Archiv der Kategorie: Presse

Presse 28.03.2017

Start in die Trainingswoche bei RB Leipzig. Naby Keita und Yussuf Poulsen trainieren wieder mit dem Team. Sieht also ganz gut aus, dass sie am Samstag gegen Darmstadt zur Verfügung stehen. Wobei Poulsen letzte Woche noch davon ausging, dass er nur von der Bank kommt. Timo Werner trainierte nach Muskelverletzung nur kurz und individuell. Leichte Läufe waren das Thema. Gut, dass er schon wieder zurück ist, aber für Samstag dürfte das im Normalfall eher nicht reichen.

Bremens Sportchef Frank Baumann erklärt der BILD, dass man sich natürlich mit Davie Selke beschäftigen müsse, wenn der auf dem Markt ist. Zuletzt hatte er noch erklärt, dass der Stürmer eigentlich nicht finanzierbar ist. Klingt zumindest nach einem etwas heißeren Flirt. Wobei fraglich ist, ob die Flucht zurück zum Ex-Klub für Selke die optimale Karriereentscheidung wäre. Selbst wenn er mit Werder viele gute Erinnerungen verbindet. Und selbst wenn Werder zahlen könnte, wonach Selke und RB Leipzig der Sinn steht.

Ralph Hasenhüttl im Interview mit der LVZ. Über den aktuellen Stand der Dinge (mit aller Macht wieder den Erfolg auf die eigene Seite ziehen), Europa (wenn man es nicht schafft, dann hat man es nicht verdient; Europa League auch ok; für Trainerteam wäre eine Saison mit Bundesliga und Europa eine neue Herausforderung), aktuelle Probleme (eigentlich passiert nichts anderes als vor der Winterpause, nur dass man nicht mehr so viel Spielglück hat und mehr für das Spiel tun muss), taktische Veränderungen (man muss flexibler werden, um Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu haben), die Kaderplanung (für Europa braucht man 4 bis 5 neue Spieler mit Stammpotenzial; falls Spieler gehen wollen, werde man Lösungen finden) und die Anfänge bei RB Leipzig (Druck von außen war „gewöhnungsbedürftig“; nach einem erfolgreichen Trainer wie Rangnick anzufangen, war nicht leicht, weil man mit Veränderungen vorsichtig sein musste).

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Presse 27.03.2017

Heute ist noch trainingsfrei bei RB Leipzig. Morgen geht es dann mit der Vorbereitung auf Darmstadt los. Timo Werner ist natürlich nicht dabei. Bis heute sollte er bei Dr. Müller-Wohlfahrt in München behandelt werden. Danach wisse man genauer, mit welcher Ausfallzeit man rechnen müsse. Mal sehen, wie das dann mit Yussuf Poulsen und Naby Keita aussieht.

Lukas Klostermann war am Freitag auch wieder auf dem Trainingsplatz und absolvierte individuell ein paar Läufe. Bis zu seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining soll es „nicht mehr so lange“ dauern. Was auch immer das in konkreter Zeit bedeuten mag..

Fabio Coltorti erklärt in BILD, dass er mit seiner Familie geklärt hat, dass er auch nächstes Jahr noch bei RB Leipzig spielen würde.
Selbst wenn er dabei nur auf der Bank sitzen würde. Anfang April will er sich mit dem Verein zusammensetzen und gucken, wie es weitergeht. Wäre sicherlich gut für den Verein, wenn man auf der Torwart-Position weiter eine Art Mentor im Team hätte für junge Keeper. Ist aber auch weiter die Frage, wie sisch RB auf der Torwartposition aufstellen will.

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Presse 24.03.2017

Ralph Hasenhüttl ist ob der Verletzung von Timo Werner natürlich angefressen. Eine „Katastrophe“ nannte er sie gestern. Werner wird wegen Muskelfaserriss wahrscheinlich zumindest die komplette englische Woche und die Spiele gegen Darmstadt, Mainz und Leverkusen verpassen. Auch Yussuf Poulsen rechnet noch nicht damit, schon gegen Darmstadt in der Startformation zu stehen. Hasenhüttl ist diesbezüglich ebenso zurückhaltend. Es wartet also eine hübsche Sturmpuzzelei auf den Trainer.

Die Mitteldeutsche Zeitung mit einem längeren, interessanten Stück über die Nachwuchsarbeit bei RB Leipzig. Mit allerlei Zitaten von Achim Beierlorzer, dem sportlichen Leiter im Nachwuchsbereich der höheren Altersstufen. Der verteidigt die Trennung von Renat Dadashov, Idrissa Toure und Vitaly Janelt im Winter. Man habe „wenige Spielraum“ gehabt und auch nach disziplinarischen Maßnahmen sei keine Besserung eingetreten. „Selbstzufriedenheit“ habe man bei Spielern nach Unterschreiben des ersten Profivertrags ausgemacht. Ein Neuanfang sei für alle Seiten sinnig gewesen.

Konsequenz aus den Rückschlägen in der Nachwuchsarbeit: Man will weniger, aber noch talentiertere Spieler in den Nachwuchs holen, bei denen man noch mehr darauf guckt, dass sie klar im Kopf und teamfähig sind, sich also für den Mannschaftserfolg unterordnen können. Wobei man natürlich auch einwenden könnte, dass bestimmte Effekte der Persönlichkeitsentwicklung ja erst der Zeit in einem professionellen Nachwuchsleistungszentrum geschuldet sein dürften. Aber man wird sehen, wie sich die derzeit eher unbefriedigende Nachwuchsarbeit (zumindest wenn man Aufwand und Ertrag ins Verhältnis setzt) nach der Abmeldung der U23 weiterentwickeln wird.

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Presse 23.03.2017

Timo Werner gestern mit seinem Debüt im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Schöne Sache für ihn, schöne Anerkennung auch letztlich für den Mannschaftserfolg von RB Leipzig in dieser Saison.

Die Aufgabe gegen England war für Werner allerdings eine höchst undankbare. Denn gegen die Schränke in der englischen Defensivreihe war es unheimlich schwer. Zumal kaum Bälle gespielt wurden, bei denen Werner seine Geschwindigkeit hätte ausspielen können, auch wenn der Stürmer immer mal wieder per Handzeichen anzeigte, wo er den Ball gern hingespielt gehabt hätte. So blieb es bei einem unauffälligen Debüt, das nach 77 Minuten und mit ein paar Pfiffen zur Auswechslung endete. Die auffälligsten Szenen hatte Werner im Spiel gegen den Ball. So brachte Werner bspw. Gästekeeper Joe Hart in der ersten Halbzeit einmal erheblich in Verlegenheit.

Mehr Nationalmannschaft mit Timo Werner gibt es erstmal nicht. Denn wegen muskulärer Probleme wird Werner in Aserbaidschan am Sonntag nicht auflaufen. Noch heute soll er nach Leipzig zurückkehren. Der Verein erklärt inzwischen, dass sich Werner einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Gegen Darmstadt wird er wohl mindestens ausfallen. Das denkbar hässlichste Ende dieses Länderspielausflugs. Und dann eben auch die Kehrseite der Medaille. Mehr Erfolg, mehr individuelle Wertschätzung, mehr Spiele, mehr Verletzungsgefahr.

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Presse 22.03.2017

Gestern ein paar Stunden damit verbracht, mich mit Bilanzierungen zu beschäftigen, um die Jahresbilanz der RB Leipzig GmbH von 2015 ein bisschen besser zu verstehen. Hilfreich auch Gedankenanregungen und ausführliche Anmerkungen hier im Blog in den Kommentaren (http://rotebrauseblogger.de/2017/03/21/presse-21-03-2017/#comment-14564) oder bei Twitter (https://twitter.com/rotebrauseblog/status/844215766497091584). Nicht dass ich das Themenfeld nun buchhalterisch komplett durchdringen würde, aber zumindest habe ich nun eine Idee von dem, was da warum bilanziert wurde.

Interessant, und auch das war ein Hinweis bei Twitter (https://twitter.com/hellojed/status/844154747112296450), dass die Jahresbilanz von RB Leipzig für das Jahr 2015 quasi identisch mit der des 1.FC Köln aus der Saison 2014/2015 war (in Köln wird nach Spieljahr bilanziert, in Leipzig nach Kalenderjahr). Das war damals die erste Saison der Kölner nach dem Wiederaufstieg. Wie RB hatte man dabei ungefähre Personalkosten von 30 Millionen Euro.

Die Vergleichbarkeit ist schwierig, weil der Posten pauschal verbucht ist und unklar bleibt, was für Angestellte welche Kosten verursachen. Tendenziell ist es aber schon interessant, weil ich zumindest bisher davon ausging, dass 30 Millionen bei einem Bundesligisten wie Köln allein für den Profikader draufgehen. Scheint (zumindest für die vorletzte Saison) aber nicht so zu sein, weil in den Personalausgaben alle Angestellten drin sind. Ohne jetzt alle Bilanzen von Bundesligisten mit ausgegliederten Spiel-Kapitalgesellschaften angeguckt zu haben, bleibt nur noch der Verweis auf Werder, die 2014/2015 Personalkosten von 48 Millionen Euro hatten.

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Presse 21.03.2017

Die Mitteldeutsche Zeitung mit den Zahlen aus der Jahresbilanz der RB Leipzig GmbH von 2015, die jetzt öffentlich gemacht werden musste, weil dies Vorschrift seitens des Gesetzgebers ist. 80 Millionen Euro Etat für das Kalenderjahr 2015. Insgesamt 36 Millionen Euro Ausgaben für Personal und Gehälter. Wobei das dann Ausgaben für alle Mitarbeiter von Geschäftsstelle über die Profis bis in den Nachwuchsbereich (U23 bis U16 gehören zur GmbH) sein müssten. Der Gehaltsetat der Profimannschaft dürfte deutlich drunter liegen. Für die Saison 2015/2016 wurde der mal auf 20 Millionen Euro geschätzt.

Interessantestes Detail, dass Red Bull die Transfers (zumindest bis Ende 2015) offenbar über Darlehen finanziert hat. Also RB Leipzig bei Red Bull Ende 2015 mit über 50 Millionen Euro in der Kreide stand. Professor Zülch von der Handeshochschule glaubt, dass Red Bull damit Vermögenswerte schützen will für den Fall, dass mit dem Verein etwas schief geht. Vermögenstechnisch sind die Darlehen durch die Transferwerte der Spieler ungefähr abgesichert, könnten also durch Spielerverkäufe bedient werden.

Heißt aber insgesamt, dass der Verein bzw. die GmbH Ende 2015 alles in allem knapp 60 Millionen Euro Schulden in der Bilanz stehen hatte. Da es größtenteils Schulden bei Red Bull sind, stehen die natürlich erst mal nur auf dem Papier und werden vermutlich einfach nur durch immer neue Darlehen und Darlehenslaufzeiten ausgelöst (schon Ende 2015 waren kaum Darlehen mit kurzen Laufzeiten dabei). Aber gesund klingt anders. Zumal wenn man bedenkt, dass die UEFA mit ihrem Financial Fairplay auf nachhaltiges Arbeiten im Verein setzt. Auch Professor Zülch meint, dass RB die Einnahmeseite deutlich erhöhen müsse, wenn man bei der UEFA keine Probleme bekommen will (was nach dem Aufstieg durch TV-Gelder, Sponsoring und Ticketing natürlich sowieso passiert ist; andererseits stehen dem natürlich auch deutlich gestiegene Kosten gegenüber).

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Presse 20.03.2017

0:3-Niederlage in Bremen am Samstag. Etwas ernüchterndes Ergebnis. Eine gute erste RB-Halbzeit mit einigen Chancen, in der aber Werder mit deren einzigem Schuss aufs Tor in Führung ging. Eine zweite Halbzeit, die seitens RB lange sehr hilflos und schlecht war. Aufgrund des Spiels nach der Pause eine durchaus verdiente Niederlage, auch wenn das 0:3 deutlich schlimmer klingt, als es war. Und das RB-Experiment mit der Dreier- aka Fünferkette auf jeden Fall (noch) nicht als gescheitert angesehen werden kann.

Zlatko Junuzovic brachte Bremen nach einer reichlichen halben Stunde durch einen schönen Schuss aus 20 Metern überraschend in Führung. Florian Grillitsch baute die Führung nach einer Stunde durch einen ebenso schönen Schuss nach Standard aus. Florian Kainz machte in der Schlussminuten den Deckel auf das Spiel.

Für RB Leipzig war es die vierte Niederlage im neuten Spiel seit der Winterpause. Vier Siege und vier Niederlagen machen deutlich, dass die Mannschaft derzeit ein Durchschnittsteam der Bundesliga ist. Dank Leistungen bis zur Winterpause liegt man aber weiter auf Platz 2. Allerdings läuft es nun noch stärker auf einen Kampf zwischen Dortmund, Hoffenheim und Leipzig um die Plätze zwei bis vier hinaus. Bayern ist die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen.

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Presse 17.03.2017

Der nächste Bundesligaspieltag steht an. RB Leipzig reist zum SV Werder Bremen. Die Partie ist mit 41.500 Zuschauern ausverkauft. RB Leipzig hatte nur ein Kontingent von 2.000 Tickets abgerufen. Das wurde komplett verkauft.

Auf RB-Seiten fehlen weiterhin Lukas Klostermann und Yussuf Poulsen, die nach Verletzungen noch nicht soweit sind. Poulsen soll bis zum Darmstadt-Spiel nach der Länderspielpause wieder fit sein. Klostermann macht Fortschritte. Man hofft, dass er bald voll belastbar ist. Zudem fehlt auch Naby Keita gelbgesperrt. Weswegen man es bei ihm nach Kreislaufzusammenbruch auch langsam angehen lässt. Bisher trainierte er die Woche nur individuell.

Naheliegend wäre, wenn in Keitas Abwesenheit Demme und Ilsanker die Doppelsechs bilden würden. Dann bliebe eine freie Position in der Offensive neben Werner, Forsberg und Sabitzer. Selke wäre natürlich beim Auftritt beim Ex-Klub naheliegend. Burke, Kaiser und Palacios wären theoretisch denkbare Alternativen. Mal sehen, was Hasenhüttl draus macht und welchen Plan er verfolgt und ob er auch über andere Positionen (Schmitz) nachdenkt.

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Presse 16.03.2017

Willi Orban hat gestern bei RB Leipzig wie erwartet wieder mittrainiert. Auf Werder-Seite bangt man derweil um Max Kruse, den Oberschenkelprobleme plagen. Wäre für die Bremer durchaus ein bitterer Ausfall für das Spiel gegen RB am Samstag.

Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald im Weser Kurier über den Unterschied zwischen RB Leipzig und Werder Bremen. Man würde den Bremer Weg nie gegen den Leipziger Weg eintauschen und während es Werder immer geben wird, sei das bei RB Leipzig nicht sicher. Für das Spiel am Samstag erwartet er keine aufgeladene Atmosphäre. Spruchbänder könne er nicht ausschließen, diese würden aber am Einlass (so wie immer) kontrolliert. Wobei da auch immer mal eins durch die Lappen gehen kann.

Die LVZ gerüchtelt Yvon Mvogo zu RB Leipzig. Das tat die BILD vor zwei Wochen auch schon mal. Neben Leipzig soll Mainz Interesse an dem 22-Jährigen haben. Mvogo ist Stammkeeper bei den Young Boys Bern und durchlief alle Jahrgänge in der Schweizer Nachwuchsnationalmannschaft.

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Presse 15.03.2017

Werders Zlatko Junuzovic trinkt vor jedem Spiel Red Bull, findet es gut, was in Leipzig gemacht wird, aber schade, dass Davie Selke so viel auf der Bank sitzen muss und glaubt an eine Siegchance am Samstag mit Werder gegen RB. Ob er selbst mitspielen kann, ist allerdings noch unklar.

Die Werder-Führung setzt in der Kreiszeitung auf einen freundlichen Empfang von RB Leipzig in Bremen und wird mit der Führung der Leipziger vor dem Spiel essen gehen. Zudem hofft man, dass auch die Fans Grenzen nicht überschreiten. Diesbezüglich ist man auch ganz optimistisch, dass es über Sticheleien nicht hinausgeht.

Ralph Hasenhüttl macht sich ein bisschen lustig darüber, dass RB Leipzig nun entschlüsselt sei, sieht aber auch, dass man nicht mehr mit der Leichtigkeit spielt bzw. spielen kann, wie noch vor gar nicht allzu langer Zeit.

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Presse 14.03.2017

Davie Selke ist in LVZ, BILD und Weser Kurier (natürlich) unzufrieden mit seiner Situation, versucht aber auch Schuldzuweisungen zu vermeiden und sieht sich in der Pflicht, sich im Training zu zeigen. Natürlich würde er aber in Bremen gern spielen. Nach der Keita-Sperre ist neben Sabitzer, Forsberg und Werner in der Offensive zumindest ein Platz frei..

Der Kicker fragt sich, wie die Zukunft von Federico Palacios aussieht und ob er sich in den kommenden Wochen für ein weiteres Jahr im Profikader von RB Leipzig empfehlen kann oder ob für ihn nach der Abmeldung der U23 eher Schluss ist (Vertrag läuft allerdings noch bis 2018). Letztlich auch die Frage, was Palacios eigentlich will. Ohne U23 wäre er nicht da, wo er sich jetzt langsam hingearbeitet hat. Irgendwo in die Nähe des Profikaders. U23-Einsätze bekommt er nächste Saison aber auf jeden Fall nicht mehr. In die Saison gehen, mit dem Wissen, viel, viel Zeit auf der Tribüne zu verbringen (zumal der Sommer bei RB sicher nicht ohne Neuverpflichtungen vorübergehen wird)? Oder doch lieber woanders hingehen? Eine Frage, die sich angesichts fehlendem Unterbaus viele Spieler um die 20 künftig stellen werden, wenn sie auf RB Leipzig schauen.

Langsam geht es wieder auf die Länderspielpause zu. Und damit auch auf die Nationalmannschaftsnominierungen. Einen entsprechenden Überblick dann hier, wenn denn alle versammelt sind. Reisen werden sicherlich die üblichen Verdächtigen (bei Burke ist es schon sicher). Bei Timo Werner stellt sich dabei vor allem noch die Frage, ob ihn Jogi Löw am Freitag zur Nationalmannschaft einlädt.

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Presse 13.03.2017

RB Leipzig am Wochenende mit der 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg. Ganz schwache Viertelstunde zum Start mit der verdienten Führung durch den starken Mario Gomez. Anschließend ein ausgeglichenes Spiel, in dem RB Leipzig kaum offensive Lösungen findet und Wolfsburg die Konterchancen zu schlecht ausspielt. Sodass der Gast durchaus verdient die Punkte mitnimmt, auch wenn er es fast unnötig spannend macht.

In der Tabelle ändert sich für RB Leipzig wenig. Man ist weiterhin Zweiter mit sechs Punkten Vorsprung auf Dortmund und sieben auf Hoffenheim, die beide auch nicht gewinnen konnten. Der Vorsprung auf Platz 6 beträgt 14 Zähler. Zehn Spiele vor Schluss kann man also die Europa-League-Qualifikation schon mal als gesetzt annehmen.

Naby Keita gegen den VfL Wolfsburg mit der fünften gelben Karte, die er sich mit einer Grätsche, deutlich nachdem das Spiel schon unterbrochen war, mehr als verdient hat. Schlimmer allerdings, dass er eine Stunde nach dem Spiel noch im Stadion zusammenbrach. Kreislaufzusammenbruch. Tieferliegende Ursachen sind noch nicht bekannt. Im Moment geht man von einer schlichten Überlastung aus. Ist natürlich trotzdem durchaus erheblich beunruhigend, wenn ein Fußballer nach 90 kraftraubenden Minuten mal eben zusammensackt und eine Nacht im Krankenhaus verbringen muss.

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Presse 10.03.2017

Morgen dann also der 24. Spieltag in der Bundesliga. Leipzig gegen Wolfsburg. 2. gegen 15. Auf dem Papier eine klare Sache. Aber in der Praxis schwieriger. Wolfsburg hat das fußballerische Potenzial eines Top6-Teams der Bundesliga. Und mit Andries Jonker hat man einen neuen Trainer, sodass man noch nicht weiß, ob der dieses Potenzial im Gegensatz zu seinen Vorgängern aus dem Team nicht auch herauskitzeln kann. Rein von den fußballerischen Voraussetzungen beider Mannschaften könnte die Begegnung auch als Topspiel durchgehen. Mal sehen, wohin sich der VfL in seiner ersten kompletten Trainingswoche unter Jonker hinentwickelt hat.

Bei RB Leipzig werden Yussuf Poulsen, Lukas Klostermann (beide verletzt) und Stefan Ilsanker (gesperrt) ausfallen. Ansonsten können alle mitwirken. Wer Ilsanker ersetzen wird, ist noch unklar. Khedira als 1:1-Lösung oder Kaiser (als Zehner, sodass Keita auf die Sechs geht) oder Burke (als Zehner, sodass Keita auf die Sechs geht) stehen als Optionen bereit. Davie Selke scheint erst mal weiter außen vor zu sein.

Auf Wolfsburger Seite wird Diego Benaglio fehlen, sodass Koen Casteels (hatte im Hinspiel einen Elfmeter verursacht) weiterhin im Tor steht. Ansonsten hat man kaum Personalprobleme, weil die wichtigsten Spieler bis auf den verletzten Jeffrey Bruma (wieder) dabei sind. Josuha Guilavogui, Paul Seguin und Christian Träsch sind wieder im Training. Inwieweit sie auch in Leipzig zum Zug kommen, muss man sehen. Bei Luiz Gustavo und Ricardo Rodriguez besteht entgegen zwischenzeitlicher Bedenken keine akute Gefahr, dass sie ausfallen könnten.

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Presse 09.03.2017

Naby Keita wird für das Spiel gegen Wolfsburg am Samstag fit sein. So der Kicker. Seine Verletzung am Fuß ist auch nach eingehender Untersuchung ’nur‘ eine Prellung. Dafür fiel Benno Schmitz gestern erkrankt aus. Mal sehen, wie es für ihn in der Spieltagsvorbereitung weitergeht.

Gute Nachrichten von Lukas Klostermann. Laut BILD wird heute in einem Belastungstest bei seinem OP-Arzt geprüft, ob der Außenverteidiger schon wieder bereit ist für das Mannschaftstraining. Wenn alles gut geht, könnte es schon nächste Woche so weit sein, dass er mit den Kollegen trainiert. Wann er wieder fit ist für die Bundesliga, ist aber noch unklar. Wird auch davon abhängen, wie das Knie auf die Trainingsbelastungen reagiert. Vorsichtig optimistisch darf man sein, dass man Klostermann diese Saison noch mal auf dem Spielfeld sieht. Rückschläge sind nach einem Kreuzbandriss allerdings auch nie ausgeschlossen.

Rani Khedira will im Kicker noch abwarten, ob er die Möglichkeit einer Vertragsverlängerung in Leipzig über den Sommer hinaus in Betracht zieht. Weiterhin geht es ihm darum, regelmäßige Spielzeiten zu bekommen. Seit der Winterpause sehe es diesbezüglich besser aus, aber erstmal wolle er abwarten. Vielleicht ist das Spiel gegen Wolfsburg für ihn ein guter Fingerzeig. Nach Ilsankers Sperre wäre Khedira der Kandidat für einen 1:1-Wechsel. Sitzt er trotzdem auf der Bank, wäre sein frisch gewonnenes Vertrauen, dass er in Leipzig mehr Spielzeiten kriegen kann als in der Hinrunde, wohl gleich wieder zu Teilen dahin.

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Presse 08.03.2017

Gestern bei RB Leipzig das erste Training der Woche nach zwei freien Tagen. Naby Keita trainierte nach seiner leichten Fußprellung, zugezogen in Augsburg, individuell. Morgen soll er wieder ins Training einsteigen, wenn alles gut läuft (die LVZ ist der Meinung, es läuft alles gut). Ansonsten sind alle dabei. In der Trainingswoche geht es auch darum, einen Ersatz für den gesperrten Stefan Ilsanker zu finden. Keita zusammen mit Demme auf der Sechs und wieder mit zwei Stürmern? Oder doch Khedira als positionsgetreuer Ersatz für Ilsanker? Man wird sehen.

Der Mirror meint, dass Liverpool nicht auf die Gehaltsforderungen (reichlich 4 Millionen Euro) von Emre Can eingehen will und man deswegen bei der Verlängerung des bisher bis 2018 laufenden Kontrakts noch nicht weitergekommen sei. Deswegen wirft man mal eben drei deutsche Klubs in die Verlosung. Nämlich Leverkusen, Hoffenheim und Leipzig. Motto: sind drei Klubs, die ihr Geld gern aus dem Fenster schmeißen. Sagt eigentlich genug über die Qualität des Gerüchts aus, bei dem noch nicht mal behauptet wird, dass man wüsste, dass die Vereine auch tatsächlich Interesse an Can haben. Auch wenn Emre Can mit 23 Jahren und als Defensivallrounder und als deutscher Nationalspieler prinzipiell für einen Verein wie RB Leipzig beim möglichen Schritt in europäische Wettbewerbe natürlich interessant wäre.

‚This is Anfield‘ überlegt schon mal (auf englisch), wie gut Naby Keita ins Mittelfeld des FC Liverpool (eines der Gerüchte, die es um Keita gibt) passen würde. Bleiben hoffentlich kurzfristig rein theoretische Erwägungen. Ein, zwei weitere Jahre würde man Keita schon gern noch in Leipzig sehen.

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Presse 07.03.2017

Die LVZ vermeldet einen neuen Geschäftsführer bei RB Leipzig. Matthias Reichwald soll den Posten ab Mai übernehmen und dann neben Oliver Mintzlaff der zweite Geschäftsführer sein. Reichwald wäre vornehmlich der Verantwortliche für die Administration aka Tagesarbeit. Mintzlaff wäre eher Stratege und Vereinsvorantreiber. Beide kennen sich laut LVZ von früherer Arbeit bei Puma. Zuletzt war Reichwald bei einem Schuhhersteller tätig. Also eher der angekündigte Mann aus der Wirtschaft als eine Lösung aus dem Fußball.

Die Führungsstruktur der GmbH sollte damit wieder komplett sein. Mintzlaff und Reichwald als die beiden Geschäftsführer (vor einem Jahr waren Ulrich Wolter und Frank Zimmermann als Geschäftsführer ausgeschieden). Florian Scholz leitet in der GmbH die Kommunikation, Ulrich Wolter alles was mit Spielbetrieb zu tun hat, Michael Drotleff den Marketing-Sales-Bereich und Florian Hopp die Finanzen.

Die Mitteldeutsche Zeitung vermeldet, dass es mit der Beantwortung der Bauvoranfrage für die Red Bull Arena seitens der Stadt Leipzig noch dauert. Mittels der Bauvoranfrage wird geprüft, ob ein Ausbau des Stadions auf 57.000 Zuschauer überhaupt möglich ist (auch in Bezug auf das ganze Stadion-Drumherum). Zwei bis drei Wochen länger als geplant soll es noch dauern. Ende Februar war mal als Termin avisiert. Legen wir noch ein bisschen Puffer drauf, sind wir bei Ende März. Bei RB zeigt man sich vergleichsweise entspannt, auch wenn man es gern hätte, dass die Stadt Entscheidungen auf ähnlich kurzen Wegen treffen kann wie man selbst.

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Presse 06.03.2017

Allerlei Nachklapp zum 2:2 von RB Leipzig beim FC Augsburg. Ein etwas unglückliches Unentschieden für RB Leipzig. Zwei Gegentore aus dem Nichts (ein Sonntagsschuss, ein Konter). Offensiv ein paar Gelegenheiten liegen gelassen. Gerade nach dem 2:1 hatte RB das Spiel komplett unter Kontrolle. In der Schlussviertelstunde hatte man bei ein paar Umschaltsituationen allerdings auch Glück, nicht noch den Gegentreffer zum 2:3 zu kassieren.

Konstantinos Stafylidis hatte die Gastgeber nach knapp 20 Minuten mit links aus reichlich 25 Metern in Führung gebracht. Natürlich Timo Werner glich ein paar Minuten später mit dem 14. Saisontor aus. Marvin Compper köpfte nach der Pause nach einer Ecke zur Führung ein. Ausgerechnet Innenverteidiger (!) Martin Hinteregger erzielte nach Konter (!!) den Augsgleich.

Stefan Ilsanker kassierte in Augsburg seine fünfte gelbe Karte. Fehlt also damit im Spiel gegen Wolfsburg am kommenden Wochenende. Diego Demme absolvierte derweil in Augsburg sein 100. Pflichtspiel für RB Leipzig.

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Presse 02.03.2017

Morgen Abend das Auswärtsspiel von RB Leipzig beim FC Augsburg. Neben Yussuf Poulsen und Lukas Klostermann wird auch Oliver Burke nach Muskelproblemen im Oberschenkel definitiv ausfallen. Gegenüber dem Köln-Spiel sind in der Formation von RB Leipzig keine Änderungen zu erwarten. Lediglich die Frage, in welcher taktischen Formation man aufläuft, wäre noch zu klären.

Auf Augsburger Seite werden Daniel Baier und Jonathan Schmid ausfallen. Dazu kommen die Langzeitverletzten Caiuby und Jan-Ingwer Callsen-Bracker. Dafür könnte Jeffrey Gouweleeuw wieder in die Innenverteidigung zurückkehren. Ob Georg Teigl im Kader oder gar auf dem Platz steht, ist noch unklar. Zuletzt in Darmstadt fehlte er aus taktischen Gründen komplett im Kader.

In Augsburg treffen der 13. und der 2. der Bundesliga aufeinander. Augsburg hat sich unter Manuel Baum zu einem taktisch recht flexiblen Team entwickelt, das auch versucht, selber aktiv Fußball zu spielen. Zuletzt in Darmstadt lag der Fokus dann aber doch auf der Defensive. Könnte sein, dass dem gegen Leipzig auch eher so sein wird. Wobei nicht zu erwarten ist, dass sie passiv verteidigen.

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Presse 01.03.2017

Weiter Bewegung rund um die künftige Besetzung der Torhüterposition bei RB Leipzig. BILD bringt heute mit Bernd Leno wieder mal eine große Lösung, also eine Nummer 1 ins Gespräch. Der würde aber mal eben 25 Millionen Euro kosten und auch Transfermöglichkeiten auf anderen Positionen einschränken. Zudem würde sich dann die Frage stellen, ob Peter Gulacsi weiterhin freiwillig die Nummer 2 bleibt. Bisher war er immer mit der klaren Idee, Nummer 1 zu sein, aufgetreten.

Alternativ wäre auch die Verpflichtung eines weiteren Talents möglich. Yvon Mvogo wird hier von der BILD genannt. 22 Jahre. Stammkeeper bei den Young Boys Bern. Schweizer Nachwuchsnationaltorwart. Also eine ähnliche Lösung wie Marius Müller letzten Sommer.

Vorstellbar sowieso, dass wegen fehlender U23 RB Leipzig kommende Saison vier Keeper im Profikader hat. Kommt Leno nicht, dann könnte das auf so etwas wie Gulacsi, Müller, Mvogo, Köhn (schon fixer Neuzugang) hinauslaufen. Kommt Leno, dann wäre auch so etwas wie Leno, Müller, Coltorti, Köhn denkbar. Kann ja jeder selbst ein bisschen spinnen, wie das je nach Neuzugangswünschen aussehen könnte.

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Presse 28.02.2017

Die Sky-Quoten für den letzten Spieltag gibt es bei meedia. 70.000 entschieden sich für das Einzelspiel Leipzig gegen Köln. Klingt erstmal wenig, wenn die Nummer 4 und 5 in der Sky-Zuschauergunst aufeinandertreffen. Ist aber ordentlich, wenn parallel die Zuschauermagneten Bayern und Dortmund antreten und den Großteil des Zuschauerinteresses auf sich vereinen.

Timo Werner und der Umgang mit ihm beschäftigt auch noch hier und dort.

BILD berichtet, dass Ralf Rangnick nun mit Sohn Kevin zusammenlebt. Der studiert berufsbegleitend Sportmanagement und arbeitet bei RB Leipzig im Eventbereich und im Scouting mit.

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