Archiv der Kategorie: Spielberichte

Bundesliga: RB Leipzig vs. Werder Bremen 3:1

Achter Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig empfängt Werder Bremen. Das Nouri-Bremen, das in den letzten Wochen zeigen konnte, das im Team mehr drinsteckt, als man unter Skripnik noch auf den Platz brachte. Werder präsentierte sich als unangenehmer Gegner mit einigen Qualitäten in der Mannschaftsorganisation und am Ball. Trotzdem verlor man über 90 Minuten gesehen verdient mit 1:3.

Ins Spiel gegangen war Werder Bremen mit einer unveränderten Formation im Vergleich zum Sieg gegen Leverkusen eine Woche zuvor. Dafür veranwortlich war vor allem, dass sich die Ausfälle von Gnabry und Sané unter der Woche zum Wochenende hin dann doch nicht als so schwerwiegend herausstellten.

Auf Seiten von RB Leipzig kam wie erwartet Naby Keita ins Spiel. Einer, der vor allem mit dem Ball sehr viel Qualität einbringt. Dafür bekam Stefan Ilsanker eine Auszeit. Dominik Kaiser ersetzte zudem den verletzten Marcel Sabitzer. Auch das durfte man so erwarten. Bremens 4-1-4-1 setzte Ralph Hasenhüttl entsprechend das gewohnte 4-2-2-2 entgegen. Nur halt mit Personal besetzt, das mehr spielerische Lösungen für eine Situation finden sollte, in der man in der Tiefe und hinter der Bremen-Abwehr nicht so viel Räume findet, die man mit Geschwindigkeit bespielen kann.

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Bundesliga: VfL Wolfsburg vs. RB Leipzig 0:1

Siebter Spieltag schon. Nach einer ewig langen Länderspielpause war im Vorfeld des Auftritts von RB Leipzig beim VfL Wolfsburg ein wenig Stochern im Nebel angesagt, was die aktuellen Leistungsstärken der Teams angeht. Nach 90 Minuten wusste man, dass sich über die Länderspielpause nicht allzuviel verändert hat und der VfL Wolfsburg vor allem im Offensivspiel nicht gut genug ist, um Siege einzufahren.

RB Leipzig ging in die Partie mit nur einer Änderung im Vergleich zum Heimsieg gegen den FC Augsburg. Der vor zwei Wochen starke Keita blieb draußen und machte Platz für den bisher in der Saison ebenfalls starken Ilsanker. Luxusprobleme, wenn der Trainer aus dem Trio Demme, Ilsanker, Keita einen draußen lassen muss. Diesmal entschied er sich für mehr Qualität im Spiel gegen den Ball, das nächste Mal kann es dann schon wieder die Entscheidung für mehr Spiel mit dem Ball, also für Keita sein.

Auf Wolfsburger Seite fiel Blaszczykowski kurzfristig aus. Deswegen bildeten Träsch und Vieirinha das Duo auf der rechten Außenbahn. Zudem kehrte Luiz Gustavo nach Verletzung ins zentrale Mittelfeld zurück, was in einer Kettenreaktion (Arnold auf die Zehn, Draxler auf die linke Seite) Caligiuri (vor eineinhalb Jahren noch Matchwinner beim DFB-Pokalspiel in Leipzig) auf die Bank versetzte.

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Testspiel: RB Leipzig vs. Dukla Prag 3:2

Wieder mal Testspiel am Cottaweg. Wieder mal gegen den tschechischen Erstligisten Dukla Prag. Eines dieser beliebten Testspiele, wenn sowieso die Hälfte der Mannschaft auf Länderspielreise ist. Zusätzlich zu den zehn Profis und sieben U19-Spielern (von den Spielern, die bei einem DFB-Sichtungslehrgang des U18-Jahrgangs in Sachsen sind, ganz zu schweigen) verzichtete Ralph Hasenhüttl auch noch freiwillig auf Bernardo, Halstenberg, Compper und Orban, weil er seine Stammviererkette keinem Verletzungsrisiko aussetzen wollte. Zudem fehlte Zsolt Kalmár aus irgendeinem Grund. Also falls er irgendjemandem fehlte. In den letzten Wochen ist der Ungar ja eher zu einem Phantom im RB-Team geworden.

Eine Aufstellung hat Ralph Hasenhütt trotzdem noch zusammenbekommen. Im Kader standen allerdings auch nur 16 Spieler. Was dann eben auch bedeutete, dass das sonst bei Testspielen übliche Durchwechseln zur Pause wegfiel. Lediglich die Profis, die bisher in der Bundesliga viel Einsatzzeit hatten, namentlich Demme und Kaiser wurden zur Pause ausgetauscht. Dazu durfte auch Terrence Boyd nach einer Dreiviertelstunde duschen. Genauso wie Fabio Coltorti, der sich die Spielzeit mit Marius Müller teilte.

Auf dem Platz tummelte sich also eine bunte Mischung aus (abgesehen von Demme und Kaiser) Profis mit wenig Bundesliga-Spielzeit, U23-Spielern und U19-Spielern. Was den Wert des Testspiels zumindest dahingehend einschränkte, dass es hinsichtlich der Abstimmung im Zusammenspiel eher wertlos war, weil man so nie wieder zusammenspielen wird. Andererseits konnten sich ein paar Nachwuchsspieler dem Chefcoach der Profis zeigen (und hatten das zuvor ja auch im Training schon getan) und bekamen Spieler ein bisschen Spielpraxis, die sonst überwiegend Bank und Training kennen.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Augsburg 2:1

Sechster Spieltag in der Bundesliga schon. Zum ersten Mal musste oder durfte dank gutem Saisonstart RB Leipzig als Favorit in ein Spiel im Oberhaus gehen.

Ralph Hasenhüttl dachte sich für dieses Spiel gleich fünf Änderungen im Vergleich zur Startelf in Köln aus. Bernardo durfte wieder von Anfang an ran. Diego Demme ersetzte auf der Doppelsechs Ilsanker. Forsberg kam nach leichter Gehirnerschütterung für Kaiser ins Spiel. Yussuf Poulsen rückte zurück in die Startelf, wo ihn in Köln Selke vertreten hatte. Und auch Timo Werner war wieder zurück und verdrängte Oliver Burke auf die Bank.

Insgesamt eine Formation, die vor allem der vermuteten Aufgabe gerecht werden sollte, im Spiel mit dem Ball Lösungen zu finden und so einen defensiv orientierten Gegner zu schlagen. Gerade die Hereinnahmen von Demme und Forsberg folgten diesem Ziel deutlich. Die Doppelsechs Keita und Demme ist vielleicht das spielstärkste, was man dort aktuell bei RB Leipzig aufbieten kann.

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Bundesliga: 1.FC Köln vs. RB Leipzig 1:1

Zum Abschluss des fünften Spieltags in der Bundesliga ein interessantes Duell zwischen zwei gut in die Saison gestarteten Teams aus Köln und Leipzig. Ein spannendes Duell zwischen einem tief verteidigenden und offensive pressenden Team. Nur dass die einen diesmal meist gar nicht tief verteidigten und die anderen lange nicht hoch pressten. Das Endergebnis entsprach trotzdem dem, was man vor der Partie beim Blick in die sportliche Glaskugel ungefähr als Erwartungshaltung haben durfte.

Ralph Hasenhüttl nutzte die Partie in Köln zu einem intensiven Personaltausch. Gleich vier Veränderungen nahm er im Vergleich zur Partie unter der Woche vor. Benno Schmitz ersetzte dabei rechts hinten Bernardo. Naby Keita kam für Diego Demme in die Partie. Oliver Burke ersetzte Timo Werner. Und Davie Selke spielte für den zuletzt arg zweikampfstrapazierten Yussuf Poulsen.

Die Formation strahlte so ein bisschen aus, dass es in erster Linie nicht um perfektes Anlaufen, Pressing und Spiel in die Tiefe geht, sondern gegen darum, gegen gut und (zumindest der Erwartung nach) tief verteidigende Kölner gute Aktionen im Spiel mit dem Ball zu haben. Keita als Gestalter im Mittelfeld. Burke als Waffe im Eins gegen Eins. Davie Selke mehr noch als Poulsen als Verwerter im Strafraum.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Mönchengladbach 1:1

Vierter Bundesligaspieltag. Zum zweiten Mal war ein Champíons-League-Teilnehmer in Leipzig zu Gast. Nach der Borussia aus Dortmund nun die Borussia aus Mönchengladbach. Nach einem insgesamt ausgeglichenen Spiel, in dem RB Leipzig die besseren und die größere Anzahl von Chancen hatte, trennte man sich am Ende 1:1.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig wieder mit Timo Werner und Dominik Kaiser in der Startformation. Etwas überraschend musste neben Keita dafür der noch in Hamburg überragende Emil Forsberg auf die Bank. An der 4-2-2-2-Grundformation änderte das nichts.

Mönchengladbach auf der anderen Seite musste den verletzten Raffael ersetzen und tat sies mit der Doppelspitze Hahn und Hazard. Dazu kehrten Strobl und Wendt ins Team zurück und verdrängten dort Jantschke und Korb. Gladbach spielte wie schon gegen Bremen anfangs irgendwas zwischen Dreier- und Viererkette, später eine klarere Dreierkette. Je nach Spielsituation und Erfordernis. Sodass zusammen mit Kramer ein Verbund hinten entstand, der für den Spielaufbau verantwortlich sein sollte, dem aber vor allem in der ersten Halbzeit die Verbindung zu den Offensivkräften fehlte.

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Bundesliga: Hamburger SV vs. RB Leipzig 0:4

Drittes Bundesligaspiel von RB Leipzig. So etwas wie der erste Anschein von Alltag zog vor der Partie ein. Die mediale Aufmerksamkeit zurückgestutzt auf Normalmaß. Kein ersten Bundesligaspiel mehr. Kein erstes Bundesligaauswärtsspiel. Kein Warten auf den ersten Sieg.

Dass das Spiel dann doch nicht alltäglich sein würde, war 65 Minuten lang nicht abzusehen. Herzlich wenig kümmerten sich die Beteiligten um fußballerische Glanzleistungen und Genauigkeiten. Am Ende stand trotzdem ein erstaunliches 4:0 für die Gäste, die sich als effizienter, zielstrebiger und glücklicher präsentierten, auf der Anzeigetafel.

In die Partie gegangen waren beide Teams mit kleineren Kaderveränderungen, die durchaus mit leichtem Erstaunen aufgenommen werden durften. Auf RB-Seite blieb Kapitän Dominik Kaiser auf der Bank. Für ihn kam Naby Keita in die Partie, der aber 45 Minuten lang unglücklich agierte und einige Ballverluste verursachte. Zudem sah sich Timo Werner, der bisher auffälligste RB-Angreifer, auf der Bank wieder. Emil Forsberg durfte ob seiner Stärken am Ball gegen einen kompakt zu erwartenden HSV mitmischen. Auch sehr überraschend, dass nicht Rechtsverteidiger-Backup Benno Schmitz den verletzten Lukas Klostermann ersetzte, sondern Neuzugang Bernardo, der bisher mit dieser Position noch keine Bekanntschaft gemacht hatte, seine Sache aber sehr gut machte.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Dortmund 1:0

Erstes Bundesligaheimspiel von RB Leipzig. Mit ganz viel Gewimmel. Und ausverkauftem Haus. Und Topspiel der Woche gegen den Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund.

Witzigerweise trat RB Leipzig zum Heimstart in der Bundesliga praktisch mit der Elf an, die letzte Saison noch in der zweiten Liga gespielt hatte. Timo Werner stand als einziger Neuzugang in der Startelf. Eigentlich und vor allem angesichts der 50 Millionen Euro, die man im Sommer in Transfers gesteckt hatte, eine schöne Anerkennung für das alte Team.

Ralph Hasenhüttl erklärte die Formation damit, dass ihm Automatismen wichtiger gewesen seien, als die möglicherweise größere indiviudelle Klasse der Neuzugänge. Neu ins Team gegenüber dem Hoffenheim-Spiel rückte entsprechend nur Olympia-Rückkehrer Lukas Klostermann.

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Bundesliga: TSG 1899 Hoffenheim vs. RB Leipzig 2:2

Erstes Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte für RB Leipzig. Es ging zum Auftakt zur TSG Hoffenheim, wo man eine schwere Aufgabe erwartete. Zweimal geriet RB Leipzig in Rückstand, zweimal glich man aus. Angesichts eines deutlichen Chancenplus waren es am Ende eines guten bis sehr guten RB-Spiels aber doch eher zwei verlorene Punkte als ein gewonnener.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit einer erwartbaren und einer nicht ganz erwartbaren Änderung. Erwartbar, dass den verletzten Keita im Mittelfeld Stefan Ilsanker ersetzte, für den wiederum Marvin Compper in die Innenverteidigung rutschte. Nicht ganz so erwartbar, dass Timo Werner für Emil Forsberg in die Begegnung kam. Dass Werner nah an der Startelf ist, wusste man. Dass Forsberg auf dem Weg aus ihr heraus ist, wusste man noch nicht.

Trotz Werner-Einbau und Ilsanker auf der Sechs spielte RB Leipzig trotzdem kein 4-1-2-2-1, sondern das gewohnte 4-2-2-2, nur eben mit Werner als zweitem Stürmer und Sabitzer diesmal auf der linken Zehn. Eine Formation mit sehr viel Offenisvgeist und vor allem viel Geschwindigkeit in die Tiefe.

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DFB-Pokal: Dynamo Dresden vs. RB Leipzig 7:6 n.E.

Erstes Pflichtspiel von RB Leipzig in der neuen Saison. Das erste Pflichtspiel als Bundesligist. Im DFB-Pokal ging es zum in vielerlei Hinsicht schwersten Los, das im Topf lag, zu Dynamo Dresden. Am Ende stand eine nicht ganz unerwartete, aber nach einer 2:0-Pausenführung völlig unnötige Niederlage nach Elfmeterschießen.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit der erwarteten Formation. Sowohl taktisch (4-2-2-2), als auch von der Kaderbesetzung her. Ilsanker in der Innenverteidigung und Sabitzer als zweite Spitze, das waren die einzigen Positionen, die man als noch ansatzweise offen empfinden konnte. Aber auch das waren naheliegende Besetzungen. Auch wenn Coach Ralf Hasenhüttl vor der Partie noch davon gesprochen hatte, dass die erste Elf noch nicht feststehe.

Dynamo Dresden überraschte auf der anderen Seite mit Formation und individueller Besetzung. So blieben Testroet, Lambertz und Teixeira draußen und mussten Kutschke, Konrad und Starostzik Platz machen. Dadurch formierte sich das Team in einer Art 3-4-2-1, wobei die Dreierkette in der Abwehr natürlich situativ durch die Außenverteidiger Kreuzer und Müller zu einer Fünferkette wurde.

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Testspiel: RB Leipzig vs. Betis Sevilla 1:1

Für das letzte von insgesamt acht Vorbereitungsspielen auf die neue Saison hatte sich RB Leipzig den spanischen Erstligisten Betis Sevilla, letzte Saison immerhin Zehnter in der Primera Division, als Gegner ausgesucht. Nach einem nicht übermäßig spektakulären Spiel, in dem auch deutlich wurde, dass bei RB Leipzig noch einige Detailarbeit wartet, trennte man sich am Ende 1:1.

Die Generalprobe stand ein bisschen unter dem Motto, eine eventuelle Startelf für die kommenden Pflichtspiele zu testen. Wenn man das als Maßstab nimmt, dann weiß man jetzt zumindest endgültig, dass sich der Kreis der ernsthaft in Frage kommenden Feldspieler auf 12, also auf jene, die starteten und jene, die nach 60 Minuten eingewechselt wurden, beschränkt (wenn man die abwesenden Olympioniken Selke und Klostermann nicht mitzählt). Nimmt man die drei Keeper dazu, ist man bei den von Rangnick genannten 13 bis 15 bundesligatauglichen Spielern, die RB Leipzig im Moment unter Vertrag stehen hat.

Das ist ein paar Tage vor dem Pflichtspielstart nicht wirklich ein atemberaubend besetzter Kader. Dass man Spieler wie Kalmár und Gipson eigentlich nicht ziehen lassen kann, obwohl man von ihrer Perspektive für die Stammelf nicht überzeugt ist, ist ein deutliches Zeichen, dass man in der Kaderplanung bisher nicht sehr offensiv vorgegangen ist. Auch (der gegen Sevilla sehr spielfreudige) Boyd, Bruno, Khedira und der nicht mal eingewechselte Nukan dürften von der Startelf aktuell ein ganzes Stück entfernt sein.

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Testspiel: RB Leipzig vs. FC Liefering 4:4

Siebtes Testspiel der Vorbereitung auf die Bundesliga für RB Leipzig. Das letzte im Trainingslager, das vorletzte überhaupt vor dem Spiel bei Dynamo Dresden am 20.08.2016. Gegner war beim quasi internen Duell das Nachwuchsteam von Red Bull Salzburg, der FC Liefering. Nach vielen Fehlern in der Defensive kämpfte sich RB Leipzig am Ende noch zu einem 4:4-Unentschieden und sicherte so zumindest die (unwichtige) Ungeschlagen-Serie in der Vorbereitung.

Bei ollem Wetter und tiefem Boden mit Pfützen schickte Ralph Hasenhüttl bis auf Gulacsi und Nukan im Unterschied zu den letzten beiden Spielen noch mal zwei komplett unterschiedliche Teams in die jeweiligen Halbzeiten. Wobei man allen Feldspielern die fehlende Frische am Ende der Vorbereitung eher recht deutlich anzumerken schien.

Das nutzte der FC Liefering, der auch nicht mit seiner Stammformation auftrat, sondern sein Team bunt durcheinandergewürfelt hatte, besonders in den ersten 25 Minuten beider Hälften fast schon gnadenlos aus. Mit starkem Pressing und viel Geschwindigkeit in die Tiefe brachte man den großen Bruder aus Leipzig immer wieder in Verlegenheit.

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Testspiel: RB Leipzig vs. SD Eibar 3:2

Bereits das sechste von insgesamt nur acht Vorbereitungsspielen von RB Leipzig auf die Bundesligasaison. Am Rande des Trainingslagers spielte man in Grassau gegen den spanischen Erstligisten SD Eibar, der insgesamt ein dankbarer, weil zwar durchaus phasenweise spielstarker, aber nicht sonderlich intensiver Testgegner war. Nach 0:2-Rückstand noch zu einem 3:2 zu kommen, ist sicherlich positiv, aber möglicherweise angesichts des nicht sonderlich kompromisslos verteidigenden Gegners auch wenig aussagekräftig.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig im wesentlichen mit der Formation, die im letzten Testspiel gegen Turin nur in der zweiten Halbzeit bzw. ab der 60. Minute auf dem Platz gestanden hatte. Also eher mit einer B-Elf. Bzw. mit einer Elf, die in der modernen Kommunikation eher aus den Herausforderern auf ihrer jeweiligen Position bestand. Wenn man vielleicht mal von Timo Werner absieht.

Gerade die Abwehrkette mit U23-Mann Gipson, mit dem 18jährigen Profi Fechner, der aber wohl in naher Zukunft auch vornehmlich U23 spielen wird, mit Nukan und mit U19-Mann Grauschopf war durchaus eher recht wild zusammengestellt und verdeutlichte eher nochmal, dass man in diesem Bereich durchaus noch Transferaktivitäten erwarten kann. Gerade über die Seite von Linksverteidiger Grauschopf, der das 0:1 gegen Eibar mit einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung einleitete, liefen einige gute Angriffe der Spanier. So wie der zum 0:2.

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Testspiel: RB Leipzig vs. FC Turin 0:0

Fünftes Testspiel von RB Leipzig in Vorbereitung auf die Bundesligasaison. Das erste am Rande des Trainingslagers in Grassau. Gespielt wurde in Kufstein, eine Stunde von Grassau entfernt, direkt hinter der österreichischen Grenze. Gegner war der italienische Erstligist FC Turin, der im Sommer 2010 mal als Kandidat einer Übernahme durch Red Bull hervorgerüchtelt wurde. Weil Turin ja schließlich einen Stier im Logo hat (ganz so billig war das Gerücht natürlich nicht).

Der FC Turin ist sicherlich ein Team, das irgendwo in der Nähe des Niveaus von RB Leipzig liegen dürfte. Aufgrund längerer Erstligaerfahrung liegen die Italiener vielleicht noch ein Stück höher. Dass man sich am Ende 0:0 trennte und RB Leipzig auch im fünften Test ohne Gegentor blieb, angesichts der Vereinspotenziale allerdings fast schon folgerichtet und so richtig schön klischeehaft für ein Spiel gegen ein italienisches Team.

In der ersten Halbzeit startete RB Leipzig erstmals in der Vorbereitungsphase nicht mit einer Doppelsechs, sondern in einem 4-3-3, das als 4-1-2-2-1 gespielt wurde und viel Variabilität zuließ. Sowohl in der Länge des Platzes, wo die beiden Achter Kaiser und Keita immer wieder auch sehr weit nach vorn und vor die Außenpositionen stießen und sich dann wieder fallen ließen (vor allem Keita fiel auch gern mal in die Sechserposition zurück), als auch in der Breite des Platzes, wo Sabitzer, Forsberg und Poulsen immer mal wieder die Positionen tauschten oder die beiden Außenspieler Sabitzer und Forsberg plötzlich auf einer Seite zusammen agierten, um die dortige Zone zu überladen.

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Testspiel: RB Leipzig vs. Würzburger Kickers 2:0

Testspiel Nummer 4 für RB Leipzig in der Vorbereitung auf die Bundesliga. Gleichzeitig das letzte Spiel vor dem Trainingslager, das am kommenden Montag beginnt. Zum vierten Mal ließ man kein Gegentor zu und gewann nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte völlig verdient mit 2:0.

Mit den Würzburger Kickers hatte RB Leipzig den ersten richtig aussagekräftigen Gegner zu Besuch. Die Saison des Zweitliganeulings beginnt bereits in eineinhalb Wochen. Entsprechend fit und deutlich weiter in der Vorbereitung präsentierte man sich.

Insbesondere in den ersten 20, 25 Minuten spielte Würzburg ein recht druckvolles Pressing und ließ den RasenBalllsportlern keine Luft zum Atmen, geschweige denn zum Spielen. Was zu vielen Ballverlusten von RB Leipzig schon früh in der Vorwärtsbewegung und wenig Spielfluss führte. Die Doppelsechs mit Janelt und dem etwas tiefer spielenden Ilsanker konnte das Spiel in dieser Phase nicht lenkend an sich reißen. In der Offensive wurden zudem zu wenig Bälle gesichert.

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Testspiel: RB Leipzig vs. FC Viktoria Berlin 3:0

Drittes Testspiel von RB Leipzig in der Vorbereitung auf die Bundesliga. Nach zwei Fünftligisten kletterte man nun der Ligenpyramide leicht nach oben und spielte gegen den Viertligisten Viktoria Berlin, der eine Woche vor dem Punktspielstart voll im Trainingssaft steht und entsprechend schon eher als scharfer Test durchging. Was sich auch im Endergebnis von ’nur‘ 3:0 für RB Leipzig nach einem 10:0 und einem 9:0 in den ersten beiden Tests anzeigte.

Vor allem in der ersten Halbzeit machten die RasenBallsportler dabei ein sehr ansehnliches, munteres Testspiel. Mit einem Team, das unter den aktuellen Gegebenheiten, dass die EM-Feldspieler noch nicht wieder dabei sind und auch Marcel Halstenberg geschont wurde, als erste Elf durchgeht, brachte man viel Tempo auf den Platz, hatte immer wieder gute Ballgewinnen durch Pressingaktionen und auch immer mal wieder gute Ideen aus dem Ballbesitz heraus.

Auffällig wie schon in den ersten Testspielen, wenn auch nicht durchgängig, war Timo Werner, der gute Geschwindigkeit und einen sehr guten Torabschluss ins Team einbringt. Davie Selke tut das, was er am besten kann, nämlich Vorlagen einnetzen, wenn auch nicht jede. Man sollte seine bisher sieben Testtore nicht zu hoch hängen. Als Abschlussstürmer im Strafraum bekommt man gegen unterklassige Gegner nunmal einfach viele Gelegenheiten zum treffen. Inwieweit man diese Gelegenheiten so auch gegen höherklassige Abwehrreihen bekommt, bleibt abzuwarten und ist vielleicht schon am Mittwoch gegen den Zweitligisten Würzburger Kickers zu sehen.

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Testspiel: 1.FC Frankfurt (Oder) vs. RB Leipzig 0:10

Das erste Testspiel der Saison. Sportlich gesehen nicht gerade das spektakulärste Ereignis, weil mitten in einem Lauftrainingslager angesetzt und ohne die EM-Starter Forsberg, Ilsanker, Sabitzer und Gulacsi absolviert der Erkenntnisgewinn gering bleibt und das ganze eher als bessere Laufeinheit mit Ball durchgeht. Aber eben auch der Start in die Spielzeit. Und da jedem Anfang bekanntermaßen ein Zauber innewohnt (soviel zum Pathos), ist dieses erste Testspiel der Saison wie in den Jahren zuvor dann eben doch ein besonderes gewesen.

Zumal auch noch ein neuer Trainer am Spielfeldrand stand und (mal abgesehen von der Spielphilosophie) gewohnte Abläufe und Hierarchien in so einem Fall immer ein wenig in Frage stehen bzw. sich das Mannschaftsgefüge ein Stückweit neu finden muss und sich alle Spieler schon mal frühzeitig ins Gespräch bringen wollen. Und so schon im ersten Testspiel trotz schwerer Trainingslagerbeine erstaunlich viel Schwung und Dynamik drin war.

Zumindest bis ungefähr zur 75. Minute. Danach war ein wenig die Luft raus und plätscherte die Partie bis zum Schlusspfiff vor sich hin. Was angesichts des standesgemäßen Spielstandes von 10:0 auch nicht weiter verwundern konnte. Sich aber doch von manchem Testspiel der letzten Saison abhob, als RB Leipzig gegen unterklassige Gegner in den letzten Minuten noch mal richtig Gas gab,  weil die RB-Besetzung der zweiten Hälfte irgendeine gesetzte Challenge gegen die Besetzung der ersten Hälfte gewinnen wollte.

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2.Bundesliga: MSV Duisburg vs. RB Leipzig 1:0

Letzter Zweitligaausflug für RB Leipzig. Es ging zum abstiegsbedrohten MSV Duisburg, für die das Spiel ein Pokalspiel im Kampf um den Relegationsplatz war. Für RB Leipzig ging es um nichts mehr nach dem schon letzte Woche gesicherten Aufstieg. Am Ende sah man auch auf dem Platz, dass für die einen ein Pokalspiel anstand und es für die anderen die goldene Ananas zu gewinnen gab. Sicherlich nicht ohne Gegenwehr, aber völlig verdient verlor RB Leipzig das Duell mit 0:1.

In die Partie gegangen war Leipzig mit einigen Veränderungen, ohne dass man das Team hätte als B-Elf bezeichnen können. Peter Gulacsi kehrte für Fabio Coltorti ins Tor zurück. Atinc Nukan bekam seine Chance als Innenverteidiger für Marvin Compper und agierte so durchwachsen, wie seine gesamte Saison war. Rani Khedira lief auf der Sechs für Stefan Ilsanker auf. Anthony Jung ersetzte links hinten Marcel Halstenberg. Massimo Bruno durfte für Emil Forsberg antreten. Und Davie Selke kam wie angekündigt im Sturmzentrum zum Einsatz, sodass Marcel Sabitzer zugucken konnte.

Beim MSV  Duisburg kamen Keeper Marcel Lenz und Offensivmann Stanislav Iljutcenko für die verletzten Michael Ratajczak und Victor Obinna zum Einsatz. Etwas überraschend saß auch Rolf Feltscher auf der Bank, für den rechts hinten der erfahrene und defensiver orientierte Steffen Bohl in die Partie kam.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. Karlsruher SC 2:0

Es gibt sie diese Spiele, bei denen man weniger auf das große Ganze achtet. Weil die emotionale Involviertheit einen eher auf Zweikämpfe, Dribblings, das Drumherum und alles mögliche gucken lässt. Große Spiele wie einst das Drittligaheimspiel gegen Darmstadt gehören dazu, aber auch das Spiel gegen den Karlsruher SC, in dem die taktischen Finessen für den, der im Stadion mitfieberte, ein wenig zur Nebensache wurden.

Es war alles vorbereitet für den großen Aufstiegstag. Wetter perfekt. Ein ausverkauftes Stadion. Fanmarsch. Große Vorfreude. Aber auch eine große emotionale Fallhöhe, wenn es denn schiefgegangen wäre. Ging es aber nicht, weil sich RB Leipzig mit einer sehr guten Mischung aus sachlichem Vortrag und Einsatz gegen den Ball, also der schon letzte Woche beschworenen Mischung aus Kühle und Heißblütigkeit, einen verdienten 2:0-Sieg gegen den Karlsruher SC holte und damit den Aufstieg feierte.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig etwas überraschend mit Fabio Coltorti im Tor, der Peter Gulacsi verdrängte und „Ausstrahlung“ (Beierlorzer) in die Partie einbringen sollte. Zudem kamen die gegen Bielefeld gesperrten Orban und Ilsanker ins Team, verdrängten Nukan und Khedira und brachten einige Stabilität mit.

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