Archiv der Kategorie: Presse

Presse 09.06.2015

Allerlei Gerüchte aus der LVZ. Demnach kann Niklas Hoheneder zwischen Erzgebirge Aue, Holstein Kiel, Dynamo Dresden und Linzer ASK wählen. Daniel Frahn kann sich zwischen St. Pauli, Heidenheim und 1860 München entscheiden (BILD sagt allerdings, dass 1860 „kein Thema“ sei).

Zudem glaubt man beim 1.FC Nürnberg offenbar, dass eine Verpflichtung von Ex-RBLer Stefan Kutschke den Verein zu einem Aufstiegskandidaten machen könnte. Erstaunlich optimistische Annahme, da Kutschke in seiner bisherigen Karriere nur in der Regionalliga regelmäßig zum Einsatz kam und seit 2013 in der Bundesliga eher sporadisch mitspielt. Unklar entsprechend, was Kutschkes Leistungspotenzial tatsächlich ist.

Schwierig seien laut LVZ die Verhandlungen mit Matthias Morys, der gern in Großaspach bleiben, aber auch nicht auf das RB-Geld seines letzten Vertragsjahres verzichten möchte. RB zeigt sich knausrig, die LVZ interpretiert dies als „Exempel mit Signalwirkung“, dass man nicht immer die Zeche bezahlen will.

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Presse 08.06.2015

Die Gerüchtezeit geht weiter. Beim Kurier sieht man bei RB Leipzig ein Interesse, Kevin Kampl von Borussia Dortmund auszuleihen, den Rangnick erst in der Winterpause für 12 Millionen von Salzburg nach Dortmund verkauft hatte. Wäre sportlich und wirtschaftlich natürlich ein Topgeschäft, aber sehr realistisch scheint es nicht. Ralf Rangnick dementierte entsprechend auch relativ schnell via Sport 1 und BILD.

Auch der Kurier mit dem Gerücht, dass Marvin Compper von Leipzig nach Salzburg wechseln könnte. Wäre komisch, weil Compper ein wenig als Rangnick-Wunschspieler gilt. Andererseits würde es sportlich durchaus Sinn machen, weil Salzburg Erfahrung und einen Innenverteidiger braucht, Compper in Leipzig im letzten Jahr nicht so aufgetrumpft hat, dass er sich unverzichtbar gemacht hätte und zudem im Innenverteidiger-Bereich in Leipzig ein Umbruch stattfindet.

Sollte der weiterhin gehandelte Marc-Oliver Kempf tatsächlich von Freiburg nach Leipzig wechseln, wäre es durchaus denkbar, dass Compper als potenzielles fünftes Rad am Wagen noch eine neue Aufgabe sucht. So ganz wahrscheinlich klingt es aber nicht, dass Rangnick einen von nur zwei erfahrenen Innenverteidigern ziehen lassen würde.

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Presse 05.06.2015

Fix und offiziell seit heute die Wechsel von Peter Gulacsi, Stefan Ilsanker und Nils Quaschner von Salzburg nach Leipzig. Der 24jährige Keeper Gulacsi erhält einen Vertrag bis 2019. Der 26jährige Mittelfeldmann Ilsanker erhält einen Vertrag bis 2018. Der 21jährige Stürmer Nils Quaschner tritt den Vertrag an, den er schon im Januar unterschrieben hatte und der an UEFA-Bedenken gescheitert war, und kommt entsprechend auch bis 2018 nach Leipzig.

Gulacsi und Ilsanker dürften ordentliche Konkurrenz für Coltorti und Khedira sein und auf jeden Fall das Potenzial haben, deren Stammplätze anzugreifen. Bei Nils Quaschner ist davon auszugehen, dass er eher als Backup in die Saison geht.

Die Zukunft von Marcel Sabitzer und Massimo Bruno ist derweil noch unklar. Beide müssten theoretisch nach Ende ihrer Leihzeit von Salzburg nach Leipzig wechseln. Bei beiden werde man sich in den nächsten zwei Wochen noch mal zusammensetzen und gucken, wohin der Weg geht.

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Presse 04.06.2015

Personalien, Personalien, Personalien.

BILD berichtet, dass die Vertragsverlängerung mit Yussuf Poulsen bald über die Bühne gehen könnte. Der neue Vertrag solle bis 2020 laufen und über 1 Million Euro Gehalt beinhalten.

Möglicherweise wird die Verlängerung die Vereinbarung eine Ausstiegsklausel beinhalten. Was zumindest dann eher unproblematisch wäre, wenn diese nur für kommenden Sommer und bei Nichtaufstieg gelte. Da Poulsen sowieso als Abgang gilt, falls RB in einem Jahr nicht in der Bundesliga spielt, kann man dies auch gleich über vertraglich festgelegte Wechselmodalitäten regeln.

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Presse 03.06.2015

Die LVZ sieht den Transfer von Torwart Peter Gulácsi von Red Bull Salzburg nach Leipzig als fix an. Der 25jährige wäre für Fabio Coltorti Konkurrenz im Kampf um die Nummer 1. Die Gerüchte um den Ungarn waren in den letzten Wochen ja schon lauter geworden. Gulásci würde Benjamin Bellot zum dritten Torwart machen.

Die Verpflichtung würde auch bedeuten, dass man sich von der Idee der ganz großen Lösung verabschiedet hat (vermutlich weil sie nicht machbar ist) und man sich lieber für eine Verletzung von Coltorti mit einem Torwart auf ähnlichem Niveau und aufgrund des Alters dauerhaft absichert. Wer dann letztlich Stammkeeper wird, würde erst die Vorbereitungszeit zeigen.

Auch laut LVZ wechselt der bisherige Torwartkoordinator Thomas Schlieck von RB Leipzig zum Bundesligisten Borussia Dortmund. Co-Trainer Tamas Bodog werde seine Assistenzstelle bei RB derweil nicht weiter ausüben dürfen.

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Presse 02.06.2015

Die Wechselgerüchte und die Wechsel gehen weiter. Sicher ist der Abgang von Paul Schinke, der zuletzt nur noch für die U23 von RB Leipzig spielte, dort aber aufgrund seines Alters keinen neuen Vertrag mehr bekommt. Schinke wechselt zu Lok Leipzig, wo er in seiner Jugend schon mal spielte, bevor es ihn unter anderem auch zum FC Sachsen verschlug. Schinke ist also einer, der in Leipzig alles gesehen hat und entsprechend vielleicht auch als Vorläufer einer neuen Spielergeneration gelten kann, für die die Wege zwischen den Vereinen relativ normal sind.

Ganz freiwillig ist Paul Schinke nicht gegangen. Ganz glücklich scheint er in der LVZ auch nicht darüber, dass er keinen neuen Vertrag mehr gekriegt hat. Interessant am Rande vielleicht, dass Tomas Oral den 24jährigen Linksfuß tatsächlich, wie auch im Winter 2011/2012 gerüchtelt wurde, nach Ingolstadt in die zweite Liga holen wollte. RB ließ ihn in der damaligen Pacult-Zeit aber, so Schinke in der LVZ, nicht ziehen. Auch darüber scheint er nicht so richtig froh zu sein.

BILD glaubt, dass RB Leipzig ganz gute Chancen hat, Innenverteidiger Marc-Oliver Kempf vom SC Freiburg zu verpflichten, an dem man auch schon vor einem Jahr dran war. Und auch das Interesse an Dominique Heintz sei noch nicht erloschen. Federico Palacios Martinez soll derweil nach der Rückkehr von seiner Leihstation Erfurt bei der U23 von RB Leipzig spielen.

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Presse 01.06.2015

Noch allerlei Nachwehen zur Inthronisierung von Ralf Rangnick als Chefcoach bei RB Leipzig. Inklusive bspw. eines sarkastischen Kommentars in der FAZ und der Frage, ob der Stress in dem Job angesichts der Burn-Out-Vorgeschichte Rangnicks nicht zu groß ist, in der BILD.

Auch der Wechsel von Willi Orban nach Leipzig ist weiter Thema. In Kaiserslautern Fanumfeld ist man wenig amüsiert über den Transfer des einstigen Lieblings und überzieht ihn virtuell mit allerlei Tiraden. Man kann nur hoffen, dass der 22jährige gute Wegbegleiter in dieser Wechselzeit hat.

Am Wochenende wurde auch publik, dass mit Willi Orban nach Davie Selke ein weiterer RB-Neuzugang auf ein Nachwuchsturnier verzichtet. Bei Orban handelt es sich um die U21-EM (17. – 30.06.2015), die er „aus persönlichen Gründen“ abgesagt habe. Ralf Rangnick widerspricht in BILD der Darstellung, dies sei auf Veranlassung von RB Leipzig geschehen. Orban habe schon beim DFB abgesagt, bevor Rangnick überhaupt das erste Mal mit Orban gesprochen habe. Ob das nun stimmt oder nicht, schlecht gefallen dürfte es Rangnick aber wohl auch nicht, dass er Orban zum Trainingsstart dabei hat..

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Presse 29.05.2015

Was lange währt, wird endlich… Naja, je nach Standpunkt wird es gut oder schlecht oder irgendwas dazwischen. Nur die Zukunft wird zeigen, ob die Idee, Ralf Rangnick zum Cheftrainer zu machen, aufgeht. Leise Zweifel bleiben, ob es Sinn machen kann, die Strukturen bei RB Leipzig durch die Versetzung von Rangnick auf den heißen Trainerstuhl entscheidend zu verändern. Egal wie, die Inthronisierung von Rangnick als Chefcoach, die zuerst von BILD vermeldet und heute Vormittag per Pressekonferenz offiziell gemacht wurde, ist natürlich das Thema des Tages auf allerlei Kanälen. In den nächsten Tagen wird es diesbezüglich vermutlich noch einiges an Meinungsmeldungen geben.

Neben Rangnick auf dem Cheftrainerposten wird es auch noch andere Veränderungen in den Strukturen geben. Achim Beierlorzer wird Rangnicks Assistent mit erweiterten Befugnissen in Sachen Trainingssteuerung. Perry Bräutigam ersetzt Thomas Schlieck als Koordinator im Bereich Torwarttraining. Dafür wird Frederik Gößling (zuletzt Fürth) künftig mit den Torhütern der ersten Mannschaft arbeiten. Tim Lobinger wird innerhalb des Athletik-Trainings künftig veränderte Aufgaben übernehmen. Dafür kommt Nicklas Dietrich aus Hoffenheim als Verstärkung für die Tagesarbeit mit den Profis. Was mit dem aktuellen Co-Trainer Tamas Bodog wird, ist noch unklar. Robert Klauß bleibt derweil Trainer der U17.

Zweiter richtiger Knaller, der bei der Rangnick-Geschichte fast ein bisschen untergeht, ist die Verpflichtung von U21-Nationalspieler Willi Orban, der aus Kaiserslautern kommt. Der Innenverteidiger hatte diverse Bundesliga-Angebote und entschied sich nach Rangnick-Aussagen für Leipzig, weil man ihm erklärt hatte, dass Rangnick neuer Chefcoach sein wird. Das Pfälzer Urgestein Orban kostet 2 Millionen fixe Ablöse, erhält in Leipzig einen Vierjahresvertrag und wird im Normalfall neuer Kopf der Innenverteidigung.Von der Qualität und vom Potenzial her ein heftiger Transfer, der in Kaiserslautern naturgemäß mit überschaubarer Begeisterung aufgenommen wird.

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Presse 28.05.2015

Trainertechnisch ist es heute eher ruhig, dafür ist kadertechnisch wieder Bewegung in der Gerüchteküche. Der Kicker ist diesbezüglich der Meinung, dass sich RB Leipzig für die Innenverteidiger Marc-Oliver Kempf (Freiburg) und Dominique Heintz (Kaiserslautern) interessiert.

Der 20jährige Kempf war schon vor einem Jahr in Leipzig im Gespräch, wechselte dann aber von Frankfurt nach Freiburg, wo er 13 Bundesligaspiele bestritt, zuletzt nach Verletzung aber nicht mehr zum Zuge kam. Aktuell ist Kempf mit der deutschen U20 auf WM-Reise.

Der 21jährige Dominique Heintz steht derweil im vorläufigen deutschen Kader für die U21-EM. Der linke Innenverteidiger war in Kaiserslautern lange Stammspieler und überzeugte sowohl in der Abwehrarbeit als auch mit seinem Aufbauspiel, bevor er nach einer Verletzung auch ein paar mal auf der Bank Platz nehmen musste.

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Presse 27.05.2015

Weiter geht es mit der Trainerfrage. Vermutlich dem Sommerpausenthema schlechthin. BILD meint, dass der Trainer erst in zwei Wochen und entsprechend kurz vor dem Trainingsstart präsentiert werden soll. Könnte auch einfach nur die Übersetzung des gestrigen Mintzlaff-Satzes sein, dass man bis zum Trainingsstart einen neuen Coach vorstellen will.

Zugang und Abgang auf der Gerüchteliste und das am selben Tag. L’Equipe aus Frankreich meint, dass Jocelyn Gourvennec von RB Leipzig und Red Bull Salzburg angesprochen worden sei. Allerdings lehnte der 43jährige Trainer des französichen Erstligisten EA Guingamp, mit dem er vor einem Jahr den Landespokal gewann, die Angebote offenbar bereits wieder ab.

Sascha Lewandowski bestätigt derweil bei FFH, dass es ein Gespräch mit RB Leipzig gab und er abgesehen davon bisher noch keine Verhandlungen mit irgendjemandem geführt habe, weil er nicht mit Clubs spreche, die noch einen Trainer haben (stellt sich natürlich die Frage, was Achim Beierlorzer ist und wie der Lewandowski gegenüber verkauft wurde).

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Presse 26.05.2015

Vorgestern das Saisonfinale in der zweiten Liga für RB Leipzig. Dank des 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth verabschiedete man sich versöhnlich vom eigenen Anhang, der vor dem Spiel eine stadionumfassende Choreographie mit Bezug zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Leipzig präsentiert hatte. Daniel Frahn und Dominik Kaiser schossen schon in der ersten Hälfte den ungefährdeten und verdienten Erfolg gegen harmlose Gäste heraus.

Mit dem Erfolg verbesserte sich RB Leipzig in der Abschlusstabelle auf einen insgesamt zufriedenstellenden fünften Platz. Greuther Fürth stieg dank der Ergebnisse der Konkurrenz trotz Niederlage nicht ab und belegte am Ende Rang 14.

Reichlich 27.000 Zuschauer, davon knapp 2.000 aus Fürth wollten am 34.Spieltag noch mal in Leipzig dabei sein. Und wohnten dabei auch dem emotionalen Abschied von Kapitän Daniel Frahn bei, der das letzte mal im RB-Trikot auflief, noch mal ein Tor schießen durfte und mit stehenden Ovationen bei seiner Auswechslung verabschiedet wurde.

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Presse 22.05.2015

Übermorgen das letzte Zweitligaspiel der Saison für RB Leipzig. Gegner ist die SpVgg Greuther Fürth, die noch gegen den Abstieg kämpft und einen Sieg braucht, um sich aus eigener Kraft zu retten. Bei einem Unentschieden könnte man maximal auf einen Relegationsplatz abrutschen. Bei einer Niederlage müssen sie komplett auf die Konkurrenz hoffen.

Für RB Leipzig geht es dagegen nicht mehr um viel. Mit einem Sieg könnte man bei einem Braunschweiger Patzer noch auf Platz 5 vorrücken. Bei einer Niederlage läge rechnerisch noch ein Abrutschen auf Platz 9, praktisch aber nur auf Platz 7 drin.

Die SpVgg Greuther Fürth muss bei ihrem Abstiegsendspiel eventuell auf die beiden Linksverteidiger Niko Gießelmann und Zhi Gin Lam verzichten, berichtet der Kicker. Bei RB Leipzig fehlt Anthony Jung gelbgesperrt. Tim Sebastian ist wegen einer leichteren Wadenverletzung fraglich.

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Presse 21.05.2015

Weiter geht es mit Kadergeschichten. Neu im Gerüchtetopf Ken Gipson, der ablösefrei aus dem Nachwuchsbereich des VfB Stuttgart nach Leipzig wechseln soll, wie es bei Kicker und BILD heißt.

Gipson ist ein schneller Rechtsverteidiger, der auch als Innenverteidiger oder etwas offensiver eingesetzt werden kann. Macht in vielerlei Hinsicht Sinn das Gerücht um den 19jährigen. Jung und talentiert, dazu eine Kaderlücke bei RB Leipzig besetzend.

Nichts wird es dagegen mit dem 17jährigen Innenverteidiger Erdinc Karakas, der vom VfL Bochum zum FC Schalke 04 wechselt. Der Nachwuchsspieler, der laut BILD über Schalkes U19 an die Profis herangeführt werden soll, war auch bei RB Leipzig im Gespräch.

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Presse 20.05.2015

BILD heute mit der Meldung, dass der Vertrag mit Linksverteidiger Anthony Jung bis 2019 verlängert worden sei. Die Nachricht der Vertragsverlängerung ist nicht so überraschend. Dass es gleich drei Jahre Aufschlag auf den bisher bis 2016 laufenden Kontrakt gab, erstaunt dann doch ein bisschen. Offenbar traut man Jung, der in dieser Saison insgesamt sehr konstant und gut gespielt hat, zu, dass er noch mal einen weiteren Entwicklungsschritt macht.

Entwickeln will sich auch Joshua Kimmich. Allerdings bei Bayern München. In der LVZ quasi schon mal ein Abschiedsinterview. Launig und unterhaltsam, aber ohne den ganz großen Neuigkeitswert. Kimmich will sich am Sonntag gegen Greuther Fürth unbedingt auf dem Rasen verabschieden und nicht verletzt zugucken. Und glänzt mit der Erkenntnis, dass „ein Ferrari keine konservative [Geld-] Anlage ist“. Kann man dem RB-Abgänger, den man sportlich und und charakterlich nächste Saison sehr vermissen wird, schwerlich widersprechen.

Für Greuther Fürth ist die Nachricht, dass Kimmich, der an guten Tagen das Spiel seines Teams auf ein anderes Level heben kann, für das letzte Saisonspiel noch mal der sportliche Ehrgeiz packt, im Abstiegskampf keine gute. Auch wenn man nach dem Sieg gegen Darmstadt jetzt „nicht wieder locker lassen“ will, wie es im Kicker heißt. Fehlen könnte den Franken im entscheidenden letzten Ligaspiel Außenverteidiger Niko Gießelmann, der sich mit einer Adduktorenzerrung plagt.

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Presse 19.05.2015

Sechster Geburtstag bei RB Leipzig heute. Bzw. der Tag, der sich offiziellerweise irgendwie als Geburtstag eingebürgert hat. Genaugenommen wurde der Verein nämlich am 25.03.2oo9 gegründet und am 19.05.2009 lediglich die Satzung ins Vereinsregister eingetragen, in der wiederum die Gründungsversammlung vom März erwähnt wird. Aber ist vermutlich auch egal, welchen Tag man sich da aussucht. Spontane Trainingsbesuche von Fans wie in früheren Jahren werden jedenfalls heute schwierig, da trainingsfrei ist.

Vor dem letzten Spieltag stehen weiter Kaderfragen im Mittelpunkt. BILD berichtet, dass mit Niklas Hoheneder und Sebastian Heidinger, in der vergangenen Saison noch tragende Säulen des Aufstiegsteams, vom Verein noch niemand über eine Verlängerung ihrer Arbeitspapiere geredet habe. Genaugenommen habe man mit ihnen überhaupt nicht über Perspektiven, welcher Natur auch immer geredet. Was vor allem Heidinger mit leichter Bitterkeit kommentiert. Sorgen um die Zukunft müssten sich die beiden nicht machen, da sie über Angebote anderer Clubs verfügen. Für Hoheneder gehe es vor allem um Planungssicherheit, da er im Sommer Papa wird.

Relativ normal, dass zwei Spieler, die schon seit der Regionalliga dabei sind, beim nächsten Schritt in die Bundesliga nicht mehr mit ins Boot genommen und vereinsseitig die auslaufenden Verträge zur Beendigung der Arbeitsverhältnisse genutzt werden. Dass man bis fünf Tage vor dem letzten Spiel mit den beiden aber noch kein klares Wort geredet hat, ist trotzdem erstaunlich. Gerade bei Spielern, die in den letzten Jahren wichtige Stützen im Team und bei den Anhängern anerkannte Persönlichkeiten waren, sollte man eine klarere Kommunikation erwarten. Nicht nur, weil man damit am letzten Spieltag noch mal für eine würdige und offizielle Verabschiedung sorgen könnte und sie nicht irgendwann heimlich still und leise durch die Hintertür gehen müssen.

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Presse 18.05.2015

Meister- und Aufstiegsfeier gestern in Ingolstadt. Mit dem 2:1 gegen RB Leipzig ging man am vorletzten Spieltag den letzten Schritt. Sieg und Aufstieg (54. Bundesligist) sind absolut verdient. Ersteres, weil man die zu Beginn starken Gäste mit zunehmender Spielzeit immer stärker in den Griff bekam und in der zweiten Halbzeit fast nach Belieben dominierte. Zweiteres, weil man über die gesamte Saison hinweg den besten Teamfußball in der zweiten Liga spielte und die konstantesten Leistungen ablieferte.

Dominik Kaiser (machte sein 100. Pflichtspiel) hatte RB Leipzig bereits nach vier Minuten nach schöner Kombination in Führung gebracht. Kurz vor der Pause erzielte Mathew Leckie nach umstrittenem Elfmeter den Ausgleich. Stefan Lex erzielte eine Viertelstunde vor dem Ende mit Unterstützung von RB-Keeper Benjamin Bellot den Siegtreffer. Im Zentrum der Kritik von Seiten der RB-Spieler und -Verantwortlichen im und nach dem Spiel der Schiedsrichter.

15.000 Zuschauer, davon etwa 700 Gästefans wollten die Begegnung im Stadion live verfolgen. RB Leipzig verbleibt nach der Niederlage auf Rang sechs und könnte am letzten Spieltag realistisch gesehen auch noch Fünfter oder Siebter werden.

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Presse 15.05.2015

Übermorgen dann also das letzte Auswärtsspiel der Saison für RB Leipzig. Es geht zum Spitzenreiter FC Ingolstadt, der unbedingt den Aufstieg klarmachen will und einen Punkt braucht, um dies aus eigener Kraft zu schaffen oder auf Patzer der Konkurrenz hoffen muss. Für RB geht es tabellarisch um nichts mehr. Trotzdem schaut man natürlich dem Gegner nur ungern beim Feiern zu und will auch nicht der Grund sein, warum der Gegner was zu feiern hat.

Verletzungsbedingte Ausfälle hat man nach heutigem Stand nicht zu beklagen. Allerdings könnte Lukas Klostermann fehlen, bei dem sich heute entscheidet, ob er am Montag mit der U19 zum Halbfinalrückspiel der deutschen Meisterschaft nach Hoffenheim mitfährt oder am Sonntag mit bei den Profis ist. Ausfallen wird auch Zsolt Kalmár, der in der vergangenen Woche in Ungarn Abiturprüfungen ablegte und sich jetzt mit der U20 Ungarns auf die Anfang Juni beginnende U20-WM vorbereitet.

Auf Ingolstädter Seite dürfte der Ausfall von Innenverteidiger und Kapitän Marvin Matip schwer wiegen, der nach Armbruch sein drittes Spiel verpassen wird. Abgesehen von Langzeitverletzten sollten ansonsten alle Spieler einsatzfähig sein.

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Presse 13.05.2015

Das Trainerthema wird heute weiter am Köcheln gehalten. BILD lässt Reiner Calmund ein Loblied auf Sascha Lewandowski singen. In der Berner Zeitung dementiert der Sportchef der Young Boys Bern Fredy Bickel derweil, dass es irgendeinen Kontakt mit einem anderen Verein bezüglich des Trainers Uli Forte gegeben und auch Forte selbst noch von keinem Angebot berichtet habe.

Ansonsten ist es vor allem großer medialer Nachwuchstag. Anlass ist das Halbfinalhinspiel um die deutsche Meisterschaft zwischen RB Leipzig und der TSG Hoffenheim, das am morgigen Donnerstag (14.05.2015, 18.30 Uhr) bei freiem Eintritt in der Red Bull Arena ausgetragen wird.

In das Duell geht Hoffenheim zumindest über zwei Spiele gesehen (Rückspiel ist am Montag) als Favorit. 11 Siege in Folge hat der Staffelsieger der Bundesliga Süd/Südwest zuletzt eingefahren und dabei gleich 44 Tore erzielt. Seit Anfang Februar hat man nicht mehr verloren und will den seltenen Erfolg schaffen, den U19-Meistertitel, den man vor einem Jahr schon errang, zu verteidigen.

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Presse 12.05.2015

Aufstieg abgehakt, Trainerdebatte wieder in vollem Gange. LVZ so: Achim Beierlorzer weiter im Rennen um den Job, Thorsten Fink (Vertrag in Zypern aufgelöst) und Sascha Lewandowski (würde gern wieder mit Profis arbeiten und dann auch Leverkusens Nachwuchs verlassen) kein Thema. BILD so: Achim Beierlorzer ist raus, Thorsten Fink und Sascha Lewandowski sind ein Thema. Alles klar.

Als Abweichung von der gemeinsamen Namensliste präsentiert BILD noch Uli Forte (Trainer von Young Boys Bern) als möglichen Kandidat, der in der Blick sagt, dass er „noch nie mit Rangnick gesprochen habe“. Trainerkarussell halt. Solange es keine offizielle Bekanntgabe des neuen Trainers gibt, wird es in dem Stil weitergehen. Zumal es sportlich ja in dieser Saison um nichts mehr geht.

In Ingolstadt geht es dagegen sehr wohl noch um sehr viel. Ein Punkt braucht man am Sonntag gegen Leipzig, um aus eigener Kraft aufzusteigen. Nach der Niederlage in Bochum ist man leicht enttäuscht, aber auch schon wieder angriffslustig.

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Presse 11.05.2015

Drei Tage sind seit dem 0:4-Desaster von RB Leipzig gegen den SV Sandhausen schon vergangen. Ganz verheilt ist die Wunde der Niederlage noch nicht, zumal die Teams an der Tabellenspitze im Aufstiegskampf am Wochenende weiter patzten und sich ein Schneckenrennen liefern. In das RB Leipzig nun aber auch theoretisch nicht mehr eingreifen kann.

Die letzten Chancen zerstörte der SV Sandhausen auf überzeugende Art und Weise. Schon von Beginn an waren die Gäste das gefährlichere und wachere Team. RB Leipzig meist mit mehr Ballkontrolle, aber wenig Ideen und Torgefahr. Nur zwischen 10. und 30. Minute hatte man die Partie ganz gut im Griff.

Dann kam Marco Thiede nach einer reichlichen halben Stunde und nutze eine Lücke in der Abwehr zum 1:0. Aziz Bouhaddouz machte mit einem lupenreinen Hattrick nach der Pause alles klar für konterstarke Sandhäuser.

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