpasste.

Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2015 weiterlesen

Flattr this!

19.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Schon im letzten Jahr blieb beim Blick über die zweite Liga auffällig, dass sie nur begrenzt für den Einsatz von Talenten und jungen Spielern genutzt wird. Gerade die Möglichkeit, Spielern aus dem Bundesliganachwuchs per Leihe Spielmöglichkeiten zu geben, wurde eher überschaubar genutzt. Daran hat sich auch diese Saison nur wenig und wenn dann eher zum schlechteren geändert.

In bisher 18 Zweitligaspielen brachten die 18 Teams insgesamt 48 Spieler zum Einsatz, die maximal 23 Jahre alt sind und mehr als die Hälfte der möglichen Zweitligaspielzeit bestritten. Jedes Team hat also im Schnitt knapp drei Spieler aus dem U23-Bereich im Aufgebot, die man als mehr oder minder tragende Säulen ihres Teams bezeichnen könnte.

Interessant vielleicht, dass bis auf Union alle Mannschaften, die mindestens vier solcher Spieler in ihren Reihen haben, aktuell in der oberen Tabellenhälfte stehen. Ob das nun bedeutet, dass Mannschaften mit vielen jungen Spielern hungriger sind oder Mannschaften mit vielen Talenten generell wirtschaftlich potenter sind und sich mehr Talent und Qualität ins Team holen zu können, bleibt Interpretationssache.

19.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

18.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Die Hälfte der Saison ist vorbei. Gemeinheim meint man, dass noch so viele Spiele zu spielen sind, dass der aktuelle Tabellenstand nicht so viel Aussagekraft hat und noch ganz viel passieren kann. Wenn man allerdings einen Blick auf die letzten 20 Spielzeiten seit Einführung der Dreipunktregel wirft, dann stellt man fest, dass sich am Tabellenbild zwischen Herbstmeisterschaft und Saisonfinale meist gar nicht mehr so viel ändert.

Denn in dieser Zeit landeten 45 der 60 Teams, die zur Halbzeit einen der ersten drei Plätze belegten, auch am Ende unter dem Toptrio. In den letzten zehn Jahren waren es sogar 24 von 30. Dabei belegt der Herbstmeister final im Schnitt Platz 2,1. Schlechter als Sechster wurde er nie (Aachen 2003/2004). 17 von 20mal stand am Ende der Aufstieg (einmal via Relegationssieg). In den letzten zehn Jahren verspielte nur Aue als Herbstmeister noch den Aufstieg (2010/2011) und das erstaunt vielleicht nicht ganz so, wenn man bedenkt, dass sie nach 17 Spielen sehr überraschend ganz oben standen und auch nur drei Punkte Vorsprung auf Platz 4 hatten.

Der Zweitplatzierte nach 17 Spielen landete in den vergangenen 20 Spielzeiten im Schnitt auf Platz 2,65. Zehnmal reichte es für Platz 1 oder 2. Weiter runter als bis auf Platz 7 ging es nie mehr (Kaiserslautern 2008/2009). Und auch für den Dritten nach 17 Spielen ging es im Laufe der Restsaison nicht mehr so richtig bergab, sodass am Ende im Schnitt Platz 3,55 stand. Immerhin achtmal gelang noch der Sprung auf Platz 1 oder 2. Schlechter als Neunter wurde es in der Abschlusstabelle nie und das ist auch schon einige Monde her (Hannover 2000/2001, VfB Leipzig 1995/1996).

18.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

17.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

368 Tore sind in der zweiten Liga an 16 Spieltagen bisher gefallen. Jedes Team erzielte also im Schnitt reichlich 20 Tore. Der große Ausreißer nach oben ist der SC Freiburg, der bisher schon auf 36 Treffer kommt. Am unteren Ende der Skala tummeln sich mit 13 oder 14 Toren gleich vier Teams (Düsseldorf, 1860, Bielefeld, Duisburg).

Wenn man sich anschaut, wie viele Torschützen die einzelnen Teams haben, dann steht Nürnberg ganz vorn, bei denen im Saisonverlauf gleich 13 verschiedene Spieler bereits ein Tor erzielten. Im Schnitt hat jedes Team knapp neun Torschützen. Erstaunlich, dass ausgerechnet RB Leipzig mit dem in der Breite eigentlich sehr gut aufgestellten Kader die geringste Anzahl an Torschützen hat. Lediglich fünf verschiedene Spieler trugen sich bisher in die Torschützenliste ein.

Alle diese fünf Spieler trafen nicht nur einmal, sondern mindestens zweimal, sodass man diesbezüglich leicht über dem Schnitt der Liga (knapp über vier) liegt, was die Anzahl der Torschützen mit mehr als einem Treffer angeht. Neben Leipzig hat es auch Fürth geschafft, dass alle Torschützen bisher mehr als einmal getroffen haben. Nur dass es dort sieben sind und nicht nur fünf.

17.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

16.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Auch in dieser Saison ist die zweite Liga wieder eine, die vermehrt über Zweikämpfe und Fouls kommt. Das fällt besonders beim Vergleich mit den Erstligakickern auf. 224 Zweikämpfe gibt es in der zweiten Liga im Schnitt pro Spiel, in der ersten Liga sind es glatt mal 20 weniger.

Das gilt für Fouls ziemlich unisono. 16,3 Fouls begeht jeder Zweitligist pro Spiel. Ziemlich genau zwei weniger braucht jeder Erstligist pro 90 Minuten. Mit den 15,7 Fouls pro Spiel, die Sündenkarteianführer Darmstadt pro Spiel in der Bundesliga begeht, läge man in der zweiten Liga lediglich im unteren Drittel der Foultabellen.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass Mannschaften und Spieler, die absteigen, davon sprechen, dass in der zweiten Liga ein anderer Fußball gespielt wird als in der ersten Liga. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch durch die Zahlen gedeckt. Wobei es da auch innerhalb der zweiten Liga noch Differenzen gibt.

16.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

14.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Große Feierlichkeiten am letzten Spieltag, als der TSV 1860 München in der Nachspielzeit gegen den MSV Duisburg den ersten Saisonsieg klarmachte. Und nicht nur Gino Lettieri um den Job als MSV-Coach brachte, sondern es auch vermied einen neuen Rekord in Sachen Spiele ohne Sieg zum Saisonstart aufzustellen. Denn seit Einführung der Dreipunkteregel im Jahr 1995/1996 gab es erst zwei Teams, die später zum ersten Saisonsieg kamen als die Löwen aus München in dieser Saison. Ahlen 2009/2010 und Paderborn 2007/2008 schafften erst ein Spiel später als 1860, also am 14. Spieltag ihren persönlichen Befreiungsschlag.

Im Schnitt gelang in den letzten 21 Spielzeiten den jeweils am schwächsten gestarteten Teams zwischen Spieltag 9 und 10 der erste Sieg. Gleich viermal war es Ahlen, die am längsten brauchten, um auch mal über drei Punkte jubeln zu können. Düsseldorf, Duisburg und Aachen waren in jeweils zwei Spielzeiten das zum Saisonstart am längsten erfolgloseste Team.

Ein derart erfolgloser Start bedeutete in der Vergangenheit, das wird man in München gern hören, nicht unbedingt, dass man am Ende der Saison auch absteigt. Immerhin 43% der Mannschaften, die als letztes Zweitligateam der jeweiligen Saison einen Sieg einfahren konnten, feierten am Ende auch noch den Klassenerhalt (bzw. feierte Duisburg 2012/2013 nur sportlich, weil man später formal an der Erteilung der Lizenz scheiterte). Wobei die Quote in den letzten 10 Spielzeiten nur noch bei 30 Prozent lag. Was dafür sprechen könnte, dass die Ausgeglichenheit der Liga auch dazu führt, dass der Weg aus dem Keller immer schwieriger wird, wenn man denn erstmal drin steckt.

14.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

13.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Wenn man sich die Ballbesitzdaten der zweiten Liga nach dem 12.Spieltag anschaut, dann spiegelt sich darin in vielerlei Hinsicht die Gesamttabelle wieder. Auch im Ballbesitz dominant auftretende Teams wie Freiburg, Bochum und Leipzig belegen beispielsweise aktuell die Plätze 1, 2 und 4.

Extreme Gegenbeispiele sind Fortuna Düsseldorf und der SV Sandhausen. Die einen, nämlich die Fortuna haben zwar oft und gern den Ball, können aber damit effektiv nichts anfangen. Die anderen haben den Ball gar nicht gern oder sehen in ihm hauptsächlich das Ding, das es zu verteidigen und vom eigenen Tor fernzuhalten gilt und sind mit extrem wenig Ballbesitz so effektiv, dass es für Platz 7 reicht. Und sogar für Platz 3 reichen würde, wenn man noch die drei Punkte drauflegt, die dem Team zu Saisonbeginn vom DFB abgezogen wurden. 13.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

12.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Schon des Öfteren wurde hier im Blog mit der These gearbeitet, dass das Verhältnis zwischen eigenen und zugelassenen Torschüssen eine gewisse Aussagekraft über die Erfolgsaussicht der jeweiligen Spielidee hat. Diese These macht an sich Sinn, hat aber auch gewisse Fallstricke, die sich durch unterschiedliche taktische Ausrichtungen erklären.

Denn Torschuss ist natürlich nicht gleich Torschuss, sodass eine hoch verteidigende Mannschaft tendenziell eher Torschüsse zulassen wird, die Großchancen und oft auch Eins-gegen-Eins-Situationen mit dem Torwart sind, während tief stehende Mannschaften tendenziell mehr Torschüsse zulassen werden, welche aber nur selten ohne Verteidigerdruck ausgeführt werden können. Sprich, als tief verteidigende Mannschaft mit Konterfokus kannst du im Normalfall auch mit einer negativen Torschussbilanz leben, weil die Torschüsse des Gegners aus weniger gefährlichen Positionen kommen, während dies für ein Team, das nach spielerischer Dominanz strebt, eher schwierig ist.

Schwierig ist im Normalfall auch die Gesamtzahl der Torschüsse. Fernschüsse sind nur selten erfolgreich und nicht wirklich Ziel einer Spielphilosophie, sondern eher notgedrungen abgegebene Versuche. Will man eine halbwegs ähnliche Vergleichsgrundlage herstellen, dann gelingt das am ehesten über die Anzahl der aus dem Strafraum heraus abgegebenen Schüsse und über die Schüsse, die tatsächlich auch auf das Tor gehen und nicht daneben.

12.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!

Nicht nur sportliche Klasse gefragt

In der Zwischenanalyse nach dem 10.Spieltag ging es letzte Woche neben der positiven fußballerischen Entwicklung vor allem auch um Fragen der fehlenden Stabilität aufgrund derer in den letzten Wochen einige Punkte vergeben wurden. War es nach Zornigers Amtsantritt 2012 lange Zeit eine Qualität des Teams, gerade in Spielen, in denen man unter Druck stand oder in Situationen, in denen wegen schlechter Spiele kritisch auf das Team geblickt wurde, geschlossen aufzutreten und Siege einzufahren, ist dies im Verlauf des letzten Jahres immer mehr einer Instabilität gerade dann gewichen, wenn Spiele eng waren oder der Gegner mit besonderer Intensität auftrat.

Zwischen 20 und 25 Spiele hatten die 18 Zweitligisten vergangene Saison jeweils, die mit nur einem Tor Differenz ausgingen. In diesen Spielen, die also ergebnistechnisch besonders umkämpft waren, ging RB Leipzig bei 25 Versuchen in nur 24% der Fälle mit einem Sieg vom Platz. Gleich neun Teams in der Liga schafften bessere Quoten. Ingolstadt und Darmstadt gewannen 42 bzw. 36% dieser Duelle bei ebenfalls 24 bzw. 25 Versuchen. Und während Ingolstadt und Darmstadt in diesen Partien 1,8 bzw. 1,7 Punkte im Schnitt abstaubte, waren es bei RB Leipzig lediglich 1,2.

Schon in den Nichtaufstiegsjahren in der Regionalliga verlor RB Leipzig den entscheidenden Boden gegenüber den späteren Aufsteigern vor allem in Spielen, in denen es eng zuging. 1,6 Punkte holte man zwischen 2010 und 2012 in 44 entsprechenden Spielen. Chemnitz und Halle als spätere Aufsteiger kamen auf 2,1 Punkte und verloren zusammen nur ein einziges Spiel knapp, während es bei RB Leipzig gleich neun waren. Das ist dann am Ende nicht mehr unbedingt eine Frage der fußballerischen, sondern auch der mentalen Qualität. Sei es, weil der Druck bei RB größer war oder die Mannschaft nicht so zusammengewachsen war.

Nicht nur sportliche Klasse gefragt weiterlesen

Flattr this!

7.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

So richtig spektakulär ging es auf Abgangsseite in der abgelaufenen Transferperiode vielleicht nicht zu. Einige gute Spieler verließen trotzdem die Liga. Besonders traf das natürlich die Absteiger aus der ersten Liga, die zusammen gleich 26 Spieler an anderer Vereine verloren, davon 12 an die Bundesliga. Bei entsprechenden Transfererlösen versteht sich, wenn man vor allem die Abgänge in Freiburg nimmt.

Von den Leistungsträgern der letztjährigen Zweitligasaison verließ auch eine Handvoll Spieler die Liga gen Bundesliga. Florian Niederlechner ganz vorn. Joshua Kimmich nicht zu vergessen und auch Spieler wie Philipp Max oder Dominique Heintz oder Philip Heise oder Niklas Stark oder Charlison Benschop oder Michael Gregoritsch oder Julian Weigl. Da ging ingesamt doch eine ganze Reihe an Qualität und spannendes Talent dahin. Zumindest aus Sicht des vorwiegenden Zweitligazuschauers.

Insgesamt 155 Spieler der aktuellen Zweitligisten verließen ihren Club in diesem Sommer und fanden einen neuen Club. Ob per Wechsel oder Leihe oder Rückkehr nach abgelaufener Leihe. Den größten Batzen machen dabei Wechsel zu anderen Zweitligisten aus. 41 Spieler fanden auf dem Weg ihren neuen Club. Aufhorchen ließ dabei sicherlich neben anderen Wechseln der Abgang von Stephan Fürstner in Fürth oder der von Marcel Halstenberg beim FC St. Pauli oder der von Willi Orban in Kaiserslautern.

7.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016 weiterlesen

Flattr this!