Archiv der Kategorie: Presse

Presse 16.02.2017

Marcel Sabitzer droht laut BILD für das Spiel in Mönchengladbach auszufallen. Nachwirkungen eines Schlags, den er gegen den HSV abgekriegt hat. Wenn er heute auch nicht mittrainiert, dann wird es laut Hasenhüttl eng für ihn. Compper meldet sich derweil laut LVZ fit.

Der Kicker sieht Davie Selke derweil in einer „Jetzt oder nie“-Situation. Nach der Poulsen-Verletzung komme seine Chance. Nutzt er diese hätte das eine „Signalwirkung über die Saison hinaus“. Nutzt er sie nicht, läuft es wohl auf eine Trennung im Sommer hinaus. Kann man durchaus so sehen. Die Frage ist halt nur, ob Selke in Mönchengladbach von Beginn an ran darf oder doch eher Oliver Burke. Hasenhüttl hatte nach dem HSV-Spiel zumindest erklärt, dass er Selke wünscht, „dass er die Chancen, wenn er sie wieder bekommt, besser nützt als zuletzt“. Ob damit nun konkrete Torchancen gemeint sind oder Chancen, sich durch Einsätze zu zeigen, bleibt ein bisschen offen. Letztlich läuft es wohl auf beides hinaus.

Ex-Bayern-Spieler Michael Tarnat glaubt in einem Spox-Video, dass sich die Bundesliga auf die Spielweise von RB Leipzig eingestellt hat und sieht die Münchener auf dem direkten Weg zur deutschen Meisterschaft.

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Presse 15.02.2017

Weiter der Kampf um die Argumentationsvorherrschaft rund um die Ereignisse im Gästeblock beim Spiel gegen den HSV. Kein Zweifel besteht offenbar bei allen Beteiligten, dass zwei des Einsatzes von Pyrotechnik verdächtige Personen nach dem Spiel aus den den Block verlassenden HSV-Fans gezogen wurden. Konsens ist offenbar auch, dass die entsprechenden Maßnahmen wie eine enge Gasse zu bilden, durch die die Fans müssen und nur kleine Gruppen rauszulassen, zu Auseinandersetzungen zwischen HSV-Fans, die sich mit den Rausgezogenen solidarisierten und Ordnern führten.

Danach verlieren sich die Gemeinsamkeiten. Die Polizei spricht davon, dass HSV-Fans Ordner mit Holzstangen angriffen und verletzten und die Polizei die Auseinandersetzungen beendet hat. Fanhilfe und Fanprojekt Hamburg erklären, dass die Ordner HSV-Fans wahllos angriffen, als die eigentliche Aktion, Verdächtige ausfindig zu machen, schon zu Ende war. Dabei sei auch mit den Fahnenstöcken der HSV-Fans auf HSV-Fans eingeschlagen und ein Teppichmesser gezückt worden. Die Polizei hätte bei dem Treiben nicht eingegriffen und es schon gar nicht beendet.

Vermutlich wird die Wahrheit wie immer irgendwo in der Mitte liegen. Der Beginn der Auseinandersetzungen ist ohne HSV-Pyro und Solidarisierungseffekten nicht denkbar. Der Fortgang der Auseinandersetzungen dürfte von einem Ordnungsdienst, der auch nicht für ständigen Einsatz von Deeskalationsstrategien bekannt ist, in seiner Art durchaus befördert worden sein.

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Presse 14.02.2017

Ein bissel Krisentalk hier und dort noch nach dem HSV-Spiel. Wobei das auch Quatsch ist, denn genaugenommen hat RB Leipzig in in vier Spielen seit der Winterpause nun einmal richtig danebengelegen. Erst die nächsten zwei, drei Wochen werden zeigen, was davon Trend und was davon Ausrutscher war.

Yussuf Poulsen will schneller zurückkommen von seiner Verletzung als geplant. Sagt er bei BILD Und sorgt sich nicht, dass sein Verlust von der Mannschaft nicht aufgefangen werden kann.

Der BVB legt keinen Widerspruch gegen die Sperrung der Südtribüne und die Geldstrafe wegen der Banner aus dem RB-Spiel und einigem mehr ein. Man wolle nicht das falsche Signal einer Relativierung der Ereignisse senden, deswegen verzichte man auf einen Einspruch gegen eine Strafe, die man (wegen Kollektivstrafe) trotzdem nicht gut findet.

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Presse 13.02.2017

Vorgestern schon die erste Heimniederlage der Saison für RB Leipzig. 0:3 gegen den Hamburger SV. Etwas unerwartet aufgrund des Tabellenstands beider Vereine. Der HSV aber in den letzten Wochen punktetechnisch eines der besseren Teams der Liga. Und in der ersten Halbzeit bei Standards extrem effizient. Von RB Leipzig war es keine sonderlich gute Partie, aber abseits der Standardtore war es trotzdem meist eine Begegnung auf Augenhöhe, bei der RB offensiv die Durchschlagskraft fehlte.

(Ausgerechnet) Kyriakos Papadopoulos köpfte das 1:0 und zeigte dann Ralph Hasenhüttl intensiv den Bizeps. Der schaute aber lieber Weg. HSV-Neuzugang Walace köpfte ein paar Minuten später Mitte der ersten Halbzeit zum 2:0 ein. Der HSV im gesamten Spiel mit ein paar guten Konterchancen. Eine davon nutzte Aaron Hunt in der Nachspielzeit zum 3:0.

Bitter an dem Spiel neben dem Verlauf und Ergebnis aus RB-Sicht vor allem die Verletzung von Yussuf Poulsen. Der saß erst auf der Bank, kam nach einer halben Stunde ins Spiel und ging zwölf Minuten später verletzt schon wieder runter. Muskelbündelriss. 6 Wochen Pause. Autsch. Als Spielertyp und Kampfmaschine in der Sturmspitze eigentlich nicht zu ersetzen.

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Presse 10.02.2017

Morgen schon der 20.Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig gegen Hamburger SV. Zweiter gegen Drittletzter. Aber die aktuellen Formkurven dürften eher für einen Kampf auf Augenhöhe sprechen.

Bei RB Leipzig fehlt Marvin Compper gesperrt. Entweder Dayot Upamecano oder Stefan Ilsanker starten dafür in der Innenverteidigung. Ilsanker soll laut Hasenhüttl in jedem Fall spielen. Wenn nicht in der Innenverteidigung, dann eben auf der Sechs. Falls Upamcano hinten spielt und Ilsanker auf der Sechs, dann ist die große Frage, wer auf die Bank muss. Demme? Sabitzer? Das Problem hätte man nur dann nicht, wenn Werner mit seinen Oberschenkelproblemen ausfällt. Allerdings wird der Topstürmer sehr wahrscheinlich gegen den HSV auflaufen können. Wird also spannend, wer am Ende im Team steht und wer auf der Bank sitzt.

Auf Seiten des HSV fehlt Michael Gregoritsch verletzt. Unter der Woche waren auch Holtby, Ekdal und Müller angeschlagen. Wer davon zurückkehrt, ist noch unklar. Mittrainiert haben sie gestern. Papadopoulos wurde im Pokal geschont, dürfte aber gegen RB wieder in der Startelf stehen.

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Presse 09.02.2017

Großer Knalleffekt gestern, dass RB Leipzig die U23 auflösen will. Nachdem bisher immer klar erklärt wurde, dass diese im Sinne der Nachwuchsausbildung weiter gefördert werden und in die 3..Liga aufsteigen soll. Das wirft natürlich ein paar Fragen nach dem Warum auf.

RB Leipzig begründet das mit terminlichen Problemen, die sich durch einen möglichen weiteren Aufstieg in die 3.Liga verstärken würden. Man möchte sich mehr Freiheiten geben, um Testspiele für die Reservespieler aus dem Profikader zu organisieren. In der Vergangenheit hatte es immer mal Probleme gegeben, solche Testspiele beispielsweise in Länderspielpausen zu organisieren, weil man keine Spieler von der U23 abziehen konnte und die Zahl der Profispieler zu gering war.

Zudem will man sich in der Ausbildung auf die U19 und auf einige wenige Toptalente fokussieren, die dann gleichzeitig regelmäßig bei den Profis mittrainieren. Zudem sollen laut BILD auch Kostengründe eine Rolle gespielt haben. Wobei das nur im Zusammenhang mit geringem Nutzen als Grund denkbar wäre.

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Presse 08.02.2017

Dortmund gegen Leipzig und kein Ende. Beziehungsweise mit leichter Verschiebung im Fokus. Und mit einem deutlicheren Kampf um die Deutungshoheit bezüglich der Ereignisse.

So erklärt die Zeit die Debatte um die Mitverantwortung von Hans-Joachim Watzke für beendet und schlägt damit in die Kerbe von Schalke-Manager Christian Heidel, der eine Verantwortung von seinem Freund Watzke für absurd hält. Denn: „Aki hat nie dazu aufgefordert, dass Fans sich daneben benehmen.“ Etwas, was die Zeit ähnlich sieht. Man könne doch nicht glauben, dass sich Ultras von einem Vereinschef, den sie kritisieren, aufhetzen lassen.

Das sind natürlich recht seltsame Reiz-Reaktions-Schemata, an denen man sich abarbeitet (als ob jemand behauptet hätte, Watzke habe zu Gewalt aufgerufen). Die Frage von Mitverantwortung, die sich Watzke ja in Bezug auf frührere Anfeindungen von BVB-Fans gegen Hopp und Hoffenheim selbst sehr wohl gestellt hat, geht ja weit darüber hinaus, ob jemand direkt aufgehetzt wird.

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Presse 07.02.2017

Weiter geht es mit dem wilden Ritt durch die Stellungnahmen nach dem Spiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund. Bzw. dem, was es rund um ein Fußballspiel eigentlich gar nicht braucht.

„Nach fest kommt ab“ ist ein alter Spruch aus dem Job, den ich einst mal lernte. Sollte heißen, dass man eine Schraube nicht ewig weiter festziehen kann, ohne dass sie kaputt geht. So ein bisschen hat man das Gefühl bei der Diskussion um das RB-Spiel in Dortmund auch. Es macht keinen Sinn, immer neue Phrasen draufzulegen, um den Vorredner noch mal zu übertreffen. Irgendwann überdreht sich der Diskurs und steht einer Lösung eher im Wege als dass er hilfreich wäre.

Von daher sollte man vieles von dem, was da so geäußert wird, einfach geflissentlich überlesen. Speziell hingewiesen sei aber zum Beispiel auf einen interessanten Artikel der Süddeutschen, der für die Angriffe auf die RB-Fans zentrale Ultragruppen aus Dortmund verantwortlich macht und das ganze auch als Machtkampf mit BVB-Chef Hans-Joachim Watzke interpretiert, der sich in jüngerer Vergangenheit gegen einzelne Ultra-Gruppen gestellt hatte. Die eigentliche fanpolitische Bombe besteht darin, dass man Jan-Henrik Gruszecki zu einer zentralen Person des Ultra-Spektrums macht, aus dem heraus dann RB-Fans angegriffen wurden (Update: Gruszecki ist gegen die Behauptungen juristisch vorgegangen und erläutert umfangreich, wie falsch sie sind: http://www.bvb-forum.de/index.php?id=1412560) Gruszecki wurde vor allem vor dem Hinspiel in Leipzig als Gesicht des Dortmunder Protests durch die Medien gereicht und durfte unter anderem in einem Kicker-Talk Ralf Rangnick entgegentreten.

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Presse 06.02.2017

Zwei Tage her das Spiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund. Der Gastgeber mit einem verdienten 1:0-Erfolg, der angesichts diverser, leichtfertig vergebener Konter auch hätte höher ausfallen können. Leipzig trotz diverser Ausfälle 30 Minuten lang komplett auf Augenhöhe. Beim Rückstand verteidigte man nicht gut und hatte dann gegen schnelle und gut verteidigende Dortmunder die schlechtere Spielsituation. Vor allem offensiv fehlte es immer wieder am letzten Pass, um in eine gute Abschlusssituation zu kommen. Insgesamt war es aus RB-Sicht angesichts der Voraussetzungen aber ein mehr als ordentlicher Auftritt.

Pierre-Emerick Aubameyang hatte nach 35 Minuten das goldene Tor für den BVB erzielt. Ein bedeutsamer Sieg, wie man an den emotionalen Reaktionen der Gastgeber und einem über 90 Minuten ungewohnt hohem Einsatz erkennen konnte.

Dayot Upamecano feierte sein Debüt im Dress von RB Leipzig und machte einen sehr guten Eindruck als rechter Teil einer in den letzten 25 Minuten erstmals gespielten Dreierkette in der Abwehr. U23-Mann Federico Palacios (21) feierte seine Bundesligapremiere und hatte Pech mit dem wegen Abseits aberkannten Ausgleich in der Nachspielzeit. Und Rani Khedira stand erstmals in der Bundesliga für RB Leipzig in der Startelf. Allein daran sieht man, dass die Personalsituation mehr als überschaubar war.

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Presse 03.02.2017

Na dann, auf in die letzten Stunden bis zum Topspiel zwischen Borussia Dortmund gegen RB Leipzig. Vierter gegen Zweiter. Oder zweitgrößter Klub Deutschlands gegen überraschenden Aufsteiger mit ordentlicher finanzieller Ausstattung. Gegensatzpaare mit fußballkulturellem Hintergrund bitte selber und je nach Bedarf einsetzen.

Ausfallen wird bei RB Leipzig neben gesperrten Emil Forsberg auch der vergrippte Timo Werner. In Dortmund antreten ist schon so sauschwer. Ohne die beiden besten Offensivspieler in Dortmund anzutreten, ist dann noch mal eine ganz andere Herausforderung. Ersatz für Werner könnten Selke oder Burke (der aber nach Grippe wohl nur auf der Bank sitzen wird) sein. Im Sinne des wichtigen Spiels gegen den Ball müsste es aber auf eine Verschiebung von Sabitzer auf die zweite Sturmposition und auf Kaiser auf der Zehn hinauslaufen.

Bei Borussia Dortmund fehlen die Langzeitverletzten Nuri Sahin und Sven Bender. Beide spielen diese Saison aber sowieso keine große Rolle (eben auch wegen der Verletzungen). Raphael Guerreiro und Sebastian Rode absolvierten unter der Woche nur Lauftraining. Ein Guerreiro-.Ausfall wäre bitter, ist aber unwahrscheinlich. Ein Rode-Ausfall ist wahrscheinlich, aber verlustfrei auffangbar. Nähere Details zur Dortmunder Seite in der heutigen Pressekonferenz, die aber erst nach dem Entstehen dieses Presseüberblicks stattfindet bzw. je nach zeitlicher Perspektive stattfand.

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Presse 02.02.2017

Dass Timo Werner für das Spiel in Dortmund ausfällt, gilt inzwischen als sicher. Das ist bitter, weil es einen solchen Spieler, der im Spiel mit und inzwischen auch gegen den Ball so viel Qualität mitbringt, in der Mixtur nicht noch mal gibt im Kader. Aber irgendjemand wird schon auflaufen. Und Ralph Hasenhüttl wird sich trotz Grippe und Trainingsabwesenheit schon irgendetwas dafür einfallen lassen. Wobei auch bei ihm noch unklar ist, wie lange er von der Mannschaft separiert wird. Ein Auftauchen auf der Pressekonferenz vor dem Spiel heute wäre diesbezüglich schon ein guter Hinweis.

Die Mitteldeutsche Zeitung zum Stand der Dinge in Sachen Red Bull Arena. Bis Ende Februar wolle die Stadt die Prüfung der Bauvoranfrage fertig haben. Geht die positiv aus, geht der Verkauf der Red Bull Arena von Kölmel an RB über die Bühne. Wenn bis dahin der Stadtrat einem Verkauf zugestimmt hat.

Interessantes Detail, dass RB Leipzig einfach nur den Kölmel-Vertrag mit der Stadt übernimmt. Das hatte die Stadtpolitik bisher selbst anders kommuniziert. Dort hieß es, dass man es ok findet, wenn das Stadion nun endgültig in Privatbesitz übergibt. Übernimmt RB einfach die Verträge von Kölmel, dann wären künftige Weiterverkäufe weiterhin zustimmungspflichtig. Und zudem übernimmt man damit auch die Klausel, dass das Stadion irgendwann um 2040 herum für einen symbolischen Euro an die Stadt zurückfallen kann. Kölmel war gewissermaßen ja nur Übergangseigner.

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Presse 01.02.2017

Das Transferfenster ist in Deutschland seit gestern geschlossen. Neuzugänge sind bis Sommer also nicht mehr möglich. Bei RB Leipzig passierte gestern erwartungsgemäß nichts mehr. Dafür fand man in Darmstadt erstaunlich viel Gefallen am Deadline Day. Der Fußball ist auch nicht mehr das, was er mal war.^^

Oliver Mintzlaff war gestern mit einem Auftritt auf dem Spobis (ein Sportbusiness Kongress) und heute mit einem Sportbild-Interview dran. So viel Medienpräsenz und schlagzeilenträchtige Aussagen ist man vom RB-Chef gar nicht gewohnt. Regelmäßige Teilnahme an europäischen Wettbewerben und Meisterschaft werden werden als Ziel für die nächsten fünf bis zehn Jahre ausgegeben. Viel lernen will man von den Bayern, während das Verhältnis zu den Dortmunder Funktionären eher kühl ist. Zudem sei Mintzlaff froh, dass nicht Tuchel sondern Hasenhüttl auf dem Trainerposten bei RB Leipzig gelandet ist. Vor dem direkten Duell kann man das durchaus als kleine Spitze verstehen.

Die Südtribüne Dortmund, ein Zusammenschluss verschiedener Fangruppen ätzt gegen „Mateschitz und sein charakterloses Gefolge“. Wir, wir, wir, wir und die, die, die, die. Macht da selber was draus, liebes charakterloses Gefolge.

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Presse 31.01.2017

Zsolt Kalmár ist nun auch offiziell weg. Leihe bis 2018 zu Zorniger-Klub Bröndby IF. Macht Sinn für alle Beteiligten. Für Bröndby weil sie einen guten Kicker kriegen. Für Kalmár weil er auf Einsatzzeiten und Entwicklung hoffen darf. Und für RB, weil die Chance besteht, dass sich der Spieler bei seiner Leihe so entwickelt, dass er 2018 für andere Vereine interessant ist oder der Knoten sogar so extrem platzte, dass er für RB selbst interessant wird.

RB Leipzig gegen die TSG Hoffenheim hatte bei Sky am Samstag eine überschaubare Quote. 60.000 Zuschauer wählten laut Meedia die Partie in der Einzeloption. Selbst Darmstadt gegen Köln und Ingolstadt gegen HSV wollten mehr Zuschauer sehen. Das darf man durchaus als kleine Enttäuschung ansehen. Und zeigt wieder mal, dass es RB Leipzig noch schwerfällt, aus sich selbst heraus TV-Zuschauer zu ziehen und nicht vor allem dann, wenn man gegen einen namhaften Gegner spielt. Wobei auch mal die Verteilung von Sky-Abos in der Republik interessant wäre. Gut möglich, dass hierzulande aufgrund jahrelanger Bundesliga-Abstinenz die Abdeckung mit Sky-Abos vergleichsweise gering ist.

Die LVZ berichtet im Nachklapp des Spiels von RB Leipzig gegen Hoffenheim von Problemen im Sektor C beim Verlassen des Stadions. Dort soll es zu einem Gedränge gekommen sein. Mal abgesehen davon, dass der Bericht etwas sehr zuspitzt und relativ viel zusammen in einen Topf schmeißt, bleibt natürlich auch der Fakt, dass man im Zuge des Umbaus einige bauliche Probleme zu lösen hat. Sowohl was die Zuschauerführung im Stadion angeht, aber auch in Bezug auf die Toilettensituation und das Catering und die Platzierung entsprechender Orte genau in Bereichen, in denen der Zuschauerverkehr recht hoch ist.

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Presse 30.01.2017

Am Samstag das 2:1 von RB Leipzig gegen die TSG Hoffenheim. Verdient angesichts eines deutlichen Chancenplus. Aber auch hart erkämpft gegen lange gut aufgestellte Gäste. Nadiem Amiri brachte die TSG nach herausragendem Konter in der ersten Hälfte in Führung. Timo Werner schlug nach sehr gutem RB-Gegenpressing zurück. Den Siegtreffer erzielte Marcel Sabitzer passend zu einem vor allem durch ein sehr gutes Spiel gegen den Ball errungenen Arbeitssieg per abgefälschtem Fernschuss eine Viertelstunde vor dem Ende.

Ein Knackpunkt des Spiels war die rote Karte gegen TSG-Stürmer Sandro Wagner. Der flog nach 60 Minuten wegen groben Fouls. Wodurch sich die Balance im Spiel deutlich verschob und RB wesentlich leichter im Spielaufbau in die TSG-Hälfte kam.

Ledglich knapp 40.000 Zuschauer wollten das Spitzenspiel sehen. Sowohl im Gäste, als auch im Heimbereich blieben jeweils circa 1.500 Plätze frei. Es ist erst das zweite nicht ausverkaufte Spiel der Saison in Leipzig.

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Presse 27.01.2017

Morgen das Spiel von RB Leipzig gegen die TSG Hoffenheim. Zweiter gegen Dritter. Topspiel. Bei dem der Gästeblock mit 1.200 Leuten gefüllt, aber nicht ausverkauft sein wird. Und für das es vor allem aus dem aus Hoffenheim zurückgekommenen Kontingent im Oberrang des eigentlichen Gästeblocks noch Tickets für RB-Anhänger gibt.

Auf Seiten von RB Leipzig fällt Oliver Burke wegen einer Grippe aus. Emil Forsberg ist weiter gesperrt. Und Marvin Compper brach gestern das Training wegen Adduktorenproblemen ab, soll aber morgen mitwirken können.

Bei der TSG fallen Lukas Rupp und Jeremy Toljan aus. Mark Uth und Andrej Kramaric waren gestern noch fraglich. Allerdings dürfte die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens einer der beiden aufläuft, größer sein, als dass beide ausfallen.

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Presse 26.01.2017

Die nächste Studie rund um RB Leipzig. Diesmal von der Handelshochschule Leipzig (HHL). Die haben 24 Experten befragt und die entsprechenden Ergebnisse vorgestellt. Eine Expertenbefragung ist grundsätzlich eine prima Sache, weil man zu einem Gegenstand Sichtweisen aus verschiedenen Blickwinkeln bekommt und dadurch einen gesellschaftlichen Diskurs und bestimmte Themenfelder rund um den Gegenstand von Interesse beleuchten kann. Auch Zukunftsprognosen erstellt man gern über solche Interviews.

Unklar bleibt erstmal, was für Experten befragt wurden. Die Zeit nennt „Fans, Medienvertreter, Politiker, Vereinsmitarbeiter“. Die Mitteldeutsche Zeitung benennt immerhin Oberbürgermeister Burkhard Jung, DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius und den eigenen Journalisten mit Namen. Dazu spricht man von „leitenden Angestellten von RB Leipzig“. Da für die Ergebnisse gerade die Befragungsgruppe wichtig ist, wäre es durchaus angebracht, genaueres über die Zusammensetzung der Gruppe und die Position und Rolle der einzelnen Personen zu erfahren und warum man glaubt, dass man damit den Untersuchungsgegenstand gut abgebildet hat. Leider bleibt die Darstellung wie bei so vielen empirischen Untersuchungen auch hier lückenhaft.

Im Ergebnis kommt die Studie zu dem Schluss, dass RB nur in Leipzig so gute Bedingungen finden und so gut funktionieren konnte. Was mit Verweis auf irgendwas wie das Wesen des Ostdeutschen an sich begründet wird. Der wünsche sich „gewalt- und skandalfreien Spitzenfußball“. Stolzer werde der Ossi durch RB Leipzig und entwickele Siegermentalität („der Osten kann es doch“). Zudem werden positive Wirtschaftseffekte betont.

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Presse 25.01.2017

Nun also doch. Terrence Boyd ist auf und davon. Für einen überraschend kurzen Vertrag bis 2018. Zum SV Darmstadt 98. Oder ‚ausgerechnet nach Darmstadt‘ wie man in Leipzig sagt. Ablöse soll keine bis fast keine fließen, meint die LVZ. BILD glaubt an eine Nachzahlung für den Fall, dass Darmstadt den Klassenerhalt schafft.

Dass Boyd direkt einen Bundesligaklub gefunden hat, ist angesichts von mehr als zwei Jahren ohne Einsatz im höherklassigen Fußball bemerkenswert. Aber Darmstadt hat sich ja auch einen Namen damit gemacht, Fußballer, die anderswo keine Chance mehr haben, wieder aufzupeppeln. Mal sehen, ob das bei Terrence Boyd auch gelingt. Wäre ihm zu wünschen. Schade, dass es bei RB Leipzig wegen der langen Verletzung nicht geklappt hat. Wenn er mit dem Verein durch die zweite Liga hätte mitwachsen können, hätte es vielleicht was werden können.

Offiziell bestätigt nun die Verpflichtung von Per Nilsson als Assistent von Ralf Rangnick ab Mai und bis 2019. Dringlich wurde die Personalie laut LVZ dadurch, dass der Vorgänger den Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen konnte. Nilsson spielte einst unter Rangnick in Hoffenheim Fußball und beendete nun die Karriere. Bis zuletzt sei der Kontakt zwischen beiden nicht abgerissen.

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Presse 24.01.2017

Burkhard Jung sieht im DPA-Interview (siehe Mitteldeutsche Zeitung) einen komplizierten, aber machbaren Ausbau der Red Bull Arena und betont ansonsten noch mal die positive Wirkung von RB Leipzig auf die Außenwirkung der Stadt. Ganz unproblematisch scheint die weitere Prozedur in Bezug auf das Stadion nicht zu sein. Mal sehen, wie es da wann mit konkreten Umbauzeitplänen weitergeht.

Fürs Hoffenheim-Spiel gibt es noch ein paar Tickets, nachdem der Oberrang des Gästeblocks für Heimanhänger freigegeben wurde. Ganz voll wird es laut Kicker wohl nicht, da auch der verkleinerte Gästeblock nicht ganz ausverkauft ist.

Meedia berichtet von einer Sky-Topquote für das Spiel zwischen Leipzig und Frankfurt. Angemessen für ein Topspiel. Interessant dürfte werden, wie viele Zuschauer für das Topspiel 2 gegen 3 am Wochenende zwischen Leipzig und Hoffenheim bei Sky ausgewiesen werden. Zieht ein solches Duell trotz eines Parallelspiels wie Bremen gegen Bayern?

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Presse 23.01.2017

Am Samstag das 3:0 von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt. Überraschend deutlich und locker, da Frankfurt bisher in der Saison noch nie mit mehr als einem Gegentor verloren und die wenigsten Großchancen aller Bundesligisten zugelassen hatte.

Begünstigt wurde das Ergebnis von der roten Karte für Eintracht-Keeper Hradecky nach zwei Minuten. Die schnellste rote Karte für einen Keeper in der Bundesliga ever. Die zweitschnelleste rote Karte für einen Bundesligaspieler überhaupt.

Bis auf eine gelegentlich wacklige und offensiv nicht so richtig zielstrebige Phase zwischen der 20. Minute und dem 2:0 kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte RB Leipzig die Partie im Griff. In der zweiten Halbzeit ließ man überhaupt keinen Schuss auf das eigene Tor mehr zu. Und siegte entsprechend auch in der Höhe verdient.

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Presse 20.01.2017

Zielgerade. Nur noch eine Handvoll Stunden bis zum ersten Spiel von RB Leipzig nach der Winterpause. Eintracht Frankurt ist zu Besuch. Topspiel. Leichter Frost. Flutlicht. Ausverkauftes Stadion.

Für RB Leipzig die Chance, Frankfurt auf zehn Punkte zu distanzieren. Frankfurt könnte mit einem Sieg auf vier Punkte auf Rang 2 aufschließen und auch ein ordentliches Statement abgeben. Dürfte ziemlich heiß umkämpft werden die Partie. Zumal beide Mannschaften nach der Pause wieder frisch sind.

Die Begegnung ist für RB gleichzeitig der Auftakt in drei Spitzenspielwochen. Frankfurt, Hoffenheim und zum Abschluss Dortmund auswärts. Viel schwerer wäre das Programm direkt nach der Winterpause wohl auch nicht denkbar gewesen.

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