Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Pickepackevolles Jahr

Nein, die Auszeit letzte Woche war kein Versuch, den Bloggeburtstag möglichst zu vermeiden. Dafür ist der Blog hier noch zu jung. Es war aber auch kein Versuch, die Feierlichkeiten ganz extrem werden zu lassen. Dafür ist der Blog hier zu, äh irgendwas.

Wie auch immer, am 24.02.2017 jährte sich die Geburt dieser kleinen Online-Präsenz bereits zum siebten Mal. Grundschulalter sozusagen. Sieben Jahre mit vielen Geschichten und Fakten rund um den einzig wahren RasenBallsport.

448 Beiträge sind im siebten Blogjahr entstanden. 1.191 Kommentare fanden sich darunter insgesamt ein. Ein paar Beiträge weniger als im Jahr zuvor. Dafür ein paar Kommentare mehr. Eine Entwicklung, die vielleicht auch durch die Bundesliga und den gesteigerten Diskussionsbedarf begünstigt wurde.

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Frohe Weihnachten

Das siebte Weihnachtsfest, seitdem es diesen Blog gibt, steht an. Ein Traditionsfest sozusagen. Gefeiert wird erstmals in der Erstklassigkeit. Die Erstklassigkeit zu prognostizieren, war vor einem Jahr nicht ganz so gewagt. Platz 2 in der Bundesliga zum Jahreswechsel 2016/2017 vorhersehen? Nun ja, jeder hat mal verrückte Ideen.

Entsprechend muss das Fußballjahr rein sportlich außergewöhnlich gewesen sein. Die manchmal und vor allem in den Auswärtsspielen etwas mühselige Rückrunde 2015/2016, die dann doch noch nach einem kleinen Schneckenrennen am Ende im Aufstieg mündete. Der Trainerwechsel hin zu Ralph Hasenhüttel, der sich in vielerlei Hinsicht als Volltreffer erwiesen hat. Und zwischenzeitlich acht (8!) Siege in der Bundesliga am Stück. Unglaubliche Zeit.

Mal sehen, wie unglaublich das Jahr 2017 sein wird. Mitschreiben werde ich die Geschichten auch dann wieder. Bis zum Sommer geht es hier im Blog in jedem Fall weiter in gewohntem Rahmen und Umfang. Zusätzlich laufen die Dinge ja auch drüben bei rblive.de, wo ich die Woche über zu Teilen mitschreibe. Und wo der Fokus manchmal noch ein wenig ein anderer ist als hier im Blog. Wie es dann nächste Saison weitergeht, wird man sehen. Im Moment spricht nichts dagegen, dass dieser Blog auch nach dem Sommer derselbe sein wird wie jetzt.

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Zwischen Nürnberg, Bremen und Felsenkeller

Knapp vier Monate ist es nun her, dass ich eine Nachricht der Deutschen Akademie für Fußballkultur erhielt. Die Akademie vergibt jährlich einen Fanpreis. Vom Fangesang über das Fanzine und die Choreo bis hin zu Comics oder Hörspielen wurden in den letzten Jahren schon einige Preise vergeben. Diesmal entschied man sich dafür, den besten deutschsprachigen Fußballblog zu prämieren.

Dafür nominierte man eine bunte Mischung aus 24 Blogs, zu denen ich, so sagte es mir die Nachricht der Akademie, dank Klaas Resse, der einen Hälfte von Collinas Erben, als Juror, der mich nominierte, gehören durfte. Aus den 24 nominierten Blogs wurden später noch mal elf ausgewählt, die in die (zahlentechnisch fußballtypische) Endrunde einzogen.

Auch hier durfte ich zum ziemlich illustren, aber auch bunten Kreis an Kandidaten zählen. Eine Bauchstreicheleinheit der besonderen Sorte. Wobei solche Auswahlen natürlich auch immer hochgradig subjektiv sind. Sodass solch tolle Orte im Internet wie der von Heinz Kamke rund um den VfB Stuttgart oder dem Königsblog rund um Schalke 04 oder dem Übersteiger rund um St. Pauli noch nicht mal vertreten sind.

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Support-your-local-rotebrauseblogger-Schallplatte

Seit 2010 gibt es diese kleine Blogpräsenz nun schon. Mit der Spielzeit 2016/2017 geht es in das siebte Jahr, in dem ich den RasenBallsport in all seinen Facetten und diskursiven Wirren verfolge und nach bestem Wissen und Gewissen mit Empathie aufarbeite und analysiere. Ab und zu versucht mich mal jemand zu fragen, ob das nach so einer langen Zeit nicht langweilig werden würde. Eine Frage, auf die ich zu leicht verrücktem Kichern eine gleichbleibend abschlägige Antwort formuliere.

Langweilig ist es tatsächlich nie geworden, was nicht nur an den fußballerischen Dingen liegt, sondern auch daran, dass rund um den Verein immer irgendwas los ist, zu dem man sich in einer bunten Mischung aus Beschreibung, (statistischer und nicht-statistischer) Analyse und Meinung äußern kann. Vorberichte und Spielberichte sind der Kernbereich des Bloggens, zu dem Dinge der Tagesaktualität hinzukommen. Spielerstatistiken, Äußerungen von Verantwortlichen von RB oder anderen Vereinen, allgemeine Fragen der Entwicklung des Fußballs, Beobachtungen aller Art und vieles mehr.

Dazu kommen die unter der Woche täglichen Presseupdates, die im Schnelldurchlauf die Dinge der letzten 24 Stunden rund um RB Leipzig aufgreifen und an vielen Stellen auch einordnend kommentieren. Angenehme Nebenprojekte (zumindest in Bezug auf ihre Häufigkeit) bleiben der Podcast Champagner statt Bier und das (etwas eingeschlafene) Videoprojekt Bis Dose leer.

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La Bundesliga et moi

Die Bundesliga, dieses ferne Wesen. Handgeschätzte 60 Minuten habe ich in der abgelaufenen Saison aus der obersten deutschen Spielklasse in Form von Zorniger-Fußball in bewegten Bildern gesehen. Und in den Jahren davor waren es nicht wesentlich mehr. Mag also nicht sehr verwundern, dass sich diese neue Liga aus meiner Sicht immer noch seltsam fern anfühlt.

Letztmalig persönlich in Kontakt war ich mit einer ersten Liga in den späten 80ern bis ins Jahr 1991 hinein. Damals noch mit Energie Cottbus in der DDR-Oberliga. Es folgte der Absturz in die Drittklassigkeit und das Beobachten vieler spannender Spiele gegen den SC Gatow, Hertha Zehlendorf, Union und ähnliche Berliner Stadtteilvereine.

Irgendwann Mitte bis Ende der 90er verlor sich die Fußballbegeisterung ein wenig in den Irrungen und Wirrungen persönlicher Lebensentwürfe. Der Aufstieg von Energie Cottbus in die 2. Bundesliga 1997 stellte so etwas wie den vorläufigen Endpunkt dar, während es in der Bundesliga (der Erinnerung nach) schon ein Jahr früher mit der live beim Auswärtsspiel bei 1860 verfolgten Meisterschaft von Borussia Dortmund ein Ende hatte. Zu einer Zeit, als man für ein solches Spiel im Vorfeld noch ohne größere Mühen an Karten kommen konnte.

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Die glorreichen Sieben minus Eins

Mal wieder den Bloggeburtstag vergessen. Nummer 6 wäre es vor genau einer Woche gewesen. Aber ganz im Duktus des modernen Fußballs gibt es ja sowieso nichts zu feiern, bevor nicht die Ziele erreicht sind (was auch immer da für Ziele sind).

Im Fußball hat man ja manchmal den Eindruck, dass gar nicht mehr gefeiert werden kann und das Ende eines Spiels (und sei es noch so wichtig) immer identisch ist mit der Vorbereitung auf das nächste. Mit Blogbeiträgen ist das so ähnlich..

Auf diese Art entstanden im sechsten Jahr der Blogexistenz 491 Beiträge aller Art rund um die tagesaktuellen, vor allem spieltagsbezogenen Dinge bei RB Leipzig, aber auch auf abstrakterer Ebene rund um strukturelle Dinge des Fußballs und des Umgangs mit RB Leipzig. Insgesamt 1013 Kommentare trudelten zu den Beiträgen ein. Das sind eine Handvoll weniger als noch im Jahr zuvor.

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Auf ein Neues

Ein paar Tage des Jahres 2016 sind schon ins Land gegangen. Zumindest auf schreibender Ebene ist es hier im Blog bisher ruhig geblieben. Die frühe Januar-Aufregung um einen möglichen Forsberg-Transfer, der sowieso von vornherein (zumindest im Winter) extrem unwahrscheinlich bis unmöglich war, ging so an der geneigten Leserschaft bisher vorbei.

Die Fragen der nächsten Wochen werden sich natürlich auch weiterhin um Transfergerüchte und Co drehen. Selbst wenn man vereinsseits bisher Transfers eher ausgeschlossen hat, bleibt es auch dabei, dass man rund um RB Leipzig auf Abgangs- und auf Neuzugangsseite nie irgendwas ausschließen sollte. Zumal der Schritt in die Bundesliga in Planung ist und jeder, der jetzt schon kommt, nicht erst im Sommer kommen müsste. Selbst Jugendspieler, die im Winter dauerhaft in den Profikader aufrücken, sollte man nicht per se ausschließen.

Eher mittelfristig entschieden wird die Frage, ob der Aufstieg von RB Leipzig gelingt oder nicht. In einem ähnlichen Zeitrahmen dürfte auch die Entscheidung für einen Rangnick-Nachfolger auf dem Trainerstuhl fallen, die wohl in den nächsten Wochen immer wieder sehr viel mediale Aufmerksamkeit kriegen wird.

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Frohe Weihnachten

Das sechste Weihnachtsfest seitdem es diesen Blog gibt steht an. Alexander Zorniger hat es nicht geschafft, seinen vierten Tannenbaum von RB-Weihnachtsgeld zu kaufen. Ralf Rangnick hatte den längeren Hebel in seiner Hand und kommt irgendwo in der Sonne trotzdem ohne Weihnachtsbaum aus.

Ereignisreich war das Fußballjahr 2015 rund um den einzig wahren RasenBallsport vor allem zu Beginn, als eben die Zorniger-Trennung anstand. Seitdem ist es sportlicherseits vergleichsweise ruhig und beschaulich um den Verein, den dieses Jahr keine Lizendebatten begleiteten und für den auch kein Aufstieg anstand. Was rund um RB Leipzig nie heißt, dass es nicht regelmäßig irgendwelche Pseudo-Aufregerthemen gäbe. Und sei es, weil das Nichtbenutzen des RB-Logos auf irgendeiner Website plötzlich zum merkwürdigen Politikum wird.

Wie jedes Jahr darf man im Rückblick wieder ein wenig Staunen, was sich so alles entwickelt hat zwischen sportlicher Depression im Februar und bestem Zweitligateam 2015 im Dezember. Das Coltorti-Tor gegen Darmstadt, das 0:4 gegen Sandhausen, der Spielabbruch in Osnabrück oder das 4:2 gegen Duisburg. Es gab wieder viel Stoff zum Mitfiebern, Mitleiden, Mitdiskutieren und Mitjubeln. Geschichten, wie sie der Fußball nun mal schreibt und die wir so lieben.

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Nischeneuros

Mit RB Leipzig geht auch dieser Blog in eine neue Saison. Es wird die sechste komplette Spielzeit, die hoffentlich in gewohntem Umfang begleitet werden kann. Sprich, neben Spielvor- und Nachberichten und Pressekonferenztickern soll es die schon bekannte Mischung aus Analysen, Statistiken und Meinungen rund um all die Dinge, die bei RB Leipzig und in der zweiten Liga gerade und machmal auch darüber hinaus relevant sind, geben. Ergänzt durch (montags bis freitags) tägliche Presseupdates, den Champagner-statt-Bier-Podcast oder die Bis-Dose-leer-Videospielerei. Und vielleicht fällt mir ja im Saisonverlauf noch die eine oder andere Idee in die Arme.

Wie Ralf Rangnick bei seiner Trainerentscheidung geht auch dieser Blog All-in, um mal einen Begriff aus dem Poker zu benutzen, der bei der Bekanntgabe von Rangnicks Doppelrolle als Trainer und Sportdirektor die Runde machte. Denn die jährliche Abfrage und Debatte im Familienrat, wie es im Leben so weitergehen mag, ergab, dass eine weitere Zweitligasaison noch mitgetragen wird und es dann in gewohnter umfassender Form mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl nur bei einem Erstligaaufstieg weitergeht. Bei einem Nichtaufstieg würde der Blog sich dagegen zu einem tatsächlichen Hobby- und Freizeitprojekt eindampfen.

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Was der geneigte Besucher empfiehlt

Irgendwas knapp unter 1.500 Artikeln sind in den letzten reichlich 5 Jahren in diesem Blog erschienen. Von denen sich der allergrößte Anteil dem einzig wahren RasenBallsport widmete. Witzigerweise sind unter den 10 meistgelesenen Texten dieser Zeit aber gleich drei, die mit RB Leipzig nur am Rande oder gar nicht zu tun haben. Zwei dieser Texte drehen sich um typische hiesige Vereinsphänomene wie die Gründung von Inter Leipzig und die grün-weiße Spaltung in BSG und SGLL (falls sich noch jemand an letztere erinnert).

Der meistgelesene Text ist und bleibt die Mutter aller Auseinandersetzungen mit Argumenten rund um RB Leipzig und gegen RB Leipzig hier im Blog. Aufgehangen an einem tatsächlich lesenswerten, diskussionswürdigen und sachlich weitgehend zutreffenden 11Freunde-Text von Christoph Biermann, also aus Zeiten, bevor Philipp Köster seine seltsamen Fußballvolkskulturalisierungen in Anschlag gegen den RasenBallsport brachte und damit (aus der Außensicht) aus einer relvanten Auseinandersetzung einen persönlichen Befindlichkeitssport machte.

Der Rest sind klassische Aufregerthemen rund um Fußballvereine im Allgemeinen und der Konstruktion bei RB Leipzig geschuldete Aufgeregtheiten im Speziellen. Zu hohe Ticketpreise, Trainerwechsel, Drohkulissen des Geldgebers, Lizenzgemurmel. Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Gilt für Blogs auch nicht anders als für die großen, alteingesessenen Medienschaffenden.. Wie auch immer, vielleicht mag ja der eine oder andere noch mal ein wenig nachschmökern in den alten oder gar nicht mal so alten Beiträgen.

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High five

Gestern vor fünf Jahren war es, als diese kleine, aber feine Webpräsenz das Licht der Welt erblickte und sich fortan und von Jahr zu Jahr umfassender und tagesaktueller rund um RB Leipzig und allerlei Fußballrest drehte. Fünf Jahre mit bisher vier verschiedenen Ligen und zwei verschiedenen Pokalwettbewerben.

In diesem fünften Jahr rotebrauseblogger.de erschienen in 365 Tagen 273 Artikel. Dazu kamen 221 einordnende und kommentierende Artikel zu den Pressenews des Tages. Bisher fand man die Presseupdates auf einer eigenen Unterseite zu diesem Blog, seit Jahresanfang werden die entsprechenden Beiträge zusätzlich auch hier an der Blogoberfläche eingeordnet. Die Unterseite bleibt aber nichtsdestrotz mit ihrer eigenen Kategorisierung und ihrer Verschlagwortung bestehen und wird auch weiterhin aktualisiert.

Zu den 273 Artikeln aus dem vergangenen Jahr und den 33 Presseartikeln aus 2015 gab es ingesamt 1055 Kommentare. Was pro Beitrag knapp dreieinhalb Kommentare macht. Keine Ahnung, ob es eine wissenschaftlich fundierte Kommentar-Beitrag-Ratio gibt, anhand derer man die dreieinhalb Kommentare vergleichend einordnen könnte.

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Blogparade: Leipziger Lieblingsblogs

Alle Jahre im Januar erdreistet sich Adelina von leipzig-leben.de, die städtische Blogosphäre anlässlich ihres eigenen Bloggeburtstages mit einer Blog-Parade in Aufruhr zu versetzen. Das Prinzip ist denkbar einfach. Es werden einfach alle Bloggerinnen und Blogger dazu aufgerufen, zu einem gemeinsamen Thema einen wie auch immer gearteten Beitrag zu fabrizieren und die werden dann letztlich am Ausgangsort versammelt und als Gesamtkunstwerk präsentiert.

Vor zwei Jahren habe ich mich an der Parade zu Leipziger Lieblingsorten noch beteiligt. Die letztjährige Reise zu den Lieblingsmomenten aus 2013 habe ich (wenn ich mich recht erinnere aus Zeitgründen) ausgelassen. In diesem Jahr geht es um Leipziger Lieblingsblogs, was mich zuerst zu dem Dilemma bringt, dass meine Lesegewohnheiten inklusive Feedreader praktisch gar nicht lokalen Kriterien folgen. Sprich, in meiner Lesewelt passiert wenig Leipzigs an sich wegen.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich so einige Blogs und Blogger aus Leipzig bzw. mit Leipziger Hintergrund, denen ich auf dem einen oder anderen digitalen Wege gerne hinterherhechele. Mein erster Kontakt mit einem Leipziger Blogger dürfte vor vielen, vielen Jahren, also zu Zeiten als man selbst beim FC Sachsen Leipzig noch Aufstiege feierte, das Stolpern über den Chemieblogger gewesen sein. Der dummerweise schon seit geraumer Zeit georgraphisch gesehen kein Leipziger Blogger mehr ist, seinen Blog aber immerhin noch mit teils galligen Bemerkungen zum Leipziger Fußballdasein füllt.

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Frohe Weihnachten

Das fünfte Weihnachtsfest feiert dieser Blog hier nun schon. Auch schon das dritte Mal rund um RB Leipzig dabei sind Alexander Zorniger und Ralf Rangnick. Fast schon ein bisschen viel Kontinuität für einen Verein, der einst angetreten schien, die Leipziger Fußballtradition fortzuführen und dauerhaft mit viel Glamour vor allem an den Fronten jenseits des Fußballplatzes für allerlei Geschichten sorgen zu können. Und nun das. Das dritte Weihnachten mit denselben sportlich Verantwortlichen. Laaangweilig.

Im Ernst, das Jahr 2014 ist eines, das ziemlich viel Wirbel und allerlei Erlebnisse mit sich brachte. Sportlich führt die Reise von der Niederlage zum Jahresauftakt gegen Burghausen über den gegen Saarbrücken gesicherten Aufstieg bis hin in die zweite Liga und in den DFB-Pokal, in dem man zum ersten Mal überwintert. Was aber auch daran liegt, dass die dritte Runde erst im neuen Jahr ausgetragen wird.

Jenseits des Sportlichen bleibt sicherlich neben allerlei Diskurstrallala rund um Kommerz, Mitgliedermitbestimmung, Tradition und Co vor allem der Lizenzstreit in Erinnerung. Der sich vom Januar bis in den Mai zog und nicht immer sachlich korrekt aufgearbeitet wurde. Unvergessen dabei sicherlich auch das Mateschitz-Interview, in dem er mit dem Ausstieg bei RB drohte, falls dem Club die Lizenz verweigert werde.

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Stating the obvious

Ziemlich genau zwei Jahre ist es her, dass an dieser Stelle nach Herzenslust gebettelt wurde, ohne zu betteln. Sprich, der Versuch gewagt wurde, es den LeserInnen dieses Blogs schmackhaft zu machen, die Existenz der tagesaktuellen Berichterstattung rund um RB Leipzig auf längere Zeit durch finanzielle Unterstützung zu sichern.

Seitdem spielt RB Leipzig zwei Ligen weiter oben, aber das Thema des Blogsupports bleibt unverändert bestehen. Viele Menschen haben sich in den letzten zwei Jahren entschlossen, über die Supporterschaft im rotebrauseblock (bitte Erstbesuch über einen Desktoprechner) oder über Spenden (Button rechts in der Seitenleiste) oder über Flattr oder über die Nutzung von Affiliate-Angeboten wie Amazon (bei jedem Einkauf, der von den entsprechenden Affiliate-Bannern rechts hier in der Blog-Seitenleiste ausgeht, landen ein paar Prozente des Einkaufspreises bei mir) die Inhalte hier zu finanzieren.

Über jede einzelne Spende, jeden der aktuell circa 50 Supporter (und daraus resultierend diverse Livebekanntschaften und allerlei großartige Stunden), über jeden hereintröpfelnden Euro bin ich froh gewesen, manch Überweisung hat mich sprachlos gemacht. Wenn auch nicht so sprachlos, dass ich nicht weiterbetteln würde. Die Überweisung des Großlottogewinns war leider noch nicht dabei..

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Dieses war der vierte Streich…

Jahrestagtechnisch hinke ich dem Verein immer ein Stück hinterher. Der wurde ja bereits letztes Jahr vier. Der hiesige Blog schafft es erst heute auf dasselbe Alter. Vier Jahre mit Oberliga, Regionalliga und dritter Liga und immer wieder mit Statistiken und diversen Geschichten aus dem Diskursgrummeln rund um RB Leipzig von Fankultur bis 50+1.

Mit den meisten Sachen, die das Gesicht dieser tagesaktuellen Präsenz rund um RB Leipzig prägen bin ich zufrieden. Ein, zwei Dinge könnten anders laufen. Die eine oder andere Geschichte ist für die (nähere) Zukunft geplant. Auch Interviews würde ich eigentlich gern wieder öfter machen, allerdings steht da der Aufwand (zumindest bei den Erzählinterviews wie sie mir im Normalfall vorschweben) oft dagegen.

Vom Aufwand her immer größer geworden sind auch die im besten Fall wochentäglichen Presseupdates, die man auf der Unterpräsenz zum Blog oder über die Twitterbox rechts finden kann. Aber mir und – wenn mich die Wahrnehmung nicht täuscht – den geneigten LeserInnen sind sie ein liebgewonnener Begleiter geworden, um sich mit der täglichen Dosis RB Leipzig beschäftigen zu können, ohne aus jedem Artikel und jedem Zitat einen eigenen Blogbeitrag machen zu müssen. Trotzdem bleiben die Presseupdates immer etwas, was auch Überlastung oder zeitlichen Engpässen zum Opfer fallen kann.

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Frohe Weihnachten

Das erste Mal, dass mit Alexander Zorniger ein Trainer zweimal in Diensten von RB Leipzig Weihnachten feiern darf. Aber schon das vierte Mal, dass dieser Blog hier in die Weihnachtspause geht. Sportlich und blogbesuchertechnisch das erfolgreichste Jahr, an dem ich rund um RB Leipzig teilhaben durfte.

Sportlich war die Sasion derart erfolgreich und die Berichte hier entsprechend positiv, dass mir letztens die Frage begegnete, ob ich nicht zu kritiklos sei. Eine Frage, die man sicherlich mit Berechtigung stellen kann. Andererseits fällt es mir bei der Selbstbefragung tatsächlich schwer, besonders kritikwürdiges auszugraben (wenn einem nicht gerade ein Ticketpreisshitstorm begegnet). Während mir früher immer mal wieder was über die Leber lief und mich in Bezug auf Vereinsentscheidungen oder -kommunikation Unverständnis bei grundsätzlicher Empathie förmlich durchflutete, finde ich die sportlichen Wege und Entscheidungen, die in den letzten Monaten vollzogen wurden, allesamt nachvollziehbar und richtig. Der sportliche Erfolg hat aus dieser Präsenz hier also einen kleinen Jubelblog gemacht. Falls das jemand als Problem empfindet, bitte ich um die vertrauliche Zusendung von vereinsbezogenen Konfliktthemen, die unbedingt einer Aufarbeitung bedürfen.

Inhaltlich war 2013 für den Blog eher ein Jahr der Konsolidierung. Was unter Umständen auch mit dem Aufstieg in die dritte Liga und dem vielen neuen, das es zu entdecken galt, zu tun hatte. Einiges an Ideen, die liegen blieben, dafür umfangreiche Begleitung des Tagesgeschäfts. Direkt an der Oberfläche des Blogs, aber auch in den (soweit möglich) täglichen Presseupdates, die man seit diesem Jahr auch unter rotebrauseblogger.de/presse findet. Und sowieso vor allem via Twitter, aber auch Facebook und Google+.

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Support your local rotebrauseblogger

[Man kann rotebrauseblogger via Spende (Button links in der Seitenleiste bzw. mobil sehr weit unten im Fußbereich der Seite), Mitgliedschaft im rotebrauseblock (bitte Erstbesuch über einen Desktoprechner), Flattr (am Ende der Artikel) oder die Bestellung von Amazon-Artikeln (Suchbox rechts in der Seitenleiste bzw. mobil unter den Beiträgen) bzw. die Nutzung der anderen Affiliate-Angebote (falls gerade welche eingebunden wurden) unterstützen. Zudem besteht die Möglichkeit nach individuellem Wunsch auch per Dauerauftrag (bspw. monatliche Kleinstbeträge) bzw. Einzelüberweisung (bspw. Anteile an einem Lottogroßgewinn) Unterstützer zu werden. Entsprechende Daten auf Anfrage.]

Ziemlich genau 9 Monate ist es her, dass ich hier im Blog den rotebrauseblock ankündigte, eine Mischung aus Crowdfunding und Communitybuilding zur Finanzierung der tagesaktuellen Blog-Berichterstattung rund um RB Leipzig (plus x) und der (so gut es geht) täglichen Presseupdates unter rotebrauseblogger.de/presse. Die Idee war und ist, den geneigten LeserInnen, denen die hiesigen Inhalte etwas wert sind, die Chance zu geben, diese kleine Webpräsenz zu unterstützen, ohne sie um Spenden anbetteln zu müssen und ihnen gleichzeitig mit der Unterstützercommunity (bei Interesse) eine Möglichkeit zu geben, jenseits der Öffentlichkeit in einem eigenen Forum den Austausch suchen zu können (und natürlich für die ganz Verwegenen ihren Avatar auf der virtuellen Tribüne zu platzieren).

Klar, so ein Blog, in dem man sich analytisch-kritisch-empathisch mit dem liebsten Sportkind Fußball im Allgemeinen und dem allerliebsten Fußballkind RB Leipzig im Speziellen auseinandersetzt, ist natürlich erst mal ein großer Spaß, für den man die eine oder andere, durch den hohen Aufwand einer besseren Teilzeitstelle verursachte Entbehrung erst mal in Kauf nimmt. Trotzdem, jaja die böse kommerzielle Welt, braucht eine Beschäftigung, die den Umfang eines Hobbys schon lange sprengt, auch mindestens ein finanzielles Standbein (Online-Werbung ist es nebenbei gesagt nicht). Letztlich ist es so, wenn dieser Blog keine monetäre Basis hat, wird es ihn maximal noch als sporadisch genutztes Medium.

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Aller guten Dinge sind drei

Aus irgendeinem Grund ist mir in diesem Jahr der eigene Blog-Geburtstag durch die Lappen gegangen. Am Tag des schließlich ausgefallenen Lokalderbys, also am 24.02.2013 wäre es soweit gewesen, dass sich der Starttag dieser kleinen, aber feinen Webpräsenz, die sich dem einzig wahren RasenBallsport widmet und auf den Namen rotebrauseblogger.de hört, zum dritten Mal jährte.

In drei Jahren hat sich eine kleine kaum beachtete Netzspinnerei zu einer umfassenden Präsenz mit einer ausgeprägten inhaltlichen Identität entwickelt. Mit viel Meinung und einiger Analyse ist dies hier eine eigenständige Ergänzung zu den jenseits des Recherche- und Newsjournalismus gelegentlich leicht eindimensionalen Angeboten der lokalen Sportpresse geworden.

217 Artikel sind es in der Zeit zwischen zweiten und drittem Geburtstag geworden. Nach 262 in Jahr 1 und 232 in Jahr 2 lässt sich hier statistisch ein Abwärtstrend erkennen. Der wohl allerdings durch die Länge der Texte mehr als nur ausreichend ausgewogen wurde..

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OstDerby

Letzten Freitag bereits, just als RB Leipzig seinen Rückrundenstart mit einem 1:0-Sieg gegen die TSG Neustrelitz feierte, wurde auch ein anderes Ereignis gefeiert. Nämlich die Geburtsstunde eine Fußballmagazins namens OstDerby [broken Link], an dem als Autor mitzuwirken ich die Ehre habe. Wie der Name schon andeutet die Geburtsstunde eines Fußballmagazins vornehmlich aus dem Osten dieser Republik. Also jenes geographischen Raums, der in der Folge des wiedervereinten Fußballs auf ziemlich vielen Ebenen aus dem ganz großen Fokus geflogen ist.

Man merkt dies nicht nur im sportlichen, sondern auch im berichterstattenden Bereich. Wenn man sich die vielen Reihen und historischen Rückblicke zu 50 Jahre Bundesliga anschaut, dann ist der Fußballosten dort sportlich schlicht inexistent. Das mag auf den ersten Blick nicht erstaunen, da die Bundesliga ja im damals noch geteilten Deutschland, im westlichen Teil entstand. Es ist aber wiederum doch erstaunlich, bedenkt man, dass die Ostteams nun bereits seit 20 Jahren potenziell die Möglichkeit hätten, mit an der Bundesligageschichte zu schreiben. Was sie aus unterschiedlichen Gründen und abgesehen von kleineren Randbemerkungen nicht taten.

Die Nichtexistenz von Ostteams im großen Fußballdiskurs wird eigentlich meist nur dann kurz durchbrochen, wenn man wieder mal Tomislav Piplica mit seinem Kopfballeigentor für Energie Cottbus vorführt oder die Story erzählt, dass Cottbus als erstes Team mal mit einem Team ohne deutschen Spieler in der Startelf antrat oder irgendwas mit Gewalt zum Thema wird oder man die Entscheidungsdesaster nach der Wende im Ostfußball und die dabei agierenden Glücksritter unter die Lupe nimmt. Wobei letzteres eher selten ist. Insgesamt gilt aber, dass der Ostfußball meist nur als Freakshow vorkommt, um den man so schön konsequenzlos trauern und den man bedauern kann, dessen Herumdümpeln unterhalb der Bundesliga vermutlich aber nur Sky so richtig stört.

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Sportbloggerbeitrag des Jahres 2012 und Leipziger Blogparade

Über das Wochenende gibt es heute noch Lesestoff der besonderen Art. Zuerst einmal sei darauf hingewiesen, dass das nicht uninteressante Projekt einer Leipziger Blogparade zum Thema Lieblingsorte in Leipzig fast schon unheimliche 42 (wer Douglas Adams kennt, dürfte um die Besonderheit dieser Zahl wissen und wer ihn nicht kennt, hat etwas nachzuholen) Beiträge Leipziger Blogger zu Tage gefördert hat. Alles in liebevoller Kleinstarbeit gesammelt und kommentiert von der Paradeorganisatorin Adelina. Zu finden auf ihrem Blog unter dem Titel Lieblingsorte in Leipzig | 42 Liebeserklärungen. Die vielen Beiträge und die vielen Links auf ihre Seite dürften die Mühen wert gewesen sein (Man beachte auch die mit viel kreativem Aufwand und Spaß betriebene Video-Preisverleihung zu den Beiträgen. Sehr großartig.)

Auch viel Mühe steckt in den Beiträgen, die dankenswerterweise ein paar Einzelpersonen aus dem Sportbloggernetzwerk für die nun schon zum dritten Mal in Folge stattfindende Wahl zum Sportbloggerbeitrag des Jahres zusammengestellt haben. Wie immer konnte in der Auswahl nicht jeder der Blogs berücksichtigt werden, die es sicherlich auch verdient hätten, berücksichtigt zu werden (hier verweise ich auf die Blogroll rechts an der Seite für eine Entdeckungstour), aber auch aus dem Jahre 2012 wurde ein schöner Querschnitt interessanter und vielseitiger Beiträge aus verschiedenen Blogs gefunden, die sich anzuschauen sehr lohnt und die einen Eindruck vermitteln von den Qualitäten deutscher Sportblogs.

Wer einen Blick auf die Auswahl wirft, wird feststellen, dass auch ein Beitrag aus meiner Feder, nämlich eine Replik zu einem 11Freunde-Text über RB Leipzig, den Weg in die 11er-Auswahl gefunden hat. Eine Tatsache, der ich nicht ganz ohne Stolz ins Auge blicke. Dies soll aber kein Aufruf sein, diesen Beitrag nun in der Wahl künstlich zu pushen. Ganz im Gegenteil geht lediglich der Aufruf in die Welt, sich die zur Auswahl stehenden Texte nach Lust und Laune zu Gemüte zu führen und dann ganz frei von Vereinsbindung die persönlichen drei Favoriten auszuwählen. Denn das haben sich alle Beiträge mit der Arbeit, die in ihnen und den dahinter stehenden Blogs steckt, verdient. Nun denn, geht’s raus (bzw. bleibts lieber drin) und lassts euch von der versammelten Leipziger und Sport-Blogkultur verwöhnen.

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