Alle Beiträge von rotebrauseblogger

Presse 23.09.2015

Während die anderen Zweitligamannschaften sich gestern und heute durch den Spieltag mühen, sind RB Leipzig und der SC Freiburg erst morgen dran. Praktisch sicher ist bereits, dass Yussuf Poulsen auf Seiten von RB für das Topspiel des achten Spieltages ausfallen wird. Diego Demme war zu Wochenbeginn angeschlagen, kann aber wahrscheinlich die Partie mitbestreiten. Dazu kommen noch die Langzeitverletzten Boyd und Nukan. Auf Seiten des SC Freiburg fallen weiterhin Vincenzo Grifo, Lukas Kübler und Mats Möller Daehli aus.

Erneut Interviewzeit mit Terrence Boyd. Der via RB-Fans in einem Monat wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und zur Rückrunde voll angreifen will, die Spielphilosophie unter Rangnick in einem „guten Gleichgewicht“ empfindet, sich über zu geringe Einsatzzeiten bei den Profis trotz Konkurrenz noch keine Gedanken macht und zu seiner Positionierung gegen Legida steht. Im zweiten Teil des Interviews mit der Mitteldeutschen Zeitung geht es um ähnliche Themen und den Traum von der Bundesliga.

Urbanite hat Stefan Ilsanker im Interview, der die Spielphilosophie von RB Leipzig und „Mastermind“ Ralf Rangnick lobt, von Leipzig schwärmt und über Saisonziele spricht.

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Favoritenduell

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SC Freiburg (24.09.2015, 20.15 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Marcel Sabitzer. Ab 13 Uhr.] Als man vor der Saison die typischen Umfragen gemacht hat, wer wohl in der zweiten Liga die großen Favoriten sind, hatten fast alle den SC Freiburg und RB Leipzig ganz oben auf der Liste.

Die einen standen da, weil sie unter welchen Bedingungen auch immer nachgewiesen haben, dass sie immer eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen können und als Erstligaabsteiger durchaus auch über die Substanz verfügen, die vielen Abgänge aufzufangen. Die anderen, weil der enorme Zuwachs an Talent und individueller Qualität in der Sommerpause eine andere Einschätzung gar nicht möglich machte.

Während sich RB Leipzig noch ein bisschen schwer tut, der Favoritenrolle vollumfänglich gerecht zu werden, hat der SC Freiburg in den ersten sieben Spielen erst zweimal nicht gewonnen und nur einmal verloren und ist damit angesichts des Umbruchs im Team fast schon perfekt in die Saison gestartet. Bei vier Punkten Vorsprung auf RB kann man jedenfalls relativ entspannt nach Leipzig fahren und sich mit einem Sieg schon ein ordentliches Polster auf den als solchen ausgemachten Konkurrenten zulegen. Favoritenduell weiterlesen

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Presse 22.09.2015

Das Duell am Donnerstag zwischen RB Leipzig und dem SC Freiburg wirft langsam seine Schatten voraus. „Millionenduell“ titelt man bei der BILD, während der MDR den fußballabseitig nachdenkenden Christian Streich im Programm hat.

Dominik Kaiser erklärt im LVZ-Interview bezüglich einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrags, dass er „zuversichtlich“ sei, „dass wir zeitnah zusammenkommen“, macht sich über eine Niederlage gegen Freiburg keine Gedanken und sieht RB Leipzig spielerisch auf einem guten Weg mit Problemen beim Toreschießen.

Die Mitteldeutsche Zeitung mit einem Interview mit Terrence Boyd über die Begleiterscheinungen seiner Verletzung, die Schwierigkeiten, sich in der Reha allein und abseits der Mannschaft wieder heranzukämpfen und über seinen offenen Umgang mit Twitter und Social-Media-Aktivitäten.

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Was von Spieltag 7 bleibt

Beim Spitzenreiter VfL Bochum kann man nun endgültig eine Krise ausrufen. Erst bei der grauen Maus Sandhausen nur Unentschieden gespielt, nun auch gegen das mit Abstand schlechteste Team der zweiten Liga im Kalenderjahr 2015 auch nicht gewonnen. Es geht deutlich bergab für das Verbeek-Team und bis runter zu Platz 18 ist in den kommenden 27 Spielen sicherlich alle möglich.

Im Ernst gesprochen war das Spiel zwischen Bochum und Düsseldorf eines der intensivsten Spiele der Saison. Insgesamt 10 km reine Sprintstrecke legten beide Teams laut Datenanalyse zurück. Zum Vergleich: Bei Heidenheim gegen Leipzig waren es gerade mal 7,5 km. 10 km reines Sprinten. Nimmt man mal den Torhüter raus bleiben da pro Spieler immer noch 500 Meter reine Sprintstrecke bei im Schnitt ungefähr 11 km Gesamtlaufstrecke übrig. Irrsinn.

Der VfL Bochum hat es zudem geschafft, dass er auch im siebten Spiel dieselbe Startformation an den Start bringt. Was natürlich ein erhebliches Maß an Eingespieltheit mit sich bringt, aber auf Dauer auch für Unfrieden bei den Reservisten (wie zum Beispiel einen Thomas Eisfeld) sorgen kann. Wobei die Einwechsler bei bisher keinerlei Torbeteiligung nach ihren Einwechslungen auch noch nicht wirklich auf sich aufmerksam machen konnten. Der Spitzenreiter aus Bochum ist neben den Problemteams 1860, Karlsruhe und Paderborn das einzige Team der zweiten Liga, bei dem Einwechsler direkt noch überhaupt nicht an Toren beteiligt waren.

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Presse 21.09.2015

Drei Tage her ist es schon, das 1:1 zwischen dem 1.FC Heidenheim und RB Leipzig. Nach dem Wochenende nun die gesammelten Berichte zum Spiel, in dem die Gäste zwei Punkte verschenkten, weil sie trotz gutem Auftritt Richtung Tor zu uneffektiv waren.

Marcel Halstenberg hatte RB Leipzig völlig verdient vor der Pause in Führung gebracht. Ex-RB-Kapitän Daniel Frahn hatte nach einer reichlichen Stunde bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit dem Ex-Club per Elfmeter sein erstes Tor im Heidenheimer Trikot erzielt und damit bereits für den Endstand gesorgt. Die starke RB-Schlussoffensive führt trotz einiger Chancen nicht zum Erfolg.

Reichlich 12.000 Besucher, darunter etwa 400 aus Leipzig wollten die Partie zwischen Heidenheim und Leipzig sehen. Durch das Unentschieden verbleiben RB Leipzig und der 1.FC Heidenheim auf den Plätzen 4 und 5.

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2.Bundesliga: 1.FC Heidenheim vs. RB Leipzig 1:1

Siebter Spieltag in der zweiten Liga. Das Tabellenbild wird langsam klarer. Was dann immer auch bedeutet, dass klarer wird, wann man besonders dringend Punkte braucht, um seine Saisonziele nicht aus den Augen zu verlieren. Bedeutete für RB Leipzig, dass man aus Heidenheim drei Punkte mitnehmen wollte, um die vier bzw. fünf Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze nicht noch größer werden zu lassen oder im besten Fall zu verringern. Dass man sich in Heidenheim am Ende mit einem 1:1 begnügen musste, war diesbezüglich ein Rückschlag und wurde deswegen noch ärgerlicher, weil man die Partie über weite Strecken eigentlich dominiert hatte und sich für eine gute Auswärtsleistung nicht adäquat belohnte.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit den zurückkehrenden Stefan Ilsanker und Davie Selke. Ersterer hatte seine vereinsinterne Sperre abgesessen und durfte wie schon im letzten Auswärtsspiel in Berlin in der Innenverteidigung ran. Tim Sebastian fand dafür nicht mal einen Platz im 18er Kader. Zweiterer kam nach seiner Erholungspause nach Länderspielreise wieder zurück und verdrängte Vertragsverlängerer Yussuf Poulsen, blieb aber meist blass. Defensivallzwecktalent Lukas Klostermann rutschte zudem von der Innenverteidiger- auf die Rechtsverteidigerposition und spielte dort anstelle von Georg Teigl insgesamt solide, aber offensiv eher unauffällig.

Das ganze war dann auf dem Feld irgendwas zwischen einem 4-2-2-2 und einem 4-2-3-1. Je nachdem, ob Sabitzer eher einen zweiten Stürmer oder in der Reihe dahinter spielte. Soweit war das normal. Nicht ganz so normal, sondern eher untypisch war dagegen die Idee der Heidenheimer, die ihr sonst starkes Flügelspiel zugunsten der Konzentration auf das Zentrum aufgaben und den torgefährlichen Rechtsaußen Robert Leipertz auf der Bank ließen und Marc Schnatterer von links auf die zentrale Zehnerposition schoben, wo er einiges von seiner sonst üblichen Gefährlichkeit und seinem Einfluss auf das Spielgeschehen verlor. Hinter Schnatterer spielte dann eine Art kompakte Dreierreihe mit dem Sechser Griesbeck und den Achtern Theuerkauf und Titsch-Rivero.

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Presse 18.09.2015

Heute Abend 18.30 Uhr dann das Spiel von RB Leipzig gegen den 1.FC Heidenheim. Bei RB Leipzig sind keine neuen Verletzten zu Atinc Nukan und Terrence Boyd dazugekommen. Auf Seiten der Gastgeber ist Smail Morabit fraglich. Robert Strauß fällt weiter aus. Die letzte Woche verletzten Stamminnenverteidiger Mathias Wittek und Kevin Kraus können dagegen mitwirken.

Heidenheim sieht sich naturgemäß als Außenseiter und will aber trotzdem gewinnen. RB Leipzig sieht sich naturgemäß nicht als Außenseiter und will mal eine kleine Serie starten.

Heidenheim-Geschäftsführer Holger Sanwald in der Pressekonferenz vor dem Spiel (Video auf der Heidenheimer Homepage) mit ein paar interessanten Anmerkungen, in denen sich der schwierige Spagat ausdrückt, einerseits normale Beziehungen zu RB Leipzig als Ligakonkurrenten und andererseits ein gutes Verhältnis zu den eigenen Fans, die ein Problem mit RB Leipzig haben, haben zu wollen. Man habe dem Wunsch der Fans entsprochen, auf das RB-Logo im Spieltagsumfeld zu verzichten und habe sich im Gegenzug gewünscht, dass die Fans auf verunglimpfende Banner gegen RB Leipzig verzichten. Mal sehen, wie das dann vor Ort aussieht.

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7.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

So richtig spektakulär ging es auf Abgangsseite in der abgelaufenen Transferperiode vielleicht nicht zu. Einige gute Spieler verließen trotzdem die Liga. Besonders traf das natürlich die Absteiger aus der ersten Liga, die zusammen gleich 26 Spieler an anderer Vereine verloren, davon 12 an die Bundesliga. Bei entsprechenden Transfererlösen versteht sich, wenn man vor allem die Abgänge in Freiburg nimmt.

Von den Leistungsträgern der letztjährigen Zweitligasaison verließ auch eine Handvoll Spieler die Liga gen Bundesliga. Florian Niederlechner ganz vorn. Joshua Kimmich nicht zu vergessen und auch Spieler wie Philipp Max oder Dominique Heintz oder Philip Heise oder Niklas Stark oder Charlison Benschop oder Michael Gregoritsch oder Julian Weigl. Da ging ingesamt doch eine ganze Reihe an Qualität und spannendes Talent dahin. Zumindest aus Sicht des vorwiegenden Zweitligazuschauers.

Insgesamt 155 Spieler der aktuellen Zweitligisten verließen ihren Club in diesem Sommer und fanden einen neuen Club. Ob per Wechsel oder Leihe oder Rückkehr nach abgelaufener Leihe. Den größten Batzen machen dabei Wechsel zu anderen Zweitligisten aus. 41 Spieler fanden auf dem Weg ihren neuen Club. Aufhorchen ließ dabei sicherlich neben anderen Wechseln der Abgang von Stephan Fürstner in Fürth oder der von Marcel Halstenberg beim FC St. Pauli oder der von Willi Orban in Kaiserslautern.

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Presse 17.09.2015

Morgen dann das Spiel von RB Leipzig beim 1.FC Heidenheim. Bei RB Leipzig stehen bis auf die weiterhin verletzten Terrence Boyd und Atinc Nukan alle Spieler zur Verfügung. Was die große Kaderauswahl am Ende dann für die Startformation bedeutet, ist noch unklar. Viele Wechsel sind nicht zu erwarten. Am ehesten wohl möglich, dass Davie Selke und Stefan Ilsanker ins Team zurückkehren.

Ex-RBLer und Nun-Heidenheimer Sebastian Heidinger durchaus lesenswert in der Heidenheimer Zeitung zu seiner aktuellen sportlichen Situation, zu seinem Verhältnis zum Ex-Club und zu den Anfeindungen gegen RB.

Überlagert wird das Spiel gegen Heidenheim medial von der Vertragsverlängerung von Yussuf Poulsen. Bekannt wurde gestern, dass der bis 2019 verlängerte Vertrag erstmals 2017 eine Ausstiegsklausel enthält, die gezogen werden kann, wenn RB Leipzig dann immer noch nicht in die Bundesliga aufgestiegen ist. Wie hoch die Ausstiegsklausel dotiert ist, ist unbekannt. BILD, Kicker (Print) und LVZ (Print) schätzen irgendwas zwischen 12 und 20 Millionen. Was eher zu niedrig angesetzt scheint, da Ralf Rangnick eher Summen im Kopf hatte, die ein durchschnittlicher englischer Club in zwei Jahren nicht mit einem Schulterzucken bezahlen würde. Alles vorausgesetzt natürlich immer, Yussuf Poulsen nimmt eine Entwicklung, wie er es sich selbst und sein Verein vorstellt.

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Synchrontänzer

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim 1.FC Heidenheim (18.09.2015, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Yussuf Poulsen. Ab 13 Uhr.]

Ein bisschen was von Murmeltier hat es ja schon. Vor einem knappen Jahr trafen sich die damaligen Aufsteiger Heidenheim und Leipzig in Sachsen zu ihrem ersten Zweitligaduell. Zweiter gegen Vierter hieß es damals. Ein 1:1 stand am Ende des Montagsspiels auf der Anzeigetafel. Diesmal trifft man sich zwei Spieltage früher in Heidenheim. Wieder ist das Duell Fünfter gegen Vierter eine Art Spitzenspiel, bei dem der Sieger Anschluss an die direkte Tabellenspitze halten kann.

Es ist die dritte Saison am Stück, die Heidenheim und Leipzig in derselben Liga verbringen. Mit keinem anderen Team verbindet die RasenBallsportler aktuell so viel. 2013/2014 rasten beide Teams gemeinsam durch die dritte Liga und stiegen am Ende punktgleich und direkt auf. In der vergangenen Saison trennten dann beide Teams bei unterschiedlichen Saisonverläufen zum Schluss gerade mal vier Punkte. 32 Punkte sammelten Heidenheim und Leipzig bisher in 21 Ligaspielen im Jahr 2015. Jeweils 11 Punkte stehen in der aktuellen Spielzeit zu Buche. Mehr an Synchrontanz können zwei Fußballteams wohl über jetzt schon reichlich zwei Spielzeiten nicht bieten. Zumal auch in der Bilanz der direkten Aufeinandertreffen eine völlig ausgeglichene Bilanz von jeweils einem Sieg plus zwei Unentschieden steht (bei einem mehr geschossenen Tor für RB Leipzig).

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Presse 16.09.2015

Das Spiel von RB Leipzig beim 1.FC Heidenheim am Freitag wirft seine Schatten voraus. Aus Leipziger Sicht die besondere Story des Spiels das Wiedersehen mit Daniel Frahn und Sebastian Heidinger, die inzwischen in Heidenheim unter Vertrag stehen. BILD hat sie besucht und zwei Spieler getroffen, die sich an neuem Orte wohlfühlen und (überraschenderweise) gegen Leipzig gewinnen wollen. Auch die LVZ mit einem launigen Doppelinterview mit ähnlicher Schlagrichtung, allerdings nur in der Printausgabe.

Nur Daniel Frahn im Interview, dafür den größten Informationsgehalt, hat die Mitteldeutsche Zeitung. Im Interview gibt Frahn zu, dass es „ein etwas komisches Gefühl ist gegen RB Leipzig zu spielen“, in Heidenheim länger, härter und mit mehr Fokus auf eine „kompakte Defensive“ trainiert wird (dass mal jemand sagt, er würde bei einem anderen Verein als RB härter trainieren, ist durchaus erfrischend), es deswegen schwierig war, sich sportlich einzuleben, das soziale Einleben aber einfach von der Hand ging und er nicht im Groll auf das letzte halbe Jahr in Leipzig zurückblicke, weil er niemanden „den Schwarzen Peter zuschieben“ will, er aber trotzdem Dinge erlebt hat, die er „vielleicht selbst anders machen würde im Umgang mit Personen“.

Offiziell bestätigt wurden gestern bereits die dänischen Medienberichte über eine Vertragsverlängerung mit Yussuf Poulsen. Der Kontrakt läuft nun bis 2019 und soll laut BILD in der zweiten Liga mit einem Jahresgehalt von 1.000.000 Euro dotiert sein. Über eine Aufstiegsklausel ist nichts bekannt, man darf aber sehr wohl annehmen, dass der Vertrag einen entsprechenden, gut dotierten Passus enthält.

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Was von Spieltag 6 bleibt

Ungefähr jedes dritte Spiel der zweiten Liga endete bisher mit einem Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied. Bis vor dem sechsten Spieltag waren darunter fünf Spiele, die mit mehr als zwei Toren Unterschied endeten. Am fünften Spieltag kamen gleich drei 3:0-Spiele dazu. Für Union und Düsseldorf die ersten Siege überhaupt, für Braunschweig der zweite Sieg mit mehr als zwei Toren Differenz am Stück.

Pro Spieltag gibt es also ungefähr ein Spiel, das mit mehr als zwei Toren Unterschied, also sehr deutlich ausgeht. Es handelt sich dabei also um ein Ereignis, das nicht gerade als alltäglich durchgeht. Vielleicht liegt es daran, dass ausgerechnet die Trainer der drei klaren Gewinnerteams nach ihren Spielen in unterschiedlicher Qualität die Siege relativierten oder gar wie vor allem Torsten Lieberknecht und Neu-Unioner Sascha Lewandowski die eigene Leistung eher versuchten schlecht zu reden.

Besonders Lewandowski sah man nach seiner Premiere an, dass er mit dem Sky-Lob für sein Team im Anschluss an das Spiel wenig anfangen konnte und wohl am liebsten sofort losgelegt hätte mit dem, was ihm negativ aufgefallen war. Er riss sich dann aber doch noch zusammen und kriegte die Kurve hin zu Lob für seine Jungs, deren Auftreten und ihre Trainings(!)leistungen. Das Spiel selbst schien ihm in Bezug auf die Umsetzung der Spielphilosophie trotzdem nicht zu passen. Dabei sah man in Karlsruhe durchaus einige gute Pressingsituationen, hohe Ballgewinne und ein generell verbessertes Verhalten des Teams. Aber vielleicht hat sich Lewandowski keine Videos der letzten Union-Spiele angeschaut und kann deswegen die Verbesserung nicht so recht wertschätzen.

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Presse 15.09.2015

Neues von Yussuf Poulsen. In Dänemark glaubt man, dass er sich mit RB Leipzig auf eine Verlängerung seines Vertrags bis 2019 geeinigt habe und der Kontrakt heute unterzeichnet werde. Details gibt es nicht. Wird dann wohl aber als Thema auch bald in Deutschland ankommen. Es ist davon auszugehen, dass der Vertrag irgendeine Art von Ausstiegsklausel für den Nichtaufstiegsfall am Ende dieser Saison beinhaltet.

Dominik Kaiser bewertet heute im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung den Sieg und die sportliche Leistung gegen Paderborn als wichtig und ist erleichtert, sieht aber erst das Spiel in Heidenheim als Gradmesser, „ob wir tatsächlich auf einem stabilen Weg sind oder es nur eine gute Leistung an diesem Spieltag war“. Die Tabelle sei zudem aktuell noch „zweitrangig“, wichtig sei es mit Siegen „in der Spitzengruppe dabei zu bleiben“.

Die RB-Fans mit ein paar (positiven) Eindrücken von der Aktion vom Paderborn-Spiel, Flüchtlinge einzuladen und zu begleiten.

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111 Gründe…

Buchrezensionen sind sicherlich meine Sache nicht. Ich lese gern welche, schreibe sie aber im Normalfall höchst ungern. Man sollte im Normalfall halt seine Grenzen kennen und bei seinen Leisten bleiben. Von daher soll hier auch niemand erwarten, eine gut ausgearbeitete Rezension des Buches „111 Gründe, RB Leipzig zu lieben“ zu kriegen. Eher sollen die folgenden Zeilen einen subjektiven Eindruck vermitteln und in einer Verlosung enden..

Das Buch „111 Gründe, RB Leipzig zu lieben“ (Untertitel: „Eine Liebeserklärung an den großartigsten Verein der Welt“) ist Teil einer inzwischen ziemlich langen Reihe von Büchern aus dem Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag zu allen möglichen Vereinen. Wie auch einige andere wurde dieses Buch von einem Blogger, nämlich dem RBL Observer geschrieben (das Buch zu Dresden schrieb bspw. der Betreiber des „Ballsalat„-Blogs, das Magdeburg-Buch der Betreiber des „Nur der FCM!„-Blogs).

Das Buch „111 Gründe, RB Leipzig zu lieben“ ist das erste Buch, das es rund um RB Leipzig gibt. Schon deshalb dürfte es im Umfeld des Vereins bei vielen Anhängern den Weg in die Bücherregale finden.

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Presse 14.09.2015

Drei Tage ist er schon her der 2:0-Erfolg von RB Leipzig gegen den SC Paderborn. Vielerlei Nachberichte heute zu einem Spiel, in dem RB Leipzig bis auf die Anfangsviertelstunde das dominierende Team war, aber in der Chancenverwertung deutliche sündigte.

Marcel Sabitzer nach einer Ecke und Emil Forsberg mit einem direkt verwandelten Freistoß sicherten den Erfolg schon in der ersten Halbzeit. Marcel Halstenberg feierte gegen Paderborn sein (gelungenes) Debüt im Dress von RB Leipzig. Reichlich 25.000 Zuschauer wollten die Begegnung sehen.

Durch die drei Punkte rückte RB Leipzig vorerst auf Platz 3 hinter dem überlegenen Spitzenduo Bochum und Freiburg vor. St. Pauli könnte heute mit einem Erfolg im Montagsspiel noch vorbeiziehen. Erstligaabsteiger SC Paderborn rutschte mit dem schlechtesten Torverhältnis aller Zweitligisten auf Relegationsrang 16 ab und könnte bei Punkten für Duisburg heute Abend sogar noch auf einen direkten Abstiegsrang fallen.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. SC Paderborn 2:0

Ein wenig ungewiss war es nach zwei Wochen Länderspielpause, wie die beiden Kontrahenten der gestrigen Partie zwischen RB Leipzig und dem SC Paderborn auftreten würden. Am Ende wusste man dann, dass in Paderborn noch zu viel von dem drinsteckt, was auch schon vor der Pause im teilweise desolat auftretenden Team drinsteckte und dass Leipzig in der Lage war, dies zumindest über weite Teile des Spiels für sich und viele, viele Torchancen zu nutzen.

Dabei hatte man in der ersten Viertelstunde durchaus den Eindruck, als könnte der SC Paderborn etwas selbstbewusster und stabiler auftreten. Der Gast kontrollierte die Partie und setzte sich phasenweise in der RB-Hälfte fest. Gefährlich wurde man dabei allerdings fast überhaupt nicht. Lediglich in der ersten Minute prüfte Neuzugang Christian Bickel mit einem Schuss Schlussmann Fabio Coltorti, den dieser ohne Mühe parierte. Es sollte der einzige Torschuss in 90 Minuten bleiben, den Coltorti halten musste.

Auf Seiten von RB Leipzig hatte sich in der Startformation einiges verändert. Neuzugang Marcel Halstenberg feierte links hinten ein sehr gutes Debüt im RB-Dress. Lukas Klostermann rutschte dafür in die Innenverteidigung, wo er den intern gesperrten Stefan Ilsanker (siehe Randbemerkung 1) ersetzte und eine solide Partie spielte, aber auch wieder mal zeigte, dass er im Zweikampf manchmal noch Defizite in Bezug auf seine Physis hat. Emil Forsberg kehrte zurück ins Team und verdrängte indirekt Davie Selke, der nach einigen Strapazen mit der deutschen U21-Nationalmannschaft auf der Bank Platz nehmen musste. Yussuf Poulsen rückte dafür in die Sturmposition. Zudem kehrte Kapitän Dominik Kaiser im zentralen Mittelfeld ins Team zurück, weswegen Ranik Khedira nur die Bank blieb.

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Presse 11.09.2015

Heute Abend dann also endlich die Fortsetzung der Zweitligasaison nach der Länderspielpause. Die Ausgangslage vor der Partie zwischen RB Leipzig und dem SC Paderborn ist in den letzten Tagen schon einige Male beschrieben worden. Es treffen zwei Teams aufeinander, die in unterschiedlichem Ausmaß schlechter als erwartet in die Saison gestartet sind und nun punkten wollen. Bzw. siegen „müssen“, wie es RB-Trainer Ralf Rangnick in Bezug auf sein Team vor der Begegnung etwas drastisch formulierte.

Bei RB Leipzig problematisch, dass unklar bleibt, in welcher körperlichen Verfassung die Nationalspieler von ihren jeweiligen Länderspielreisen zurückkehren. Je nach Ergebnis des Fitnesstests wird sich die Aufstellung für das Spiel verändern oder auch nicht. In den Kader zurückkehren wird auf jeden Fall Tim Sebastian. Zum ersten Mal im Kader auch Neuzugang Marcel Halstenberg. Ob beide von Beginn an spielen, ist aber noch unklar.

Am schwerwiegensten bei den Gästen der Ausfall von Kapitän Marvin Bakalorz. Für ihn wird wahrscheinlich Routinier und Ex-BVBer Oliver Kirch ins Team rücken. Zudem ist eine Veränderung des Systems weg vom 4-4-2 hin zum etwas vorsichtigeren 4-2-3-1 denkbar.

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Ungewissheiten nach der Länderspielpause

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SC Paderborn (11.09.2015, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Marcel Halstenberg.]

Bundesliga-Aufstiegsaspirant gegen Bundesliga-Absteiger. Vor Saisonbeginn sicherlich als Topduell gehandelt, ist die Partie zwischen RB Leipzig und dem SC Paderborn direkt im Anschluss an die Länderspielpause eine, in der zwei Teams, die durchwachsen bzw. Paderborn sogar sehr schlecht in die Saison gestartet sind, die Weichen in ihrem Sinne in die richtige Richtung stellen wollen. Angesichts der zweiwöchigen Pause weiß man dabei naturgemäß nicht ganz so genau, was sich bei den Teams spielerisch verändert hat und ob vielleicht mit einem anderen, verbesserten Auftreten zu rechnen ist.

Dem SC Paderborn geht es abseits der wirtschaftlichen Möglichkeiten in mancherlei Hinsicht ähnlich wie RB Leipzig. Im Sommer hat ein erheblicher Umbruch stattgefunden, sodass im letzten Spiel fünf neue Spieler in der Startelf standen, drei neue Spieler eingewechselt wurden und an der Seitenlinie ein neuer Trainer seine Anweisungen gibt. Von daher erklärt sich der Saisonstart mit nur einem Sieg (und dem bei einem der anderen Ligensorgenkinder Fortuna Düsseldorf) aus fünf Spielen ein wenig.

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Presse 10.09.2015

Morgen dann schon das Heimspiel von RB Leipzig gegen den SC Paderborn. Mit Unklarheiten, wer bei den Gastgebern am Ende auf dem Rasen steht, da einige Länderspielreisen erst arg knapp vor dem Zweitligaspiel endeten. Weswegen man bei RB über den Freitagstermin auch nicht sonderlich glücklich ist und lieber am Wochenende gespielt hätte. Neuzugang Marcel Halstenberg könnte derweil links hinten vor seiner Premiere im RB-Dress stehen. Vielleicht weiß man nach der nachmittäglichen Pressekonferenz vor dem Spiel schon mehr.

Auf Paderborner Seite ist man guten Mutes, dass man in der Länderspielpause gut und zielführend an einem besseren Auftreten gearbeitet hat. Verzichten muss man auf jeden Fall auf Kapitän Marvin Bakalorz und auf Thomas Bertels und Michael Heinloth. Noch nicht bereit ist nach Verletzung auch Stürmer Srdjan Lakic. Bei Dominik Wydra und Mirnes Pepic ist nach Länderspielreisen die Frage, ob sie für Rollen in der Auswärtspartie in Leipzig in Frage kommen. Wydra hätte gute Chancen ins Team zu rutschen, falls man von einem 4-4-2 auf ein 4-2-3-1 umstellt und einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler braucht.

Renat Dadachov spielte gestern mit der deutschen U17 gegen Italien. Das Spiel endete 1:2. Der RB-Stürmer schoss den zwischenzeitlichen Ausgleich und spielte durch. Morgen geht es im in Bremen ausgetragenen Vier-Nationen-Turnier gegen Israel weiter.

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